Bullisches Umkehrsignal im S&P500? Pustekuchen!

Der Support um 4.500 Punkte hat nicht noch einmal gehalten

Tickmill-Analyse: Wochenchart im MES-Future

Vom Allzeithoch bei 4.808 Punkten hat der S&P 500 mit dem Zwischentief bei 4.429 Punkten inzwischen gut 10 Prozent korrigiert. Angesichts der starken Performance seit des Märztiefs im Jahr 2020 unter der Marke von 2.200 Punkten und des aus wirtschaftlicher Sicht aktuell schwierigen Umfeldes eigentlich kein Grund zur Klage.

Zumal der Auffangbereich bei gut 4.500 Punkten mit dem letzten Test wieder auf das Interesse der Käufer gestoßen ist. Sollte die Berichtssaison nicht zu enttäuschend werden, könnte es durchaus wieder in Richtung Allzeithoch gehen. Doch wenn nicht, ist mit weiteren Abgaben zu rechnen. Fällt die Marke von 4.500 Punkten nachhaltig, liegt das nächste Kursziel auf der Chartunterseite im Umfeld des Wochentrendtiefs von 4.260 Punkten.

Der Tageschart weist deutlich tiefer nach unten

Tickmill-Analyse: MES-Future im Tageschart

Durch den Fakt, dass das Zwischentief des Abwärtstrends auf Tagesbasis mit 4.514 Punkten unter dem letzten Tief des vorangegangenen Aufwärtstrends liegt, ist dessen Ende aus technischer Sicht besiegelt. Auch wenn es nur kurz unter das Trendtief ging, sieht das Chartbild damit ein weiteres Stück bärischer aus. Eine Erholung zum Wochenabschluss hat die Chance, eine Korrektur bis zum Zwischenhoch des Abwärtstrends bei 4.740 Punkten zu initiieren. Doch mit dem nächsten Verkaufssignal wächst die Chance für einen weiteren Kursrutsches unter die rot markierte 200-Tagelinie und damit die Orientierung am Wochentrendtief bei 4.260 Punkten.

Korrekturplanung im Stundenchart

Durch die massiven Abgaben der letzten Handelstage besteht zum Wochenabschluss durchaus die Chance für eine Erholungsrally. Wie diese aussehen kann, wird im Video zu „Tickmill’s täglichen Tradingideen“ intensiv besprochen.

Videobesprechung

Über die entscheidenden Kurslevel im EURUSD und GOLD, spricht der Marktexperte Mike Seidl in der heutigen Ausgabe von „Tickmill’s täglichen Tradingideen“.

 

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.

Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 70% (Tickmill UK Ltd) und 66% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Gold zieht nach dem Silberausbruch deutlich an!

Aufwärtstend im Tageschart bestätigt

Tickmill-Analyse: GOLD im Tageschart

Silber hat es am Dienstag vorgemacht, gestern hat auch Gold im Tageschart endlich die erhofften Fakten für die Bullen im Edelmetall geschaffen. Das ewige hin und her der vergangenen zwei Handelswochen ist vorbei. Der Ausbruch über die Marke von 1.831 USD ist geschafft und damit auch die Bestätigung des Aufwärtstrends. Sollte der Ausbruch nachhaltig sein und Folgeorders die Kurse weiter nach oben treiben, ist aus technischer Sicht der Weg zum Hoch bei 1.877 USD frei.

Sollte nun das Inflationsthema an den Märkten auch hier gespielt werden, winken in Zukunft sogar noch Kurse im Bereich des Maihochs bei 1.917 USD. Im Falle eines kleinen Rückschnappers ist Gold zunächst am letzten Zwischentief bei 1.805 USD unterstützt.

Auch für kurzfristige Trades bietet Gold wieder Chancen

Tickmill-Analyse: GOLD im 4-Stundenchart

Auf Grund der Tatsache, dass der Ausbruch mit hoher Dynamik vonstattenging, ist ein kurzes Durchatmen nicht ausgeschlossen. So lange der Kaufdruck anhält und die Kurse direkt über das kleine Zwischenhoch bei 1.844 USD steigen, bieten die untergeordneten Verlaufshochs der letzten Abwärtsphase – von 1.877 USD auf 1.753 USD – um 1.850 USD und 1.870 USD weitere Orientierungslevel. Kommt es zum Rückschnapper unter das oben erwähnte Unterstützungslevel von 1.805 USD, liegt der nächste Auffangbereich bei 1.783 USD.

Videobesprechung

Über die entscheidenden Kurslevel im EURUSD und GOLD, spricht der Marktexperte Mike Seidl in der heutigen Ausgabe von „Tickmill’s täglichen Tradingideen“.

 

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Die Zinsen gehen durch die Decke und der DOW schmiert ab

Kursrutsch im DOW bringt einen Abwärtstrend ins Rollen

Tickmill-Analyse: DOW JONES im Tageschart

Das Aktienindices in Konkurrenz zu den Renditen am Zinsmarkt stehen ist kein Geheimnis. Doch was steigende Zinsen mit den Kursen anstellen können, haben viel Trader seit der Lehmann-Pleite im Jahr 2008 nicht mehr erlebt. Denn seit diesem Zeitpunkte war der Zinsmarkt auf Grund der Niedrigzinspolitik keine wirkliche Alternative zum Aktienmarkt.

Doch das scheint sich nun zu ändern. Ein Zeichen dafür ist das sehr sensible Verhalten im DOW bei den gestrigen Zinsbewegungen. Die 2-jährigen US-Anleihen sind über die Marke von 1% geklettert, die 10-jahreszinsen haben die Marke von 1,85 % überschritten und der DOW verliert zur Markteröffnung um 15:30 Uhr direkt einmal 500 Punkte. Doch es kommt noch dicker. Durch den Kursrutsch unter die Marke von 35.640 Punkten ist im Tageschart ein Abwärtstrend entstanden, der nun das Potential zum Test des Tiefs vom 20. Dezember bei 34.646 Punkten in sich trägt.

