Kupferpreis – Das passt so weit!

Während der letzten Handelswochen zeigt sich, dass der langfristig relevante 200-Tage-Durchschnitt den Kupferpreis ausreichend stützen kann. Zuletzt, also am 10. Februar 2022, kam es zu einem neuen mehrmonatigen Hochpunkt. Die Kurse stiegen bis auf 4,70 USD an. Damit wurde das im Oktober 2021 generierte Hoch von 4,82 USD nicht ganz erreicht, dennoch zeigt sich, dass sich auf den Bereich von etwa 4,80 USD zunehmend Druck aufbaut.

Dieser Druck wird sich entladen, sofern ein Aufbruch Richtung Norden passiert. Damit würde ein gutes Kaufsignal ausgelöst werden und weiter steigende Notierungen dürften die Folge sein. Mit einem Tagesschlusskurs von z. B. 4,90 USD könnte dies bereits bewerkstelligt sein.

Kupferpreis – das ist auf der Unterseite wichtig

Auf der Unterseite ist es sehr nötig, die Kurszone von etwa 4,30 USD zu halten. Respektive darf es noch einmal kurzfristig in den Bereich von etwa 4,12 USD abwärtsgehen, doch deutlich darunter würde die langfristige Aussicht zunächst eintrüben.

Mit dem genannten bärischen Szenario wäre der langfristig relevante GD200 vom Kupferpreis unterschritten und würde langsam auf fallend drehen. Zudem baut sich dann wiederum Druck zur Unterseite auf die glatte und deswegen auch psychologisch interessante 4,00-USD-Marke auf.

Fazit – aufgrund der Tendenz zur Oberseite und den positiven Trendindikatoren, liegt der Vorteil derzeit weiterhin aufseiten der long-orientierten Anleger.

Der Heikin-Ashi-Chart vom Kupferpreis (D1)

Kupferpreis Prognose
Kupferpreis | Chart von fxempire

Was sagt die Trendanalyse (D1) für den Kupferpreis?

Macd Oszillator: Bei dem wichtigen Indikator muss geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind ganze 10 positiv. Das ist mega bullisch. Super, weiter so!

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei dem Kupferpreis die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 9 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Parabolic SAR Indikator: Es wird als Letztes noch analysiert, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind sogar 9 positiv. Insofern ist das als absolut bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

15.02.2022: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 28 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 93.33 %. Der Status ist hier auf „Sehr Bullisch“ zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in den Kupferpreis zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Zinssorgen bremsen Börsen – Mercedes-Benz geben Gas

Frankfurt (Reuters) – Wieder aufgeflammte Zins- und Inflationssorgen haben Europas Börsen am Freitag gebremst.

Anleger rechneten angesichts der hohen Teuerung in den USA mit kräftigeren Zinserhöhungen der Notenbank Fed. Einen Lichtblick lieferten hingegen starke Firmenbilanzen, wie beispielsweise von Mercedes-Benz. Der Dax verlor 0,4 Prozent auf 15.425 Punkte, während der EuroStoxx50 rund ein Prozent nachgab. Auch an der Wall Street blieben die Anleger auf der Hut.

“Die Zinsen werden zum multiplen Risiko”, warnte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners. Die dadurch höheren Finanzierungskosten drückten auf die Gewinne. Zudem seien die Anleger bei steigenden Zinsen deutlich weniger bereit, hohe Aktien-Bewertungen zu bezahlen. Der Anstieg der US-Inflationsrate auf den höchsten Stand seit 40 Jahren habe auf alle Fälle wieder vermehrt Unruhe an die Finanzmärkte gebracht, fassten die Strategen von Raiffeisen Research zusammen.

OPEC RECHNET MIT STÄRKERER ÖL-NACHFRAGE – BRENT TEURER

Öl ins Feuer goss der US-Notenbanker James Bullard, der im Kampf gegen die Inflation drastischere Zinsanhebungen befürwortet. An den Finanzmärkten wurde bislang für März mit einem ersten Schritt nach oben gerechnet, dem bis zu fünf weitere folgen könnten. Einige Anleger stellen sich nun darauf ein, dass der große Zinsschritt eines halben Punktes bereits im März erfolgen könne. Im Januar hatte die Fed den Schlüsselsatz noch in der Spanne von null bis 0,25 Prozent belassen.

