Meta Platforms-Aktie – Nochmals gen Süden!

Genau am 27. April dieses Jahres stellte sich ein Tiefpunkt bei 169 USD ein. Von dort aus gelang es den Bullen der Meta Platforms-Aktie, eine neuerliche Aufwärtsbewegung zu initiieren. Trotzdem ist es so, dass der übergeordnete Trend weiterhin abwärts gerichtet ist.

Es besteht die Gefahr, dass es nochmals zum Anlaufen der 170er-Marke und zu tieferen Preisen kommt. Beispielsweise könnte die Zone um 160 USD eine Rolle spielen. Rückblickend kann gesagt werden, als der Kurssturz im Januar dieses Jahres unter den GD200 führte, war dies ein erstes Warnzeichen. Nun ist der gesamte Trend abwärtsgerichtet, sodass von einem Bärenmarkt gesprochen werden muss.

Meta Platforms-Aktie – Bodenbildung muss zunächst her

Um den negativen Trend ins Positive zu drehen, muss zunächst eine Bodenbildung her. Solange keine steigenden Hoch- sowie Tiefpunkte zu erkennen sind, kann sich keine nachhaltige Trendwende einstellen.

Zudem darf gerne der gleitende Durchschnitt mit der Periode 200 herangezogen werden. Wird er überboten und aufsteigend gedreht, so lohnt es sich sehr, einen Einstieg zu wagen.

Der Heikin-Ashi-Chart von der Meta Platforms-Aktie (D1)

Meta Platforms-Aktie Prognose
Meta Platforms-Aktie | Chart von FxEmpire

Nun eine Trendanalyse (D1) für die Meta Platforms-Aktie

Macd Oszillator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur 3 positiv. Insofern ist das als bärisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Es wird noch analysiert, ob bei der Meta Platforms-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur einer steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. Das muss sich definitiv ändern!

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss geprüft werden, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind nur 2 positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

12.05.2022: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 6 als positiv zu bezeichnen. Das sind nur 20.00 %. Demzufolge wird der Status hier auf „Bärisch“ gesetzt. Von daher ist es clever, mit dem Einstieg in die Meta Platforms-Aktie zu warten, bis die Analyse ein positives Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Meta verzeichnet wieder steigende Nutzerzahlen

Zu Beginn des neuen Jahres stürzte die Aktie des Unternehmens dann regelrecht ab, zwischenzeitlich notierte der Titel rund 50% unter seinem 52-Wochen-Hoch ($324.80). Umso freudiger dürften Verantwortliche und Anleger nun die Zahlen des ersten Quartals 2022 zu Kenntnis genommen haben.

So konnte Meta den Abwanderungstrend der User vorerst stoppen und dementsprechend wieder steigende Nutzerzahlen verkünden.

Im ersten Quartal 2022 nutzten täglich rund 1.96 Milliarden Menschen die Plattformen des Konzerns und somit etwa 30 Millionen mehr als in den vorherigen drei Monaten.

Auch beim Umsatz vermeldet der Tech-Riese Zuwächse, wenngleich diese so niedrig daherkommen, wie zuletzt zum Börsengang vor zehn Jahren und somit die Erwartungen der Analysten verfehlt wurden. Begründet wird dies seitens Meta unter anderem damit, dass im Zuge des Ukraine-Konflikts die Anzeigenplattform in Russland gestoppt wurde.

Zudem bremse der Krieg die Aktivität der Werbekunden im Gesamten. Auch Apples neue Datenschutzregeln, welche die Personalisierung von Werbung erschweren, hätten ihren Teil zum abgeschwächten Wachstum beigetragen. Insgesamt stieg der Umsatz im ersten Quartal im Jahresvergleich um 7% auf $27.9 Milliarden, seitens der Analysten wurde ein Umsatz von $28.2 Milliarden prognostiziert.