Nächstes Kursziel 35.000 Punkte

Tickmill-Analyse: DOW JONES im 4-Stundenchart

Der massive Abverkauf am alten Zwischentief bringt aus charttechnischer Sicht nun tatsächlich zunächst deutlich tiefere Notierungen auf die Agenda. Dem oben genannten Zwischentief vom Dezember ist noch das kleine Verlaufstief bei 35.040 Punkten vorgelagert.

Stößt dieses Level bereits auf neues Kaufinteresse, könnte ein Rebound – je nach Ausmaß – für eine Erholung über das Ausbruchslevel bei 35.640 Punkten in die untergeordneten Zwischenhochs bei 36.023 Punkten bzw. 36.237 Punkten führen. Geht der Abverkauf jedoch ungebremst weiter, bieten die tieferen Drehpunkte bei 34.260 Punkten und 33.943 Punkten Orientierung.

Videobesprechung

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USD/JPY kommt mit Potential aus der Korrektur

Sauberes Auffanglevel im Tagestrend

Tickmill-Analyse: USDJPY im Tageschart

Der Test des Unterstützungsbereichs um 112,50 JPY Mitte November vergangenen Jahres hat die Basis für die Rally im USDJPY gelegt. Im Hoch ging es dann bis auf 116,35 JPY. In der anschließenden Korrektur ging es dann ebenfalls dynamisch zur Sache. Ein scharfer Abverkauf führte die Kurse auf Talfahrt.

Da es aus technischer Sicht erst um den Schwungbereich bei 113,50 JPY einen Auffangbereich innerhalb der Korrektur gab, war erst dort mit einer Gegenreaktion im der dynamischen Regression zu rechnen. So kam es dann auch. Die bullische Hammerkerze vom Freitag vergangener Woche lieferte den ersten Hinweis für einen möglichen Richtungswechsel. Die Bestätigung dieses Signals durch steigende Kurse am Montag ebnen nun den Weg zum Hoch bei 116,35 JPY.

Diese Marken sollten die Kursanstiege befeuern

Tickmill-Analyse: USDJPY im 4-Stundenchart

Durch die dynamische Gestaltung der korrektiven Phase lassen sich im Tageschart keine sauberen Zwischenstationen für die laufende Progression ausfindig machen. Der Blick in den untergeordneten 4-Stundenchart hingegen ist hier sehr hilfreich.

Gelingt der Sprung über das kleine Zwischenhoch bei 114,70 JPY nachhaltig, bieten die Verlaufshochs bei 115,60 JPY und 116,18 JPY zwei planbare Anlaufmarken auf dem Weg zum Trendhoch des Tages. Gelingt der Kurswechsel hingegen nicht, bietet dem sich fortsetzenden Regressionstrend das Zwischentief bei 113,48 JPY eine Orientierung.

Videobesprechung

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Achtung DAX: Braut sich hier ein Trendwechsel zusammen?

Fehlerhafte Bullflag als möglicher Vorbote für weitere Abgaben

Tickmill-Analyse: DAX im Tageschart

In der letzten DAX-Analyse vom Sonntag wurde über die bullische Flagge am Ende der Aufwärtsphase berichtet. Der Ausbruch aus dieser Flagge wurde bullisch gesehen und zog Erwartungen auf deutliche Kurssteigerungen nach sich. Diese Einschätzung ist aus aktueller Sicht allerdings nun nicht mehr ohne weiteres gültig. Denn für das Bull-Case-Szenario hätte der Ausbruch am Montag vollzogen werden sollen.

Stattdessen gingen die Kurse am Montag weiter in die Tiefe. Sie fielen bis auf 15.724 Punkte und damit bis unter das Tief der letzten kleinen Korrektur bei 15.796 Punkten. Erst nach diesem Rutsch kamen die Käufer aufs Parkett zurück und sorgten für den Ausbruch aus der Korrekturformation mit Kursanstiegen bis knapp unter die Marke von 16.100 Punkten.

Bewahrheitet sich die Vermutung, dass der Ausbruch nach oben das Aufbäumen vor dem nächsten Kursrutsch ist, steht die Korrekturausdehnung unter das Zwischentief bei 15.724 Punkten in Richtung Auffanglevel bei 15.060 Punkten auf der Agenda

Der Stundenchart zeigt das Potential für die Downside

Tickmill-Analyse: DAX im Stundenchart

Der Blick in den Stundenchart offenbart die Chancen für weiter fallende Kurse. Denn der Bereich um die Marke von 16.100 Punkten zeichnet sich als Widerstandsbereich ab. Um die bullische Sequenz wieder aufzunehmen und einen Lauf auf die Zwischenhochs bei 16.155 Punkten und 16.287 Punkten zu erwarten, ist ein zeitnahes Überschreiten dieses Widerstands wünschenswert.

Der Kursrutsch unter 15.950 Punkte spricht hingegen für das kurzfristige Short-Szenario. Ziele bietet zunächst das kleine Verlaufstief bei 15.858 Punkten und das Drehlevel bei 15.724 Punkten. Notierungen darunter finden unter anderem an den kleineren Verlaufstiefs bei 15.665 Punkten und 15.600 Punkten Orientierung.

Videobesprechung

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Silber macht den Bullen saisonal weiter Freude – NOCH!

Saisonal long aber der Chart sagt etwas anderes

Tickmill-Analyse: Silber im Tageschart

Die Saisonalität spricht im Silber bis ca. Mitte Februar derzeit für weiter steigende Preise. Wer diesem Sachverhalt im Zusammenwirken mit der Charttechnik gefolgt ist, konnte am 21.12.2021 mit Überwindung der Marke von 22,70 USD dem entstehenden Aufwärtstrend folgen. Doch dieser Aufwärtstrend, der den saisonalen Aspekt bestätigt hat, sieht sich derzeit mit einem Gegentrend konfrontiert.

