Terra zieht Avalanche mit in den Abgrund

Alle (oder fast alle) Kryptos sind seit Wochen in den roten Zahlen. Aber wenn man sich die Top 20 der Welt genauer ansieht, ist Avalanche die Kryptowährung, die am stärksten abrutscht und sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Polygon liefert.

Wie kommt es zum Fall von Avalanche?

Zurzeit liegt der Kurs der Kryptowährung Avalanche bei 34 $. Vor einer Woche hatte der Kurs noch mit 55 € geliebäugelt. Die Kapitalisierung des Avalanche-Netzwerks beträgt 7,8 Milliarden €, womit Avalanche als die 13. globale Kryptowährung eingestuft wird.

Bei dem Rückgang von Krypto Avalanche gibt es einen konjunkturellen Teil. Tatsächlich schreiben die meisten Kryptos seit Wochen rote Zahlen, was auf die Inflation, den Krieg, COVID usw. zurückzuführen ist. Aber das Schicksal der Krypto Luna hat auch Auswirkungen auf das Schicksal der Krypto Avalanche.

Theoretisch haben die Kryptos Avalanche und Luna nichts gemeinsam. Dennoch muss man wissen, dass das Luna-Netzwerk die Krypto Avalanche als Collateral Asset nutzte. Das bedeutet, dass der Avalanche-Krypto dazu beitrug, den Kurs der Stablecoins, die zum Luna-Ökosystem gehörten, zu stabilisieren.

Im Einzelnen besaß das Luna-Netzwerk 1,97 Millionen AVAX-Coins, was einem Betrag von 74,75 Millionen US-Dollar entspricht.

Aufgrund von Problemen mit der Luna-Kryptowährung entschied sich die Stiftung, ihre AVAX zu verkaufen, wodurch der Kurs der Kryptowährung fiel. Dasselbe tat die Stiftung im Übrigen auch mit Bitcoin.

Wenn man bedenkt, dass die Stiftung zu den größten Bitcoin-Wallets der Welt gehört, ist es verständlich, dass ihr Handeln große Auswirkungen auf die Kryptokurse hatte.

Was genau ist Avalanche?

Die Avalanche-Blockchain beherbergt dezentralisierte Anwendungen (Dapps), die mit Smart-Contracts arbeiten. In dieser Hinsicht befindet sich Avalanche also in derselben Kategorie wie die folgenden Kryptos: Ethereum (ETH), Cardano (ADA), Solana (SOL) usw.

Da Ethereum die unangefochten führende Krypto in diesem Bereich ist, werden diese anderen Kryptos als “Ethereum-Killer” bezeichnet.

 

Alles über den Luna Crash

Terra ist ein Blockchain-Projekt, eine Ethereum-ähnliche Lösung, die die Erstellung von Smart Contracts und dezentralen Anwendungen ermöglicht. Zu nennen sind hier insbesondere die im Krypto-Ökosystem sehr beliebten Protokolle für dezentrale Finanzierungen, Darlehen und Kredite.

Wie funktioniert Luna?

LUNA wurde schnell zur 6. größten Kapitalisierung auf dem Kryptomarkt. Sie hat sich als eines der vielversprechendsten Projekte der Branche etabliert. Zusammen mit Solana oder Avalanche wurde das Projekt oft als eines der vielversprechendsten Ökosysteme der Krypto-Sphäre bezeichnet.

Im Zentrum seines Ökosystems steht auch der hauseigene Stablecoin namens UST. Dieser ist wie USDT oder USDC an den Wert des Dollars gebunden. Der Hauptunterschied besteht darin, dass er im Gegensatz zu den beiden oben genannten Beispielen algorithmisch aufgebaut ist.

Um den Wert gegenüber dem Dollar zu garantieren, wird ein Burn-Mechanismus des LUNA und des UST eingerichtet, um Angebot und Nachfrage stets auszugleichen.

Es handelt sich um ein innovatives Stablecoin-Modell, aber es ist auch ein neues System, bei dem nicht alle Aspekte beherrscht werden. Dies war einer der Gründe, warum Terra in den letzten Tagen zu Fall kam.

