Der RoboMarkets Wochenrück- und Ausblick

Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege

09. September 2022

Als alle Rückblicke über eine positive Handelswoche schon geschrieben waren, kam kurz vor dem vergangenen Wochenende die Nachricht, dass vorerst kein Gas mehr durch Nord Stream 1 fließen wird. Sowohl der Deutsche Aktienindex nachbörslich als auch die Wall Street knickten ein, nachdem sie zuvor die Arbeitsmarktdaten noch positiv aufgenommen hatten.

Wie erwartet sprang der Preis für europäisches Erdgas am Montag an und zog den Aktienmarkt mit nach unten. Doch die Anleger schoben die Frage, wie Deutschlands Wirtschaft und Haushalte ohne russisches Gas über den Winter kommen sollen, relativ schnell beiseite und den DAX wieder zurück in Richtung 13.000 Punkte.

Auch die historische Entscheidung der Europäischen Zentralbank, den Leitzins um 75 Basispunkte zu erhöhen, hat die Börse am Ende weniger bewegt als gedacht. Viel Lärm um nichts also, könnte man meinen. Zwar schlug der DAX im Anschluss an die Entscheidung nach unten und oben aus, um dann aber nahezu unverändert aus dem Handel zu gehen. Auch die US-Notenbank meldete sich erneut zu Wort. Fed-Chef Jerome Powell bekräftigte ebenfalls den konsequenten Zinserhöhungskurs.

Aber auch hier blieb die Wall Street auf Kurs, alle negativen Nachrichten scheinen eingepreist und ein überverkaufter Markt versucht die Wende. Während ein Teil der Anleger mit der Aussicht auf weiter steigende Zinsen den Aktienmarkt vorerst meidet, sieht der andere Teil den konsequenten und konzertierten Kampf der Notenbanken gegen die Inflation als ein gutes Signal für die Zukunft und greift ungeachtet aller Risiken bei Aktien zu.

Inflationsdaten und Sitzung der Bank of England

Wie erfolgreich dieser Kampf bereits war oder wie viel Wegstrecke noch vor den Notenbanken liegt, um die Teuerung wieder in Richtung Zwei-Prozent-Ziel zu drücken, dürfte in der kommenden Woche etwas klarer werden. Am Dienstag werden die Verbraucherpreise aus den USA gemeldet. Hier war zuletzt etwas Entspannung angesagt, nachdem die Teuerung im Juli mit 8,5 Prozent wieder etwas zurückgekommen war. Alles, was den rückläufigen Trend bestätigt, dürften die Börsen positiv aufnehmen.

Am Mittwoch dann folgt der Frühindikator für die Inflationsentwicklung mit den Erzeugerpreisen. Geldpolitisch interessant wird es am Donnerstag, wenn die Bank of England zu ihrer nächsten Sitzung zusammenkommt. Mit einer Inflationsrate von gut zehn Prozent dürfte eine weitere Erhöhung des Leitzinses um 0,5 auf dann 2,25 Prozent zwar nahezu beschlossen sein. Allerdings dämpften BoE-Vertreter mit dem Blick auf die negativen Effekte der quantitativen Straffung zuletzt die Zinsfantasien im Vereinigten Königreich wieder etwas.

Licht und Schatten Bei Den Unternehmen

Auf Unternehmensseite könnte die Lufthansa in der vergangenen Woche die Weichen für eine positive Zukunft gestellt haben. Großaktionär Kühne ließ verlauten, dass er weiterhin ungebrochenes Interesse an der Airline hat und seinen bisherigen Anteil von 15 Prozent ausbauen will. Gleichzeitig einigten sich Pilotengewerkschaft und Unternehmen in letzter Sekunde auf einen Deal und wendeten damit den zuvor angekündigten zweitägigen Streik ab.

Und im Gespräch zwischen dem Chef der Lufthansa und ihrem größten Aktionär dürfte mit diesem Ausgang der Blick in die Zukunft durchaus positiv gewesen sein, trotz der Diskussionen über Personal und höhere Kosten.

Auf der anderen Seite steckt Uniper tiefer in der Krise als bisher angenommen. Zwar hat der Bund bereits beschlossen, bei Uniper einzusteigen wie einst bei der Lufthansa und der Commerzbank. Doch bis es so weit ist, steht der Konzern so unter Druck, dass er neues Geld braucht.

Vier Milliarden als Hilfe für die sieben Milliarden Euro Mehrausgaben für die Ersatzbeschaffung des russischen Gases, die laut des Chefs noch diesen Monat erreicht werden. Das Beispiel Uniper zeigt eindrucksvoll, wie teuer die Energiekrise nicht nur für Millionen Haushalte, sondern auch wie viel finanzielle Unterstützung nötig sein wird, um ganze Industrien vor dem Zusammenbruch zu bewahren.

Auch die Börse wird in der kommenden Woche zwischen einem langfristigen Optimismus und den kurzfristig Belastungsfaktoren Energiekrise und Rezession schwanken. Aus technischer Sicht allerdings bietet der nun schon fast komfortable Sprung des DAX über die 13.000 Punkte das Potenzial für weitere Kursgewinne, den saisonal schwächsten Börsenmonaten September und Oktober zum Trotz.

DAX – Aktuelle Unterstützungen und Widerstände

Unterstützungen: 12.900/12.850 + 12.700/12.650 + 12.400/12.350

Widerstände: 13.150/13.200 + 13.350/13.400 + 13.550/13.600

Dieser Artikel stammt von RoboMarkets.

S&P 500 Index – Der Druck erhöht sich!

Mit dem Generieren eines neuen Tiefpunkts ist den Bären vom S&P 500 Index ein kräftiger Schlag zur Unterseite gelungen. So tief wie gestern standen die Kurse zuletzt im Mai letzten Jahres. Das ist grundsätzlich gesehen ein bärisches Zeichen. Schaut man sich die Trendanalyse an, so zeigt sich auch dort eine absolut negative Situation auf. Die Vorteile liegen also derzeit eher aufseiten der short-orientierten Anleger.

