USDTRY – Kurz von neuen Hochpunkten?

Innerhalb der letzten Wochen kommt es zu einer Stabilisierung in der Preiszone von etwa 14,60 TRY. Grundsätzlich baut sich nun Druck auf den Bereich von etwa 15,00 TRY auf. Mit Ausbruch des USDTRY über diese Marke ist der Weg Richtung 2021er-Hoch von 18,40 TRY frei.

Die Chart-technische Lage gestaltet sich recht positiv für die long-orientierten Anleger. Diverse Trendindikatoren zeigen übergeordnet einen Bullenmarkt an. Um die positive Aussicht aufrechtzuerhalten, müssen es die Bullen bewerkstelligen, die Marke von 13,50 TRY überboten zu halten. Ein Rückfall dorthin wäre noch kein Problem, allerdings muss bei Unterschreiten mit deutlichen Abverkäufen gerechnet werden.

USDTRY – aus Sicht der Oszillatoren besteht weiter Luft

Als Kursziel käme auf der Unterseite der vielbeachtete gleitende Durchschnitt mit der Periode 200 in den Fokus. Dieser kommt aktuell bei 11,14 TRY unterstützend zur Oberseite gelaufen. Der Blick auf die Oszillatoren, Rsi und Stochastik gestaltet sich neutral. Aus dieser Sicht heraus besteht Luft für weitere Anstiege.

Fazit – die übergeordnete Ausrichtung ist gen Norden. Insofern sollte es den Bullen gelingen, die wichtige 15er-Marke zu erobern, um Richtung 2021er-Top zu gelangen. Zu beachten gilt die 13,50-USD-Marke, welche überstiegen bleiben muss.

Der Heikin-Ashi-Chart von USDTRY (D1)

USDTRY Prognose
USDTRY | Chart von fxempire

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für USDTRY!

Macd Oszillator: Es wird bei dem oft verwendeten Indikator geschaut, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zudem auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nur die Hälfte positiv. Das überzeugt nicht besonders. Da muss mehr kommen!

Gleitende Durchschnitte: Nun wird geprüft, ob bei USDTRY die GDs steigend sind. Denn steigende GDs zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 8 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss analysiert werden, ob sich der Indikator unterhalb vom Schlusskurs befindet. Falls ja, dann ist ein bestätigter Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen ist nur die Hälfte positiv. Das geht aber wirklich besser. Die Bullen müssen Gas geben.

Die Auswertung der Trendanalyse

31.03.2022: Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 18 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 60.00 %. Deshalb kann der Status hier auf „Bullisch“ gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in USDTRY zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

USD/TRY – Neue Mehrmonats-Hochpunkte geben Takt an!

Das Währungspaar USD/TRY bewegt sich weiterhin in einem intakten Aufwärtstrend. Erst kürzlich wurde der Impuls zur Oberseite mit dem Durchbrechen der Marke von rund 14,00 TRY bestätigt. Damit rückt nun das am 20. Dezember letzten Jahres generierte Hoch von 18,40 USD als direktes Kursziel sehr stark in den Fokus.

Auf dem Schaubild es hervorragend zu sehen, wie die relevanten Trendindikatoren ein Halten des Kurses bewerkstelligt haben. Aus mittelfristiger Sicht ist der GD100, welcher im Augenblick im Preisbereich von etwa 12,60 TRY unterstützend zur Oberseite gelaufen kommt, zu beachten. Dieser Preis sollte nicht von den Bären erobert werden, um die steigende Aussicht nicht zu gefährden.

Aus übergeordneter Sicht ist die Kurszone von 10,50 TRY zu nennen. Dort befindet sich nicht nur das Dezember-2021-Tief, sondern auch der langfristig relevante 200-Tage-Durchschnitt.

Fazit – mit dem neuen Ansteigen ist die Richtung weiterhin gen Norden ausgerichtet. Es könnte recht schnell zum 2021er-Hoch aufwärtsgehen. Dazu muss der Kursbereich von rund 12,50 bis 13,00 TRY auf der Unterseite halten können.

