DAX zunächst schwach – EURUSD Kursziel 1,0430

DAX – 14.200 Punkte sind die Benchmark

Tickmill-Analyse: DAX im Tageschart

Der Abwärtstrend im Tageschart des DAX gibt derzeit weiter die Richtung vor. Dessen Korrektur hat zunächst durchaus das Potential für Anstiege in Richtung des Zwischenhochs bei gut 14325 Punkten. Ob es dazu kommt oder nicht, hängt vom Umgang des Marktes mit dem kleinen Widerstand bei 14.200 Punkten ab.

Gelingt innerhalb des Handelstages der Sprung über diese Marke, spricht das zumindest kurzfristig für bullische Szenarien. Bleibt es allerdings bei der übergeordneten Marktschwäche, stehen mit Kursen unterhalb des Tagestiefs bei 14.005 Punkten die Chancen für bärische Setups recht gut.

Als erstes Ziel auf der Chartunterseite bietet sich das Vorwochentief bei gut 13.880 Punkten an. Darunter stellt das Spikelow um 13.575 Punkte den nächsten Anlaufpunkt.

EURUSD – Potentielles Kursziel bei 1,0430 USD

Tickmill-Analyse: Wochenchart im EURUSD

In der FX-Paarung EURUSD zeigt der Weg des leichteren Widerstands derzeit ebenfalls weiter nach unten. Mit der Bestätigung des Verkaufssignals (roter Pfeil) haben die Verkäufer wieder die Oberhand. Die Entscheidung der EZB, die Geldpolitik weiterhin recht locker zu handhaben, lieferte den Verkäufern das nächste fundamentale Argument, was den Abwärtstrend weiter unterstützt.

Unterschreitet der EURUSD das Jahrestief bei 1,0757 USD, wird die Trendfortsetzung eingeleitet, was den Weg zum Jahrestief 2020 bei gut 1,0630 USD ebnet. Aus technischer Sicht – Spiegelung der Korrekturtiefe bis auf 1,1185 USD nach unten – hat die laufende Abwärtsbewegung sogar Potential für Notierungen um das Level von 1,0430 USD.

 

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.

Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 71% (Tickmill UK Ltd) und 65% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

EURUSD – Der übergeordnete Trend setzt sich weiter fort!

In dem Monat März konnte sich eine Stabilisierungs-Formation am Markt bilden. Es erinnert stark an ein steigendes Dreieck. Es kam dann zum Ende März zu einem Übersteigen der Widerstandsmarke, doch der übergeordnete Trend von EURUSD setzte sich weiter durch.

Auf dem Schaubild ist hervorragend zu erkennen, wie aus langfristiger Sicht heraus gesehen ein Bärenmarkt vorliegt. Schon seit Anfang letzten Jahres fallen die Kurse mehrheitlich zur Unterseite ab. Im Rahmen des Niedergangs wird nun ein Kursniveau angelaufen, welches zuletzt im Jahre 2020 zu sehen war.

Es besteht daher die Möglichkeit, dass die Preise nochmals abgeben und das Corona-Tief von 1,063 USD anlaufen. Der Trend ist jedenfalls zur Unterseite ausgerichtet und mit einem neuen Tiefpunkt würde sich dieser negative Trend weiter bestätigen.

EURUSD – so kommt die Trendwende zustande

Um das Chartbild vom EURUSD ins Positive zu drehen, muss eine Stabilisierung mit steigenden Hoch- sowie Tiefpunkten vonstattengehen. Dann müsste die Widerstandsmarke von etwa 1,198 USD zum wiederholten Male angelaufen und auch aufgebrochen werden. Der nächste Schritt müsste dann sein, dass die Bullen es in die Zone von etwa 1,15 USD schaffen.

Fazit – derzeit liegt ganz klar ein Abwärtstrend vor. Es wurde zwar gerade ein Szenario beschrieben, mit dem der Markt wieder auf bullish gedreht werden kann, dennoch wird dies sicherlich eine Weile in Anspruch nehmen. Aktuell ist die Short-Seite weiter zu bevorzugen.

Der Heikin-Ashi-Chart von EURUSD (D1)

EURUSD Prognose
EURUSD | Chart von FxEmpire

Was sagt die Trendanalyse (D1) für EURUSD?

Macd Oszillator: Bei dem wichtigen Indikator muss geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nicht eine positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen und muss sich ändern.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei EURUSD die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nicht ein einziger steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. So geht es nicht weiter!

