EURTRY – In welche Richtung erfolgt der Ausbruch?

Bereits seit Anfang des Jahres handeln die Kurse von EURTRY etwa in der Preis-Range von 15,30 bis 16,50 TRY. Zuletzt wurde die mittelfristig interessante 100-Tage-Linie angelaufen. Der langfristig wichtige 200-Tage-Durchschnitt befindet sich derzeit bei 13,50 TRY und ist steigend.

Auf dem Schaubild ist ausgezeichnet zu sehen, dass sich die Situation langsam einengt. Hier ist es also nötig, ein Ausbruch zur Oberseite zu bewerkstelligen, um die bullische Aussicht weiterhin intakt zu halten. Mit Unterschreiten der 100 -Tage-Linie würde aus mittelfristiger Sicht heraus die Chance bestehen, dass es bis zum GD200 Richtung Süden geht.

EURTRY – Rsi und Stochastik sind neutral

Der Blick auf die Oszillatoren Rsi und Stochastik zeigt eine neutrale Situation für EURTRY auf. Interessant ist, dass der Macd aktuell unter null notiert, aber die Signallinie gerade die Triggerlinie übersteigt. Damit wird hier ein Kaufsignal ausgelöst.

Fazit – die lange Seitwärtsphase muss früher oder später in die eine oder andere Richtung aufgebrochen werden. Da der übergeordnete Trend zur Oberseite ausgerichtet ist, liegt ein Ausbruch gen Norden nahe.

Der Heikin-Ashi-Chart von EURTRY (D1)

EURTRY Prognose
EURTRY | Chart von FxEmpire

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für EURTRY

Macd Oszillator: Es wird bei dem oft verwendeten Indikator geschaut, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zudem auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur 4 positiv. Insofern ist das als bärisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Nun wird geprüft, ob bei EURTRY die GDs steigend sind. Denn steigende GDs zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 7 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss analysiert werden, ob sich der Indikator unterhalb vom Schlusskurs befindet. Falls ja, dann ist ein bestätigter Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind sogar 9 positiv. Insofern ist das als absolut bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

09.05.2022: Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 20 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 66.67 %. Deshalb kann der Status hier auf „Bullisch“ gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in EURTRY zu suchen und zu kaufen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

EUR/TRY – Luft gen Norden ist frei!

Die Bullen vom EUR/TRY sind weiterhin am Arbeiten. So haben sie während der letzten Handelstage ein neues mehrmonatiges Hoch bei 16,55 TRY gesetzt. Das bedeutet, die türkische Lira verliert weiter an Wert. Aktuell muss man immerhin 16,32 türkische Lira für 1,00 EUR bezahlen.

Auf der Oberseite kommt jetzt tatsächlich das Allzeithoch von dem letzten Jahr bei 20,78 TRY sehr stark in den Fokus. Auf der Unterseite ist es wichtig die Marke von 15,63 sowie 15,30 TRY zu halten. Ein Unterschreiten dieser kurzfristig relevanten Unterstützungen könnte die Seitwärtsphase noch mal in die Verlängerung schicken.

EUR/TRY – diese Zone muss spätestens Halt bieten

Essenziell ist es den Kursbereich von etwa 14,80 TRY überboten zu halten. Ein Unterschreiten dieser Zone könnte ein Abfall in Richtung 13,00 oder gar bis zum langfristig ausgerichteten GD200 bei 12,50 TRY hervorrufen.

Fazit – aufgrund der Trendstärke und der neuen mehrmonatigen Höchststände liegt die Chance eher aufseiten der long-orientierten Anleger. Ein Erreichen des letztjährigen Hochpunkts ist sehr wahrscheinlich.

Der Heikin-Ashi-Chart von EUR/TRY

EUR/TRY Prognose
EUR/TRY | Chart von fxempire

Nun eine Trendanalyse für EUR/TRY!

Macd Oszillator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind ganze 9 positiv. Das ist mega bullisch. Super, weiter so!

Gleitende Durchschnitte: Es wird noch analysiert, ob bei EUR/TRY die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 10 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss geprüft werden, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind sogar 10 positiv. Insofern ist das als absolut bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

18.03.2022: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 29 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 96.67 %. Der Status ist hier auf „Sehr Bullisch“ zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in EUR/TRY zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

EUR/TRY – Neues Mehrmonatshoch gibt Takt vor!