Gar rückläufig entwickelte sich der Gewinn im Haus Meta: Den $9.5 Milliarden aus dem ersten Quartal des vergangenen Jahres steht ein $7.46 Milliarden-Gewinn in den ersten drei Monaten 2022 gegenüber, was einem Rückgang von rund 21% entspricht. Übertreffen konnte das Unternehmen indes die Analystenschätzungen hinsichtlich des Gewinns je Aktie.

So rechneten diese mit einem Plus von $2.56 pro Anteilsschein, realisiert wurden letztlich $2.72 Gewinn je Aktie. Anfügen muss man aber hier, dass Meta-CEO Mark Zuckerberg die Anleger im Januar darauf eingestimmt hatte, dass man aufgrund der massiven Investitionen in das Metaverse mit einem Gewinnrückgang für das aktuelle Jahr rechne. Diese Prognose hat sich für die Aktionäre jedoch (bisher) nicht bestätigt.

Die Meta-Aktie, die übrigens bereits fix für unser bald auf den Markt kommendes Tech33-Aktienpaket ausgewählt wurde, verbuchte zuletzt Anstiege von knapp 20%, steht aber seit Jahresbeginn weiter mehr als 35% im Minus. Dies macht sie natürlich attraktiv im Hinblick auf mögliche Einstiege.

 

Meta’s Diem wird zu Zuck-Bucks

Das Unternehmen Meta erwägt Berichten zufolge die Einführung einer virtuellen Währung namens “Zuck Bucks”. Medienberichten zufolge tendiert Meta zu einer Art In-App-Währung, die zentral vom Meta kontrolliert wird. Dies wäre vergleichbar mit denjenigen in Spielen wie Roblox.

Meta führt In-App Währungssystem ein

Wie die Financial Times berichtet, prüft der Tech-Gigant Meta angeblich die Einführung eines zentralisierten In-App-Währungssystems, das auf seinen verschiedenen Plattformen, darunter Facebook, Instagram und WhatsApp, verwendet werden kann.

Es scheint, dass die schwindende Popularität von Facebook Meta dazu veranlasst hat, sich Gedanken über die Zukunft seiner Finanzen zu machen, was das Unternehmen dazu veranlasst hat, nach Möglichkeiten zu suchen, sich über die Werbeeinnahmen hinaus zu diversifizieren und die Benutzer zu integrieren.

Dementsprechend läuft das Projekt unter dem Arbeitstitel “Zero Bucks”. Intern wird die Währung jedoch den Spitznamen “Zuck Bucks” tragen, in Anlehnung an den CEO von Meta, Mark Zuckerberg.

Die Währung von Meta befindet sich noch in der Planungsphase und wird vielleicht nie werden. Auf Nachfrage wollte Meta die Entwicklung weder bestätigen noch dementieren.

Meta verabschiedet sich von Diem

Mark Zuckerberg war schon immer daran interessiert, eine digitale Facebook-Währung zu schaffen. Seine Pläne für eine Kryptowährung scheiterten jedoch am massiven Widerstand der US-Notenbank sowie von Datenschützern und Politikern. Die Technologie hinter der Kryptowährung Diem (ehemals Libra) wurde an die kalifornische Bank Silvergate für $182 Millionen.

Dies könnte große Auswirkungen auf den gesamten Bereich der Kryptowährungen haben, da Meta eine der ersten großen Social-Media-Plattformen wäre, die ihre eigene digitale Währung besitzt. Bei Erfolg könnte dies andere Plattformen dazu ermutigen, dasselbe zu tun, was zu einer massenhaften Einführung von Kryptowährungen führen würde.

Meta Platforms-Aktie – Noch keine Bodenbildung in Sicht!

Erst kürzlich wurde bei der Meta Platforms-Aktie ein neues Tief am Markt generiert. Die Bären drückten den Anteilschein auf im Tief 190,22 USD. Damit ist die vorherrschende Trendrechnung die südliche. Dies ist, wie auf dem Schaubild zu erkennen ist, bereits seit spätestens Anfang des Jahres klar. Dort wurden relevante Unterstützungen aufgegeben und entscheidende Trendindikatoren auf bärisch gedreht.