Terraform Labs hatte jedoch einige Reserven, vor allem in Bitcoin, um das UST-Peg zu sichern, falls es Probleme geben sollte. Fast 3,5 Milliarden BTC waren verfügbar, um einen solchen Absturz zu verhindern.

Wie kam es zum Luna Crash?

Für einige, wie den Gründer von Cardano, Charles Hoskinson, war Terra einem Angriff ausgesetzt, der die inhärenten Schwachstellen seiner Funktionsweise hervorhob.

Seiner Meinung nach hat sich eine Institution 100.000 Bitcoin von der Gemini-Exchange geliehen. Anschließend hätten sie einen Großteil der BTC gegen USTs getauscht, außerhalb des Marktes (over the counter) mit Do Kwon für einen reduzierten Preis. Dieser stimmte zu, wodurch die Liquidität der UST verringert wurde.

Diese Institution hätte dann eine große Menge an BTC und UST auf dem Markt verkauft und gedumpt. Dies hätte also eine Liquidationskaskade bei insbesondere gehebelten Long-Positionen, Slippage (Preisdifferenzen) und Panikverkäufe durch die Anleger verursacht. Viele hätten ihre LUNAs verkauft und ihre USTs vor allem auf Anchor unstakered, um sie zu verkaufen.

Dieser Tweet stellt Terra also als Ponzi dar, der trotz seiner jüngsten Käufe nicht genug BTC auf Lager gehabt hätte, um einen solchen Crash zu verhindern. Keine dieser Anschuldigungen wurde überprüft und Gemini bestreitet, einen solchen Kredit gewährt zu haben. Allerdings gibt es derartige Manipulationen auf dem Kryptomarkt. Einige Beobachter glauben, dass Terra das letzte Opfer dieser Art war.

Charles Hoskinson twitterte später, dass, selbst wenn Gemini Recht gehabt hätte, Terra tatsächlich Opfer eines Angriffs geworden sei. Bisher ist es schwierig, die Wahrheit zu erfahren… Die Spekulationen gehen weiter und die nächsten Wochen werden uns sicherlich neue Erkenntnisse bringen.

Das Einzige, was derzeit sicher ist, ist, dass UST und LUNA nicht so aussehen, als würden sie sich von diesem Abstieg in die Hölle erholen. Diese Ereignisse scheinen bereits in die Geschichte des jungen Marktes für Kryptowährungen eingegangen zu sein. Sie werden mit Sicherheit einen Wendepunkt in seiner Entwicklung markieren.

Ethereum (ETH) – Kommt jetzt ein größerer Rutsch Richtung 1.500 USD?

Direkt zum Anfang April wurde der wichtige gleitende Durchschnitt mit der Periode 200 von unten angelaufen. Dies ist auf dem noch folgenden Schaubild hervorragend zu sehen. Innerhalb von drei Handelstagen entstand ein Kurshoch, sodass der GD200 als massiver Widerstand für Ethereum (ETH) in Erscheinung trat.

Mit dem Abprallen ist der Abwärtstrend nun massiv bestätigt. Unterhalb der 200-Tage-Linie besteht nämlich ein Bärenmarkt. Dieser sollte in den nächsten Wochen weiterhin Bestand haben. Derzeit wird die Unterstützung von etwa 2.450 USD angegriffen. Das nächst tiefere Kursziel liegt bei 2.160 USD. Dabei handelt es sich um das diesjährige Tief.

Ethereum (ETH) – diesjähriges Kurstief im Fokus

Falls die Bären diese Kursmarke auch unterschreiten, so sind neue Jahres-Tiefpunkte entstanden und weitere Abstürze müssen eingeplant werden. Als sehr massive Unterstützung gilt die Kurszone von etwa 1.700 USD. Hier kam es im Mai, Juni sowie Juli letzten Jahres bereits zu einem Aufsetzen und Abprallen.

