Dax wieder im Minus – Anleger trauen eigener Courage nicht

Frankfurt (Reuters) – Der in den vergangenen Tagen an den Aktienmärkten bestimmende Optimismus ist am Mittwoch wieder abgeebbt.

Der Dax lag am frühen Nachmittag 1,1 Prozent im Minus bei 12.574 Punkten, nachdem er am Dienstag noch knapp vier Prozent zugelegt hatte. Der EuroStoxx50 verlor 0,9 Prozent auf 3452 Punkte.

In den vergangenen Tagen hatten Hoffnungen der Anleger auf ein Ende der massiven Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed den Börsen weltweit Auftrieb gegeben. “Es macht sich zunehmend der Eindruck breit, der Markt ist vorschnell von einem Höhepunkt der Inflation ausgegangen”, sagte Stuart Cole, Ökonom bei Equiti Capital. “Solange wir keinen wesentlichen Rückgang des Verbraucherpreisindexes sehen, werden die Zentralbanken meiner Meinung nach ihre restriktive Haltung beibehalten und eine weitere Abschwächung des Wachstums in Kauf nehmen.”

ADP DATEN IM FOKUS – NEUSEELAND DÄMPFT HOFFNUNG

Deswegen klopfen Investoren alle Konjunkturdaten auf Hinweise zum weiteren Zinserhöhungstempo der Notenbank Fed ab. Die im Rahmen der Erwartungen ausgefallenen Beschäftigungszahlen der privaten US-Arbeitsagentur ADP brachten allerdings kaum neue Erkenntnisse. Sie gelten als Indikator für die offiziellen Daten am Freitag.

Auch eine weitere drastische Zinserhöhung in Neuseeland dämpfte die Vorstellung, dass die Zentralbanken kurz davor stehen, das Tempo der geldpolitischen Straffung zu drosseln. Die Reserve Bank of New Zealand hob ihren Leitzins wie erwartet um halben Prozentpunkt an, diskutierte allerdings einen Schritt um 0,75 Prozentpunkte und stellte weitere Zinsschritte in Aussicht.

ÖLPREIS VERHARRT VOR OPEC+-TREFFEN

Im Blick stand auch Öl. Im Laufe des Tages beraten das Exportkartell Opec und seine Verbündeten über Förderkürzungen. Insidern zufolge sprechen sie über eine Reduzierung ihrer Förderquoten in Höhe von ein bis zwei Millionen Barrel pro Tag (bpd). Die Opec+ hat es trotz Bitten von wichtigen Kunden wie den USA bislang abgelehnt, zur weiteren Senkung der Preise die Förderung zu erhöhen.

Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent aus der Nordsee fiel um 0,1 Prozent auf 91,97 Dollar, nachdem er am Vortag um knapp drei Dollar zugelegt hatte. Der Markt dürfte eine deutliche Förderkürzung bereits einkalkuliert haben, wie man an den jüngsten Preissteigerungen gesehen habe, sagte Tina Teng, Analystin des Brokerhauses CMC Markets. In den vergangenen drei Monaten war der Ölpreis aufgrund von Rezessionsängsten von rund 120 Dollar auf um die 90 Dollar gefallen.

Auch am Devisenmarkt schwand der Optimismus der Vortage, der als riskanter geltende Währungen gestützt hatte. Die Anleger gingen wieder auf Nummer sicher und griffen zur Weltleitwährung: Der Dollar-Index, der die US-Währung in Vergleich setzt zu einer Gruppe anderer wichtiger Devisen, legte um 0,7 Prozent zu auf 110,89 Punkte. Der Euro gab dagegen nach auf 0,992 Dollar nach.

“Es bleibt schwer, eine wesentliche Veränderung in den Aussichten der Euro-Zone zu erkennen, die eine signifikante Rückkehr des Appetits der Märkte auf den Euro rechtfertigen würde”, sagte Anlagestratege Francesco Pesole von der ING Bank.

AKTIEN BRITISCHER EINZELHÄNDLER VERPÖNT

Bei den europäischen Einzelwerten ging es durch alle Sektoren bergab. Im britischen Leitindex verloren die Aktien von Tesco 2,8 Prozent. Die Supermarktkette äußerte sich weniger zuversichtlich für ihren weiteren Geschäftsverlauf. Dies setzte auch dem Rivalen Sainsbury und dem Online-Supermarkt Ocado zu, deren Aktien um bis zu 5,5 Prozent abrutschten.

