Alphabet-Aktie – Jetzt weiter gen Süden?

Der gestrige Handelstag war an den Börsen von starken Gewinnmitnahmen geprägt. So verlor beispielsweise die Amazon-Aktie 7,51 % und Netflix sogar 7,64 %. Dem negativen Trend konnte sich auch die Alphabet-Aktie nicht entziehen und gab an der Nasdaq 4,48 % ab. Damit setzt sich der bärische Trend der letzten Wochen fort.

Alphabet-Aktie – Unterstützungen sind aufgegeben

Im Rahmen des Niedergangs sind wichtige Unterstützungen aufgegeben und Trendindikatoren auf bärisch gedreht. Aus dieser Sicht heraus muss jetzt mit weiteren Abgaben gerechnet werden. Als Preisziel kommt tatsächlich die glatte und deswegen auch psychologisch interessante 2.000er-Marke in den Blickpunkt.

Um das Chartbild der Alphabet-Aktie ins bullische zu drehen, muss zunächst die Widerstandsmarke von etwa 2.500 USD erobert werden. Das kann nicht so schnell umgesetzt werden, sodass Wochen und Monate vergehen können.

Fazit – die übergeordnete Trendlage ist stark bärisch. Aus dieser Sicht heraus liegt der Vorteil derzeit aufseiten der short-orientierten Anleger. Erst oberhalb der 2.500er-Marke würde die Lage etwas aufhellen.

Der Heikin-Ashi-Chart von der Alphabet-Aktie (D1)

Alphabet-Aktie Prognose
Alphabet-Aktie | Chart von FxEmpire

Nun eine Trendanalyse (D1) für die Alphabet-Aktie

Macd Oszillator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nur eine positiv. Hier muss man davon sprechen, dass dies sehr bärisch ist.

Gleitende Durchschnitte: Es wird noch analysiert, ob bei der Alphabet-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur einer steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. Das muss sich definitiv ändern!

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss geprüft werden, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind nur 2 positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

06.05.2022: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 4 als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 13.33 %. Deswegen wird der Status hier auf „Sehr Bärisch“ gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in die Alphabet-Aktie zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Bis zum nächsten Flughafen und noch viel weiter

Der online Fahrtenvermittlungsdienst Uber ist schnell gewachsen und kann inzwischen solch große Namen wie Benchmark Capital, Goldman Sachs und Google Ventures zu seinen Investoren zählen. Unter anderem durch die Erhebung einer Provision von mehr als 25% des Fahrtpreises hat Uber im Jahr 2021 einen Umsatz von $17.5 Milliarden gemacht, was einem Wachstum von 56.70% entspricht.

Trotz zahlreicher Proteste von Taxiunternehmen konnte sich die App weltweit durchsetzen und ist zurzeit auch in 8 deutschen Städten vertreten. Dort allerdings vermittelt es Fahrten nicht mehr an private Fahrer mit eigenen Autos, sondern ausschließlich an lokale Mietwagen und Taxiunternehmen.

Das liegt an einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 2017, in dem dieser Uber als Verkehrsdienstleister statt als reinen Vermittler von Fahrdiensten einstufte, was dazu führte, dass auch Uber-Fahrer eine Lizenz benötigen. Trotz dieser Auflösung des ursprünglichen Geschäftsmodells ließ sich das Unternehmen aber nicht aufhalten.

Nun will Uber uber…Verzeihung…über Kurzstrecken hinaus. Erstmals in Großbritannien soll mit der App künftig auch die Buchung von Fernreisen mit Intercity-Zügen, Reisebussen und Flügen möglich sein. Der größere Plan dahinter ist, die App zu einer allgemeinen Reisebuchungsplattform zu erweitern, die schon bald auch Hotels einschließen könnte.

Damit soll den Nutzern eine „nahtlose Tür-zu-Tür-Erfahrung“ geboten werden, so Jamie Heywood, Ubers Geschäftsführer für Großbritannien, Nord- und Osteuropa. Um all das zu realisieren, will das Unternehmen mit bestehenden Reisebuchungsservices zusammenzuarbeiten, hat allerdings noch keine genaueren Details dazu bekannt gegeben.

Das Hinzufügen von weiteren Transportmitteln soll die Kern-App stärken und zusätzliche Vermittlungsgebühren einbringen. Bereits 2019 hatte Uber E-Bikes und die Londoner U-Bahn in die App aufgenommen. Zug- und Busbuchungen werden nun schon ab Sommer in Großbritannien möglich sein, Flüge werden etwas später in diesem Jahr eingeführt und Hotels sind für nächstes Jahr vorgesehen.

