Dow Jones Index – Alarmbereitschaft!

Derzeit sind wieder einmal die Short-orientierten Anleger am Ruder. Denn mit Erreichen des neuen Allzeithochs von in der Spitze 36.952 USD stellte sich ein direkter Abverkauf ein. Die Kurse purzelten innerhalb kürzester Zeit zum wiederholten Male in die Kurszone um etwa 34.800 USD. Damit wird abermals der langfristig relevante GD200 auf die Probe gestellt. Wie auf dem Schaubild hervorragend zu erkennen ist, konnte dieser Indikator seine Relevanz schon mehrfach unter Beweis stellen.

Dow Jones Index – kleine Trendwende muss unbedingt her

Jetzt kommt es darauf an – die Bullen müssen zwangsläufig eine Trendwende auf dem gleitenden Durchschnitt initiieren, um ihn weiterhin bullish zu halten. Falls es den Bären vom Dow Jones Index gelingen sollte, die Kurse in Richtung 34.000 USD zu drücken, so besteht höchste Alarmbereitschaft. Denn wenn auch noch diese markante Unterstützung fällt, so ist der Weg Richtung Süden förmlich frei.

Fazit – aufgrund der übergeordnet aufwärts gerichteten Trendsituation liegt der Vorteil aktuell noch aufseiten der Bullen. Dennoch ist im Augenblick Alarmstufe Rot gegeben. Die Lage scheint mehr und mehr nach Süden zu drehen.

Der Heikin-Ashi-Chart vom Dow Jones Index (D1)

Dow Jones Index Prognose
Dow Jones Index | Chart von fxempire

Das ist eine Trendanalyse (D1) für den Dow Jones Index!

Macd Oszillator: Bei dem beliebten Indikator wird nun analysiert, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Auch wird geschaut, ob der Macd über null tendiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur 3 positiv. Insofern ist das als bärisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Hierbei wird analysiert, ob bei dem Dow Jones Index die GDs steigend sind. Ein Aufwärtstrend wird durch steigende GDs gekennzeichnet. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur die Hälfte steigend. Das überzeugt nicht besonders. Hier muss definitiv mehr kommen!

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes wird geschaut, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind nur 3 positiv. Bullisch ist definitiv etwas anderes.

Die Auswertung der Trendanalyse

21.01.2022: Was zeigt die Gesamtauswertung auf? Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 11 als positiv zu bezeichnen. Das sind nur 36.67 %. Demzufolge wird der Status hier auf „Bärisch“ gesetzt. Von daher ist es clever, mit dem Einstieg in den Dow Jones Index zu warten, bis die Analyse ein positives Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Bullisches Umkehrsignal im S&P500? Pustekuchen!

Der Support um 4.500 Punkte hat nicht noch einmal gehalten

Tickmill-Analyse: Wochenchart im MES-Future

Vom Allzeithoch bei 4.808 Punkten hat der S&P 500 mit dem Zwischentief bei 4.429 Punkten inzwischen gut 10 Prozent korrigiert. Angesichts der starken Performance seit des Märztiefs im Jahr 2020 unter der Marke von 2.200 Punkten und des aus wirtschaftlicher Sicht aktuell schwierigen Umfeldes eigentlich kein Grund zur Klage.

Zumal der Auffangbereich bei gut 4.500 Punkten mit dem letzten Test wieder auf das Interesse der Käufer gestoßen ist. Sollte die Berichtssaison nicht zu enttäuschend werden, könnte es durchaus wieder in Richtung Allzeithoch gehen. Doch wenn nicht, ist mit weiteren Abgaben zu rechnen. Fällt die Marke von 4.500 Punkten nachhaltig, liegt das nächste Kursziel auf der Chartunterseite im Umfeld des Wochentrendtiefs von 4.260 Punkten.

Der Tageschart weist deutlich tiefer nach unten

Tickmill-Analyse: MES-Future im Tageschart

Durch den Fakt, dass das Zwischentief des Abwärtstrends auf Tagesbasis mit 4.514 Punkten unter dem letzten Tief des vorangegangenen Aufwärtstrends liegt, ist dessen Ende aus technischer Sicht besiegelt. Auch wenn es nur kurz unter das Trendtief ging, sieht das Chartbild damit ein weiteres Stück bärischer aus. Eine Erholung zum Wochenabschluss hat die Chance, eine Korrektur bis zum Zwischenhoch des Abwärtstrends bei 4.740 Punkten zu initiieren. Doch mit dem nächsten Verkaufssignal wächst die Chance für einen weiteren Kursrutsches unter die rot markierte 200-Tagelinie und damit die Orientierung am Wochentrendtief bei 4.260 Punkten.

