S&P 500 Prognose: Neues ATH bestätigt Bullenmarkt!

Aus dieser Sicht heraus sollte sich die Bewegung beim S&P 500 schlussendlich weiterhin zur Oberseite fortsetzen können. Als Kursziele kommen aufgrund der letzten Handelsspanne vom September, die Marken von 4640 sowie 4700 USD infrage. Aber auch die glatte 4800er-Zone steht zur Debatte. Da sich die Oszillatoren Rsi und Stochastik in einer überkauften Situation befinden, besteht grundsätzlich gesehen die Gefahr einer kurzzeitigen Korrektur.

S&P 500 – Wenn Korrektur dann wahrscheinlich nur Zwischenerholung!

Diese Korrektur sollte sich aber lediglich als Zwischenerholung innerhalb der übergeordneten Aufwärtsbewegung zeigen. Auf der Unterseite ist es zum einen wichtig das Hoch vom September überboten zu halten. Es ist bei 4545 USD gesetzt worden. Allerdings spielt das lediglich aus kurzfristiger Sicht eine Rolle. Mittelfristig kann es sogar noch mal bis in den Bereich von etwa 4450 USD zurückgehen.

Falls die Bären den S&P 500 Index doch bis auf den Unterstützungsbereich von rund 4300 USD drücken, so würde sich die Situation aus langfristiger Sicht heraus langsam aber sicher eintrüben. Fazit – mit dem Erreichen des neuen Allzeithochs liegt der Vorteil eindeutig aufseiten der Bullen. Aufgrund der überkauften Situation können aber dennoch kurzzeitige Gewinnmitnahmen eintreten.

Der Chart S&P 500 (D1) in USD

S&P 500 Prognose
S&P 500 – fxempire.de chart

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für den S&P 500

Gleitende Durchschnitte: Hierbei wird analysiert, ob bei dem S&P 500 die GDs steigend sind. Ein Aufwärtstrend wird durch steigende GDs gekennzeichnet. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 10 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Macd Indikator: Bei dem beliebten Oszillator wird nun analysiert, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Auch wird geschaut, ob der Macd über null tendiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind ganze 10 positiv. Das ist mega bullisch. Super, weiter so!

HighLow Indikator: Als Letztes wird geschaut, ob höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Denn höhere Hochs und steigende Tiefpunkte kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 HighLows sind 8 steigend. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

27.10.2021: Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 28 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 93,33 %. Der Status ist hier auf “sehr bullisch” zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in den S&P 500 zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

Detailansicht vom Heikin-Ashi-Chart (D1) in USD

S&P 500 Prognose
S&P 500 | Quelle: TradingView

 

Disclaimer:
Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Dax 40 Prognose: Positive Entwicklung schreitet weiter voran!

Die Bullen vom Dax 40 konnten diese Support-Area für sich nutzen, um eine kleine Bodenbildung zu initiieren. Im Anschluss stellte sich eine Aufwärtsbewegung bis aktuell zum GD100 ein. Dieser mittelfristig interessante Indikator wird gerade unter Beschuss genommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er schlussendlich überwunden wird, ist recht groß. Als direktes nächstes Kursziel steht es an die Marke von etwa 15.780 EUR zu erreichen. Aber auch das Allzeithoch ist nicht mehr in sehr weiter Ferne.

Dax 40 – das ist jetzt wichtig!

Insgesamt stellt sich die Situation derzeit recht bullish dar. Wichtig ist es nun allerdings, die Aufwärtsbewegung weiterhin zu befeuern. Auf der Unterseite spielt der erreichte Unterstützungsbereich von etwa 15.000 EUR eine essenzielle Rolle. Dieser darf nämlich nicht mehr vom Dax 40 unterschritten werden, um die langfristige Aussicht positiv zu halten.

Fazit – aktuell liegt der Vorteil aufseiten der Bullen und deshalb dürfte sich die übergeordnete Aufwärtsbewegung weiter fortsetzen. Auf der Unterseite ist es wichtig die 15.000er-Marke zu halten, auf der Oberseite muss das Allzeithoch zwangsläufig herausgenommen werden.

Der Chart Dax 40 (D1) in EUR

Dax 40 Prognose
Dax 40 – fxempire.de chart

Der Blick auf die Trendanalyse (D1) für den Dax 40

Macd Indikator: Es wird bei dem oft verwendeten Oszillator geschaut, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zudem auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 7 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Nun wird geprüft, ob bei dem Dax 40 die GDs steigend sind. Denn steigende GDs zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 6 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

HighLow Indikator: Als Letztes muss analysiert werden, ob höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Höhere Hochs und steigende Tiefpunkte zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 HighLows sind 6 steigend. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

25.10.2021: Sehen wir uns jetzt die Gesamtauswertung an. Es sind 30 Bewertungskriterien, davon sind 19 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 63,33 %. Deshalb kann der Status hier auf “bullisch” gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in den Dax 40 zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

Detailansicht vom Heikin-Ashi-Chart (D1) in EUR

Dax 40 Prognose
Dax 40 | Quelle: TradingView

 

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Dow Jones Prognose: Neues ATH erzeugt Kaufsignal!