Rohstoff-Anleger befürchteten einen Rückgang der Nachfrage bei steigenden Zinsen, sagten Börsianer. Dies brockte dem Industriemetall Kupfer ein Kursminus von 3,9 Prozent auf 9858 Dollar je Tonne ein. Der ebenfalls gesunkene Ölpreis drehte indes wieder ins Plus. Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) sieht angesichts der Konjunkturerholung nach der Pandemie eine stärker steigende Ölnachfrage in diesem Jahr. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,7 Prozent auf 92,97 Dollar je Fass.

MERCEDES-BENZ ÜBERZEUGEN – DELIVERY HERO AUF TALFAHRT

Unter größerem Verkaufsdruck standen die europäischen Technologiewerte, deren Index 2,1 Prozent einbüßte. Höhere Zinsen entwerten Experten zufolge zukünftige Gewinne dieser wachstumsstarken Firmen. Strahlen konnten hingegen die Anleger von Mercedes-Benz. Die Aktien sprangen um 6,7 Prozent an. Auch andere Titel aus dem Autosektor waren gefragt. BMW gewannen 2,7 Prozent. Das Wachstum von Mercedes-Benz schüre höhere Erwartungen für das laufende Jahr, kommentierte Analyst Philippe Houchois von der Investmentbank Jefferies.

Bei Delivery Hero hatten Anleger hingegen noch an dem enttäuschenden Ausblick zu knabbern. Die Aktien des Essenlieferanten fielen um 11,8 Prozent auf 41 Euro, nachdem sie am Donnerstag einen Rekord-Tagesverlust von gut 30 Prozent verbucht hatten. Analyst Marcus Diebel von der Bank JPMorgan warf wegen der hohen Verluste die Frage nach einer Kapitalerhöhung auf. Zahlreiche Analysten setzten ihre Kursziele für die Aktien herunter.

Europäische Anleger schütteln Zinssorgen ab

Frankfurt (Reuters) – Europas Börsen nehmen den Schwung der vergangenen Tage mit in den Februar.

Dax und EuroStoxx50 legten am Dienstag jeweils etwa ein Prozent auf 15.619,39 beziehungsweise 4214,04 Punkte zu. Es gebe aber keine klaren Grund für die aufgehellte Stimmung, sagte Analyst Charalambos Pissouros vom Brokerhaus JFD. Er halte die jüngste Erholung daher für eine Reaktion auf die Kursverluste der vorangegangenen Wochen.

Auch Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets mahnte zur Vorsicht. “Die Märkte benötigen dringend eine Perspektive, dass sich die Wirtschaft nach der laufenden Welle an Corona-Infektionen weiter positiv entwickeln wird.” Investoren ignorierten bislang die Rekord-Fallzahlen und setzten auf eine Besserung im Frühjahr. “Dies sind jedoch lediglich Hoffnungen, die sich im schlimmsten Falle auch nicht bestätigen könnten.” An der Wall Street erlahmte die Kaufbereitschaft der Anleger bereits. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kaum vom Fleck.

WIE GEHT DIE EZB MIT DEM INFLATIONSDRUCK UM?

Gleichzeitig rätselten Börsianer, wie die Europäische Zentralbank (EZB) reagieren werde, wenn die am Mittwoch zur Veröffentlichung anstehenden Inflationsdaten für die Euro-Zone ebenso über den Markterwartungen lägen wie die deutschen. Experten erwarten einen Rückgang der Teuerungsrate auf 4,4 von fünf Prozent im Jahresvergleich. Einige Anleger setzten darauf, dass die EZB am Donnerstag Signale für eine straffere Geldpolitik aussenden werde. Dies hievte den Euro auf 1,1243 Dollar.

Für Katharine Neiss, Chef-Volkswirtin für Europa beim Vermögensverwalter PGIM, wäre dies aber der falsche Weg. “Eine weitere Stützung der Wirtschaft durch eine Ausweitung der Anleihekäufe ist aktuell eher geboten als ein Drehen an der Zinsschraube.” Die Inflation sei zwar schmerzhaft für die Geldbörsen der Verbraucher. Die EZB könne aber weder die Chip-Knappheit beenden noch die gestiegenen Energiepreise drücken.

