Bilanzen stützen Europas Börsen – Inflation im Blick

Frankfurt (Reuters) – Gestützt auf positive Firmenbilanzen haben Europas Börsen zur Wochenmitte ihren Erholungskurs fortgesetzt.

Während der EuroStoxx50 am Mittwochvormittag 1,6 Prozent auf 3612 Zähler zulegte, bremste ein Kursrutsch von Bayer den Dax-Anstieg etwas ab. Der deutsche Leitindex lag rund ein Prozent höher bei 13.671 Punkten. Rückläufige Corona-Zahlen in Shanghai linderten die Konjunktursorgen der Anleger in Asien, zudem seien Schnäppchenjäger unterwegs, sagte Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege von RoboMarkets. Halt gebe den Börsen auch die Bilanzsaison. “Knapp 70 Prozent der im deutschen Leitindex enthaltenen Unternehmen überraschten die Analysten positiv mit ihren Zahlen zum ersten Quartal.”

Der Ukraine-Krieg und die Sanktionen gegen Russland, die hohe Inflation und steigende Zinsen sowie die Lieferkettenproblematik sorgen nach Einschätzung der Analysten der Helaba jedoch für ein anhaltend schwieriges Umfeld an den Börsen. “Insofern ist die Gefahr eines erneuten Kursrücksetzers nicht gebannt.” Am Montag war der Dax auf ein Zwei-Monats-Tief gefallen.

“INFLATION, INFLATION, INFLATION”

Die weitere Richtung an den Börsen dürften die am Nachmittag (14.30 MESZ) anstehenden US-Inflationszahlen vorgeben. “Der wichtigste Faktor für die Märkte ist derzeit Inflation, Inflation, Inflation”, sagte Carlos Casanova, Ökonom beim Finanzhaus UBP. Jeder sei besorgt über die steigende Teuerung und die Möglichkeit einer Rezession in den USA, die mit jeder Zinserhöhung zunehme. Experten rechnen in den USA für April mit einer Abschwächung der Teuerungsrate im Jahresvergleich auf 8,1 von 8,5 Prozent. Sollten die Rate stärker ausfallen als erwartet, könnte das Börsianern zufolge die Spekulationen auf einen größeren Zinsschritt der Fed im Umfang von 75 Basispunkten anheizen und den Dollar stützen. Bislang preisen die Märkte eine weitere Zinsanhebung auf der Juni-Sitzung um mindestens 50 Basispunkte ein. Der Dollar-Index stand zuletzt mit 103,65 Punkten in Reichweite seines kürzlich erreichten 20-Jahres-Hochs. Seit Jahresbeginn hat die US-Devise mehr als acht Prozent zugelegt. Die Europäische Zentralbank (EZB) wird sich nach den Worten ihres Ratsmitglieds Francois Villeroy de Galhau im Sommer von ihrer Nullzinspolitik verabschieden.

An den Rohstoffmärkten verteuerte sich Öl der Nordseesorte Brent um 3,2 Prozent auf 105,71 Dollar je Fass. Zwar lehnt Ungarn das von der EU-Kommission vorgeschlagene Öl-Embargo gegen Russland bislang ab. “Doch selbst wenn einige der Maßnahmen gelockert werden, ist es wahrscheinlich, dass die EU-Sanktionen die EU-Importe von russischem Öl und raffinierten Produkten immer noch erheblich reduzieren werden”, sagte Vivek Dhar, Analyst der Commonwealth Bank.

GLYPHOSAT-STREIT MACHT BAYER ERNEUT ZU SCHAFFEN

Gefragt waren europaweit Autowerte. Der Branchenindex zog um mehr als drei Prozent an. An der Dax-Spitze rangierten Titel des Essenslieferdienstes Delivery Hero mit einem Zuschlag von mehr als sieben Prozent. Seit Jahresbeginn haben die Papiere rund 75 Prozent verloren.