Auch in den deutschen Indizes standen nur wenige Papiere auf der Gewinnerseite. So stiegen im SDax die Aktien von Shop Apotheke um 1,1 Prozent. Der Online-Pharmahändler hatte für das dritte Quartal ein deutliches Umsatzplus gemeldet. Im MDax gewannen Carl Zeiss Meditech knapp zwei Prozent nach einer Kaufempfehlung der Berenberg Bank.

(Bericht von Myria Mildenberger und Zuzanna Szymanska. Redigiert von Hakan Ersen. Bei Rückfragen wenden Sie sich sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

Pfund Sterling gibt nach – Truss-Rede im Blick

London/Frankfurt (Reuters) – Das britische Pfund ist am Mittwoch etwas gefallen und hat damit seinen mehrtägigen Aufwärtstrend beendet.

Das Pfund notierte am Mittag 0,6 Prozent tiefer zum Dollar bei 1,1404 Dollar. Allerdings hielt es sich damit immer noch deutlich über dem in der vergangenen Woche erreichten Rekordtief von 1,0327 Dollar, als die von der britischen Regierung geplanten Steuersenkungen Zweifel an der Stabilität der Staatsfinanzen geschürt hatten. Am Montag hatte die britische Regierung gegengelenkt und auf die Senkung des Höchstsatzes für die Einkommenssteuer verzichtet.

Die britische Premierministerin Liz Truss sprach bei einer Rede am Mittwoch von stürmischen Zeiten. Analystin Susannah Streeter von Hargreaves Lansdown sagte, innerhalb der konservativen Partei gebe es große Unsicherheit und viele Meinungsverschiedenheiten über den wirtschaftspolitischen Kurs.

(Bericht von Myria Mildenberger; redigiert von Hans Seidenstücker; Bei Rückfragen wenden Sie sich sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

Schwindende Zinserhöhungsängste geben Europas Börsen Auftrieb

Frankfurt (Reuters) – Die Hoffnung auf behutsamere Zinserhöhungen der großen Notenbanken lockt Investoren an die europäischen Börsen zurück.

Dax und EuroStoxx50 stiegen am Dienstag um jeweils mehr als drei Prozent auf 12.583 beziehungsweise 3462 Punkte. Am Devisenmarkt rückte der Euro 0,7 Prozent auf 0,9889 Dollar vor. Staatsanleihen waren ebenfalls gefragt. Dies drückte die Rendite der zehnjährigen Bundestitel auf 1,830 Prozent.

Genährt würden die Spekulationen von einer überraschend geringen Zinserhöhung der australischen Notenbank RBA um einen Viertel Prozentpunkt, sagte Anlagestratege Jürgen Molnar vom Brokerhaus RoboMarkets. “Es sieht danach aus, als könnten sich die Aktienmärkte so langsam, aber sicher vom Feindbild Geldpolitik lösen und etwas positiver in die Zukunft schauen. Zwar ist das Thema Rezession nicht vom Tisch, aber um jeden Preis diese auszulösen und zu beschleunigen, sollte man den Notenbanken vielleicht nicht mehr unterstellen.”

BRITISCHE REGIERUNG RÜCKT TEILWEISE VON PLÄNEN AB

Ein weiterer Stimmungsaufheller war die Kehrtwende der neuen britischen Regierung bei ihren Steuersenkungsplänen. Nach massivem Druck verzichtet sie auf die Abschaffung des Spitzensteuersatzes. “Auf die britische Haushaltslage insgesamt wird das aber keinen großen Einfluss haben”, warf John Briggs, Chef-Anlagestratege der Bank NatWest, ein. Allerdings werteten Investoren die Entscheidung als Hinweis, dass die Regierung ihre Pläne zumindest teilweise ändern werde.

Die ursprünglichen Pläne des Finanzministers Kwasi Kwarteng für ein Entlastungspaket und Steuersenkungen hatten die Börsen vergangene Woche in Turbulenzen gestürzt. Weil Investoren an der Finanzierbarkeit der Vorhaben zweifelten, gerieten britische Anleihen ins Trudeln und das Pfund Sterling fiel zeitweise auf ein Rekordtief von 1,0382 Dollar. Erst eine Geldspritze der Bank von England (BoE) beruhigte die Lage. Am Dienstag kostete die britische Währung 1,1339 Dollar.

Unterdessen zog der Ölpreis am Tag vor den Beratungen der Opec+ zur Förderpolitik weiter an. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 1,5 Prozent auf 90,23 Dollar je Barrel (159 Liter). Die Experten des Research-Hauses Fitch Solutions sagten eine deutliche Senkung der Quoten voraus. Dies verknappe nicht nur die Verfügbarkeit, sondern sende auch ein wichtiges Signal. Im Gespräch ist eine Drosselung der Fördermenge um mehr als eine Million Barrel pro Tag.