Am Rohölmarkt wuchs am Tag vor den Beratungen der großen Exportstaaten über ihre Fördermengen die Anspannung. Die Sorte Brent aus der Nordsee notierte nach zwischenzeitlichen Verlusten am Abend 0,4 Prozent im Plus bei 89,64 Dollar je Barrel (159 Liter). Die Analysten der Bank Goldman Sachs rechneten mit einer Anhebung der Produktionsquoten um mehr als die zuletzt üblichen 400.000 Barrel pro Tag. Insidern zufolge hat ein Komitee der “Opec+”, zu der neben den Mitgliedern des Exportkartells weitere Förderländer wie Russland gehören, diese Option bei vorbereitenden Gesprächen aber nicht diskutiert.

HEIDELBERGCEMENT UND UPS ERFREUEN MIT ZAHLEN

Am deutschen Aktienmarkt gehörte HeidelbergCement mit einem Kursplus von 2,6 Prozent zu den Favoriten. Die starken Geschäftszahlen des Bauindustrie-Zulieferers hätten ihn nicht überrascht, schrieb Analyst Matthew Donen vom Research-Haus Morningstar. “Wir gehen davon aus, dass die staatlichen Konjunkturmaßnahmen die langfristige Nachfrage stützen und ein günstiges Preisumfeld schaffen werden, das dazu beitragen wird, die Kosteninflation sowie potenzielle zusätzliche Umweltkosten auszugleichen.”

Im Rampenlicht stand außerdem Siltronic, da die Bundesregierung die milliardenschwere Übernahme des Chipindustrie-Zulieferers durch den taiwanischen Rivalen GlobalWafers platzen ließ. Das habe sich bereits abgezeichnet, sagte ein Börsianer. Zudem sei Siltronic als unabhängiges Unternehmen möglicherweise mehr wert. Die Aktie stieg um 3,9 Prozent.

Den Papiere von UPS winkte an der Wall Street mit einem Plus von fast 16 Prozent der größte Tagesgewinn der Firmengeschichte. Sie erreichten zudem ein Rekordhoch von 233,72 Dollar. Das Quartalsergebnis des Paketzustellers habe ihre Erwartungen übertroffen, lobte Analystin Helane Becker vom Vermögensverwalter Cowen. Gleiches gelte für die angehobene Dividende. Im Windschatten von UPS gewinnen die Titel der Rivalen FedEx und Deutsche Post bis zu drei Prozent.

Inflationsfurcht: So nutzen Sie die beste Saison von Kupfer

Wir bei Seasonax befassen uns daher auch mit der Saisonalität von Rohstoffen und Rohstoffaktien – etwa mit der von Kupfer. Damit wollen wir Ihnen helfen, die Gewinnwahrscheinlichkeit Ihrer Investments zu erhöhen und deren Risiken zu minimieren.

Da sich viele Rohstoffe und auch Rohstoffaktien seit einiger Zeit zügig nach oben entwickeln, möchte ich heute für Sie Kupfer saisonal unter die Lupe nehmen.

Der saisonale Verlauf von Kupfer

Sehen Sie sich dazu den saisonalen Chart von Kupfer an. Im Unterschied zu üblichen Charts zeigt Ihnen der saisonale Chart den mittleren Verlauf des Kupferpreises in US-Dollar in Abhängigkeit von der Jahreszeit. Hierzu werden aus den Kurserträgen von insgesamt 25 Jahren Mittelwerte gebildet.

Auf der horizontalen Achse sehen Sie die Zeit im Jahr eingetragen, auf der vertikalen Achse weist der saisonale Chart die Kursinformation aus. So erhalten Sie auf einen Blick mithilfe des saisonalen Charts einen Eindruck vom typischen saisonalen Verlauf des Kupferpreises.

Kupfer, saisonaler Verlauf, ermittelt über 25 Jahre


Ende Januar beginnt der saisonale Anstieg. Quelle: Seasonax

Wie Sie sehen, liegt Ende Januar ein guter saisonaler Einstiegszeitpunkt vor. Der saisonale Aufwärtstrend dauert bis Anfang Mai.

