Zinssorgen und Ukraine-Konflikt belasten Europas Börsen

Frankfurt (Reuters) – Die Furcht vor einer raschen Zinswende in den USA und einem eskalierenden Russland-Ukraine-Konflikt hat die Börsen am Freitag nach unten gezogen.

Der Dax fiel am Nachmittag um 2,2 Prozent auf 15.561 Zähler, der EuroStoxx50 gab 1,9 Prozent auf 4216 Punkte nach. Auch an der Wall Street zeichneten sich vorbörslich deutliche Verluste ab. Mittlerweile rechnen Börsianer nicht nur damit, dass die US-Notenbank Fed an den Zinsschrauben dreht, sondern auch schneller, als bislang angenommen. Dafür wird die Fed in der kommenden Woche Experten zufolge den Grundstein legen.

“Es gibt viele Spekulationen – vier, fünf, sechs US-Zinserhöhungen in diesem Jahr, eine Erhöhung um 50 Basispunkte im März – was die zugrunde liegende Angst der Märkte genährt hat”, sagte Marktanalyst Craig Erlam vom Handelshaus Oanda. “Wir dürfen die Dominoeffekte der USA auf die globalen Märkte niemals unterschätzen, und Europa steht mit der Omikron-Variante und der Energiekrise vor eigenen Herausforderungen”, sagte Erlam.

Darüber hinaus waren die Verbraucherpreise in der Eurozone im Dezember in einem Rekordtempo gestiegen, angetrieben durch einen Anstieg der Energiepreise und Engpässe in der Lieferkette. Die EZB ist mit Blick auf den Inflationsausblick intern uneins. Wie aus den Protokollen der Zinssitzung vom Dezember hervorgeht, kreiste die Diskussion darum, ob sich die Inflation länger als erwartet halten könnte. Die Risikoscheu der Anleger drückte auch den Kurs der Kryptowährung Bitcoin, die rund sieben Prozent auf 38.462 Dollar nachgab.

SICHERE HÄFEN GEFRAGT

Investoren griffen angesichts der politischen Spannungen zwischen der Ukraine und Russland zu Bundesanleihen. Die Kurse der gern als sicherer Hafen angesteuerten Titel stiegen, im Gegenzug fiel die Rendite mit minus 0,064 Prozent auf den tiefsten Stand seit einer Woche. Anleger warfen hingegen russische und ukrainische Staatsanleihen aus den Depots. Der Moskauer Aktienindex RTS rutschte um zwei Prozent ab.

“Die Spannungen nehmen zu und Experten erwarten eine Verschärfung der Krise durch Gewalt”, sagt Christian Henke vom Broker IG. Russland hat an der Grenze zur Ukraine rund 100.000 Soldaten zusammengezogen, weist den Vorwurf aber zurück, eine Invasion in die ehemalige Sowjetrepublik vorzubereiten. US-Außenminister Antony Blinken und der russische Außenminister Sergej Lawrow wollen nach ersten Beratungen weiter im Gespräch bleiben.

NEUER RÜCKSCHLAG FÜR WINDKRAFT-TOCHTER VON SIEMENS ENERGY

Im Dax brachen Siemens Energy um bis zu 15,7 Prozent ein und steuerten damit auf ihren bislang größten Tagesverlust zu. Mit 19,35 Euro markierten sie den tiefsten Stand seit November 2020. Der Energietechnik-Konzern muss wegen anhaltender Probleme der spanischen Windkraft-Tochter Siemens Gamesa erneut Abstriche an den Prognosen machen. Die Papiere von Siemens Gamesa sackten in Madrid um bis zu 16,2 Prozent ab. Die Papiere der Rivalen Nordex und Vestas büßten bis zu 7,5 Prozent ein.

Der trübe Ausblick des Streaming-Anbieters Netflix sorgte ebenfalls für lange Gesichter. Netflix rechnet nur mit 2,5 Millionen Neukunden von Januar bis März, was weniger als die Hälfte dessen ist, was sich Analysten erhofft hatten. Vorbörslich notierten die Titel rund 20 Prozent im Minus. Auch andere Aktien der US-Unterhaltungsbranche wie Walt Disney mussten Federn lassen. Im Sog dessen fielen auch die schwedische Nordic Entertainment um rund acht Prozent. Die Citi-Analysten prognostizierten, der Ausblick werde Spekulationen schüren, ob der Markt für abonnierbare Video-Dienste zu schwächeln beginne.