RTL BLÄST M6-VERKAUF AB – RHEINMETALL UNTER DRUCK

Bei den deutschen Unternehmen rückte RTL ins Rampenlicht. Der TV-Konzern bläst nach der gescheiterten Fusion seiner Beteiligung M6 mit TF1 den geplanten Verkauf des französischen Senders ab. Eine Konsolidierung des TV-Marktes sei aber nach wie vor notwendig, um gegen die Konkurrenz von Streamingdiensten bestehen zu können, schrieben die Analysten der Investmentbank Jefferies. M6-Aktien fielen um bis zu zwölf Prozent auf ein Zwei-Jahres-Tief von 10,98 Euro, während RTL-Papiere sich knapp im Plus hielten.

Gefragt waren die europäischen Halbleiter-Hersteller. Ihr Branchenindex stieg um 4,2 Prozent. Börsianer verwiesen auf ermutigende Ausblicke der asiatischen Rivalen Samsung und Foxconn. Ersterer will die Produktion seiner fortschrittlichen Chips bis 2027 verdreifachen. Letzterer äußerte sich trotz einer drohenden Rezession “vorsichtig optimistisch” zu den Aussichten für das angelaufene vierte Quartal.

Zu den Favoriten gehörten hier die Apple-Zulieferer AMS International<ASMI.AS, BE Semi, Infineon und STMicro mit Kursgewinnen von bis zu 5,7 Prozent. Sie erhielten Rückenwind von der geplanten Einführung einheitlicher Ladekabel für Smartphones und andere Geräte in der EU. Damit muss sich der iPhone-Hersteller Apple von seinem eigenen Lightning-Anschluss verabschieden.

(Bericht von Hakan Ersen, redigiert von Kerstin Dörr. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

Schwindende Zinserhöhungsängste geben Europas Börsen Auftrieb

Frankfurt (Reuters) – Die Hoffnung auf behutsamere Zinserhöhungen der großen Notenbanken lockt Investoren an die europäischen Börsen zurück.

Dax und EuroStoxx50 stiegen am Dienstag um jeweils etwa drei Prozent auf 12.543 beziehungsweise 3443 Punkte. Am Devisenmarkt rückte der Euro 0,5 Prozent auf 0,9870 Dollar vor. Staatsanleihen waren ebenfalls gefragt. Dies drückte die Rendite der zehnjährigen Bundestitel auf 1,806 Prozent.

Genährt würden die Spekulationen von einer überraschend geringen Zinserhöhung der australischen Notenbank RBA um einen Viertel Prozentpunkt, sagte Anlagestratege Jürgen Molnar vom Brokerhaus RoboMarkets. “Es sieht danach aus, als könnten sich die Aktienmärkte so langsam, aber sicher vom Feindbild Geldpolitik lösen und etwas positiver in die Zukunft schauen. Zwar ist das Thema Rezession nicht vom Tisch, aber um jeden Preis diese auszulösen und zu beschleunigen, sollte man den Notenbanken vielleicht nicht mehr unterstellen.”

Dem australischen Leitindex bescherte der RBA-Entscheid mit einem Plus von knapp vier Prozent den größten Tagesgewinn seit fast zweieinhalb Jahren. Der australische Dollar ging dagegen in die Knie und fiel um bis zu ein Prozent auf 0,6448 US-Dollar.

BRITISCHE REGIERUNG RÜCKT TEILWEISE VON PLÄNEN AB

Ein weiterer Stimmungsaufheller war die Kehrtwende der neuen britischen Regierung bei ihren Steuersenkungsplänen. Nach massivem Druck verzichtet sie auf die Abschaffung des Spitzensteuersatzes. “Auf die britische Haushaltslage insgesamt wird das aber keinen großen Einfluss haben”, warf John Briggs, Chef-Anlagestratege der Bank NatWest, ein. Allerdings werteten Investoren die Entscheidung als Hinweis, dass die Regierung ihre Pläne zumindest teilweise ändern werde.

Die ursprünglichen Pläne des Finanzministers Kwasi Kwarteng für ein Entlastungspaket und Steuersenkungen hatten die Börsen vergangene Woche in Turbulenzen gestürzt. Weil Investoren an der Finanzierbarkeit der Vorhaben zweifelten, gerieten britische Anleihen ins Trudeln und das Pfund Sterling fiel zeitweise auf ein Rekordtief von 1,0382 Dollar. Erst eine Geldspritze der Bank von England (BoE) beruhigte die Lage. Am Dienstag kostete die britische Währung 1,1352 Dollar.