Genau beginnt die mit Pfeil markierte Phase am 29. Januar und dauert bis zum 3. Mai.

Es handelt sich um die beste saisonale Phase bei Kupfer.

Der durchschnittliche Ertrag in den vergangenen 25 Jahren lag bei 7,3 Prozent und damit höher als der mittlere Kursgewinn über das gesamte Jahr!

Hohe Gewinne in einzelnen Jahren

Doch wie sieht es saisonal in den einzelnen Jahren in dieser Phase aus?

Dazu zeigt Ihnen das Balkendiagramm für die vergangenen 25 Jahre den Ertrag von Kupfer in der Zeit zwischen dem 29. Januar und dem 3. Mai. In Blau sehen Sie die Jahre, in denen es zu Gewinnen kam, in Rot die, bei denen Verluste auftraten.

Kupfer, Ertrag in Prozent zwischen 29. Januar und 3. Mai, in einzelnen Jahren seit 1997

In einzelnen Jahren es stark nach unten. Quelle: Seasonax

Wie Sie sehen, zeigen einige Balken stark nach oben. Bedenken Sie: Kupfer war viele Jahre lang in einer Baisse so dass auch saisonal gute Phasen hier rot erscheinen. Sie sehen an den hohen Balken aber auch, dass es in einzelnen Jahren mit Gewinnen über 40 Prozent scharf nach oben ging. In Haussephasen war somit viel Geld zu mit Kupfer verdienen!

Nutzen Sie die Auswahl!

Die kommenden Jahre könnten Ihnen viele Chancen im Rohstoffbereich bieten. Dabei geht es aber nicht nur um Rohstoffe. Rohstoffaktien haben ebenfalls saisonale Phasen. Probienen Sie es am besten jetzt gleich auf Seasonax aus! Der Screener hilft Ihnen bei der Suche. So können Sie auch mithilfe von Aktien diversifizieren, die von einer Inflation profitieren.

Herzliche Grüße,

Gründer und Head Analyst von Seasonax

PS: Fürchten Sie die Inflation nicht, nutzen Sie den dabei profitabelsten Sektor!

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DIW – Hohe Rohstoffpreise können Energiewende ausbremsen

Berlin (Reuters) – Kupfer, Lithium, Nickel und Kobalt: Steigende Preise für die in Windrädern, Solaranlagen und E-Auto-Batterien benötigten Rohstoffe können einer Studie zufolge die Energiewende in Deutschland bremsen.

Wegen der stark zunehmenden Nachfrage dürften die Preise für die genannten Rohstoffe um 2030 herum auf einen Höchststand steigen und dort über Jahre verharren, geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. “Damit würden sie ein Hindernis für die Energiewende darstellen”, sagte DIW-Forscher Lukas Boer.

Für den Bau von Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen sind große Mengen an Kupfer, für Elektromobilität viel Kobalt, Lithium und Nickel nötig. “Die Nachfrage nach diesen Rohstoffen wird in den kommenden Jahrzehnten steil nach oben gehen”, so die Annahme in dem untersuchten Szenario. Der Internationalen Energie-Agentur (IEA) zufolge dürfte sich der jährliche Kupferverbrauch in den kommenden 20 Jahren verdoppeln, der von Nickel mehr als verdreifachen und der von Kobalt versechsfachen. Bei Lithium ist die Steigerungsrate demnach am höchsten: 2040 soll die Nachfrage voraussichtlich mehr als zwanzigmal so hoch sein wie heute.

Das Angebot reagiere aber kurzfristig nur begrenzt auf Preisanreize, wie Boers Berechnungen auf Basis historischer Erfahrungen zeigen. Ein Grund dafür: Es kann bis zu zwei Jahrzehnte dauern, bis neue Bergwerke erschlossen werden. In der Folge dürften die Preise stark steigen. Kupfer könnte dem Szenario zufolge im Jahr 2030 im Vergleich zu 2020 um knapp 70 Prozent teurer sein, Lithium um knapp 180 Prozent.

