BioNTech: Der Impf-Hype ist vorbei! Was ist noch möglich bei der Aktie?

Das Impftempo in Deutschland sowie in der restlichen Welt ist de facto fast zum Erliegen gekommen. Hierzulande lassen sich kaum mehr einige Tausend Menschen täglich die erste Immun-Spritze setzen. Die Impfquote stagniert und kommt, wenn überhaupt, an der zweiten Stelle nach dem Komma voran. Ähnlich ergeht es auch der Aktie des Biotechnologieunternehmen BioNTech.

BioNTech Kursverlauf

Ende des Impf-Hypes betrifft alle Impf-Aktien

Die Rekordhochs liegen bereits ach Monate zurück. Der Aktienkurs hat seitdem dramatisch an Wert verloren. Bezogen auf das Jahrestief vom 8. März bei 111,30 EUR summiert sich der Kursverlauf für Anleger und Aktionäre auf über 71 Prozent. 

BioNTech Aktie im Vergleich

Doch nicht nur BioNTech musste in der letzten Monate kräftig Federn lassen. Auch die Aktienkurse von Moderna, Valneva und Novavax haben ihre besten Zeiten lange hinter sich. Die Kurse sind mittlerweile deutlich zurückgekommen. Novavax notiert – bezogen auf den Start der Impfkampagne Ende 2020 – sogar bereits wieder kräftig im Minus. 

BioNTech: Bullische Erwartungen haben sich bisher nicht erfüllt

BioNTech selbst sah im Chartbild am 2. Februar im Rahmen der Analyse „BioNTech mit KGV von 5! Jetzt einsteigen?“ noch konstruktiv und entsprechend bullisch aus. Ein Kursanstieg in Richtung der alten Allzeithochs im Bereich der 400 EUR stand konkret zur Diskussion.

Die Aktie von BioNTech steht aktuell jedoch nur geringfügig über dem Niveau (gut 158 EUR) aus der besagten letzten Einschätzung. Zuvor gab es Anfang März noch ein neues signifikantes Tief bei 111 EUR. Das Setup einer großen potenziellen ABC-Korrkektur mit anschließender Rallybewegung hat sich damit bisher nicht einstellen können. 

Chart-Check: Aktie von BioNTech vor wichtigen Widerständen

Seit Anfang März geht es für den Aktienkurs bisher gut nach oben. Immerhin gut 50 Prozent. Dennoch ist es aus heutiger Sicht eher fraglich, ob BioNTech an die alten Glanzzeiten anknüpfen kann. Zu groß sind die Widerstände, die sich im vorliegenden Tages-Chart abzeichnen.

BioNTech Aktie mit Charttechnik

Zum einen bremst die mittelfristige Widerstandszone zwischen ca. 163 und 205 EUR massiv. BioNTech war bereits vier Mal am unteren Bereich gescheitert. Erst heute wurde ein weiterer Versuch unternommen. 

Sollte dieser erfolgreich sein, so könnte der Kurs zunächst weiter über 200 EUR vordringen. Wird dann auch der obere Bereich herausgenommen, so könnte es direkt weiter aufwärtsgehen. Das nächste Kursziel liegt dann direkt am Abwärtstrend, der bei etwa 240 bis 250 EUR verläuft. 

BioNTech: Kaufkurse oder Griff ins fallende Messer?

Die Impfungen gegen Covid-19 laufen in Deutschland schon seit über einem Jahr. Mittlerweile sind die Namen der großen Impfstoffhersteller so gut wie allen Deutschen bekannt. Sogar den Impfkritikern bzw. Impfgegnern. Fast jedes Kind kennt Pfizer, Moderna und BioNTech. Doch trotz der enormen Popularität und der täglichen Medienpräsenz zeigt sich besonders die BioNTech-Aktie enorm schwach. 