Uber will also weiter wachsen und wir wollen das Unternehmen dabei begleiten. Daher haben wir es aktuell auch für unser neues Tech30-Paket eingeplant, das bald erscheinen wird. Eine Kurznachricht zu unserem Einstieg am 04.04.2022 haben Sie ja bereits erhalten. Nicht? Dann melden Sie sich jetzt für unseren Newsletter an und verpassen Sie keine Einstiege mehr.

https://www.ft.com/content/230b2160-35e1-4acc-9628-6a0dfe19eab1

https://de.wikipedia.org/wiki/Uber_(Unternehmen)

https://www.onvista.de/aktien/unternehmensprofil/Uber-Aktie-US90353T1007

https://www.finanzen.net/aktien/uber-aktie

 

Alphabet-Aktie – Die Gefahren erhöhen sich!

Schon im letzten Jahr sind bei der Alphabet-Aktie ähnliche Kurse zu sehen wie aktuell. Auch der langfristig relevante 200-Tage-Durchschnitt wird in den letzten Monaten sehr stark auf die Probe gestellt. So kam es zu mehrfachen Angriffen vonseiten der Bären.

Aktuell sind sie zum wiederholten Male dabei, den Indikator zu unterschreiten. Ein nachhaltiges Unterschreiten muss als bärisch angesehen werden. Wenn dieser langfristige GD dann noch auf fallend gedreht wird, liegt eine Situation vor, welche man als sehr gefährlich einstufen muss. Aber noch ist es nicht so weit.

Alphabet-Aktie – die Unterkante der Seitwärtsbewegung darf nicht fallen

Noch können die Bullen das Ruder herumreißen und neue Allzeithöchststände generieren. Dazu ist es extrem wichtig, dass die Kurse der Alphabet-Aktie oberhalb des diesjährigen Jahrestiefs von 2.490 USD gehalten werden. Sollten die Bären es schaffen diese Marke anzulaufen, wäre es schon einmal kritisch. Wenn dann noch ein Durchbruch zur Unterseite gelingt, so hat man einen handfesten Abwärtstrend.

Fazit – die Seitwärtsphase der letzten Monate setzt sich fort. Grundsätzlich gesehen können aus solchen Situationen immer auch größere Abwärtsbewegung hervorgehen. Die Lage ist undurchsichtig und entsprechende Signale müssen abgewartet werden.

Der Heikin-Ashi-Chart von der Alphabet-Aktie (D1)

Alphabet-Aktie Prognose
Alphabet-Aktie | Chart von FxEmpire

Nun eine Trendanalyse (D1) für die Alphabet-Aktie!

Macd Oszillator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 7 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Es wird noch analysiert, ob bei der Alphabet-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 6 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss geprüft werden, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen ist nur die Hälfte positiv. Das geht aber wirklich besser. Die Bullen müssen Gas geben.

Die Auswertung der Trendanalyse

08.04.2022: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 18 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 60.00 %. Deshalb kann der Status hier auf „Bullisch“ gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in die Alphabet-Aktie zu suchen und zu kaufen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Alphabet-Aktie – Darauf kommt es jetzt an!

Seit Anfang dieses Jahres sind bei der Alphabet-Aktie starke Schwankungen zu beobachten. So kam es zu einem Rückgang auf im Tief 2.490 USD, um dann ein neues Allzeithoch anzulaufen. Dieses wurde am 2. Februar bei 3.031 USD gesetzt. Allerdings zeigte sich dann abermals ein Rückgang.

Aktuell kämpfen die Bullen, wie auf dem Schaubild hervorragend zu sehen ist, um die Vorherrschaft des Unterstützungsbereichs von rund 2.500 USD. Im Rahmen der jüngsten Aufwärtsbewegung wurde nun der langfristig relevante 200-Tage-Durchschnitt von der Unterseite angelaufen. Werden die Bullen der Alphabet-Aktie hier ausreichend Kraft haben, um diesen nachhaltig zu überschreiten?

Alphabet-Aktie – Kurse von 2.800 USD sind wünschenswert

Mit Kursen von beispielsweise 2.800 USD wäre ein deutliches Zeichen der Stärke zur Oberseite gesetzt. Sollten die Preise allerdings zum wiederholten Male abfallen und die 2.500er-Marke anvisieren, so trübt die charttechnische Lage stärker ein.

Der Heikin-Ashi-Chart von der Alphabet-Aktie (D1)

Alphabet-Aktie Prognose
Alphabet-Aktie | Chart von fxempire

Nun eine Trendanalyse (D1) für die Alphabet-Aktie!