Zudem bestätigt sich der übergeordnete langfristige Aufwärtstrend beim Dow Jones. Neue Hochpunkte kennzeichnen nämlich einen intakten Bullenmarkt. Auf der Unterseite konnte der Support-Bereich von rund 33700 USD für ausreichend Halt sorgen. Diese Unterstützungszone besteht aus vorangegangenen Tiefpunkten, aber auch aus dem langfristig relevanten und oft verwendeten gleitenden Durchschnitt mit der Periode 200. Dieser wurde nämlich ebenso fast erreicht und trägt seinen Teil zum neuerlichen Anstieg bei.

Dow Jones – Bullen müssen weiter gute Arbeit leisten

Jetzt ist es entscheidend das Erreichte weiterhin zu verteidigen. Die Bullen sollten es gewährleisten können, die jüngst durchbrochene kleinere Widerstandszone von etwa 35000 USD, welche nun als hervorragende Unterstützung fungiert, zu halten. Ein Unterschreiten dieses Levels müsste als erstes Warnsignal verstanden werden. Auf der Unterseite käme dann für den Dow Jones die schon besprochene Unterstützungszone um rund 33700 USD abermals in den Fokus.

Fazit – Derzeit liegt der Vorteil allerdings aufseiten der Bullen und deswegen sind steigende Kurse zu bevorzugen. Als Preisziele machen sich die Marken von 36400 und 36900 aus.

Der Chart Dow Jones (D1) in USD

Dow Jones Prognose
Dow Jones – fxempire.de chart

Hier die Trendanalyse (D1) für den Dow Jones

HighLow Indikator: Nun wird noch geprüft, ob höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Tief- und Hochpunkte die steigend sind kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 HighLows sind sogar 9 steigend. Insofern ist das als sehr bullisch zu bezeichnen.

Macd Indikator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind ganze 10 positiv. Das ist mega bullisch. Super, weiter so!

Gleitende Durchschnitte: Es wird als Letztes noch analysiert, ob bei dem Dow Jones die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 10 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

22.10.2021: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 29 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 96,67 %. Der Status ist hier auf “sehr bullisch” zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in den Dow Jones zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

Detailansicht vom Heikin-Ashi-Chart (D1) in USD

Dow Jones Prognose
Dow Jones | Quelle: TradingView

 

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DAX – Der Blick auf’s Allzeithoch

Standortanalyse im Aufwärtstrend

Die aktuelle Handelswoche ging für den deutschen Leitindex DAX 40 in typischer Manier über die Bühne. Die Vorwoche war superbullisch und hat knapp unter den Wochenhoch geschlossen. Zur Bestätigung der Aufwärtstendenz ist der DAX dann mit einem Aufwärtsgap in die neue Woche gestartet, nur um im Anschluss daran einen ordentlichen Kursrutsch von 200 Punkten aufs Parkett zu legen. Mit dieser Handelsspanne mussten wir uns die gesamte Woche über anfreunden. Es ging nicht richtig hoch und auch nicht richtig runter. Typisch DAX!

Tickmill-Analyse: DAX im Tageschart

Doch wichtiger als die Vergangenheit ist aktuell die Zukunft. In dieser stellt der Kursrutsch vom Montag mehr oder weniger die gesamte Spanne der laufenden Korrektur des grün markierten Aufwärtstrends. Daraus ergeben sich Ad hoc zwei Tradeszenarien mit entsprechenden Kurszielen. Kommt es zum Ausbruch nach oben, über die Marke von 15.625 Punkten, dürfte das Bewegungspotential bis in den Schwungbereich bei 15.830 Punkten führen.

Schafft der DAW den Ausbruch allerdings nicht, rückt die Chartunterseite in den Fokus. Kurse unter der Marke von 15.415 Punkten dürften Zweifel an der Nachhaltigkeit der jüngsten Zuwächse mehren. Das Short-Potential liegt in diesem Falle zunächst um die runde Marke bei 15.200 USD.

Diese Level haben Anziehungskraft

Mit Blick in den untergeordneten Trendverlauf der Stunde wird deutlich, welche Chancen die Ober-(grün gestrichelte Linie) und Unterseite (rot gestrichelte Linie )der Montagskerze bieten. Dem Ausbruch nach oben bieten die untergeordneten Verlaufshochs bei 15.720 Punkten sowie 15.793 Punkten passen Zielbereiche.

Tickmill-Analyse: DAX im Stundenchart

Kursbewegungen unter das kleine Zwischentief bei 15.397 Punkten hingegen bestätigen die Fortführung des kleinen Abwärtstrends. Die passenden Ziele auf der Shortseite liegen am Ausbruchslevel bei gut 15.285 Punkten sowie an den kleinen Kaufbereichen bei ca. 15.100 Punkten und 15.008 Punkten.