Parabolic SAR Indikator: Es wird als Letztes noch analysiert, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen ist nur eine positiv. Damit ist das als sehr bärisch zu bezeichnen, hier drohen weitere Verluste.

Die Auswertung der Trendanalyse

10.04.2022: Nun zur Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon ist nur ein einziger als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 3.33 %. Deswegen wird der Status hier auf „Sehr Bärisch“ gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in EURUSD zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

EUR/USD – Wie stark ist die Gegenwehr der Bullen?

Mit dem Kurssturz vom 7. Februar hat sich ein Kurstief bei 1,08 USD ereignet. Die Bullen vom EUR/USD konnten eine Stabilisierung initiieren und schon am 10. März an den Widerstandsbereich von rund 1,125 USD anlaufen.

Erst in den letzten Handelstag, also am 17. März, wurde das Kursniveau zum wiederholten Male erreicht. Der Kurs prallt allerdings schon wieder ab. Auf der Oberseite ist es jetzt absolut nötig, die Marke von rund 1,125 USD aufzubrechen. Nur so können die Bullen in Richtung des nächstgrößeren Widerstandsbereichs von 1,15 USD anziehen.

EUR/USD – übergeordnet zeigt der Trend noch gen Süden

Blickt man auf das Schaubild, so erkennt man tendenziell einen Abwärtstrend. Hierzu können aus mittel- und langfristiger Sicht der GD-100 sowie 200 verwendet werden. Solange diese Indikatoren fallend und unterschritten sind, bleibt die übergeordnete Situation bärisch.

Auf der Unterseite kommt das Kurstief vom Februar bei 1,08 USD in den Fokus. Aber auch ein weiterer Rutsch ist nicht auszuschließen. Fazit – die Bullen arbeiten an einer Bodenbildung, dennoch ist der übergeordnete Trend abwärts gerichtet.

Der Heikin-Ashi-Chart von EUR/USD (D1)

EUR/USD Prognose
EUR/USD | Chart von fxempire

Das ist eine Trendanalyse (D1) für EUR/USD!

Macd Oszillator: Bei dem beliebten Indikator wird nun analysiert, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Auch wird geschaut, ob der Macd über null tendiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur zwei positiv. Insofern muss das leider als sehr bärisch bezeichnet werden.

Gleitende Durchschnitte: Hierbei wird analysiert, ob bei EUR/USD die GDs steigend sind. Ein Aufwärtstrend wird durch steigende GDs gekennzeichnet. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind nur 2 steigend. Insofern muss das leider als sehr bärisch bezeichnet werden.

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes wird geschaut, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind nur 4 positiv. Bullisch ist definitiv etwas anderes.

Die Auswertung der Trendanalyse

23.03.2022: Was zeigt die Gesamtauswertung auf? Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 8 als positiv zu bezeichnen. Das sind nur 26.67 %. Demzufolge wird der Status hier auf „Bärisch“ gesetzt. Von daher ist es clever, mit dem Einstieg in EUR/USD zu warten, bis die Analyse ein positives Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

EUR/USD – Das sieht recht short aus am Widerstand

Die Extreme der Freitagskerze sind entscheidend

Tickmill-Analyse: EURUSD im Tageschart

Die Sichtprüfung im Tageschart des EURUSD ergibt aktuell wieder einmal, dass der Widerstandsbereich zwischen 1,1100 USD und 1,1120 USD eine hohe Marktbeachtung findet. Seit der Erholung vom Märztief bei 1,0806 USD ist die FX-Paarung drei Mal in dieses Level bzw. leicht darüber hinaus vorgedrungen und immer wieder abgeprallt.

Zuletzt hat EURUSD am Freitag vergebens versucht, diese Marke von 1,1100 USD aus dem Markt zu nehmen. Das weitere Chartgeschehen hängt aus technischer Sicht nun vom Marktverhalten an den Kerzenextremen (blau markiert) ab. Sollte der Sprung über die Oberseite bei 1,1118 USD noch vollzogen werden, ebnet das den Weg nach oben in Richtung 1,1280 USD.

Bricht EURUSD hingegen nachhaltig durch das Freitagstief bei 1,1003 USD, dürfte ein Test des Zwischentiefs bei 1,0900 USD auf der Agenda stehen.

