Wie kommt es zu dem Bitcoin Sturz?

Bitcoin, hat in der Nacht auf Freitag in einem plötzlichen Kurssturz etwa 11% seines Wertes verloren. Was löst diesen Preisverfall aus? Hier ein Blick auf einige mögliche Erklärungen.

Derzeit ist die nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung der Welt in den letzten 24 Stunden um 9 % gefallen und steht derzeit bei 36.238 $.

BTC-Kurs fällt

Der Bitcoin-Preis ist in den letzten Tagen gefallen. Dies ist der größte Bitcoin-Preisverfall seit über einem Monat und das erste Mal, dass Bitcoin so stark gefallen ist, seit die russische Invasion in der Ukraine.

Der Markt für Kryptowährungen verzeichnet heute erhebliche Rückgänge, wobei Bitcoin und die meisten der anderen Top-100-Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung an Wert verlieren.

Gründe für den Bitcoin-Fall

Es scheint, dass der Hauptgrund für den Preisverfall von Bitcoin die steigenden Inflationszahlen auf der ganzen Welt sind. Diese Zahlen veranlassen die Zentralbanken, die Zinssätze aggressiver als erwartet anzuheben, was Investoren dazu veranlasst, ihre Bitcoin-Bestände zu verkaufen und stattdessen in andere Vermögenswerte zu investieren.

Die US-Notenbank hat diese Woche mit einer Zinserhöhung um 0,5 % statt der befürchteten 0,75 % gewartet. Aber die Anleger sind sich nur allzu bewusst, dass weitere Zinserhöhungen der Fed und anderer Zentralbanken werden wahrscheinlich bald kommen.

Der Bitcoin-Kurs ist dafür bekannt, dass er sich in enger Abstimmung mit Risikoanlagen wie wachstumsstarken Tech-Aktien bewegt. Dabei war der 5%-ige Sturz der Nasdaq gestern nicht hilfreich für den Kryptomarkt.

 

US-Notenbank löst unglaubliche Rally aus!

Die Fakten der gestrigen FED-Tagung

Tickmill-Analyse: US-Indices Handelsperformance

Die wichtigsten Fakten der gestrigen Notenbanksitzung und der anschließenden Pressekonferenz sowie die kurzfristigen Auswirkungen auf EURUSD, GBPUSD und den DAX werden in der heutigen Sendung „Tickmill’s tägliche Tradingideen“ ausführlicher besprochen.

Die wichtigen Informationen betreffen die Leitzinserhöhung um 50 Basispunkte sowie der Aussicht, auf weitere Zinsschritte in dieser Höhe bzw. die Ankündigung des Bilanzabbaus um 47,5 Mrd. USD monatlich für die nächsten 3 Monate.

Die Reaktion der US-Indices war sehr positiv. Der DOW schloss die Haupthandelssession mit einem Plus von über 900 Punkten bzw. 2,81%. S&P500 sowie Nasdaq legten Kursgewinne in Höhe von 2,99% sowie 3,19% an den Tag, während der US-Dollar nachgegeben hat.

Der kurzfristige Chartcheck im EURUSD – Ausbruchsszenario

Tickmill-Analyse: EURUSD im Tageschart

Durch den nachgebenden US-Dollar konnte sich die FX-Paarung EURUSD gestern deutlich behaupten. Gestern eroberte die Gemeinschaftswährung die Marke von 1,0600 USD zurück. Das heutige Tageshoch wurde bei 1,0642 USD markiert.

Sollte das Kaufinteresse innerhalb des heutigen Tages erneut aufflammen und die Kurse über das Tageshoch treiben, liegen die nächsten Kursziele der Gegenbewegung am untergeordneten Zwischenhoch bei 1,0739 USD bzw. im Bereich des Abverkaufslevels von gut 1,0810 USD.

Setzt sich jedoch das Bild der ersten Handelsstunden fort, dann bietet der Auffangbereich um das Jahrestief bei 1,0470 USD eine Orientierung auf der Chartunterseite.

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.

Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 71% (Tickmill UK Ltd) und 65% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Nasdaq 100 Index – Wird folgender Support weiter halten?

Erst vor wenigen Handelstagen ist ein neues mehrmonatiges Tief am Markt gesetzt worden. Neue Tiefpunkte bestätigen immer auch einen intakten Abwärtstrend. Hinzu kommt, dass der langfristig relevante GD200 vom Nasdaq 100 Index unterschritten ist.

Blickt man auf das Schaubild weiter unten, so erkennt man, dass zum Ende März hin ein Anlaufen des wichtigen gleitenden Durchschnitts stattfand. Allerdings kam es zu einem Anlaufen von der Unterseite. Relativ genau in dem Bereich von 15.200 Punkten kam es dann zu einem Abprallen. Dies muss als bärisch gewertet werden.