Mit dem 24. Februar dieses Jahres ist es EUR/TRY gelungen, die Widerstandszone von etwa 15,77 TRY anzugreifen. Es kam zu einem kurzzeitigen Überschreiten, dann wurden allerdings Abverkäufe getätigt. Dennoch bleibt die Situation aus aktueller Sicht weiterhin positiv.

Am heutigen Handelstag können die Bullen schon wieder in Richtung Norden ziehen und erreichen aktuell Kurse von 15,64 TRY. Wie auf dem Schaubild hervorragend zu sehen ist, hält der kurzfristig relevante GD38 die Kurse stabil.

EUR/TRY – Unterstützungen sollten Job machen

Von der Unterseite kommt der 100-Tage-Durchschnitt unterstützend Richtung Norden gelaufen und sorgt zusätzlich für Druck zur Oberseite. Falls den Bären ein Unterschreiten der besprochenen Unterstützungen gelingen sollte, so befindet sich bei etwa 12,00 TRY eine weitere massive Support-Area.

Derzeit wird aufgrund der aussichtsreichen Trendsituation allerdings die Oberseite bevorzugt. Hier kommt als Kursziel das am 20. Dezember letzten Jahres generierte Top von 20,77 TRY in den Fokus.

Fazit – aufgrund der Trendstärke liegt der Vorteil derzeit aufseiten der long-orientierten Anleger. Ein weiteres Ansteigen wird präferiert.

Der Heikin-Ashi-Chart von EUR/TRY (D1)

EURTRY Prognose
EURTRY | Chart von fxempire

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für EUR/TRY!

Macd Oszillator: Es wird bei dem oft verwendeten Indikator geschaut, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zudem auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nur die Hälfte positiv. Das überzeugt nicht besonders. Da muss mehr kommen!

Gleitende Durchschnitte: Nun wird geprüft, ob bei EUR/TRY die GDs steigend sind. Denn steigende GDs zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 9 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss analysiert werden, ob sich der Indikator unterhalb vom Schlusskurs befindet. Falls ja, dann ist ein bestätigter Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind sogar 10 positiv. Insofern ist das als absolut bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

02.03.2022: Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 24 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 80.00 %. Der Status ist hier auf „Sehr Bullisch“ zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in EUR/TRY zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

EUR/TRY – Kommt es zu weiteren Anstiegen?

Zum 20. Dezember letzten Jahres gab es ein Hochpunkt bei 20,60 TRY. Die lange Aufwärtsrallye hatte dort ihr Ende gefunden und ein massiver Gegen-Angriff der Bären von EURTRY startete. Sie schafften es den Kurs innerhalb von nur drei Tagen auf im Tief 11,56 TRY zu drücken.

Dort kam es genau auf dem mittelfristig interessanten GD100 zu einem Abfedern Richtung Norden. Während der letzten Wochen pendelt sich der Kurs um etwa 15,00 TRY ein. Jetzt kommt es zu der Bildung einer Oberkante der Seitwärtsphase bei etwa 15,60 TRY.

Für die Bullen ist es nun wichtig, diese Oberkante aufzubrechen. Mit einem Tagesschlusskurs von beispielsweise 15,80 TRY wäre dies bereit bewerkstelligt. Es könnte dann recht schnell in Richtung des im letzten Jahr generiertem Hochpunkt von 20,60 TRY aufwärtsgehen.

EUR/TRY – 14,86er-Marke muss aus Sicht der Bullen halten

Bei der Unterseite liegt der Fokus aus kurzfristiger Sicht auf dem Tiefpunkt vom 31. Januar dieses Jahres. Preislich sprechen wir von der 14,86er-Marke. Wird diese zur Unterseite durchstoßen, so könnte sich zunächst ein weiteres Abverkaufen einstellen.

Fazit – während der letzten Handelswochen zeigt sich lediglich eine Seitwärtsphase. Jetzt muss ein Ausbruch in die eine oder andere Richtung erwartet werden. Vorrangig liegt der Vorteil allerdings aufseiten der Bullen.

Der Heikin-Ashi-Chart von EURTRY (D1)

EURTRY Prognose
EURTRY | Chart von fxempire

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für EURTRY!