Bärische Keilformation im 4 Stundenchart

Tickmill-Analyse: EURUSD im 4-Stundenchart

Der Blick in den untergeordneten Trendverlauf des 4-Stundencharts macht die oben geschilderte Erholungsbewegung vom 11. Bis 17. März innerhalb einer bärischen Keilformation ersichtlich. Der Ausbruch durch die Keilunterseite spricht zunächst für ein Ende der Aufwärtsphase.

Die Notierungen unterhalb der Marke von 1,1000 USD bestätigen die Fortsetzung der Ausbruchsbewegung und bringen für kurzfristig ausgerichtete Trades die untergeordneten Pivots um 1,0950 USD und 1,0925 USD zur Zielplanung ins Spiel. Für die Longseite ergibt sich oberhalb von 1,1137 USD der untergeordnete Drehpunkt bei 1,1246 USD als Zwischenziel.

Videobesprechung

 

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.

Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 70% (Tickmill UK Ltd) und 66% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

EUR/USD Kursziel 1,15 USD – Wenn die Rally läuft!

Ein Trendwechsel bietet ideale Chancen

Tickmill-Analyse: EURUSD im Tageschart

Die Tatsache, dass der Rückschnapper vom letzten Test des Widerstands um die Marke von 1,1120 USD zu einem bei 1,0900 USD verortetem und damit höheren Tief im Tageschartverlauf geführt hat, bietet dem Trading im EURUSD derzeit wieder einmal Perspektiven auf der Chartoberseite.

Gelingt der nachhaltige Bruch des Widerstands mit Kursen oberhalb des Verlaufshochs bei 1,1121 USD bzw. dem aktuellen kleinen Trendhoch bei 1,1138 USD, bestätigt das den Aufwärtstrend auf Tagesbasis im Währungspaar. Mit diesem Trend im Rücken sind weitere Kurszuwächst in Richtung des Verkaufslevels bei 1,1280 USD bzw. dem darüber gelegenen Wendelevel um 1,1390 USD denkbar.

Im Optimalfall steht sogar einem Test der Marke von 1,1500 USD nichts im Weg. Allerdings darf auch nicht übersehen werden, dass sich im Tageschart eine Keilformation ausbildet, die bei einen nachhaltigen Bruch durch die steiler verlaufende Unterseite schnell wieder fallende Notierungen nach sich ziehen kann.

Die Rally im 4-Stundenchart untermauert das optimistische Bild

Tickmill-Analyse: EURUSD im 4-Stundenchart

Der Blick in den untergeordneten Zeitverlauf macht offensichtlich, was das große Chartbild nicht direkt offenbart. Die Rally läuft mit einem kleinen Trend im Rücken. So lange dieser anhält, nährt dieser die Rally und damit die Chancen auf weitere Kurszuwächse in die Chartoberseite. Kommt es allerding tatsächlich zum Ausbruch durch die Keilunterseite, trübt das das Bild etwas ein.

So lange das Zwischentief bei 1,0900 USD jedoch hält, bleibt die große Long-Chance erhalten. Kurzfristige Short-Trades finden zunächst am Doppeltief um die Marke von 1,0926 USD Orientierung. Brechen die Kurse jedoch nachhaltig zusammen, steht ein Test der Tiefs bei 1,0840 USD bzw. 1,0806 USD auf der Agenda.

Videobesprechung

 

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.

Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 70% (Tickmill UK Ltd) und 66% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

EUR/USD – Wann kommt der nächste Absturz?

Direkt zum Anfang des Jahres startete beim EUR/USD eine Serie von Abverkäufen. So wurde am 28. Januar ein Kurstief von 1,112 USD erreicht und am 7. März dieses Jahres dann ein weiterer Absturz auf 1,080 USD. Damit befindet sich die Währung in einem handfesten Bärenmarkt.

Blickt man etwas länger zurück, so findet man im Januar 2021 ein Hochpunkt bei 1,235 USD. Dieser Rückschlag hält aus heutiger Sicht immer noch an. Um das zu ändern, muss den Bullen zwangsläufig eine Trendwende gelingen. So etwas geschieht in der Regel mit steigenden Hoch- sowie Tiefpunkten. Dieser Umstand zeichnet sich aktuell noch nicht ab.

EUR/USD – Widerstände müssen zuerst aufgelöst werden

Sollte es den Bullen allerdings gelingen, dann kommt als größerer Widerstand der Bereich von etwa 1,115 USD sehr stark in den Fokus. Dort lässt sich die durchbrochene Unterstützung finden, welche nun wie eine Mauer wirkt. Aber auch der Bereich von 1,15 USD ist als Widerstand zu bezeichnen. Solange die Hürden nicht genommen werden können, liegt der Vorteil aufseiten der Bären.