Nasdaq 100 Index – eher bärische Lage

Kruse unterhalb des 200-Tage-Durchschnitts sind generell kritisch zu beäugen. Zudem ist er noch fallend, was ebenso eine bärische Situation aufweist. Auch die später noch folgende Trendanalyse zeigt eine absolut ungünstige Lage auf.

Es wird nun entscheidend sein, die bereits besprochene Unterstützung von etwa 13.000 Punkten weiterhin zu verteidigen. Sollte es den Bären vom Nasdaq 100 gelingen, diese Marke nachhaltig zu unterschreiten, so dürfte sich eine weitere größere Abwärtswelle einstellen.

Auf der Oberseite muss der Widerstandsbereich von rund 15.200 Punkten in den Blick genommen werden. Diese Marke wird entscheidend sein, um ein Kaufsignal auszulösen.

Fazit – insgesamt stellt sich eine Seitwärtsphase mit abwärts geneigten Charakter ein. Wichtige Unterstützungen sind aufgeben, was eher den Bären in die Karten spielt.

Der Heikin-Ashi-Chart vom Nasdaq 100 Index (D1)

Nasdaq 100 Index Prognose
Nasdaq 100 Index | Chart von FxEmpire

Was sagt die Trendanalyse (D1) für den Nasdaq 100 Index?

Macd Oszillator: Bei dem wichtigen Indikator muss geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nicht eine positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen und muss sich ändern.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei dem Nasdaq 100 Index die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur einer steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. Das muss sich definitiv ändern!

Parabolic SAR Indikator: Es wird als Letztes noch analysiert, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen ist nicht eine einzig positiv. Das ist mega bärisch, hier drohen weitere Verluste.

Die Auswertung der Trendanalyse

29.04.2022: Nun zur Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon ist nur ein einziger als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 3.33 %. Deswegen wird der Status hier auf „Sehr Bärisch“ gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in den Nasdaq 100 Index zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Wirtschaftskrise in den USA – Wie realistisch ist es?

Suggeriert wird einem stattdessen, dass jede Art des wirtschaftlichen Austauschs angehalten wird. Dies ist aus der Natur der Dinge schon nicht möglich, da wir Essen, Trinken und ein Dach über dem Kopf brauchen. Alleine ist die Beschaffung dieser Dinge sehr schwer. Wirtschaft hilft uns durch die Nutzung eines Tauschmediums effizient zu kooperieren.

Wenn wir aber etwas moderater an die Sache herangehen und eine Wirtschaftskrise als einen markanteren, konjunkturellen Rückgang bezeichnen, so haben wir ein Thema für eine valide Diskussion. Was müsste aber in den USA passieren, dass dies geschieht?

Geographisch sind die USA zu vorteilhaft positioniert, als dass externe, physische Faktoren hier eine Krise auslösen könnten. Deshalb lassen wir mal diesen Aspekt außen vor. Beginnend mit der Arbeitslosenzahl ist hier zu erwähnen, dass die USA der Vollbeschäftigung so nah sind, wie zuletzt in 1969.

Wer sich mit Finanzgeschichte auskennt weiß, dass dies eine Zeit war, in der die USA die Fundamente für das Wachstum in den 90er-Jahren gelegt hat und begann sich im Rennen gegen die Soviet Union abzusetzen. Allerdings war das monetäre Umfeld ein deutlich anderes.

Damals waren die internationalen Finanzflüsse unter dem Bretton-Woods System noch intakt, wenn auch schon am Bröckeln. Die Staatsverschuldung war nur ein Bruchteil des aktuellen Levels. Aber dafür war auch die Börse unterentwickelt und das Bruttoinlandsprodukt weniger als ein Zwanzigstel des heutigen Volumens.

Ein Bild, das draußen, Auto, Straße, Gebäude enthält. Automatisch generierte Beschreibung

Heute ist zudem auch noch der Fall, dass Kapital sehr günstig zu erlangen ist. Wenn man das im Kontext der hohen Beschäftigungszahlen sieht, so sind hier steigende Preise kein Wunder, denn wenn die Unternehmen aus Sicht des Personals schon ausgelastet sind und mit günstigen Krediten neue Projekte finanzieren, für diese aber immer weniger Leute finden, so spiegelt sich dies im Preis wider.

Somit ist das nordamerikanische Inflationssignal ein positiv zu wertendes. Auch den Kapitalmärkten kommt das günstige Geld zugute, denn hier übersteigen die Gewinne die Beleihungskosten um ein Vielfaches. Da es unrealistisch ist, dass die Zinsen innerhalb kurzer Zeit drastisch aufgestockt werden, kann man an den Aktienmärkten noch lange mit Anstiegen rechnen.