Firmenbilanzen halten Börsen im Plus – Inflationssorgen bremsen

Frankfurt (Reuters) – Nach den Kursverlusten der beiden vergangenen Wochen tasten sich weitere Anleger an die europäischen Aktienmärkte zurück.

“Trotz der schwelenden Sorgen um steigende Zinsen und den Abzug von Liquidität richten sie ihre Aufmerksamkeit vorübergehend auf die Firmenbilanzen”, sagte Analyst Pierre Veyret vom Brokerhaus ActivTrades. Gestützt auf ermutigende Zahlen einiger Konzerne legten Dax und EuroStoxx50 am Donnerstag jeweils mehr als ein halbes Prozent auf 15.912,33 beziehungsweise 4297,60 Punkte zu. Der US-Standardwerteindex Dow Jones rückte 1,2 Prozent vor.

Ohnehin seien die Inflationsängste überzogen, warnte Portfoliomanager Dickie Hodges von der Investmentbank Nomura. “Wir sind nach wie vor der Meinung, dass sich die Inflation von den derzeitigen Niveaus aus abschwächen wird, aber das wird seine Zeit brauchen.” Die US-Notenbank Fed werde die Zinsen nur behutsam anheben.

Davon sei die Europäische Zentralbank (EZB) noch meilenweit entfernt, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. “Sie scheint taub für die Inflationsschreie.” Die deutschen Erzeugerpreise stiegen im Dezember gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 24,2 Prozent, so stark wie noch nie seit Beginn der Erhebung 1949. EZB-Chefin Christine Lagarde erteilte einer raschen Zinswende dennoch eine Absage. Sie rechne ebenfalls mit einem Rückgang der Inflation.

Vor diesem Hintergrund griffen Investoren wieder bei Bundesanleihen zu. Dies drückte die Rendite der zehnjährigen Titel auf minus 0,022 Prozent. Am Mittwoch hatte sie sich erstmals seit fast drei Jahren wieder ins Plus vorgearbeitet.

ZINSSENKUNG IN CHINA TREIBT INDUSTRIEMETALL-PREISE

Unterdessen setzte die chinesische Notenbank einige Referenzzinsen für Kredite herunter, um einer Abkühlung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft entgegenzuwirken. Die Hoffnung auf eine anziehende Nachfrage aus diesem wichtigen Abnehmerland verhalf Kupfer zu einem Kursplus von 1,6 Prozent auf 9999 Dollar je Tonne. Das zur Stahl-Herstellung benötigte Nickel erreichte mit 24.435 Dollar ein Zehneinhalb-Jahres-Hoch und das in Lebensmittel-Dosen eingesetzte Zinn war mit 44.180 Dollar zeitweise so teuer wie nie. Börsianern zufolge lieferten hier Angebotsengpässe zusätzlichen Rückenwind.

Gefragt war auch Palladium, das sich um 2,3 Prozent auf 2047 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) verteuerte. Auslöser der Rally seien die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine, sagte Commerzbank-Analyst Daniel Briesemann. Russland sei schließlich ein wichtiger Palladium-Lieferant. “Ein Exportstopp des für die Automobilindustrie so wichtigen Rohstoffes könnte wohl nicht aufgefangen werden.”

Aus Furcht vor einem russischen Einmarsch in die Ukraine warfen Investoren Staatsanleihen der beiden Parteien aus ihren Depots. Dies trieb die Renditen der bis 2025 laufenden ukrainischen Bonds auf 11,839 Prozent und diejengen der bis 2047 laufenden russischen Titel auf 4,518 Prozent. Der Warschauer Index auf ukrainische Aktien fiel auf ein Acht-Monats-Tief von 580,38 Punkten.

LIEFERPROBLEME PERLEN AN PUMA AB

Am deutschen Aktienmarkt legten die Titel von Puma dagegen dank eines Rekordergebnisses 1,2 Prozent zu. “Die Zahlen waren top, da gibt es nichts auszusetzen”, sagte ein Händler. Ein Wermutstropfen sei allerdings der Verzicht auf einen Ausblick.

An der Wall Street stiegen die Papiere von Travelers um bis zu 5,6 Prozent auf ein Rekordhoch von 169,01 Dollar. Starke Erträge aus Investitionen bescherten dem Versicherer einen Quartalsgewinn von 5,20 Dollar je Aktie, etwa 50 Prozent mehr als erwartet.

Inflationssorgen bremsen Europas Börsen – Bilanzen stützen

Frankfurt (Reuters) – Hin- und hergerissen zwischen Inflationssorgen und der Hoffnung auf gute Firmengewinne sind Europas Anleger am Donnerstag in Deckung gegangen.

