Dow Jones Index – Folgende wichtige Widerstände drücken den Kurs!

Im letzten Monat schafften es die Bullen vom Dow Jones Index Anstiege in Richtung des Widerstands von etwa 35.500 Punkten zu initiieren. Doch am gestrigen Handelstag kam es zu einem scharfen Rückgang, welcher den Anfang einer nächsten Abwärtswelle einläuten könnte.

Hierzu gilt es zu beachten, dass die Marke von etwa 34.300 USD noch als hervorragende Unterstützung anzusehen ist. Es wird also sehr spannend werden, wie sich die Kurse in den nächsten Tagen verhalten.

Dow Jones Index – wichtige GD200 sorgt für Widerstand

Auch der wichtige langfristige 200-Tage-Durchschnitt sorgt, wie auf dem Schaubild hervorragend zu sehen ist, vorerst für Gegenwehr. Werden die Bullen diesen wichtigen Indikator erobern können? Derzeit bleibt die Lage weiter äußerst angespannt.

Auf der Unterseite könnte es anstehen in Richtung des schon besprochenen Unterstützungsbereich von 34.300 USD zu laufen. Aber natürlich sind auch weitere Kursrückgänge zur 34.000er-Marke oder gar bis zum diesjährigen Kurstief von 32.272 USD denkbar.

Entscheidend wird es sein, die Widerstandszone, welche grob gesagt zwischen 35.000 und 35.700 USD zu finden ist, erobert wird. Kurse unterhalb dieser Marke sind vorerst als zwiespältig zu betrachten.

Der Heikin-Ashi-Chart vom Dow Jones Index (D1)

Dow Jones Index Prognose
Dow Jones Index | Chart von FxEmpire

Das ist eine Trendanalyse (D1) für den Dow Jones Index!

Macd Oszillator: Bei dem beliebten Indikator wird nun analysiert, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Auch wird geschaut, ob der Macd über null tendiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 7 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Hierbei wird analysiert, ob bei dem Dow Jones Index die GDs steigend sind. Ein Aufwärtstrend wird durch steigende GDs gekennzeichnet. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 6 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes wird geschaut, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind 6 positiv. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

01.04.2022: Was zeigt die Gesamtauswertung auf? Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 19 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 63.33 %. Deshalb kann der Status hier auf „Bullisch“ gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in den Dow Jones Index zu suchen und zu kaufen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Europas Börsen mit stabilem Quartalsauftakt – Ölpreis im Blick

Frankfurt (Reuters) – Trotz düsterer Konjunkturprognosen sind Europas Börsen stabil in das neue Quartal gestartet.

Auch ein etwas schwächer als erwartet ausgefallener Stellenaufbau in den USA konnte am Freitag daran zunächst nichts ändern. Der Dax legte bis zum Nachmittag 0,3 Prozent auf 14.453 Zähler zu, der EuroStoxx50 rückte um 0,5 Prozent vor. Die US-Futures lagen ebenfalls etwas höher.

Im März entstanden zwar mit 431.000 neuen Jobs weniger neue Jobs in den USA als erwartet. Doch wurden die Februar-Zahlen deutlich nach oben korrigiert. Zudem fiel die getrennt ermittelte Arbeitslosenquote auf 3,6 Prozent von 3,8 im Februar. Damit dürfte annähernd Vollbeschäftigung erreicht sein.

Der Krieg in der Ukraine hat Ökonomen zufolge jedoch die konjunkturellen Aussichten weltweit zu Beginn des zweiten Quartals deutlich eingetrübt. “Von der Hoffnung auf einen nachhaltigen Post-Corona-Aufschwung bleibt immer weniger übrig”, schrieben die Analysten der Helaba. Einen kleinen Lichtblick habe der Rückgang des Ölpreises geliefert, der sich auf Wochensicht um rund neun Prozent verbilligte. Dennoch sorgt das Thema hohe Energiepreise und die dadurch angeheizte Inflation weiterhin für Nervosität.

Mit Spannung warteten Investoren, ob sich bei der außerordentliche Sitzung der Internationalen Energieagentur IEA am Nachmittag andere Staaten den USA anschließen und strategische Ölreserven freigeben könnten. Es sei wahrscheinlich, dass zu den freigegebenen US-Mengen noch weitere hinzukämen, meinte Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch. “Die akute Angebotsknappheit am Ölmarkt ist dadurch gelindert.” Der Preis für das Nordseeöl Brent fiel um bis zu 2,3 Prozent auf 102,35 Dollar je Fass. Das US-ÖL WTI rutschte zeitweise unter die 100-Dollar-Marke. Seit vergangenen Freitag sind die Preise für Brent und WTI um rund 12 Prozent gesunken.