Was positiv zu beurteilen ist, ist, dass der Preis gestern noch zum Schlusskurs anzog und eine gute Handelskerze entstand. Aus dieser Sicht heraus könnte es sein, dass sich zunächst eine kleine Erholung einstellt. Der Stochastik Indikator befindet sich zum wiederholten Male in der überverkauften Zone. Dies könnte auch dafür sprechen, dass sich die Abwärtsbewegung abschwächt.

S&P 500 Index – 4.100er-Marke muss halten

Auf der Unterseite kommen im ungünstigsten Fall weitere Kursrückgänge infrage. Preislich ist die 3.900 und sogar 3.725er-Marke zu nennen. Um das Blatt für den S&P 500 Index deutlich ins Positive zu drehen, muss als allererstes das kleine Hoch vom 28. April bei 4.308 USD aufgebrochen werden. Dann muss zwangsläufig der 200-Tage-Durchschnitt zurückerobert werden. Dieser kommt bei 4.491 USD fallend zur Unterseite gelaufen.

Fazit – die Indikation zeigt beim S&P 500 sehr deutlich einen Bärenmarkt an. Die Gefahr, dass dieser sich weiter fortsetzt, ist recht groß. Derzeit liegen die Augen auf dem Unterstützungsbereich von etwa 4.100 USD. Dieser muss für die positive Aussicht halten.

Der Heikin-Ashi-Chart vom S&P 500 Index (D1)

S&P 500 Index Prognose
S&P 500 Index | Chart von FxEmpire

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für den S&P 500 Index

Macd Oszillator: Es wird bei dem oft verwendeten Indikator geschaut, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zudem auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nicht eine positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen und muss sich ändern.

Gleitende Durchschnitte: Nun wird geprüft, ob bei dem S&P 500 Index die GDs steigend sind. Denn steigende GDs zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nicht ein einziger steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. So geht es nicht weiter!

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss analysiert werden, ob sich der Indikator unterhalb vom Schlusskurs befindet. Falls ja, dann ist ein bestätigter Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen ist nicht eine einzig positiv. Das ist mega bärisch, hier drohen weitere Verluste.

Die Auswertung der Trendanalyse

03.05.2022: Nun zur Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon ist kein einziger als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 0.00 %. Deswegen wird der Status hier auf „Sehr Bärisch“ gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in den S&P 500 Index zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

S&P500 mit Rallystartschuss Richtung 4.600 Punkte – Der Abwärtstrendkanal ist Geschichte

Bullischer Ausbruch im S&P500 aus dem Abwärtstrendkanal

Tickmill-Analyse: S&P500 im Tageschart

Zum US-Wochenstart am Ostermontag hat der S&P500 bei 4.361 Punkten das aktuelle Zwischentief der zurückliegenden Abwärtsphase notiert. Doch am Ende des Handelstages notierten die Kurse wieder über der Marke von 4.400 Punkten, was für die Entstehung einer bullischen Hammerkerze sorgte.

Diesem ersten Umkehrsignal folgten die Händler am Dienstag, was für die Bestätigung des kurzfristigen Kaufsignals spricht. Doch noch deutlich wichtiger ist das Ausbruchssignal aus dem Abwärtstrendkanal der letzten Wochen. Wenn es der Markt nun noch schafft, die 200-Tageslinie (grün) im Bereich von 4.500 Punkten zurückzuerobern, dürfte das weitere Käufer in den Markt ziehen.

Denn dieses Ereignis stellt in der Charttechnik ebenfalls ein Kaufsignal dar. Es gibt also durchaus einige Argumente, für die Fortsetzung der Kursanstiege in Richtung des Widerstands bei 4.600 Punkten bzw. dem darüber liegenden Zwischenhoch bei 4.637 Punkten.

Das Timing für den Trade wird im Stundenchart gemacht

Tickmill-Analyse: S&P500 im Stundenchart

Wer sich nicht getreu dem Motto „Wird schon klappen“ auf das Prinzip Hoffnung verlassen möchte, wirft einen Blick in den untergeordneten Stundenchart. Hier ist ersichtlich, dass der Ausbruch aus dem blau markierten Abwärtstrendkanal durch einen Aufwärtstrend im Stundenchart begleitet wurde.

Das ist in der Regel ein gutes Zeichen, da es durch steigende Hochs und Tiefs anzeigt, dass der Markt steigende Preise akzeptiert. Eine Trendfortsetzung über die Marke von 4.490 Punkten spricht direkt für den Fortgang der Aufwärtsphase und bringt als Zwischenziele auf dem Weg zum Hoch bei 4.637 Punkten die untergeordneten Drehlevels bei 4.525 Punkten und 4.593 Punkten ins Spiel.

Sollte es jedoch zu Kursen unterhalb der Marke von 4.437 Punkten kommen, sollten man mit Long-Setups kurzfristig vorsichtig sein. Denn es besteht auf Grund des schwierigen Marktumfeldes noch die Gefahr weiterer Rücksetzer. So lange es nicht zu Kursen unterhalb von 4.361 Punkten kommt, ist für die

 

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Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 71% (Tickmill UK Ltd) und 65% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Solide Kursgewinne vor Ostern trotz Rekordinflation!

Die fundamentalen Fakten und Tradingsetups für WTI, GOLD, DAX sowie S&P500

Heute ist der letzte Tag vor dem verlängerten Osterwochenende. In Deutschland sind die Börsen am Dienstag wieder geöffnet. Die Wallstreet setzt den Handel bereits am Montag (während der Ostertage – niedriges Volumen zu erwarten) wieder ein. Fundamental hat sich noch nichts geändert, was nachhaltige Kurszuwächse bei den Indices befürworten würde.