Ein Rückschlag im Glyphosat-Streit schickte Bayer um bis zu 7,6 Prozent abwärts auf ein Zwei-Monats-Tief von 57,16 Euro. Der Agrar- und Pharmakonzern kann sich nach einer Empfehlung der Generalstaatsanwaltschaft weniger Hoffnung machen, seine Berufung im Rechtsstreit um angebliche Krebsrisiken seines glyphosathaltigen Unkrautvernichters Roundup vor dem Obersten Gericht der USA voranzutreiben. “Damit ist das Szenario, das alle Roundup-Klagen beenden würde, wahrscheinlich vom Tisch”, sagte ein Händler. Auf ein Rekordtief von 15,67 Euro fielen die Papiere von Siemens Energy. Der Energietechnikkonzern blickt wegen der Belastungen durch die spanische Windenergietochter Siemens Gamesa und der Unsicherheiten durch den Krieg in der Ukraine skeptischer als bislang auf das Geschäftsjahr.

Thyssenkrupp erfreute die Investoren hingegen mit einem Quartalsergebnis über den Erwartungen und einer Anhebung der Jahresziele. Die Aktien kletterten um bis zu 11,3 Prozent auf 7,83 Euro.

Anleger kehren nach Ausverkauf an Europas Börsen zurück

Frankfurt (Reuters) – Nach dem Ausverkauf zum Wochenanfang nutzen einige Anleger die Kursrückgänge an den Börsen für Aktienkäufe.

Zwar sei die Anlegerstimmung wegen der Lieferengpässe, der steigenden Zinsen und der Inflation weiterhin sehr negativ, sagte Jochen Stanzl, Analyst beim Handelshaus CMC Markets. “An solchen Punkten genügt es oft schon, wenn Signale kommen, dass sich die Situation nicht weiter verschärft.” Der Dax zog am Dienstag 1,7 Prozent auf 13.610 Punkte an, nachem er am Montag um 2,1 Prozent auf den niedrigsten Wert seit zwei Monaten gefallen war. Der EuroStoxx legte gleich stark auf 3586 Zähler zu.

“Aus taktischer Sicht könnten die Leute in der Delle kaufen, aber das bedeutet nicht, dass es attraktiv ist”, sagte Sebastian Galy, Stratege bei Nordea Asset Management. Für etwas Rückenwind sorgte indes der ZEW-Index, der überraschend zulegte. Das Barometer für die Einschätzung zur deutschen Konjunktur in den nächsten sechs Monaten stieg im Mai um 6,7 auf minus 34,3 Punkte. Damit blicken Börsenprofis ungeachtet des anhaltenden russischen Krieges gegen die Ukraine nicht mehr ganz so pessimistisch auf die deutsche Wirtschaft.

BITCOIN AUF ERHOLUNGSKURS – ÖL UNTER DRUCK

Der Erholungskurs sorgte auch bei Kryptowährungen für Unterstützung. Nachdem der Preis für Bitcoin bis unter die 30.000-Dollar-Marke gefallen war, legte die Cyber-Devise um knapp zwei Prozent auf 31.390 Dollar zu. “Es besteht kein Zweifel daran, dass der Bitcoin-Kurs extrem überverkauft ist”, sagte Analyst Naeem Aslam von Avatrade.

Dagegen fürchteten die Anleger am Rohölmarkt weiter Nachfrageausfälle angesichts verschärfter Corona-Restriktionen in China. Nach dem Rückgang um rund fünf Prozent zum Wochenanfang gab der Preis für Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee erneut um ein Prozent auf 104,78 Dollar pro Barrel nach.

SWEDISH-MATCH-ANLEGER SETZEN AUF PHILIP MORRIS

Bei den Einzelwerten zündeten Übernahmepläne des Zigarettenherstellers Philip Morris bei den Anlegern des umworbenen Rivalen Swedish Match. Die Aktien des vor allem auf rauchfreie Tabak-Produkte setzenden schwedischen Herstellers kletterten um mehr als 24 Prozent und waren damit auf dem Weg zum bislang größten Tagesgewinn. Dem “Wall Street Journal” zufolge könnte die Übernahme einen Wert von 15 Milliarden Dollar haben. Das entspricht laut den Analysten von Jefferies einem Aufschlag von etwa 25 Prozent auf den Schlusskurs vom Montag.

Mehrere Unternehmen konnten Anleger zudem mit ihrem Zahlenwerk überzeugen. So kletterte Siltronic mit einem Kursplus von sechs Prozent an die Spitze im MDax. Die gescheiterte Übernahme durch GlobalWafers bescherte dem Chip-Zulieferer im ersten Quartal einen Sonderertrag von 50 Millionen Euro. Das hohe Ergebnis dank der Kündigungsgebühr beflügele die Aktie, sagte ein Händler. Auch Schaeffler habe deutlich bessere Zahlen zum Jahresauftakt vorgelegt als befürchtet. Die Anteilsscheine des Autozulieferers zogen fast neun Prozent an.