Korrekturplanung im Stundenchart

Durch die massiven Abgaben der letzten Handelstage besteht zum Wochenabschluss durchaus die Chance für eine Erholungsrally. Wie diese aussehen kann, wird im Video zu „Tickmill’s täglichen Tradingideen“ intensiv besprochen.

Videobesprechung

Über die entscheidenden Kurslevel im EURUSD und GOLD, spricht der Marktexperte Mike Seidl in der heutigen Ausgabe von „Tickmill’s täglichen Tradingideen“.

 

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.

Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 70% (Tickmill UK Ltd) und 66% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Dax 40 Index – Seitwärtsphase schreitet voran!

Auf dem Schaubild ist ausgezeichnet zu sehen, wie es den Bullen vom Dax 40 Index bereits mehrfach gelang, sich von dem in Grün eingefärbten 200-Tage-Durchschnitt Richtung Norden zu lösen. Aktuell ist eine ähnliche Situation zu erkennen. Die Kurse konsolidieren und laufen diesen wichtigen Indikator an. Sollte er von den Bären zum wiederholten Male unterschritten werden, so kommt ein Rückfall in die Kursregion von 15.000 Punkten in den Fokus.

Dax 40 Index – diese Marke muss spätestens halten

Bei der 15.000er-Marke befindet sich aufgrund der vorangegangenen Tiefpunkte eine hervorragende Unterstützung. Doch sollte es bis dorthin abwärtsgehen, so würde die Trendindikationen hin zu einem Bärenmarkt drehen. Der übergeordnete Bullentrend muss dann zwangsläufig infrage gestellt werden.

Im besten Fall gelingt nun also ein Absprung zur Oberseite und in Richtung 16.285 EUR. Dieses alte Hoch muss zwangsläufig aufgebrochen werden, um für neuerliche Kaufsignale und weitere Anstiege zu sorgen.

Fazit – die Seitwärtsphase setzt sich weiter fort. Der Vorteil liegt aktuell weiterhin aufseiten der Long-orientierten Anleger. Übergeordnet ist nämlich eine Aufwärts-Tendenz gegeben.

Der Heikin-Ashi-Chart vom Dax 40 Index (D1)

Dax 40 Index Prognose
Dax 40 Index | Chart von fxempire

Das ist eine Trendanalyse (D1) für den Dax 40 Index!

Macd Oszillator: Bei dem beliebten Indikator wird nun analysiert, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Auch wird geschaut, ob der Macd über null tendiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nur die Hälfte positiv. Das überzeugt nicht besonders. Da muss mehr kommen!

Gleitende Durchschnitte: Hierbei wird analysiert, ob bei dem Dax 40 Index die GDs steigend sind. Ein Aufwärtstrend wird durch steigende GDs gekennzeichnet. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 6 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes wird geschaut, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind 7 positiv. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

20.01.2022: Was zeigt die Gesamtauswertung auf? Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 18 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 60.00 %. Deshalb kann der Status hier auf „Bullisch“ gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in den Dax 40 Index zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Die Zinsen gehen durch die Decke und der DOW schmiert ab

Kursrutsch im DOW bringt einen Abwärtstrend ins Rollen

Tickmill-Analyse: DOW JONES im Tageschart

Das Aktienindices in Konkurrenz zu den Renditen am Zinsmarkt stehen ist kein Geheimnis. Doch was steigende Zinsen mit den Kursen anstellen können, haben viel Trader seit der Lehmann-Pleite im Jahr 2008 nicht mehr erlebt. Denn seit diesem Zeitpunkte war der Zinsmarkt auf Grund der Niedrigzinspolitik keine wirkliche Alternative zum Aktienmarkt.

Doch das scheint sich nun zu ändern. Ein Zeichen dafür ist das sehr sensible Verhalten im DOW bei den gestrigen Zinsbewegungen. Die 2-jährigen US-Anleihen sind über die Marke von 1% geklettert, die 10-jahreszinsen haben die Marke von 1,85 % überschritten und der DOW verliert zur Markteröffnung um 15:30 Uhr direkt einmal 500 Punkte. Doch es kommt noch dicker. Durch den Kursrutsch unter die Marke von 35.640 Punkten ist im Tageschart ein Abwärtstrend entstanden, der nun das Potential zum Test des Tiefs vom 20. Dezember bei 34.646 Punkten in sich trägt.

Nächstes Kursziel 35.000 Punkte

Tickmill-Analyse: DOW JONES im 4-Stundenchart

Der massive Abverkauf am alten Zwischentief bringt aus charttechnischer Sicht nun tatsächlich zunächst deutlich tiefere Notierungen auf die Agenda. Dem oben genannten Zwischentief vom Dezember ist noch das kleine Verlaufstief bei 35.040 Punkten vorgelagert.