Macd Oszillator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur 4 positiv. Insofern ist das als bärisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Es wird noch analysiert, ob bei der Alphabet-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 6 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss geprüft werden, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind 7 positiv. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

22.03.2022: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 17 als positiv zu bezeichnen. Das sind 56.67 %. Demnach wird der Status hier auf „Neutral“ gesetzt. Insofern kann es durchaus sinnvoll sein, die Alphabet-Aktie zu halten und etwas genauer zu beobachten.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Zauberer der Fed – Die Megamanipulanten

Konfuzius verstand den Wert langfristigen Denkens und somit auch echter Werte:

Denkst du an ein Jahr, säe ein Samenkorn; denkst du an ein Jahrzehnt, pflanze einen Baum; denkst du an ein Jahrhundert, bilde die Menschen. – Konfuzius

In den 2000ern wurden Vermögen gemacht, deren Ausmaß unfassbar ist.

Kein Spekulant und kein Investor musste in diesem Jahrhundert seine Anlagen auf 100 Jahre vorausplanen, wie Konfuzius es empfahl. Innerhalb weniger Jahrzehnte entstanden Vermögen, die die kühnsten Träume überstiegen.

Nehmen wir zum Beispiel die reichsten Amerikaner von heute. Vor 1994 hatten die folgenden Multimilliardäre noch nicht mal ihre Unternehmen gegründet:

Nach 19993 gegründete US- Unternehmen

Im Jahr 1993, also bevor die oben genannten Unternehmen existierten, war Warren Buffett noch reichster Amerikaner, mit einem Vermögen von 8 Milliarden $. 2022 liegt Buffetts Reinvermögen bei 117 Milliarden $.

Das heißt: Nach weniger als 30 Jahren liegt das Vermögen des heute reichsten Amerikaners (Musk) beim 33-fachen des Vermögens des reichsten Amerikaners von vor 30 Jahren.

Die neuen “Räuberbarone” mit schier unglaublichen Megavermögen

Das Gesamtvermögen der 5 US-amerikanischen Neureichen (siehe oben) übersteigt das BIP von Ländern wie der Schweiz, Holland, Schweden und Polen. Es ist schier unglaublich, dass die Gründer von 5 Unternehmen, welche weniger als 30 Jahren existieren, mehr Vermögen angehäuft haben als Länder, die teils über 1.000 Jahre alt sind, im Jahr als BIP erwirtschaften.

Ja, ich weiß, all das sind neue Technologieunternehmen in der einen oder anderen Form. Doch nehmen wir ein Unternehmen wie Google, das im Grunde einen ausgefeilten Gelbe-Seiten-Dienst auf globaler Ebene zu bieten hat. Die beiden Google-Gründe, Page und Brin, haben zusammen ein Vermögen von 234 Mrd. $, das auf ein Unternehmen zurückgeht, das keine greifbaren Produkte herstellt.

Die ist ein völlig neues Phänomen der letzten Jahrzehnte. Gründer von Unternehmen, die viele Billionen $ wert sind und in erster Linie aus den Bereichen Software/ Technologie stammen, sind zu neuen Räuberbaronen geworden – die Nachfolger der Räuberbarone des vorausgehenden Jahrhunderts.

Wie alle neuen und innovativen Sektoren wird auch diese Technologieunternehmen dasselbe Schicksal erleiden, das die meisten führenden Industriezweige im Verlauf der Geschichte erlitten. Sie werden von neuen Unternehmen und neuen Technologien übernommen werden.

Aber auch die Bewertungen vieler dieser Unternehmen werden erheblich sinken. Von den ursprünglich 12 Unternehmen des Dow Jones Industrial Average existiert heute KEINES mehr. In den nächsten 100 Jahren wird sich die Geschichte mit höchster Wahrscheinlichkeit wiederholen.

ÄRA Ende einer ökonomischen Ära

Wie ich schon so oft angemerkt habe, befinden wir uns heute am Ende einer großen ökonomischen Ära.

Typisch für das Ende eines Zyklus ist Blasenbildung in vielen Vermögenswert- und Rohstoffmärkten. In diesem Jahrhundert konnten wir genau das beobachten – historische Überbewertung bei Aktien-, Anleihe- und Immobilienwerten.

Mit über 200 % des BIP weist der Buffet-Indikator für US-Aktien aktuell eine gewaltige Überbewertung aus. Diese Überbewertung hat epische Ausmaße erreicht und liegt sehr deutlich über jenen 140 % Überbewertung am Hoch von 2000. Siehe Diagramm unten.

Grantham – “Eine Super-Bubble”

Diese Superblase an den US-Märkten, so Jeremy Grantham, ist in schockierender Weise überteuert. Sie wird nicht nur zum Mittelwert zurückkorrigieren, sondern auch auf dem Weg nach unten, wie zuvor auf den Weg nach oben, über den Trend hinausschießen.

Wir dürfen nicht vergessen, dass diese Superblase mit einem schockierend schnellen Rückgang der Kurse einhergehen wird. Kaum ein Investor kann sich heute vorstellen, dass Aktienzukauf bei Marktverlusten im nächsten Einbruch die falsche Strategie ist.