Konjunktursorgen drücken Europas Börsen weiter nach unten

Frankfurt (Reuters) – Eine drastische Konjunkturabkühlung in China hat zum Wochenanfang die Anleger an den europäischen Aktienmärkten verschreckt.

Der Dax fiel am Montag um bis zu 1,9 Prozent auf 13.411 Zähler und damit auf den niedrigsten Wert seit zwei Monaten. Der EuroStoxx50 rutschte in der Spitze um 2,3 Prozent auf 3545 Punkte ab. Der Cocktail aus eingetrübten Wachstumsaussichten in der Volksrepublik und steigenden Zinsen stieß auch US-Anlegern sauer auf. Der S&P 500- und Nasdaq-Future gaben vor US-Börsenstart nach fünf Wochen mit Verlusten erneut rund zwei Prozent nach.

Stimmungsdämpfer war insbesondere das verlangsamte Wachstum der chinesischen Exporte. Hier schlage die Null-Covid-Politik mit ihren harten Pandemie-Beschränkungen durch, sagte Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets. “Die Aussicht auf eine Entspannung bei den Lieferketten-Sorgen scheint weiter entfernt als noch vor ein paar Monaten.” Dazu trug auch ein weiter verschärfter Lockdown für Shanghai bei. Die chinesische Metropole wolle damit den Virusausbruch bis Ende des Monats in den Griff bekommen, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen.

Die chinesischen Lockdowns schürten auch Ängste vor einer sinkenden Metall-Nachfrage. In Shanghai fielen die Preise für Eisenerz und Stahl um jeweils rund zwei Prozent auf 949,50 Yuan (141 Dollar) beziehungsweise 5051 Yuan (751 Dollar) je Tonne. Kupfer verbilligte sich an der Börse LME um 2,5 Prozent auf 9173 Dollar je Tonne. Dies drückte den Index der europäischen Rohstoffwerte um fast vier Prozent ins Minus.

BLICK NACH MOSKAU

Sorge bereitete auch die Militärparade in Moskau zum Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland 1945. “Eine weitere Eskalation des Konflikts zwischen Russland und dem Westen ist jederzeit möglich”, sagte Jochen Stanzl, Marktanalyst vom Handelshaus CMC Markets. Der russische Präsident Wladimir Putin warf dem Westen vor, eine Invasion Russlands zu planen und rechtfertigte damit den Angriff auf die Ukraine. Eine Generalmobilmachung oder den Einsatz neuer Waffensysteme kündigte er entgegen jüngsten Befürchtungen nicht an.

Gleichzeitig nahmen die Spekulationen um eine nahende Zinserhöhung der Europäische Zentralbank (EZB) zu. Die jüngsten Äußerungen führender Notenbanker ließen darauf schließen, dass immer mehr von ihnen Handlungsbedarf sähen, sagte Volkswirt George Buckley von der Investmentbank Nomura. Zuletzt hatten die Notenbankchefs Finnlands und Österreichs hierfür plädiert.

Dies löste eine erneute Verkaufswelle bei europäischen Staatsanleihen aus. Im Gegenzug stieg die Rendite der zehnjährigen Bundestitel zeitweise auf ein Acht-Jahres-Hoch von 1,189 Prozent. Gleichzeitig stieg der Risikoaufschlag (Spread) für vergleichbare Papiere Italiens auf den höchsten Stand seit zwei Jahren.

Bei den deutschen Aktienwerten konnte Infineon ein überraschend großes Umsatzplus und angehobene Jahresziele nicht in Kursgewinne ummünzen. Die Titel des Chip-Herstellers fielen um vier Prozent. Die moderate Erhöhung sei erwartet worden, schrieb Analyst Janardan Menon von der Investmentbank Jefferies. Außerdem deute die nicht nur bei Infineon steigende Verweildauer von Produkten in den Lagern auf einen Abschwung der Branchenkonjunktur im kommenden Jahr hin.

Wegen eines enttäuschenden Quartalsergebnisses und gekappter Gesamtjahresziele steuerten die Aktien von PostNL auf den größten Tagesverlust seit gut vier Jahren zu. Die Titel des niederländischen Brief- und Paketzustellers fielen in Amsterdam um fast 15 Prozent auf 2,63 Euro. Der Konzern warnte davor, dass die wirtschaftlichen Unsicherheiten, die steigende Inflation und der Druck auf die E-Commerce-Volumina das Jahr 2022 schwieriger machten als bisher angenommen”.