Stößt dieses Level bereits auf neues Kaufinteresse, könnte ein Rebound – je nach Ausmaß – für eine Erholung über das Ausbruchslevel bei 35.640 Punkten in die untergeordneten Zwischenhochs bei 36.023 Punkten bzw. 36.237 Punkten führen. Geht der Abverkauf jedoch ungebremst weiter, bieten die tieferen Drehpunkte bei 34.260 Punkten und 33.943 Punkten Orientierung.

Videobesprechung

Über die entscheidenden Kurslevel im EURUSD und GOLD, spricht der Marktexperte Mike Seidl in der heutigen Ausgabe von „Tickmill’s täglichen Tradingideen“.

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Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 70% (Tickmill UK Ltd) und 66% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

70 Jahre, um den kommenden Marktwahnsinn wettzumachen?

Mitten im Marktwahnsinn gibt es kein Risiko, weil Wahnsinnige die Risiken weder sehen noch fürchten. Doch 2022 wird sich mehr um Risiko und Überleben drehen als um alles andere. Deswegen werde ich hier natürlich viel mehr über den „Triumph des Überlebens“ schreiben, über den ich detaillierter in einem kürzlich erschienenen Artikel schrieb.

„Wenn das Leben selber verrückt scheint, wer soll dann noch wissen, wo der Wahnsinn liegt?“ – Don Quichotte

Aus Risikosicht werden wir im Jahr 2022 wahrscheinlich den Höhepunkt erreichen – einen epischen Risikomoment in der Geschichte. Die meisten Investoren werden diesen Moment erst dann erkennen, wenn es schon zu spät ist, weil sie erwarten, dass sie abermals von der Fed und anderen Zentralbanken gerettet werden.

Doch warum sollte man überhaupt davon ausgehen, dass 2022 ganz anders werden wird als jedes andere Jahr seit 2009, also seit Beginn dieses Bullenmarktes? Wenige Investoren sind abergläubisch und werden deswegen nicht erkennen, dass 13 spektakuläre Jahre an Aktien- und anderen Vermögensmärkten vielleicht jetzt das Ende einer epischen Super-Bubble markieren.

Die Große Finanzkrise (GFK) von 2006-09 wurde nie repariert. Zentralbanker und Regierungen klebten Humpty einfach provisorisch mit Leim und Pflaster wieder zusammen – hier in Form vieler gedruckter Billionen Dollar, Euro, Yen, etc. Doch der arme Humpty war tödlich verletzt und die Intensivbehandlung, die er bekam, bescherte ihm nur eine vorübergehende Gnadenfrist.

Als die GFK 2006 begann, lag die globale Verschuldung bei 120 Billionen $. Heute sind wir bei 300 Bill. $, welche potentiell noch auf 3 Billiarden $ ansteigen werden, wenn am Ende auch die Schulden- und Derivateblase erst explodiert und dann implodiert, wie ich in meinem letzten Artikel erklärt hatte.

Es ist verblüffend, was aus der Luft gegriffenes Falschgeld alles schaffen kann. Noch besser ist natürlich, dass die Zentralbanken auch die Zinssätze auf NULL oder niedriger manipuliert haben, was nur heißt, dass Schulden zum Null- oder Negativzins aufgenommen werden konnten.

INVESTOREN HABEN DAS SCHLARAFFENLAND ENDLICH GEFUNDEN

Aktuell denken Investoren, sie lebten im Schlaraffenland, wo Märkte nur steigen und sie selbst in ewiger Glückseligkeit leben werden. Nur wenige begreifen, dass es der Anstieg der globalen Verschuldung um 180 Bill. $ seit 2006 war, der die Investmentmärkte befeuerte.

Schauen Sie sich nur die Anstiege der Aktienindizes seit 2008 an:

Nasdaq: 16 x so hoch

S&P: 7 x so hoch

Dow: 6 x so hoch

Natürlich wurden noch viel spektakulärere Gewinne an den Aktienmärkten gemacht, wie z.B:

Tesla mit einer Ver-352-fachung oder Apple mit einer Ver-62-fachung.

Diese Art von Gewinnen hat sehr wenig mit fachkundigem Investieren zu tun, sondern in erster Linie mit einer Herde, die mehr Geld als Verstand hat und durch kostenlos geschöpftes Papiergeld zudem noch den nötigen Rückenwind.

Das Ende langlaufender Bullenmärkte zu prognostizieren, ist idiotisch. Nichts kann diese Bubble davon abhalten, sogar noch größer zu werden. Man darf aber auch Folgendes nicht vergessen: Je größer sie wird, desto höher steigt auch das Risiko, dass sie nicht nur die seit 2009 gemachten Gewinne auslöscht, sondern auch die seit Anfang der 1980er gemachten Gewinne (damals begann der aktuelle Bullenmarkt).

Zudem gibt es das Problem, dass die Mehrheit der Investoren gar nicht aussteigen wird können. Am Anfang werden sie noch glauben, dass hier wieder mal eine größere Korrektur kommt – wie schon 2020, 2007, 2000, 1987 etc. Es wird also die Gier sein, die sie vom Ausstieg abhält.