Macd Oszillator: Es wird bei dem oft verwendeten Indikator geschaut, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zudem auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nur die Hälfte positiv. Das überzeugt nicht besonders. Da muss mehr kommen!

Gleitende Durchschnitte: Nun wird geprüft, ob bei EURTRY die GDs steigend sind. Denn steigende GDs zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 9 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss analysiert werden, ob sich der Indikator unterhalb vom Schlusskurs befindet. Falls ja, dann ist ein bestätigter Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind sogar 10 positiv. Insofern ist das als absolut bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

21.02.2022: Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 24 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 80.00 %. Der Status ist hier auf „Sehr Bullisch“ zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in EURTRY zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Mehr Diversifikation durch einen Bitcoin, als durch ein ganzes Anlage-Portfolio

Trotz der starken Wertschwankungen kann ein einziger Bitcoin mehr Risiko-Diversifikation und somit Sicherheit bringen, als ein ganzes Portfolio aus Aktien oder Immobilien. Was sich zunächst wie ein Widerspruch anhört, liegt an der besonderen Liquidität des Bitcoins. Seit November 2021 verlor der Bitcoin gemessen in Euro rund ein Drittel seines Wertes. Innerhalb der letzten 12 Monate stieg sein Wert um rund 50 %. Wie kann das Risiko-Diversifikation und Sicherheit bedeuten?

Bitcoin 2021 bis 2022

Globale Liquidität bringt Diversität

Für eine Netzwerkgebühr von derzeit 1 bis 2 Euro lassen sich beliebig große Summen des digitalen Geldes, auch Millionen-Beträge, in nur wenigen Minuten international übertragen. Mit dem Geld kann dann im Zielland auf andere Vermögenswerte wie Immobilien oder Aktien zugegriffen werden. Das kann unmittelbar geschehen, wenn die Vermögenswerte direkt gegen Bitcoin verkauft werden, was immer mehr zunimmt. Oder es kann mittelbar nach Eintausch in die lokale Landeswährung über ortsansässige Krypto-Börsen geschehen. 

Man kann mit dem Bitcoin schneller und günstiger auf sämtliche Anlageklassen weltweit zugreifen, als mit staatlichen Fiat-Währungen. Darum kann der Bitcoin im Zweifel mehr Diversität und damit Risikostreuung bringen als ein Anlageportfolio, dessen Vermögenswerte innerhalb einer einzigen Jurisdiktion gelagert sind und nur in die lokale Landeswährung getauscht werden können.

Fiat-Geld global illiquider als Bitcoin

Schnelles und günstiges internationales Überweisen von Geld funktioniert mit Fiat-Währungen wie dem Euro oder dem US-Dollar nicht. Geldnutzer müssen sich auf Tage bis Wochen lang andauernde Überweisungen einstellen, bei denen Ihnen bis zu 10 % des überwiesenen Geldes durch hohe Gebühren und schlechte Wechselkurse verloren gehen. 

Dienste wie Wise, PayPal oder Payoneer haben das internationale Überweisen zwar einfacher gemacht. Gerade bei Privatpersonen können jedoch ab dem Überschreiten bestimmter Zahlungsgrenzen von beispielsweise umgerechnet 10.000 US-$ aufwändige Geldwäscheprüfungen einsetzen. 

Aufwändige Geldwäschekontrollen können zum unberechenbaren Risiko führen, dass Geld über Monate eingefroren werden kann: Etwa, wenn Herkunftsnachweise wie Gehaltsabrechnungen oder Steuerbescheide nicht rechtzeitig vorgelegt werden können oder vom prüfenden Geldinstitut zum Beispiel wegen Sprachbarrieren nicht verstanden werden. Die betroffene Person wird so im Zweifel zahlungsunfähig. Dies kann bis hin zur Insolvenz oder hohen Vertragsstrafen oder Strafzinsen im Zielland führen, etwa wenn Verträge beim Kauf einer Immobilie durch rechtzeitige Bezahlung nicht eingehalten werden können. 

Besser ist es da, sein Gegenüber wie etwa beim Kauf eines Grundstücks direkt mit Bitcoin zu bezahlen. So müssen bürokratische Erfordernisse wie die Geldwäscheprüfung nur einmal im Moment der Bezahlung gegenüber dem Verkäufer etwa beim Notar durchlaufen werden. Mann kann es sich so sparen, zahlreiche kostspielige Banken miteinbeziehen zu müssen. 