Um eine Trendumkehr zu erhalten, muss erst eine entsprechende Bodenbildung ersichtlich sein. Diese zeichnet sich üblicherweise mit steigenden Hoch- und Tiefpunkten aus. Solange dieser Umstand nicht gegeben ist, muss zwangsläufig mit weiter fallenden Notierungen zu rechnen sein.

Meta Platforms-Aktie – 200er-Marke im Blickfeld

Auf der Unterseite kommt aktuell die glatte und deswegen auch psychologisch interessante 200er-Marke sehr stark in den Fokus. Die Kurse handeln mit 203 USD derzeit fast exakt in diesem Bereich. Sollte diese Kursmarke nachhaltig unterschritten werden, so kann es auch recht schnell zum 2020er-Tief von etwa 137 USD zur Unterseite gehen.

Fazit – long-orientierte Anleger sollten zunächst eine bestätigte Trendwende abwarten. Idealerweise dreht die gleich folgende Trendanalyse von einem Bärenmarkt in einen Bullenmarkt.

Der Heikin-Ashi-Chart von der Meta Platforms-Aktie (D1)

Meta Platforms-Aktie Prognose
Meta Platforms-Aktie | Chart von fxempire

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für die Meta Platforms-Aktie!

Macd Oszillator: Es wird bei dem oft verwendeten Indikator geschaut, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zudem auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur zwei positiv. Insofern muss das leider als sehr bärisch bezeichnet werden.

Gleitende Durchschnitte: Nun wird geprüft, ob bei der Meta Platforms-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nicht ein einziger steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. So geht es nicht weiter!

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss analysiert werden, ob sich der Indikator unterhalb vom Schlusskurs befindet. Falls ja, dann ist ein bestätigter Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen ist nicht eine einzig positiv. Das ist mega bärisch, hier drohen weitere Verluste.

Die Auswertung der Trendanalyse

04.03.2022: Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 2 als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 6.67 %. Deswegen wird der Status hier auf „Sehr Bärisch“ gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in die Meta Platforms-Aktie zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Meta Platforms-Aktie – Wie weit noch?

Mit der Ergebnisveröffentlichung vom 2. Februar dieses Jahres kam es zu einem massiven Abverkauf der Meta Platforms-Aktie. Schon kurz zuvor, also im Dezember und Januar, stellte sich ein Unterschreiten des 200-Tage-Durchschnitts ein. Dieser ist nun natürlich vollkommen zur Unterseite durchstoßen und inzwischen auch auf fallend gedreht.

Im Rahmen des Niedergangs wurde die Kurszone von etwa 245 USD angelaufen und zur Unterseite durchstoßen. Dabei handelte es sich um eine relevante Unterstützung. Aktuell wird die Support-Area um etwa 220 USD von Meta Platforms getestet. Falls diese auch nicht halten sollte, so kommt als nächstgrößere Unterstützung der Bereich von etwa 140 USD in den Fokus. Dort stellte sich im März 2020 ein prägnantes Tief ein. Doch ob es tatsächlich so weit zur Unterseite geht, muss schlussendlich abgewartet werden.

Meta Platforms-Aktie – Abwärtstrend hat weiter bestand

Derzeit besteht ein massiver Abwärtstrend, in welchen man besser nicht hinein greift. Aus Sicht des Fibonacci-Extension-Werkzeugs ist bei 180 USD eine 200-prozentige Ausdehnung der Welle 1 zu finden. Es ist gut möglich, dass irgendwo zwischen 180 und 200 USD ein vorläufiger Boden gefunden wird.

Fazit – Übergeordnet besteht nun also eher die Chance für die short-orientierten Anleger. Das Blatt ins langfristig Positive zu wenden, wird einige Monate in Anspruch nehmen.