Erst gestern fiel der Wert mit nur noch 141,80 EUR auf den tiefsten Stand seit Mai 2021 zurück. Seit dem Rekordhoch im August bei 395 EUR ging es hier um unfassbare 64 Prozent abwärts. BioNTech ist damit vom Highflyer zum Sorgenkind mutiert. Dennoch gibt es aus Sicht der Charttechnik berechtigte Hoffnungen, dass hier schon bald eine neue Aufwärtsbewegung starten könnte!

BioNTech Kursverlauf

BioNTech erreicht großes charttechnisches Korrekturziel

Die Aktie von BioNTech war bereits an dieser Stelle am 21. Dezember 2021 im Rahmen der Analyse „BioNTech-Aktie: Wo bleibt der Booster für die Bullen?“ Thema. Als Anspielung auf die Booster-Impfungen, also die 3. Impfungen, wurde gefragt, warum der Aktienkurs so stark fällt, wenn doch die Umsatz- und Gewinnaussichten kaum besser sein könnten. Es wurde eine laufende ABC-Korrektur nach Elliott-Wave erkannt, deren finales Ziel zwischen etwa 160 und 140 EUR liegen könnte. Zuvor wurde allerdings im Rahmen der Welle B ein nochmaliger Anstieg über 300 EUR in Aussicht gestellt.

Mit den jüngsten Tiefs wurde nun das untere Ende dieser Spanne erreicht. Zudem wurde auch das größtmögliche 78,6%ige Fibonacci Korrektur Retracement fast erreicht. Zusätzlich touchiert der Kurse jetzt ebenfalls die untere Trendkanallinie. Der Trendkanal seit dem Allzeithoch rahmt hier die ABC-Bewegung ein.

Trader und Anleger sollten Bodenbildung abwarten

Die BioNTech-Aktie ist sprichwörtlich ausgebombt. Das zeigt sich besonders am RSI-Indikator, der aktuell bei 23 steht und damit einen stark überkauften Zustand anzeigt. Trader und Aktionäre sind hier jetzt verständlicherweise geneigt zuzuschlagen und nachzukaufen. Doch auch bei derart tiefen Kursen besteht immer die Gefahr direkt ins fallende Messer zu greifen. Über 60 Prozent schreien förmlich nach einem Einstieg. Allerdings bedeutet das nicht, dass sich der Kurs theoretisch nicht noch einmal halbieren könnte!

BioNTech Elliott Wave Analyse

Dieses Szenario ist zwar in diesem Fall aktuell in der charttechnischen Gemengelage eher unwahrscheinlich. Dennoch sollten Anleger und Trader hier noch Vorsicht walten lassen und auf eine Kurstabilisierung warten! Der Prognosepfeil zeigt in Richtung 400 EUR Marke. Niemand sollte diesem aber blind folgen und ohne Sinn und Verstand sofort einsteigen.

Idealerweise stoppt der Abwärtstrend von BioNTech jetzt und die Aktie kann wieder zulegen. Ernsthaft einen nicht Zock-orientierten Einstieg sollte jedoch erst erwogen werden, wenn sich ein Tagesschlusskurs über 160/165 EUR zeigt. Dann nämlich wäre mit dem Ausbruch aus dem fallenden Keil ein erster wichtiger Schritt getan, auf dem man aufbauen könnte!

Sanofi verabschiedet sich von mRNA-Impfstoff gegen Covid-19

Dieser würde zu spät auf den Markt kommen, erklärte ein Sprecher des französischen Pharmakonzerns am Dienstag. Sanofi werde sich daher auf seinen proteinbasierten Covid-19-Impfstoff konzentrieren. Dieses Vakzin, das Sanofi zusammen mit dem britischen Hersteller GlaxoSmithKline entwickelt, befindet sich derzeit in der entscheidenden Phase-3-Studie und könnte bis Dezember verfügbar sein. Das Entwicklungsprogramm hat das Unternehmen um eine Studie mit dem Impfstoff als Booster-Dosis erweitert, deren Ergebnisse Ende des vierten Quartals zu erwarten sind.