Trotz aktueller Korrekturen in den Indizes Dow Jones Industrial Average, Nasdaq 100 und S&P 500 sind unsere Aussichten für diese Märkte klar bullisch. Zwar hat der Nasdaq deutlicher nachgegeben, aber dies ist auf die allgemein höhere Volatilität der Technologie-Titel zurückzuführen.

Auf lange Sicht erwarten wir aber, dass der Index in Richtung 20000 Punkte steigt und nach kurzen Korrekturen diese Anstiege bis weit über 22000 Punkte ausdehnt. Beim Dow liegt unser ideales Mindestziel der nächsten Jahre über 55000 Punkte, während der S&P 500 in Richtung 7000 Punkte zusteuern sollte.

Wer aber so hoch steigt, muss deutlicher korrigieren. Wir würden diese Bewegungen nicht als Crash oder dergleichen bezeichnen, aber markante Rückgänge wird es irgendwann geben müssen, wenn die Märkte überhitzt sind.

Ein Bild, das Gebäude, draußen, alt, Stein enthält. Automatisch generierte Beschreibung

Wir bewerten diese Bewegungen zwar aus Chartsicht, aber das wird sicherlich zu der Zeit nicht in den Nachrichten so beschrieben werden, denn man braucht ja immer externe Gründe. Ich denke, dass es wieder zu Labilität im Bankensystem kommen wird.

Weil Geld aktuell und auch noch in den nächsten Jahren günstig bleiben wird, werden Banken dazu gezwungen sein, die Kreditvergabe auch an weniger kreditwürdige Kunden auszuweiten, da die Nachfrage von Kunden in geringeren Risikoklassen nachlassen wird.

Man könnte auch sagen, dass der Markt nach guten Kunden ausgeschöpft wird und die weniger guten Kunden bedient werden müssen. Dann gibt es wieder großen Wirbel und Crash-Ängste und am Ende steigen die Kurse noch stärker als heute. Alles nimmt seinen natürlichen Lauf.

 

Microsoft-Aktie – So setzt sich der übergeordnete Trend fort!

Die Bullen der Microsoft-Aktie konnten vom 9. März dieses Jahres an, gute Arbeit leisten und die Kurse etwas unterhalb der 200-Tage-Linie stabilisieren. In jüngster Zeit kam es sogar zum Überschreiten des wichtigen, langfristigen Trendindikators.

Derzeit kämpfen die Bullen allerdings mit dem Widerstandsbereich von etwa 315 USD. Dort befindet sich zum einen das Hoch vom 2. Februar dieses Jahres, zum anderen kommt der mittelfristig interessante 100-Tage–Durchschnitt fallend zur Unterseite gelaufen. Fast punktgenau am GD100 fing der Kurs an zu drehen und hat jetzt aus sehr kurzfristiger Sicht heraus bereits die Abwärtsrichtung eingenommen.

Microsoft-Aktie – 315er-Marke muss genommen werden

Jetzt ist es entscheidend, dass die Zone von etwa 300 USD respektive 290 USD, für ausreichend Halt sorgen kann, sodass die Aufwärtsbewegung weiterhin fortgeführt werden kann. Mit Überschreiten des Widerstandsbereichs von 315 USD auf Tagesschlusskursbasis, und dies kann mit einem Kurs von beispielsweise 320 USD bewerkstelligt sein, eröffnet sich ein Kaufsignal, welches den Kurs der Microsoft-Aktie zunächst bis zum Allzeithoch von rund 350 USD drücken könnte.

Fazit – übergeordnet ist der langfristige Aufwärtstrend noch intakt. Die Bullen haben schließlich eine Rückeroberung des GD200 bewerkstelligen können. Dennoch bewegt sich der Titel seit einigen Monaten seitwärts. Der Ausbruch über den Widerstandsbereich von 315 USD kann für Käufe genutzt werden.

Der Heikin-Ashi-Chart von der Microsoft-Aktie (D1)

Microsoft-Aktie Prognose
Microsoft-Aktie | Chart von FxEmpire

Nun eine Trendanalyse (D1) für die Microsoft-Aktie!

Macd Oszillator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 8 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Es wird noch analysiert, ob bei der Microsoft-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 7 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss geprüft werden, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind 7 positiv. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

02.04.2022: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 22 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 73.33 %. Deshalb kann der Status hier auf „Bullisch“ gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in die Microsoft-Aktie zu suchen und zu kaufen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Nasdaq 100 Index – Diese Zeichen sind interessant!