Um die bärische Lage jetzt sofort umzukehren, müsste das letzte kleine prägnante Hoch von etwa 2.970 USD angelaufen und überstiegen werden. Damit könnte dann ein erneuter Angriff des GD200 von Ethereum (ETH) stattfinden.

Fazit – die charttechnische Lage ist stark eingetrübt und auch die gleich folgende Trendanalyse zeigt eine sehr bärische Situation auf. Aus dieser Sicht heraus liegt der Vorteil eher aufseiten der short-orientierten Anleger.

Der Heikin-Ashi-Chart von Ethereum (ETH) (D1)

Ethereum (ETH) Prognose
Ethereum (ETH) | Chart von FxEmpire

Nun eine Trendanalyse (D1) für Ethereum (ETH)

Macd Oszillator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nicht eine positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen und muss sich ändern.

Gleitende Durchschnitte: Es wird noch analysiert, ob bei Ethereum (ETH) die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nicht ein einziger steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. So geht es nicht weiter!

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss geprüft werden, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen ist nur eine positiv. Damit ist das als sehr bärisch zu bezeichnen, hier drohen weitere Verluste.

Die Auswertung der Trendanalyse

09.05.2022: Nun zur Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon ist nur ein einziger als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 3.33 %. Deswegen wird der Status hier auf „Sehr Bärisch“ gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in Ethereum (ETH) zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

 

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Waves Crash! Jetzt nach Minus 82 Prozent wieder einsteigen?

„Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“ … so oder so ähnlich könnte man die Situation der letzten Wochen und Monate bei der Kryptowährung Waves beschreiben. Es ist gar nicht so lange her, etwa Ende März bzw. Anfang April, da gehörte Waves zu den besten Kryptowährungen am Markt. Während die Masse der Coins, wie zum Beispiel Bitcoin oder Ethereum, sich unterm Strick kaum bewegt hat oder gar deutlich ins Minus tendierte, haussierte Waves was das Zeug hält.

Waves Kursverlauf

Waves: Runter kommen sie früher oder später alle

Zeitweise erreichte die Performance im laufenden Jahr 2022 Werte von 338 Prozent. Allein im März schoss der Kurs um 234 Prozent nach oben. Trader, die genau auf diese Kryptowährung gesetzt hatten, wähnten sich im siebten Himmel und hielten sich für unverwundbar. 3-Stellige Kursnotierungen oberhalb der 100 USD Marke schienen nur noch eine Frage der Zeit … „To da Moon!“ … und noch höher!

Doch es kam anders. Ganz anders für die Hardcore-Fans von Waves. Der Kurs brach ab dem Rekordhoch, das am 31. März bei 63,69 USD erreicht wurde, massiv ein. Der April war ein Horror-Monat. Ganze 76,66 Prozent ging es hier abwärts. Es gab kaum einen positiven Handelstag. 

Trotz Crash noch immer besser als Bitcoin

Erst am 3. Mai kam der massive Abverkauf zum Stehen. An diesem Tag lag der Tagestiefstkurs allerdings bereits bei 11,83 USD. Ausgehend vom genannten Allzeithoch ist Waves damit also um mehr als 80 Prozent gefallen. Und das innerhalb von nur eines Monats!

Waves vs Bitcoin 2022

Die ganze schöne anfängliche Top-Performance seit dem Jahresbeginn ist in sich zusammengefallen. Die Kryptowährung Waves ist jetzt auch nur noch Mittelmaß. Allerdings gehobenes Mittelmaß. Denn mit einer Performance von etwa Minus 10 Prozent seit dem 1. Januar hält sich Waves dennoch deutlich besser als beispielsweise Bitcoin, der weiter über 20 Prozent seit dem Jahreswechsel verloren hat. 

Waves: Charttechnisch im Niemandsland

Aus der Sicht der Charttechnik ist Waves derzeit eher schwierig einzuschätzen. Am 4. Mai gab es mit einem Plus von 29 Prozent immerhin das größte Tagesplus seit dem 28. März. Das impliziert, dass das Gröbste jetzt vorbei sein könnte. 