Kapitalverkehrskontrollen als Länder-Klumpen-Risiko

Pleite-Staaten errichten zudem in der Regel Kapitalverkehrskontrollen und kappen ihrer Bevölkerung den Zugang zu internationalen Vermögenswerten, sobald sie sich dem enteignendem Zugriff durch Vermögenssteuern oder Inflation entziehen wollen. 

Entweder gibt es Kapitalausfuhrbeschränkungen wie zum Beispiel für die Bürger von Nordkorea. Oder es gibt Zwangsgeldwechsel wie derzeit in der Turkei. Dort ansässige Unternehmen müssen seit Kurzem mindestens ein Viertel ihrer Einnahmen aus dem Export, die sie beispielsweise in dem stärkeren US-Dollar verdienen, in die sich stark entwertende Türkische Lira umtauschen. Auch Venezuela hat Zwangswechselkurse. Im Ausland arbeitende Venezolaner, die beispielsweise ein Gehalt in US-Dollar beziehen und ihre Familien in Venezuela unterstützen wollen, erhalten bei Überweisungen nach Venezuela ruinöse Wechselkurse zum venezolanischen Bolivar, die nicht dem fairen Wechselkurs auf dem freien Markt entsprechen. Überweisen sie das Geld jedoch direkt in Bitcoin, können ihre Familien den Bitcoin unmittelbar erhalten und direkt im Land ohne Wechselkursverlust ausgeben. Viele Geschäfte wie zum Beispiel Burger King nehmen in Venezuela bereits Bitcoin an. 

Bitcoin-Transaktionen nicht durch Kapitalverkehrskontrollen stoppbar

Wer seine Vermögen ausschließlich in Fiat-Währungen oder in Vermögenswerten hält, die nur im Umtausch gegen Fiat-Währungen ins Ausland übertragen werden können, geht ein hohes Klumpen-Risiko ein. Es handelt sich um das Risiko, bei Szenarien wie einer sozialistischen Transformation oder Pleite eines Landes oder im Kriegsfall, Vermögen aus diesem Land vor Enteignung gar nicht mehr oder nur mit hohen Verlusten retten zu können. 

Letztendlich hängt ein noch so diversifiziertes Anlageportfolio von der Seriosität eines einzigen Landes ab, in dem es verwahrt wird. Diese Gesetzmäßigkeit gilt für den Bitcoin nicht, da er persönlich per Private-Key, gespeichert in zum Beispiel einem kleinen Notizblock (Paper Wallet) oder sogar im Gedächtnis (Brain Wallet), überall hin mitgenommen oder transferiert werden kann.

Fazit: 

Wer Bitcoins oder andere Kryptowährungen besitzt, kann etwa im Krisenfall unbegrenzte Mengen Kaufkraft bzw. Kapital schnell und unbürokratisch aus einem Land abziehen und damit auf ein Weltportfolio anderer Kapital- und Konsumgüter in rechtssichereren Ländern zugreifen. Darum kann ein Bitcoin im Zweifel mehr Diversifikation bedeuten als ein ganzes Anlage-Portfolio innerhalb eines Landes. 

Hinweis: 

Voraussetzung für eine technisch und rechtlich sichere Evakuierung des eigenen Kapitals ist im Zweifel, dass der Investor seine Bitcoins wie Bargeld unter unmittelbar eigenem physischen Zugriff per eigenem Private-Key hält und nicht auf einer registrieren Plattform oder bei einer Bank durch Dritte verwalten lässt. Ansonsten könnten Bitcoin-Verbote wie beispielsweise in Indien und China, das Bitcoin-Vermögen schnell blockieren und illiquide machen. Anleger könnten dann gezwungen sein, ihre Bitcoin-Bestände zu fallenden bzw. durch ihre Regierung festgelegten niedrigen Wechselkursen gegen die inhärent inflationären Landeswährungen zu veräußern. Jedwede Fluchtmöglichkeit würde so versperrt. 