Zur Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Ausgabe sind im DAX und im S&P500 die übergeordneten Trends abwärtsgerichtet. Zumindest das sollte sich ändern, wenn der Markt tatsächlich die Richtung wechseln möchte. Wie sich dies in den einzelnen Assets planen lässt, erfahren Sie in der aktuellen Videobesprechung.

Videobesprechung

 

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Wirtschaftskrise in den USA – Wie realistisch ist es?

Suggeriert wird einem stattdessen, dass jede Art des wirtschaftlichen Austauschs angehalten wird. Dies ist aus der Natur der Dinge schon nicht möglich, da wir Essen, Trinken und ein Dach über dem Kopf brauchen. Alleine ist die Beschaffung dieser Dinge sehr schwer. Wirtschaft hilft uns durch die Nutzung eines Tauschmediums effizient zu kooperieren.

Wenn wir aber etwas moderater an die Sache herangehen und eine Wirtschaftskrise als einen markanteren, konjunkturellen Rückgang bezeichnen, so haben wir ein Thema für eine valide Diskussion. Was müsste aber in den USA passieren, dass dies geschieht?

Geographisch sind die USA zu vorteilhaft positioniert, als dass externe, physische Faktoren hier eine Krise auslösen könnten. Deshalb lassen wir mal diesen Aspekt außen vor. Beginnend mit der Arbeitslosenzahl ist hier zu erwähnen, dass die USA der Vollbeschäftigung so nah sind, wie zuletzt in 1969.

Wer sich mit Finanzgeschichte auskennt weiß, dass dies eine Zeit war, in der die USA die Fundamente für das Wachstum in den 90er-Jahren gelegt hat und begann sich im Rennen gegen die Soviet Union abzusetzen. Allerdings war das monetäre Umfeld ein deutlich anderes.

Damals waren die internationalen Finanzflüsse unter dem Bretton-Woods System noch intakt, wenn auch schon am Bröckeln. Die Staatsverschuldung war nur ein Bruchteil des aktuellen Levels. Aber dafür war auch die Börse unterentwickelt und das Bruttoinlandsprodukt weniger als ein Zwanzigstel des heutigen Volumens.

Ein Bild, das draußen, Auto, Straße, Gebäude enthält. Automatisch generierte Beschreibung

Heute ist zudem auch noch der Fall, dass Kapital sehr günstig zu erlangen ist. Wenn man das im Kontext der hohen Beschäftigungszahlen sieht, so sind hier steigende Preise kein Wunder, denn wenn die Unternehmen aus Sicht des Personals schon ausgelastet sind und mit günstigen Krediten neue Projekte finanzieren, für diese aber immer weniger Leute finden, so spiegelt sich dies im Preis wider.

Somit ist das nordamerikanische Inflationssignal ein positiv zu wertendes. Auch den Kapitalmärkten kommt das günstige Geld zugute, denn hier übersteigen die Gewinne die Beleihungskosten um ein Vielfaches. Da es unrealistisch ist, dass die Zinsen innerhalb kurzer Zeit drastisch aufgestockt werden, kann man an den Aktienmärkten noch lange mit Anstiegen rechnen.

Trotz aktueller Korrekturen in den Indizes Dow Jones Industrial Average, Nasdaq 100 und S&P 500 sind unsere Aussichten für diese Märkte klar bullisch. Zwar hat der Nasdaq deutlicher nachgegeben, aber dies ist auf die allgemein höhere Volatilität der Technologie-Titel zurückzuführen.

Auf lange Sicht erwarten wir aber, dass der Index in Richtung 20000 Punkte steigt und nach kurzen Korrekturen diese Anstiege bis weit über 22000 Punkte ausdehnt. Beim Dow liegt unser ideales Mindestziel der nächsten Jahre über 55000 Punkte, während der S&P 500 in Richtung 7000 Punkte zusteuern sollte.

Wer aber so hoch steigt, muss deutlicher korrigieren. Wir würden diese Bewegungen nicht als Crash oder dergleichen bezeichnen, aber markante Rückgänge wird es irgendwann geben müssen, wenn die Märkte überhitzt sind.

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Wir bewerten diese Bewegungen zwar aus Chartsicht, aber das wird sicherlich zu der Zeit nicht in den Nachrichten so beschrieben werden, denn man braucht ja immer externe Gründe. Ich denke, dass es wieder zu Labilität im Bankensystem kommen wird.

Weil Geld aktuell und auch noch in den nächsten Jahren günstig bleiben wird, werden Banken dazu gezwungen sein, die Kreditvergabe auch an weniger kreditwürdige Kunden auszuweiten, da die Nachfrage von Kunden in geringeren Risikoklassen nachlassen wird.

Man könnte auch sagen, dass der Markt nach guten Kunden ausgeschöpft wird und die weniger guten Kunden bedient werden müssen. Dann gibt es wieder großen Wirbel und Crash-Ängste und am Ende steigen die Kurse noch stärker als heute. Alles nimmt seinen natürlichen Lauf.

 

Osterfest an der Börse

Nur noch wenige Wochen bis Ostern, und die Amerikaner beginnen mit den Vorbereitungen für die Feierlichkeiten, die durch die Feiertagsstimmung und das gute Wetter noch verstärkt werden. Aber können auch Anleger an dieser Börsenstimmung partizipieren und von den sich am Horizont abzeichnenden Marktanomalien profitieren?

Das Wetter spielt im April eine große Rolle und ist eine der bekanntesten saisonalen Faktoren. Sonniges Wetter und milde Temperaturen im April scheinen einen spürbaren Einfluss auf die Performance des Marktes zu haben, indem sie das bullische Sentiment der Händler stärken, die dann die Aktienkurse nach oben treiben.

Die folgende Analyse zeigt die durchschnittliche Performance des S&P 500 Index in jedem Monat des Jahres, berechnet über einen Zeitraum von 25 Jahren.