Videobesprechung

Über die entscheidenden Kurslevel im EURUSD und GOLD, spricht der Marktexperte Mike Seidl in der heutigen Ausgabe von „Tickmill’s täglichen Tradingideen“.

 

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.

Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 73% (Tickmill UK Ltd) und 65% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Nasdaq 100 Prognose: Auf dem Weg zu neuen Höhen!

Doch wie schon oft in der Vergangenheit bewiesen wurde, ist dieser gleitende Durchschnitt als absolut relevant anzusehen. Den Bullen vom Nasdaq 100 ist hier also ein direkter Absprung gelungen und die Kurse federten förmlich Richtung Norden. Im Tief ist das Preislevel bei 14384 USD zu finden. Aktuell stehen die Kurse schon wieder bei 15400 USD. Damit haben die Bullen auch das relevante Hoch vom 23. September aus dem Markt genommen. Der Aufwärtstrend gilt nun auch aus Mark-technischer Sicht als bestätigt.

Nasdaq 100 – ATH direkt im Visier!

Jetzt sollte es recht schnell in Richtung 15701 USD aufwärtsgehen können. Dort ist das Allzeithoch zu finden und wenn dieses genommen wird, so aktivieren sich weitere Kursziele auf der Oberseite. Beispielsweise kommt dann die glatte 16000er-Marke sofort in den Fokus. Vonseiten der Oszillatoren beim Nasdaq 100 befindet sich der Stochastik bereits im überkauften Bereich. Vonseiten des Rsi-Indikators ist noch etwas Luft.

Verkaufssignale sind allemal noch nicht generiert und somit sind auch weiter steigende Notierungen möglich. Der Macd ist erst kürzlich über die Nulllinie gesprungen und signalisiert damit ebenso einen intakten Bullenmarkt für den Nasdaq 100. Es sollte gelingen die Kurse oberhalb der 14607 respektive oberhalb des Tiefs von 14384 USD zu halten. Unterhalb würde die charttechnische Situation nämlich stark eintrüben!

Der Chart Nasdaq 100 (D1) in USD

Nasdaq 100 Prognose
Nasdaq 100 – fxempire.de chart

Hier die Trendanalyse (D1) für den Nasdaq 100

HighLow Indikator: Nun wird noch geprüft, ob höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Tief- und Hochpunkte die steigend sind kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 HighLows sind 6 steigend. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Macd Indikator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 6 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Es wird als Letztes noch analysiert, ob bei dem Nasdaq 100 die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 9 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

20.10.2021: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 21 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 70 %. Deshalb kann der Status hier auf “bullisch” gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in den Nasdaq 100 zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

Detailansicht vom Heikin-Ashi-Chart (D1) in USD

Nasdaq 100 Prognose
Nasdaq 100 | Quelle: TradingView

 

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S&P 500 Prognose: Top Entwicklung mit sehr bullischen Aussichten!

Der gesamte Oktober zeigt sich sehr freundlich für den S&P 500. Die aktuelle Entwicklung gibt also einige Kaufsignale an den Markt und die Kurse könnten recht schnell bis zum Allzeithoch von 4546 USD anziehen. Mit Durchbruch auf ein neues Hoch würden dann erneute Kaufsignale erfolgen und der Trend wäre vollends bestätigt. Als sehr positiv ist der Umstand anzusehen, dass der mittelfristig relevante GD100 zuletzt für ausreichend Halt sorgen konnte.

S&P 500 – relevante Zone sollte nun halten!

So kam es am 20. September und auch im Oktober zum Aufliegen und dementsprechend zum Abfedern des Kurses. Dadurch wird auch deutlich, welche Relevanz die Zone um etwa 4350 USD besitzt. Falls es den Bären des S&P 500 wider Erwarten gelingt diesen Bereich zu durchstoßen, so wird ein Rückgang auf das Tief von 4278 USD sehr wahrscheinlich.

Das wäre aber aus langfristiger Sicht noch kein größeres Problem, denn der hierzu relevante GD200 verläuft derzeit bei 4170 USD und kommt unterstützend zur Oberseite gelaufen. Dieser wichtige Indikator muss dann als letzte Bastion gelten. Er darf nicht unterschritten werden.

Der Chart S&P 500 (D1) in USD

S&P 500 Prognose
S&P 500 – fxempire.de chart

Was sagt die Trendanalyse (D1) für den S&P 500?