Der Heikin-Ashi-Chart von der Meta Platforms-Aktie (D1)

Meta Platforms-Aktie Prognose
Meta Platforms-Aktie | Chart von fxempire

Was sagt die Trendanalyse (D1) für die Meta Platforms-Aktie?

Macd Oszillator: Bei dem wichtigen Indikator muss geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nicht eine positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen und muss sich ändern.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei der Meta Platforms-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nicht ein einziger steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. So geht es nicht weiter!

Parabolic SAR Indikator: Es wird als Letztes noch analysiert, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen ist nicht eine einzig positiv. Das ist mega bärisch, hier drohen weitere Verluste.

Die Auswertung der Trendanalyse

17.02.2022: Nun zur Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon ist kein einziger als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 0.00 %. Deswegen wird der Status hier auf „Sehr Bärisch“ gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in die Meta Platforms-Aktie zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

PayPal nach Rekord-Crash: Ist die Welle 5 beendet?

Der Wind an den Börsen hat gedreht. Nicht direkt an den großen Indizes wie DAX oder Nasdaq 100. Sehr wohl aber bei einzelnen Aktien aus dem Tech-Sektor, die in den letzten Jahren exorbitante Kursgewinne erzielt haben. So ist jüngst die Meta Platform-Aktie an nur einem Handelstag um 26 Prozent kollabiert. Ähnlich stark hatte es zuvor schon den Zahlungsdienstleister PayPal erwischt, der allein am 2. Februar bereits um fast 25 Prozent abgestürzt war.  

PayPal Kursverlauf

PayPal: 60 Prozent unter den Rekordhochs 

Nachdem besonders PayPal in den letzten zwei Jahren den Markt in Form des Nasdaq 100 deutlich schlagen konnte, ist jetzt die Realität in die Aktie eingekehrt bzw. zurückgekehrt. Die Zeiten der Outperformance sind erst einmal vorbei. Dafür war der Kursverlust von über 60 Prozent seit Juli 2021 schlichtweg zu groß. Es ist absehbar, dass PayPal die aktuelle Performance-Schere von über 50 Prozent zur Benchmark so schnell nicht ausbügeln können wird.

Paypal vs Meta vs Nasdaq 100

Schaut man sich zudem zusätzlich an, was der Grund für den letzten Kursknick gewesen ist, so ist absehbar, dass der Kursrutsch durchaus begründet war. Neben den überraschend deutlich verfehlten Gewinnzielen im abgelaufenen 4. Quartal 2021 war es vor allem der schwache Blick in die Zukunft, der die Anleger irritiert und verstört hat. Die erfolgsverwöhnten und auf Wachstum getrimmten Anleger mögen es natürlich gar nicht, wenn das Wachstum abreist.

Korrekturziel deutlich übererfüllt

In der letzten Einschätzung an dieser Stelle „PayPal: 42 Prozent Kursverlust! Jetzt einsteigen?“ vom 17. Januar stand die Frage im Raum, ob PayPal bereits auf dem Niveau von 178 USD einen Kauf wert sein könnte. Die Frage konnte damals klar verneint werden. Begründet wurde das Abwarten  mit dem damals noch unfertigen 5-teiligen Abwärtsimpuls nach Elliott Wave. 

Erst nach neuen signifikanten Tiefs im Bereich von 150 bis 145 USD und im Zusammenhang mit einer dort verlaufenden wichtigen Unterstützungslinie könnten Anleger ein Schnäppchen schlagen. Zitat: „Bei ungefähr 150 bis 145 USD trifft PayPal auf gewichtige und mittelfristige Unterstützungslinie. Dort könnte dann vom Markt ein ‚echter‘ Boden ausgebildet werden, aus dem dann anschließend im besten Fall eine Trendwende erwachsen könnte.“

PayPal nach Elliott Wellen: Welle 5 sieht fertig aus

Der besagte Kurszielbereich wurde im Rahmen des weiteren Ausverkaufs am 2. Februar erreicht und wurde jedoch weiter nach unten durchschlagen. Erst am 4. Februar kam PayPal etwas zur Ruhe und konnte sich ausgehend von einem abermaligen neuen Jahrestief ab 121,40 USD zumindest leicht um 1,43 Prozent erholen.