Durchschnittlicher monatlicher Ertrag des S&P 500 Index seit 1997

Chart

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Quelle: Seasonax – mit einem Klick auf den Link http://tiny.cc/SPX500monthly können Sie weitere Analysen durchführen

Auf dem Chart kann man deutlich sehen, dass der April seit Jahrzehnten einer der Monate mit der besten Performance ist. Ob sich das Muster dieses Jahr wiederholen wird, ist schwer zu sagen, aber die Handelspsychologie wird oft von sogenannten selbsterfüllenden Prophezeiungen beeinflusst.

Nicht nur das Wetter bestimmt das Verhalten der Händler in diesem Monat, sondern auch die bevorstehenden Feiertage. Historisch gesehen erleben die Einzelhandelsaktien zu Beginn des Frühlings eine “Osterrallye”. Ein weiterer grundlegender Faktor ist die Tatsache, dass die Steuerrückerstattungen auf den Bankkonten der Amerikaner ankommen und zu einem Anstieg der Konsumausgaben beitragen.

Bevor Sie mit Ihren Handelsaktivitäten beginnen, sollten Sie nicht vergessen, die Aktien auf Ihrem Radar mit Seasonax analysieren.

Da jeder Feiertag eine gute Ausrede für Einkäufe ist, ist 1-800Flowers.com Inc eine der Aktien, die vor Ostern aufblühen. Zu dem Unternehmen gehören auch andere E-Commerce-Unternehmen, darunter Harry & David, Personalization Mall, Shari’s Berries, Fruit Bouquets und The Popcorn Factory, die alle zu den Feiertagen im Rampenlicht stehen.

Saisonaler Chart von 1-800Flowers.com berechnet über die letzten 15 Jahre

Chart

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Quelle: Seasonax mit einem Klick auf http://tiny.cc/1-800Flowers-Seasonax können Sie weitere Analysen durchführen

Beachten Sie, dass der saisonale Chart den durchschnittlichen Kursverlauf der Aktie über die vergangenen Jahre anzeigt. Die horizontale Achse zeigt die Zeit im Verlauf des Kalenderjahrs und die vertikale Achse zeigt die prozentualen Veränderungen im Wert der Aktie (indexiert auf 100).

Wie aus dem obigen Chart ersichtlich ist, ist die starke saisonale Phase im April sehr ausgeprägt. In der Tat lässt sich feststellen, dass der April für 1-800Flowers.com der Monat mit der besten Performance in den letzten 15 Jahren war.

Legen Sie nicht alle Eier in einen Korb

Wenn ich mir verschiedene Handelsideen ansehe, kann ich nicht genug betonen, wie wichtig es ist, zu diversifizieren, zu diversifizieren und nochmals zu diversifizieren.

Es ist vielleicht nicht schwer zu erraten, dass eine der Einzelhandelsaktien, die von einer “Osterrallye” (und darüber hinaus) profitieren, Amazon ist. Sie ist häufig in den Portfolios von Anlegern auf der ganzen Welt zu finden.

Saisonaler Chart von Amazon berechnet über die letzten 10 Jahre

Quelle: Seasonax – mit einem Klick auf den Link http://tiny.cc/Amazon_Seasonax können Sie weitere Analysen durchführen

In den letzten 10 Jahren hatte Amazon in eine starke saisonale Periode vom 6. April bis 20. Juli. In dieser Zeitspanne von 73 Handelstagen stiegen die Aktien im Durchschnitt um erstaunliche 21,69 %. Darüber hinaus war die Rendite seit 2012 in jedem einzelnen Jahr positiv.

Amazon, Ertrag in Prozent zwischen 6. April und 20. Juli, in einzelnen Jahren seit 2012

Chart, bar chart

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Quelle: Seasonax – mit einem Klick auf den Link http://tiny.cc/Amazon_Seasonax können Sie weitere Analysen durchführen

Eine weitere Aktie, die meine Aufmerksamkeit erweckte, ist American Express (http://tiny.cc/AmericanExpress_Seasonax).

Wird American Express dieses Jahr wieder steigen? Oder werden die Zinserhöhungen das US-Wachstum bremsen und die Aussichten der Aktie beeinträchtigen? Wir werden die Entwicklung abwarten müssen. Aber denken Sie daran, dass letztendlich immer jemand für die “Feier” bezahlen muss.

Ostern Sonderausgabe

Wenn Sie sich entscheiden, Blumen zu kaufen, in einen unserer Einzelhändler zu investieren oder sogar Ihr Ostern mit Unternehmen wie der Rocky Mountain Chocolate Factory zu versüßen, denken Sie daran, es zu seasonax, bevor Sie es handeln.

Um die Identifizierung von Aktienchancen noch einfacher zu machen, haben wir einen Seasonality Screener entwickelt. Der Screener ist ein Analysetool zur Identifizierung von Handelschancen mit überdurchschnittlichem Gewinnpotential auf Basis vorhersehbarer saisonaler Muster, die sich in fast jedem Kalenderjahr wiederholen.

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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an unser Support-Team unter support@seasonax.com.

Frohe Ostern!

Mit freundlichen Grüßen,

Tea Muratovic

Mitgründerin und Geschäftsführende Partnerin von Seasonax

Reader Service support@seasonax.com
Colophon:
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Author: Tea Muratovic
Layout: crossconnect GmbH Disclaimer: Past results and past seasonal patterns are no indication of future performance, in particular, future market trends. seasonax GmbH neither recommends nor approves of any particular financial instrument, group of securities, segment of industry, analysis interval or any particular idea, approach, strategy or attitude. seasonax GmbH hereby excludes any explicit or implied trading recommendation, in particular, any promise, implication or guarantee that profits are earned and losses excluded, provided, however, that in case of doubt, these terms shall be interpreted in a broad sense. Any information provided by seasonax GmbH or in this issue of the Seasonal Insights newsletter shall not be construed as any kind of guarantee, warranty or representation in a prospectus. Any user is solely responsible for the results or the trading strategy that is created, developed or applied. Indicators, trading strategies and functions provided by seasonax GmbH or in this issue of the Seasonal Insights newsletter may contain logical or other errors leading to unexpected results, faulty trading signals and/or substantial losses. seasonax GmbH neither warrants nor guarantees the accuracy, completeness, quality, adequacy or content of the information provided by it or in this issue of the Seasonal Insights newsletter. Any user is obligated to comply with any applicable capital market rules of the applicable jurisdiction.
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S&P 500 Index – Deshalb zeigt der Markt Stärke!