Außerdem sollte der Investor die legale Herkunft des Geldes in Form von Bitcoins gegenüber den Rechtserfordernissen des Ziellandes, in dem er diese Bitcoins investieren will, nachweisen können. Dies kann zum Beispiel durch anerkannte Übersetzungen der Gehaltsabrechnungen oder Steuerbescheide geschehen, aus der die Mittel hervorgehen, mit denen die Bitcoins ursprünglich erworben wurden. Auch die Urkunden über die Bitcoin-Käufe bzw. Bitcoin-Herkünfte in der Sprache des Ziellandes können behilflich sein. Aus den Dokumenten sollte hervorgehen, dass die Bitcoin-Mittel aus legaler, versteuerter Herkunft und nicht aus Geldwäsche oder anderen kriminellen Aktivitäten stammen.

Der Bitcoin selbst unterliegt starken Kaufkraftschwankungen und auch einem Totalverlustrisiko. Bitcoins können im hier behandelten bestimmten Fall mehr Diversifikation bringen, als ein ganzes Anlage-Portfolio, welches nur in einem einzigen Land verwaltet wird. Selbstredend sind Bitcoins kein Ersatz für ein ausreichendes über mehrere Länder verteiltes Anlageportfolio. Aus den in diesem Artikel behandelten Gründen stellen Bitcoins als international genutztes Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel jedoch eine sinnvoller Ergänzung im Anlageportfolio dar.

EUR/TRY – Starke Schwankungen in Long-Richtung!

Noch im Oktober war ein Kurs von 10,00 TRY gegeben. Dann kam es zu einem fulminanten Anstieg des Währungspaars EUR/TRY auf in der Spitze 20,60 TRY. Damit hatte sich der Wert des Euros gegenüber der türkischen Lira mal ebenso verdoppelt. Allerdings, so ist es auf dem Schaubild auch zusehen, kam es zu einer direkten Umkehr und zum Rückgang um etwas mehr als 40,00 % innerhalb weniger Handelstage.

EUR/TRY – übergeordnet im Aufwärtstrend

Insgesamt sind hier sehr hohe Volatilitäten zu erkennen. Übergeordnet befindet sich EUR/TRY in einem Aufwärtstrend. Das bedeutet, dass man sich hier eher auf der Long-Seite positionieren sollte. Als Gradmesser kann man gerne die gleitenden Durchschnitte verwenden. Solange sich die Kurse oberhalb des der 11,50er-Marke bewegen, besteht weiterhin ein mittel- und langfristig intakter Bullenmarkt. Als Kursziel kann auf der Oberseite abermals die 20,60er-Marke in den Fokus genommen werden.

Fazit – die gleich folgende Trendanalyse zeigt eine bullische Situation auf, weshalb der Vorteil aufseiten der Bullen liegt. Kurse unterhalb von 11,50 TRY würden die Aussicht eintrüben.

Der Heikin-Ashi-Chart von der EUR/TRY (D1)

EURTRY Prognose
EUR/TRY | Chart von fxempire

Was sagt die Trendanalyse (D1) für die EUR/TRY?

Macd Oszillator: Bei dem wichtigen Indikator muss geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 6 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei der EURTRY die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 8 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Es wird als Letztes noch analysiert, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind nur 4 positiv. Bullisch ist definitiv etwas anderes.

Die Auswertung der Trendanalyse

19.01.2022: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 18 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 60.00 %. Deshalb kann der Status hier auf „Bullisch“ gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in die EURTRY zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Silber – Angesichts der Dollarstärke halten sich die Edelmetalle gut

ifo-Geschäftsklimaindex im Vergleich zum Euro-Kursverlauf, Stand 24.11.2021 © Holger Zschaepitz

Fundamental betrachtet sorgt vor allem der starke US-Dollar für den Gegenwind an den Edelmetall- und Rohstoffmärkten. Dabei scheinen auf den ersten Blick zum einen der schwache Euro und die Tatsache, dass sich der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland immer weiter eintrübt, für die Dollarstärke verantwortlich. So fällt das Geschäftsklima bereits den 5.Monat in Folge, während die EZB ihre Bilanzsumme auch in der vergangenen Woche wieder um weitere 27,9 Mrd. Euro ausgeweitet hat.

Noch viel stärker aber drückt der globale „US-Dollar Short Squeeze“ den Dollar gegen so ziemlich alle anderen Währungen gnadenlos weiter nach oben. Schließlich ist der Dollar noch immer die wichtigste globale Reservewährung, also das internationale Tauschmittel und ein wichtiges Wertaufbewahrungsmittel für fast alle großen Länder, auch wenn die meisten von ihnen ihre eigenen Währungen im Inland verwenden.