HighLow Indikator: Hierbei wird untersucht, ob höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Ein Aufwärtstrend wird durch höhere Hochs und steigende Tiefpunkte gekennzeichnet. Von insgesamt 10 HighLows sind 6 steigend. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei dem S&P 500 die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 8 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Macd Indikator: Als Letztes muss bei dem wichtigen Oszillator geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 6 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

14.10.2021: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 20 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 66,67 %. Deshalb kann der Status hier auf “bullisch” gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in den S&P 500 zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

Detailansicht vom Heikin-Ashi-Chart (D1) in USD

S&P 500 Prognose
S&P 500 | Quelle: TradingView

 

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Rallychance im Nikkei

Boden der Range erfolgreich verteidigt

Tickmill-Analyse: Wochenchart im Nikkei

Die Rally im japanischen Aktienindex Nikkei 225 von 16.000 Punkten im Tief bis zum Hoch bei gut 30.700 Punkten wird seit Februar dieses Jahres in einer weiten Range korrigiert. Die Bandbreite der Schwankungen ist am Hoch bei 30.700 Punkten begrenzt und im Bereich von 27.000 Punkten unterstützt. Beim jüngsten Test der unteren Range in der vergangenen Woche stieß der Index erneut auf reges Kaufinteresse. Bislang reißt das Kaufinteresse nicht ab, was darauf schließen lässt, dass die Opportunitäten für einen erneuten Test der Rangeoberseite durchaus eine realistische sind.

Dies Kurslevel sind für die Rally von Bedeutung

Da der Wochenchart auf Grund der großen Kerzen kaum Anhaltspunkte für mögliche Kursziele auf dem Weg zur Rangeoberseite aufzeigt, bietet sich kurzfristig agierenden Traderinnen und Tradern der Blick in den untergeordneten Zeitverlauf an. Im 4 Stundenchart beispielsweise wird der trendige Verlauf des letzten Kursrutschs vom der Rangeoberseite zur Rangeunterseite ersichtlich. Weiterhin fällt hier auf, dass das für den Fortbestand nötige Korrekturhoch (rotes X) zwischenzeitlich überschritten wurde. Damit ist der kleine Abwärtstrend gebrochen und ein neuer Aufwärtstrend hat die Richtungsführung übernommen.

Tickmill-Analyse: Nikkei im 4-Stundenchart

Schafft es der Markt, das bei 28.775 Punkten befindliche Verlaufshoch nachhaltig zu überschreiten, dann stellen – neben dem Drehbereich um die Marke von 29.400 Punkten – die Verlaufshoch bei 29.189 Punkten, 29.840 Punkten und 30.400 Punkten planbare Zielbereich auf dem Weg zur Chartoberseite dar. Kommt es jedoch zu Kursen unterhalb von 28.100 Punkten, trübt sich das Bild wieder ein und die Unterstützung bei 27.000 Punkten rückt erneut auf die Agenda.

Videobesprechung

Über die entscheidenden Kurslevel im EURUSD und GOLD, spricht der Marktexperte Mike Seidl in der heutigen Ausgabe von „Tickmill’s täglichen Tradingideen“.

 

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

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Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 73% (Tickmill UK Ltd) und 65% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Dax 40 Prognose: Die Richtung stimmt – darauf kommt es jetzt an!

Wie am Chart wunderschön zu sehen ist, federte dieser wichtige Indikator die Kurse vom Dax 40 Richtung Norden ab. Derzeit befindet sich das Aktienbarometer bei etwa 15500 Punkten. Jetzt steht es erst einmal an die kurz- und mittelfristige Trend Indikation zurückzuerobern. Dabei handelt es sich um die gleitende Durchschnitte mit der Periode 38 sowie 100.

Dax 40 – Widerstandsbereich muss aufgelöst werden!

Mit einem Tagesschlusskurs von beispielsweise 15750 EUR wären diese Widerstände aufgelöst. Zudem ist so auch das Hoch vom 27. September bei 15704 EUR aus dem Markt genommen. Es sollte dann als Nächstes anstehen, in Richtung Allzeithoch anzuziehen. Dieses hat der Dax 40 am 13. August bei 16030 EUR gesetzt. Mittelfristig befindet sich der Index allerdings bereits seit April dieses Jahres in einer Seitwärtsbewegung. Hier ist es vonnöten auszubrechen. Ist das geschehen, so dürfte sich die übergeordnete langfristige Aufwärtsbewegung weiter fortsetzen.

Als Kursziel steht es auf der Oberseite zuerst an die glatte 16500er-Marke anzulaufen. Weiterhin steht die glatte und deswegen ebenso psychologisch interessante 17000-EUR-Marke im Fokus. Falls es den Bären vom Dax 40 gelingt die Kurse Richtung Süden zu drücken, unterhalb der 15000er-Marke, so würde sich die Chart-Situation stark eintrüben.

Der Chart Dax 40 (D1) in EUR

Dax 40 Prognose
Dax 40 – fxempire.de chart

Was sagt die Trendanalyse (D1) für den Dax 40?

HighLow Indikator: Hierbei wird untersucht, ob höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Ein Aufwärtstrend wird durch höhere Hochs und steigende Tiefpunkte gekennzeichnet. Von insgesamt 10 HighLows sind nur 3 steigend. Bullisch ist definitiv etwas anderes.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei dem Dax 40 die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur die Hälfte steigend. Das überzeugt nicht besonders. Hier muss definitiv mehr kommen!