Waves mit Charttechnik und RSI

Allerdings ist heute eine halbwegs konkrete Einschätzung in Sachen Richtung und Kurszielen nur sehr eingeschränkt möglich. Der RSI hat zwar am Crash-Tief mit gut 25 einen überverkauften Zustand angezeigt. Doch charttechnisch bietet das aktuelle kaum mehr Halt als die im Chart eingezeichnete Unerstützungszone zwischen ca. 13,75 und 7,50 USD. Hilfreich ist diese kaum. Sie dient nur zur groben Orientierung.

Vor diesem Hintergrund ist für alle, die bei Waves ein Schnäppchen wähnen, abwarten wohl die beste Option!

Fed hebt Zinsen an, Bitcoin steigt

Die jüngste Zinserhöhung ist die höchste in den letzten zwei Jahrzehnten. Es ist wichtig zu beobachten, was dies für die Kryptomärkte bedeuten könnte.

Wozu dient die Zinsanpassung?

Die Federal Reserve kündigte eine Zinserhöhung um 0,5 Prozentpunkte an, um die rasch steigende Inflation zu bekämpfen. Dies ist die größte Zinserhöhung seit zwei Jahrzehnten.

Die Federal Reserve hat am späten Mittwochabend bekannt gegeben, dass sie die kurzfristigen Zinssätze um 0,5 % anheben wird. Dies ist die größte Zinserhöhung seit dem Jahr 2000.

Die US-FED versucht, die Inflation durch eine Anhebung der kurzfristigen Zinssätze zu verringern.

Es wird erwartet, dass die Entscheidung der FED zu einem Rückgang der Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen führen wird. Dadurch wird es für die Menschen schwieriger, sich Geld für neue Anschaffungen zu leihen, was zu einer Liquiditätskrise führen wird.

Einfluss auf Bitcoin und Co.

Die jüngste Zinserhöhung wird, zumindest kurzfristig, als ein positives Signal für die Kryptomärkte gedeutet.

Die Zinserhöhung der US-Notenbank hat dem Kryptomarkt einen kumulativen Auftrieb gegeben, wobei die wichtigsten Token einen massiven Anstieg verzeichneten. Bitcoin ist in den letzten 24 Stunden um mehr als 10 Prozent gestiegen und wird derzeit mit 39,432 Dollar gehandelt.

Der aktuelle Trend deutet darauf hin, dass die Bullen endlich an Macht gewinnen könnten. Wenn Bitcoin weiterhin diesem Muster folgt, könnte der Flaggschiff-Token in der Lage sein, die psychologische Barriere von 40 000 Dollar bald zu durchbrechen.

Coinbase nimmt erstes Bitcoin-Darlehn bei Goldman Sachs auf

Obwohl Bitcoin-gesicherte Kredite für Kryptounternehmen und dezentrale Protokolle, die “Wrapped Bitcoin” für Ethereum-basierte Anwendungen verwenden, nicht ungewöhnlich sind, könnte der jüngste Schritt von Goldman Sachs, einen solchen Kredit an Coinbase zu genehmigen, darauf hindeuten, dass die Wall Street sich der Anlageklasse annähert.

Coinbase erster Kreditnehmer

Coinbase, Amerikas größte Kryptowährungsbörse, hat sich als das unbekannte Unternehmen entpuppt, das den ersten Bitcoin-gesicherten Kredit von Goldman Sachs an der Wall Street aufgenommen hat.

Laut Bloomberg wurde das von Goldman ausgegebene, mit Bitcoin besicherte Darlehen von Coinbase aufgenommen, um die Beziehungen zwischen DeFi und TradFi zu stärken.

Die jüngste Zusammenarbeit von Coinbase mit Goldman Sachs ist ein wichtiger Schritt zur Anerkennung von Kryptowährungen als Sicherheiten. Dies wird dazu beitragen, die Brücke zwischen der Fiat- und der Krypto-Wirtschaft zu vertiefen.