Während meines Arbeitsleben hatten sich alle westlichen Märkte von ihren großen Einbrüchen wieder erholen können. Das war Fall bei den Kursverlusten der Jahre 1973 (nicht gezeigt), 1987, 2000, 2007 und 2020. Praktisch jeder dieser Kursstürze (Bärenmärkte/ Korrekturen) sieht mit Blick auf den heutigen Chart fast schon mickrig aus.

Doch dieses Mal wird es anders kommen. Wie schon beim Dow 1929 und beim Nikkei 1989.

Zwischen 1929 und 1932 fiel der Dow um 90 %. Es brauchte 25 Jahre (bis 1954), bis der Index sein 1929er-Hoch nominal wieder erreicht hatte.

Der Nikkei erreichte 1989 mit 39.000 Punkten seinen Höchststand und fiel anschließend um 89 %. Heute, 33 Jahre später, hat der Nikkei sein damaliges Hoch immer noch nicht erreicht – trotz massiver Geldschöpfung und Währungsentwertung.

Kauf bei Rücksetzern wird diesmal scheitern

Anleger, die heute darüber nachdenken, beim anstehenden Platzen der Superblase Kursrücksetzer für Aktienkäufe zu nutzen, sind auf dem besten Weg für den Schock ihres Lebens: Sie changieren in einem supervolatilen Markt, der nach jeder Erholung bloß unerbittlich weiterfallen wird und neue Tiefs markiert.

Der Durchschnittsinvestor wird weiterhin davon ausgehen, dass der sogenannte ‘Fed Put’ (Bernanke, Yellen & Powell) wie in der Vergangenheit funktionieren wird. Der ‘Fed Put’ bedeutet, einfach formuliert, nur, dass die Federal Reserve die Aktienmärkte rettet, indem sie genügend Geld druckt und die Zinssätze manipuliert, so dass die Aktienmärkte sich schnell wieder erholen.

Wir sollten uns vielleicht daran erinnern, dass die Rettung des Aktienmarkts nie eines der offiziellen Mandate der Federal Reserve gewesen ist (denn das sind, zur Information, stabile/ niedrige Inflation und Vollbeschäftigung). Allerdings wird die Fed natürlich von Privatbankern kontrolliert. Und in deren Interesse liegt eben ein ewig steigender Aktienmarkt, weil sich damit Geld verdienen lässt.

Leider wird der ‘Fed Put’ dieses Mal aber nicht funktionieren; so gut wie jeder, der bei Kursrücksetzern kaufen möchte, wird das erst erkennen, wenn es schon viel zu spät ist. Diese Anleger werden im kommenden Superbärenmarkt auf den Weg nach unten hängen bleiben, bis sie den größten Teil ihres Geldes, effektiv betrachtet, verloren haben.

Superblasen können noch grösser werden

Denken Sie daran, dass sich eine Superblase meistens weiter aufblähen wird, als es irgendjemand gedacht hätte; das exakte Top ganz genau abpassen zu wollen, ist daher eigentlich blödsinnig. Mit Blick auf den Nasdaq und den Russel 2000 macht es ganz den Eindruck, als seien die Tops hier schon markiert worden.

Zwischen dem 2009er-Tief und der Kursspitze von November 2021 hat sich der Nasdaq versechzehnfacht (16 x)! Doch nichts kann die Superblase daran hindern, sogar noch etwas weiter zu wachsen. Es hat jedoch überhaupt keinen Sinn, auch noch den allerletzten Tropfen aus diesem Markt zu pressen, der seit 1985 schon um das Einhundertfünfzigfache (150 x) gestiegen ist.

Niemand geht bankrott, weil Gewinne zu früh mitgenommen werden. Viele werden hingegen alles verlieren, weil sie ihre Positionen bis zum Höchststand halten, und dann bis ganz unten im Markt bleiben.

Risiken überall – bei Aktien, Anleihen, Immobilien & Dollar

Doch nicht allein am Aktienmarkt zeigen sich derzeit deutliche Gefahrensignale für Anleger.

Auch der Anleihemarkt ist ebenso gefährlich und ebenso eine Bubble wie der Aktienmarkt. Die Federal Funds Rate (Leitzins der US-Notenbank) hatte 1981 mit 19 % ihren Spitzenstand erreicht und befindet seither in einem 40-jährigen Abwärtstrend. Seit der großen Finanzkrise von 2008 lag der US-Leitzins bei ca. 0 %.

Wären die Zinsmärkte durch Angebot und Nachfrage bestimmt, würde ein Zinssatz von NULL Prozent bedeuten, dass es keine Nachfrage nach Kredit gäbe. In einem manipulierten Scheinmarkt für Geld ist das, wie sich deutlich zeigt, nicht der Fall. Als die Fed Funds Rate 2008 den Nullpunkt erreichte, waren die USA insgesamt mit 54 Billionen $ verschuldet. Heute, 14 Jahre später, liegen die Zinsen immer noch bei null, die Verschuldung hingegen stieg sprunghaft auf 86 Billionen $ an.