“Wenn diese Entwicklung tatsächlich eintritt, würden die untersuchten Metalle künftig maßgeblich Inflation, Handel und die globale Wirtschaftsleistung beeinflussen”, sagte Boer. “In dem Szenario könnte die Energiewende im Zeitraum von 2021 bis 2040 zu einem vierfachen Anstieg des Produktionswertes der vier Metalle führen und damit den Ausbau der erneuerbaren Energien verteuern.” Unvorhergesehene technologische Fortschritte könnten potenzielle Preisanstiege allerdings dämpfen und die Kosten der Energiewende verringern. Dasselbe gelte, wenn sich alternative Materialien als tauglich erweisen würden, erneuerbare Energie zu erzeugen und zu speichern.

“Auch wenn die Preise nicht so stark steigen, wie in der Analyse des Netto-Null-Emissionsszenarios: Entscheidend für die Energiewende sind klar kommunizierte politische Entscheidungen”, sagte Boer. “Unsichere Perspektiven für regenerative Energien oder Elektroautos verhindern Investitionen etwa in die Metallförderung.” Notwendig sei eine global koordinierte Klimapolitik, die Produzenten mehr Planungssicherheit gebe.

Kupferpreis – Weiter anziehende Kurse?

Derzeit kann der Kursbereich von etwa 4,40 USD für ausreichend Halt sorgen und den Kupferpreis zur Oberseite abfedern lassen. In diesem Rahmen wurden kürzlich neue innenliegende Hochpunkte generiert. Preislich notieren diese bei 4,60 USD. Derzeit befindet sich der Preis bereits abermals zur Oberseite ausgerichtet. Damit wird die gute Chance gegeben, dass es zur Oberkante der seit einigen Monaten vorherrschenden Seitwärtsphase gehen kann. Preislich wäre dies ein Anstieg in die Zone von etwa 4,90 USD.

Kupferpreis – die Kursziele warten schon

Mit Ausbruch über diesen Preisbereich eröffnen sich dann weitere Kursziele auf der Oberseite. Beispielsweise 5,24 oder 5,46 USD stehen so im Fokus. Um das positive Szenario weiterhin zu befeuern, muss es den Bullen gelingen, die Kurse oberhalb der 4,40 respektive 4,30-USD-Marke zu halten. Ein Absinken darunter muss als erstes Warnsignal verstanden werden.

Auf der Unterseite käme dann die glatte und deswegen auch psychologisch interessante Marke von 4,00 USD in den Fokus. Sollte sich das negative Szenario beim Kupferpreis durchsetzen, so trübt damit auch die langfristig ausgerichtete Trendperspektive sehr stark ein. Aber eins nach dem anderen. Derzeit sieht es wirklich gut aus.

Der Heikin-Ashi-Chart vom Kupferpreis (D1)

Kupferpreis Prognose
Kupferpreis | Chart von fxempire

Nun eine Trendanalyse (D1) für den Kupferpreis!

Macd Oszillator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind ganze 9 positiv. Das ist mega bullisch. Super, weiter so!

Gleitende Durchschnitte: Es wird noch analysiert, ob bei dem Kupferpreis die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 10 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss geprüft werden, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind 7 positiv. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

26.01.2022: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 26 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 86.67 %. Der Status ist hier auf „Sehr Bullisch“ zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in den Kupferpreis zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Steiles bergab an den Börsen – Ukraine und Zinssorgen belasten

Frankfurt (Reuters) – Europas Börsen sind am Montag wegen der Ukraine-Krise und der Aussicht auf steigende Zinsen in den USA unter die Räder gekommen.

Aktien aus dem Reise- und Tourismussektor, Technologietitel und die Krypotwährung Bitcoin flogen aus den Depots, während sichere Häfen wie Bundesanleihen und Gold gefragt waren. Dax und EuroStoxx50 lagen am Nachmittag jeweils mehr als zweieinhalb Prozent tiefer bei 15.196 beziehungsweise 4111 Punkten. Damit steuerten sie auf ihre größten Tagesverluste seit Ende November zu, als die Omikron-Variante des Coronavirus die Börsen in Unruhe versetzte.