Mit seinem Impfstoffkandidaten, der wie die schon zugelassenen von BioNTech/Pfizer und Moderna auf der Technik der Boten-RNA (mRNA) basiert, erzielte Sanofi erste positive Zwischenergebnisse. In der Phase-1/2-Studie hätten sich bei 91 bis 100 Prozent der Probanden zwei Wochen nach der zweiten Dosis neutralisierende Antikörper gebildet. Im Rennen um einen mRNA-Impfstoff gegen Covid-19 haben die Franzosen angesichts der starken Konkurrenz aber das Nachsehen und wollen sich nun auf die Entwicklung eines mRNA-Impfstoffs gegen Influenza konzentrieren. Die klinischen Studien dazu sollen im kommenden Jahr starten.

 

AstraZeneca vereinbart Milliondeal für RNA-Technologie

Mit dem Startup VaxEquity, das von dem Impfstoffexperten Robin Shattock vom Imperial College London gegründet wurde, sei eine Partnerschaft zur Entwicklung neuer Medikamente auf Basis dieser Technologie vereinbart worden, teilte AstraZeneca am Donnerstag mit. VaxEquity erhalte dafür von AstraZeneca eine Zahlung von bis zu 195 Millionen Dollar, wenn bestimmte Meilensteine im Zuge der Kooperation erreicht werden. Zudem winkten Lizenzgebühren an den Produkten. Vereinbart wurde den Angaben zufolge ferner eine Kapitalbeteiligungen von AstraZeneca und dem Life-Science-Investor Morningside Ventures.

AstraZeneca hat im Rahmen der Vereinbarung die Möglichkeit, an 26 Wirkstoff-Zielstrukturen für den Einsatz in therapeutischen Gebieten wie Krebs und seltenen genetischen Erkrankungen zusammenzuarbeiten. Im Fokus der Partnerschaft steht die so genannte selbstverstärkende RNA-Technologie. Sie funktioniert ähnlich wie die der Boten-RNA (mRNA)-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna. Ein selbstverstärkender RNA-Impfstoff enthält jedoch nicht nur den genetischen Code, der es Zellen erlaubt, zielgerichtet Proteine herzustellen. Er erstellt auch viele Kopien der RNA, die diese Anweisungen enthält, weshalb die Dosen kleiner und günstiger sein könnten.

 

Moderna-Aktie: Neues Hoch in Aussicht!

Glatte Marken dienen oftmals als Anziehungspunkt und bieten dann allerdings auch Unterstützung bzw. Widerstand. In diesem Fall konnten die Bullen der Moderna-Aktie ausreichend Halt auf der auch psychologischen Marke finden. Zudem verläuft kurz unterhalb des Kurses der GD38. Dieser ist aus kurzfristiger Sicht oftmals sehr interessant und auch entsprechend relevant. Solange also der Kurs darüber notiert, darf es gerne zu weiteren Anstiegen kommen.

Moderna-Aktie – kann es bis zur glatten 500er-Marke gehen?

Hierbei kommt natürlich das kürzlich erreichte Hoch von 433 EUR in den Fokus. Aber auch die glatte 500er-Marke steht als Ziel auf dem Kurszettel. Mit Unterschreiten der 300er-Unterstützung, würde sich die charttechnische Situation, zumindest aus kurzfristiger Sicht heraus, für die Moderna-Aktie eintrüben. Aufgrund der Trenddynamik ist allerdings ausreichend Platz zur Unterseite, um die übergeordnete Trendbewegung weiterhin halten zu können.

Widerstand: letztes Hoch – 433 EUR | glatte Marke – 500 EUR
Unterstützung: SMA38 – 329 | SMA100 – 229 | SMA200 – 175

Der Chart (D1) in EUR

Moderna-Aktie Prognose
Moderna-Aktie – fxempire.de chart

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für die Moderna-Aktie

Gleitende Durchschnitte: Hierbei wird analysiert, ob bei der Moderna die GDs steigend sind. Ein Aufwärtstrend wird durch steigende GDs gekennzeichnet. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 10 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Macd Indikator: Bei dem beliebten Oszillator wird nun analysiert, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Auch wird geschaut, ob der Macd über null tendiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind ganze 8 positiv. Das ist mega bullisch. Super, weiter so!