Fed – Die Mega-Manipulatoren

In einem freien Markt, ohne Manipulation, hätte eine solch große Geldnachfrage die Kreditkosten auf Stände gehoben, wie sie 1980-81 erreicht wurden, d.h. auf fast 20 %. Stattdessen praktizieren die Zauberer der Fed ihren Hokuspokus mit Falschgeld und Falschzins.

Ohne ihre Zauberei wäre es der Fed und der US-Regierung unmöglich gewesen, zweistellige Billionen-$-Beträge zu NULL-Kosten zu erzeugen.

Doch jetzt ist das Spiel für sie aus, denke ich. In den letzten Jahren habe ich immer wieder zu verstehen gegeben, dass die Fed die Kontrolle über das lange Ende des Anleihemarktes verlieren wird; und genau das passiert gerade bei den 10-jährigen US-Anleihen, deren Verzinsung auf die 2 %-Marke zustrebt.

In der nächsten Phase werden die langfristigen Zinssätze auch die Zinssätze für kurzlaufende Anleihen in die Höhe treiben; und die Zinssätze werden schneller steigen, als die Fed es gern hätte.

Das wird geldpolitische Straffungen schwierig bis unmöglich machen, gerade weil die Haushaltsdefizite, zusätzlich zum großen Liquiditätsdruck im Finanzsystem, weiterwachsen werden.

Hinzu kommt eine Blase am US-Immobilienmarkt, die gefährlicher aussieht als zu Zeiten der Subprime-Krise 2006-08. Allein die durchschnittlichen Verkaufspreise für neue Häuser sind seit 2007 um 150 % gestiegen.

Angesichts steigender Hauspreise wachsen auch die Hypothekenkredite. Sie haben jetzt ein Volumen von 17,6 Billionen $ und liegen damit 20 % über dem Spitzenstand von 2008. Es kann praktisch als sicher gelten, dass die Qualität und die Finanzhebelsituation bei den Hypothekenkrediten, angesichts historisch niedriger Zinssätze, genauso bedenklich ist wie schon 2006-08. Erneute Probleme an den Märkten für Hypothekenkredite sind daher sehr wahrscheinlich.

Ein weiterer Problembereich für die USA ist der unnatürlich starke US-Dollar. Seit der Schließung des Goldfensters im Jahr 1971 ist der Dollar rapide gesunken. Gegenüber dem starken Schweizer Franken ist der Dollar seit 1971 zum Beispiel um 80 % gefallen. Aktuell scheint es beim Dollar wieder eine Abwärtsbewegung zu geben. Für die nächsten Jahre würde ich davon ausgehen, dass der Dollar 40-50 % gegenüber dem Schweizer Franken nachgeben wird.

Es sieht also im Allgemeinen nicht gut aus für die US-Wirtschaft, die kurz vor dem Zusammenbruch steht.

Zusammenfassend lässt sich feststellen: Ab 2022 werden wir in den kommenden Jahren (effektive) Kursverluste bei US-Aktien von 75-90 % erleben, dazu einbrechende Anleihe- und Immobilienmärkte, einen deutlich schwächeren Dollar und hohe Inflation.

Zudem wird die Verschuldung nicht aufhören zu steigen, solange bis eines Tages der gesamte Schuldenmarkt zusammenbrichtallem voran der 2 Billiarden $ schwere Markt für Derivate.

Was könnte hier noch die Lösung sein?

Nun, eben jene, die in schon in den letzten 5.000 Jahren ihren intrinsischen Wert gehalten hat und die darüber hinaus der beste Wert ist, den man aus Gründen der Vermögenssicherung in Krisenzeiten halten kann.

Ich meine damit natürlich physisches Gold. Seit der Schließung des Goldfensters durch Nixon 1971 ist Gold um das Zweiundfünfzigfache gestiegen (52 x).

Physisches Gold – ultimative Versicherung

Von 1999 bis 2011 stieg Gold innerhalb von 12 Jahren von 250 $ auf 1.920 $. Wir erleben gerade das Ende einer 11-jährigen Konsolidierungsphase; Gold steht ganz kurz vor dem Ausbruch zu viel höheren Kurshochs. Es bleibt nicht mehr viel Zeit, Gold und Silber zu solchen Schnäppchenpreisen zu kaufen.

In den meisten meiner Artikel weise ich darauf hin: Gold ist heute so unbeliebt und unterbewertet wie schon 1971 bei 35 $ und 2000 bei 290 $. Somit wird es Anlegervermögen nicht nur schützen, sondern auch deutlich ausbauen.