Auch an der Wall Street ging es vorbörslich abwärts. “Der Risiko-Mix aus geopolitischen Spannungen, einem steigenden Ölpreis und damit der Aussicht auf weiter hohe Inflationsraten und höhere Zinsen sorgt dafür, dass Anleger gerade einen weiten Bogen um Aktien machen”, sagte Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets. Die Volatilitätsindizes VDax und VStoxx, die die Nervosität der Anleger messen, stiegen um bis zu 21 Prozent.

Börsianern rechneten zwar damit, dass die US-Notenbank am Mittwoch für März eine Zinserhöhung in Aussicht stellen werde, sagte Anlagestratege Jürgen Molnar vom Brokerhaus RoboMarkets. “Nur wie hoch dieser Zinsschritt ausfallen und wie viele ihm im Jahresverlauf folgen, darüber rätselt der Markt.” Unklar sei außerdem, wie schnell die Fed ihre Wertpapierbestände abschmelzen werde.

RUSSISCHE BÖRSE MIT GRÖSSTEM KURSRUTSCH SEIT 2020

Aus Furcht vor westlichen Sanktionen als Reaktion auf die Spannungen mit dem Nachbarland Ukraine flohen Anleger aus russischen Aktien. Der Moskauer Leitindex fiel um mehr als acht Prozent – der größte Kursrutsch seit dem Corona-bedingten Börsen-Crash vom März 2020. Die russische Währung geriet ebenfalls unter Druck. Im Gegenzug notierte der Dollarmit 78,64 Rubel so hoch wie zuletzt vor mehr als einem Jahr. Ungeachtet der diplomatischen Bemühungen verschärfen sich die Spannungen zwischen Russland und dem Westen weiter. Russland warf der Regierung in Kiew am Montag vor, einen militärischen Konflikt zu provozieren. Die Kriegsgefahr sei noch nie so groß gewesen, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in Moskau.

Kryptowährungen flogen ebenfalls aus den Depots. Bitcoin und Ethereum rutschten um bis zu 15 Prozent ab und notierten mit 33.584 und 2220 Dollar auf dem Niveau von vor einem halben Jahr. Die “Antikrisen-Währung” Gold verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 1843 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Bundesanleihen waren ebenfalls gefragt, wodurch die Rendite der zehnjährigen Titel auf minus 0,102 Prozent fiel.

REKORDTIEF BEI SIEMENS ENERGY – KURSSPRUNG BEI UNILEVER

Aktien von Siemens Energy brachen um knapp sieben Prozent ein und markierten bei 17,805 Euro ein Rekordtief. Am Freitag hatten die Titel wegen anhaltenden Problemen bei der Windkraft-Tochter Siemens Gamesa mit fast 17 Prozent den größten Tagesverlust der Firmengeschichte verbucht.

Mit Verkäufen reagierten Anleger auf die Zahlen von Philips. Die Aktien der Medizintechnikfirma fielen in Amsterdam um 4,3 Prozent auf ein Zwei-Jahres-Tief von 28,12 Euro. Umsatz und operativer Gewinn 2021 lägen unter den Erwartungen, kommentierte Analyst James Vane-Tempest von der Investmentbank Jefferies.

In der Hoffnung auf frischen Wind bei Unilever stiegen Anleger bei dem Konsumgüter-Hersteller ein. Die Aktien des “Domestos”-Anbieters gewannen in London 6,8 Prozent und stiegen damit so stark wie seit anderthalb Jahren nicht mehr. Insidern zufolge hat sich der aktivistische Finanzinvestor Trian bei Unilever eingekauft.

Firmenbilanzen halten Börsen im Plus – Inflationssorgen bremsen

Frankfurt (Reuters) – Nach den Kursverlusten der beiden vergangenen Wochen tasten sich weitere Anleger an die europäischen Aktienmärkte zurück.

“Trotz der schwelenden Sorgen um steigende Zinsen und den Abzug von Liquidität richten sie ihre Aufmerksamkeit vorübergehend auf die Firmenbilanzen”, sagte Analyst Pierre Veyret vom Brokerhaus ActivTrades. Gestützt auf ermutigende Zahlen einiger Konzerne legten Dax und EuroStoxx50 am Donnerstag jeweils mehr als ein halbes Prozent auf 15.912,33 beziehungsweise 4297,60 Punkte zu. Der US-Standardwerteindex Dow Jones rückte 1,2 Prozent vor.