Weiterhin werden fast das gesamte Öl und auch viele andere Rohstoffe weltweit in Dollar abgerechnet. Wenn Frankreich zum Beispiel Öl von Saudi-Arabien kauft, zahlt es nicht in seiner eigenen Währung Euro, sondern in Dollar. Allein dadurch existiert praktisch nonstop eine solide Nachfrage nach US-Dollar.

Das große Risiko dieses Systems besteht allerdings darin, dass viele ausländische Regierungen und Unternehmen Kredite in US-Dollar aufnehmen, obwohl der größte Teil ihrer Einnahmen auf ihre Landeswährung entfällt. Der Kreditgeber dieser Dollars ist dabei oft nicht einmal eine US-Institution. Auch ausländische Kreditgeber vergeben oft Kredite an ausländische Kreditnehmer in Dollar. Dadurch entsteht für den Kreditnehmer ein Währungsrisiko, eine Diskrepanz zwischen der Währung seiner Einnahmen und der Währung seiner Schulden.

Kreditnehmer tun dies, weil man niedrigere Zinssätze erhalten kann, wenn man einen Kredit in Dollar statt in seiner Landeswährung aufnimmt. Manchmal sind auf Dollar lautende Anleihen und Kredite auch die einzige Möglichkeit, um an Liquidität zu kommen. Somit trägt nicht der Kreditgeber das Währungsrisiko, sondern der Kreditnehmer. Auf diese Weise geht der Kreditnehmer im Grunde genommen eine Leerverkaufsposition gegenüber dem US-Dollar ein, ganz egal ob er will oder nicht.

Wenn der Dollar nun stärker wird, ist das für ihn ein Nachteil, denn seine Schulden steigen im Verhältnis zu seinen Einkünften in der Landeswährung. Wenn der US-Dollar hingegen schwächer wird, wird der Kreditnehmer teilweise entschuldet, weil seine Schulden im Verhältnis zu seinen Einnahmen in der Landeswährung sinken.

Kursverlauf der türkischen Lira seit 2016, Stand 23.11.2021, © Holger Zschaepitz

Blickt man beispielsweise auf den dramatischen Währungsverfall der türkischen Lira, kann man sich die eskalierende Flucht aus den Währungen der Schwellenländer hinein in den US-Dollar gut vorstellen. Dieser Trend beschleunigt sich aktuell und könnte sich zu einem Flächenbrand ausbreiten, denn die weltweite US-Dollar Überschuldung ist seit dem letzten großen „US-Dollar Short Squeeze“ im Jahr 2008 weiter angestiegen. Auch der Zusammenbruch des chinesischen Immobilienmarktes dürfte seit Wochen und Monaten mit dazu beitragen.

Ein Bild, das Text enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

Kursentwicklung Schwellenländer-Währungen im Jahr 2021, Stand 23.11.2021, © Holger Zschaepitz

Trotz einer stark überkauften Lage kann der Short Squeeze beim US-Dollar durchaus noch weitergehen. Früher oder später wird die amerikanische Fed aber reagieren müssen. Dann heißt es zurückrudern mit dem „Tapering“ und „Zinserhöhungsgeschwätz“. Der erneut zum FED-Chef nominierte Jerome Powell musste diesen Schritt im Jahr 2018 schon einmal kurz nach Weihnachten gehen.

Erst wenn die Märkte den Bluff der Fed erkennen und sich wirklich klarmachen, dass es kein Zurück aus den exponentiellen Geldmengen-Ausweitungen mehr geben kann, werden die Edelmetalle wieder in bullisches Fahrwasser gelangen. Das Ganze kann schnell und innerhalb weniger Wochen vonstatten gehen, wahrscheinlicher aber ist es, dass es den Zentralbanker mal wieder gelingt mehr Zeit zu erkaufen als sich das die meisten Gold- und Silberfans vorstellen können.

Dass sich Gold (-5,7%) und Silber (-10,3%) trotz der Dollarstärke (+8,05%) auf Jahressicht bislang insgesamt doch recht gut gehalten haben, ist sowieso schon beachtlich. Auf Euro-Basis liegt der Goldpreis (+3,67%) sogar leicht im Plus, während das Minus beim Silberpreis (-2,84%) marginal ist.