Wollen wir zum Abschluss Konfuzius das letzte Wort lassen – ergänzt um nur drei Worte:

Denkst du an ein Jahr, säe ein Samenkorn; denkst du an ein Jahrzehnt, pflanze einen Baum; denkst du an ein Jahrhundert, bilde die Menschen zum Thema GOLD. – Konfuzius

www.goldswitzerland.com

Alphabet-Aktie – Wie schlimm sind die Abverkäufe?

Mit in der Spitze 3.030 USD haben die Bullen der Alphabet-Aktie tatsächlich ein neues Allzeithoch am Markt setzen können. Doch dieses neue Hoch wird derzeit abverkauft. Aktuell ist der Kurs bereits mehr als 10 % unterhalb der 3.030er-Marke. In diesem Rahmen wird auch der langfristig relevante 200-Tage-Durchschnitt zum wiederholten Male angelaufen.

Zuletzt, also Ende Januar dieses Jahres, bot er ausreichend Halt und ließ den Anteilschein zur Oberseite abfedern. Das im Januar entstandene Tief von 2.490 USD ist nun als wichtig anzusehen. Es sollte nicht mehr unterschritten werden, um weiterhin einen markttechnisch einwandfreien Aufwärtstrend zu bewerkstelligen.

Alphabet-Aktie – neue Allzeithochs praktisch in Sichtweite

Falls den Bullen ein Halten oberhalb der 2.500er-Marke gelingt, so kommt auf der Oberseite abermals der Bereich um rund 3.000 USD in den Fokus. Dort kam es inzwischen bereits einige Male zum Anlaufen dieser Zone und zur massiven Gegenwehr. Damit baut sich aber entsprechend Druck auf diesen Bereich auf. Kommt es bei der Alphabet-Aktie zum Durchbruch darüber, so können sich schnell Anschlusskäufe einstellen.

Fazit – aktuell befindet sich der Anteilschein weiterhin in einem langfristig validen Aufwärtstrend. Allerdings könnte die Sache ins Kippen kommen, sodass die Aussicht dreht. Hierzu ist auf der Unterseite die Marke von 2.490 USD zu beachten.

Der Heikin-Ashi-Chart von der Alphabet-Aktie (D1)

Alphabet-Aktie Prognose
Alphabet-Aktie | Chart von fxempire

Was sagt die Trendanalyse (D1) für die Alphabet-Aktie?

Macd Oszillator: Bei dem wichtigen Indikator muss geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur 4 positiv. Insofern ist das als bärisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei der Alphabet-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind nur 4 steigend. Insofern ist das leider als bärisch zu bezeichnen.

Parabolic SAR Indikator: Es wird als Letztes noch analysiert, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind 8 positiv. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

15.02.2022: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 16 als positiv zu bezeichnen. Das sind 53.33 %. Demnach wird der Status hier auf „Neutral“ gesetzt. Insofern kann es durchaus sinnvoll sein, die Alphabet-Aktie zu halten und etwas genauer zu beobachten.

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Alphabet-Aktie – Wird sie es schaffen?

Nachdem die Bullen der Alphabet-Aktie am 2. Februar dieses Jahres für ein wahres Kursfeuerwerk und neue Allzeithöchststände sorgen konnten, ist das Wertpapier weiterhin im langfristigen Trend zu finden. Zuvor, also am 24. Januar, kam es zum kurzzeitigen Unterschreiten des langfristig relevanten GD200.

Dieser konnte allerdings schlussendlich für ausreichend Halt sorgen und den Titel zu Oberseite abfedern lassen. Damit zeigt sich auf Sicht der letzten Monate eine stabile Seitwärtsphase. Allerdings müssen jetzt langsam auch nachhaltig neue Allzeithochpunkte für die Alphabet-Aktie erreicht werden können.

Alphabet-Aktie – Es ist wichtig, die Unterkante zu halten!

Falls die Unterkante der Seitwärtsphase von rund 2.550 USD abermals angelaufen werden sollte, so trübt sich die charttechnische Lage stark ein. Der Blick auf den Oszillator Stochastik zeigt auf, die Kurzfristig überkaufte Situation fängt an sich abzubauen. Idealerweise halten die Bullen nun den Kurs also oberhalb der 2.700er-Marke und Steuern dann neue Allzeithöchststände an.

Der Heikin-Ashi-Chart von der Alphabet-Aktie (D1)

Alphabet-Aktie Prognose
Alphabet-Aktie | Chart von fxempire

Nun eine Trendanalyse (D1) für die Alphabet-Aktie!

Macd Oszillator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 7 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Es wird noch analysiert, ob bei der Alphabet-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 8 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss geprüft werden, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind sogar 10 positiv. Insofern ist das als absolut bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

07.02.2022: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 25 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 83.33 %. Der Status ist hier auf „Sehr Bullisch“ zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in die Alphabet-Aktie zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Alphabet-Aktie – Diese Hoffnung besteht nun!