Der Abprall vom Zwischenhoch bei 23,43 USD mit dem anschließenden Kursrutsch auf 21,94 USD hat das bullische Bild eingetrübt. Die Erholung der letzten 4 Handelstage trägt damit den Charakter einer regressiven Phase.

Grundsätzlich besteht weiterhin die Chance auf Kursanstiege über das Zwischenhoch bei 23,43 USD bis in den kleinen Drehbereich bei 23,73 USD, allerdings muss es vorher zu einer Überwindung des alten aktuellen Trendhochs kommen. Geschieht das nicht, gibt der jüngste Trendkanal – blau markiert – die Grundlage für ein Short-Setup.

Diese Chancen liegen derzeit auf dem Tisch

Die Sachlage im Tageschart ist nun besprochen. Wer sich hier kurzfristig in Silber engagieren möchte, sollte die folgenden Marken im Blick behalten. Einer Ausdehnung der Kursgewinne bieten zunächst die beiden untergeordneten Swinghighs bei 23,25 USD bzw. 23,30 USD Orientierung. Werden diese Level überwunden, stellt der Widerstand bei 23,43 USD die nächste Zielmarke dar.

Tickmill-Analyse: Silber im Stundenchart

Kommt es allerdings zu einer Kehrtwende mit fallenden Kursen, rückt das Short-Szenario auf die Agenda. Als planbare Anlaufmarken auf der Chartunterseite bieten sich die offensichtlichen Zwischentiefs innerhalb des Trendkanals bei 22,64 USD, 22,45 USD sowie 22,20 USD an.

Videobesprechung

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Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 70% (Tickmill UK Ltd) und 66% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

“And Just Like That” … 2022

Die Unterhaltungsindustrie hat uns geholfen, unsere Sorgen zumindest kurzfristig zu vergessen, indem sie uns mit verschiedenen Sendungen vor den Fernseher gelockt hat.

Manche waren so überzeugend, dass sie sogar die Aktienkurse von Unternehmen beeinflussten.

So berichtete NBC News im Dezember, dass die Aktien des Fitnessgeräteherstellers Peloton am selben Tag, an dem die Neuauflage des Films “Sex and the City” mit dem Titel “And Just Like That” Premiere feierte, um 11,3 % fielen. Eine Schlüsselfigur, Mr. Big, starb in dem Film an einem Herzinfarkt, nachdem er auf einem Heimtrainer von Peloton trainiert hatte. Die Kurse stürzten auf ein 19-Monats-Tief.

Einige Tage später schaltete das Unternehmen einen Werbespot, um die Aktienkurse wieder anzukurbeln und einen neuen Ton anzuschlagen.

“Sollen wir noch eine Runde drehen?”, war die Kernaussage des Spots und gleichzeitig ein passender Einstieg in das Jahr 2022.

Entertainment Aktien

Die Tatsache, dass einmalige Ereignisse in der Medien- und Unterhaltungsbranche einen so starken Einfluss auf die Aktienkurse haben können, ist nichts Neues. Heute möchte ich Ihnen jedoch zeigen, wie Sie sich Marktanomalien zunutze machen können, die vorhersehbar sind und sich regelmäßig wiederholen.

Obwohl ich immer an Filmvorschlägen von meinen Lesern interessiert bin, interessiere ich mich heute noch mehr für bevorstehende Anlagemöglichkeiten.

Beginnen wir mit Netflix, einem Streaming-Dienst, der uns seit Jahren mit einem breiten Angebot an preisgekrönten Serien und Filmen unterhält.

Ein Blick auf den saisonalen Chart von Netflix zeigt, dass das Unternehmen in den letzten 15 Jahren vom 15. Januar bis zum 17. Februar eine starke saisonale Phase hat. In dieser Zeitspanne von nur 23 Handelstagen stiegen die Aktien im Durchschnitt um beeindruckende 20,89 Prozent.

Chart, line chart

Description automatically generatedSaisonaler Chart von Netflix über die letzten 15 Jahre

Quelle: Seasonax – mit einem Klick auf den Link http://tiny.cc/NetflixSeasonax können Sie weitere Analysen durchführen

Beachten Sie, dass der saisonale Chart den durchschnittlichen Kursverlauf der Aktie über die vergangenen Jahre anzeigt. Die horizontale Achse zeigt die Zeit im Verlauf des Kalenderjahrs und die vertikale Achse zeigt die prozentualen Veränderungen im Wert der Aktie (indexiert auf 100).

Darüber hinaus waren die Renditen in diesem Zeitraum seit 2007 konstant positiv. In diesem Zeitraum gab es nur ein einziges Ausreißerjahr, nämlich 2016, als die Aktie einen Verlust von 8,92 Prozent verzeichnete.

Das diesjährige saisonale Muster wird stark durch den Quartalsbericht des Unternehmens beeinflusst werden, der am 20. Januar veröffentlicht wird.

Chart, waterfall chart

Description automatically generatedNetflix, Ertrag in Prozent zwischen 15.01 und 1.02., in einzelnen Jahren seit 2007

Quelle: Seasonax – mit einem Klick auf den Link http://tiny.cc/NetflixSeasonax können Sie weitere Analysen durchführen

Netflix ist nicht die einzige Aktie, die uns im vergangenen Jahr gut unterhalten hat. Es gibt noch ein weiteres Beispiel, das erwähnt werden sollte.

Tencent Holdings steht als Chinas größtes Technologie- und Medienkonglomerat definitiv in der ersten Reihe. Das Unternehmen ist der größte Videospielhersteller der Welt und verfügt über eigene Filmproduktionsstudios; und als ob das nicht genug wäre, hält es auch Anteile an mehreren Social-Media-Plattformen, darunter Snap und Reddit.