US-Jobdaten helfen Börsen nicht – Zinssorgen dominieren

Frankfurt (Reuters) – Die Spekulationen an den Börsen auf größere Zinssprünge in den USA reißen nicht ab.

Europas Aktienanleger zogen sich am Freitag weiter zurück: Dax und EuroStoxx50 verloren am Nachmittag jeweils rund 1,2 Prozent auf 13.752 Punkte und 3650 Zähler. Auch ein überraschend starker Stellenaufbau in den USA hellte die Stimmung nicht auf. Die US-Futures signalisierten eine erneut schwächere Eröffnung an der Wall Street.

“Die Stimmung an der Börse ist schlecht und im aktuellen Umfeld fehlen die Kaufanreize für Aktien”, sagte Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei RoboMarkets. Notenbank-Chef Jerome Powell hatte nach der Zinserhöhung um 50 Basispunkte am Mittwoch weitere Anhebungen im größeren Stil von 75 Basispunkten zunächst ausgeschlossen. Viele Anleger bezweifelten das allerdings und stellten sich darauf ein, dass die Inflations-Bekämpfung für die Fed Vorrang hat. “Die Börsianer trauen der Fed im Moment mehrheitlich nicht zu, dass sie gleichzeitig die Inflation bekämpfen und die Wirtschaft vor einem heftigen Absturz bewahren kann”, sagte Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. Die Signale vom Arbeitsmarkt lieferten der Fed Experten zufolge auch kein Grund, den geldpolitischen Straffungskurs in Frage zu stellen. Im vergangenen Monat entstanden 428.000 neue Jobs, von Reuters befragte Volkswirte hatten lediglich mit 391.000 gerechnet.

ANLEGER SPEKULIEREN AUF STEIGENDE ZINSEN IM EURO-RAUM

Neben der US-Notenbank lässt aber auch das Vorgehen der Europäischen Zentralbank (EZB) in puncto Zinswende die Anleger nicht los. Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung im Euro-Raum nahmen zu, nachdem das französische EZB-Ratsmitglied Francois Villeroy de Galhau sich für ein Ende der Anleihenkäufe in der zweiten Jahreshälfte ausgesprochen hatte – was als Voraussetzung für eine Zinserhöhung gilt. Der Euro verteuerte sich in der Spitze um 0,4 Prozent auf 1,0580 Dollar, bröckelte im Verlauf aber auf 1,0553 Dollar ab.

Am Anleihenmarkt trennten sich die Investoren von Staatspapieren – dies trieb die Rendite der zehnjährigen deutschen Bonds auf 1,107 Prozent, den höchsten Stand seit September 2014. Die US-Pendants rentierten bei 3,118 Prozent. Mit steigenden Zinsen werden Anleihen im Vergleich zu Aktien zunehmend attraktiver für Investoren.

RTL KANN MIT UMSATZZAHLEN NICHT PUNKTEN

Adidas vergraulte die Anleger mit einem Gewinneinbruch zu Jahresbeginn und schraubte seine Ziele für 2022 zurück. Grund für den schwindenden Optimismus ist das Geschäft in China, das unter Boykottaufrufen gegen westliche Marken und den neuerlichen Corona-Lockdowns in großen Städten leidet. Die Aktien des Sportartikelkonzerns rutschten im Dax um 5,2 Prozent ab. Für die Aktien des Rivalen Puma ging es fast drei Prozent abwärts.

Im MDax musste RTL trotz eines Umsatzwachstums zum Jahresauftakt Federn lassen. Die Aktien des europäischen Fernsehkonzerns fielen um mehr als fünf Prozent auf 41,52 Euro, den niedrigsten Stand seit Januar 2021. Laut einem Händler lagen die Umsatzzahlen leicht unter den Markterwartungen. Ein Kursfeuerwerk zündete dagegen SAF Holland, die im SDax fast 14 Prozent auf 7,67 Euro zulegten. Der bayerische Lkw-Zulieferer hat nach einem Anstieg im ersten Quartal seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr erhöht.