HighLow Indikator: Als Letztes wird geschaut, ob höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Denn höhere Hochs und steigende Tiefpunkte kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 HighLows sind sogar 10 steigend. Insofern ist das als sehr bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 28 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 93,33 %. Der Status ist hier auf “sehr bullisch” zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in die Moderna-Aktie zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

Detailansicht vom Heikin-Ashi-Chart (D1) in EUR

Moderna-Aktie Prognose
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Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

EU-Behörde EMA überprüft BioNTech-Auffrischungsimpfung

Der Antrag für eine dritte Dosis des Vakzins sechs Monate nach der zweiten Dosis bei Personen über 16 Jahren werde beschleunigt geprüft, teilte die EMA am Montag mit. Die EMA überprüfe zudem Daten zu einer dritten Dosis eines der mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna bei stark immungeschwächten Menschen.

Nach Einschätzung der EMA und besteht in der Allgemeinbevölkerung gegenwärtig keine dringende Notwendigkeit für Booster-Impfungen. Bei stark immungeschwächten Personen sollten sie aber in Betracht gezogen werden.

 

Powells Beruhigungsspritze stimmt Europas Anleger optimistisch

Auch wenn am Markt eine Reduzierung der Anleihekäufe für Ende des Jahres bereits erwartet werde, habe sich der oberste Währungshüter mit konkreten Aussagen zurückgehalten, sagte Christian Henke, Analyst vom Brokerhaus IG. “Die Anleger haben nun bis zur nächsten Notenbanksitzung Ende September eine gewisse Planungssicherheit.”

Einen Kaufrausch löste die mit Spannung erwartete Rede von Powell auf der Notenbank-Konferenz in Jackson Hole aber nicht aus. Dax und EuroStoxx50 zogen zum Wochenauftakt um jeweils etwa 0,2 Prozent auf 15.877 beziehungsweise 4198 Punkte an. Damit springe die Rekordlaune der Wall Street nicht auf die heimischen Börsen über, sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners.

Powell hatte am Freitag zwar eine Drosselung der Wertpapierkäufe in Aussicht gestellt, aber kein konkretes Datum genannt. Zudem wies er trotz der Fortschritte am Arbeitsmarkt auf die Risiken durch die Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus hin. Powells Zurückhaltung beim Ausstieg aus dem Krisenmodus hatte an der Wall Street zum Wochenschluss den S&P 500 und den technologielastigen Nasdaq auf neue Rekordhochs getrieben. Die US-Futures ließen eine Fortsetzung der Rally am Montag erwarten. Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, fiel zeitweise auf ein Zwei-Wochen-Tief von 92,595 Punkten.

HURRIKAN “IDA” VERUNSICHERT

Produktionsausfälle im Golf von Mexiko wegen des Wirbelsturms “Ida” ließen den Ölpreis vorübergehend auf ein Vier-Wochen-Hoch klettern. Da sich der Hurrikan aber nach seinem Eintreffen an der Küste abschwächte, stabilisierten sich auch die Ölpreise wieder. Die Sorte Brent aus der Nordsee notierte noch 0,2 Prozent fester bei 72,81 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Rohöl lag unverändert bei 68,74 Dollar. “Der Hurrikan Ida wird die kurzfristige Richtung des Ölpreises bestimmen”, sagte Jeffrey Halley, Marktanalyst bei Oanda. “Wenn sich Ida abschwächt und seine Zerstörungskraft geringer ausfällt als erwartet, wird der Ölpreisanstieg hier vorübergehend an Schwung verlieren.”

Vor diesem Hintergrund zogen sich Investoren auch bei den Rückversicherern Münchener Rück und Swiss Re zurück, deren Aktien jeweils rund ein Prozent nachgaben. Analyst Georg Marti von der Zürcher Kantonalbank taxierte die möglichen Belastungen für die Swiss Re allein auf mehrere Hundert Millionen Dollar. “Swiss Re verfügt über umfangreiche Eigenmittel, um solche Schäden gut verkraften zu können.”