Macd Indikator: Als Letztes muss bei dem wichtigen Oszillator geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur 4 positiv. Insofern ist das als bärisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

14.10.2021: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 12 als positiv zu bezeichnen. Das sind 40 %. Demnach wird der Status hier auf “neutral” gesetzt. Insofern kann es durchaus sinnvoll sein, den Dax 40 zu halten und etwas genauer zu beobachten.

Detailansicht vom Heikin-Ashi-Chart (D1) in EUR

Dax 40 Prognose
Dax 40 | Quelle: TradingView

 

Disclaimer:
Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Dow Jones Prognose: Stabilisierung läuft, aber jetzt muss was kommen!

Im Rahmen dieser Seitwärtsbewegung ist am 27. September ein Hoch von etwa 35050 USD beim Dow Jones entstanden. Und genau dort liegt jetzt auch der Widerstand. Um das Blatt weiterhin bullish zu halten, muss es nun zwangsläufig realisiert werden dieses letzte kleine Hoch aus dem Markt zu nehmen. Mit Kursen von beispielsweise 35100 USD auf Tagesschlusskurs-Basis wäre es bereits bewerkstelligt.

Dow Jones – Allzeithoch kann schnell getoppt werden!

Als direktes nächstes Ziel sollte es dann für den Dow Jones anstehen das Allzeithoch von 35631 USD anzulaufen. Von der Unterseite kommt der wichtige GD100 bei aktuell 33522 USD unterstützend zur Oberseite gelaufen. Es muss den Bullen zwangsläufig und wichtigerweise gelingen, diesen langfristig relevanten Indikator nicht zu unterschreiten. Denn damit würde die charttechnische Lage anfangen stark einzutrüben. Der Anfang größer Abwärtsbewegungen ist immer der Bruch des GD200.

Der Chart Dow Jones (D1) in USD

Dow Jones Prognose
Dow Jones – fxempire.de chart

Hier die Trendanalyse (D1) für den Dow Jones

HighLow Indikator: Nun wird noch geprüft, ob höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Tief- und Hochpunkte die steigend sind kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 HighLows sind nur 3 steigend. Bullisch ist definitiv etwas anderes.

Macd Indikator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator von untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nur die Hälfte positiv. Das überzeugt nicht besonders. Da muss mehr kommen!

Gleitende Durchschnitte: Es wird als Letztes noch analysiert, ob bei dem Dow Jones die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur die Hälfte steigend. Das überzeugt nicht besonders. Hier muss definitiv mehr kommen!

Die Auswertung der Trendanalyse

11.10.2021: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 13 als positiv zu bezeichnen. Das sind 43,33 %. Demnach wird der Status hier auf “neutral” gesetzt. Insofern kann es durchaus sinnvoll sein, den Dow Jones zu halten und etwas genauer zu beobachten.

 

Disclaimer:
Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Achterbahnfahrt bei Gold und Silber – US-Staatsschulden auf Rekordniveau

Anstatt den erwarteten 500 Tsd. neuen Jobs außerhalb der Landwirtschaft wurden im September lediglich 194 Tsd. neue Stellen geschaffen. Die Entwicklung am US-Arbeitsmarkt ist aktuell das Zünglein an der Waage, die entscheidet, ob die US-Notenbank bis Jahresende mit der angekündigten Drosselung der Anleihenkäufe beginnen wird oder nicht.

Eine Abkehr von diesen Plänen hätte mehr Geld aus der Druckerpresse zur Folge, was letztlich Zinsen senken, den US-Dollar schwächen und die ohnehin hohen Inflationserwartungen noch zusätzlich anheizen würde. Exakt so verhielt sich der Markt in einer ersten Reaktion auf diesen Arbeitsmarktbericht – der Dollar kam unter Druck, die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen stiegen an und Gold und Silber schossen nach oben.

Der Goldpreis sprang sofort um 20 US-Dollar nach oben und konnte damit seinen Abwärtstrend kurzzeitig verlassen, wogegen der Silberpreis um 50 US-Cent an seinen mittelfristigen Abwärtstrend bei 23,10 US-Dollar katapultiert wurde.

Auf den zweiten Blick stellte sich der Arbeitsmarktbericht jedoch als nicht so schlecht heraus, da 123 Tsd. Regierungsstellen abgebaut, die Zahlen der beiden Vormonate nach oben revidiert wurden und die Arbeitslosenrate von 5,2% auf 4,8% gefallen war, während hier nur 5,1% erwartet wurden. Dieser Report dürfte einigen Analysten sowie den Notenbankern einiges an Kopfzerbrechen bereiten mit Blick auf die nächste Notenbanksitzung Anfang Dezember.

