Facebook-Aktie: Das neue Allzeithoch zeigt es!

Dieser wird zudem durch den GD38 bestätigt, welcher aus kurzfristiger Sicht oftmals sehr interessant ist. Aber auch mittel- und langfristig ist die Trend-Indikation für die Facebook-Aktie bullish ausgerichtet. Die Wahrscheinlichkeit, dass es schlussendlich weiterhin Richtung Norden geht, ist sehr groß. Das nächste Kursziel ist bei der glatten 400 US-Dollar Marke zu finden. Dabei handelt es sich auch um eine psychologische Marke. Denn glatte Marken ziehen die Kurse oft an, bieten dann aber immer wieder Widerstand.

Facebook-Aktie – das Kurstief sollte halten

Um das positive Bild aufrechtzuerhalten, sollte das jüngst generierte Kurstief von 333 US-Dollar nicht unterboten werden. Schaffen dies die Bären der Facebook-Aktie trotzdem, so würde die charttechnischer Situation aus kurzfristiger Sicht heraus eintrüben. Allerdings kommt dann noch der GD200 bei aktuell 295 US-Dollar unterstützen Richtung Norden gelaufen.

Fazit: aufgrund der überaus bullischen Ausrichtung darf angenommen werden, dass sich der positive Trend weiter fortsetzt.

Der Chart (D1) in USD

Facebook-Aktie Prognose
Facebook-Aktie – fxempire.de chart

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für die Facebook-Aktie

Gleitende Durchschnitte: Hierbei wird analysiert, ob bei der Facebook-Aktie die GDs steigend sind. Ein Aufwärtstrend wird durch steigende GDs gekennzeichnet. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 10 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Macd Indikator: Bei dem beliebten Oszillator von Facebook wird nun analysiert, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Auch wird geschaut, ob der Macd über null tendiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind ganze 10 positiv. Das ist mega bullisch. Super, weiter so!

HighLow Indikator: Als Letztes wird geschaut, ob bei der Facebook-Aktie höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Denn höhere Hochs und steigende Tiefpunkte kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 HighLows sind 8 steigend. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 28 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 93,33 %. Der Status ist hier auf “sehr bullisch” zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in die Facebook-Aktie zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer:
Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Facebook-Aktie: Das nächste Kursziel!

Dies kann an den gleitenden Durchschnitten ausgemacht werden. Mittel- und langfristig bestehen schon seit etwa April letzten Jahres hervorragende Aufwärtstendenzen für die Facebook-Aktie. Die sich etwa von August 2020 bis Februar 2021 abzeichnende Konsolidierungsphase hat sich als Trend-Bestätigungsformation herausgestellt. Hier kann ein spitz zulaufendes Dreieck erkannt werden. Im März kam es dann zum Durchbruch der Oberkante.

Facebook-Aktie – diese Marken sind jetzt wichtig

Die Kursziele werden nach und nach auf der Oberseite abgearbeitet. Als nächstes Kursziel steht die Marke von rund 380 US-Dollar im Fokus. Ein Erreichen kann schon in Kürze möglich werden. Wichtig ist es nun, dass die Facebook-Aktie weiterhin Gas gibt und das letzte Hoch bei 359 US-Dollar auflöst. Um die bullische und positive Aussicht beizubehalten, sollte der Kursbereich von 332 US-Dollar nicht unterschritten werden.

Respektive darf es bis etwa 328 US-Dollar abwärtsgehen. Unterhalb dieser Kursmarke besteht aus zumindest kurzfristiger Sicht weiteres Abwärtspotenzial. Der gleitende Durchschnitt mit der Periode 200 kommt aktuell bei 289 US-Dollar zur Oberseite gelaufen. Ein Unterschreiten dieses wichtigen Indikators von Facebook wäre als deutliche Schwäche der Bullen anzusehen.

Fazit: Aufgrund der starken Aufwärtstrendlage sollte sich die Entwicklung weiter positiv gestalten. Getreu nach dem Motto – the trend is your friend – die bärische Varianten kann im Augenblick eher vernachlässigt werden.

Der Chart in USD

Facebook-Aktie Prognose
Facebook-Aktie – fxempire.de chart

Jetzt eine Trendanalyse für die Facebook-Aktie

Gleitende Durchschnitte: Hierbei wird analysiert, ob bei der Facebook-Aktie die GDs steigend sind. Ein Aufwärtstrend wird durch steigende GDs gekennzeichnet. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 8 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -The Trend is your Friend-

Macd Indikator: Bei dem beliebten Oszillator von Facebook wird nun analysiert, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Auch wird geschaut, ob der Macd über null tendiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nur die Hälfte positiv. Das überzeugt nicht besonders. Da muss mehr kommen!