RTL BLÄST M6-VERKAUF AB – RHEINMETALL UNTER DRUCK

Bei den deutschen Unternehmen rückte RTL ins Rampenlicht. Der TV-Konzern bläst nach der gescheiterten Fusion seiner Beteiligung M6 mit TF1 den geplanten Verkauf des französischen Senders ab. Eine Konsolidierung des TV-Marktes sei aber nach wie vor notwendig, um gegen die Konkurrenz von Streamingdiensten bestehen zu können, schrieben die Analysten der Investmentbank Jefferies. M6-Aktien fielen um bis zu zehn Prozent auf ein Zwei-Jahres-Tief von 11,22 Euro, während RTL-Papiere 0,6 Prozent zulegten.

Die Papiere von Rheinmetall rutschten wegen eines möglichen Dämpfers für das Geschäft im laufenden Jahr um gut sechs Prozent ab. Börsianer verweisen auf Berichte, denen zufolge sich die Entscheidung für einen Großauftrag des australischen Militärs bis 2023 verzögern könnte.

(Bericht von Hakan Ersen, redigiert von Kerstin Dörr. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

Truss bekräftigt umstrittene Haushaltspläne – “Mussten handeln”

– von Elizabeth Piper und Andrew MacAskill

London (Reuters) – Nach dem Kursrutsch des Pfunds in Folge ihrer Ausgabenpläne auf Pump zeigt sich die neue britische Premierministerin Liz Truss um Schadenbegrenzung bemüht.

Sie hätte mehr tun sollen, um den Boden für ihr Vorhaben zu bereiten, sagte Truss am Sonntag dem Sender BBC. Allerdings stehe sie zu dem Paket. “Und ich stehe zu der Tatsache, dass wir es schnell angekündigt haben, weil wir handeln mussten.” Truss kündigte später zum Auftakt der Jahreskonferenz ihrer Konservativen einen konkreten Schritt zum Bürokratieabbau an. Ab Montag sollen Firmen mit weniger als 500 Mitarbeitern als Kleinunternehmen gelten, hieß es in einer Erklärung. Gegenwärtig liege die Grenze bei 250. Damit könnten 40.000 weitere Firmen vereinfachte Vorschriften nutzen.

Truss’ vor rund einer Woche vorgelegter Wachstumsplan wird kritisiert, weil er zusätzliche Ausgaben in Milliardenhöhe vorsieht – aber kaum Details dazu, wie diese kurzfristig finanziert werden sollen. Experten zufolge könnten die Maßnahmen umgerechnet bis zu knapp 230 Milliarden Euro kosten. Auch Finanzminister Kwasi Kwarteng ließ am Samstag Details weiter offen. Er bekräftigte in einem Beitrag für die Zeitung “Telegraph” lediglich, im November einen “glaubwürdigen Plan” zum Schuldenabbau vorzulegen. Dabei werde man sich auch verpflichten, die öffentlichen Ausgaben unter Kontrolle zu bringen. Es sei klar, dass die angekündigten Maßnahmen nicht überall auf Gegenliebe stießen. Man habe aber keine Wahl gehabt.

Zuletzt hatte sich die Rating-Agentur S&P dem skeptischen Blick anderer Institutionen angeschlossen und den Ausblick für britische Staatsschulden von “stabil” auf “negativ” gesenkt. Auch die Agentur Moody’s und der Internationale Währungsfonds (IWF) haben Bedenken. Ein schlechteres Rating kann dazu führen, dass für die Aufnahme neuer Schulden höhere Zinsen gezahlt werden müssen – was die Handlungsspielräume einengt.

TORY-VORSITZENDER: MÄRKTE KÖNNTEN ÜBERREAGIERT HABEN

Offen ist, ob durch die Pläne die Verschuldung weiter ansteigt oder sich die Maßnahmen alleine tragen, wie es die Regierung hofft. Am Devisenmarkt war das Pfund vergangene Woche zum Dollar auf den niedrigsten Stand seit 37 Jahren abgestürzt. Auch am Anleihe-Markt ging es bergab. Letztlich griff die britische Notenbank ein, um die Verwerfungen abzumildern. Der Vorsitzende der Konservativen, Jake Berry, sagte am Sonntag, möglicherweise hätten die Märkte überreagiert. “Also lassen Sie uns sehen, wo die Märkte in sechs Monaten stehen”, sagte er Sky News.