PayPal nach Elliott Wave

Der große Abwärtsimpuls seit Juli 2021 sieht damit komplett aus. Die Chancen auf steigende Kurse stehen ab jetzt deutlich besser als auf weiter fallende. Zudem auch der RSI zuletzt nicht mehr mit den stark fallenden Kursen hinterhergekommen ist und hier ein mögliche bullische Divergenz zeigt. Zusätzlich könnte das Durchschlagen der Unterstützungslinie in diesem Zusammenhang ein klassischer Fehlausbruch sein, das das nun bullische Setup abrundet.

Noch sieht die PayPal-Aktie bescheiden aus. Doch das könnte sich schlagartig ändern, sobald die Unterstützungslinie bei etwa 143 USD zurückerobert wird. In diesem Fall könnte in der Tat die skizzierte Erholungsbewegung auf 212 bis 225 USD starten.

Meta Platforms-Aktie mit historischem Crash! Kaufkurse?

Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook sowie Vorstandsvorsitzender des Unternehmens Meta Platforms Inc, gilt als erfolgsverwöhnt. Alles, was er im Zusammenhang mit seinem Unternehmen in den letzten Jahren angefasst hat, konnte er relativ schnell in bare Münze umwandeln. Nicht umsonst ist Zuckerberg einer der reichsten Menschen auf der Erde. Vor ein paar Monaten, als das soziale Netzwerk die Billionen-Bewertung geknackt hatte, summierte sich sein Vermögen auf über 100 Milliarden US-Dollar.

Meta Platforms Kursverlauf

Diese langfristige Erfolgsserie ist spätestens jetzt zumindest unterbrochen. Nach eher enttäuschenden Quartalszahlen und einem hoch enttäuschenden bzw. verhaltenen Ausblick ging der Aktienkurs in die Knie und verlor am 3. Februar per Tagesschlusskurs an der Nasdaq historische 26,39 Prozent. Nie gab es seit dem Börsengang am 18. März 2012 einen größeren Tagesverlust.

Meta Platforms: Vom Outperformer zum Underperformer

Doch den ebenfalls erfolgsverwöhnten Aktionären war eine Umsatzsteigerung von 20 und ein Gewinnanstieg von acht Prozent nicht gut genug. Besonders der Ausblick in die nahe Zukunft machte vielen Bauchschmerzen. Der chinesische Konkurrent TikTok bereitet mit seinen Kurzvideos Zuckerberg schlaflose Nächte. Und auch Apple mit seiner rigiden Datenschutzpolitik grätscht richtig hinein in das so wichtige Geschäft mit personalisierten Werbeanzeigen. Die Party bei Meta ist definitiv vorbei.

Meta Platforms vs Nasdaq 100

Die Aktie von Meta Platforms gibt entsprechend Crash-artig nach und Zuckerberg verliert an nur einem einzigen Tag 25 bis 30 Milliarden US-Dollar Vermögen. Der Status des Outperformers hat sich im Prinzip über Nacht in Luft ausgelöst. Gegenüber dem Nasdaq 100 Index klafft nun eine mittelfristige Performance-Lücke von gut und gerne 35 Prozent. Diese dramatische Entwicklung dürfte auf kurz oder lang auch dazu führen, dass sich auch große Aktienfonds nach und nach von Aktien von Meta Platforms trennen werden. Kein ambitionierter Fondsmanager möchte schlecht laufende Titel in seinem Portfolio, die nicht einmal mit der Benchmark mithalten können.  