An der Londoner Börse brockten ein überraschend hoher Quartalsverlust und gekappte Gesamtjahresziele IAG den größten Kursrutsch seit einem knappen halben Jahr ein. Die Aktien der British-Airways-Mutter rutschten in London um gut zwölf Prozent in den Keller. Der europäische Reiseindex gab zeitweise 2,5 Prozent nach.

US-Notenbank löst unglaubliche Rally aus!

Die Fakten der gestrigen FED-Tagung

Tickmill-Analyse: US-Indices Handelsperformance

Die wichtigsten Fakten der gestrigen Notenbanksitzung und der anschließenden Pressekonferenz sowie die kurzfristigen Auswirkungen auf EURUSD, GBPUSD und den DAX werden in der heutigen Sendung „Tickmill’s tägliche Tradingideen“ ausführlicher besprochen.

Die wichtigen Informationen betreffen die Leitzinserhöhung um 50 Basispunkte sowie der Aussicht, auf weitere Zinsschritte in dieser Höhe bzw. die Ankündigung des Bilanzabbaus um 47,5 Mrd. USD monatlich für die nächsten 3 Monate.

Die Reaktion der US-Indices war sehr positiv. Der DOW schloss die Haupthandelssession mit einem Plus von über 900 Punkten bzw. 2,81%. S&P500 sowie Nasdaq legten Kursgewinne in Höhe von 2,99% sowie 3,19% an den Tag, während der US-Dollar nachgegeben hat.

Der kurzfristige Chartcheck im EURUSD – Ausbruchsszenario

Tickmill-Analyse: EURUSD im Tageschart

Durch den nachgebenden US-Dollar konnte sich die FX-Paarung EURUSD gestern deutlich behaupten. Gestern eroberte die Gemeinschaftswährung die Marke von 1,0600 USD zurück. Das heutige Tageshoch wurde bei 1,0642 USD markiert.

Sollte das Kaufinteresse innerhalb des heutigen Tages erneut aufflammen und die Kurse über das Tageshoch treiben, liegen die nächsten Kursziele der Gegenbewegung am untergeordneten Zwischenhoch bei 1,0739 USD bzw. im Bereich des Abverkaufslevels von gut 1,0810 USD.

Setzt sich jedoch das Bild der ersten Handelsstunden fort, dann bietet der Auffangbereich um das Jahrestief bei 1,0470 USD eine Orientierung auf der Chartunterseite.

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Erleichterungsrally nach Fed-Entscheid an Europas Börsen

Frankfurt (Reuters) – Nach dem Zins-Entscheid der US-Notenbank hat sich unter den europäischen Aktienanlegern Erleichterung breitgemacht.

Dax und EuroStoxx50 legten am Donnerstag deutlich zu. Auch für Industriemetalle wie Kupfer ging es bergauf. Die Federal Reserve erhöhte im Kampf gegen die Inflation die Zinsen zwar um einen halben Prozentpunkt, zerstreute jedoch Befürchtungen, sie könnte die Zügel in den kommenden Monaten noch deutlicher anziehen als bislang erwartet. “Zur Beruhigung der Märkte sagte Fed-Chef Jerome Powell, dass eine Zinserhöhung um 75 Basispunkte nicht wirklich in Betracht gezogen werde”, urteilte Thomas Costerg, US-Volkswirt bei Pictet Wealth Management.

Der Dax übersprang die psychologisch wichtige Marke von 14.000 Punkten und stieg in der Spitze um 2,5 Prozent auf ein Zwei-Wochen-Hoch von 14.315 Zählern. Der EuroStoxx50 gewann 2,4 Prozent. Der Dollar-Index, der unmittelbar nach dem Fed-Beschluss nachgab, notierte am Donnerstag 0,2 Prozent fester bei 102,82 Punkten. Der Euro rutschte wieder unter die Marke von 1,06 Dollar. Ende April hatte die Gemeinschaftswährung auf einem Fünf-Jahrestief von 1,0470 Dollar gelegen.

HOHE INFLATION BLEIBT ZÜNGLEIN AN DER WAAGE

Fed-Chef Powell signalisierte am Mittwochabend für die nächsten beiden Sitzungen im Juni und Juli Zinssprünge von einem halben Prozentpunkt. An den Terminmärkten wird für das Jahresende mit einem Zinsniveau von mindestens 2,75 Prozent gerechnet. “Nun liegt es an der Inflation, sich zu beruhigen. Wenn nicht, könnte sich die moderatere Tonart der Fed von gestern auch ganz schnell wieder ändern”, warnte Jürgen Molnar vom Brokerhaus RoboMarkets.