Volatilität von Bitcoin

Zu diesem Zeitpunkt ist nicht bekannt, wie viel das Darlehen in Dollar kosten wird. Das Darlehen wurde jedoch durch einen Teil des Gesamtbestands von Coinbase in Höhe von 4.487 Bitcoin gesichert. Bei den derzeitigen Kursen entspricht das etwa 165 Mio. Euro.

Das Darlehen unterliegt einem 24-Stunden-Risikomanagement. Das bedeutet, sobald der BTC Preis fällt, muss Coinbase seine BTC-Sicherheuten wieder aufstocken.

Mit Kryptowährungen unterlegte Kredite wurden von traditionellen Finanzinstituten wegen der Volatilität von Kryptowährungen stets als zu riskant angesehen.

Bitcoin und Ethereum: Supporttest auf Biegen und Brechen

Bodenbildung im Bitcoin

Tickmill-Analyse: Bitcoin im Tageschart

Im Tageschart des Bitcoin fließen derzeit diverse Trendgrößen ineinander. Dabei stellt der Abwärtstrend, der sich seit dem Zwischenhoch bei 48.223,00 USD formiert hat, den korrektiven Teil des größeren Aufwärtstrends dar. Für den marktnahen Handel stellt der laufende Abwärtstrend die richtige Trendgröße für kurzfristige Setups.

Dessen Kurse sind aktuell im direkten Umfeld der Unterstützung bei gut 37.200,00 Punkten verortet. Mehrfache Tests dieses Levels sind in den vergangenen 8 Handelstagen immer wieder mit Käufen beantwortet wurden. Allerdings blieben nachhaltige Kurszuwächse bis dato aus.

Eine Fortsetzung der Abwärtsphase mit Notierungen unterhalb von 37.200,00 USD ebnet hier den Weg zum Zwischentief bei 34.300,00 USD. Spielt der Markt hingegen das Abprallszenario, sind aus charttechnischer Sicht Zuwächse bis zum Zwischenhoch des Tagestrends bei 42.983,00 USD möglich, wobei das Level um 40.700,00 USD einen planbaren Wegpunkt bietet.

Setupplanungen im Ethereum

Tickmill-Analyse: Ethereum im Tageschart

Die charttechnische Situation im Ethereum ist stark mit der des Bitcoin zu vergleichen. Der Hier befindet sich die Unterstützung im Ausbruchsbereich der Trendentstehung vom März. Das Level um die Marke von 2.770,00 USD wurde zuletzt getestet, worauf die Kurse der Kryptowährung mit einem leichten Kurszuwachs reagiert hat.

Dieser hat aus Sicht des aktuell richtungsführenden Abwärtstrends auf Tagesbasis allerdings ebenfalls nur einen korrektiven Charakter. Eine Fortsetzung des Abwärtstrends unter dessen Zwischentief bei 2.713,00 USD ebnet den Weg zum Zwischentief bei gut 2.440,00 USD.

Sollte es allerdings zur Ausdehnung der korrektiven Phase mit Kursen oberhalb von 2.881,00 USD kommen, bieten die kleinen Zwischenhochs bei 2.979 ,00 USD und 3.033,00 USD zwei planbare Zielbereiche für einen kurzfristig angelegten Long-Trade im Ethereum.

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

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NEAR Protokoll: fehlgeschlagener Angriff kostet Hacker 2,5 ETH

Laut Alex Shevchenko, dem CEO von Aurora Labs, wurde die Rainbow Bridge des Near Protocol am 1. Mai angegriffen. Dem Hacker gelang es nicht, das Geld zu stehlen und er verlor sogar 2,5 ETH.

Shevchenko weist darauf hin, dass die Angriffe auf das Nahprotokoll noch teurer werden, wenn weitere Maßnahmen ergriffen werden.

Hacker Angriff

Er veröffentlichte auch die Adresse des Hackers, der seinen Angriffsversuch startete, indem er ETH über Tornado Cash schickte. Alles begann am 1. Mai, als der Angreifer einen Vertrag ausrollte, um Geld einzuzahlen und ein Relay auf Rainbow Bridge zu werden.