Mit dem Rückgang in den Kursbereich von etwa 2.260 USD wurde ein Preisniveau angelaufen, welches zuletzt im Juli 2021 gesehen wurde. Damit befindet sich die Alphabet-Aktie bereits seit einiger Zeit in einer seitwärts gerichteten Phase. Im Rahmen dieser Seitwärtsphase wurde der kurz- und mittelfristige GD38 sowie GD100 zur Unterseite durchstoßen. Allerdings besteht die große Hoffnung jetzt darauf, dass der Support von ungefähr 2.660 USD für ausreichend Halt sorgen wird, um das Wertpapier auf neue Höchststände zu treiben.

Alphabet-Aktie – dieses Tief muss halten

Aus aktueller Sicht heraus muss das Kurstief vom 10. Januar bei 2.663 USD überboten bleiben. Dann muss im nächsten Schritt das am 13. Januar entstandene Hoch von 2.857 USD aufgebrochen werden. Damit entsteht ein Kaufsignal, welches bis für einen Anstieg auf 3.019 USD sorgen könnte. Dort ist wiederum das Allzeithoch zu finden. Bei Überschreiten dieses wichtigen Hochpunktes würden dann sofort weitere Preissteigerungsmöglichkeiten entstehen. Als Kursziele kommen auf der Oberseite die Marken von etwa 3.180 sowie glatte 3.300 USD in den Fokus.

Falls die Bären der Alphabet-Aktie die Kurse unter die schon besprochene Unterstützung von 2.660 USD treiben, so würde die charttechnische Lage stark eintrüben und eine größere Korrektur möglich werden.

Fazit – kurz- und mittelfristig ist die Lage eher seitwärts ausgerichtet. Aus langfristige Perspektive heraus besteht allerdings jetzt die große Hoffnung, dass der Support halten wird.

Der Heikin-Ashi-Chart von der Alphabet-Aktie (D1)

Alphabet-Aktie Prognose
Alphabet-Aktie | Chart von fxempire

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für die Alphabet-Aktie!

Macd Oszillator: Es wird bei dem oft verwendeten Indikator geschaut, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zudem auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur zwei positiv. Hier muss man davon sprechen, dass dies bärisch ist.

Gleitende Durchschnitte: Nun wird geprüft, ob bei der Alphabet-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind nur 3 steigend. Insofern ist das leider als bärisch zu bezeichnen.

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss analysiert werden, ob sich der Indikator unterhalb vom Schlusskurs befindet. Falls ja, dann ist ein bestätigter Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind nur 2 steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

17.01.2022: Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 7 als positiv zu bezeichnen. Das sind nur 23.33 %. Demzufolge wird der Status hier auf „Bärisch“ gesetzt. Von daher ist es clever, mit dem Einstieg in die Alphabet-Aktie zu warten, bis die Analyse ein positives Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Dirk Müller: Was taugt sein Promifonds?

Wer an der Börse aktiv ist, möchte sein Geld möglichst effektiv anlegen und im besten Fall vermehren. Nicht erst mit der deutlich anziehenden Inflation ist das Hauptkriterium die erzielte Rendite pro Jahr. Ob in Form von Kursgewinnen bei Aktien, Dividendenausschüttungen oder Fondsanteilen. Zumindest langfristig muss sich das Investment lohnen und einen Gewinn abwerfen. Wer nicht liefert, ist bei den Anlegern schnell unten durch und wird „abgestoßen“. Bei dem Fonds von Dirk Müller scheinen aber ganz andere Regeln zu gelten.

Ausgerechnet am Tag der Aktie, am 16. März 2015, wurde der erste Kurs seines „DIRK MÜLLER PREMIUM AKTIEN FONDS“ festgestellt. Seitdem hat sich der Kurs seines Fonds allerdings unterm Strich kaum verändert. In der Summe geht es seit Jahren seitwärts, seit Anfang 2020 ist sogar eine fallende Tendenz erkennbar. Und das in einem Börsenumfeld, in dem der langfristige Trend – auch unter Berücksichtigung des Corona-Crashs im Frühjahr 2020 – seit Jahren und Jahrzehnten eindeutig nach oben zeigt. 

Dirk Müller Aktienfonds seit Auflage 2016

Dirk Müller schafft langfristig nicht einmal eine kleine positive Rendite

Vor diesem Hintergrund ist es schon erstaunlich, dass Dirk Müller als ausgewiesener Börsenprofi alles anders als erfolgreich mit seinem Fonds ist. Seit Auflage hat er lediglich im Jahre 2017 und 2018 eine positive Performance geschafft. Und auch während des weltweiten Börsenbebens im Februar/März 2020 konnte der Fonds gegen den allgemeinen Markttrend punkten. Wer allerdings von Anfang an dabei ist, der wartet noch immer darauf, dass seine Anteile endlich einmal etwas ins Plus laufen. 