Der Heikin-Ashi-Chart von USD/TRY (D1)

USDTRY Prognose
USD/TRY | Chart von fxempire

Das ist eine Trendanalyse (D1) für USD/TRY!

Macd Oszillator: Bei dem beliebten Indikator wird nun analysiert, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Auch wird geschaut, ob der Macd über null tendiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 8 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Hierbei wird analysiert, ob bei USD/TRY die GDs steigend sind. Ein Aufwärtstrend wird durch steigende GDs gekennzeichnet. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 9 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes wird geschaut, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind sogar 9 positiv. Insofern ist das als absolut bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

07.03.2022: Was zeigt die Gesamtauswertung auf? Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 26 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 86.67 %. Der Status ist hier auf „Sehr Bullisch“ zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in USD/TRY zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

USD/TRY – Bullen machen Druck zur Oberseite!

Mit aktuell 13,75 TRY ist die Währung (USD/TRY) dabei abermals in Richtung Norden zu laufen. Die innen liegende Widerstandszone von rund 13,65 TRY ist bereits aufgebrochen. Jetzt steht es an, das Januarhoch aus dem Weg zu räumen. Preislich befindet sich dieses bei 13,94 TRY.

Wenn es den Bullen gelingt auch diese Marke aufzubrechen, so könnte es recht schnell in Richtung 2021er-Hoch von 18,40 TRY aufwärtsgehen.

USD/TRY – Trendanalyse bestätigt positives Bild

Der Blick auf die Trendanalyse zeigt eine einen intakten Bullenmarkt auf. Dies kann auch auf dem Schaubild anhand der gleitenden Durchschnitte erkannt werden. Der Kurs befindet sich über den wichtigen GDs und zudem sind diese steigen.

Auf der Unterseite ist es nun wichtig, das Kursniveau von etwa 13,25 TRY überboten zu halten. Dort befindet sich eine essenzielle kurzfristige Unterstützung bestehend aus den Tiefpunkten vom Vormonat.

Fazit – aufgrund der bullischen Trendausrichtung sowie des Angreifens des Januarhochpunkts, sollten sich die Kurse weiter Richtung Norden bewegen können.

Der Heikin-Ashi-Chart von US/DTRY (D1)

USDTRY Prognose
USD/TRY | Chart von fxempire

Was sagt die Trendanalyse (D1) für USD/TRY?

Macd Oszillator: Bei dem wichtigen Indikator muss geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 7 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei USDTRY die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 9 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Parabolic SAR Indikator: Es wird als Letztes noch analysiert, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind sogar 10 positiv. Insofern ist das als absolut bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

23.02.2022: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 26 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 86.67 %. Der Status ist hier auf „Sehr Bullisch“ zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in USDTRY zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Silber – Angesichts der Dollarstärke halten sich die Edelmetalle gut

ifo-Geschäftsklimaindex im Vergleich zum Euro-Kursverlauf, Stand 24.11.2021 © Holger Zschaepitz

Fundamental betrachtet sorgt vor allem der starke US-Dollar für den Gegenwind an den Edelmetall- und Rohstoffmärkten. Dabei scheinen auf den ersten Blick zum einen der schwache Euro und die Tatsache, dass sich der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland immer weiter eintrübt, für die Dollarstärke verantwortlich. So fällt das Geschäftsklima bereits den 5.Monat in Folge, während die EZB ihre Bilanzsumme auch in der vergangenen Woche wieder um weitere 27,9 Mrd. Euro ausgeweitet hat.

Noch viel stärker aber drückt der globale „US-Dollar Short Squeeze“ den Dollar gegen so ziemlich alle anderen Währungen gnadenlos weiter nach oben. Schließlich ist der Dollar noch immer die wichtigste globale Reservewährung, also das internationale Tauschmittel und ein wichtiges Wertaufbewahrungsmittel für fast alle großen Länder, auch wenn die meisten von ihnen ihre eigenen Währungen im Inland verwenden.

Weiterhin werden fast das gesamte Öl und auch viele andere Rohstoffe weltweit in Dollar abgerechnet. Wenn Frankreich zum Beispiel Öl von Saudi-Arabien kauft, zahlt es nicht in seiner eigenen Währung Euro, sondern in Dollar. Allein dadurch existiert praktisch nonstop eine solide Nachfrage nach US-Dollar.