Das Vorhaben ist auch in der konservativen Partei von Truss umstrittenen. Dabei geht es vor allem um die geplante Abschaffung des höchsten Einkommensteuersatzes von 45 Prozent. Einige Konservative sorgen sich, als die Partei angesehen zu werden, die Steuern für die Reichsten senkt, während sie wenig für die Schwächsten tut. Truss sagte, sie unterstütze die Abschaffung des Spitzensteuersatzes. Die Entscheidung sei aber von Kwarteng getroffen worden. Die Frage, ob die Abschaffung einiger Steuern mit Kürzungen bei öffentlichen Dienstleistungen bezahlt werden müssten, ließ Truss offen.

(Geschrieben von Ralf Bode; Bearbeitet von Scot W. Stevenson; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com)

Amerikaner werden wieder spendabler – US-Konsum zieht an

Washington (Reuters) – Trotz der hohen Inflation in den USA geben die Verbraucher wieder mehr Geld aus.

Sie steigerten ihre Ausgaben im August um 0,4 Prozent zum Vormonat, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Volkswirte hatten nur mit einem Plus von 0,2 Prozent gerecht, nach einem Rückgang im Juli von revidiert 0,2 Prozent. Die Verbraucher bilden mit ihren Ausgaben das Rückgrat der US-Wirtschaft, da diese zu mehr als zwei Dritteln zum Bruttoinlandsprodukt beitragen.

Die Finanzmärkte treibt die Sorge um, dass die US-Notenbank Federal Reserve im Kampf gegen die ausufernde Inflation einen zu aggressiven Kurs einschlagen und letztlich eine kräftige Rezession auslösen könnte – also eine Konjunkturschwäche auf breiter Front. Die Fed steht mit ihrer Zinspolitik unter Zugzwang, da die stark steigenden Preise an der Kaufkraft der Amerikaner nagen.

Die Inflation lag in den USA zuletzt bei 8,3 Prozent. Ein Inflationsmaß, das die US-Notenbank Fed ebenfalls bei ihrer Geldpolitik berücksichtigt, sind die persönlichen Ausgaben der Konsumenten. Dabei bleiben Nahrungsmittel- und Energiekosten ausgeklammert, die stark schwanken. Dieser sogenannte PCE-Kernindex zeigt für August eine Jahresteuerungsrate von 4,9 Prozent an. Im Juli waren es revidiert 4,7 Prozent. Experten hatten für August ebenfalls mit 4,7 Prozent gerechnet.

Die Fed treibt wegen der hohen Preissteigerungsrate den Leitzins in großen Schritten nach oben. Unlängst hob sie ihn zum dritten Mal in Folge ungewöhnlich kräftig um einen Dreiviertel-Prozentpunkt an auf die aktuelle Spanne von 3,00 bis 3,25 Prozent.

(Bericht von Lucia Mutikani, geschrieben von Klaus Lauer; redigiert von Hans Seidenstücker – Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

Schweizer Notenbank beendet Ära der Fremdwährungs-Käufe

Zürich (Reuters) – Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat die Epoche mit intensiven Devisenmarkt-Interventionen zur Schwächung des Frankens beendet.

Die Notenbank verkaufte im Zeitraum April bis Juni Devisen im Wert von fünf Millionen Franken, wie aus am Freitag veröffentlichten SNB-Daten hervorging. Seit der Abschaffung der Anbindung an den Euro im Jahr 2015 hatte die SNB insgesamt 353 Milliarden Franken vor allem für den Kauf von Dollar, Yen und Euro ausgegeben, um die Aufwertung der besonders in Krisenzeiten gesuchten heimischen Währung einzudämmen.

Der Ende der Devisenkäufe ist der zweite wichtige Kurswechsel der SNB in kurzer Zeit, nachdem die Zentralbank zuletzt nach fast acht Jahren die Negativzinsen aufgehoben hatte, um die anziehende Inflation zu bekämpfen. “Die SNB agiert nun in einem neuen Umfeld”, sagt Elias Hafner, Devisenstratege der Zürcher Kantonalbank. “Die Bereitschaft der SNB zu Interventionen ist jetzt viel geringer.”

Auf dem Höhepunkt im Jahr 2020 gab die SNB 112 Milliarden Franken aus, um Zuflüsse von Investoren zu verhindern, die durch die Corona-Pandemie verunsichert waren und den Franken mit Käufen in die Höhe trieben. Seitdem hat die Zentralbank ihr Augenmerk jedoch nicht mehr auf den Franken, sondern auf die Bekämpfung der Inflation gerichtet, die im August ein 29-Jahres-Hoch erreichte. Auch wenn die Teuerung im internationalen Vergleich mit 3,5 Prozent bescheiden ausfällt, liegt sie jenseits des Preisstabilitätsziels der SNB von null bis zwei Prozent pro Jahr.