HighLow Indikator: Als Letztes wird geschaut, ob bei der Facebook-Aktie höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Denn höhere Hochs und steigende Tiefpunkte kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 HighLows sind sogar 9 steigend. Insofern ist das als sehr bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung für die Facebook-Aktie:

Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 22 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 73,33 %. Deshalb kann der Status hier auf “bullisch” gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in die Facebook-Aktie zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

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Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Studie – Amazon wertvollste Marke – Chinesen holen auf

Mit einem Markenwert von geschätzt 684 Milliarden Dollar führt Amazon die Hitliste an, gefolgt von Apple (612 Milliarden), Google (458) und Microsoft (410), wie am Montag aus einer Untersuchung des britischen Marktforschungsunternehmens Kantar hervorging. Wertvollste chinesische Marke ist demnach der Social-Media-Riese Tencent auf Platz fünf, knapp vor Facebook auf dem sechsten Platz. Während US-Marken im vergangenen Jahr am schnellsten wuchsen, legen Unternehmen aus China langsam und kontinuierlich zu, so Kantar.

Europa taucht mit dem französische Luxus-Konzern Louis Vuitton im Ranking auf Platz 21 auf. Der Walldorfer Software-Konzern SAP landet auf Platz 26, die Deutsche Telekom auf Platz 46.

Auf Platz 47 folgt mit Tesla die nunmehr wertvollste Automarke. Der E-Autobauer konnte seinen Markenwert verdoppeln, wie die Marktforscher weiter mitteilten. Mercedes-Benz und BMW rangieren demnach hinter Toyota (Platz 64) auf den Plätzen 67 und 71. VW taucht in den Top-100 nicht auf.

 

Neues Wettbewerbsrecht – Kartellamt schaut auch Apple auf die Finger

Es sei ein Verfahren zur Feststellung einer marktübergreifenden Bedeutung eingeleitet worden, teilten die Bonner Wettbewerbshüter am Montag mit. Ein Anhaltspunkt dafür könne ein sich über mehrere Märkte erstreckendes Ökosystem sein. Kartellamtspräsident Andreas Mundt sagte: “Wir werden jetzt prüfen, ob Apple rund um das iPhone mit dem proprietären Betriebssystem iOS ein digitales Ökosystem über mehrere Märkte errichtet hat.” Schließlich stelle der US-Konzern auch Tablets, Computer, Kopfhörer und Uhren her und vertreibe Dienstleistungen.

Die Bonner leiten das Verfahren gegen Apple auf Basis ihrer nach Änderungen im Wettbewerbsrecht gestärkten Rolle ein. Die im Januar in Kraft getretenen Regelungen ermöglichen es der Behörde, in einem zweistufigen Verfahren Unternehmen, die eine überragende marktübergreifende Bedeutung für den Wettbewerb haben, bestimmte Praktiken untersagen. Der iPhone-Hersteller fehlte noch im Reigen der US-Technologiekonzerne Facebook, Amazon und Google, denen das Kartellamt bereits auf die Finger schaut. Für Apple dürfte es nicht dabei bleiben: Die Behörde gab an, ein weiteres Verfahren hinsichtlich konkreter Verhaltensweisen zu prüfen. Diesbezüglich lägen verschiedene Beschwerden vor, etwa gegen die Gebühr von bis zu 30 Prozent des erzielten Umsatzes, die Apple von App-Entwicklern verlangt, oder gegen die für App-Anbieter geltenden Tracking-Einschränkungen im neuen Apple-Betriebssystem.

Apple kündigte an, mit den Behörden zusammenzuarbeiten und einen offenen Dialog zu führen. Zugleich verwies der Konzern auf die Rolle, die das Unternehmen in Deutschland spielt. So will Apple in den nächsten drei Jahren mehr als eine Milliarde Euro investieren und errichtet bis Ende 2022 das Europäische Zentrum für Chip-Design in München.

 

Notenbanken Frankreichs und der Schweiz testen Digitalwährung

In einem Pilotprojekt sollen Kreditgeschäfte zwischen Geschäftsbanken mittels digitalem Zentralbankgeld (Central Bank Digital Currency, CBDC) abgewickelt werden, wie die Notenbanken am Donnerstag mitteilten.