Dax und EuroStoxx50 notierten am Vormittag jeweils 0,2 Prozent tiefer bei 15.785 und 4258 Punkten. Die bevorstehende Zinswende in den USA, eine weiter steigende Inflation und ein schwelender Russland-Ukraine-Konflikt bereiteten den Anlegern Probleme, sagte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus RoboMarkets.

Die als Vorläufer für die Entwicklung der Inflation geltenden Produzentenpreise waren in Deutschland im Dezember mit 24,2 Prozent so stark gestiegen wie noch nie seit Beginn der Statistik im Jahr 1949. “Haupttreiber bleiben die Energiepreise, wo sich insbesondere Strom und Gas noch einmal deutlich verteuert haben”, sagte Commerzbank-Ökonom Ralph Solveen.

Für die Europäische Zentralbank (EZB) ist eine rasche Zinswende dennoch kein Thema. Die EZB müsse geldpolitisch nicht so aggressiv vorgehen, wie es die US-Notenbank Fed voraussichtlich tun werde, sagte EZB-Chefin Christine Lagarde. Sie gehe davon aus, dass sich die Preise 2022 stabilisierten und es schrittweise zu einem Rückgang komme. Börsianer rechnen mittlerweile angesichts des Preisauftriebs mit einer viel schnelleren Straffung in den USA als noch vor einem Monat angenommen. Aufmerksam werden Investoren auch den Zinsentscheid der türkischen Zentralbank verfolgen. Diese hatte die Geldpolitik in den vergangenen Monaten trotz anziehender Inflation mehrfach gelockert.

METALLPREISE STEIGEN NACH ZINSSENKUNG IN CHINA

Auch in China senkte die Zentralbank wegen einer drohenden Abkühlung der Konjunktur in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft einen wichtigen Schlüsselzinssatz. In Erwartung weiterer geldpolitischer Lockerungen im größten Stahlerzeugerland kletterten die Eisenerz-Preise an den Rohstoffbörsen. Der Mai-Kontrakt gewann 1,3 Prozent auf 742 Yuan je Tonne. “Wir betrachten die Zinssenkungen dieser Woche als einen vorbeugenden Schritt, um eine Wachstumserholung im Jahr 2022 voranzutreiben”, sagte Vivek Dhar, Rohstoffanalyst der Commonwealth Bank of Australia. Auch die Preise für Industriemetalle wie Nickel und Palladium zogen kräftig an.

Am Anleihemarkt griffen Investoren zaghaft wieder zu. Nachdem die Bundesanleihe am Mittwoch erstmals seit fast drei Jahren wieder über null Prozent gelegen hatte, rentierte sie bei minus 0,019 Prozent.

LIEFERPROBLEME PERLEN AN PUMA AB

Am Aktienmarkt waren die Papiere von Puma zeitweise stark gefragt. Die hohe Nachfrage nach seinen Produkten bescherten dem Sportartikelhersteller Rekordergebnisse. Die Aktie, die seit September im deutschen Leitindex notiert ist, stieg zeitweise um mehr als vier Prozent, bröckelte dann aber auf ein Plus von noch 1,2 Prozent ab. “Die Zahlen waren top, da gibt es nichts auszusetzen”, sagte ein Händler. “Dass jetzt noch kein Ausblick gegeben wurde, könnte bei einigen für Unsicherheit sorgen.”

Die Papiere von Alstom kletterten zeitweise um 3,5 Prozent. Der französische Zughersteller machte in Europa gute Geschäfte im dritten Quartal und steigerte seinen Umsatz. Auch der britische Essenslieferdienst Deliveroo profitierte von einer gestiegenen Nachfrage. Die Aktien verteuerten sich um 2,7 Prozent.

Dax 40 Index – Seitwärtsphase schreitet voran!

Auf dem Schaubild ist ausgezeichnet zu sehen, wie es den Bullen vom Dax 40 Index bereits mehrfach gelang, sich von dem in Grün eingefärbten 200-Tage-Durchschnitt Richtung Norden zu lösen. Aktuell ist eine ähnliche Situation zu erkennen. Die Kurse konsolidieren und laufen diesen wichtigen Indikator an. Sollte er von den Bären zum wiederholten Male unterschritten werden, so kommt ein Rückfall in die Kursregion von 15.000 Punkten in den Fokus.