Der Preisbereich beim Nasdaq 100 Index von etwa 15.200 USD ist gespickt von einigen Widerständen. Zum einen ist hier der Hochpunkt vom 2. Februar dieses Jahres zu nennen, zum anderen läuft der GD100 sowie 200 fast exakt in dieser Zone zusammen und bildet ebenso einen Widerstand aus. Während der letzten drei Handelstage kamen die Kurse bereits unter Druck. Damit bestätigt sich der Widerstand.

Auf der Unterseite kommt jetzt der Bereich von etwa 14.350 USD als Unterstützung in den Fokus. Übergeordnet ist mit dem Unterschreiten des 200-Tage-Durchschnitts ein relevanter, langfristiger Trendindikator teilweise auf bärisch gedreht. Zwar ist der GD noch steigend, dennoch deutet sich langsam an, dass es zu Schwierigkeiten kommen könnte.

Nasdaq 100 Index – 15.200-USD-Marke im Fokus

Falls es den Bullen jetzt nicht gelingen sollte diese wichtige Marke von etwa 15.200 USD zu übersteigen, so besteht grundsätzlich gesehen die Möglichkeit, dass der Markt in einen mittel- bis langfristigen Bärenmarkt eintaucht.

Der Blick auf den Stochastik Indikator zeigt eine überkaufte Situation beim Nasdaq 100 Index auf. Diese baut sich während der jüngsten Tage ab, dennoch ist der Wert mit über 80 recht hoch. Aus dieser Sicht heraus würden kurzfristig weitere Abgaben begründet sein.

Fazit – der vollkommen intakte Bullenmarkt ist derzeit mit dem Unterschreiten der 200-Tage-Linie nicht mehr gegeben. Aktuell befindet sich der Index in einer Seitwärtsphase. Es muss abgewartet werden, in welche Richtung der Markt schlussendlich läuft.

Der Heikin-Ashi-Chart vom Nasdaq 100 Index (D1)

Nasdaq 100 Index Prognose
Nasdaq 100 Index | Chart von FxEmpire

Nun eine Trendanalyse (D1) für den Nasdaq 100 Index!

Macd Oszillator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 7 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Es wird noch analysiert, ob bei dem Nasdaq 100 Index die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 6 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss geprüft werden, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind 7 positiv. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

02.04.2022: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 20 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 66.67 %. Deshalb kann der Status hier auf „Bullisch“ gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in den Nasdaq 100 Index zu suchen und zu kaufen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Kaufsignal des XAU Goldminen Index

Zinserhöhungen sind Gift für die Börse. Diese generelle Erkenntnis gilt heute mehr denn je, da die fundamentale Bewertung der US-Börse extrem hoch ist. Darüber hinaus steigen die Anleihenzinsen schon seit vielen Monaten und sind aus charttechnischer Sicht aus mächtigen Bodenformationen nach oben ausgebrochen. Damit wird eine Fortsetzung des Aufwärtstrends der Zinsen signalisiert.

Zinserhöhung der Fed ist Tropfen auf den heißen Stein

Wie so oft, hat die Börse auf diese erste Zinserhöhung mit Kursgewinnen reagiert, nachdem sie in den Wochen zuvor recht deutlich gefallen war. Lassen Sie sich davon nicht einlullen. Sowohl die extrem überbewerteten Aktienmärkte, als auch die hochverschuldete Wirtschaft werden durch höhere Zinsen unter Druck geraten.

Unsere Prognosemodelle geben weiterhin starke Baissesignale, die durch steigende Zinsen noch verstärkt werden. Völlig unabhängig von dem bedauernswerten Geschehen in der Ukraine sind alle Voraussetzungen für das Ende der riesigen Spekulationsblasen an den Aktien-, Anleihen- und Immobilienmärkten erfüllt.

Deshalb erwarten wir in den kommenden Monaten erheblich tiefere Aktienkurse. Details dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe meines Börsenbriefes Krisensicher Investieren.

DAX und S&P 500 bearish

Ganz anders als der DAX oder der amerikanische S&P 500 präsentieren sich der Edelmetall- und Rohstoffsektor. Wie zuletzt im Baissejahr 2001 und im Baissejahrzehnt der 1970er Jahre, sind auch jetzt wieder alle Voraussetzungen gegeben für eine Abkoppelung dieser beiden Sektoren von der allgemeinen Börse.

Genau wie im Jahr 2001 prognostiziere ich deshalb auch jetzt wieder steigende Kurse bei ausgewählten Edelmetall- und Rohstoffaktien trotz allgemeiner Aktienbaisse. Damals halbierte sich der S&P 500, und an der NASDAQ und mit dem DAX ging es sogar noch heftiger nach unten. Gold und Goldminenaktien widersetzten sich diesem Trend und erfreuten die Anleger mit deutlichen Kurssteigerungen.