POKER UM RUSSISCHES GAS GEHT WEITER

Mit Sorge wird zudem die Entwicklung am Gasmarkt beobachtet. Zuletzt hatte Russlands Präsident Wladimir Putin bekräftigt, dass ab dem 1. April ausländische Firmen Gaslieferungen in Rubel zahlen müssten. Abnehmer wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien wollen sich darauf aber nicht einlassen. “Die Tage, in denen die deutsche Wirtschaft mit russischem Gas die Wertschöpfungsketten für viele Produkte aufrechterhalten kann, könnten gezählt sein”, sagt Stratege Jürgen Molnar von Robomarkets. Der europäische Erdgas-Future stieg in der Spitze um 9,1 Prozent auf 132 Euro je Megawattstunde.

An den Metallbörsen verbilligte sich Kupfer wegen Spekulationen auf einen nachlassenden Rohstoffhunger Chinas um 0,8 Prozent auf 10.290 Dollar je Tonne. Die schwach ausgefallenen chinesischen Konjunkturdaten für März und ein Corona-Lockdown in Shanghai stimmten die Anleger pessimistisch, sagten Analysten.

AUFTRÄGE SCHIEBEN VESTAS AN

Die zuletzt ins Hintertreffen geratenen Dax-Titel Delivery Hero und Zalando gingen auf Erholungskurs und legten 6,7 und 4,7 Prozent zu. Übernahmespekulationen schoben Stratec um bis zu 24,7 Prozent auf 126,20 Euro in die Höhe. Mehrere Finanzinvestoren erwägen Insider zufolge einen Einstieg bei dem Laborzulieferer.

An der Kopenhagener Börse machten Vestas mit einer Reihe neuer Aufträge von sich Reden. Die Aktien des dänischen Herstellers von Windturbinen gewannen 5,5 Prozent. Die im SDax notierten Nordex legten mehr als fünf Prozent zu.

Aktienbörsen können von Ölpreis-Verfall nicht profitieren

Frankfurt (Reuters) – Die europäischen Aktienmärkte haben am Donnerstag schwächer tendiert.

Zwar schickten Spekulationen auf eine massive Freigabe strategischer Ölreserven durch die USA und anderer Staaten den Ölpreis auf Talfahrt. Wegen mangelnder Fortschritte bei den Gesprächen über eine Waffenruhe in der Ukraine und des weiterhin hohen Inflationsdrucks hielt sich die Erleichterung der Aktienanleger darüber aber in Grenzen. Dax und EuroStoxx50 gaben jeweils 1,3 Prozent auf 14.414,75 beziehungsweise 3905,72 Punkte nach. Der US-Standardwerteindex Dow Jones büßte 0,4 Prozent ein.

Investoren könnten sich derzeit nur schwer zu Käufen durchringen, da auf der einen Seite die Kämpfe in der Ukraine weitergingen und gleichzeitig eine “Stagflation” drohe, sagte Anlagestratege Peter McCallum von der Investmentbank Mizhuo. Ein Lichtblick sei aber dass ein Großteil der negativen Nachrichten schon in den Kursen enthalten seien. Unter Stagflation verstehen Experten eine stagnierende Wirtschaft bei gleich steigender Inflation.

USA PLANEN REKORD-FREIGABE VON ÖLRESERVEN

Einem Insider zufolge will die Regierung um US-Präsident Joe Biden bis zu 180 Millionen Barrel auf den Markt werfen, um den aktuellen Angebotsengpass zu verringern und einen weiteren Preisanstieg zu verhindern. Außerdem wurde für Freitag ein außerordentliches Treffen der Internationalen Energieagentur IEA einberufen, bei dem andere Staaten sich den USA anschließen könnten. “Außergewöhnliche Zeiten verlangen nach außergewöhnlichen Maßnahmen”, sagte Analystin Susannah Streeter vom Brokerhaus Hargreaves Landsdown. “Die Freigabe von einer Million Barrel pro Tag für die kommenden sechs Monate deutet darauf hin, dass im Ukraine-Konflikt keine rasche Lösung erwartet wird.”