Beide untersuchen den Einsatz von Digitalwährungen bereits in eigene Projekten. In der “Jura” getauften Zusammenarbeit soll sie nun erstmals bei grenzüberschreitenden Transaktionen zum Einsatz kommen – vorerst nur zwischen Finanzinstituten. “Die Banque de France ist von den potenziellen Vorteilen einer digitalen Zentralbankwährung überzeugt, die ein Höchstmaß an Sicherheit und Effizienz bei Finanztransaktionen bietet”, erklärte Sylvie Goulard, stellvertretende Gouverneurin der Banque de France. SNB-Direktoriumsmitglied Andrea Maecheler ergänzte: “Für Zentralbanken ist es entscheidend, bei technologischen Entwicklungen am Puls der Zeit zu bleiben.”

Auf Schweizer Seite werden die Großbanken UBS und Credit Suisse teilnehmen und in Frankreich Natixis. Ebenfalls involviert sind die Beratungsfirma Accenture, die zur Schweizer Börse gehörende SIX Digital Exchange, das Fintech-Unternehmen R3 und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ).

NOTENBANKEN BESCHLEUNIGEN VORARBEITEN FÜR DIGITALGELD

Beide Zentralbanken betonen den experimentellen Charakter von “Jura” und wollen das Projekt nicht als Hinweis auf eine geplante Ausgabe von CBDC verstanden wissen. Allerdings treiben Währungshüter weltweit die Vorarbeiten zur Ausgabe von Digitalversionen ihrer Währungen immer rascher voran. Angetrieben werden sie von der Sorge, sie könnten die Kontrolle über den Geldkreislauf und die Bezahlsysteme verlieren. Denn potenzielle Rivalen wie etwa die Kryptowährung Bitcoin dringen immer tiefer in die Kernmärkte der stärker von den Außenrändern der Finanzwirtschaft vor und ziehen inzwischen etablierte Großinvestoren an. Hinzu kommen Projekte wie die Kryptodevise Diem von Facebook. In einer zunehmend digitalisierten Finanzwelt könnte dadurch die Währungshoheit der Zentralbanken ins Wanken geraten.

Chinas Notenbank hat bereits umfangreiche Testläufe mit einem digitalen Yuan in mehreren Millionenmetropolen gestartet und ist Anfang dieses Jahres einem grenzüberschreitenden Projekt namens “m-CBDC” beigetreten. Die amerikanische Notenbank (Fed) und die Europäische Zentralbank (EZB) lassen sich mehr Zeit: In den USA sollen in den nächsten zwölf Monaten mehrere Pilotprogramme für einen digitalen Dollar starten. Und die EZB lotet die mögliche Einführung eines digitalen Euro innerhalb der nächsten fünf Jahre aus..

 

220 Mio Euro Strafe in Frankreich – Google ändert weltweit Werbepraktiken

Dies könnte die Position der Verlage im Kampf gegen US-Technologieriesen wie Google und Facebook um lukrative Werbung stärken. Frankreichs Kartellamt teilte am Montag mit, Google zahle wegen Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung im Online-Werbegeschäft eine Strafe in Höhe von 220 Millionen Euro. Mit dem weltgrößten Suchmaschinenanbieter sei ein Vergleich geschlossen worden, weswegen die Strafe geringer ausgefallen sei, sagte Behördenchefin Isabelle de Silva. Demnach stimmte Google zu, einige seiner Praktiken im automatisiert ablaufenden Online-Werbegeschäft zu ändern.

Die Aufsichtsbehörde stellte fest, dass Googles Anzeigenmanagement-Plattform für große Verlage – Google Ad Manager – den firmeneigenen Online-Anzeigenmarktplatz – Google AdX – begünstige, auf dem Publisher in Echtzeit Werbeplätze an Werbetreibende verkaufen. Im Zuge des Vergleichs verpflichtete sich Google laut Kartellamt, die Zusammenarbeit von Ad Manager mit konkurrierenden Ad-Servern und Plattformen zum Verkauf von Werbeflächen zu verbessern. Einige Änderungen würden bis zum ersten Quartal 2022 umgesetzt, erklärte die Behörde. Demnach werde der US-Konzern keine Berufung dagegen einlegen.

Google hat nach eigenen Angaben auch zugestimmt, es für Verlage einfacher zu machen, seine Daten und Tools zu nutzen. “Wir werden diese Änderungen in den kommenden Monaten testen und weiterentwickeln, bevor wir sie breiter einführen, teilweise auch weltweit”, fügte das Unternehmen hinzu.

Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire begrüßte die kartellrechtliche Entscheidung. “Die Praktiken, die Google eingeführt hat, um seine eigenen Werbetechnologien zu begünstigen, haben sich auf Pressekonzerne ausgewirkt, deren Geschäftsmodell stark von Werbeeinnahmen abhängig ist”, sagte er. “Das sind schwerwiegende Praktiken und sie wurden zu Recht sanktioniert.”

 

EU-Wettbewerbshüter prüfen Vorwürfe gegen Facebook

Dabei soll festgestellt werden, ob das weltgrößte Online-Netzwerk Kundendaten nutzt, um in unfairer Weise mit Werbetreibenden zu konkurrieren. Beide Behörden machten ihre Ermittlungen am Freitag öffentlich. Facebook ist damit der letzte große US-Technologiekonzern, der von EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager unter die Lupe genommen wird. Verfahren gegen Google brockten dem weltgrößten Suchmaschinenanbieter Strafen von mehr als acht Milliarden Euro ein. Ermittlungen gegen Apple und Amazon laufen noch.

Unabhängig voneinander prüfen EU-Kommission und die britische Wettbewerbsbehörde, ob Facebook die Daten missbraucht, die der US-Konzern von seinen fast sieben Millionen Firmen einsammelt, die den Marktplatz nutzen. Das 2016 eröffnete Marktplatz-Geschäft, das komplett in das Netzwerk integriert ist, zählt inzwischen 800 Millionen Nutzer in 70 Ländern, die über die Plattform Waren kaufen und verkaufen. Der US-Konzern erklärte, vollumfänglich mit den Behörden in Brüssel wie auch Großbritannien zu kooperieren, um zu zeigen, dass die Vorwürfe “unbegründet” seien.

Kleinanzeigen-Anbieter haben sich Insidern zufolge beschwert, dass Facebook seine Marktmacht ausnutzt, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Konkret geht es um Vorteile auf Grundlage der vorhandenen Daten, die andere Online-Kleinanzeigen-Firmen nicht besitzen. “In der heutigen Digitalwirtschaft sollten Daten nicht genutzt werden, um den Wettbewerb zu verzerren”, sagte Vestager.

 

Immobilien-Großfusion hievt Europas Börsen auf Rekordhochs

Abbröckelnde Kurse an der Wall Street machten einen Teil der anfänglichen Gewinne aber wieder zunichte. Der Dax stieg am Dienstag zeitweise auf 15.568,60 Punkte und schloss 0,2 Prozent im Plus bei 15.456,09 Zählern. Der breit gefasste Stoxx600 rückte auf bis zu 447,15 Stellen vor. Der Auswahlindex EuroStoxx50 notierte am Abend knapp im Plus bei 4040,30 Punkten. An der Wall Street büßte der US-Standardwerteindex Dow Jones dagegen 0,2 Prozent ein.

Deutschlands größter Wohnungsvermieter Vonovia macht einen neuen Anlauf, um den Rivalen Deutsche Wohnen für 52 Euro je Aktie und damit insgesamt mehr als 18 Milliarden Euro zu schlucken. Die Offerte sei recht attraktiv und die angestrebten Einsparungen erreichbar, kommentierte Analyst Kai Klose von der Berenberg Bank. Durch den freiwilligen Mietendeckel werde das Einnahmenwachstum hier aber hinter den angestrebten drei bis 3,8 Prozent zurückbleiben.

Vonovia-Aktien fielen zeitweise auf ein Zwölf-Monats-Tief von 48,57 Euro und verabschiedeten sich 6,1 Prozent im Minus bei 48,91 Euro in den Feierabend. Die Papiere von Deutsche Wohnen verbuchten dagegen mit einem Plus von fast 16 Prozent auf 52,06 Euro den größten Tagesgewinn seit zwölf Jahren.

GUTE STIMMUNG IN DEUTSCHLANDS CHEF-ETAGEN

Rückenwind erhielten die Aktienmärkte auch vom überraschend starken Anstieg des Ifo-Index, der die Stimmung in den deutschen Chef-Etagen widerspiegelt. “Die Weichen sind auf Erholung und Aufschwung gestellt”, sagte Thomas Gitzel, Chef-Volkswirt der VP Bank. “Es geht nur noch darum, wie stark die Erholung ausfallen wird.” Engpässe bei Vorprodukten könnten das Wachstum zwar bremsen, aber nicht gefährden.