Die Idee war, gefälschte Thin-Client-Blöcke an das Netzwerk zu senden, um die Bots zu überlasten und sie zum Absturz zu bringen.

Kurz darauf entdeckte ein Watchdog der Brücke, dass der eingereichte Block nicht in der Blockchain des NEAR Protocol war und führte eine experimentelle Transaktion auf Ethereum durch.

Rainbow Bridge ist eine kettenübergreifende Brücke, die es Nutzern ermöglicht, Vermögenswerte zwischen Ethereum-, NEAR- und Aurora-Netzwerken zu übertragen. Sie wurde von Aurora Labs entwickelt und bietet ein hochwertiges Benutzererlebnis.

In den letzten Monaten gab es immer mehr Angriffe. Der größte war der Hackerangriff auf die Ronin-Brücke, bei dem 620 Millionen Dollar gestohlen wurden.

Sicherheitsbedenken: Immer mehr Angriffe

Aufgrund der großen Menge an Kapital, über die er verfügt, ist der DeFi-Markt eines der beliebtesten Ziele von Hackern. Allein im ersten Quartal 2022 haben Hacker über 1,22 Milliarden US-Dollar von dezentralen Finanzplattformen gestohlen. Diese Zahl ist achtmal so hoch wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Entwickler sollten sich mehr denn je auf die Sicherheit konzentrieren. Je mehr Geld fließt, desto größer ist die Verlockung für Hacker, ihre Angriffspläne auszuführen. Sicherheitsmaßnahmen und Tests sind für den langfristigen Erfolg von entscheidender Bedeutung.

 

 

Wie kam es zu dem Ausfall bei Solana?

Aufgrund eines Ansturms von Bots fiel die Blockchain Solana in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai für sieben Stunden aus.

In der Blockchain läuft nicht immer alles nach Plan. Das Wesen einer Blockchain besteht darin, den Austausch zu garantieren, um Transaktionen zu validieren und die Unverletzlichkeit des Systems zu bilden. Doch manchmal greift eine zu große Anzahl von Transaktionen die Maschine an.

Dies geschah am Sonntag bei der Blockchain Solana, die in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai für sieben Stunden ausfiel.

Bots als Ursache für den Ausfall

Offenbar war eine Flut von Bots, die automatische Programme, die Transaktionen ausführen, die Ursache für den Ausfall. So wurden mehr als 4 Millionen Transaktionen pro Sekunde an das Netzwerk gesendet. Das ist mehr, als das Netzwerk normalerweise verarbeitet. Dadurch wurde das Netzwerk überlastet.

Die Validationen der Blockchain-Knoten konnten die Transaktionen nicht mehr validieren. So kam die Blockchain völlig zum Stillstand. Laut einer Erklärung von Solana betraf der Zustrom von Bot-Aufträgen die “Candy Machine”. Dieses Tool dient dazu NFTs zu generiert.

Ein NFT ist eine digitale Eigentumsurkunde, die von einer Blockchain ausgegeben wird und mit einem digitalen Vermögenswert verknüpft ist. Jeder NFT ist einzigartig und kann nicht vervielfältigt werden. NFTs werden in der Kunst, im Luxussektor oder auch für Sammelkarten im Sport verwendet.

Siebter Ausfall für Solana

Durch den Ausfall waren also keine Validierungen mehr möglich und Solana wurde für sieben Stunden unbrauchbar. Dies ist nicht der erste Ausfall von Solana, sondern bereits der siebte im Netzwerk. Die Glaubwürdigkeit von Solana bei den Nutzern beginnt zu schwinden. Wie lassen sich diese wiederholten Ausfälle erklären?

Eine Antwort könnte sein, dass Solana eine noch junge Blockchain ist, die erst 2017 eingeführt wurde. Die Blockchain befindet sich noch in der Testphase, obwohl sie sich als Rivale des Ethereum-Systems etabliert hat.