Der Preis für die Ölsorte Brent aus der Nordsee fiel um 4,6 Prozent auf 108,21 Dollar je Barrel (159 Liter). Börsianer warnten aber, dass dieser Rückgang nur vorübergehend sei. “Der Durchschnittspreis wird höher bleiben als zu Jahresbeginn erwartet und sich in der Inflation widerspiegeln”, sagte Charles-Henry Monchau, Chef-Anleger der Syz Bank. “Das bedeutet, dass die Notenbanken keine andere Wahl haben werden, als die Zinsen anzuheben.” Die Fed aus den USA und die Bank von England haben damit schon begonnen. Die Europäische Zentralbank (EZB) ziert sich noch.

Nervös machte Börsianer die Ankündigung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Gas-Lieferungen seines Landes müssten ab Freitag in Rubel bezahlt werden. Die westlichen Abnehmer lehnen diese Umstellung ab. Vor diesem Hintergrund stieg der europäische Erdgas-Future um fast fünf Prozent auf 122 Euro je Megawattstunde.

ZUKÄUFE VON FRESENIUS KOMMEN GUT AN – CHINA-WERTE IM MINUS

Am deutschen Aktienmarkt stand Fresenius im Fokus. Der Gesundheitskonzern stärkt seine Medikamenten-Sparte Kabi mit zwei Zukäufen im Volumen von mehr als 700 Millionen Euro. Fresenius-Titel stiegen um zwei Prozent.

Abwärts ging es dagegen für die US-Papiere chinesischer Firmen. So fielen die Aktien des Suchmaschinen-Betreibers Baidu und seiner Beteiligung iQIYI, eines Streaming-Anbieters, um sieben beziehungsweise acht Prozent. Wegen eines Streits um den Zugang zu Unterlagen chinesischer Wirtschaftsprüfer setzte die US-Börsenaufsicht SEC Baidu den Angaben zufolge auf eine Liste von Firmen, denen ein Ausschluss von der US-Börse droht.

Ukraine- und Konjunktursorgen setzen Europas Börsen zu

Frankfurt (Reuters) – Wegen wachsender Zweifel an einer raschen Waffenruhe in der Ukraine ziehen sich Anleger wieder aus den europäischen Aktienmärkten zurück.

Kopfschmerzen bereiteten ihnen am Mittwoch außerdem die Rezessionssignale vom US-Anleihemarkt. Dax und EuroStoxx50 fielen daher um jeweils mehr als ein Prozent auf 14.576 beziehungsweise 3953 Punkte.

Die jüngste Verhandlungsrunde zwischen Russland und der Ukraine habe keine greifbaren Ergebnisse gebracht, monierten die Analysten der Bank Unicredit. Ihre Kollegen von der Deutschen Bank wiesen darauf hin, dass die angekündigte Reduzierung der Angriffe auf Kiew und Tschernihiw als taktischer Zug gesehen werden könne, um die russischen Truppen neu zu formieren. Ukrainischen Angaben zufolge verstärkte Russland inzwischen seine Attacken in der Ost-Ukraine.

An der Moskauer Börse ging es dennoch erneut aufwärts. Der Aktienindex RTS stieg um 7,7 Prozent. Russische Staatsanleihen waren ebenfalls gefragt, wodurch die Rendite der zehnjährigen Titel auf 11,88 Prozent zurückging. Die Aufwertung des Rubel drückte den Kurs des Dollar knapp zwei Prozent ins Minus auf 83,75 Rubel.

“INVERSE RENDITEKURVE” AM US-BONDMARKT

Bange Blicke richteten Börsianer auf den US-Anleihemarkt, wo die zweijährigen Bonds zeitweise mehr abwarfen als die zehnjährigen. Als Indikator für eine nahende Rezession sei diese “inverse Renditekurve” verlässlich, sagte Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für Privat- und Firmenkunden bei der Deutschen Bank. Sie sage aber nichts über den Zeitpunkt des Abschwungs aus.

Auch hierzulande sei eine Rezession nicht auszuschließen, warnten die Wirtschaftsweisen. Dies drohe vor allem bei einem Embargo russischer Energie-Importe. Gleichzeitig bestehe die Gefahr, dass Russland wegen des Streits um die Bezahlung seiner Exporte in Rubel seinerseits den Gashahn zudrehe, warnte Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch. Der europäische Erdgas-Future stieg daraufhin um 15 Prozent auf 121,90 Euro je Megawattstunde.

Spekulationen über ein europäisches Embargos auf russisches Öl trieb auch den Preis für die Sorte Brent aus der Nordsee. Sie verteuerte sich um 2,5 Prozent auf 113 Dollar je Barrel (159 Liter). Sollte es zu einem Boykott kommen, werde sich das Angebot um eine zusätzliche Million Barrel pro Tag verringern, rechneten die Experten der Beratungsfirma JBC Energy vor. Vor diesem Hintergrund stieg der Index für die europäische Öl- und Gasbranche gegen den Trend um drei Prozent.