Hiervon profitierten unter anderem die Finanzwerte, die sensibel auf Konjunkturaussichten reagieren. Der europäische Bankenindex stieg auf bis zu 139,57 Punkte, den höchsten Stand seit Ausbruch der Coronavirus-Krise in Europa Anfang 2020. Die Papiere der Deutschen Bank markierten mit 12,51 Euro zeitweise sogar ein Drei-Jahres-Hoch.

FED DÄMPFT INFLATIONSSORGEN

Erleichtert reagierten Anleger zudem auf das jüngste erneute Bekenntnis der Fed zu ihrer ultra-lockeren Geldpolitik. Direktorin Lael Brainard wiederholte außerdem das Mantra der US-Notenbank, dass der aktuelle Inflationsanstieg vorübergehend sei. Aktuell schenkten Anleger diesen Beteuerungen Glauben, sagte Analyst Ricardo Evangelista vom Brokerhaus ActivTrades. “Das ist allerdings ein Katz-und-Maus-Spiel”, warnte Giles Coghlan, Chef-Devisenanalyst des Brokerhauses HYCM. “Irgendwann wird die Drosselung der Wertpapierkäufe kommen.” Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, fiel am Dienstag um bis zu 0,4 Prozent auf ein Viereinhalb-Monats-Tief von 89,533 Punkten.

Die Aussicht auf anhaltend niedrige Zinsen gab Technologie-Werten Auftrieb. Der europäische Branchenindex stieg um 1,4 Prozent. An der Wall Street rückten Konzerne wie Amazon, Facebook oder der Google-Mutter Alphabet bis zu 0,8 Prozent vor. Eine steigende Inflation und höhere Zinsen entwerten Experten zufolge zukünftige Gewinne dieser wachstumsstarken Firmen.

Bei den Kryptowährungen ging die Achterbahnfahrt weiter. Bitcoin verbilligte sich um zwei Prozent auf 38.233 Dollar, nachdem die älteste und wichtigste Cyber-Devise über das lange Wochenendes in einer Spanne zwischen 43.000 und 31.000 Dollar geschwankt hatte. “Die Sorgen vor weiteren schärferen Regulierungen nimmt den Optimisten offensichtlich die Luft zum Atmen”, sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. Ende vergangener Woche hatten chinesische Behörden die Zügel angezogen. Einige Kryptowährungsfirmen kündigten daraufhin ihren Rückzug aus dem Land an.

RTL legt französische Sendergruppe M6 mit Rivalen TF1 zusammen

Man habe exklusive Verhandlungen über die Schaffung eines “nationalen Media-Champions” begonnen, teilte die Bertelsmann-Tochter am Montagabend mit. Die RTL Group will den Schritt zu einem Teilausstieg bei M6 nutzen und an dem fusionierten Unternehmen nur noch 16 statt 48 Prozent halten: Elf Prozent der Anteile verkauft RTL für 641 Millionen Euro an den TF1-Großaktionär Bouygues, den Rest tauscht RTL in TF1-Anteile. Bouygues wird so mit 30 Prozent beherrschender Anteilseigner des börsennotierten Fernseh-Unternehmens, das nach dem Zusammenschluss einen neuen Namen bekommen soll.

Die Verwaltungsräte der Beteiligten hätten schon zugestimmt, hieß es in der Mitteilung. Zusammen wären TF1 und M6 im Jahr 2020 den Angaben zufolge auf einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn (Ebitda) von 461 Millionen Euro gekommen. RTL und Bouygues versprechen sich von der Fusion innerhalb von drei Jahren Einsparungen von 250 bis 350 Millionen Euro, die den operativen Gewinn entsprechend aufbessern sollen. Geführt werden soll das fusionierte Unternehmen von M6-Chef Nicolas de Tavernost.

“Die geplante Fusion der Groupe TF1 und Groupe M6 wäre ein erster großer Schritt in der Umsetzung unserer Strategie, nationale Media Champions in unseren europäischen Märkten zu schaffen.”, erklärte Bertelsmann- und RTL-Chef Thomas Rabe. Eine Konsolidierung in einzelnen Ländern könne erhebliche Werte schaffen. RTL wolle bei dem fusionierten Unternehmen engagiert bleiben: “Als strategische Investoren werden wir langfristige Partner von Bouygues sein.” Allerdings haben die Franzosen ein Vorkaufsrecht auf weitere fünf Prozent der Anteile.