Die US-Notenbank sieht sich mit rasant steigenden Preisen konfrontiert. Die Teuerungsrate erreichte zuletzt mit 8,5 Prozent den höchsten Stand seit über 40 Jahren – auch befeuert durch neue Energiepreisschübe infolge des Ukraine-Krieges. Anleger rätseln derzeit, wann die Europäische Zentralbank dem Beispiel der Fed folgen und ebenfalls die Zinswende einleiten könnte. EZB-Direktorin Isabel Schnabel hält eine erste Anhebung im Juli angesichts der auch im Euroraum hohen Inflation für möglich.

AIRBUS STARTEN NACH ZAHLEN DURCH

Neben den Notenbanken hielt auch eine Reihe von Firmenbilanzen die Anleger auf Trab. Die Aktien des Flugzeugbauers Airbus setzten sich mit einem Plus von zeitweise mehr als acht Prozent an die Dax-Spitze. Das bereinigte Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) verbesserte sich – für Experten überraschend – um 82 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro.

Für Enttäuschung sorgte dagegen der Online-Modehändler Zalando, der erstmals seit der Firmengründung vor 14 Jahren einen Umsatzrückgang hinnehmen musste. Die Tage deutlichen Wachstums dürften erst einmal vorbei sein, sagte ein Händler. Die Aktien verloren in der Spitze mehr als fünf Prozent auf 35,13 Euro. Im MDax rutschten Aixtron trotz eines deutlichen Umsatzanstiegs im ersten Quartal um sechs Prozent ab. Seit Jahresbeginn haben die Titel des für die Chipindustrie produzierenden Anlagenbauers gut 36 Prozent zugelegt.

An der Mailänder Börse war UniCredit heiß begehrt. Dank eines Bekenntnisses zum geplanten milliardenschweren Aktienrückkauf sahen die Anleger über den Gewinneinbruch hinweg. Die Aktien des Finanzinstituts stiegen um fast sieben Prozent. Das Festhalten an der Ausschüttung sei eine positive Überraschung, schreibt Analyst Benjie Creelan-Sandford von der Investmentbank Jefferies.

Dax zur Eröffnung niedriger erwartet

Frankfurt (Reuters) – Am Mittwoch wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge niedriger starten.

Dank ermutigender Firmenbilanzen hatte sich der Dax am Dienstag stabilisiert und 0,7 Prozent fester bei 14.039 Punkten geschlossen.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht am Mittwoch die US-Zinsentscheidung am Abend (20 Uhr MESZ). Angesicht rasant steigender Preise setzt die Notenbank Fed zum größten Zinssprung seit mehr als 20 Jahren an. “50 Basispunkte scheinen hier ausgemachte Sache zu sein, aber auch eine Anhebung um 75 Basispunkte liegt durchaus im Bereich des Möglichen”, fasst Konstantin Oldenburger, Analyst von CMC Markets, die Marktstimmung zusammen. Für die kommenden Monate erwarten die Investoren dann eine Serie weiterer kräftiger Erhöhungen, mit denen die Fed die Inflation ausbremsen möchte.

Einen Vorgeschmack auf die offiziellen Arbeitsmarktdaten am Freitag liefern zudem die Zahlen der privaten US-Arbeitsagentur ADP. Daneben stehen Indikatoren zur Stimmung der deutschen Einkaufsmanager an. Unterdessen setzt sich die Berichtssaison fort. Einblick in ihre Bücher geben unter anderem die Dax-Konzerne Siemens Healthineers, Fresenius und FMC und etliche Nebenwerte, darunter Hugo Boss.

Schlusskurse europäischer Indizes Stand

am vorangegangenen Handelstag

Dax

14.039,47

Dax-Future

14.018,00

EuroStoxx50

3.761,19

EuroStoxx50-Future

3.710,00

Schlusskurse der US-Indizes am Stand Veränderung

vorangegangenen Handelstag

Dow Jones

33.128,79 +0,2 Prozent

Nasdaq

12.563,76 +0,2 Prozent

S&P 500

4.175,48 +0,5 Prozent

Asiatische Indizes am Mittwoch Stand Veränderung

Nikkei

Kein Handel

Shanghai

Kein Handel

Hang Seng

20.820,32 -1,3 Prozent

Bilanzen stützen Börsen – Zinsausblick treibt Bond-Renditen

Frankfurt (Reuters) – Dank ermutigender Firmenbilanzen lässt der Verkaufsdruck an Europas Börsen nach.