Auf der Unterseite kommt das Tief vom März 2020 in den Blickpunkt. Dort kam es zu einem scharfen Rücksetzer auf in der Spitze 1,063 USD. Ein abermaliges Anlaufen dieser Kurszone wäre absolut nicht verwunderlich. Oftmals ziehen alte Tiefpunkte die Kurse geradezu magisch an, bieten dann aber nicht selten Unterstützung.

Der Heikin-Ashi-Chart von EUR/USD (D1)

EUR/USD Prognose
EUR/USD | Chart von fxempire

Was sagt die Trendanalyse (D1) für EUR/USD?

Macd Oszillator: Bei dem wichtigen Indikator muss geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nicht eine positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen und muss sich ändern.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei EUR/USD die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nicht ein einziger steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. So geht es nicht weiter!

Parabolic SAR Indikator: Es wird als Letztes noch analysiert, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind nur 3 positiv. Bullisch ist definitiv etwas anderes.

Die Auswertung der Trendanalyse

11.03.2022: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 3 als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 10.00 %. Deswegen wird der Status hier auf „Sehr Bärisch“ gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in EUR/USD zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

EUR/USD nach EZB-Sitzung schwach – Neues Jahrestief im Visier!

EZB präferiert die lockere Gangart

Tickmill-Analyse: EUR/USD im Tageschart

Die gestrige Sitzung der EZB ist von den Marktteilnehmern wie immer mit Spannung erwartet worden. Im Vorfeld des Events reagierte die Gemeinschaftswährung EUR/USD mit einer Erholung zu den Verlusten der vergangenen Woche sowie des Abgabedrucks zum Wochenauftakt. Kurzum, die Korrektur kam gut voran.

Genau bis in den Widerstand um den Bereich von 1,1100 USD. Hier lehnte sich niemand mehr aus dem Fenster. Weshalb, das bewahrheitete sich mit der EZB Pressekonferenz. Die Inflationserwartungen wurde erhöht, das BIP-Wachstum für 2022 und 2023 reduziert und eine klare Aussage zum Zeitpunkt möglicher Zinsanhebungen wurde nicht verkündet.

Dafür wurde allerding das Ende der Anleihekaufprogramme PEPP (Auslauf im März) und APP (Auslauf im Juni) ausgesprochen. Verknüpft mit der Aussage, dass fällige Papiere bis auf weiteres reinvestiert werden.

Einer Straffung der Bilanz wurde somit ebenfalls eine Absage erteilt. Die Kursreaktion war vorhersehbar. Es folgt ein Abverkauf und die Entstehung eines Short-Signal auf Tagesbasis. Dessen Bestätigung durch weiter fallende Kurse nimmt zunächst das Jahrestief bei 1,0806 USD ins Visier.

Tradeplanung für einen Swing im 4-Stundentrend

Tickmill-Analyse: EURUSD im 4-Stundenchart

Wer auf dem oben genannten Szenario ein kurzes Short-Setup aufbauen möchte, findet mit Blick in den untergeordneten 4-Stundenchart ein gutes Umfeld. Notierungen unter der Marke von 1,0960 USD sprechen für die Fortsetzung der Abwärtsphase.

So lange die Preise nicht über das Zwischenhoch vom Donnerstag bei 1,1121 USD ansteigen, bleibt die bärische Grundtendenz weiter erhalten. Auf dem Weg zum Jahrestief bei 1,0806 USD bieten die kleinen Verlaufshochs bei 1,0890 USD und 1,0848 USD planbare Wegpunkte nach unten.

Videobesprechung

https://youtu.be/KK7yUjoOdIU

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär

um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.

Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 70% (Tickmill UK Ltd) und 66% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

EURUSD: Der Bounce vom Jahrestief läuft wie geschmiert. NOCH!

Die Banden der Range wurden ausgemessen

Tickmill-Analyse: Wochenchart im EURUSD

Der Blick in den Wochenchart des EUR/USD verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig es ist, die großen Zeiteinheiten auf der Suche nach kurzfristigen Tradingsetups mit in die Analyse einzubeziehen. So konnte zuletzt vor 4 Wochen sehr schön auf den Abprall der Rangeoberseite um die Marke von 1,1480 USD reagiert werden.