ÜBERNAHME TREIBT ADVA OPTICAL

Die Aktien des Netzwerkausrüsters Adva Optical schossen um bis zu 20 Prozent auf 15,48 Euro und waren damit so teuer wie zuletzt vor mehr als 20 Jahren. Der US-Glasfaserspezialist Adtran übernimmt das im SDax gelistete Münchner Unternehmen und will damit einen weltweiten Branchenführer schaffen. Adva-Aktionäre erhalten je Papier 0,8244 Anteilsscheine einer neu gegründeten Holdingsgesellschaft, die beide Firmen künftig bündeln solle. Das Angebot entspreche einem Wert von 14,98 Euro pro Aktie. Damit wird Adva mit 759 Millionen Euro bewertet.

In Madrid steuerten Titel von Rovi mit einem Minus von bis zu 24 Prozent auf den größten Tagesverlust der Firmengeschichte zu. Japan hat mehrere Millionen Dosen des Coronavirus-Impfstoffs von Moderna, die von dem Auftragsfertiger Rovi produziert worden waren, wegen Verunreinigungen aus dem Verkehr gezogen.

Abwärts ging es auch für Juventus Turin. Im ersten Spiel ohne Stürmerstar Cristiano Ronaldo kassierte der italienische Fußball-Erstligist eine 0:1-Niederlage gegen Aufsteiger Empoli. Turin hatte sich vergangene Woche mit dem britischen Club Manchester United auf einen Wechsel des mehrfachen Weltfußballers geeinigt. Juve-Papiere gaben bis zu 3,1 Prozent nach.

 

EU-Behörde genehmigt weitere Impfstoff-Werke für Biontech und Moderna

In den Werken können die mRNA-Mittel von Biontech und Pfizer sowie von Moderna hergestellt werden. Die Anlagen dürften unmittelbar in Betrieb gehen, eine weitere Genehmigung der EU-Kommission sei nicht nötig.

So sei am Biontech-Standort in Marburg eine neue Produktionslinie genehmigt worden. Diese werde helfen, die Produktionskapazität für den Biontech-Wirkstoff um rund 410 Millionen Dosen zu erhöhen, erklärte die EMA. Zudem darf bei Delpharm im französischen Saint Remy sur Avre nun ebenfalls der Impfstoff des Mainzer Herstellers Biontech und seines US-Partners Pfizer produziert werden. Hier gehe es um bis zu 51 Millionen Dosen.

Zudem ließ die EMA mehrere Produktionsstätten für den Moderna-Impfstoff in den USA zu. Daneben habe die Behörde bereits im vergangenen Monat die Erhöhung der Fertigung in zwei Werken unter anderem beim Schweizer Auftragsfertiger Lonza zugelassen. Durch diese Schritte könnten im dritten Quartal dieses Jahres zusätzlich 40 Millionen Impfdosen des US-Herstellers an die EU geliefert werden.

 

Moderna-Aktie: Übergeordnet weiter long!

Aufgrund der Trendstärke kann durchaus eine Weiterführung der Aufwärtsbewegung für die Moderna-Aktie vonstattengehen. Allerdings muss auch im Blick behalten werden, dass die Oszillatoren RSI und Stochastik bereits im überkauften Bereich sind und sogar schon Verkaufssignale ausgelöst haben. Aus dieser Sicht heraus darf gerne mit einer Erholung gerechnet werden. Dabei dürfte es sich allerdings lediglich um eine Korrektur innerhalb der übergeordneten Aufwärtsbewegung handeln.