Nachdem die Märkte erkannten, dass der Arbeitsmarktbericht doch nicht so schlecht war und einem Tapering im November oder Dezember nicht im Weg stehen muss, drehten die Märkte vom Fleck weg. Gold und Silber verloren ihre Tagesgewinne, fielen zurück in ihre mittelfristigen Abwärtstrends und stehen nun kurz davor kurzfristige korrektive Aufwärtstrends zu brechen. Die zehnjährigen Zinsen stiegen wieder auf 1.61%, während der US-Dollar einige seiner Tagesverluste wettmachen und wieder auf 94 Punkte im USD-Index ansteigen konnte.

Platin und Palladium waren hingegen die Wochengewinner, nachdem diese in den Vorwochen herbe Verluste einstecken mussten. Platin vollzog am Mittwoch eine Trendumkehr und stieg auf 1.029 US-Dollar an, während Platin von 1.847 US-Dollar im Tief auf 2.080 US-Dollar sprang im Rahmen eines kleinen Short-Squeeze. In den letzten Wochen wiesen wir auf die extreme Netto-Shortposition am Terminmarkt für Palladium hin und mahnten, dass diese jederzeit zu einem starken und schnellen Anstieg auf 2.300 US-Dollar führen könnte im Rahmen eines Short-Squeeze am Terminmarkt.

Auch die Goldminen im HUI-Goldminenindex stiegen vergangene Woche deutlich an und überwanden am Freitag kurzzeitig den mittelfristigen Abwärtstrend, um zum Wochenschluss mit 240 Punkten letztlich doch noch darunter zu schließen. Für einen bullischen Ausbruch müsste der Goldpreis über 1.780 US-Dollar ansteigen und damit den Bruch des mittelfristigen Abwärtstrends bestätigen.

Infolgedessen würde wahrscheinlich auch der Silberpreis seinen Abwärtstrend bei 23 US-Dollar verlassen und der HUI-Goldminenindex seinen Abwärtstrend überwinden. Solange dem Goldpreis dies jedoch nicht gelingt, sind die Abwärtstrends in allen drei Märkten noch intakt. Letztlich dürfte bereits der Wochenbeginn entscheiden, ob es bei den Edelmetallen nach der positiven Vorwoche weiter nach oben gehen kann und eine Trendwende mit neuen Kaufsignalen erfolgt oder ob sich die Abwärtstrends noch einmal fortsetzen werden.

Schulden und das Drucken von Geld erzeugen Inflation und Armut

In den USA hat man den „Streit“ um die regelmäßige Anhebung der Schuldenobergrenze vorerst beigelegt und eine endgültige Einigung in den Dezember verschoben. Es gibt eine vorübergehende Anhebung um 480 Mrd. US-Dollar auf 28,9 Billionen US-Dollar, was gerade einmal bis Anfang Dezember reichen sollte, um die die horrenden Staatsausgaben der linken Biden-Regierung zu finanzieren.

Die mediale Berichterstattung darüber war gewohnt dramatisch, wobei man wieder einmal einen drohenden Zahlungsausfall der USA an die Wand malte, wobei die Wahrscheinlichkeit einer Anhebung bei 100% liegt, ebenso wie bei den über einhundert Malen in der Vergangenheit. Interessant ist der Fakt, dass die linksgerichteten Demokraten die Schuldenobergrenze in der Vergangenheit durchschnittlich um 17% angehoben hatten, während die im Vergleich zu den Demokraten konservativer und marktwirtschaftlicher orientierten Republikaner die Grenze jeweils nur um durchschnittlich 6% erhöhten.


Die nominale US-Verschuldung steigt exponentiell an

Die Finanzministerin der USA und ehemalige Notenbankchefin Janet Yellen schlug die Abschaffung dieser Schuldenobergrenze vor, da diese unnötig sei und ohnehin immer wieder angehoben würde. Die US-Regierung hat sich von den Befugnissen, die ihr die US-Verfassung zugesteht, so weit entfernt, dass es letztlich egal ist, ob es eine Obergrenze gibt oder nicht. Eine Regierung, die das Monopol auf das Drucken von Geld an sich gerissen hat wird immer der Versuchung erliegen die eigenen Utopien über die Druckerpresse zu finanzieren.

Deshalb sollte eine Regierung niemals die Hoheit über die Geldschöpfung haben, geschweige denn sich überhaupt verschulden dürfen. Sollte sich ein Staat verschulden müssen, dann zu den Zinsen, die der freie Markt in einer freien Gesellschaft vorgibt. Dies würde eine natürliche Obergrenze der Schuldenaufnahme erzwingen und so die Bürger vor der totalen Enteignung unverantwortlich handelnder Politiker schützen und eine mögliche Zerstörung von Wirtschaft und Wohlstand durch planwirtschaftliche Staatseingriffe unwahrscheinlicher machen.