Charttechnik: Der erste und letzte Rettungsanker

Im mittelfristigen Wochen-Chart ist auf einen Blick erkennbar, worum es für die Aktie jetzt geht. Achten Sie auf die grüne Unterstützungslinie, die sich über die Hochs aus dem Juli 2018 und Januar 2020 definiert. Genau diese Linie wurde jetzt in einem Rutsch getestet. Bisher gab es an dieser Stelle keine großartige Gegenbewegung. Anleger, die bei Meta Platforms auf ein Schnäppchen hoffen, sollte eben auch auf eine positive Gegenbewegung an dieser markanten Stelle warten. 

Meta Platforms mit Trendlinien

Sollte die sich in den kommenden Handelstagen – obligatorische Fehlausbrüche unbedingt einkalkulieren! – zeigen, könnte der Kurs auch schnell wieder anziehen und zumindest auf etwa 275 bis 300 USD hochbouncen. Sollte sich hingegen keine positive Reaktion zeigen, dann könnte es schnell zappenduster für Meta Platforms werden. Denn die nächste signifikante Unterstützung entspricht schon dem einfachen Aufwärtstrend. Und dieser verläuft erst bei ca. 175/170 USD. Anleger und Trader sollten als auf keinen Fall überhastet einsteigen, sondern auf halbwegs klare charttechnische warten, ehe hier ein Einstieg ins Auge gefasst wird!

Tesla-Aktie – Vorsicht ist geboten!

Derzeit kommt es zu einigen Börsen-Stürmen. Beispielsweise hat Meta Platforms gestern um 25 % abgeben müssen. Auch Netflix steht mit 5,5 % in dem roten Bereich. Wird sich die Tesla-Aktie diesem Trend anschließen und weiter abgeben?

Tesla-Aktie – 200-Tage-Durchschnitt im Fokus

Auf dem Schaubild ist hervorragend zu sehen, wie der GD200 am 28. Januar dieses Jahres wieder einmal seine Relevanz aufzeigte und den Kurs stützte. Es kam innerhalb des Tages zum Anlaufen und auch zum Abprallen Richtung Norden. Doch wie nachhaltig wird die jüngste kleine Aufwärtsbewegung sein? Es besteht die große Gefahr, dass es einen nochmaligen Abwärtsschub gibt und der 200-Tage-Durchschnitt damit nachhaltig unterschritten werden könnte.

Ist er nachhaltig unterschritten, so trübt wiederum die langfristige Aussicht für die Tesla-Aktie ein. Auf der Unterseite kommt dann die Preiszone von etwa 550 USD sehr stark in den Fokus. Dort sind Tiefpunkte aus dem März und Mai 2021 zu finden. Alte Tiefpunkte ziehen die Kurse gerne magische an, bieten dann aber auch Unterstützung. Um das Chartbild positiv zu halten, muss die Marke von 800 USD für ausreichend Halt sorgen können.

Der Heikin-Ashi-Chart von der Tesla-Aktie (D1)

Tesla-Aktie Prognose
Tesla-Aktie | Chart von fxempire

Nun eine Trendanalyse (D1) für die Tesla-Aktie!

Macd Oszillator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur zwei positiv. Insofern muss das leider als sehr bärisch bezeichnet werden.

Gleitende Durchschnitte: Es wird noch analysiert, ob bei der Tesla-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur die Hälfte steigend. Das überzeugt nicht besonders. Hier muss definitiv mehr kommen!

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss geprüft werden, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind nur 3 positiv. Bullisch ist definitiv etwas anderes.

Die Auswertung der Trendanalyse

04.02.2022: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 10 als positiv zu bezeichnen. Das sind nur 33.33 %. Demzufolge wird der Status hier auf „Bärisch“ gesetzt. Von daher ist es clever, mit dem Einstieg in die Tesla-Aktie zu warten, bis die Analyse ein positives Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Meta Platforms-Aktie – Die Bären sind am Ruder!

Mit dem Durchbrechen der Kursmarke von etwa 306 USD wurde nun eine wichtige Unterstützung zum wiederholten Male angegriffen. Zudem kommt, dass der wichtige und viel beachtete 200-Tage-Durchschnitt nicht mehr von den Bullen der Meta Platforms-Aktie zurückerobert werden konnte. Zumindest nicht nachhaltig.