Wenn die Kurse aber weiter fallen und sich Angst breit macht, werden die Investoren höhere Limits für den geplanten Ausstieg ansetzen. Und wenn der Markt diese Stände nicht mehr erreicht, werden die verängstigten Investoren weiter Ausstiegslimits setzten, die nie erreicht werden – solange bis der Markt, 80-95 % vom Hoch entfernt, seine Talsohle erreicht.

Folglich werden Papiervermögen ausgelöscht. Man darf nicht vergessen, dass es schmerzlich lange dauern kann, bis sich der Markt erholt und dieses Hoch effektiv wieder erreicht hat.

Wie Ray Dalio im Chart unten zeigt, war selbst Mitte der 1960er das Hoch von 1929 effektiv nicht wieder erreicht. In den 2000ern wurde es schließlich übertroffen.

Das heißt: Die Erholung brauchte effektiv 70 Jahre! Vielleicht müssen Anleger also bis 2090 warten, um nach dem kommenden Fall die heutigen Hochs wiederzusehen.

Im Chart sieht man also, dass der Markt derzeit so überbewertet ist wie in den Jahren 1929, 1972 und 2000.

Daraus folgt, dass auch das Risiko heute so groß ist wie bei einigen der historischen Tops der letzten 100 Jahre.

ERHOLUNG VON DER EPISCHEN BUBBLE NICHT VOR 2090?

Im Chart unten sieht man, dass das Dow-Top von 1929 effektiv erst wieder im Jahr 2000 erreicht wurde.

Wie viele Investoren sind heute vorbereitet auf das Risiko eines Kursverfalls von, sagen wir, 90 %, der vielleicht erst im Jahr 2090 wieder wettgemacht wäre?

Auch hier wieder: Dies ist keine Prognose! Sondern eine monumentale Warnung, dass sich das Risiko an den Anlagemärkten aktuell auf einem Niveau bewegt, das man als Anleger unbedingt meiden sollte.

Ich fürchte leider, dass kaum ein Investor diese Risikowarnung beherzigen wird.

DON QUICHOTTE HÄTTE „WOKENESS“ BEKÄMPFT

Während die Welt mehr denn je vom Staat unterdrückt und kontrolliert wird, könnte Cervantes Botschaft in Don Quichotte passender nicht sein.

Ich bin ziemlich überzeugt, dass Don Quichotte gegen die „Wokeness“ gekämpft hätte, die heute nicht nur zur Richtlinie menschlichen Verhaltens geworden ist, sondern sogar zur Richtlinie der Justiz.

Ein britisches Gericht sprach letzte Woche vier Menschen frei, denen vorgeworfen wurde, die Statue einer historischen Person – eines großen Wohltäters der Stadt Bristol – niedergerissen zu haben. Richtig, diese Person verdiente im späten 17. Jh. Geld mit dem Sklavenhandel, doch wie weit soll die Umschreibung der Geschichte gehen?

Mit der heute „woken“ Sicht auf Geschichte müsste praktisch jeder historische König, Kaiser, Staatsführer, General oder Geschäftsmann (um nur einige zu nennen) vor Gericht gestellt werden, selbst wenn von ihnen keiner mehr lebt.

Nur als Beispiel: Großbritannien, Frankreich und Spanien waren alle Teil der Eroberung Nordamerikas, bei der große Teile der indianischen Bevölkerung umgebracht und ihres Landes beraubt wurden. Wenn wir jetzt die Geschichte umschreiben, müssten wir dann nicht auch die Europäer und Afrikaner aus Nordamerika herausholen und das Land den Indianern zurückgeben?

Dasselbe gilt natürlich auch für Südamerika. Die Spanier und die Portugiesen müssten alle zurückkehren und das Land zurückgeben.

Wo hören wir aber auf? Eigentlich müssten wir zurück bis zur Han-Dynastie, den Römern, den Mongolen, den Ottomanen, Spaniern, Russen oder zum Britischen Empire.

Warum sollte man es beim Sklavenhandel in Afrika belassen, wenn auch all diese Imperien große Landmassen plünderten, Sklaven nahmen und die Reichtümer jener Ländern stahlen, die sie überfielen. In einer „woken“ und fairen Welt müssten auch diese Taten rückgängig gemacht werden.

Wenn die Welt sich entscheidet, die Geschichte umzuschreiben, dann muss das richtig gemacht werden – mit richtig großen Restitutionen. Natürlich muss es eine UN-Kommission geben und eine EU-Kommission und noch viele andere, die sich der Sache angemessen annehmen.