Ohne nachhaltigen Einfluss auf die Börsen blieb der erneute Anstieg der Inflation in Deutschland. Sie erreichte mit 7,3 Prozent den höchsten Stand seit 1981.

CONTI IN INDIEN UND POSTNL IN BELGIEN UNTER VERDACHT

Am deutschen Aktienmarkt rückte Continental ins Rampenlicht. In Indien wurde Insidern zufolge mehrere Reifen-Hersteller wegen des Verdachts möglicher Wettbewerbsverstöße durchsucht. Darunter sei auch das Vertriebsbüro des deutschen Konzerns in der Stadt Faridabad. Conti-Titel rutschten um fast sechs Prozent ab.

Eine Razzia gab es auch in belgischen Geschäftsräumen von PostNL wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Arbeitsgesetze. Den dortigen Behörden zufolge gab es mehrere Festnahmen. Die Papiere des niederländischen Brief- und Paket-Zustellers steuerten mit einem Minus von zeitweise 6,2 Prozent auf den größten Tagesverlust seit fast zwei Jahren zu.

Dow Jones Index – Das ist jetzt wichtig!

Über die letzten Wochen hinweg hat sich der Dow Jones Index nach und nach wieder zurück ins Leben gekämpft. Der große Absturz stellte sich nicht ein. Im Gegenteil, derzeit bearbeiten die Bullen gerade die wichtige Widerstandszone von etwa 35.000 USD. Dort bündelt sich der GD100 sowie der GD200.

Als nächstgrößere Ziel kommt der Preisbereich von etwa 35.750 USD in den Fokus. Dort befindet sich ein prägnantes Hoch aus dem Februar dieses Jahres. Das aufzubrechen, benötigt sicherlich einiges an Kraft. Ob dies ebenso schnell geht, wie der Anstieg der letzten Wochen, muss vorerst abgewartet werden.

Dow Jones Index – Beruhigung der Aufwärtsbewegung voraus?

Gut vorstellbar ist, dass es jetzt zu einer Beruhigung der Aufwärtsbewegung kommt, sodass die Bullen neue Kraft sammeln können. Sobald sie den Widerstand von 35.750 USD aufgebrochen haben, kommt sofort das Allzeithoch in den Blickpunkt. Die Bären vom Dow Jones könnten allerdings noch ihre letzte Chance nutzen und unterhalb des besprochenen Widerstands Richtung Süden abdrehen.

Mit Unterschreiten der Marke von etwa 34.400 USD, müsste die Aufwärtsbewegung bereits wieder infrage gestellt werden. Es könnte sich dann nämlich lediglich um einen Reversal handeln.

Fazit – die Crash-Situation führte den Kurs nicht weiter zur Unterseite. Aktuell ist eine große Stabilisierung zu sehen, welche tatsächlich für neue Allzeithochs sorgen könnte. Wie auf dem Schaubild allerdings zu sehen ist, ist die Gefahr noch nicht gebannt.

Der Heikin-Ashi-Chart vom Dow Jones Index (D1)

Dow Jones Index Prognose
Dow Jones Index | Chart von fxempire

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für den Dow Jones Index!

Macd Oszillator: Es wird bei dem oft verwendeten Indikator geschaut, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zudem auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 7 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Nun wird geprüft, ob bei dem Dow Jones Index die GDs steigend sind. Denn steigende GDs zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 6 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss analysiert werden, ob sich der Indikator unterhalb vom Schlusskurs befindet. Falls ja, dann ist ein bestätigter Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind 6 positiv. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

30.03.2022: Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 19 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 63.33 %. Deshalb kann der Status hier auf „Bullisch“ gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in den Dow Jones Index zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Ukraine-Gespräche geben Börsen Auftrieb – Ölpreis fällt

Frankfurt (Reuters) – In der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Kämpfe in der Ukraine steigen Anleger wieder bei europäischen Aktien ein.

Dax und EuroStoxx50 stiegen am Dienstag um jeweils 2,8 Prozent auf 14.820,33 beziehungsweise 3996,70 Punkte. Der US-Standardwerteindex Dow Jones rückte 0,7 Prozent vor. Ebenfalls gefragt war der Euro, der 1,2 Prozent auf 1,1107 Dollar gewann. Im Gegenzug verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee, die sich in den vergangenen Wochen wegen Spekulationen auf Ausfälle russischer Lieferungen kräftig verteuert hatte, um gut zwei Prozent auf 110,08 Dollar je Barrel (159 Liter).