Dax 40 Index – diese Marke muss spätestens halten

Bei der 15.000er-Marke befindet sich aufgrund der vorangegangenen Tiefpunkte eine hervorragende Unterstützung. Doch sollte es bis dorthin abwärtsgehen, so würde die Trendindikationen hin zu einem Bärenmarkt drehen. Der übergeordnete Bullentrend muss dann zwangsläufig infrage gestellt werden.

Im besten Fall gelingt nun also ein Absprung zur Oberseite und in Richtung 16.285 EUR. Dieses alte Hoch muss zwangsläufig aufgebrochen werden, um für neuerliche Kaufsignale und weitere Anstiege zu sorgen.

Fazit – die Seitwärtsphase setzt sich weiter fort. Der Vorteil liegt aktuell weiterhin aufseiten der Long-orientierten Anleger. Übergeordnet ist nämlich eine Aufwärts-Tendenz gegeben.

Der Heikin-Ashi-Chart vom Dax 40 Index (D1)

Dax 40 Index Prognose
Dax 40 Index | Chart von fxempire

Das ist eine Trendanalyse (D1) für den Dax 40 Index!

Macd Oszillator: Bei dem beliebten Indikator wird nun analysiert, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Auch wird geschaut, ob der Macd über null tendiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nur die Hälfte positiv. Das überzeugt nicht besonders. Da muss mehr kommen!

Gleitende Durchschnitte: Hierbei wird analysiert, ob bei dem Dax 40 Index die GDs steigend sind. Ein Aufwärtstrend wird durch steigende GDs gekennzeichnet. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 6 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes wird geschaut, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind 7 positiv. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

20.01.2022: Was zeigt die Gesamtauswertung auf? Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 18 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 60.00 %. Deshalb kann der Status hier auf „Bullisch“ gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in den Dax 40 Index zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

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Lieferprobleme perlen an Puma ab – Rekorde bei Umsatz und Gewinn

Frankfurt (Reuters) – Weder die Corona-Pandemie noch die globalen Lieferprobleme haben dem Sportartikelhersteller Puma im vergangenen Jahr etwas anhaben können.

Die hohe Nachfrage nach seinen Produkten bescherten dem Konzern Rekordergebnisse. “Sowohl Umsatz als auch Ebit sind die besten Ergebnisse, die Puma jemals in seiner Geschichte erzielt hat”, teilten die Herzogenauracher am Donnerstag auf Basis vorläufiger Zahlen mit.

Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr währungsbereinigt um 32 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis legte auf 557 Millionen Euro zu von 209 Millionen Euro im Vorjahr. Damit schnitt Puma besser ab als selbst vorhergesagt. Im Oktober hatte die Firma ein Umsatzplus von mindestens 25 Prozent und ein Ebit von 450 bis 500 Millionen in Aussicht gestellt.

Die Anleger honorierten die Zahlen: Die Aktie, die seit September im deutschen Leitindex Dax notiert ist, stieg zeitweise um 4,3 Prozent auf 98,44 Euro. “Die Zahlen waren top, da gibt es nichts auszusetzen”, sagte ein Händler. “Dass jetzt noch kein Ausblick gegeben wurde, könnte bei einigen für Unsicherheit sorgen.”

Dabei hat die Sportartikelbranche wie viele andere derzeit mit Lieferproblemen und Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen. Artikel wie Turnschuhe oder Sportkleidung werden in Asien gefertigt. In Vietnam, dem größten Schuhhersteller der Welt, waren wegen der Pandemie Fabriken monatelang geschlossen. Von dort kommt ein Drittel der Kollektion von Puma, ein weiteres Drittel aus China. Der Puma-Erzrivale Adidas hatte nach einem Gewinneinbruch im dritten Quartal vorsichtiger auf das Gesamtjahr geblickt. Adidas muss etwa durch Käuferstreik und Corona-Lockdowns Umsatzausfälle von mehr als zwei Milliarden Euro verkraften.

Auch Puma-Chef Björn Gulden hatte Ende Oktober von Lieferproblemen berichtet: “Der Nachschub wird auch im vierten Quartal ein Kampf.” Allerdings schlugen sich die Probleme in den Quartalszahlen nicht nieder. Der Umsatz kletterte von Oktober bis Dezember währungsbereinigt um 14 Prozent auf 1,77 Milliarden Euro. Ein Grund für das Wachstum sei die starke weltweite Nachfrage, erklärte Puma. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg auf 65 Millionen Euro von 63 Millionen Euro. Endgültige Zahlen für 2021 und der Ausblick für das laufende Jahr will der Konzern am 23. Februar veröffentlichen.