Bullisher Trend im Rohstoff- und Edelmetallsektor

Vorige Woche habe ich Ihnen hier einen Chart des Goldpreises in Euro gezeigt, der gerade ein Rekordhoch erreicht hatte. In den Wochen zuvor hatte ich Ihnen bereits zahlreiche Argumente geliefert, die für eine starke und lang anhaltende Goldhausse sprechen. Heute zeige ich Ihnen einen Chart des XAU Goldminen Index.

Wie Sie sehen, hat dieser Index kürzlich ein doppeltes Kaufsignal gegeben (blaue Ellipse). Erstens ist er mit dem Anstieg über die rotgestrichelte Linie aus einer Bodenformation nach oben ausgebrochen, ein Kaufsignal.

Zweitens ist er gleichzeitig über die blaugestrichelte Abwärtstrendlinie gestiegen, ein weiteres Kaufsignal. Dass diese beiden Linien fast auf dem gleichen Niveau verliefen, als der Anstieg darüber erfolgte, verstärkt die Bedeutung und Verlässlichkeit dieses Signals.

XAU Goldminen Index, 2020 bis 2022

Chart

Durch den gleichzeitigen Anstieg über die beiden eingezeichneten Widerstandslinien wurde ein starkes Kaufsignal erzeugt.

Quelle: StockCharts.com

Mit Gold und Minenaktien gegen Geldentwertung

Mit Gewinnen aus Goldkäufen und ausgewählten Minenaktien können Sie der hohen Inflationsrate und der Baisse an den allgemeinen Aktienmärkten entgehen. Wie vorige Woche schon geschrieben, war die kleine Korrektur im Vorfeld der oben genannten Zinserhöhung eine Kaufgelegenheit.

Wahrscheinlich ist diese Korrektur jetzt schon vorüber, und die Charts der von mir empfohlenen Minenaktien sind rundum bullish. Deshalb sollten Sie diese fundamental günstig bewerteten Qualitätsaktien jetzt kaufen. Die Einzelheiten dazu lesen Sie in meinem Börsenbrief Krisensicher Investieren – jetzt 30 Tage kostenlos.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,

Ihr

https://www.clausvogt.com/files/claus-vogt/images/Unterschrift%20Claus%20Vogt_zugeschnitten.jpg

Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren

P.S.: Die Baisse an den Aktienmärkten ist noch jung. Warum eine Drittelung des S&P 500 alles andere als eine Überraschung wäre, lesen Sie ebenfalls in unserem Börsenbrief Krisensicher Investieren.

P.P.S.: Sie wollen Woche für Woche sicher durch diese Krise kommen, dann fordern Sie bitte noch heute den kostenlosen Claus Vogt Marktkommentar hier ganz einfach mit Ihrer E-Mail an.

Schützen und mehren Sie Ihr Vermögen und testen Sie noch heute KRISENSICHER INVESTIEREN 30 Tage kostenlos.

Claus Vogt, der ausgewiesene Finanzmarktexperte, ist zusammen mit Roland Leuschel Chefredakteur des kritischen, unabhängigen und erfolgreichen Börsenbriefs Krisensicher Investieren.

2004 schrieb er ebenfalls zusammen mit Roland Leuschel das Buch „Das Greenspan Dossier“ und die „Inflationsfalle“ und ganz aktuell die „Wohlstandsvernichter – Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten“. Mehr zu Claus Vogt finden Sie hier.

Was machen eigentlich … meine Steuergroschen? (19.3.2022)

Autor: Gotthilf Steuerzahler

Wenn die Betriebsprüfung sich mit den falschen Fällen beschäftigt

Liebe Leserinnen und Leser,

Steuerpflichtige, die Einkünfte über 500.000 Euro jährlich erzielen, unterliegen wie Großbetriebe der ständigen Betriebsprüfung. Ein Gutachter hat festgestellt, dass das nicht erforderlich ist und nur unnötig Ressourcen der Betriebsprüfungsstellen bindet.

Es geht im hier interessierenden Zusammenhang nur um ganz bestimmte Einkünfte, nämlich um Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, aus Kapitalvermögen, aus Vermietung und Verpachtung sowie aus Renten. Kapitalerträge, die abgeltend besteuert werden, sind nicht einzubeziehen.

Steuerpflichtige, die ausschließlich Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit erzielen, die sogenannten reinen Arbeitnehmerfälle, unterliegen ebenfalls nicht der ständigen Betriebsprüfung.

