Bullenmarkt im USDJPY – Hier wartet die nächste Chance

Die Korrektur lockt mit einem Einstiegssignal

In der Ausgabe von „Tickmill’s Research am Sonntag“ am 26. Oktober 2021 wurden die Chancen des dynamischen Ausbruchs über die Marke von 110,250 JPY besprochen. Das erste Kursziel bei 111,650 JPY wurde im Zuge der Ausbruchsrally bereits erreicht. Doch nach oben ist weiterhin Raum für weitere Zuwächse. Denn mit dem Zwischenhoch bei 112,080 JPY und dem Verlaufshoch um 112,400 JPY stehen die nächsten Ziele der Trendfortsetzung bereits auf der Agenda.

Tickmill-Analyse: Wochenchart im USDJPY

Doch noch ist die Fortsetzung der Rally nicht in trockenen Tüchern. Denn auch die regressive Phase besitzt durchaus noch Potential für eine Ausweitung. Als mögliche Anlaufpunkte unterhalb der Marke von 110,820 JPY dienen das Ausbruchslevel bei 110,250 JPY sowie der Drehbereich bei gut 109,110 JPY.

Das Longsetup für die Rally

Wer bei nachhaltigen Notierungen unterhalb der kleinen Unterstützung bei 110,820 JPY aus kurzfristiger Sicht die Ausweitung der korrektiven Phase auf der Agenda hat, findet mit Blick auf die Planung von Gewinnmitnahmen auf der Chartunterseite die kleineren Verlaufstiefs um 110,530 JPY, 110,310 JPY und 109,750 JPY als wichtige Anlaufpunkte in Richtung Zwischentief bei 109,110 JPY.

Tickmill-Analyse: USDJPY im Stundenchart

Für den Handel in Richtung des übergeordneten Trendverlaufs hingegen steht die Umkehr der Nachfrage mit Kursen oberhalb von 111,300 JPY im Fokus. Spielt der Markt dieses Szenario, sollte es am Zwischenhoch bei 111,490 JPY zu einer weiteren Zunahme des Kaufdrucks kommen und damit den Preisvorschub in Richtung Trendhoch bei 112,080 JPY unterstützen.

Videobesprechung

Über die entscheidenden Kurslevel im EURUSD und GOLD, spricht der Marktexperte Mike Seidl in der heutigen Ausgabe von „Tickmill’s täglichen Tradingideen“.

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

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Goldpreis gerät durch steigenden U.S. Dollar unter Druck

 

Der wieder stärkere U.S. Dollar sorgte am Freitag bei Gold für Verkaufsdruck. Auch die Aussicht auf eine baldige Anhebung der Leitzinsen in den Vereinigten Staaten dürfte dazu beigetragen haben dass sich das Edelmetall zum fünften Mal in Folge abwärts bewegte während amerikanische Bundesanleihen stetig zulegten und die Aktienkurse neue Rekordhöchststände erreichten.

Spot Gold bewegte sich um $ 6.910 (oder 0,59 Prozent) abwärts um bei $ 1160.69 pro Feinunze zu notieren.

Der vorläufige Verbrauchervertrauensindex der Universität von Michigan übertraf mit 98,0 Punkten die Erwartungen von Analysten, auch die vorläufigen Inflationserwartungen der Universität von Michigan fielen mit 2,3 Prozent besser als erwartet aus. Die finalen Großhandelswarenbestände blieben mit +0,4 Prozent unverändert.

Rohöl

Die Rohölpreise legten am Freitag um mehr als ein Prozent zu, im Tagesverlauf waren erneut Bewegungen innerhalb einer engen Range zu beobachten. Die gestrigen Preisbewegungen dürften darauf zurückzuführen sein dass viele Marktteilnehmer mit einer Einigung der ölpoduzierenden Länder, welche nicht der OPEC angehören, auf Fördermengenreduzierungen während eines an diesem Wochenende in Wien anstehenden Treffen rechnen. Weitere Aufwärtsbewegungen dürften am Freitag durch den starken U.S. Dollar verhindert worden sein.

Rohöl beendete die Woche mit einem Plus, notierte jedoch etwa zwei Prozent unter dem jüngsten Hoch.

Der am Freitag vom Ölfeld-Serviceunternehmen Baker Hughes veröffentlichte Rig Count zeigte auf dass die Anzahl der in den USA aktiven Ölförderanlagen im Wochenverlauf um 21 auf insgesamt 498 anwuchs – dies markierte die sechste wöchentliche Zunahme in Folge. Während der selben Kalenderwoche im Vorjahr waren 524 Ölförderanlagen in den Vereinigten Staaten aktiv.

Die amerikanische Leichtrohölsorte West Texas Intermediate (WTI) für die Lieferung im Januar legte am Freitag um $ 0,66 (oder 1,3 Prozent) zu um bei $ 51.50 pro Barrel zu notieren, Nordsee-Brent Termingeschäfte für die Lieferung im Februar notierten nach einem Plus in Höhe von $ 0.29 bei $ 54.18 pro Barrel.

Forex

Der U.S. Dollar konnte am Freitag erneut zulegen, was unter anderem auf eine aktuelle Schwäche bei Euro und Japanischem Yen zurückzuführen sein dürfte. Der Euro geriet am Freitag weiterhin durch die Reaktionen der Marktteilnehmer auf die jüngsten Kommentare des EZB-Präsidenten Mario Draghi unter Druck. Draghi kündigte am Donnerstag an dass die Europäische Zentralbank (EZB) das aktuelle Anleihekaufprogramm nach amerikanischem Vorbild verlängern will, jedoch soll das monatliche Gesamtvolumen der Anleihekäufe reduziert werden.

Aufgrund der aktuellen Zinsdifferenz sind Euro und Yen als Finanzierungswährungen beliebt, diese Währungen geraten üblicherweise bei steigendem Interesse der Marktteilnehmer nach riskanteren Assets unter Druck.