Das große Risiko dieses Systems besteht allerdings darin, dass viele ausländische Regierungen und Unternehmen Kredite in US-Dollar aufnehmen, obwohl der größte Teil ihrer Einnahmen auf ihre Landeswährung entfällt. Der Kreditgeber dieser Dollars ist dabei oft nicht einmal eine US-Institution. Auch ausländische Kreditgeber vergeben oft Kredite an ausländische Kreditnehmer in Dollar. Dadurch entsteht für den Kreditnehmer ein Währungsrisiko, eine Diskrepanz zwischen der Währung seiner Einnahmen und der Währung seiner Schulden.

Kreditnehmer tun dies, weil man niedrigere Zinssätze erhalten kann, wenn man einen Kredit in Dollar statt in seiner Landeswährung aufnimmt. Manchmal sind auf Dollar lautende Anleihen und Kredite auch die einzige Möglichkeit, um an Liquidität zu kommen. Somit trägt nicht der Kreditgeber das Währungsrisiko, sondern der Kreditnehmer. Auf diese Weise geht der Kreditnehmer im Grunde genommen eine Leerverkaufsposition gegenüber dem US-Dollar ein, ganz egal ob er will oder nicht.

Wenn der Dollar nun stärker wird, ist das für ihn ein Nachteil, denn seine Schulden steigen im Verhältnis zu seinen Einkünften in der Landeswährung. Wenn der US-Dollar hingegen schwächer wird, wird der Kreditnehmer teilweise entschuldet, weil seine Schulden im Verhältnis zu seinen Einnahmen in der Landeswährung sinken.

Kursverlauf der türkischen Lira seit 2016, Stand 23.11.2021, © Holger Zschaepitz

Blickt man beispielsweise auf den dramatischen Währungsverfall der türkischen Lira, kann man sich die eskalierende Flucht aus den Währungen der Schwellenländer hinein in den US-Dollar gut vorstellen. Dieser Trend beschleunigt sich aktuell und könnte sich zu einem Flächenbrand ausbreiten, denn die weltweite US-Dollar Überschuldung ist seit dem letzten großen „US-Dollar Short Squeeze“ im Jahr 2008 weiter angestiegen. Auch der Zusammenbruch des chinesischen Immobilienmarktes dürfte seit Wochen und Monaten mit dazu beitragen.

Ein Bild, das Text enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

Kursentwicklung Schwellenländer-Währungen im Jahr 2021, Stand 23.11.2021, © Holger Zschaepitz

Trotz einer stark überkauften Lage kann der Short Squeeze beim US-Dollar durchaus noch weitergehen. Früher oder später wird die amerikanische Fed aber reagieren müssen. Dann heißt es zurückrudern mit dem „Tapering“ und „Zinserhöhungsgeschwätz“. Der erneut zum FED-Chef nominierte Jerome Powell musste diesen Schritt im Jahr 2018 schon einmal kurz nach Weihnachten gehen.

Erst wenn die Märkte den Bluff der Fed erkennen und sich wirklich klarmachen, dass es kein Zurück aus den exponentiellen Geldmengen-Ausweitungen mehr geben kann, werden die Edelmetalle wieder in bullisches Fahrwasser gelangen. Das Ganze kann schnell und innerhalb weniger Wochen vonstatten gehen, wahrscheinlicher aber ist es, dass es den Zentralbanker mal wieder gelingt mehr Zeit zu erkaufen als sich das die meisten Gold- und Silberfans vorstellen können.

Dass sich Gold (-5,7%) und Silber (-10,3%) trotz der Dollarstärke (+8,05%) auf Jahressicht bislang insgesamt doch recht gut gehalten haben, ist sowieso schon beachtlich. Auf Euro-Basis liegt der Goldpreis (+3,67%) sogar leicht im Plus, während das Minus beim Silberpreis (-2,84%) marginal ist.