Den Unterhändlern zufolge hat die Ukraine Russland im Austausch für Sicherheitsgarantien Neutralität angeboten. Russlands Chef-Verhandler Wladimir Medinski bezeichnete das Treffen als konstruktiv. Das russische Verteidigungsministerium kündigte zudem an, die militärischen Aktivitäten rund um Kiew und Tschernihiw zu reduzieren, um einen Rahmen für die Gespräche zu bilden. “Das sind hervorragende Nachrichten”, sagte Naeem Aslam, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses AvaTrade. Damit könnte sich der Konflikt seinem Ende nähern. Gleichzeitig sinke die Wahrscheinlichkeit weiterer Sanktionen gegen Russland.

An der russischen Börse ging es ebenfalls aufwärts. Der Moskauer Leitindex RTS rückte gut sieben Prozent vor. Gefragt waren auch russische Staatsanleihen. Dies drückte die Rendite der zehnjährigen Titel um fast einen Prozentpunkt auf 12,73 Prozent. Die Aufwertung der russischen Währung drückte den Kurs des Dollar 4,4 Prozent ins Minus auf 85,84 Rubel. Die Rubel-Rally werde von zwei weiteren Faktoren getrieben, sagte Iskander Lutsko, Chef-Anlagestratege des Brokerhauses ITI. Dies sei zum einen die geplante Umstellung der Energie-Exporte auf Rubel-Zahlungen und zum anderen die Vorschrift für Exportfirmen, 80 Prozent ihrer Devisenbestände in Rubel zu tauschen.

GOLD UND BONDS UNTER DRUCK – “INVERSE ZINSKURVE” VORAUS

Die gestiegene Zuversicht der Anleger machte “sichere Häfen” für sie weniger attraktiv. Gold verbilligte sich um 0,5 Prozent auf 1913 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Die Verkäufe bei Bundesanleihen trieben die Rendite der zehnjährigen Papiere zeitweise auf ein Vier-Jahres-Hoch von 0,741 Prozent.

Am Bond-Markt spielten zudem die erwarteten Zinserhöhungen der US-Notenbank sowie die befürchteten Belastungen für die Weltwirtschaft durch die neuen Lockdowns in China eine Rolle. Eine raschere Straffung der US-Geldpolitik bei einer gleichzeitig abkühlenden Konjunktur schüre Ängste, dass eine Rezession eher früher als später bevorstehe, sagte Anlagestratege John Briggs von der Bank NatWest.

In den USA warfen die zehnjährigen Treasuries nur noch geringfügig mehr ab als die zweijährigen. Steigt die Rendite der Letzteren über diejenige der Ersteren, sprechen Experten von einer “inversen Renditekurve”. Sie gilt als Vorbote einer Rezession.

FINANZWERTE IM AUFWIND – FÜHRUNGSWECHSEL BEI FEDEX

Am Aktienmarkt legten sich Investoren vor allem Finanzwerte ins Depot. Der europäische Banken-Index stieg um 3,7 Prozent. Getrieben werde die Rally neben den Hoffnungen auf eine Waffenruhe in der Ukraine von der Aussicht auf höhere Gewinne dank steigender Zinsen, sagte Analyst Salah-Eddine Bouhmidi vom Brokerhaus IG. Favorisiert würden Institute mit einem großen Engagement in Russland wie Raiffeisen Bank oder Societe Generale (SocGen), deren Titel jeweils mehr als acht Prozent zulegten.

An der Wall Street rückte FedEx ins Rampenlicht. Nach fast 50 Jahren tritt Firmengründer Fred Smith als Chef des Paketzustellers zurück. Seinen Job übernimmt der bislang für das operative Geschäft verantwortliche Direktor Raj Subramaniam. FedEx-Aktien stiegen um 4,3 und diejenigen des deutschen Rivalen Deutsche Post um zwei Prozent.

Anleger in Europa fassen Zuversicht – Ölpreis unter Druck

Frankfurt (Reuters) – Die Anleger in Europa greifen zum Wochenauftakt wieder beherzt bei Aktien zu.

“Inflation und Zinsen haben für den Moment den Ukraine-Krieg als Top-Thema an den Börsen abgelöst”, sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. Während Anleihen in hohem Bogen aus den Portfolios flögen, gehörten Aktien zu den Gewinnern der aktuellen Situation. Dax und EuroStoxx50 legten jeweils rund zwei Prozent auf 14.621 und 3945 Punkte zu. Die US-Futures deuteten auch an der Wall Street auf einen freundlichen Handelsstart hin.