Zinswende bei Bundesanleihen – Druck auf Lindner wird größer

– von Christian Krämer

Berlin (Reuters) – Die erstmals seit 2019 wieder positive Rendite bei zehnjährigen Bundesanleihen erhöht den Druck auf Finanzminister Christian Lindner (FDP).

Größere Auswirkungen für den Haushalt in diesem Jahr werden zwar noch nicht befürchtet. Sinkende Zinsausgaben sorgten in den vergangenen Jahren aber immer wieder dafür, dass der Bund Puffer aufbauen konnte. Dies dürfte nun wegfallen, wie der FDP-Haushälter Otto Fricke am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters sagte. Die Spielräume für die Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP werden also enger.

Am Kapitalmarkt zeichnet sich – am stärksten bisher in den USA – eine allmähliche Zinswende ab. Da Investoren aus Furcht vor einer raschen Abfolge von Zinserhöhungen der großen Notenbanken Staatsanleihen aus ihren Depots warfen, stieg die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen Bundesanleihe bis auf plus 0,025 Prozent – und damit erstmals seit Mai 2019 wieder in den positiven Bereich. Weil sie dank ihrer Top-Bonität als besonders sicher gelten, waren viele Investoren lange bereit, negative Renditen zu akzeptieren, zahlten also drauf. Das dürfte sich nun Schritt für Schritt ändern – kurz laufende Papiere sind seit längerem im negativen Bereich, die 30-Jährigen aber schon seit Ende Dezember wieder über null Prozent.

Der Bund will sich in diesem Jahr etwa 403 Milliarden Euro von Investoren leihen, davon etwa 56 Milliarden über konventionelle Anleihen mit zehnjähriger Laufzeit. Fricke sagte, erstmal sei bei den zehnjährigen Papiere zwar nur eine symbolische Marke geknackt worden. “Der zusätzliche Puffer im Haushalt, den es in den letzten Jahren immer gegeben hat, fällt jetzt aber weg.” Das werde sich im Jahresverlauf immer stärker auswirken. “Ich erwarte, dass sich die Zinsausgaben 2022 mindestens verdoppeln werden, allerdings von niedrigem Niveau kommend. Politisch bedeutet dies, dass das Argument, Deutschland müsse sich jetzt stark verschulden, nicht mehr greift.”

RÜCKKEHR ZUR NORMALITÄT

Eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums sagte in Berlin, die Planungen für den Haushalt 2022 liefen gerade. Die Spielräume seien dabei eng. Details will das Ministerium im März veröffentlichen. Lindner hatte zuletzt schon gesagt, dass die noch von der Vorgängerregierung eingeplante Neuverschuldung von rund 100 Milliarden Euro nicht erhöht werden soll – trotz anhaltender Auswirkungen durch die Coronavirus-Pandemie.

“Wir beobachten eine allmähliche Rückkehr zur Normalität an den Märkten für Staatsanleihen”, sagte Florian Toncar, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, zu Reuters. “Dem muss jetzt auch die Rückkehr zur Normalität bei den Staatsfinanzen folgen. Die Entwicklung bestätigt uns daher darin, die Schuldenbremse bereits im kommenden Jahr wieder vollständig einzuhalten. Das wird Ausgabendisziplin und Prioritätensetzung notwendig machen.” Das Finanzministerium hatte zuletzt bereits die anderen Ministerien zu Sparsamkeit ermahnt. Neue Ausgabenwünsche sollten durch Umschichtungen in den jeweiligen Ressorts ausgeglichen werden.

In der mittelfristigen Finanzplanung vom vergangenen Jahr sind bislang Zinsausgaben von 13,9 Milliarden Euro für 2022 und 14,3 Milliarden für 2023 eingeplant. Aus dem Finanzministerium verlautete, diese Ansätze müssten nach jetzigem Stand nicht nach oben korrigiert werden, weil sie die jüngsten Entwicklungen auf den Anleihemärkten bereits berücksichtigten. Wegen ungewöhnlich hoher Zinseinnahmen bei jüngst aufgelegten Staatsanleihen mit langer Laufzeit waren die Zinsausgaben des Bundes 2021 auf 3,9 (2020: 6,8) Milliarden Euro gefallen.