Mit dem Anlaufen der Kursmarke von 4.637 USD steht der Kurs vom S&P 500 Index so hoch wie seit Mitte Januar nicht mehr. In diesem Rahmen wurde auch der wichtige gleitende Durchschnitt mit der Periode 200 zurückerobert. Das sind grundsätzlich gesehen bullisches Zeichen und es könnten für eine Wiederaufnahme der übergeordneten Trendbewegung sprechen.

Wichtig ist es nun, die Kursmarke von etwa 4.430 USD überstiegen zu halten. Dies ist eine Unterstützung, welche nicht von den Bären genommen werden sollte. Im weiteren Verlauf kann dann schnell das Allzeithoch von 4.818 USD erreicht werden.

S&P 500 Index – kurzfristig überkaufte Situation baut sich ab

Der Blick auf den Stochastik Indikator zeigt eine überkaufte Situation auf, weshalb der Rücksetzer der letzten wenigen Handelstage noch weitergeführt werden könnte. Falls die Bären vom S&P 500 Index die Kurse deutlicher zur Unterseite drücken, so trübt die charttechnische Lage zum wiederholten Male dramatisch ein.

Es müsste dann mit einem Erreichen des diesjährigen Tiefs von 4.114 USD gerechnet werden. Auch weiter absinkende Preise würden so infrage kommen.

Fazit – die Kursrückgänge zum Anfang des Jahres sind zum Teil wieder wettgemacht, doch eine gewisse Schwäche muss dennoch erkannt werden. Wichtig ist es, die Kurse jetzt weiterhin stabil zu halten und zur Oberseite zu drücken.

Der Heikin-Ashi-Chart vom S&P 500 Index (D1)

S&P 500 Index Prognose
S&P 500 Index | Chart von FxEmpire

Nun eine Trendanalyse (D1) für den S&P 500 Index!

Macd Oszillator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 8 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Es wird noch analysiert, ob bei dem S&P 500 Index die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 7 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss geprüft werden, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind 7 positiv. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

04.04.2022: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 22 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 73.33 %. Deshalb kann der Status hier auf „Bullisch“ gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in den S&P 500 Index zu suchen und zu kaufen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

S&P500 – Punktlandung im Widerstand und schon kommt Schwäche auf

Ausbruch fallender Keilformation erreicht das erste Ziel

Tickmill-Analyse: SP500 im Tageschart

Der bullische Ausbruch aus der Formation des fallenden Keils im S&P500 fand, wie die starke Momentumkerze im Wochenchart belegt, unter hoher Dynamik statt. Zeitgleich mit dem Ausbruch aus dem Keil hat sich auch das Chartbild etwas aufgehellt. Denn direkt vor dem bullischen Breakout hat der S&P500 noch ein höheres Tief im Chart hinterlassen.

Alles in allem hat sich durch dieses Markverhalten das Potential einer deutlichen Erholung ergeben. Das erste Zwischenziel hat der Widerstandsbereich um das Zwischenhoch bei gut 4.600 Punkten ergeben. In dieses Level haben die Käufer den Index durch ihr Tun nun bewegt. Wie es jetzt weitergeht ist noch nicht ganz klar.

Fest steht: Sollten die Käufer nach der Korrektur in den Markt zurückkommen und für Kurse über dem aktuellen Bewegungshoch bei 4.637 Punkten sorgen, stehen die bei 4.680 Punkten und 4.750 Punkten gelegenen Wochenhochs auf der Agenda möglicher Kursziele.

Die Korrekturplanung im Detail

Tickmill-Analyse: SP500 im 4-Stundenchart

Kurzfristig agierende Traderinnen und Trader dürften bei der Planung von Handelssetups im Wochenchart wenige Anhaltspunkte finden. Die kleineren Zeiteinheiten bieten hier deutlich bessere Ansatzpunkte.

Der Blick in den 4-Stundenchart z.B. offenbart sowohl den trendförmigen Verlauf der Rally von 4.140 Punkten bis zum aktuellen Zwischenhoch, als auch die Ausformung der jüngsten Korrektur. Im Sinne der Rallyfortsetzung initiiert der Ausbruch über das bereits erwähnte Hoch bei 4.673 Punkten den Trendfortgang zu den höhergelegenen Zielen.

Die Ausdehnung der korrektiven Phase in die Preisleiste hinein richtet den Fokus hingegen auf die historischen Verlaufstieft. Zu nennen sind hier der Ausbruchs- und Drehbereich bei gut 4.520 Punkten sowie die Swinglows bei 4.450 Punkten und 4.370 Punkten.

Videobesprechung

 

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Kaufsignal des XAU Goldminen Index

Zinserhöhungen sind Gift für die Börse. Diese generelle Erkenntnis gilt heute mehr denn je, da die fundamentale Bewertung der US-Börse extrem hoch ist. Darüber hinaus steigen die Anleihenzinsen schon seit vielen Monaten und sind aus charttechnischer Sicht aus mächtigen Bodenformationen nach oben ausgebrochen. Damit wird eine Fortsetzung des Aufwärtstrends der Zinsen signalisiert.

Zinserhöhung der Fed ist Tropfen auf den heißen Stein

Wie so oft, hat die Börse auf diese erste Zinserhöhung mit Kursgewinnen reagiert, nachdem sie in den Wochen zuvor recht deutlich gefallen war. Lassen Sie sich davon nicht einlullen. Sowohl die extrem überbewerteten Aktienmärkte, als auch die hochverschuldete Wirtschaft werden durch höhere Zinsen unter Druck geraten.