Der Fonds setzt auf Absicherung und wartet auf den nächsten Crash

Gegenüber dem DAX und dem MSCI World, den Müller immer wieder als Vergleichsindex (Benchmark) heranzieht, ist der Fonds mittlerweile weit abgeschlagen. Während der Fonds innerhalb von fast 7 Jahren auf eine negative Rendite von fast 9 Prozent kommt, gehen DAX und MSCI World im gleichen Zeitraum mit Plus 38 bzw. über 80 Prozent regelrecht steil.

Dirk Müller Fonds vs DAX und MSCI World

Dirk Müller wird jedoch auch nicht müde, diese eklatante Performance-Lücke immer wieder zu rechtfertigen und zu erklären. Gut laufenden Aktien-Schwergewichten wie Amazon, Apple, Alphabet, Microsoft und Facebook stehen entsprechende Absicherungsinstrumente gegenüber. Damit ist Müller jederzeit für einen Crash gerüstet. Allerdings kostet das den Fonds natürlich Unmengen an Performance. Wenn Sie so wollen, „fährt“ der Fonds auf der Autobahn mit angezogener Handbremse mit Tempo 60 auf der rechten Spur. 

Trotz schwacher Performance: Anleger halten zu Dirk Müller

Jeder andere x-beliebe Fonds wäre mit diesen schwachen Ergebnissen in diesem Marktumfeld wohl schon längst eingestellt worden. Einfach wegen Misserfolg. Nicht so Dirk Müllers „Baby“. Müller weiß seine Fans an sich zu binden. Er kann sich gut darstellen, kann gut reden und sich und seinen Fonds gut verkaufen. Trotz eines maximalen Aufgabeaufschlags von 4 Prozent und laufenden Kosten von bis zu 1,55 Prozent, halt Fans zu Müller. Das drückt sich in diesem Fall besonders im Fondsvolumen aus. Ende 2021 belief sich dieses auf unfassbare 464 Millionen Euro. 

Natürlich brauch man die Performance bei diesem Fonds nicht zu diskutieren. Sie ist schlichtweg indiskutabel. Aber beim Fonds von Dirk Müller geht es vordergründig eher um eine ganze eigene Weltanschauung, das instabile Finanzsystem und die Story dahinter. Jeder Anleger, der Anteile kauft, kennt die nackten Zahlen. Er kennt die schlechte Performance des Fonds. Und dennoch werden echte Fans von Dirk Müller zugreifen. Weil Sie Dirk Müller vertrauen. Und das ist okay.

Alphabet-Aktie – Ein bisschen noch!

In den vergangenen Handelstagen ist es der Alphabet-Aktie gelungen den Bereich von 2800 USD, als Unterstützung zu bestätigen. Derzeit ziehen die Kurse sehr stark in Richtung glatte und deswegen auch psychologisch interessante 3000er-Marke an. Hier ist es nun nötig, dass es den Bullen gelingt diese Zone per Tagesschlusskurs zu überbieten.

Mit Kursen von beispielsweise 3030 USD wäre dies bewerkstelligt und weitere Preisanstiege werden möglich. Als Kursziele kommen auf der Oberseite unter anderem die 3100 sowie die 3200-USD-Marken in den Fokus.

Alphabet-Aktie – die Augen sind auf der Unterstützung von 2800 USD

Sollten wider Erwarten die Bären das Ruder übernehmen und die Kurse unterhalb der schon genannten Unterstützung von 2800 USD drücken, so trübt sich die charttechnische Situation ein. Die nächstgrößere relevante Unterstützung ist dann erst bei 2630 USD zu finden. Dort befindet sich ein prägnantes Kurstief aus dem Oktober dieses Jahres.

Zudem kommt der langfristig relevante GD200 in dieser Zone unterstützend für die Alphabet-Aktie zur Oberseite gelaufen. Aber bis dorthin ist es ein weiter Weg. Jetzt muss das Augenmerk zunächst darauf liegen, das Dezemberhoch von 2982 USD zu übersteigen.

Der Heikin-Ashi-Chart von der Alphabet-Aktie (D1)

Alphabet-Aktie Prognose
Alphabet-Aktie | Chart von fxempire

Was sagt die Trendanalyse (D1) für die Alphabet-Aktie?

Macd Oszillator: Bei dem wichtigen Indikator muss geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur 4 positiv. Insofern ist das als bärisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei der Alphabet-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 9 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Parabolic SAR Indikator: Es wird als Letztes noch analysiert, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind 7 positiv. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

26.12.2021: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 20 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 66.67 %. Deshalb kann der Status hier auf „Bullisch“ gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in die Alphabet-Aktie zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer:
Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.