USD/JPY kommt mit Potential aus der Korrektur

Sauberes Auffanglevel im Tagestrend

Tickmill-Analyse: USDJPY im Tageschart

Der Test des Unterstützungsbereichs um 112,50 JPY Mitte November vergangenen Jahres hat die Basis für die Rally im USDJPY gelegt. Im Hoch ging es dann bis auf 116,35 JPY. In der anschließenden Korrektur ging es dann ebenfalls dynamisch zur Sache. Ein scharfer Abverkauf führte die Kurse auf Talfahrt.

Da es aus technischer Sicht erst um den Schwungbereich bei 113,50 JPY einen Auffangbereich innerhalb der Korrektur gab, war erst dort mit einer Gegenreaktion im der dynamischen Regression zu rechnen. So kam es dann auch. Die bullische Hammerkerze vom Freitag vergangener Woche lieferte den ersten Hinweis für einen möglichen Richtungswechsel. Die Bestätigung dieses Signals durch steigende Kurse am Montag ebnen nun den Weg zum Hoch bei 116,35 JPY.

Diese Marken sollten die Kursanstiege befeuern

Tickmill-Analyse: USDJPY im 4-Stundenchart

Durch die dynamische Gestaltung der korrektiven Phase lassen sich im Tageschart keine sauberen Zwischenstationen für die laufende Progression ausfindig machen. Der Blick in den untergeordneten 4-Stundenchart hingegen ist hier sehr hilfreich.

Gelingt der Sprung über das kleine Zwischenhoch bei 114,70 JPY nachhaltig, bieten die Verlaufshochs bei 115,60 JPY und 116,18 JPY zwei planbare Anlaufmarken auf dem Weg zum Trendhoch des Tages. Gelingt der Kurswechsel hingegen nicht, bietet dem sich fortsetzenden Regressionstrend das Zwischentief bei 113,48 JPY eine Orientierung.

Videobesprechung

Über die entscheidenden Kurslevel im EURUSD und GOLD, spricht der Marktexperte Mike Seidl in der heutigen Ausgabe von „Tickmill’s täglichen Tradingideen“.

 

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

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Ihr Mike Seidl

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Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 70% (Tickmill UK Ltd) und 66% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Europas Börsen im Plus – Milliarden-Poker um Glaxo-Sparte

Frankfurt (Reuters) – Nach den jüngsten Kursverlusten kehren Anleger in die europäischen Aktienmärkte zurück.

Gemischte Konjunkturdaten aus China und fehlende Impulse aus den USA hielten sie allerdings von größeren Käufen ab. Dax und EuroStoxx50 stiegen am Montag um jeweils etwa ein halbes Prozent auf 15.939 beziehungsweise 4295 Punkte. Die Handelsumsätze blieben dabei unterdurchschnittlich, weil die Wall Street wegen eines US-Feiertags geschlossen war. An solchen Tagen lehnen sich europäische Investoren nur ungern aus dem Fenster.

Die chinesische Wirtschaft wuchs 2021 um 8,1 Prozent und damit etwas stärker als erwartet. Das sei aber nur optisch beeindruckend, warnte NordLB-Analyst Bernd Krampen. Es drohe eine Abkühlung der Konjunktur. “Eine restriktivere Kreditvergabe setzt den Immobilienmarkt unter Druck, steigende Rohstoffpreise sorgen für Schließungen ganzer Unternehmen wie auch die Zero-Covid-Politik immer wieder zu scharfen Lockdown-Maßnahmen führt.”

Vor diesem Hintergrund senkte die chinesische Zentralbank überraschend einen mittelfristigen Schlüsselzins für Kredite an einige Finanzfirmen. Die Begründung dieses Schrittes mit der Pandemie und der schwächelnden Binnennachfrage sollte westliche Notenbanker aufhorchen lassen, sagte Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets. “Gerade letzteres dürfte das Thema Stagflation wieder auf die Tagesordnung bringen.” Dieser Begriff steht für wirtschaftliche Stagnation bei steigender Inflation.

ÖLPREIS ZIEHT AN – OPEC KOMMT MIT LIEFERUNG NICHT NACH

Ein erneuter Anstieg der Ölpreise hielt den Teuerungsdruck hoch. Die Sorte Brent aus der Nordsee rückte zeitweise 0,8 Prozent vor und war mit 86,71 Dollar je Barrel (159 Liter) so teuer wie zuletzt vor dreieinhalb Jahren. “Das Angebot der Opec+-Staaten reicht nicht aus, um die starke weltweite Nachfrage zu befriedigen”, sagte Analyst Toshitaka Tazawa vom Brokerhaus Fujitomi. Einige Exportstaaten haben wegen maroder Förderanlagen Probleme, ihre Förderquoten zu erfüllen. Vor diesem Hintergrund stieg der Index für die europäische Öl- und Gasbranche um bis zu 0,8 Prozent auf ein Zwei-Jahres-Hoch von 304,84 Punkten.