Unsere Prognosemodelle geben weiterhin starke Baissesignale, die durch steigende Zinsen noch verstärkt werden. Völlig unabhängig von dem bedauernswerten Geschehen in der Ukraine sind alle Voraussetzungen für das Ende der riesigen Spekulationsblasen an den Aktien-, Anleihen- und Immobilienmärkten erfüllt.

Deshalb erwarten wir in den kommenden Monaten erheblich tiefere Aktienkurse. Details dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren.

DAX und S&P 500 bearish

Ganz anders als der DAX oder der amerikanische S&P 500 präsentieren sich der Edelmetall- und Rohstoffsektor. Wie zuletzt im Baissejahr 2001 und im Baissejahrzehnt der 1970er Jahre, sind auch jetzt wieder alle Voraussetzungen gegeben für eine Abkoppelung dieser beiden Sektoren von der allgemeinen Börse.

Genau wie im Jahr 2001 prognostiziere ich deshalb auch jetzt wieder steigende Kurse bei ausgewählten Edelmetall- und Rohstoffaktien trotz allgemeiner Aktienbaisse. Damals halbierte sich der S&P 500, und an der NASDAQ und mit dem DAX ging es sogar noch heftiger nach unten. Gold und Goldminenaktien widersetzten sich diesem Trend und erfreuten die Anleger mit deutlichen Kurssteigerungen.

Bullisher Trend im Rohstoff- und Edelmetallsektor

Vorige Woche habe ich Ihnen hier einen Chart des Goldpreises in Euro gezeigt, der gerade ein Rekordhoch erreicht hatte. In den Wochen zuvor hatte ich Ihnen bereits zahlreiche Argumente geliefert, die für eine starke und lang anhaltende Goldhausse sprechen. Heute zeige ich Ihnen einen Chart des XAU Goldminen Index.

Wie Sie sehen, hat dieser Index kürzlich ein doppeltes Kaufsignal gegeben (blaue Ellipse). Erstens ist er mit dem Anstieg über die rotgestrichelte Linie aus einer Bodenformation nach oben ausgebrochen, ein Kaufsignal.

Zweitens ist er gleichzeitig über die blaugestrichelte Abwärtstrendlinie gestiegen, ein weiteres Kaufsignal. Dass diese beiden Linien fast auf dem gleichen Niveau verliefen, als der Anstieg darüber erfolgte, verstärkt die Bedeutung und Verlässlichkeit dieses Signals.

XAU Goldminen Index, 2020 bis 2022

Chart

Durch den gleichzeitigen Anstieg über die beiden eingezeichneten Widerstandslinien wurde ein starkes Kaufsignal erzeugt.

Quelle: StockCharts.com

Mit Gold und Minenaktien gegen Geldentwertung

Mit Gewinnen aus Goldkäufen und ausgewählten Minenaktien können Sie der hohen Inflationsrate und der Baisse an den allgemeinen Aktienmärkten entgehen. Wie vorige Woche schon geschrieben, war die kleine Korrektur im Vorfeld der oben genannten Zinserhöhung eine Kaufgelegenheit.

Wahrscheinlich ist diese Korrektur jetzt schon vorüber, und die Charts der von mir empfohlenen Minenaktien sind rundum bullish. Deshalb sollten Sie diese fundamental günstig bewerteten Qualitätsaktien jetzt kaufen. Die Einzelheiten dazu lesen Sie in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren – jetzt 30 Tage kostenlos.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,

Ihr

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Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren

P.S.: Die Baisse an den Aktienmärkten ist noch jung. Warum eine Drittelung des S&P 500 alles andere als eine Überraschung wäre, lesen Sie ebenfalls in unserem Börsenbrief Krisensicher Investieren.

P.P.S.: Sie wollen Woche für Woche sicher durch diese Krise kommen, dann fordern Sie bitte noch heute den kostenlosen Claus Vogt Marktkommentar hier ganz einfach mit Ihrer E-Mail an.

Schützen und mehren Sie Ihr Vermögen und testen Sie noch heute KRISENSICHER INVESTIEREN 30 Tage kostenlos.

Claus Vogt, der ausgewiesene Finanzmarktexperte, ist zusammen mit Roland Leuschel Chefredakteur des kritischen, unabhängigen und erfolgreichen Börsenbriefs Krisensicher Investieren.

2004 schrieb er ebenfalls zusammen mit Roland Leuschel das Buch „Das Greenspan Dossier“ und die „Inflationsfalle“ und ganz aktuell die „Wohlstandsvernichter – Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten“. Mehr zu Claus Vogt finden Sie hier.

Was machen eigentlich … meine Steuergroschen? (19.3.2022)

Autor: Gotthilf Steuerzahler

Wenn die Betriebsprüfung sich mit den falschen Fällen beschäftigt

Liebe Leserinnen und Leser,

Steuerpflichtige, die Einkünfte über 500.000 Euro jährlich erzielen, unterliegen wie Großbetriebe der ständigen Betriebsprüfung. Ein Gutachter hat festgestellt, dass das nicht erforderlich ist und nur unnötig Ressourcen der Betriebsprüfungsstellen bindet.

Es geht im hier interessierenden Zusammenhang nur um ganz bestimmte Einkünfte, nämlich um Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, aus Kapitalvermögen, aus Vermietung und Verpachtung sowie aus Renten. Kapitalerträge, die abgeltend besteuert werden, sind nicht einzubeziehen.

Steuerpflichtige, die ausschließlich Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit erzielen, die sogenannten reinen Arbeitnehmerfälle, unterliegen ebenfalls nicht der ständigen Betriebsprüfung.

Die Erstbearbeitung von Steuererklärungen erfolgt grundsätzlich durch das zuständige Finanzamt. Vor der Steuerfestsetzung durchläuft jede Steuererklärung ein Risikomanagementsystem. Durch Risikohinweisen werden die Sachbearbeiter im Finanzamt zielgerichtet auf risikobehaftete und prüfungswürdige Punkte gelenkt.