Auf der Suche nach einem starken saisonalen Zeitraum habe ich einen saisonalen Chart von Tencent Holdings analysiert. Es ist leicht zu erkennen, dass es in den letzten 10 Jahren eine starke saisonale Tendenz vom 3. Januar bis zum 19. Feb- ruar gibt. In dieser Zeitspanne von 32 Handelstagen stiegen die Aktien im Durchschnitt um 12,15 Prozent. Darüber hinaus waren die Renditen in diesem Zeitraum seit 2012 durchgängig positiv, mit nur einem Ausreißer im Jahr 2016, wie in der folgenden Grafik zu sehen ist.

A picture containing chart

Description automatically generatedSaisonale Entwicklung von Tencent Holdings in den letzten 10 Jahren

Quelle: Seasonax – mit einem Klick auf den Link http://tiny.cc/SeasonaxTencentHoldings können Sie weitere Analysen durchführen

Wir können mit eigenen Augen sehen, dass die COVID-19-Pandemie den Trend zum Streaming Entertainment beschleunigt hat. Es gibt jedoch noch eine weitere Tatsache: Die Nachfrage nach Unterhaltungsinhalten ist seit jeher relativ stabil, selbst in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und des Abschwungs.

Angesichts der vielen aktuellen Probleme wird das Jahr 2022 noch holprig werden, also schnallen Sie sich an und bereiten Sie sich auf die Fahrt vor.

Betreten Sie die Welt der saisonalen Chancen

Neben Netflix und Tencent Holdings gibt es viele weitere Unterhaltungsaktien, die jeweils ihre starken und schwachen Phasen haben: z.b Disney, Prime Video von Amazon.com, Apple usw.

Um das Auffinden solcher Handelschancen noch leichter zu machen, haben wir den Seasonality Screener umgesetzt.
Der Screener ist ein Analyse-Instrument zur Identifizierung von Handelschancen mit überdurchschnittlichem Gewinnpotential auf der Basis vorhersehbarer saisonaler Muster, die sich in fast jedem Kalenderjahr wiederholen.

Bitte bedenken Sie auch, dass vergangene Ergebnisse und saisonale Muster kein Hinweis auf die künftige Performance und insbesondere auf künftige Markttrends sind.

Analysieren Sie nach Belieben und ohne Verpflichtung mehr als 25.000 Instrumente, einschließlich Aktien, (Krypto-)Währungen, Rohstoffe und Indizes, indem Sie sich für eine kostenlose 3- tägige Probezeit bei Seasonax anmelden.

Mit freundlichen Grüßen,

Tea Muratovic

Mitgründerin und Geschäftsführende Partnerin von Seasonax

Reader Service support@seasonax.com
Colophon:
©2021 Seasonax

Author: Tea Muratovic
Layout: crossconnect GmbH Disclaimer: Past results and past seasonal patterns are no indication of future performance, in particular, future market trends. seasonax GmbH neither recommends nor approves of any particular financial instrument, group of securities, segment of industry, analysis interval or any particular idea, approach, strategy or attitude. seasonax GmbH hereby excludes any explicit or implied trading recommendation, in particular, any promise, implication or guarantee that profits are earned and losses excluded, provided, however, that in case of doubt, these terms shall be interpreted in a broad sense. Any information provided by seasonax GmbH or in this issue of the Seasonal Insights newsletter shall not be construed as any kind of guarantee, warranty or representation in a prospectus. Any user is solely responsible for the results or the trading strategy that is created, developed or applied. Indicators, trading strategies and functions provided by seasonax GmbH or in this issue of the Seasonal Insights newsletter may contain logical or other errors leading to unexpected results, faulty trading signals and/or substantial losses. seasonax GmbH neither warrants nor guarantees the accuracy, completeness, quality, adequacy or content of the information provided by it or in this issue of the Seasonal Insights newsletter. Any user is obligated to comply with any applicable capital market rules of the applicable jurisdiction.
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WTI – Die Bullen sind weiter in Aufbruchsstimmung in Richtung 85 USD

Tagestrend über entscheidendem Widerstand

Seit Überwindung der Marke von 73,50 USD am 23. Dezember dürfte jedem Trader klar sein, dass der Richtungswechsel nach dem Kursrutsch von 85,75 USD auf knapp 62,00 USD vollzogen ist und der Aufwärtstrend erneut die Richtungsführung übernommen hat.

Zu diesen Kurssteigerungen passen auch Meldungen der OPEC, dass die Erholung der Weltwirtschaft eine weitere Steigerung der Ölnachfrage erwarten lässt. Kurzum, die fundamental positive Lage wird durch einen Aufwärtstrend im Tages und Wochenchart untermauert.

Tickmill-Analyse: WTI im Tageschart

Dabei ist gerade der Blick auf den Tageschart von großem Interesse. Denn dessen Hoch lag bei 80,50 USD und damit am Widerstand bei gut 80,00 USD. Innerhalb der flachen Korrektur stand gestern ein Ausbruch auf der Agenda. Wird aus diesem Versuch eine Tatsache mit nachhaltigen Kursen über 80,50 USD geschaffen, ist der Weg zunächst frei bis in den historischen Verkaufsbereich bei 85,00 USD.

Die Chance zum Einstieg bei tieferen Kursen ist noch nicht vom Tisch

Tickmill-Analyse: WTI im Stundenchart

Sollte es nicht direkt mit einem nachhaltigen Ausbruch über das aktuelle Verlaufshoch klappen, rückt das untergeordnete Zwischentief bei 77,852 USD in den Fokus. Kurse unter dieser Marke deuten auf eine Korrekturausdehnung in die Preisleiste hin. Hier könnten schnelle Händler mit dem Aufbau extrem kurzfristiger Short-Positionen arbeiten.

Swingtrader hingegen dürften die Chance zum strategischen Positionsaufbau in Richtung des übergeordneten Aufwärtstrends nutzen. Wichtige Marken für beide Seiten – an denen durchaus mit wachsender Nachfrage zu rechnen ist – sind der blau markierte Drehbereich zwischen 76,75 USD und 76,50 USD sowie das Zwischentief bei 74,32 USD.

Videobesprechung

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Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 70% (Tickmill UK Ltd) und 66% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Dollar-Illiquidität? Ignorierter Funke der nächsten Krise

Und diese Jahre sind inzwischen gekommen.