Wie Don Quichotte meinte: „Wer soll hier noch wissen, wo der Wahnsinn liegt.“

DER WAHN DES BILLIGEN GELDES

Der absolute Marktwahnsinn, der jetzt in der Finanzwelt herrscht, dürfte größte Auswirkungen auf die Weltwirtschaft im Jahr 2022 und darüber hinaus haben.

Wie häufig angemerkt, haben die USA seit 1930 keinen Haushaltsüberschuss mehr gehabt, mit Ausnahme einiger Jahre in den 1940er und 50ern. Die Clinton-Überschüsse waren Scheinüberschüsse, weil die Schulden trotzdem weiter stiegen.

Der Geld- und Marktwahnsinn begann aber schon in den 1970er Jahren, nachdem US-Präsident Nixon finanziell nicht mehr über die Runden kam und die Goldkonvertierung des US-Dollars aufhob. Die US-Staatsverschuldung lag 1971 bei 400 Mrd. $. Seither sind die Schulden der USA im Durchschnitt um 9 % pro Jahr gewachsen. Das bedeutet, dass sich die US-Schulden seit 1971 alle 8 Jahre verdoppelt haben. Man kann tatsächlich 90 Jahre zurückblicken und feststellen, dass sich die US-Verschuldung seit 1931 alle 8,3 Jahre verdoppelt hat.

Ein ganzes Jahrhundert lang Misswirtschaft in der US-Ökonomie – ein bemerkenswerter Rekord!

Die USA haben ein Imperium auf unkonventionellem Weg aufgebaut, also nicht durch Eroberung anderer Länder. Es war die Kombination aus Reservewährung, Geldschöpfung und starker militärischer Macht, die den USA zu globaler Macht und einem Weltfinanzimperium verholfen hat.

Schlimmer noch: Seit einem sinistren schlauen Coup von Privatbankern im Jahr 1913, mit dem Ziel, die Geldschöpfung zu kontrollieren, ist die US-Staatsverschuldung von 1 Milliarde $ auf fast 30 Billionen $ angestiegen.

Wie Mayer Amschel Rothschild treffend im Jahr 1838 meinte:

„Lasst mich das Geld einer Nation begeben und kontrollieren und es kümmert mich nicht, wer hier die Gesetze macht.“

Und genau das beschlossen einige mächtige Banker sowie ein Senator 1910 auf Jekyll Island; sie verschworen sich, um das Geldsystem der USA mit der Gründung der Federal Reserve im Jahr 1913 zu übernehmen.

Und seither bedienen sich die Banker an einem Honigtopf, der sich selbst füllt.

Mit der Kontrolle der Fed konnten die Banker auf unbegrenztes Geld- und Kreditangebot zugreifen, um ihre Aktivitäten zu finanzieren. Sie setzten diese Mittel ein, um überall auf der Welt Vermögensanlagen zu erwerben, und auch Macht. Schulden werden, wie allgemein üblich heute, niemals zurückgezahlt, weil alten Schulden durch Neuschuldenaufnahme unwichtig werden, während die Währung aufgrund der Ausgabe von neuem Geld kontinuierlich abwertet.

Die emittierten Schulden wurden nicht nur zum direkten finanziellen Nutzen der Banker eingesetzt. Nein, mit Schulden kauft man sich enorme Macht. Mittels Geldschöpfung werden auch verschwenderische Regierungen finanziert, und so kaufen Banker Macht und kontrollieren auch die Politik.

Das ist eine ganz fantastische Position, wie Rothschild vor fast 200 Jahren deutlich machte.

ICH KOMME IN EINE WELT AUS EISEN, UM EINE WELT AUS GOLD ZU SCHAFFEN – Don Quichotte

Das war das ehrgeizige Ziel Don Quichottes.

Er schaffte es nicht. Die heutigen Banker haben jedoch ein völlig anderes Ziel, sie wollen eine Welt aus Fiat-Geld schaffen. Und dabei waren und sind sie unerhört erfolgreich.

Alle Investoren, die das kommende globale Wirtschaftsdebakel überleben wollen, müssen Don Quichottes Worte beherzigen und ihre Papieranlagen in physisches Gold verwandeln.

Aktien, Anleihen und Immobilien werden in den kommenden Jahren effektiv 90 % ihres Wertes gegenüber Gold verlieren.

Wie man im Chart unten sehen kann, startete Gold 2001 in seine Hausse gegenüber dem US-Dollar. Seither ist Gold jedes Jahr gestiegen (2018 war ein Seitwärtsjahr) – bis 2021, als wir eine kleine Korrektur hatten. In der Regel dauern die Aufwärtszyklen beim Gold mindestens 10 Jahre. Das heißt also, dass die aktuelle Phase des Goldbullenmarkts mindestens bis 2026 anhalten müsste und potentiell darüber hinaus.

Ich mache regelmäßig darauf aufmerksam, dass Gold im Verhältnis zum US-Geldangebot aktuell extrem billig ist.