Die Erstbearbeitung von Steuererklärungen erfolgt grundsätzlich durch das zuständige Finanzamt. Vor der Steuerfestsetzung durchläuft jede Steuererklärung ein Risikomanagementsystem. Durch Risikohinweisen werden die Sachbearbeiter im Finanzamt zielgerichtet auf risikobehaftete und prüfungswürdige Punkte gelenkt.

Alle Hinweise, die nicht Gegenstand der Betriebsprüfung sein werden, hat das Finanzamt abschließend zu bearbeiten. Gelegentlich versäumen die Finanzämter es jedoch, den Risikohinweisen nachzugehen. Diese werden dann von der Betriebsprüfung näher untersucht.

Die Mehrergebnisse, die dabei erzielt werden und auf welche die Betriebsprüfung so stolz ist, sind streng genommen überhöht, bei richtiger Vorgehensweise wären sie bei den Finanzämtern angefallen.

Fehlendes Risikopotenzial bei Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit

Viele Daten, welche die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit betreffen, liegen dem Finanzamt bei Festsetzung der Einkommensteuer bereits elektronisch vor. So übermitteln die Arbeitgeber die Daten der Lohnsteuerbescheinigung ebenso wie die Agentur für Arbeit oder die Krankenkassen die Daten über ggf. gezahlte Lohnersatzleistungen mitteilen.

Zu den Werbungskosten bei nichtselbständiger Arbeit werden durch das Risikomanagement zahlreiche Risikohinweise ausgegeben. Sofern die Risikohinweise beachtet und sachgerecht bearbeitet werden, ist das Risiko sehr gering, dass die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit in unzutreffender Höhe ermittelt werden.

Mit dem Ausschluss der reinen Arbeitnehmerfälle wurde diesem Sachverhalt bereits Rechnung getragen.

Geringe sonstige Einkünfte machen wieder die Betriebsprüfung zuständig

Ein Gutachter hat vor einiger Zeit die Steuerfälle über 500.000 Euro bei mehreren Finanzämtern eines Bundeslandes näher untersucht. Er hat festgestellt, dass es sich bei den Fällen über 500.000 Euro doch überwiegend um Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit handelt.

Wenn beispielsweise ein gutverdienender Manager auch noch eine Aufsichtsratsvergütung erhält, handelt es sich nicht mehr um einen reinen Arbeitnehmerfall, welcher ja von der Betriebsprüfung ausgenommen ist.

Vergleichsweise geringe Einkünfte aus anderen Einkunftsarten machen somit einen Steuerfall mit einem Arbeitslohn von mehr als 500.000 Euro wieder zu einem Fall für die Betriebsprüfung, obwohl diese Fälle kein besonderes Risikopotenzial aufweisen.

Die Betriebsprüfung sollte künftig nicht mehr zuständig sein

Der Gutachter hat vorgeschlagen, dass diese Fälle künftig nicht mehr als Fälle für die Betriebsprüfung eingeordnet werden. Dazu müssten allerding die bundeseinheitlich geltenden Kriterien zur Einordnung in Größenklassen geändert werden.

Durch eine solche Änderung würde sichergestellt werden, dass nur die wirklich bedeutenden Einkünfte einer besonderen Überprüfung unterzogen werden. Die Ressourcen der Betriebsprüfung würden zielgerichtet auf möglicherweise risikobehaftete Steuerfälle gelenkt werden.

Eine Änderung auf Bundesebene muss erfolgen

Das Finanzministerium des Bundeslandes, welchem der Gutachter seinen Vorschlag unterbreitet hat, stimmte der Grundüberlegung zu, dass die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit künftig nicht mehr zur Einordnung als Fall für die Betriebsprüfung herangezogen werden sollten.

Es werde den Vorschlag in die zuständige Arbeitsgruppe auf Bundesebene einbringen. Das kann natürlich dauern, bis eine Einigung auf Bundesebene erreicht werden wird. Gut Ding, liebe Leserinnen und Leser, braucht bekanntlich Weile, sagt verhalten optimistisch

Ihr

Gotthilf Steuerzahler

www.krisensicherinvestieren.com

Dieser Text stammt aus dem kostenlosen Newsletter Claus Vogt Marktkommentar.

Claus Vogt, der ausgewiesene Finanzmarktexperte, ist zusammen mit Roland Leuschel Chefredakteur des kritischen, unabhängigen und erfolgreichen Börsenbriefs Krisensicher Investieren.

Schützen und mehren Sie Ihr Vermögen und testen Sie noch heute KRISENSICHER INVESTIEREN 30 Tage kostenlos.