Der Abprall hatte die Unterseite der Range etwas über der Marke von 1,1120 USD als Ziel, welches tatsächlich mit dem Vorwochentief unterschritten wurde. Aktuell ist die Erholungswelle zum letzten Abverkauf in vollem Gange. Sollte der In-Range-Trade auf der großen Zeitebene wieder aufgehen, dürfte es durchaus erneut zum Test der zuvor genannten Rangeoberseite um 1,1480 USD kommen.

Aber VORSICHT! Es ist nur eine Erholung und ein nachhaltiger Ausbruch durch die Rangeunterseite steht weiterhin auf der Agenda. Wird dieser vollzogen, ist ein Test des Schwungbereiches um das Level von 1,1000 USD zu erwarten.

Das sind die Chancen in der Reboundphase

Tickmill-Analyse: EURUSD im 4-Stundenchart

Mit Blick in den Verlauf des 4-Stundencharts wird die starke Schwankungsbreite des EURUSD ersichtlich. Zwischen dem Freitagsschlusskurs und dem Eröffnungskurs vom Montag bei 1,1125 USD klafft eine ordentliche Lücke zur Chartunterseite. Das Gapclose wird kurz unter dem Widerstand von 1,1280 USD vollzogen. So lange dieser Widerstandsbereich nicht überwunden wird, bleibt selbst das kurzfristige Bild weiter abwärtsgerichtet.

Kommt es also vor dem Widerstand zum Showdon der bullischen Korrekturbewegung, stehen bei fallenden Kursen als nächstes das aktuelle Wochentief bei 1,1125 USD sowie das Jahrestief bei 1,1106 USD auf der Liste planbarer Anlaufmarken auf der Chartunterseite.

Ein Ausbruch nach oben hingegen ebnet den Weg zum großen Verkaufsbereich um 1,1480 USD. Das Wendelevel um 1,1390 USD stellt im Falle einer Ausweitung der Erholungsbewegung ein erstes wichtiges Zwischenziel.

Videobesprechung

 

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.

Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 70% (Tickmill UK Ltd) und 66% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

NASDAQ mit gigantischer Erholungsrally vs. Crash im EURUSD

Endete mit einem neuen Jahrestief und damit dem nächsten Verkaufsignal. Allerdings steht nun die Tür auch offen für eine deutliche Erholung. Der NASDAQ lieferte gestern eine gigantische Erholungrally.

Über 800 Punkte ging es zur Haupthandelszeit in den USA nach oben. Doch es ist sehr wahrscheinlich eine Erholung und nur ein Frage der Zeit, bis der nächste Kursrutsch kommt. Die Fakten dazu erfahren Sie in der heutigen Ausgabe von Tickmill’s täglichen Tradingideen (NASDAQ im Video).

Verkaufsignal mit ungeahnter Dynamik

Tickmill-Analyse: EUR/USD im Tageschart

Das es in der FX-Paarung EUR/USD öfter einmal leichter nach unten als nach oben geht, ist seit langem kein Geheimnis. Die Charttechnik hat auch diesmal wunderbar funktioniert. Der Abprall vom Widerstand hat zu einem Kursrutsch auf 1,1280 USD geführt. Mit der darauffolgenden Erholung und dem tieferen Topbereich um die Marke von 1,1390 USD ließ sich der Short-Einstieg mit einer Unterschreitung des genannten Zwischentiefs bei 1,1280 USD sehr gut umsetzen.

Als erstes Ziel im Sinne einer Trendfortsetzung galt zunächst der Bereich um das Trendtief bei 1,1121 USD. Im weiteren Verlauf lässt sich mit Blick in etwas längere Charthistorie als nächstes Kursziel der Bereich um das Ausbruchslevel bei 1,1000 USD ausmachen. Wenn der Abwärtstrend intakt bleibt, ist der Test dieses Levels sicherlich nur eine Frage der Zeit.

Sie suchen eine Chance im Rücksetzer? Hier ist sie!

Tickmill-Analyse: EUR/USD im Stundenchart

Wer die jüngste Abwärtswelle mit geritten hat, kann sich derzeit über schöne Gewinne freuen. Wer allerdings an der Seitenlinie steht und seine Chancen in der Korrektur wittert, der könnte durchaus auch noch auf seine Kosten kommen.

Denn massiven Kursbewegungen folgen häufig auch ordentliche Gegenbewegungen. Kommt es im EUR/USD tatsächlich auch zu einer dynamischen Erholung, dann bieten die untergeordneten Zwischenhochs der Abwärtsrally bei 1,1185 USD, 1,1209 USD bzw. 1,1263 USD ein paar planbare Anlaufmarken auf dem Weg zum Widerstand am Trendbildungslevel bei 1,1280 USD.