Insgesamt müssen sich Edelmetall-Investoren einfach noch weiter gedulden, denn im großen Bild arbeitet der Silberpreis potenziell an einer riesigen Cup & Handle Formation. Deren erfolgreiche Auflösung wäre allerdings erst mit Kursen oberhalb von ca. 50 USD bestätigt. Da Silber für seine „Tasse“ von 1980 bis 2011 fast 31 gebraucht hat, stehen die derzeitigen 10 Jahre für den Henkel (von 2011 bis 2021) in einem vernünftigen symmetrischen Verhältnis. Ein bis zwei Jahre könnten aber trotzdem durchaus noch vergehen, bis Silber den Ausbruch im ganz großen Bild schafft.

Tageschart Silber in US-Dollar – Leicht überverkauft

Auf dem Tageschart hat sich der Silberpreis in den letzten vier Wochen mustergültig an unseren Fahrplan vom 28.Oktober gehalten. Der erwartete Vorstoß bis zur 200-Tagelinie (25,24 US-Dollar) ist gelungen und es folgte der ebenfalls vermutete Rückfall. Nun kommt es darauf an, ob und wie schnell sich die Silbernotierungen um 23,25 bis 23,50 US-Dollar wieder fangen können. Gelingt dies in den nächsten Tagen bzw. ein bis zwei Wochen, wäre ein weiterer Angriff auf die 200-Tagelinie absehbar.

Unterhalb von 22,90 US-Dollar ist aber bereits wieder Gefahr im Verzug. Dann wäre die Rally seit Ende September lediglich eine vorübergehende Gegenbewegung im seit Februar etablierten Abwärtstrend gewesen. Angesichts der überverkauften Tages-Stochastik sowie der eher günstigen saisonalen Komponente in den kommenden zwei Monaten, stehen die Chancen für die Bullen aber etwas besser.

Insgesamt ist der Tageschart schon wieder leicht überverkauft, während Silber übergeordnet weiter seitwärts läuft. Eine weitere Erholungswelle hat kurzfristig gute Chancen. Mittelfristig ist der Silbermarkt aber neutral einzustufen. Erst wenn der nachhaltige Ausbruch über die starke Widerstandszone um 30 US-Dollar gelingt, dürfte sich der Bullenmarkt endlich fortsetzen. Bis dahin sollten Edelmetall-Anleger vorsichtshalber noch einige verwirrende Schlenker einplanen.

Silber in Euro: Neues Kauflimit bei 20,50 Euro

Mit Kursen um 19,90 Euro wurde unser Kauflimit von 20,00 Euro zuletzt am 4.November aktiviert. Mittlerweile steht der Silberpreis gut einen Euro höher. Wir ziehen das Kauflimit leicht auf 20,50 Euro nach.

Autor: Florian Grummes

Technischer Analyst

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Quelle: GOLD.DE

 

 

Türkische Notenbank kappt Leitzins unerwartet deutlich auf 16 Prozent

Die Währungshüter kappten den geldpolitischen Schlüsselsatz am Donnerstag auf 16 von 18 Prozent. Von Reuters befragte Ökonomen hatte nur mit einem Wert von 17,5 Prozent gerechnet. Der Spielraum für eine weitere Senkungen bis Jahresende sei begrenzt, erklärte die Notenbank. Inflationseffekte seien eher vorübergehend. Die Inflation war im September auf 19,6 Prozent gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit zweieinhalb Jahren. “Die Zinssenkungspolitik der Zentralbank bei steigender Inflation und einer schwächelnden Währung wird beide Probleme wahrscheinlich noch verschärfen, indem sie die Kapitalflucht weiter antreibt und Investitionen abschreckt”, schrieben die Analysten von Stratfor.

Die Unabhängigkeit der Notenbank war zuletzt eine der Hauptsorgen von Investoren. Staatschef Recep Tayyip Erdogan ist ein erklärter Zinsgegner und hat bereits die letzten drei Notenbank-Gouverneure aufgrund von Differenzen hinsichtlich der Geldpolitik vor die Tür gesetzt. Mitte März hatte er überraschend Notenbankchef Naci Agbal entlassen und durch Sahap Kavcioglu ersetzt – einen erklärten Gegner einer straffen Geldpolitik.