Die höhere Inflation im Ausland hat die Auswirkungen de starken Frankens auf die Schweizer Exportfirmen gedämpft. Gleichzeitig federt die Stärke der Währung die höheren Preise von Importprodukte ab. Die SNB wollte sich nicht zu ihrem Vorgehen an den Devisenmärkten äußern. Präsident Thomas Jordan hatte vergangene Woche allerdings erklärt, dass die SNB den Verkauf von Fremdwährungen in Betracht ziehen würde, wenn sich der Franken abschwächen sollte.

Der Verkauf von Fremdwährungen sei ein “neues Element” in der Vorgehensweise der SNB, erklärte Hafner. Die Zentralbank bevorzuge im derzeitigen inflationären Umfeld eine stärkere Währung. Ökonomen zufolge signalisieren die Devisenverkäufe von fünf Millionen Franken aber nicht eine Stützung des Frankens durch die SNB oder den Beginn des Abbaus der massiven Devisenbestände. “Ich glaube nicht, dass wir diese Verkäufe als geldpolitische Maßnahme interpretieren sollten, da der Betrag zu gering ist, um irgendeine Auswirkung zu haben”, sagte Credit-Suisse-Ökonom Maxime Botteron. Stattdessen könnten die Verkäufe ein Test für die Abläufe bei der SNB sein, sagte er. Ende Juni beliefen sich die Devisenbestände der Notenbank auf 911 Milliarden Franken. Die Wirtschaftsleistung der Schweiz belief sich 2021 auf 732 Milliarden Franken.

(Bericht von John Revill, Michael Shields und Oliver Hirt; redigiert von Ralf Bode. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an berlin.newsroom@thomsonreuters.com)

Nike muss Lagerbestände verramschen – Adidas unter Druck

Bangalore/München (Reuters) – Der weltgrößte Sportartikel-Konzern Nike muss seine deutlich gestiegenen Lagerbestände vor allem in Nordamerika mit Preisnachlässen abbauen.

Das drückt ebenso auf die Bruttomarge wie der erstarkte Dollar, wie der Adidas-Rivale am Donnerstagabend (Ortszeit) einräumen musste. Die Bruttomarge werde im laufenden Geschäftsjahr 2022/23 (per Ende Mai) um 2,0 bis 2,5 Prozentpunkte sinken. Im ersten Quartal ging sie auf 44,3 (Vorjahr: 46,5) Prozent zurück. Am stärksten werde der Preisdruck im Herbst-Quartal werden, in dem in den USA bereits das Weihnachtsgeschäft beginnt. Der US-Konzern erwirtschaftet mehr als die Hälfte des Umsatzes außerhalb des Heimatlandes.

Nike hatte die eigenen Lager – wie die Konkurrenten Under Armour, Adidas und Puma, aber auch große Einzelhändler in den USA – vor Schulbeginn aufgefüllt, nachdem Lieferungen aus Asien in den vergangenen Jahren unsicher waren. Doch diesmal funktionierten die Lieferketten reibungsloser, die Ware türmte sich in den Regalen. Die Lagerbestände schwollen um 44 Prozent auf 9,7 Milliarden Dollar an, in Nordamerika sogar um fast zwei Drittel.

Die folgenden Rabattaktionen, steigende Beschaffungs- und Lieferkosten sowie der starke Dollar drückten den Nettogewinn im ersten Quartal (per August) um 22 Prozent auf 1,47 Milliarden Dollar, obwohl der Umsatz währungsbereinigt um zehn Prozent auf 12,7 Milliarden Dollar stieg. Finanzvorstand Matt Friend warnte, allein die Wechselkursentwicklung werde den Umsatz von Nike im Geschäftsjahr mit vier Milliarden Dollar und den operativen Gewinn mit 900 Millionen Dollar belasten.

Im nachbörslichen Handel stürzten Nike-Aktien um bis zu zehn Prozent ab, in Frankfurt lagen sie am Freitag mit 88,25 Euro 10,5 Prozent tiefer. Das zog auch die deutsche Konkurrenz mit nach unten: Adidas fielen um 3,5 Prozent auf ein Jahrestief von 119 Euro, Puma gaben sogar fast fünf Prozent auf gut 48 Euro nach. Die Analysten von Credit Suisse erklärten, Adidas habe ein ähnliches Problem mit vollen Lägern wie Nike. Die Frage sei, ob die Umsätze im zweiten Halbjahr wie erhofft kräftig anzögen. Die Analysten von Stifel gehen davon aus, dass Adidas und Puma nach dem dritten Quartal ihre Prognosen für 2022 bestätigen.