Meta Platforms-Aktie – 350er-Zone ist der Widerstand

Auf der Oberseite zeigt sich inzwischen eine massive Widerstandszone im Bereich von etwa 350 USD. Diese Marke muss zwangsläufig für neuerlich steigende Kurse überschritten werden. Unterhalb besteht jetzt zunächst Abwärtsdruck für Meta Platforms. Auf der Unterseite kommt als weiter relevante Zone der Kursbereich um etwa 250 USD in den Fokus. Dort sind markante Tiefpunkte aus dem September 2020 und Januar 2021 zu finden. Diese müssen schlussendlich für ausreichend Halt sorgen können.

Da die später noch folgende Trendanalyse eine sehr bärische Situation aufzeigt, bedarf es sicherlich einiger Wochen, um die Trendlage wieder deutlich auf bullish zu drehen.

Fazit – mit der Aufgabe wichtiger Unterstützungen und Trendindikationen liegt der Vorteil aktuell aufseiten der Short-orientierten Anleger. Kurse unterhalb der 340er respektive 350er-Marke sind vorerst kritisch zu betrachten.

Der Heikin-Ashi-Chart von der Meta Platforms-Aktie (D1)

Meta Platforms-Aktie Prognose
Meta Platforms-Aktie | Chart von fxempire

Was sagt die Trendanalyse (D1) für die Meta Platforms-Aktie?

Macd Oszillator: Bei dem wichtigen Indikator muss geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nur eine positiv. Hier muss man davon sprechen, dass dies sehr bärisch ist.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei der Meta Platforms-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur einer steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. Das muss sich definitiv ändern!

Parabolic SAR Indikator: Es wird als Letztes noch analysiert, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen ist nur eine positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen, hier drohen weitere Verluste.

Die Auswertung der Trendanalyse

27.01.2022: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 3 als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 10.00 %. Deswegen wird der Status hier auf „Sehr Bärisch“ gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in die Meta Platforms-Aktie zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

ROSE steigt trotz fallender Kryptomarkt

Oasis Networks Stärke

Oasis Network ist eine schnell wachsende Blockchain-Plattform, die einige der größten Herausforderungen von Ethereum löst. Es hat schnellere Geschwindigkeiten und niedrigere Kosten als Ethereum.

Oasis stand in letzter Zeit im Rampenlicht, da Investoren das Wachstum seines Netzwerks einpreisen. Im Jahr 2021 kündigten die Entwickler beispielsweise einen riesigen Fonds in Höhe von 160 Millionen US-Dollar an, um Anreize für Entwickler zu schaffen, die das Netzwerk nutzen. Die Entwickler haben auch die Cipher ParaTime auf den Markt gebracht, die eine datenschutzfreundliche ParaTime ist und ein führender Baustein von DEFI ist. Sie haben auch das Oasis Emerald im Mainnet und das Parcel SDK in der Beta auf den Markt gebracht.

Am wichtigsten ist, dass Oasis wichtige Partnerschaften mit Unternehmen wie Facebook, Genetica, Nebula und BMW eingegangen ist.

Wie sieht es für ROSE aus?

ROSE Chart

Der ROSE-Preis hat sich diese Woche stark erholt. Es wird bei 0,38 US-Dollar gehandelt, was über dem niedrigsten Stand in diesem Jahr liegt. Er hat sich über die gleitenden 25-Tage- und 50-Tage-Durchschnitte. Er bewegte sich auch über den absteigenden Kanal.

Daher besteht die Wahrscheinlichkeit, dass der Preis des Oasis Network weiter steigen wird, da die Bullen das wichtige Widerstandsniveau bei 0,45 $ anvisieren. Diese Ansicht wird ungültig, wenn sie unter die wichtige Unterstützung bei 0,35 Dollar fällt.