Gold ist heute so billig wie 1970 bei 35 $ und auch so billig wie 2000 bei 290 $.

Das Aufwärtspotential für Gold liegt bei einem Vielfachen der heutigen Kurse, gerade weil sich die Währungsentwertung aufgrund rapide steigender Geldschöpfung beschleunigen wird.

Gold ist der König des Vermögensschutzes und sollte in physischer Form außerhalb des Bankensystems gehalten werden.

Silber wird wahrscheinlich 2- bis 3-mal so schnell steigen wie Gold und ist daher eine fantastische Spekulationsanlage, so lange sie in physischer Form gehalten wird. Papier-Silber bringt hingegen massive Risiken mit sich, weil praktisch kein physisches Silber verfügbar ist. Doch aufgrund der Volatilität von Silber sollte der Silberanteil an den Finanzanlagen von Investoren deutlich geringer sein als der Anteil von Gold.

Zusammenfassend lässt sich Folgendes sagen: 2022 könnte das Jahr sein, in dem sich Investorenvermögen in Asche verwandeln oder aber, für kluge Investoren, in solide Gewinne bei Gold und Silber.

 

www.goldswitzerland.com

Achtung DAX: Braut sich hier ein Trendwechsel zusammen?

Fehlerhafte Bullflag als möglicher Vorbote für weitere Abgaben

Tickmill-Analyse: DAX im Tageschart

In der letzten DAX-Analyse vom Sonntag wurde über die bullische Flagge am Ende der Aufwärtsphase berichtet. Der Ausbruch aus dieser Flagge wurde bullisch gesehen und zog Erwartungen auf deutliche Kurssteigerungen nach sich. Diese Einschätzung ist aus aktueller Sicht allerdings nun nicht mehr ohne weiteres gültig. Denn für das Bull-Case-Szenario hätte der Ausbruch am Montag vollzogen werden sollen.

Stattdessen gingen die Kurse am Montag weiter in die Tiefe. Sie fielen bis auf 15.724 Punkte und damit bis unter das Tief der letzten kleinen Korrektur bei 15.796 Punkten. Erst nach diesem Rutsch kamen die Käufer aufs Parkett zurück und sorgten für den Ausbruch aus der Korrekturformation mit Kursanstiegen bis knapp unter die Marke von 16.100 Punkten.

Bewahrheitet sich die Vermutung, dass der Ausbruch nach oben das Aufbäumen vor dem nächsten Kursrutsch ist, steht die Korrekturausdehnung unter das Zwischentief bei 15.724 Punkten in Richtung Auffanglevel bei 15.060 Punkten auf der Agenda

Der Stundenchart zeigt das Potential für die Downside

Tickmill-Analyse: DAX im Stundenchart

Der Blick in den Stundenchart offenbart die Chancen für weiter fallende Kurse. Denn der Bereich um die Marke von 16.100 Punkten zeichnet sich als Widerstandsbereich ab. Um die bullische Sequenz wieder aufzunehmen und einen Lauf auf die Zwischenhochs bei 16.155 Punkten und 16.287 Punkten zu erwarten, ist ein zeitnahes Überschreiten dieses Widerstands wünschenswert.

Der Kursrutsch unter 15.950 Punkte spricht hingegen für das kurzfristige Short-Szenario. Ziele bietet zunächst das kleine Verlaufstief bei 15.858 Punkten und das Drehlevel bei 15.724 Punkten. Notierungen darunter finden unter anderem an den kleineren Verlaufstiefs bei 15.665 Punkten und 15.600 Punkten Orientierung.

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Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 70% (Tickmill UK Ltd) und 66% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

S&P 500 Index – Neue Allzeithochs in Sichtweite!

Mit aktuell 4790 USD bewegt sich das amerikanische Aktienbarometer S&P 500 Index wieder in die nördliche Richtung. Dadurch konnte der Kurssturz bis zum 10. Januar wieder wettgemacht werden. Jetzt steht es direkt an, das Allzeithoch von 4818 USD anzulaufen und auch aufzubrechen. Ist das geschehen, so können zügig weitere Preissteigerungen folgen. Beispielsweise käme so die Marke von 4930 sowie die glatte 5000er-Zone in den Fokus. Glatte Marken sind auch immer aus psychologischer Sicht relevant. Von daher wird es interessant, wie sich der S&P 500 bei 5000 USD verhalten wird.

S&P 500 Index – die Ampel steht auf Grün

Auf der Unterseite konnte ganz augenscheinlich der GD100 für ausreichend Halt sorgen. Der Kurs lag nämlich fast darauf auf, bevor er förmlich abfederte. So gesehen besteht natürlich auch aus langfristiger Sicht heraus ein intakter Bullenmarkt für den S&P 500 Index. Dies würde sich erst ändern, wenn die Preiszone von 4560 USD unterschritten wird. Damit wäre nämlich die mittelfristige Trendindikation angerissen. Langfristig gesehen besteht sogar Luft für eine Korrektur bis in den Bereich von 4300 USD. Aber derzeit reden wir eher davon, in Kürze neue Allzeithochs zu erreichen.