In einer Welt, die von gedruckten Währungen und expandierenden Geldangeboten regelrecht geflutet ist, sollte eine Dollar-Illiquidität eigentlich kaum vorstellbar sein.

 

Chart

 

Allerdings stimmen meine damaligen Warnungen mit den heutigen Entwicklungen überein: Die Federal Reserve wird deutlich mehr Geld drucken müssen!

Mit anderen Worten: Die heutigen Falken werden wieder einmal die Tauben von morgen sein.

Warum?

Weil es damals wie heute einfach nicht genügend liquide Dollars gibt, um die fantastische Bandbreite an nuancierter wie komplexer Dollar-Nachfrage zu bedienen. In den USA selbst als auch an den globalen Märkten.

Erstes Beben: 2019 – der Repo-Markt kriselt

Egon von Greyerz und ich haben häufig auf Folgendes hingewiesen: Die ersten deutliche Hinweise auf derartige Gefahren am geldarmen (d.h. illiquiden) Repo-Markt zeigten sich im September 2019.

Im Grunde war es ein neonfarbenes Blinksignal, das langfristig Probleme ankündigte. Und es hatte nichts mit COVID zu tun…

Im Herbst 2019 hatten sich informierte Investoren durch die Berge an konfusen Details und Störgeräuschen zu einer Panik gewühlt, die im September am US-Repo-Markt stattgefunden hatte, also an einem Markt, der ansonsten ein offenes Betrugsprogramm war [weil z.B. Privatbanken die Einlagen staatlich gegründeter Finanzdienstleistungsunternehmen (Government Sponsored Entities, GSE) hebeln und dafür garantierte Auszahlungen von Vater Staat bekommen, für die wiederum der US-Steuerzahler aufkommt].

Trotz aller Störgeräusche, und ungeachtet der Tatsache, dass diese Krise von den ansonsten Teenager-schlauen Finanzleitmedien komplett ignoriert (und auch vorsätzlich heruntergespielt) wurde, ging es bei der ganzen Repo-Angelegenheit schlicht und ergreifend um Folgendes: Die verfügbaren Dollars reichten nicht mehr aus, um weiterhin alles (d.h. auch die Banken) am Laufen zu halten.

In Reaktion darauf druckte die damalige Federal Reserve (von 2019) mehr Dollars und flutete die betreffenden Repo-Schächte mittels einer 1,5-Billionen $ starken Roll-Over-Fazilität.

Und das war erst der Anfang…

Unterm Strich gilt zumindest: Es gibt nichts, was sich nicht vorübergehend mit einem Gelddrucker lösen ließe.

Leider war diese klaffende Wunde im Repo-Markt kein Einzelereignis, sondern vielmehr Symptom eines deutlich größeren und systemischen Problems, das auch für die Krise von 2008 verantwortlich gewesen war: nicht ausreichende Dollarmengen.

Schlimmer noch: Auch in der nächsten Finanzkrise wird diese Dollar-Illiquidität der Schlüsselfaktor sein.

Zweites Beben: Der verkannte Eurodollar-Markt

Diese durchsickernde Liquiditätskrise hat viel mit dem Eurodollar-Markt zu tun, einem wenig beachteten, kleinen Winkel der globalen Finanzsinkgrube, den kaum ein Investor wirklich versteht.

Denn schließlich gelten die Federal Reserve und das US-Finanzministerium weiterhin als die offiziellen Hüter des US-Geldangebots.

Viele Investoren sind immer noch der Annahme, dass diese Institutionen wissen, was sie tun und dass sie „Kontrolle“ über ihre Angelegenheiten haben.

Wenn das bloß stimmen würde…

In Wahrheit ist die Federal Reserve in Fragen der US-Dollarliquidität zunehmend dysfunktional und in die Enge gedrängt.

Warum?

Weil die Fed tatsächlich nicht das Angebot an US-Dollars kontrolliert; größere Macht haben hier die von den Medien ignorierten Eurodollar-Märkte.

DIE tickende Zeitbombe

So gut wie niemand versteht dieses Eurodollar-“Ding“. Kaum jemand hat es auf dem Schirm, und dennoch ist es eine tickende Zeitbombe.

Was also ist diese tickende Zeitbombe, mit der sich fast niemand öffentlich beschäftigt?

Welches stille Gift lauert unter unserem nationalen und globalen Marktsystem, das niemand im Eccles Building, dem Weißen Haus oder dem US-Finanzministerium bespricht oder gar in seiner ganzen Tragweite versteht?

Wie das Eurodollar-System in aller Stille die US- und Weltmärkte zerstört

Einfach ausgedrückt, ist ein Eurodollar nur ein US-Dollar, der irgendwo (und nicht allein in der Eurozone) außerhalb der USA deponiert ist.

Soweit so einfach.

In diesem Sinne vergeben also ausländische Banken (d.h. keine US-Banken) wie SocGen oder Deutsche Bank einfache, saubere und direkte Darlehen an ausländische Unternehmen; die Darlehen sind in besagten „Euro“-Dollars denominiert, sprich US-Dollars, die im Ausland gehalten werden.

Allerdings bleibt nichts, was Großbanken tun, sehr lange einfach, sauber oder direkt.

Banker können einfach nicht anders, wenn es um Hebel, kurzfristige Profite und langfristige Verzerrungen geht. Und auf den Eurodollar trifft das ganz besonders zu.

Verzerrungen: eine kurze historische Einordnung

In der Tat fließen schon seit Mitte der 1950er Jahren verstärkt Eurodollars um die Welt.

Allerdings erfinden Banken (und Banker) ständige neue clevere Methoden, um einfache Eurodollar-Transaktionen komplexer zu gestalten. Denn hinter gewollter Eurodollar-Komplexität lassen sich recht einfach die verschiedensten Formen gierbefriedigender und vermögengenerierender Systeme verbergen.