Solana ist auch der Name des Tokens oder des Kryptoaktivums, das auf dieser Blockchain ausgegeben wird. Wenig überraschend hat der Solana-Kurs in den wenigen Stunden des Ausfalls rund 10 % seines Wertes verloren. Am Dienstagmorgen ist sein Kurs etwa 84 USD wert.

Keine Kryptospenden mehr für Wikipedia

Am Sonntag wurde die Entscheidung der Wikimedia Foundation bekannt gegeben, ihr Bitpay-Konto zu schließen. Diese geht auf einen Vorschlag zurück, den die langjährige Wikipedia-Redakteurin Molly White Anfang des Jahres gemacht hatte. Über 70 % der Abstimmenden unterstützten diesen Schritt.

Zu große Auswirkungen auf die Umwelt

Die Wikimedia Foundation hat beschlossen, keine Kryptowährungen mehr direkt als Spenden zu akzeptieren. Wir haben 2014 damit begonnen, Kryptowährungen direkt zu akzeptieren, nachdem wir von unseren Freiwilligen und Spendern darum gebeten wurden. Wir treffen diese Entscheidung aufgrund des jüngsten Feedbacks aus diesen Gemeinschaften.

In ihrem Vorschlag sagte White, die Annahme von Krypto-Spenden sei eine stillschweigende Billigung von Technologien, die “von Natur aus räuberisch” seien, zumindest was die führenden virtuellen Währungen Bitcoin und Ethereum betreffe. Diese seien “extrem schädlich für die Umwelt” so White.

Die Auswirkungen auf die Umwelt stehen möglicherweise nicht im Einklang mit den Nachhaltigkeitsverpflichtungen des Projekts. Die Annahme von Spenden in Kryptowährung könnte zu einem Reputationsschaden für die Wikimedia Foundation führen.

Es wir jedoch keine großen Auswirkungen auf die auf Spenden ausgerichtete Organisation haben. Nur ein kleiner Teil ihrer Einnahmen im vergangenen Jahr (130.100 Dollar) in dieser Form eingingen. In den letzten Jahren nutzten nur wenige Spender diese Möglichkeit, die meisten von ihnen mit Bitcoin.

Die Wikimedia Foundation hält keine Kryptowährungsreserven. Wenn sie Krypto-Spenden erhält, wandelt sie diese direkt in Dollar um. Die Organisation sagte, sie werde das Thema weiterhin beobachten und flexibel bleiben und auf die Bedürfnisse von Freiwilligen und Spendern reagieren.

Bitcoin als Spende nicht beliebt

Die Wikimedia Foundation, die Mozilla Foundation und andere wichtige Akteure in der Welt der Open-Source-Technologien haben sich gegen Krypto-Spenden ausgesprochen, weil deren Umweltauswirkungen nicht mit ihren Klimazielen übereinstimmen.

Bitcoin und Ethereum beruhen beide auf einem Konzept namens “Proof of Work”. Bei diesem konkurrieren Computer um die Lösung immer komplexerer, aber ansonsten bedeutungsloser mathematischer Probleme. Wenn sie gewinnen, dürfen sie den letzten Block von Transaktionen in der Blockchain der Kryptowährung validieren und erhalten als Belohnung virtuelle Münzen.

Dieser Prozess verbraucht jedoch große Mengen an Energie, weswegen Tesla hat letztes Jahr aufgehört, Bitcoin als Zahlungsmittel für seine Autos zu akzeptieren.

Der CO2-Fußabdruck von Bitcoin ist vergleichbar mit dem eines Landes, wie der Tschechischen Republik. Dieser Ansatz erfordert immer mehr Rechenleistung, was zu einem enormen Energieverbrauch führt.

Ethereum bereitet sich auf die Umstellung auf das umweltfreundlichere Proof-of-Stake-Modell vor. Bei dem diejenigen, die Transaktionen validieren, dafür nur Ether-Münzen “einsetzen” müssen. Diese Umstellung ist jedoch schon seit langem in Arbeit und es gibt noch kein festes Datum, wann die zweitgrößte Kryptowährung das Proof-of-Stake-Modell aufgeben wird.