Fazit – da sich der S&P 500 in einem intakten Bullenmarkt befindet und auch die kurzfristige Ampel auf Grün steht, kann in Kürze mit neuen Höchstständen gerechnet werden.

Der Heikin-Ashi-Chart vom S&P 500 Index (D1)

S&P 500 Index Prognose
S&P 500 Index | Chart von fxempire

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Macd Oszillator: Es wird bei dem oft verwendeten Indikator geschaut, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zudem auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nur die Hälfte positiv. Das überzeugt nicht besonders. Da muss mehr kommen!

Gleitende Durchschnitte: Nun wird geprüft, ob bei dem S&P 500 Index die GDs steigend sind. Denn steigende GDs zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 8 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss analysiert werden, ob sich der Indikator unterhalb vom Schlusskurs befindet. Falls ja, dann ist ein bestätigter Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind nur 4 positiv. Bullisch ist definitiv etwas anderes.

Die Auswertung der Trendanalyse

13.01.2022: Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 17 als positiv zu bezeichnen. Das sind 56.67 %. Demnach wird der Status hier auf „Neutral“ gesetzt. Insofern kann es durchaus sinnvoll sein, den S&P 500 Index zu halten und etwas genauer zu beobachten.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

NASDAQ 100 erst tiefrot und dann in die Rally – Das sind die wichtigen Marken

FED und Zinsexplosion sorgen für Kurssturz im NASDAQ

Nachdem sich die Kurse des US-Technologieindex NASDAQ 100 zum Ende des vergangenen Jahres deutlich erholt haben und ein Test des Allzeithochs zur Diskussion im Raum stand, gestaltet sich der Start des neuen Jahres äußerst bärisch. Spekulationen zum Vorgehen der US-Notenbank FED bezüglich einer Strafferen Geldpolitik mit mehr als 3 Zinserhöhungen in 2022 und einer möglichen Verkleinerung der Bilanzsumme lassen die Zinsen deutlich ansteigen.

5-Tageschart der 10-jährigen US-Anleihezinsen

Der Ausbruch der 10 jährigen US-Anleihen auf ein neues 12 Monatshoch von über 1,80 Prozent haben am gestrigen Montag erneut für tiefrote Notierungen auf der Kurstafel gesorgt.

Tickmill-Analyse: NASDAQ im Tageschart

Mit Blick auf den Tageschart des NASDAQ 100 hat dem Kursrutsch unter den Supportbereich bei gut 15.540 Punkten nicht nur eine wichtige Marke gerissen. Die Wucht des Bruchs wurde durch hohes Momentum begleitet. Charttechnisch ist nun der Weg frei zum Test der 200 Tagelinie (rot) bei gut 15.000 Punkten sowie den darunterliegenden Drehbereichen bei 14.600 Punkten sowie 14.380 Punkten.

Eine Erholung ist absehbar – Reboundplanung

Tickmill-Analyse: NASDAQ im Stundenchart

Die alte Börsenregel „Was stark fällt, kommt irgendwann zurück!“ sollten kurzfristige Traderinnen und Trader aktuell im NASDAQ auf der Agenda haben. Denn den massiven Kursrückgänge ohne nennenswerte Korrektur dürften irgendwann auch die Verkäufer ausgehen. Wenn es soweit ist, schlägt die Stunde der Gegenbewegung.

Doch ein Fakt darf bei Long-Setups nicht vergessen werden: Kursanstiege sind zunächst nur eine Gegenreaktion. Deshalb ist es wichtig, die Planung von Gewinnmitnahmen nicht zu vernachlässigen. Hierfür bieten sich neben dem ehemaligen Support bei 15.540 Punkten bzw. dem kleinen Zwischenhoch bei 15.680 Punkten die höhergelegenen Verkaufsbereiche bei 15.900 Punkten und 16.330 Punkten an.

Videobesprechung

Über die entscheidenden Kurslevel im EURUSD und GOLD, spricht der Marktexperte Mike Seidl in der heutigen Ausgabe von „Tickmill’s täglichen Tradingideen“.

 

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

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Nasdaq 100 Index – Nur eine Zwischenerholung?

Am gestrigen Handelstag hat das amerikanische Aktienbarometer (Nasdaq 100 Index) fast den gleitenden Durchschnitt mit der Periode 200 erreichen können. Dieser Indikator wird von vielen institutionellen Anleger herangezogen, um eine grundsätzliche Standortbestimmung zu machen. Oberhalb besteht ein Bullenmarkt während die Lage unterhalb eingetrübt ist und eher zum Bärenmark neigt. Aus dieser Sicht heraus besteht jetzt eine besondere Wichtigkeit, diesen relevanten GD überboten und steigend zu halten.