Mut mache Anlegern offenbar der fallende Ölpreis, der Inflationsängste dämpfe, sagte Anlagestratege Jürgen Molnar vom Brokerhaus RoboMarkets. Die Ölsorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um knapp sechs Prozent auf bis zu 113,72 Dollar je Barrel (159 Liter). Der Preis für US-Rohöl WTI gab ebenfalls sechs Prozent auf bis zu 106,81 Dollar nach.

Anleger setzten auf eine sinkende Nachfrage, nachdem die chinesische Wirtschafts- und Finanzmetropole Shanghai einen Lockdown verhängt hatte, um die steigenden Corona-Zahlen in den Griff zu bekommen. “Dies lässt auch die Sorge wachsen, dass Chinas strikte Null-Covid-Politik zu wiederholten Abriegelungen in wichtigen Geschäftszentren führen wird”, sagte Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch. Es werde erwartet, dass die Nachfrage in China als dem weltweit größten Rohölimporteur, im April um 800.000 Barrel pro Tag unter dem “normalen” Niveau liegen werde, sagte Bjarne Schieldrop, Analyst der SEB Bank.

ANLEIHEN WEITER UNTER DRUCK

Zusätzlichen Rückenwind erhalte der Aktienmarkt von Umschichtungen aus Anleihen in Dividendenpapiere, sagte Altmann. Langfristig behielten Aktien auch im inflationären Umfeld ihren Wert. Der anhaltende Ausverkauf am Bondmarkt trieb die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen auf ein Vier-Jahres-Hoch von 0,631 Prozent.

Unter Verkaufsdruck geriet auch Gold, das sich um bis zu 1,6 Prozent auf 1926 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) verbilligte. Als Grund nannte Analyst Jeffrey Halley vom Brokerhaus Oanda die Stärke der US-Währung, die von der Aussicht auf weitere Zinserhöhungen der Notenbank Fed profitiere. Sie macht Gold für Investoren außerhalb der USA unattraktiver.

FINANZWERTE IM AUFWIND – APPLE-ZULIEFERER UNTER DRUCK

Bei den Einzelwerten profitierten vor allem Finanztitel von den steigenden Zinserwartungen. Der europäische Banken-Index zog rund zwei Prozent an. Aktien der französischen Bank BNP Paribas und des spanischen Instituts BBVA zogen rund vier sowie mehr als drei Prozent an.

Abwärts ging es dagegen für Varta. Die Papiere des Batterie-Herstellers verbilligten sich um mehr als sechs Prozent und führten damit die Verliererliste im MDax an. Varta litt Börsianern zufolge unter einem Medienbericht über die Kürzung der iPhone- und AirPod-Produktion des wichtigen Kunden Apple. Andere Zulieferer des Elektronik-Konzerns wie IQE gerieten ebenfalls unter Druck. Apple-Akien gaben vorbörslich rund zwei Prozent nach.

Börsen trotz Ifo-Absturz stabil – Ölpreise volatil

Frankfurt (Reuters) – Trotz anhaltender Konjunktursorgen haben sich Europas Börsen mit einem kleinen Gewinn ins Wochenende gerettet.

Dabei brach die Stimmung in den deutschen Unternehmen im März infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine noch stärker ein als befürchtet. Der Dax ging am Freitag dennoch 0,2 Prozent höher bei 14.305 Punkten aus dem Handel, der EuroStoxx50 rückte 0,1 Prozent vor. Die US-Börsen zeigten sich wenig entschlossen und verbuchten vor allem im Tech-Sektor Verluste.

Die Hoffnung auf eine vermittelnde Rolle Chinas im Ukraine-Konflikt stützte die Kurse, nachdem Chinas Präsident Xi Jinping und der britische Premierminister Boris Johnson sich zu dem Thema ausgetauscht hatten. In dem Telefonat habe Xi eine konstruktive Rolle zugesagt, um die Ukraine und Russland zu Friedensverhandlungen zu bewegen, berichten staatliche chinesische Medien. Die deutschen Unternehmen rechnen indes mit harten Zeiten: Das Barometer für das Ifo-Geschäftsklima fiel im März auf 90,8 Punkte nach 98,5 Zählern im Februar. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit einem Rückgang auf 94,2 gerechnet. Energiekosten, Lieferkettenproblematik und wirtschaftliche Folgen der Corona-Pandemie belasteten, konstatierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank.