Sollte es dort oben keine Gegenwehr geben, können Sie auf der Liste möglicher Kursziele noch die Verlaufshochs bei 1,1295 USD und 1,1358 USD ergänzen.

Videobesprechung

 

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.

Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 70% (Tickmill UK Ltd) und 66% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Hamburger Investment-Profi: Expansive Geld- und Fiskalpolitik zerstört Währung

Ralph Bärligea: Herr Krug, Sie sind Diplom-Volkswirt und Leiter des in Hamburg ansässigen Instituts für Austrian Asset Management. Wie können sich Anleger Ihrer Meinung nach von der aktuellen Rekord-Inflation mit 5,1 % in Europa und 7,5 % in den USA auf am besten schützen?

Was ist neben der Investition in konkrete Assets bei der Verwahrung der Assets in diversen Ländern und über diverse Rechtsformen zu beachten, um sich beispielsweise vor der inflationsbedingten Besteuerung von Schweingewinnen oder anderen finanziellen Repressalien wie Zwangsanleihen zu schützen?

Steffen Krug: Bereits im Jahr 2009 entwickelte ich den Investmentansatz des Austrian Asset Management für die EUR-Geldsystemkrise, die sich nach explodierenden Vermögenspreisen bei Immobilien, Renten und Aktien jetzt auch in stark steigenden Konsumgüterpreisen widerspiegelt.

Am Ende eines Währungsepoche ist es wichtig rechtzeitig von Geldwerten in Realwerte, die auch in Krisenzeiten funktionieren, umzuschichten. Das sind in erster Linie Unternehmen aus nicht-zyklischen Branchen mit solider Eigenkapitalquote sowie ausgewählte Rohstoffunternehmen.

In der Vergangenheit haben sich in Krisenzeiten insbesondere auch familiengeführte Unternehmen bewährt, da Eigentümer langfristiger und nachhaltiger wirtschaften als angestellte Treuhänder. Da in Geldsystemkrisen auch finanzielle Repressionen wie Kapitalverkehrskontrollen und Bankfeiertage an der politischen Tagesordnung sind, ist es für Sparer ebenfalls von Vorteil auch Depotstellen außerhalb der Euro-Zone einzurichten.

Ralph Bärligea: Gibt es Ihrer Meinung nach überhaupt noch ein Zurück aus der Politik des billigen Geldes? Immerhin stecken die Zentralbanken in der Zwickmühle. Erhöhen sie die Zinsen und reduzieren die Kreditvergabe und den Anstieg der Geldmenge, können sie die Geldentwertung stoppen.

Doch hoch verschuldete vom billigen Geld abhängige Konzerne, Staaten und Banken würden dann Pleite gehen. Das ist politisch nicht durchsetzbar ist, da es zu Tumulten führen würde. Was ist Ihrer Meinung nach am wahrscheinlichsten?

Hohe Inflation ohne Pleiten, Pleiten mit einem Zurück zu hartem Geld? Ein Mittelweg? Welche Anlagestrategie ist warum die richtige, ob alle Szenarien adäquat abzudecken?

Steffen Krug: Nein, die Verschuldungsblase hat mittlerweile ein Ausmaß erreicht, welches jede restriktive Geldpolitik zu einem existenziellen Risiko für die herrschenden Parteien werden lässt. Daher versucht jede Regierung durch eine fortgesetzte Politik des billigen Geldes den „Schwarzen Peter“ in Form einer schweren wirtschaftlichen Depression an den jeweiligen Nachfolger weiterzureichen.

Am Ende einer jahrzehntelangen verheerenden Finanzpolitik stellt sich die Frage, ob das Währungssystem mit einem deflationären Schock oder mit einer Hyperinflation enden wird.

Ich halte es für durchaus wahrscheinlich, dass wir an den Kapitalmärkten erst nochmal einen deflatorischen Einbruch sehen werden, bevor durch eine finale super-expansive Geld- und Fiskalpolitik es zu einem sogenannten „Crack-up-Boom“ (Ludwig von Mises) mit einer anschließenden Währungsreform kommen wird.

Daher rate ich nach wie vor einen gewissen Prozentsatz der Ersparnisse als Bargeld in EUR, USD und CHF sowie physisches Gold und Silber in bankenunabhängige Schliessfächern zu lagern.