2004 schrieb er ebenfalls zusammen mit Roland Leuschel das Buch „Das Greenspan Dossier“ und 2009 „Die Inflationsfalle“. 2018 erschien „Bitcoin & Co. Was Sie über Geld, Gold und Kryptowährungen wissen sollten“. 2019 ihr neues Buch: „Die Wohlstandsvernichter – Wie Sie trotz Nullzins, Geldentwertung und Staatspleiten Ihr Vermögen erhalten“. Erhältlich im Buchhandel oder auf www.krisensicherinvestieren.com – aber ganz bewusst nicht bei Amazon. Mehr zu Claus Vogt finden Sie hier.

 

Netflix mit Kaufsignal! Was müssen Anleger jetzt wissen?

Die Aktie von Netflix aus dem Nasdaq 100 Index musste in den letzten Monaten herbe Kursverluste einstecken. Das erfolgsverwöhnte Streaming-Unternehmen hatte seinen Unternehmenswert seit Mitte November 2021 mehr als halbiert. Der größte Crash in der Firmengeschichte hat mit Sicherheit sehr viele Anleger verschreckt. Doch jetzt ist erstmals wieder Licht am Horizont zu sehen!

Netflix Kursverlauf

Netflix: Das Kaufsignal wurde aktiviert

In der letzten Analyse vom 13. März an dieser Stelle „Netflix-Aktie: Warum die Trendwende zum Greifen nahe ist!“ wurde charttechnisch hergeleitet, warum die Anteilswerte von Netflix kurz vor einer möglichen Trendwende stehen könnten.

Seit dem Rekordhoch im November 2021 wurde ein 5-teiliger Abwärtsimpuls nach Elliott Wave identifiziert, der sich in den letzten Zügen befinden würde. Zudem hatte sich im Rahmen der finalen Welle 5 ein fallender Keil gebildet, der in der Regel und aus der Erfahrung heraus einen schnellen Trendwechsel ankündigt. Garniert wurde dieses leicht positive Chartbild seitens des RSI-Indikators. Dieser zeigte eine auffällige und dramatisch positive Divergenz.

Netflix zeigte in der letzten Handelswoche die besten fünf zusammenhängenden Handelstage seit April 2020. In der Summe ging es in der dritten Märzwoche um fast 12 Prozent nach oben. In diesem Zusammenhang wurde zusätzlich der besagte fallende Keil nach oben verlassen. 

Netflix mit Charttechnik

Kursziele von 480 bis 520 USD wurden eingeleitet

Am letzten Freitag, den 18. März, war es nun bereits soweit. Die genannte Marke von 367 USD wurde rasant und impulsiv übersprungen. Der Ausbruch aus dem fallenden Keil ist damit definitiv erfolgt. Für die Aktie von Netflix bedeutet das: Der Crash bzw. die damit einhergehende Baisse ist beendet.

Für viele Anleger und Aktionäre mag das verfrüht klingen. Aber bedenken Sie: Die Charts deuten Trends sehr viel schneller an. Die Stimmungslage hängt immer deutlich hinterher. Nach einer Kurshalbierung ist der Markt noch immer in einer Art Angstblase gefangen. Die wenigsten können sich vorstellen, dass Netflix jemals wieder deutlich auf die Beine kommt. Doch die Charts lügen nicht. Es sei denn, die Interpretation selbiger ist falsch. 

Sofern Netflix jetzt nicht mehr unter die Marke von 330 USD fällt, ist der Weg zunächst in Richtung der roten Widerstandslinie vorgezeichnet. Kurse von ca. 375 bis hin zu etwa 510 USD sind in den nächsten Wochen ohne Weiteres möglich!

Nasdaq 100 Index – Können die Bullen das Ruder jetzt rumreißen?

Mit dem Anlaufen des Preisbereichs von etwa 13.100 USD kommt es zu einer Gegenwehr der Bullen vom Nasdaq 100 Index. Bereits dreimal haben sie es nicht zugelassen, dass die Kurse noch weiter abrutschen. Am gestrigen Handelstag konnte eine bullische Kerze ausgebildet werden und die Möglichkeit von weiter steigenden Kursen ist damit gegeben.

Als nächst größerer Widerstand kommt die Marke von etwa 14.350 USD sehr stark in den Fokus. Dort befindet sich das Hoch von diesem Monat. Kann es aufgebrochen werden, so steht es direkt an, bis in den nächsthöheren Widerstandsbereich von rund 15.100 USD zu gelangen.

Wie auf dem Schaubild zu sehen ist, befindet sich dort das Februarhoch 2022. Zudem kommt noch der langfristig relevante gleitende Durchschnitt mit der Periode 200 hinzu. Als wenn das nicht schon genug wäre, so läuft der mittelfristig interessante 100-Tage-Durchschnitt auch noch fallend von oben hinab gelaufen.