Moderna-Aktie – Widerstand ist nun Unterstützung

Denn mit Überwinden der Widerstandszone von rund 160 bis 180 EUR haben die Bullen ein Zeichen von Stärke gesetzt. Diese Kurszone dient nun als sehr gute Unterstützung für die Moderna-Aktie. Ob es bis dorthin konsolidiert, ist allerdings fraglich. Aus kurz- und mittelfristiger Sicht besteht ein Aufwärtstrend. Aber auch aus langfristiger Sicht ist es den Bullen bereits um 2020 herum gelungen, einen validen Bullenmarkt zu realisieren.

Fazit: aufgrund der übergeordneten Trendrichtung ist von weiter steigenden Kursen auszugehen. Zwischenzeitlich muss allerdings auch mal eine Kurskorrektur eingeplant werden.

Widerstand: letztes Hoch – 305 EUR
Unterstützung: SMA38 – 212 EUR | SMA100 – 163 EUR | SMA200 – 134 EUR

Der Chart (D1) in EUR

Moderna-Aktie Prognose
Moderna-Aktie – fxempire.de chart

Hier die Trendanalyse (D1) für die Moderna-Aktie

HighLow Indikator: Nun wird noch geprüft, ob bei der Moderna-Aktie höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Tief- und Hochpunkte die steigend sind kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 HighLows sind sogar 10 steigend. Insofern ist das als sehr bullisch zu bezeichnen.

Macd Indikator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator von Moderna untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind ganze 10 positiv. Das ist mega bullisch. Super, weiter so!

Gleitende Durchschnitte: Es wird als Letztes noch analysiert, ob bei der Moderna-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 10 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 30 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 100 %. Der Status ist hier auf “sehr bullisch” zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in die Moderna-Aktie zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

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Mega-Umsatz für Pfizer – US-Konzern hebt Prognose für Covid-Impfstoff an

Der US-Pharmakonzern erwartet nun in diesem Jahr alleine mit dem Vakzin einen Umsatz von 33,5 Milliarden Dollar. Diese Schätzung basiere auf den derzeit unterzeichneten Lieferverträgen über rund 2,1 Milliarden Impfdosen für 2021, teilte Pfizer am Mittwoch mit. Insgesamt wollen Pfizer und sein deutscher Partner BioNTech, aus dessen Laboren der Impfstoff stammt und mit dem die Amerikaner diesen entwickelt haben, in diesem Jahr drei Milliarden Dosen herstellen. Im Mai hatte Pfizer noch einen Umsatz mit dem Vakzin von 26 Milliarden Dollar prognostiziert, BioNTech hatte zu diesem Zeitpunkt 12,4 Milliarden Euro erwartet. Seitdem haben die Partner weitere Lieferverträge abgeschlossen.

Der Impfstoff, der Ende vergangenen Jahres die weltweit erste Zulassung für Covid-19 erhalten hatte, würde damit aus dem Stand das umsatzstärkste Vakzin weltweit werden und auch die weltweit umsatzstärksten Medikamente mit Abstand übertreffen. Der Pneumokokkenimpfstoff Prevnar von Pfizer, vor Corona das umsatzstärkste Vakzin weltweit, brachte dem US-Konzern im vergangenen Jahr alleine einen Umsatz von 5,9 Milliarden Dollar – mehr als jedes andere seiner Produkte. Der US-Biotechkonzern Moderna, der seine Kapazitäten nicht so schnell ausbauen konnte, prognostiziert bislang einen Umsatz mit seinem Corona-Impfstoff von gut 19 Milliarden Dollar. Johnson & Johnson erwartet 2,5 Milliarden.

Pfizer setzte insgesamt im zweiten Quartal 19 Milliarden Dollar um, ein Plus von 92 Prozent. Ohne die Covid-Impfstofferlöse erhöhte sich der Umsatz um zehn Prozent auf gut elf Milliarden Dollar. Der Nettogewinn stieg um 59 Prozent auf 5,56 Milliarden. Pfizer erhöhte auch seine Umsatz- und Ergebnisprognose für 2021 erneut. Insgesamt erwartet der Konzern nun einen Umsatz von 78 bis 80 Milliarden Dollar und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 3,95 bis 4,05 Dollar.