Insgesamt müssen sich Edelmetall-Investoren einfach noch weiter gedulden, denn im großen Bild arbeitet der Silberpreis potenziell an einer riesigen Cup & Handle Formation. Deren erfolgreiche Auflösung wäre allerdings erst mit Kursen oberhalb von ca. 50 USD bestätigt. Da Silber für seine „Tasse“ von 1980 bis 2011 fast 31 gebraucht hat, stehen die derzeitigen 10 Jahre für den Henkel (von 2011 bis 2021) in einem vernünftigen symmetrischen Verhältnis. Ein bis zwei Jahre könnten aber trotzdem durchaus noch vergehen, bis Silber den Ausbruch im ganz großen Bild schafft.

Tageschart Silber in US-Dollar – Leicht überverkauft

Auf dem Tageschart hat sich der Silberpreis in den letzten vier Wochen mustergültig an unseren Fahrplan vom 28.Oktober gehalten. Der erwartete Vorstoß bis zur 200-Tagelinie (25,24 US-Dollar) ist gelungen und es folgte der ebenfalls vermutete Rückfall. Nun kommt es darauf an, ob und wie schnell sich die Silbernotierungen um 23,25 bis 23,50 US-Dollar wieder fangen können. Gelingt dies in den nächsten Tagen bzw. ein bis zwei Wochen, wäre ein weiterer Angriff auf die 200-Tagelinie absehbar.

Unterhalb von 22,90 US-Dollar ist aber bereits wieder Gefahr im Verzug. Dann wäre die Rally seit Ende September lediglich eine vorübergehende Gegenbewegung im seit Februar etablierten Abwärtstrend gewesen. Angesichts der überverkauften Tages-Stochastik sowie der eher günstigen saisonalen Komponente in den kommenden zwei Monaten, stehen die Chancen für die Bullen aber etwas besser.

Insgesamt ist der Tageschart schon wieder leicht überverkauft, während Silber übergeordnet weiter seitwärts läuft. Eine weitere Erholungswelle hat kurzfristig gute Chancen. Mittelfristig ist der Silbermarkt aber neutral einzustufen. Erst wenn der nachhaltige Ausbruch über die starke Widerstandszone um 30 US-Dollar gelingt, dürfte sich der Bullenmarkt endlich fortsetzen. Bis dahin sollten Edelmetall-Anleger vorsichtshalber noch einige verwirrende Schlenker einplanen.

Silber in Euro: Neues Kauflimit bei 20,50 Euro

Mit Kursen um 19,90 Euro wurde unser Kauflimit von 20,00 Euro zuletzt am 4.November aktiviert. Mittlerweile steht der Silberpreis gut einen Euro höher. Wir ziehen das Kauflimit leicht auf 20,50 Euro nach.

Autor: Florian Grummes

Technischer Analyst

www.goldnewsletter.de

www.cashkurs-gold.de

Quelle: GOLD.DE

 

 

Türkische Notenbank kappt Leitzins unerwartet deutlich auf 16 Prozent

Die Währungshüter kappten den geldpolitischen Schlüsselsatz am Donnerstag auf 16 von 18 Prozent. Von Reuters befragte Ökonomen hatte nur mit einem Wert von 17,5 Prozent gerechnet. Der Spielraum für eine weitere Senkungen bis Jahresende sei begrenzt, erklärte die Notenbank. Inflationseffekte seien eher vorübergehend. Die Inflation war im September auf 19,6 Prozent gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren. “Die Zinssenkungspolitik der Zentralbank bei steigender Inflation und einer schwächelnden Währung wird beide Probleme wahrscheinlich noch verschärfen, indem sie die Kapitalflucht weiter antreibt und Investitionen abschreckt”, schrieben die Analysten von Stratfor.

Die Unabhängigkeit der Notenbank war zuletzt eine der Hauptsorgen von Investoren. Staatschef Recep Tayyip Erdogan ist ein erklärter Zinsgegner und hat bereits die letzten drei Notenbank-Gouverneure aufgrund von Differenzen hinsichtlich der Geldpolitik vor die Tür gesetzt. Mitte März hatte er überraschend Notenbankchef Naci Agbal entlassen und durch Sahap Kavcioglu ersetzt – einen erklärten Gegner einer straffen Geldpolitik.