Nasdaq 100 Index – 15.100er-Marke ist harter Brocken

Die Kurszone um 15.100 USD dürfte also ein harter Brocken für die Bullen werden. Falls es den Bären gelingt schon unterhalb der besprochenen Widerstände zudrehen und die 13.100er-Marke zum wiederholten Male anzulaufen, so muss dies als große Schwäche erkannt werden.

Weiter absinkende Kurse wären dann nicht unwahrscheinlich. Auf der Unterseite kommt so die Marke von rund 12.300 USD in den Blickpunkt.

Der Heikin-Ashi-Chart vom Nasdaq 100 Index (D1)

Nasdaq 100 Index Prognose
Nasdaq 100 Index | Chart von fxempire

Was sagt die Trendanalyse (D1) für den Nasdaq 100 Index?

Macd Oszillator: Bei dem wichtigen Indikator muss geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur 3 positiv. Insofern ist das als bärisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei dem Nasdaq 100 Index die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind nur 3 steigend. Insofern ist das leider als bärisch zu bezeichnen.

Parabolic SAR Indikator: Es wird als Letztes noch analysiert, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind nur 3 positiv. Bullisch ist definitiv etwas anderes.

Die Auswertung der Trendanalyse

17.03.2022: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 9 als positiv zu bezeichnen. Das sind nur 30.00 %. Demzufolge wird der Status hier auf „Bärisch“ gesetzt. Von daher ist es clever, mit dem Einstieg in den Nasdaq 100 Index zu warten, bis die Analyse ein positives Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Netflix-Aktie: Warum die Trendwende zum Greifen nah ist!

Die Aktie des US-Streaming-Dienstes Netflix hat in diesem Jahr bereits kräftig Federn lassen müssen. Im Januar mussten Anleger und Aktionäre bereits einen mittelschweren Crash in der Größenordnung von gut 25 Prozent verdauen. Seit den Rekordhochs von Ende November 2021 hat sich der Aktienwert um über 50 Prozent verringert. Erst am letzten Freitag, den 11. März schloss die Netflix-Aktie aus dem Nasdaq 100 Index mit genau 340,32 USD auf einem neuen Jahrestief.

Netflix-Aktie Kursverlauf

Netflix-Aktie: Nach über 50 Prozent Minus deutet sich Trendwechsel an

Seit der letzten Analyse an dieser Stelle vom 24. Januar „Netflix: Anleger haben die Chance auf 100 Prozent Kursplus!“ hat sich beim Aktienkurs und auch charttechnisch nur wenig getan. Die Netflix-Aktie sollte noch eine Korrekturwelle 4 und eine finale Trendwelle ausbilden. Erst dann ab ca. 250 USD könnten Anleger dann mit einer größeren Gegenbewegung und einer möglichen Kursverdoppelung rechnen.

Rückblickend ging die Korrekturwelle 4 hoch auf 458,48 USD, die am 3. Februar erreicht wurden. Anschließend nahm die Netflix-Aktie ab dort wieder den übergeordneten Abwärtstrend auf. Zeitgleich wurde die fünfte Welle des großen Abwärtsimpulses eingeleitet. 

Netflix-Aktie mit Charttechnik

Diese Welle 5 scheint sich nun auch in den letzten Zügen zu befinden. Seit Mitte Februar bildet sich im Tages-Chart der Netflix-Aktie ein fallender Keil. Fallende bzw. auch steigende Keile sind in der Regel Anzeichen, dass der vorherrschende Trend sehr schnell kippen und drehen kann. In diesem Fall besteht also die realistische Chance auf einen abrupten und schnellen Trendwechsel zugunsten der Bullen. 

Massive positive Divergenz stützt möglichen Trendwechsel

Wie skizziert, könnte die Aktie von Netflix bei einem Ausbruch aus dem besagten fallenden Keil bei Kursen über 367 US-Dollar eine Anstiegsbewegung in Richtung 500 USD Marke initiieren. Dieses Kursziel ergibt sich aus der dort verlaufenden Widerstandszone.

Gestützt wird der voraussichtlich bald einsetzende Trendwechsel durch die massive positive Divergenz beim RSI-Indikator! Im Rahmen der Welle 3 war der RSI massiv auf 5 gefallen. Mit den neuen Jahrestiefs der Welle 5 hätte es jedoch auch neue Tiefs beim RSI geben müssen. 

Das ist bisher allerdings nicht geschehen. Stattdessen notiert der RSI bereits – trotz der jüngsten Jahrestiefs – bei über 33!

Anleger, die bei der Netflix-Aktie auf dem aktuellen Niveau als ein Schnäppchen ansehen, sollten ab jetzt den Kurs genau verfolgen und auf den Ausbruch aus den Keil warten!