Daneben machte die Ukraine-Krise Investoren nervös, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. Eine unfassende Invasion durch Russland würde die Börsen natürlich auf Talfahrt schicken. “Aber würde es die Aktien langfristig belasten? Das ist wenig wahrscheinlich.” Russische und ukrainische Anleihen flogen bereits jetzt aus den Depots. Dies trieb deren Renditen auf den höchsten Stand seit dem Corona-Börsencrash im Frühjahr 2020. Gleiches galt für die jeweiligen Credit Default Swaps (CDS), mit denen sich Anleger gegen Zahlungsausfälle absichern können.

SILTRONIC AUF TALFAHRT – GLAXO IM AUFWIND

Am deutschen Aktienmarkt verbuchte Siltronic mit einem Minus von bis zu elf Prozent den größten Kursrutsch seit fast zwei Jahren. Dem Chipindustrie-Zulieferer zufolge droht die 4,35 Milliarden Euro schwere Übernahme durch den taiwanischen Rivalen GlobalWafers am Widerstand der Bundesregierung zu scheitern. Dessen Titel gaben in Taipeh 2,2 Prozent nach. Die Papiere des Siltronic-Großaktionärs Wacker Chemie büßten 0,6 Prozent ein.

In London gewannen die Aktien von GlaxoSmithKline dagegen bis zu sechs Prozent und notierten mit 1737 Pence so hoch wie zuletzt vor etwa eineinhalb Jahren. Börsianern zufolge könnte der “Domestos”-Anbieter Unilever seine umgerechnet 60 Milliarden Euro schwere Offerte für die Konsumgüter-Sparte des Pharmakonzerns auf bis zu 72 Milliarden Euro nachbessern. Unilever-Papiere fielen um bis zu 7,3 Prozent auf ein Zwei-Jahres-Tief von 3650 Pence.

Europas Börsen im Sinkflug – US-Bilanzen helfen nicht

Frankfurt (Reuters) – Durchwachsene Geschäftszahlen von US-Banken zu Beginn der Bilanzsaison haben Europas Anleger am Freitag verstimmt.

Dax und EuroStoxx50 gaben am Nachmittag je 1,1 Prozent auf 15.852 und 4263 Punkten nach. Auch an der Wall Street zeichnete sich eine schwächere Eröffnung ab.

Ein schwächelndes Handelsgeschäft überschattete den – eigentlich höher als erwartet ausgefallenen – Quartalsgewinn von JPMorgan. Die Aktien der Großbank sackten im vorbörslichen US-Geschäft um drei Prozent ab. Der Gewinn der Citigroup brach in den Schlussmonaten des vergangenen Jahres um mehr als ein Viertel ein. Rivale Wells Fargo verbuchte hingegen dank Spartenverkäufen einen Gewinnsprung von 86 Prozent. Die Titel zogen um 2,6 Prozent auf ein Dreieinhalb-Jahres-Hoch von 57,40 Dollar an.

16.000ER MARKE IST HOHE HÜRDE FÜR DAX

Vorsichtig stimmten die Anleger die hohen Inflationsraten und die Aussicht auf eine straffere US-Geldpolitik sowie die Omikron-Welle. “Die 16.000 ist im Moment eine verdammt hohe Hürde für den Dax”, sagte Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. “Die Angst, gleich zu Jahresbeginn auf der falschen Seite positioniert zu sein, ist riesig.” Auch die jüngsten US-Konjunkturdaten fielen überwiegend schwächer aus als erwartet. Die Einzelhandelsumsätze sanken im Dezember um 1,9 Prozent. Experten hatten mit Ausgaben auf dem Niveau des Vormonats gerechnet. Im November waren sie noch um 0,3 Prozent gestiegen. Der private Konsum gilt als Hauptstütze der weltgrößten Volkswirtschaft.

Die Furcht vor Versorgungsengpässen und der zuletzt schwächere Dollar trieben die Ölpreise weiter in die Höhe. Das Nordseeöl Brent verteuert sich um bis zu 1,5 Prozent auf 85,75 Dollar je Fass und kostete damit so viel wie seit Ende Oktober nicht mehr. Der Preis für das US-Öl WTI stieg ebenfalls um 1,5 Prozent auf 83,35 Dollar je Barrel und markierte den höchsten Stand seit Mitte November.