Alle Hinweise, die nicht Gegenstand der Betriebsprüfung sein werden, hat das Finanzamt abschließend zu bearbeiten. Gelegentlich versäumen die Finanzämter es jedoch, den Risikohinweisen nachzugehen. Diese werden dann von der Betriebsprüfung näher untersucht.

Die Mehrergebnisse, die dabei erzielt werden und auf welche die Betriebsprüfung so stolz ist, sind streng genommen überhöht, bei richtiger Vorgehensweise wären sie bei den Finanzämtern angefallen.

Fehlendes Risikopotenzial bei Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit

Viele Daten, welche die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit betreffen, liegen dem Finanzamt bei Festsetzung der Einkommensteuer bereits elektronisch vor. So übermitteln die Arbeitgeber die Daten der Lohnsteuerbescheinigung ebenso wie die Agentur für Arbeit oder die Krankenkassen die Daten über ggf. gezahlte Lohnersatzleistungen mitteilen.

Zu den Werbungskosten bei nichtselbständiger Arbeit werden durch das Risikomanagement zahlreiche Risikohinweise ausgegeben. Sofern die Risikohinweise beachtet und sachgerecht bearbeitet werden, ist das Risiko sehr gering, dass die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit in unzutreffender Höhe ermittelt werden.

Mit dem Ausschluss der reinen Arbeitnehmerfälle wurde diesem Sachverhalt bereits Rechnung getragen.

Geringe sonstige Einkünfte machen wieder die Betriebsprüfung zuständig

Ein Gutachter hat vor einiger Zeit die Steuerfälle über 500.000 Euro bei mehreren Finanzämtern eines Bundeslandes näher untersucht. Er hat festgestellt, dass es sich bei den Fällen über 500.000 Euro doch überwiegend um Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit handelt.

Wenn beispielsweise ein gutverdienender Manager auch noch eine Aufsichtsratsvergütung erhält, handelt es sich nicht mehr um einen reinen Arbeitnehmerfall, welcher ja von der Betriebsprüfung ausgenommen ist.

Vergleichsweise geringe Einkünfte aus anderen Einkunftsarten machen somit einen Steuerfall mit einem Arbeitslohn von mehr als 500.000 Euro wieder zu einem Fall für die Betriebsprüfung, obwohl diese Fälle kein besonderes Risikopotenzial aufweisen.

Die Betriebsprüfung sollte künftig nicht mehr zuständig sein

Der Gutachter hat vorgeschlagen, dass diese Fälle künftig nicht mehr als Fälle für die Betriebsprüfung eingeordnet werden. Dazu müssten allerding die bundeseinheitlich geltenden Kriterien zur Einordnung in Größenklassen geändert werden.

Durch eine solche Änderung würde sichergestellt werden, dass nur die wirklich bedeutenden Einkünfte einer besonderen Überprüfung unterzogen werden. Die Ressourcen der Betriebsprüfung würden zielgerichtet auf möglicherweise risikobehaftete Steuerfälle gelenkt werden.

Eine Änderung auf Bundesebene muss erfolgen

Das Finanzministerium des Bundeslandes, welchem der Gutachter seinen Vorschlag unterbreitet hat, stimmte der Grundüberlegung zu, dass die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit künftig nicht mehr zur Einordnung als Fall für die Betriebsprüfung herangezogen werden sollten.

Es werde den Vorschlag in die zuständige Arbeitsgruppe auf Bundesebene einbringen. Das kann natürlich dauern, bis eine Einigung auf Bundesebene erreicht werden wird. Gut Ding, liebe Leserinnen und Leser, braucht bekanntlich Weile, sagt verhalten optimistisch

Ihr

Gotthilf Steuerzahler

www.krisensicherinvestieren.com

Dieser Text stammt aus dem kostenlosen Newsletter Claus Vogt Marktkommentar.

Claus Vogt, der ausgewiesene Finanzmarktexperte, ist zusammen mit Roland Leuschel Chefredakteur des kritischen, unabhängigen und erfolgreichen Börsenbriefs Krisensicher Investieren.

Schützen und mehren Sie Ihr Vermögen und testen Sie noch heute KRISENSICHER INVESTIEREN 30 Tage kostenlos.

2004 schrieb er ebenfalls zusammen mit Roland Leuschel das Buch „Das Greenspan Dossier“ und 2009 „Die Inflationsfalle“. 2018 erschien „Bitcoin & Co. Was Sie über Geld, Gold und Kryptowährungen wissen sollten“. 2019 ihr neues Buch: „Die Wohlstandsvernichter – Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten“. Erhältlich im Buchhandel oder auf www.krisensicherinvestieren.com – aber ganz bewusst nicht bei Amazon. Mehr zu Claus Vogt finden Sie hier.

 

Geopolitische Risiken und Chancen für den Aktienmarkt

Bei der Analyse der jüngsten geopolitischen Lage kam ich auf eine interessante Studie von LPL Research. In dieser Studie wurden 22 wichtige geopolitische Ereignisse und ihr Einfluss auf den S&P 500 analysiert. Nach diesen Schocks an den Märkten lag der Gesamtrückgang des S&P 500 bei durchschnittlich 5%.

Die Märkte verdauen schnell alles, was ihnen vorgeworfen wird. Der S&P 500 benötigte im Durchschnitt weniger als 45 Kalendertage, um seine Verluste wieder aufzuholen.

Allerdings gibt es auch größere Konflikte in sensiblen Regionen, wie die irakische Invasion in Kuwait, von denen sich die US-Aktienmärkte nur schwer erholen konnten. Die Frage ist, ob wir daraus Schlüsse für die heutige Zeit ziehen können?