Würde die US-Notenbank die Ausgaben der US-Regierung nicht über den Kauf der Staatsanleihen indirekt finanzieren, so stiegen die Marktzinsen angesichts der hohen Inflationsraten sofort in den Himmel. Die explodierenden Kosten einer weiteren Verschuldung zu marktadäquaten Zinsen hätte letztlich den Bankrott der US-Regierung zur Folge. Dies gilt auch für die Europäische Union, deren Nationen ohne die planwirtschaftliche Senkung der Zinsen für Staatsanleihen schnell zu einer vernünftigen und nachhaltigen Austeritätspolitik gezwungen würden.

Im Rahmen des Theaters um die Anhebung der Schuldenobergrenze wurde auch wieder einmal die Idee einer Platinmünze mit dem Nominalwert von einer Billionen US-Dollar thematisiert, die vom Finanzministerium geprägt werden und somit die Schuldenkrise lösen sollte.

Während die US-Notenbank durch das Aufkaufen von Staatsschulden indirekt den Staat finanziert, handelt es sich bei der Erschaffung von Geld mittels einer Platinmünze durch das Finanzministerium buchstäblich um die Staatsfinanzierung über die Druckerpresse des Staates.

Die Idee dieser 1-Billionen US-Dollar Platinmünze ist so irrwitzig und dumm, dass man es eigentlich nicht einmal zur Sprache bringen dürfte. Keynesianer und sozialistische „Ökonomen“, die keine Ahnung von Wirtschaft haben und keinen Zusammenhang zwischen der Geldmenge und Inflation sehen, stehen dieser Idee jedoch offen gegenüber.

Regierungen können Geld drucken, doch sie können keine Güter und Dienstleistungen aus dem Nichts erschaffen. Die Knappheit an Gütern, die wir aktuell in allen Bereichen der Wirtschaft erleben, ist größtenteils auf die historisch einmalig hohe Ausweitung der Geldmenge zurückzuführen, die auf ein gleichgebliebenes Güterangebot zu noch alten niedrigen Preisen trifft. In den USA und Europa ist mehr Geld im Umlauf Dank der Gelddruckorgie der Notenbanken.

Die Menschen fühlen sich reich und gehen damit einkaufen. Die erhöhte Nachfrage lässt die Preise langsam und doch sukzessive auf ein neues Preisniveau ansteigen, bis Angebot und Nachfrage sich künftig wieder ausgeglichen haben. Die Ausweitung der Produktionskapazitäten wird sich als nicht nachhaltig herausstellen, worauf letztlich die nächste Rezession folgen wird.

Doch mit jeder zyklischen inflationsinduzierten Fehlallokation von Kapital geht ein Nettowohlfahrtsverlust einher und am Ende des Tages sind die Menschen ärmer als sie es wären, hätte es in erster Linie nie einen künstlichen Aufschwung gegeben. Unter dem Strich steigen die Preise und die Gesellschaft wird ärmer – dies ist die logische und zwingende Konsequenz aus der Inflation der Geldmenge.

Das Drucken von Geld aus dem Nichts, sowie staatliche Eingriffe in den Markt, bringen nur weitere Kosten und Wohlstandsverlust. Die rezessiven Kräfte werden in den nächsten Jahren zunehmen und aktuell spricht bereits jeder von Stagflation. In der Eurozone stiegen die Preise nach staatlicher Statistik, die grundsätzlich zu niedrig ausgewiesen wird, zum Vorjahr bereits um 3,4% und in Deutschland legten diese um 4,1% im September zu. EZB-Chefin Christine Lagarde verharmlost diese Enteignung, wobei selbst Mainstream-Experten bis Jahresende einen Anstieg der Verbraucherpreise um 5% erwarten.

Noch im November 2019, als ich vor dem Beginn der nächsten großen Krise und Rezession warnte, die nächsten QE-Programme in Aussicht stellte und ein Jahrzehnt der Stagflation prognostizierte, stand ich noch völlig allein mit meiner These.

Zwei Jahre später sieht die Welt anders aus und die Stagflation ist da und wird in den nächsten Jahren bleiben, da dies der einzig gangbare Weg für die Regierungen ist, die sich selbst in die Sackgasse manövriert haben. Erwarten Sie dauerhaft hohe Inflationsraten, nominal steigende Zinsen, real weit negative Zinsen, real fallende Aktienmärkte und nominal steigende Edelmetallpreise in den nächsten Jahren. Gold wird in dieser Zeit eines der besten Investments sein!

Technische Analyse zu Gold: Abwärtstrend intakt doch die Bullen proben den Angriff – die Entscheidung naht!

Terminmarkt: COT-Report vom 08.10.2021

Der neueste COT-Report mit dem Stichtag des 5. Oktober zeigt einen Preisanstieg zur Vorwoche um 27$, während die Position der Spekulanten um 13 Tsd. Kontrakte Netto-Long ausgebaut wurde. Die Veränderung ist zur Vorwoche und zur Vor-Vorwoche neutral. Es zeigt sich keine Stärke.