(Bericht von Mehr Bedi und Alexander Hübner, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

Europas Börsen auf Erholungskurs – Adidas und Puma tiefer

Frankfurt (Reuters) – Versöhnlicher Abschluss für den schwärzesten September seit der Finanzkrise von 2008: Dax und EuroStoxx50 stiegen am Freitag um jeweils etwa 1,3 Prozent auf 12.125 beziehungsweise 3317 Punkte.

Das Minus seit Monatsbeginn summierte sich allerdings auf knapp sechs Prozent. Echtes Kaufinteresse sei nicht zu beobachten, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst des Online-Brokers CMC Markets. Vielmehr lösten einige Investoren ihre Wetten auf einen weiteren Kursverfall auf.

Auch Anlagestratege Jürgen Molnar vom Brokerhaus RoboMarkets warnte vor möglichen erneuten Rücksetzern. “Zu schwer wiegen die Sorgen über eine davongaloppierende Inflation, auf die die Notenbanken noch lange mit Zinserhöhungen reagieren dürften. Zudem verändert sich die geopolitische Lage mit der russischen Annexion der vier besetzten Gebiete und den Sabotage-Akten an den Gaspipelines[nL8N310517 nicht wirklich zum Positiven.”

ERNEUTER ANSTIEG DER EUROPÄISCHEN INFLATIONSRATE ERWARTET

In diesem Zusammenhang warteten Investoren gespannt auf die europäischen Preisdaten. Experten prognostizierten einen Anstieg der Teuerungsrate auf 9,7 Prozent im Jahresvergleich. Die deutsche Inflation hatte erstmals seit rund 70 Jahren die Marke von zehn Prozent erreicht. “Die notwendigen geldpolitischen Konsequenzen dürften die Börse noch eine ganze Weile beschäftigen”, sagte RobMarkets-Experte Molnar.

Unterdessen verhalfen Spekulationen um eine Drosselung der Erdöl-Förderung durch die Staaten der großen Exportländer der Sorte Brent aus der Nordsee zu einem Kursplus von 1,2 Prozent auf 89,54 Dollar je Barrel (159 Liter). “Im August blieb die Produktion der Opec+ aber bereits schätzungsweise 3,37 Millionen Barrel pro Tag hinter den Zielen zurück”, gaben die Experten der Bank ING zu bedenken. Daher werde die reale Fördermenge weniger stark zurückgehen als offiziell angekündigt. Einige Opec+-Staaten haben wegen maroder Förderanlagen Probleme, ihre Quoten zu erfüllen.

Gefragt waren auch Industriemetalle. Die überraschende Rückkehr des Barometers für die Stimmung der chinesischen Industrie über die Wachstumsschwelle von 50 Punkten schüre Hoffnungen auf eine anziehende Nachfrage des Top-Abnehmers. Kupfer verteuerte sich um 0,6 Prozent auf 7582 Dollar je Tonne.

Am Erdgas-Markt entspannte sich die Lage dank kontinuierlicher Lieferungen von Flüssiggas als Ersatz für Importe aus Russland weiter. Der europäische Future gab 4,2 Prozent auf 176,50 Euro je Megawattstunde nach.

ADIDAS UND PUMA STRAUCHELN WEGEN NIKE-ZAHLEN

Am Aktienmarkt gerieten Adidas und Puma unter Verkaufsdruck. Ihre Papiere fielen um vier beziehungsweise 5,4 Prozent, nachdem der US-Rivale einen Gewinneinbruch gemeldet und vor weiterem Margendruck gewarnt hatte. Die verstärkten Rabatt-Aktionen seien ein schlechtes Omen für die europäischen Sportartikel-Hersteller, kommentierte Analyst James Grzinic von der Investmentbank Jefferies. Sie würden voraussichtlich nachziehen müssen. Dies überschatte die bislang robuste Nachfrage diesseits des Atlantik. Nike-Titel brachen im vorbörslichen US-Geschäft um gut neun Prozent ein.

Unterdessen hielten sich die Papiere der Porsche AG über ihrem Ausgabepreis von 82,50 Euro. Am zweiten Tag nach dem Börsengang legten sie 0,7 Prozent auf 83,08 Euro zu. Großaktionär Volkswagen rückte nach dem Ausverkauf vom Donnerstag 0,8 Prozent vor.