Am Tag vor der erwarteten Zinserhöhung in den USA hielten sich Aktienanleger mit Engagements allerdings zurück. Dax und EuroStoxx50 notierten am Dienstagnachmittag jeweils rund 0,2 Prozent höher bei 13.969 beziehungsweise 3742 Punkten. Zum Wochenstart hatten die Indizes bis zu knapp zwei Prozent nachgegeben.

An der Wall Street traten die US-Futures vorbörslich auf der Stelle. An den Börsen gilt als ausgemacht, dass die Notenbank Fed den Leitzins am Mittwoch um einen halben Prozentpunkt anhebt. Entscheidend sei daher, welches Tempo sie für weitere Schritte sowie für den Abbau der Wertpapierbestände signalisiere, sagte Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets. Investoren versuchten abzuschätzen, wie sich die Abkühlung der Konjunktur auf die Weltwirtschaft auswirkt. “Derzeit ringen die Märkte mit der Frage, welcher kurstreibende Faktor die Oberhand gewinnt: Die Inflation, die Rezession oder die Stagflation, die das schlechteste aus den beiden ersten Welten vereint.” Mit Stagflation bezeichnen Experten eine stagnierende Wirtschaft bei gleichzeitig steigender Inflation.

ANLEIHEN UND ROHSTOFFE UNTER VERKAUFSDRUCK

Vor diesem Hintergrund flogen Staatsanleihen aus den Depots. Die zehnjährigen US-Bonds rentierten wie zu Wochenbeginn bei bis zu 3,01 Prozent, dem höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren. Parallel dazu übersprang die Rendite der vergleichbaren Bundestitel erstmals seit fast sieben Jahren die Marke von einem Prozent und erreichte 1,016 Prozent.

“Die US-Notenbank steht vor dem Beginn aggressiver Zinserhöhungen, während die Konjunktur in China und der EU schwächelt”, sagte Stephen Innes, Geschäftsführer beim Vermögensverwalter SPI. Sorgen bereiteten Investoren vor allem die Corona-Lockdowns in China. Die Furcht vor einer sinkenden Nachfrage des weltgrößten Abnehmers drückte den Preis für die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,2 Prozent auf 107,08 Dollar je Barrel (159 Liter) und für Kupfer um mehr als zwei Prozent auf 9529 Dollar je Tonne.

COVESTRO VERGRAULT

Bankentitel profitierten von den anziehenden Zinsen an den Anleihemärkten. Der europäische Branchenindex<.SX7)> kletterte um knapp zwei Prozent. Enttäuscht reagieren Börsianer hingegen auf die gesenkten Gesamtjahresziele von Covestro. Rund die Hälfte davon gehe wohl auf das Konto der Corona-Lockdowns in China, schrieben die Analysten der Bank JPMorgan. Der Kunststoff-Hersteller mache etwa ein Viertel seines weltweiten Umsatzes in der Volksrepublik und betreibe ein großes Werk in Shanghai. Covestro-Titel fielen um bis zu 8,1 Prozent auf 38,06 Euro, den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren.

BNP Paribas konnte dagegen mit einem Gewinnplus bei Investoren punkten. Die Aktie legten in Paris rund vier Prozent zu. Das Quartalsergebnis der Bank habe die Erwartungen deutlich übertroffen, hieß es bei den Analysten der Investmentbank Jefferies. Sämtliche Geschäftsbereiche hätten hierzu beigetragen. Lediglich die Kernkapitalquote enttäusche etwas.

Dax niedriger erwartet – Konjunkturdaten im Blick

Frankfurt (Reuters) – Zum Auftakt des neuen Börsenmonats wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Montag niedriger starten.

Am Freitag hatte er dank ermutigender Firmenbilanzen 0,8 Prozent auf 14.097,88 Punkte zugelegt.

Neben dem Ukraine-Krieg bleibt die Inflation und die Reaktion der Notenbanken darauf das große Thema auf dem Börsenparkett. Zwei Tage vor der erwarteten Zinserhöhung der US-Notenbank um einen halben Prozentpunkt steigt die Anspannung am Markt. Entscheidend werde, wie stark die Fed in den kommenden Monaten an der Zinsschraube drehen und wie rasch sie ihrer Wertpapierbestände abbauen werde, sagte Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets.