Während die aktuelle Aktienmarktreaktion wahrscheinlich heftiger ausfällt als die Reaktion auf die illegale Annexion der Krim durch Russland im Jahr 2014, ist der Angriff auf amerikanische Interessen weniger direkt als die Situation in Kuwait.

Ob die Erholung den Schätzungen entsprechen wird, hängt unter anderem von den Verbrauchern, den Unternehmensgewinnen und der Rezession ab. Wenn die Gewinne weiterhin stark bleiben, gibt es keine Anzeichen für eine Rezession, und daher könnte diese jüngste Marktschwäche als potenzielle Chance für Anleger gesehen werden.

Verteidigungsaktien auf dem saisonalen Radar

Die Saisonalität von Einzeltiteln ist kein zufälliges Ereignis, das aus heiterem Himmel in Erscheinung tritt. Einzelne Aktien weisen ausgeprägte saisonale Muster auf, die entweder auf interne geschäftliche Gründe oder auf verschiedene externe Faktoren zurückzuführen sind.

Die Saisonalität stellt daher einen weiteren Faktor dar, den wir bei der Analyse der aktuellen geopolitischen Lage berücksichtigen sollten. Die logische Folge von politischen Spannungen und Krieg ist, dass Geld in den Verteidigungssektor fließt. Die Vereinigten Staaten und Europa haben ihre Militärausgaben aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine bereits erhöht.

Gibt es ein Zeitfenster, in dem wir die Fundamentaldaten, die technische Analyse und die gute alte Logik kombinieren können?

Ich habe die Saisonalität verschiedener Verteidigungsaktien unter die Lupe genommen.

Ein Verteidigungsriese, auf den ich gestoßen bin, ist Teledyne, ein Ingenieur- und Technologieunternehmen, das hochwertige Elektronik und Hardware herstellt.

Diese wird in einer Vielzahl von zivilen und militärischen Anwendungen eingesetzt, z.B. in Kameras, Kontrollinstrumenten, Informationsmanagementsystemen für Flugzeuge und Satellitenkommunikationsgeräten für die Verteidigung. Teledyne ist in den USA und Kanada sowie im Vereinigten Königreich und in Westeuropa tätig.

Saisonaler Chart von Teledyne Technologies Inc über die letzten 10 Jahre

Quelle: Seasonax – http://tiny.cc/seasonax_Teledyne

Vergessen Sie nicht, dass Sie mit einem Klick auf den Link den hervorgehobenen Zeitraum analysieren und sich eine detaillierte statistische Analyse des Musters ansehen können.

Beachten Sie, dass der saisonale Chart den durchschnittlichen Kursverlauf der Aktie über die vergangenen Jahre anzeigt. Die horizontale Achse zeigt die Zeit im Verlauf des Kalenderjahrs und die vertikale Achse zeigt die prozentualen Veränderungen im Wert der Aktie (indexiert auf 100).

Ich habe die starke saisonale Phase vom 22. März bis zum 29. April markiert, berechnet über die letzten 10 Jahre. In dieser Zeitspanne von 27 Handelstagen stiegen die Aktien von Teledyne im Durchschnitt um 7,96%.

Abgesehen von 2013 und 2014 waren die Renditen in diesem Zeitraum seit 2012 immer positiv.

Wird die aktuelle Situation zu einer Wiederholung der historischen Aktiengewinne führen?

Teledyne Technologies Inc, Ertrag in Prozent zwischen 22. März und 29.April, in einzelnen Jahren seit 2012

Quelle: Seasonax – http://tiny.cc/seasonax_Teledyne

Die zweite Aktie, die meine Aufmerksamkeit weckte, ist Kratos Defense. Dieses Unternehmen entwirft und entwickelt eine breite Palette von Plattformen und Produkten für seinen Kundenstamm, von unbemannten Flugzeugen über Satellitenkommunikationssysteme bis hin zu Cybersicherheits- und Cyberkriegsführungssystemen und Hyperschalltechnologie.

Die Aktie von Kratos Defense befindet sich von Anfang Mai bis Mitte Juli in einer starken saisonalen Phase. Werfen wir einen genaueren Blick auf die Statistik.

Saisonaler Chart von Kratos Defense über die letzten 10 Jahre

Quelle: Seasonax- mit einem Klick auf den Link http://tiny.cc/seasonax_Kratos können Sie weitere Analysen durchführen

In den letzten 10 Jahren ist Kratos Defense in eine starke saisonale Periode vom 5. Mai bis 12. Juli eingetreten. In dieser Zeitspanne von 47 Handelstagen stiegen die Aktien im Durchschnitt um erstaunliche 18,17 %. Darüber hinaus war die Rendite seit 2012 in jedem einzelnen Jahr positiv.

Kratos Defense, Ertrag in Prozent zwischen 5. Mai und 12. Juli, in einzelnen Jahren seit 2012

Quelle: Seasonax- http://tiny.cc/seasonax_Kratos

Abgesehen von den von mir vorgestellten Aktien gibt es noch zahlreiche andere Aktien und Sektoren, die wiederkehrende saisonale Muster aufweisen und besonders gefragt sind, wenn die geopolitische Lage unruhig wird.

Um die Suche nach diesen Gelegenheiten noch einfacher zu machen, haben wir einen Seasonality-Screener entwickelt. Der Screener ist ein Analyse-Instrument zur Identifizierung von Handelschancen mit überdurchschnittlichem Gewinnpotential auf Basis vorhersehbarer saisonaler Muster, die sich in fast jedem Kalenderjahr wiederholen.

Analysieren Sie nach Belieben und ohne Verpflichtung mehr als 25.000 Instrumente, einschließlich Aktien, (Krypto-) Währungen, Rohstoffe und Indizes, indem Sie sich für eine kostenlose 3-tägige Probezeit bei Seasonax anmelden.

Mit freundlichen Grüßen,

Tea Muratovic

Mitgründerin und Geschäftsführende Partnerin von Seasonax

Reader Service support@seasonax.com
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Author: Tea Muratovic
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