Das heißt insbesondere: Anstatt im Ausland die US-Dollars (sprich Eurodollars) zur einfachen, sauberen und direkten Kreditvergabe einzusetzen – welche sich in den Aktiva/Passiva-Bilanzspalten ausländischer Banken auch leicht nachvollziehen und regulieren lässt –, üben sich diese ausländischen Banker seit einigen Jahrzehnten in einem immer kreativeren Umgang mit ihren Eurodollars. Und kreativer heißt hier nur: immer toxischer und immer unkontrollierter.

Anstatt die Eurodollars nur zur direkten Kreditvergabe von Bank „X“ an Gläubiger „Y“ einzusetzen, nutzen ausländische Finanzgruppen den Eurodollar verstärkt in komplexen Kreditgeschäften im Interbankenmarkt, bei großangelegten Geschäften mit Swaps und Terminkontrakten sowie bei gehebelten Derivatetransaktionen.

Auf den Punkt gebracht, bedeutet das wieder: Hier ist noch mehr Derivategift im Spiel (und auch extremes Bankenrisiko).

Fed verliert Kontrolle über den eigenen Dollar

Diese erschlagend komplexen Eurodollar-Transaktionen haben wie extreme Dollar-Multiplikatoren gewirkt, die sich außerhalb der Reichweite oder Kontrolle von Aufsichtsbehörden wie der Federal Reserve befinden und im Grunde heute als unendlich großes, gehebeltes Vielfaches weiterexistieren.

Als US-Banken wie Bear Sterns oder Lehman Brothers, um zwei Beispiele zu nennen, damals US-Dollars im Verhältnis von 60:1 im Landminensektor für Subprime-Derivate hebelten, gab es ein Problem.

Ein großes Problem. Sie erinnern sich?

Leider müssen wir heute mitansehen (auch wenn die Medien es ignorieren), dass im unregulierten Eurodollar-Markt US-Dollar-Hebelverhältnisse herrschen, die viel, viel, viel höher sind. Vom heutigen Standpunkt aus betrachtet erscheint Bear Stearns von 2008 dagegen leider wie ein Kinderspiel.

Unterm Strich heißt das grundsätzlich nur Folgendes: Die tatsächlichen US-Dollarmengen, die in ausländischen Eurodollar-Schattenbankentransaktionen existieren, übersteigen jene Mengen, mit denen die Federal Reserve rechnet, in absolut inakzeptabler Weise. Und noch wichtiger: Hier geht es um US-Dollarmengen, die völlig inakzeptabel über dem liegen, was selbst die Fed noch kontrollieren kann.

Wie kann es überhaupt eine Dollar-Knappheit geben?

Moment mal, wird der Leser jetzt vielleicht einwenden: Matt, eben warnst du noch davor, dass es nicht genügend Dollars gibt, und dann sagst du, dass die umlaufenden Dollarmengen durch solche Eurodollar-Systeme dramatisch angewachsen (d.h. gehebelt worden) sind.

Wie kommt das jetzt?

Ok, ich werde es jetzt erklären!

Also: Auch wenn die Vielzahl komplexer Derivate-Geschäfte in Eurodollar dessen Gesamtmenge erhöht, so ist diese Menge zugleich in derart facettenreicher illiquider Konfusion zerlegt und gebunden, dass die tatsächlich umlaufende Dollarmenge letztendlich sogar deutlich niedriger ausfällt.

Verrückt aber wahr.

Während Powell in den USA mit Zinssatzanpassungen, erhöhter Geldschöpfung oder Tapering herumdoktert, um anscheinend Menge und Preis des US-Dollars „kontrollieren“ zu wollen, kämpft er hier praktisch gegen Windmühlen – oder spielt Schach, während Rom brennt.

Aktuell treiben (und blockieren) im überkomplexen internationalen Banken- und Eurodollar-Derivatesystem unkontrollierbare/ unregulierte US-Dollar-Verbindlichkeiten in Billionenhöhe.

Leider ist dieses System derart vernetzt und verflochten sowie komplexitätstheoretisch unzugänglich, dass die Lösung dieses Eurodollar-Finanzknotens mit all seinen Gegenparteikomplexitäten der Lösung der Knoten von 1.000.000.000 Fliegenfischern gleichzeitig entspräche.

Mit anderen Worten: ein Ding der Unmöglichkeit.

Da nun so viele US-Dollars (die als „Eurodollars“ unterwegs sein sollten) in zahllosen unregulierten Bankenprogrammen und Derivateinstrumenten feststecken, ist auch die Gesamtmenge an überhaupt verfügbaren US-Dollar zum Teil untrennbar fest in all diese toxischen „Knoten“ eingebunden.

Folglich sind einfach weniger Dollars verfügbar für ihren Einsatz (also auch Notfalleinsatz) in den überhebelten/ hochriskanten Märkten von heute. Und vornehme Leute bezeichnen das gerne auch als „Liquiditätsproblem“.

Auch wenn die Subprime-Hypotheken als Verursacher der Großen Finanzkrise von 2008 zu recht im Zentrum der Aufmerksamkeit standen, hier ein kleines Geheimnis direkt aus dem Inneren der Wall Street:

Die Subprime-Instrumente waren quasi der „Patient Null“ des 2008er Desasters. Der echte Killer von 2008 war aber die Dollar-Illiquidität. Denn große Teile dieser Liquidität hingen einfach in den gordischen Eurodollar-Knoten fest, welche aber kaum jemand versteht, diskutiert oder zu kontrollieren weiß.

Kurz: Auch heute gibt es eine ähnliche tickende Zeitbombe. Eine Eurodollar-Zeitbombe.

Die Eurodollar-Liquiditätskrise entschärfen?

Wie lässt sich diese ignorierte und verkannte Zeitbombe jetzt aber entschärfen?

Nun, selbst der Großvater der Verschuldung, John Maynard Keynes hatte dahingehend 1944 gewarnt, 2011 dann der Chef der chinesischen Zentralbank, im Sommer 2019 schließlich auch Mark Carney, Vorstand der Bank of England, während eines Treffens im kleinen Fed-Rückzugsort für Banker in Jackson Hole.