Da die Teuerungsrate auch hierzulande so hoch ist wie seit Jahrzehnten nicht, gerät die Europäische Zentralbank (EZB) unter Zugzwang, eine Zinswende einzuleiten. “Daran ändert auch die deutliche Abschwächung der Konjunktur wenig”, sagte Commerzbank-Analyst Christoph Weil.

Rückschlüsse auf die EZB-Geldpolitik versprechen sich Börsianer von den anstehenden Konjunkturdaten. Die deutschen Einzelhandelsumsätze sind im März Prognosen zufolge wie im Vormonat um 0,3 Prozent gestiegen. Beim europäischen Geschäftsklima-Index erwarten Experten für April einen Rückgang auf 108 Punkte von 108,5 Zählern.

Schlusskurse europäischer Indizes Stand

am vorangegangenen Handelstag

Dax

14.097,88

Dax-Future

13.933,00

EuroStoxx50

3.802,86

EuroStoxx50-Future

3.688,00

Schlusskurse der US-Indizes am Stand Veränderung

vorangegangenen Handelstag

Dow Jones

32.977,21 -2,8 Prozent

Nasdaq

12.334,64 -4,2 Prozent

S&P 500

4.131,93 -3,6 Prozent

Asiatische Indizes am Montag Stand Veränderung

Nikkei

26.899,12 +0,2 Prozent

Shanghai

Kein Handel

Hang Seng

Kein Handel

DAX, DOW und Co. holen Wochenverluste auf – Die Chance erneut teurer zu verkaufen!

Erholungsrally im DAX

Tickmill-Analyse: DAX im Tageschart

Seit dem Märzhoch bei etwas über der Marke von 14.900 Punkten haben sich die Käufer deutlich zurückgehalten. Zwar gab es zwischenzeitlich immer wieder Erholungsversuche, doch deren Nachhaltigkeit blieb aus. Fallende Hochs und fallende Tiefs kennzeichnen das derzeitige Chartbild im DAX und sprechen eine klare Sprache.

Der Abwärtstrend ist weiterhin richtungsführen. Kursanstiege über mehrere Tage haben daher den Charakter einer korrektiven Phase. Mit Blick auf die aktuelle Verortung im Bereich des aktuellen Wochenhochs bei gut 14.162 Punkten eröffnen zwei Möglichkeiten. Das Thema Korrekturausweitung kommt dann ins Spiel, wenn der Markt Kurse oberhalb des genannten Wochenhochs akzeptiert.

In diesem Fall öffnet sich das Feld für Zuwächse in Richtung des Abwärtstrendhochs bei 14.605 Punkten. Kommt es jedoch zum Abprall, der mit Kursen unter dem aktuellen Tagestief bei 13.990 Punkten einhergeht, generiert der DAX ein neues Verkaufssignal. In diesem Fall deuten die Zeichen auf weitere Kursrückgänge hin.

Als grobes Orientierungslevel im Sinne einer Trendfortsetzung steht dann zunächst das Trendtief bei 13.528 Punkten im Raum.

DOW 30 kurzfristig ebenfalls an wichtigem Entscheidungslevel

Tickmill-Analyse: DOW im Stundenchart

Das grobe Bild im DOW 30 kann mit den oben beschriebenen Fakten des DAX verglichen werden. Der Weg des leichteren Widerstandes führt auch hier eher in Richtung der Chartunterseite. Die Erholungstendenz wird auch im DOW gespielt. Seit Mittwoch gab es keine fallenden Tiefs. Im Stundenchart ist die Aufwärtstendenz sauber erkennbar.

Sollten die Käufer weiter aktiv bleiben und Kursanstiege über 34.055 Punkte bzw. das Stundenhoch bei 34.130 Punkten verursachen, ebnet sich der Weg für eine Ausweitung der Erholung in Richtung des Verlaufshochs bei 34.790 Punkten. Fällt die Notierung jedoch unter das heutige Tagestief bei 33.757 Punkten, entsteht wie im DAX ebenfalls ein Verkaufssignal. Das erste wichtige Orientierungslevel stellt in diesem Zusammenhang das Wochentief bei 33.106 Punkten.

 

 

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