(Bericht von Hakan Ersen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

“Dead Cat Bounce” an Europas Börse – Pfund erholt

Frankfurt (Reuters) – Nach den jüngsten Kursverlusten steigen erste Anleger wieder in die europäischen Aktienmärkte ein.

Ein Preissprung beim Erdgas dämpfte ihre Kauflaune allerdings. Dax und EuroStoxx50 stiegen am Dienstag um jeweils ein knappes Prozent auf 12.338 beziehungsweise 3373 Punkte.

“Wir sehen eine kleine Erleichterungsrally oder einen ‘Dead Cat Bounce'”, sagte Michael Brown, Manager beim Finanzdienstleister Caxton. So nennen Börsianer eine kurzzeitige Kurserholung in einem längerfristigen Abwärtstrend. “Aus meiner Sicht ist das einzig lohnenswerte Investitionsobjekt der Dollar”, fügte Brown hinzu. Der Markt unterschätze die Wachstumsrisiken, daher müsse bei den meisten Anlageklassen, vor allem bei Aktien, mit Verkäufen gerechnet werden, so lange die US-Notenbank Fed ihr Zinserhöhungstempo nicht drossele.

Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, gab am Dienstag zwar 0,2 Prozent nach, blieb mit 113,63 Punkten auf Tuchfühlung mit seinem jüngsten 20-Jahres-Hoch. Neben den Zinserhöhungsspekulationen hatte die Weltleitwährung dank ihres Images als “sicherer Hafen” in den vergangenen Tagen zeitweise fast fünf Prozent aufgewertet.

SCHÄDEN AN PIPELINES TREIBEN GASPREIS

Kopfzerbrechen bereiteten Investoren mehrere Lecks an russischen Erdgas-Pipelines durch die Nordsee. “Das klingt nicht nach einem Zufall”, sagte Tom Marzec-Manser vom Analysedienst ICIS. Obwohl derzeit durch keine der beiden Pipelines Gas fließt, weckte der Vorfall Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der europäischen Gasinfrastruktur. Die trieb den europäische Erdgas-Preis neun Prozent in die Höhe auf 189,50 Euro je Megawattstunde.

Aufwärts ging es auch mit dem Ölpreis. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 1,7 Prozent auf 85,51 Dollar je Barrel (159 Liter). Kupfer und Gold legten jeweils ein Prozent auf 7417 Dollar je Tonne beziehungsweise 1639 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) zu. “Jede Schwäche des Dollar löst eine Erleichterungsrally aus, wenn auch nur eine kurze”, sagte Analyst Geordie Wilkes vom Research-Haus Sucden. Eine Abwertung der Weltleitwährung macht Rohstoffe für Investoren außerhalb der USA attraktiver. Öl erhielt Börsianern zufolge darüber hinaus von möglichen Ausfällen der US-Förderung wegen eines Wirbelsturms im Golf von Mexico Rückenwind.

PFUND AUF ERHOLUNGSKURS – PORSCHE-BÖRSENGANG IM BLICK

Am Devisenmarkt habe das Bekenntnis der Bank von England (BoE) zu weiteren Zinserhöhungen und die Ankündigung von Details zur geplanten Entlastungen der Bürger durch die Regierung die Talfahrt des Pfund Sterling vorerst beendet, sagte Stuart Cole, Chef-Volkswirt des Brokerhauses Equiti Capital. Positiv sei vor allem, dass die Notenbanker den Anschein von Panik vermieden hätten.

“Aber reicht das?”, fragte Commerzbank-Analystin Esther Reichelt. “Das Statement dürfte kaum diejenigen beruhigen, die die Entschlossenheit der BoE im Kampf gegen die Inflation bereits im Vorfeld angezweifelt hatten.” Das Pfund verteuerte sich dennoch auf 1,0794 Dollar, nachdem es am Montag auf ein Rekordtief von 1,0382 Dollar gefallen war.

Am deutschen Aktienmarkt standen erneut der Autobauer Volkswagen und sein Großaktionär Porsche SE im Rampenlicht. Zwei Tage vor dem geplanten Börsengang der VW-Sportwagentochter Porsche signalisierten die begleitenden Banken, dass die Papiere wohl am oberen Ende der bis 82,50 Euro reichenden Angebotsspanne zugeteilt werden. “Obwohl vielen Anlegern der Appetit auf Aktien in den vergangenen Wochen vergangen sein dürfte, machen sie hier scheinbar eine Ausnahme”, sagte Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege vom Handelshaus RoboMarkets. Die Titel von VW und Porsche SE legten jeweils rund ein halbes Prozent zu.

(Bericht von Hakan Ersen. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)