Doch welche Option hatte der Chef der englischen Zentralbank vorzuschlagen?

Ganz einfach: Wir müssen den US-Dollar als Weltreservewährung durch eine neutrale, elektronische Währung ersetzen, so dass internationale Zahlungen mithilfe eines neuen, frei schwankenden Systems, welches den Dollar ersetzt, abgewickelt werden können.

Das sind keine kleinen Fische. Und trotzdem machte es nie Schlagzeilen. Ein Hammerding, oder?

Die traurige aber verborgene, ansonsten jedoch nicht zu leugnende Tatsache ist, dass sich der US-Dollar schon nicht mehr unter der Kontrolle der zunehmenden ahnungslosen Federal Reserve befindet.

Jede Krise ist eine Liquiditätskrise

Wenn sich das Angebot an Dollars verknappt/ schrumpft, folgt stets und immer eine Krise, denn jede Marktkrise ist, im Kern, eine Liquiditätskrise.

Noch einmal: Während der kleinen Repo-Panik im September 2019 haben wir einen kurzen Vorgeschmack auf diese Dollarknappheit bekommen.

Doch all das war nur Geplänkel im Vergleich zu dem, was frühere Krisen, man denke an 2008, im Rahmen von Dollar-Illiquidität mit den Märkten anrichten konnten und auch wieder können. Damals 2008 litten unsere Märkte unter einer US-Dollarknappheit im Umfang von 2 Billionen (!) $ (alias „Finanzierungslücke“).

Wie wurde diese „Lücke“ gefüllt?

Sie haben es geahnt: durch globale Geldschöpfung außer Rand und Band.

Mit Blick auf die Zukunft, und rückblickend auf die jüngsten (absolut heruntergespielten) Beben im barmittelarmen Repo-Markt, rüsten sich die Insider in Washington und Wall Street für weitere Dollar-Illiquiditätskrisen – also große Marktdesaster, die von „Finanzierungslücken“ (alias Mangel an genügend Dollars) angetrieben werden.

Auch die Fed weiß das – ein klein wenig zumindest. Sie ist jedenfalls heute nicht in der Position, den US-Dollar aus seiner Weltwährungsfunktion zu entlassen.

Das braucht Jahre, allerdings hat der IWF praktisch schon durchblicken lassen, dass es kommen wird.

In der Zwischenzeit bedeutet das, dass der Fed, wenn die nächste Dollar-Liquiditätskrise unsere Märkte und Ökonomien in einen weiteren Abgrund stürzt, aktuell nur ein Werkzeug zur Verfügung steht: verzweifelte und im letzten Moment kommende Geldschöpfung – ihren Ankündigungen geldpolitischer Straffungsmaßnahmen für Anfang 2022 (!) zu Trotz.

Längerfristig wird derartige, unausweichliche Geldschöpfung gut für Gold sein.

Hab ich doch gesagt…

In den Jahren 2019 und 2020 hatte ich davor gewarnt. Ich hatte gewarnt, dass aufgrund massiver Dollar-Illiquidität auch massive, unvorstellbare Geldschöpfung sowie eindeutige Schuldenmonetisierung kommen werden.

Falls Sie mir nicht glauben, dann schauen Sie sich diese erneut veröffentlichte Ad-Hoc-Warnung, die ich im März 2020 abgegeben hatte, hier an.

Seit dieser Warnung hat sich die Bilanzsumme der Federal Reserve mehr als verdoppelt.

Fakten sind wirklich hartnäckige Dinge, nicht?

Investieren im neuen Anormalzustand

Diese Maßnahmen haben natürlich überhaupt nichts mit Kapitalismus oder freien Märkten zu tun.

Zentral- und Geschäftsbanken haben jenen alten Werten und Systemen den Abschiedskuss zugeworfen.

Wir leben, investieren und traden heute in einem zentralisierten Markt, in dem Zentralbanken weiter die Macht über das US-Dollarangebot in den ausländischen Eurodollar-Schattenbankensystemen verlieren und verloren haben. Die hier zugrundliegenden Risiken, Gefahren und Extreme werden – hinsichtlich Verflechtung, Hebelwirkung, Illiquidität und Komplexität – nur von einer Handvoll von Insidern verstanden; ihre vollständige Aufdröselung würde hunderte Seiten zusätzlich in Anspruch nehmen.

Was SIE aus all dieser Komplexität für sich mitnehmen sollten, ist recht simpel: Normale Konjunkturzyklen sind jetzt ausgestorben. Sie wurden durch Liquiditätszyklen der Zentralbanken ersetzt, welche letztendlich auch die Währungen zerstören.

Natürliche Kräfte von Angebot und Nachfrage, auch beim Dollar, wurden durch Geldschöpfung der Zentralbanken ersetzt.

Zukünftig werden immer mehr Dollars gedruckt werden – und zwar nicht, weil wir das „einfach denken“, sondern schlicht und ergreifend weil es buchstäblich keine andere Möglichkeit mehr gibt, um dieses völlig zum-Scheitern-manipulierte System überhaupt noch am Laufen zu halten.

Hinsichtlich Marktvolatilität aber auch Sicherheit und Vermehrung Ihres Geldes in einem solch toxischen wie komplexen Umfeld müssen wir zugeben, dass es immer schwieriger geworden ist, auf alte Vorhersagestandards für Marktrisiken oder gar für das Timing von Marktrezessionen zu vertrauen, um einen sinnstiftenden Eindruck jener Twilight Zone zu bekommen, in die unsere Kapitalmärkte eingetreten sind.

Das ist Neuland für uns alle.

Das aktuelle Umfeld – Überheblichkeit der Falken

Falls Sie sich wundern, warum der US-Dollar trotz wahnsinniger Mausklick-Geldschöpfung und allgemeinem Geldangebotswachstum gestiegen ist (relativ, und in Abgrenzung zu seiner Kaufkraft)…es ist nicht kompliziert: Diese Dollars sind in einem derivatebasierten Eurodollar-Knotenknäuel gebunden.