ÖLMARKT IM WECHSELBAD DER GEFÜHLE

Eine Berg- und Talfahrt gab es bei den Ölpreisen. Die Nordseeöl Brent drehte ins Plus und stand 1,2 Prozent höher bei 120,51 Dollar je Barrel, nachdem die Huthi-Rebellen im Jemen einen umfangreichen Luftangriff auf Saudi-Arabien gestartet hatten. In der Hafenstadt Dschidda am Roten Meer sind nach Angaben eines Militärsprechers Industrie-Anlagen des Öl-Konzerns Aramco getroffen worden. “Wir sehen Unruhen in Russland und der Ukraine und jetzt sehen wir sie erneut bei Saudi-Arabien, und wenn wir weiterhin Angriffe auf beide Gebiete sehen, möchte niemand im Moment auf sinkende Ölpreise setzen”, sagte Rohstoffexperte Dennis Kissler vom Broker BOK Financial. “Die Vorräte sind knapp.”

Zuvor hatten sich die Preise um mehr als drei Prozent nach unten bewegt. Da sich die EU auf ihrem Gipfeltreffen nicht auf einen Einfuhrstopp für russisches Öl verständigt habe, habe das die Sorgen über eine weitere Angebotsverknappung vorübergehend gelindert, sagte Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch. Auch längerfristige Ausfälle kasachischer Öllieferungen wurden weniger wahrscheinlich. Nach Sturmschäden lief die Verladung im russischen Schwarzmeer-Hafen Noworossijsk teilweise wieder an.

CHIPWERTE IM AUFWIND

Am Aktienmarkt zählte der Chipsektor zu den Favoriten. Aktien von Infineon legten im Dax 2,4 Prozent zu, STMicroelectronics an der Mailänder Börse 0,7 Prozent. Die Analysten von Moody’s schrieben in einem Kommentar, sie erwarteten vorerst keine zusätzlichen Produktionsunterbrechungen aufgrund rückläufiger Neon-Lieferungen aus der Ukraine. Neongas wird unter anderem für Laser benötigt, die bei der Herstellung von Chips zum Einsatz kommen.

Für ein Kursfeuerwerk im SDax sorgten Eckert & Ziegler, die sich um 11,7 Prozent verteuerten. Die Berliner Medizintechnikfirma hat nach einem Gewinnsprung ihre Dividende angehoben und will ihren Wachstumspfad 2022 fortsetzen.

An der Londoner Börse schickte eine verpasste Zahlung fälliger Zinsen Petropavlovsk auf Talfahrt. Die in London notierten Aktien des Betreibers russischer Goldminen fielen um rund 16 Prozent. Weil die Aktiva des Hauptgeldgebers Gazprombank im Rahmen der westlichen Sanktionen gegen Russland eingefroren wurden, kann das Unternehmen nach eigenen Angaben die im Tagesverlauf fälligen 560.000 Dollar nicht zahlen.

Dax höher erwartet – Ifo-Index im Blick

Frankfurt (Reuters) – Zum Abschluss der Börsenwoche wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Freitag höher starten.

Am Donnerstag hatte er kaum verändert bei 14.273,79 Punkten geschlossen. Die Wall Street ging dagegen auf Erholungskurs. Die wichtigsten Indizes schlossen im Plus.

Weiterhin sind der Krieg in der Ukraine und seine wirtschaftlichen Folgen die beherrschenden Themen auf dem Börsenparkett. Die Nato und die G7-Staaten haben ihre Haltung gegenüber Russland verschärft. Ein Nato-Sondergipfel in Brüssel beschloss am Donnerstag, dass das westliche Verteidigungsbündnis seine Präsenz an der Ostflanke deutlich verstärkt. Die wichtigsten westlichen Industrieländer drohen Russland mit weiteren Sanktionen und wollen das Land stärker international isolieren. Unter den Eindrücken des Ukraine-Krieges steht auch der Ifo-Index, der die Stimmung in den deutschen Chef-Etagen widerspiegelt. Experten erwarten für März einen Rückgang auf 94,2 Punkte von 98,9 Zählern im Vormonat.