Bertelsmann hatte die M6-Beteiligung Anfang des Jahres zum Verkauf gestellt – mit dem ausdrücklichen Ziel, schlagkräftigere Strukturen auf dem französischen Markt zu schaffen. Auch die von der Familie Berlusconi beherrschte italienische Mediaset hatte Interesse gezeigt. Sie ist auch am RTL-Konkurrenten ProSiebenSat.1 beteiligt. Gespräche hatte es Insidern zufolge auch mit dem französischen Medienkonzern Vivendi und dem Unternehmer Patrick Drahi von Altice Europe gegeben.

Bis die Fusion wirksam wird, könne es bis Ende 2022 dauern, teilte RTL mit. Aus rechtlichen Gründen bleibt der von der Medienaufsicht regulierte Hauptsender M6 als “M6 Edition” in der bestehenden Gesellschaftsstruktur, RTL bringt seinen Anteil von 48 Prozent aber in TF1 ein. Noch vor der Fusion sollen alle M6-Aktionäre eine Ausschüttung von insgesamt 2,50 Euro je Aktie bekommen – für RTL wären das rund 150 Millionen Euro. Der Preis, den Bouygues für das RTL-Paket zahlt, liegt mit 26,30 Euro je Aktie deutlich über dem Kurs der M6-Aktie, die am Montag bei 17,62 Euro geschlossen hatte.

Die Kartellwächter dürften den Deal extrem kritisch prüfen. Rabe hatte bereits im März “erhebliche regulatorische Hürden” eingeräumt. Er setzt darauf, dass die Behörden die Marktmacht der großen US-Internetkonzerne und Streamingdienste wie Google, Facebook und Netflix berücksichtigen.

Der RTL-Chef will noch im ersten Halbjahr auch über die Zukunft der Sender in Belgien und den Niederlanden entscheiden, um die Fernseh-Landschaft dort zu konsolidieren. Bertelsmann will auch in Deutschland Kosten sparen, indem die Töchter RTL Deutschland und der Verlag Gruner+Jahr (“Stern”, “Brigitte”) enger verzahnt werden sollen. Im Sommer soll feststehen, wie die Zusammenarbeit aussehen soll und ob es zu einer Fusion kommt.

 

Tages-Fundamentalprognose DAX-Index – 28. März 2018

Der DAX-Index konnte sich im Laufe der letzten 24 Stunden weiter erholen, aber es bleibt abzuwarten, wie lange dies angesichts der Tatsache anhält, dass die US-Märkte gegen Ende ihres Handels nachgaben, was ebenfalls für den Morgen der asiatischen Märkte galt.

Der DAX wird wahrscheinlich fallen

Der DAX konnte sich erholen, da sich die Risikobereitschaft auf der ganzen Welt verbesserte, nachdem der Markt in der vergangenen Woche stark gestiegen war. Der Rückgang war auf die Tatsache zurückzuführen, dass die USA Zölle angekündigt hatten. Dies hatte zu Befürchtungen geführt, dass es zu einem Ausbruch eines globalen Handelskrieges kommen könnte. Nachdem die neue Woche aber begonnen hatte, traten diese Befürchtungen wieder zurück, da andere Länder keinerlei Folgeaktionen unternahmen. Es gab zwar viel Gerede, was aber zu wenig Bewegung an den Märkten führte.

DAX Hourly
DAX Stundenchart

Wir glauben allerdings, dass dies nur eine vorübergehende Flaute an den Märkten sein wird und die Angst und die Unsicherheit an die Märkte zurückkehren werden, sobald die USA weiterhin ihre nationalistische Politik verfolgen und dadurch andere Länder ermutigen, ihrem Beispiel zu folgen. So etwas ist für kein Wirtschaftssystem gut. Daher sind wir der Ansicht, dass sich das langfristig auswirken und die Erholung nur vorübergehend sein wird. Bestätigt wurden wir in unserer Ansicht dadurch, dass die Tech-Aktien in den USA abrutschen, da die Ermittlungen bei Facebook ausgeweitet werden. Dies wird sich wahrscheinlich auch in anderen Märkten widerspiegeln.

Wir gehen davon aus, dass der DAX den Tag sehr schwach eröffnen wird und diese Schwäche wird sich im Laufe des Tages noch verschlimmern. Vor dem Hintergrund der erst kürzlich aufgetretenen Tiefständen wird sich der Index wohl den größten Teil des Tages auf dem Rückzug befinden. Es sind schon bald neue ernsthafte Tiefststände zu erwarten.