Sind liquide Dollars nicht ausreichend verfügbar, ist die Dollarnachfrage hoch, folglich steigt auch der Dollarkurs.

Nationen mit US $-Schulden fällt es selbstverständlich immer schwerer, Dollars zur Finanzierung der eigenen Dollarschulden aufzutreiben; das erklärt auch den Einbruch der türkischen Lira, die allein im November gegenüber dem USD um 30 % fiel.

In dieser verzerrten, dollarhungrigen Finanzlandschaft zeigen sich weitere Risse und auch Signale – zum Beispiel die derzeitige und kommende Volatilität.

Die jüngsten Ausschläge im S&P 500 (schlimmstes Quartal seit 2011) aber auch der absolut synchron zu dieser Wall-Street-Verkaufwelle verlaufende BTC-Einbruch um 20 %ige sind offensichtliche Beispiele aber auch Vorzeichen für kommende Verwerfungen, trotz aller pathetischen Ausrufe eines Jim Cramers (vom 9. Dezember), der meinte, die USA hätten heute „die stärkste Wirtschaft überhaupt“, sie sei gar ein „ansehnliches Wunder“.

Wahrscheinlich bezog sich der arme Cramer dabei auf die positiven BIP-Schätzungen der Atlanta-Fed für das 4. Quartal.

Anheizer wie Cramer übersehen dabei gerne das Abflachen der US-Ertragskurve, die nahelegt, dass der Anleihemarkt den Eindruck hat, dass noch mehr Stärke vorläufig nicht drin ist.

Das zukünftige Umfeld – Die Tauben kommen (und die Plagen)

Während die Dollar-Illiquidität steigt und die Pandemiezuschüsse auslaufen, hält die Fed hartnäckig an ihrem strengen Plan zur Straffung der Liquiditätszufuhr (tapering) ab 2022 fest, womit sie Öl ins Risikoanlagenfeuer kippt, die Fiskalklippe anheizt und so gut wie jede Anlageklasse, außer US $, US-Staatsanleihen und den VIX-Handel, abwürgt.

Angesichts einer Schuldenstandsquote von 122 % ist aber jede Hoffnung auf nachhaltiges BIP-Wachstum und Abbau der US-Schulden – in diesem Umfeld und ohne damit Markteinbrüche auszulösen – reine Fantasie.

Oder anders gesagt: tick tack, tick tack…

Kurzum: Sollten die geldpolitischen Straffungsvorhaben auf die zuvor erwähnte (aber verborgene) Dollar-Illiquidität treffen, können Sie sich auf ein extrem holpriges und unangenehmes Jahr 2022 gefasst machen – und folglich auch auf eine plötzliche Kehrtwende bei der derzeit noch strengen Haltung der Federal Reserve.

Wenn die Tauben zurückkehren und mit ihnen die Extremgeldschöpfung (folglich auch Währungsentwertung), wird Gold, wie immer, schon zur Stelle sein, um das letzte Wort zu haben.

 

www.goldswitzerland.com

NASDAQ 100 erst tiefrot und dann in die Rally – Das sind die wichtigen Marken

FED und Zinsexplosion sorgen für Kurssturz im NASDAQ

Nachdem sich die Kurse des US-Technologieindex NASDAQ 100 zum Ende des vergangenen Jahres deutlich erholt haben und ein Test des Allzeithochs zur Diskussion im Raum stand, gestaltet sich der Start des neuen Jahres äußerst bärisch. Spekulationen zum Vorgehen der US-Notenbank FED bezüglich einer Strafferen Geldpolitik mit mehr als 3 Zinserhöhungen in 2022 und einer möglichen Verkleinerung der Bilanzsumme lassen die Zinsen deutlich ansteigen.

5-Tageschart der 10-jährigen US-Anleihezinsen

Der Ausbruch der 10 jährigen US-Anleihen auf ein neues 12 Monatshoch von über 1,80 Prozent haben am gestrigen Montag erneut für tiefrote Notierungen auf der Kurstafel gesorgt.

Tickmill-Analyse: NASDAQ im Tageschart

Mit Blick auf den Tageschart des NASDAQ 100 hat dem Kursrutsch unter den Supportbereich bei gut 15.540 Punkten nicht nur eine wichtige Marke gerissen. Die Wucht des Bruchs wurde durch hohes Momentum begleitet. Charttechnisch ist nun der Weg frei zum Test der 200 Tagelinie (rot) bei gut 15.000 Punkten sowie den darunterliegenden Drehbereichen bei 14.600 Punkten sowie 14.380 Punkten.

Eine Erholung ist absehbar – Reboundplanung

Tickmill-Analyse: NASDAQ im Stundenchart

Die alte Börsenregel „Was stark fällt, kommt irgendwann zurück!“ sollten kurzfristige Traderinnen und Trader aktuell im NASDAQ auf der Agenda haben. Denn den massiven Kursrückgänge ohne nennenswerte Korrektur dürften irgendwann auch die Verkäufer ausgehen. Wenn es soweit ist, schlägt die Stunde der Gegenbewegung.

Doch ein Fakt darf bei Long-Setups nicht vergessen werden: Kursanstiege sind zunächst nur eine Gegenreaktion. Deshalb ist es wichtig, die Planung von Gewinnmitnahmen nicht zu vernachlässigen. Hierfür bieten sich neben dem ehemaligen Support bei 15.540 Punkten bzw. dem kleinen Zwischenhoch bei 15.680 Punkten die höhergelegenen Verkaufsbereiche bei 15.900 Punkten und 16.330 Punkten an.

Videobesprechung

Über die entscheidenden Kurslevel im EURUSD und GOLD, spricht der Marktexperte Mike Seidl in der heutigen Ausgabe von „Tickmill’s täglichen Tradingideen“.

 

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

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