GEWINNMITNAHMEN BEI FINANZWERTEN

Aktienanleger nutzen die Veröffentlichung von Geschäftszahlen einiger US-Banken zu Gewinnmitnahmen bei europäischen Instituten. Der heimische Branchenindex, der am Vormittag zeitweise ein Dreieinhalb-Jahres-Hoch von 160,17 Punkten erreicht hatte, drehte ins Minus und verlor 0,8 Prozent.

Am deutschen Aktienmarkt notierten SAP nach vorläufigen Geschäftszahlen 1,2 Prozent tiefer. “Die operative Gewinnmarge hat mit dem Umsatzanstieg nicht schrittgehalten”, monierte ein Börsianer. Zudem sei der Ausblick recht zurückhaltend. Die Markterwartung an das Betriebsergebnis liege am oberen Ende der von SAP angepeilten Spanne.

Gefragt waren dagegen die Aktien von Wacker Chemie – die Titel des Spezialchemiekonzerns setzten sich mit einem Plus von 7,8 Prozent an die MDax-Spitze. Wacker Chemie hat den operativen Gewinn im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt und die Erwartungen damit deutlich übertroffen. Auch für die Aktie der Deutsche-Bank-Tochter DWS ging es nach einer positiv aufgenommenen Bilanz bergauf.Die Titel legten im SDax 2,6 Prozent zu.

Einen rabenschwarzen Tag erlebten an der Pariser Börse die Anleger des Energieriesen EdF. Der von der französischen Regierung angeordnete Verkauf günstigen Atomstroms an die Konkurrenz brockte dem Konzern mit bis zu 25 Prozent den größten Kurssturz der Firmengeschichte ein. Damit schrumpfte der Börsenwert von EdF zeitweise um mehr als acht Milliarden Euro. Am Nachmittag notierten die Papiere noch fünfzehn Prozent im Minus.

Achtung DAX: Braut sich hier ein Trendwechsel zusammen?

Fehlerhafte Bullflag als möglicher Vorbote für weitere Abgaben

Tickmill-Analyse: DAX im Tageschart

In der letzten DAX-Analyse vom Sonntag wurde über die bullische Flagge am Ende der Aufwärtsphase berichtet. Der Ausbruch aus dieser Flagge wurde bullisch gesehen und zog Erwartungen auf deutliche Kurssteigerungen nach sich. Diese Einschätzung ist aus aktueller Sicht allerdings nun nicht mehr ohne weiteres gültig. Denn für das Bull-Case-Szenario hätte der Ausbruch am Montag vollzogen werden sollen.

Stattdessen gingen die Kurse am Montag weiter in die Tiefe. Sie fielen bis auf 15.724 Punkte und damit bis unter das Tief der letzten kleinen Korrektur bei 15.796 Punkten. Erst nach diesem Rutsch kamen die Käufer aufs Parkett zurück und sorgten für den Ausbruch aus der Korrekturformation mit Kursanstiegen bis knapp unter die Marke von 16.100 Punkten.

Bewahrheitet sich die Vermutung, dass der Ausbruch nach oben das Aufbäumen vor dem nächsten Kursrutsch ist, steht die Korrekturausdehnung unter das Zwischentief bei 15.724 Punkten in Richtung Auffanglevel bei 15.060 Punkten auf der Agenda

Der Stundenchart zeigt das Potential für die Downside

Tickmill-Analyse: DAX im Stundenchart

Der Blick in den Stundenchart offenbart die Chancen für weiter fallende Kurse. Denn der Bereich um die Marke von 16.100 Punkten zeichnet sich als Widerstandsbereich ab. Um die bullische Sequenz wieder aufzunehmen und einen Lauf auf die Zwischenhochs bei 16.155 Punkten und 16.287 Punkten zu erwarten, ist ein zeitnahes Überschreiten dieses Widerstands wünschenswert.

Der Kursrutsch unter 15.950 Punkte spricht hingegen für das kurzfristige Short-Szenario. Ziele bietet zunächst das kleine Verlaufstief bei 15.858 Punkten und das Drehlevel bei 15.724 Punkten. Notierungen darunter finden unter anderem an den kleineren Verlaufstiefs bei 15.665 Punkten und 15.600 Punkten Orientierung.

Videobesprechung

Über die entscheidenden Kurslevel im EURUSD und GOLD, spricht der Marktexperte Mike Seidl in der heutigen Ausgabe von „Tickmill’s täglichen Tradingideen“.

 

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Ihr Mike Seidl

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