Die Netto-Shortposition der Big 4 reduzierte sich von 12 auf 14 Tage der Weltproduktion und die der Big 8 reduzierte sich von 26 auf 30 Tage. Es könnte daher sein, dass etwas auf den Preis gedrückt wurde. Die Position der BIG4 wurde wieder auf das Niveau der Vorwoche angehoben. Berücksichtigt man das, kann man von einem leichten Defizit am physischen Markt ausgehen. Der Terminmarkt ist so gut bereinigt, wie zuletzt vor über zwei Jahren, was grundsätzlich bullisch ist in einem QE-Umfeld und ausreichend wäre für eine Trendumkehr.

Auch wenn die Bereinigung für ein QE-Umfeld ausreichend wäre, so gibt es immer noch Bereinigungspotenzial, wenn exogene Faktoren, wie ein Tapering, auf den Preis drücken.


Die Terminmarktdaten für Gold sind weiterhin im neutralen Bereich


Die BIG4 hatten in den letzten Monaten ihre Netto-Shortposition abgebaut. Dies ist einerseits gut, doch zeigt es auch Schwäche am Goldmarkt

Trotz stark steigender Konsumentenpreise hängt die drohende Ankündigung eines Taperings weiterhin wie ein Damoklesschwert über dem Goldmarkt. Es finden sich aktuell wenig Käufer, da die Bullen fürchten bei einem Tapering mit einem Einbruch des Goldpreises unter die Räder zu geraten.

So ist es gut möglich, dass Investoren und Spekulanten die Ankündigung eines Taperings abwarten werden, bevor sie erneut als Goldkäufer auftreten und die Goldhausse in die nächste Phase starten kann. Sollte sich die US-Notenbank bis zur Dezember-Sitzung mit der Ankündigung gedulden, so stünde dem Goldmarkt bis dahin wahrscheinlich noch einmal eine kurze Streckfolter mit einem volatil seitwärts verlaufenden Preis bevor.

Die Korrektur befindet sich jedoch bereits in ihrer Endphase und der Goldmarkt bildet aktuell einen Boden aus, worauf im nächsten Jahr mit einem deutlichen Preisanstieg jenseits der 2.000 US-Dollar-Marke zu rechnen ist. Das Sentiment ist mittlerweile extrem bärisch, was die COT-Daten nicht so ganz wiederspiegeln. Interessant ist, dass die COT-Daten für Silber, Platin und Palladium bereits im Kaufbereich sind und Platin sowie Palladium letzte Woche eine Trendwende vollzogen haben.

Kurzfristig muss der Goldpreis in dieser Woche den Widerstand bei 1.760 US-Dollar erneut überwinden und dann das Hoch der letzten Woche mit Preisen über 1.780 US-Dollar rausnehmen, damit das Setup bullisch bleibt. Ein Short-Squeeze könnte dann die Folge sein.

Rutscht der Goldpreis hingegen unter 1.745 US-Dollar, so droht ein Abverkauf auf die Unterstützung bei 1.680 US-Dollar. Da diese Unterstützung jedoch bereits zum vierten Mal getestet wird, ist bei einem erneuten Test ein Einbruch darunter wahrscheinlich. Sollte es infolgedessen zu einem Abverkauf kommen, sehen wir bei 1.600 US-Dollar ein sehr gutes mittelfristiges antizyklisches Kaufsetup mit einem sehr guten Chance-Risiko-Verhältnis!


Der Goldpreis handelt wieder unter dem Widerstand bei 1.760 US-Dollar

Der Tageschart zeigt, dass der übergeordnete Abwärtstrend noch intakt ist. Aus Sicht der Notenbanker bietet es sich an den Goldpreis im Vorfeld des Taperings zu drücken und Spekulanten noch einmal aus dem Markt zu schütteln, um das bullische Sentiment zu zerstören. Ein Schlusskurs unterhalb der Unterstützung bei 1.680 US-Dollar könnte diese gewünschte Liquidationswelle auslösen und eine Verkaufspanik mit entsprechenden Schlagzeilen in der Presse nach sich ziehen. Derartige negative Schlagzeilen zum Goldmarkt sind erwünscht, da sie weitere potenzielle Investoren von einem Investment in Gold abhalten.

 


Der übergeordnete langfristige Abwärtstrend ist noch intakt

Der langfristige Abwärtstrend bei Gold in Euro wurde bereits im Mai des letzten Jahres gebrochen. Seitdem konsolidiert der Goldpreis in Euro an einer neuen Unterstützung bei 1.480 Euro. Würde diese Unterstützung brechen, so wäre ein erneuter Test des Tiefs bei 1.420 Euro wahrscheinlich.

Dennoch sieht das charttechnische Muster eigentlich konstruktiv aus. Ein erneutes prozyklisches Kaufsignal gibt es, sobald der Goldpreis den blauen Abwärtstrend mit Schlusskursen über 1.545 Euro überwunden hat. Antizyklisch bietet sich bei 1.420 Euro eine sehr gute Kaufchance.


Seit dem Bruch des Abwärtstrends konsolidiert der Goldpreis auf hohem Niveau