Schlusskurse europäischer Indizes Stand

am vorangegangenen Handelstag

Dax

14.273,79

Dax-Future

14.330,00

EuroStoxx50

3.863,39

EuroStoxx50-Future

3.792,00

Schlusskurse der US-Indizes am Stand Veränderung

vorangegangenen Handelstag

Dow Jones

34.707,94 +1,0 Prozent

Nasdaq

14.191,84 +1,9 Prozent

S&P 500

4.520,16 +1,4 Prozent

Asiatische Indizes am Freitag Stand Veränderung

 

Nikkei

28.128,66 +0,1 Prozent

Shanghai

3.223,46 -0,8 Prozent

Hang Seng

21.441,97 -2,3 Prozent

Konjunktursorgen lasten auf Börsen – Öl und Nickel teurer

Frankfurt (Reuters) – Aus Furcht vor einem Konjunkturabschwung als Folge des Krieges in der Ukraine ziehen sich Anleger wieder aus europäischen Aktien zurück.

Gleichzeitig förderten steigende Rohstoffpreise Inflationssorgen. Dax und EuroStoxx50 fielen am Mittwoch um jeweils mehr als ein Prozent auf 14.283,65 beziehungsweise 3865,45 Punkte. Der US-Standardwerteindex Dow Jones büßte ein knappes Prozent ein.

Am Tag vor dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs der sieben größten Industriestaaten (G7) sowie der Nato-Mitglieder wuchs die Anspannung der Börsianer. US-Präsident Joe Biden werde dabei auf weitere Sanktionen dringen, prognostizierte Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann. Eine Möglichkeit wäre ein europäischer Importstopp für russisches Öl. “Ein Embargo würde die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Russland im Gegenzug Europa den Gashahn abdreht. Und spätestens dann würde Europa wohl nicht eine Rezession vermeiden können.”

ENERGIEPREISE ZIEHEN ERNEUT AN – NICKEL MIT PREISSPRUNG

Vor diesem Hintergrund stieg der Preis für die Ölsorte Brent aus der Nordsee um fünf Prozent auf 121,35 Dollar je Barrel (159 Liter). Der europäische Erdgas-Future verteuerte sich um bis zu 31 Prozent auf 130 Euro je Megawattstunde. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte zuvor angekündigt, “unfreundliche” Staaten müssten Lieferungen seines Landes künftig in Rubel bezahlen. Jens Südekum, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Bundeswirtschaftsministeriums, bezeichnete dies als Vertragsbruch. In irgendeiner Form werde der Westen nun reagieren müssen. “Ein Embargo von Energieimporten aus Russland ist nun wahrscheinlicher geworden.” Vor diesem Hintergrund stieg der Index für die europäische Öl- und Gasbranche gegen den Trend um zwei Prozent.

An der Börse LME stieg der Preis für Nickel nach mehreren Tagen mit Rückgängen um die maximal möglichen 15 Prozent auf 32.380 Dollar je Tonne. Einen unmittelbaren Auslöser für den Kurssprung bei dem zur Stahl-Herstellung benötigten Metall könne er zwar nicht ausmachen, sagte ein Börsianer. “Aber das Angebot ist knapp. Wenn man die Unsicherheit um russische Lieferungen hinzunimmt, erscheint es billig.”

FREUDE ÜBER UMSATZSPRUNG BEI AUTO1 VERPUFFT SCHNELL

Bei den deutschen Aktienwerten rückte Auto1 ins Rampenlicht. Der Online-Gebrauchtwagenhändler steigerte zwar den Umsatz 2021 um überraschend starke 69 Prozent. Für 2022 sagte das Unternehmen aber ein deutlich geringeres Wachstum von 19 bis 42 Prozent voraus. Außerdem wackele wegen der hohen Spritpreise das Geschäftsmodell, sagte ein Börsianer. Auto1-Aktien verbuchten nach anfänglichen Gewinnen mit einem Minus von zwölf Prozent den größten Tagesverlust seit dem Börsengang vor einem Jahr.

Abwärts ging es auch für Adobe. Die Titel des “Photoshop”-Anbieters steuerten an der Wall Street mit einem Minus von zeitweise mehr als zehn Prozent auf den größten Tagesverlust seit zwei Jahren zu. Das Unternehmen gab zwar für das abgelaufene Quartal einen überraschend hohen Rekordumsatz von 4,26 Milliarden und einen Gewinn von 3,37 Dollar je Aktie bekannt. Die für das laufende Quartal angepeilten Erlöse und Überschüsse blieben mit 4,34 Milliarden Dollar beziehungsweise 3,34 Dollar je Aktie dagegen hinter den Erwartungen zurück. Ermutigend sei allerdings die Zuversicht des Managements in den Geschäftsverlauf des zweiten Halbjahrs, schrieb Analyst Derrick Wood vom Vermögensverwalter Cowen. Er bekräftige daher seine Einstufung der Aktie mit “Outperform”.