Nasdaq 100 Index – das wäre ein Warnzeichen

Kurse darunter wären ein erstes Warnzeichen und könnten der Beginn einer längeren Abwärtsbewegung sein. Doch noch ist es nicht so weit. Aktuell besteht zwar auch aus markttechnischer Sicht ein Umkehrsignal, durch das Unterschreiten der Tiefpunkte um etwa 15.600 USD, dennoch ist das letzte wichtige Tief im Oktober letzten Jahres bei 14.385 USD zu finden. Oberhalb des Bereichs besteht übergeordnet ein intakter Bullenmarkt.

Jetzt ist es wichtig, dass die Kurse vom Nasdaq 100 Index eine Stabilisierung erfahren und abermals gen Allzeithoch von 16.765 USD anziehen. Falls wider Erwarten die Bären das Ruder in die Hand nehmen und die Kurse in Richtung der hervorragenden Unterstützung von 14.500 USD treiben, so muss die Situation genau beobachtet werden.

Fazit – zwar befindet sich das Aktienbarometer in einer Korrektur, doch langfristig ist der Bullenmarkt weiter intakt.

Der Heikin-Ashi-Chart vom Nasdaq 100 Index (D1)

Nasdaq 100 Index Prognose
Nasdaq 100 Index | Chart von fxempire

Nun eine Trendanalyse (D1) für den Nasdaq 100 Index!

Macd Oszillator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur 3 positiv. Insofern ist das als bärisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Es wird noch analysiert, ob bei dem Nasdaq 100 Index die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur die Hälfte steigend. Das überzeugt nicht besonders. Hier muss definitiv mehr kommen!

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss geprüft werden, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen ist nur eine positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen, hier drohen weitere Verluste.

Die Auswertung der Trendanalyse

11.01.2022: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 9 als positiv zu bezeichnen. Das sind nur 30.00 %. Demzufolge wird der Status hier auf „Bärisch“ gesetzt. Von daher ist es clever, mit dem Einstieg in den Nasdaq 100 Index zu warten, bis die Analyse ein positives Ergebnis bringt.

 

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Dow Jones Index – Neues ATH bestätigt Bullenmarkt!

Nachdem am gestrigen Handelstag ein neues Allzeithoch bei 36.953 USD gesetzt wurde, steht das amerikanische Aktienbarometer (Dow Jones) nun bereits wieder bei 36.407 USD. Damit sind die neuen Höchststände direkt abverkauft worden, sodass der Index um etwas mehr als 1,5 % nachgegeben hat. Kurzfristig besteht aufgrund des neuen Allzeithochs natürlich ein intakter Aufwärtstrend. Aber auch mittel- und langfristig steht die Börsenampel weiter auf Grün.

Dow Jones Index – GD200 hält

Noch Anfang Dezember konnte der langfristig relevante gleitende Durchschnitt mit der Periode 200 erreicht werden und seine Relevanz aufzeigen. Denn es kam zu einem direkten Abfedern gen Norden. Da wir uns derzeit in einem Bullenmarkt befinden, sollte sich dieser für den Dow Jones Index auch fortsetzen.

Als Kursziel steht es auf der Oberseite direkt an, die Kursmarken von 37.800 sowie auch 38.500 USD zu erreichen. Um das Chartbild ins bärische zu drehen, muss erst ein Unterschreiten der Kurszone von 34.500 respektive 34.000 USD generiert werden. Damit würde dann die langfristige Aussicht sehr stark eintrüben. Oberhalb dieser relevanten Unterstützungen besteht ein intakter Aufwärtstrend.

Fazit – aufgrund des neuen Allzeithochs und des starken Momentums liegt der Vorteil aufseiten der Bullen. Steigende Kurse sollten nach der Zwischenkorrektur erfolgen können.

Der Heikin-Ashi-Chart vom Dow Jones Index (D1)

Dow Jones Index Prognose
Dow Jones Index | Chart von fxempire

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für den Dow Jones Index!

Macd Oszillator: Es wird bei dem oft verwendeten Indikator geschaut, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zudem auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind ganze 10 positiv. Das ist mega bullisch. Super, weiter so!

Gleitende Durchschnitte: Nun wird geprüft, ob bei dem Dow Jones Index die GDs steigend sind. Denn steigende GDs zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 10 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss analysiert werden, ob sich der Indikator unterhalb vom Schlusskurs befindet. Falls ja, dann ist ein bestätigter Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind sogar 10 positiv. Insofern ist das als absolut bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

06.01.2022: Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 30 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 100.00 %. Der Status ist hier auf „Sehr Bullisch“ zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in den Dow Jones Index zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

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Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.