Ohnehin seien die Inflationsängste überzogen, warnte Portfoliomanager Dickie Hodges von der Investmentbank Nomura. “Wir sind nach wie vor der Meinung, dass sich die Inflation von den derzeitigen Niveaus aus abschwächen wird, aber das wird seine Zeit brauchen.” Die US-Notenbank Fed werde die Zinsen nur behutsam anheben.

Davon sei die Europäische Zentralbank (EZB) noch meilenweit entfernt, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. “Sie scheint taub für die Inflationsschreie.” Die deutschen Erzeugerpreise stiegen im Dezember gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 24,2 Prozent, so stark wie noch nie seit Beginn der Erhebung 1949. EZB-Chefin Christine Lagarde erteilte einer raschen Zinswende dennoch eine Absage. Sie rechne ebenfalls mit einem Rückgang der Inflation.

Vor diesem Hintergrund griffen Investoren wieder bei Bundesanleihen zu. Dies drückte die Rendite der zehnjährigen Titel auf minus 0,022 Prozent. Am Mittwoch hatte sie sich erstmals seit fast drei Jahren wieder ins Plus vorgearbeitet.

ZINSSENKUNG IN CHINA TREIBT INDUSTRIEMETALL-PREISE

Unterdessen setzte die chinesische Notenbank einige Referenzzinsen für Kredite herunter, um einer Abkühlung der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft entgegenzuwirken. Die Hoffnung auf eine anziehende Nachfrage aus diesem wichtigen Abnehmerland verhalf Kupfer zu einem Kursplus von 1,6 Prozent auf 9999 Dollar je Tonne. Das zur Stahl-Herstellung benötigte Nickel erreichte mit 24.435 Dollar ein Zehneinhalb-Jahres-Hoch und das in Lebensmittel-Dosen eingesetzte Zinn war mit 44.180 Dollar zeitweise so teuer wie nie. Börsianern zufolge lieferten hier Angebotsengpässe zusätzlichen Rückenwind.

Gefragt war auch Palladium, das sich um 2,3 Prozent auf 2047 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) verteuerte. Auslöser der Rally seien die Spannungen zwischen Russland und der Ukraine, sagte Commerzbank-Analyst Daniel Briesemann. Russland sei schließlich ein wichtiger Palladium-Lieferant. “Ein Exportstopp des für die Automobilindustrie so wichtigen Rohstoffes könnte wohl nicht aufgefangen werden.”

Aus Furcht vor einem russischen Einmarsch in die Ukraine warfen Investoren Staatsanleihen der beiden Parteien aus ihren Depots. Dies trieb die Renditen der bis 2025 laufenden ukrainischen Bonds auf 11,839 Prozent und diejengen der bis 2047 laufenden russischen Titel auf 4,518 Prozent. Der Warschauer Index auf ukrainische Aktien fiel auf ein Acht-Monats-Tief von 580,38 Punkten.

LIEFERPROBLEME PERLEN AN PUMA AB

Am deutschen Aktienmarkt legten die Titel von Puma dagegen dank eines Rekordergebnisses 1,2 Prozent zu. “Die Zahlen waren top, da gibt es nichts auszusetzen”, sagte ein Händler. Ein Wermutstropfen sei allerdings der Verzicht auf einen Ausblick.

An der Wall Street stiegen die Papiere von Travelers um bis zu 5,6 Prozent auf ein Rekordhoch von 169,01 Dollar. Starke Erträge aus Investitionen bescherten dem Versicherer einen Quartalsgewinn von 5,20 Dollar je Aktie, etwa 50 Prozent mehr als erwartet.

Börsen im Aufwind – “Sieben Prozent Inflation, na und?!”

Frankfurt (Reuters) – Die Aussicht auf eine behutsame Straffung der US-Geldpolitik gibt den europäischen Börsen Auftrieb.

Zusätzlichen Rückenwind erhielten sie von den mit Erleichterung aufgenommenen US-Inflationsdaten. Der Dax stieg am Mittwoch um 0,4 Prozent auf 16.010,32 Punkte und der EuroStoxx50 um 0,8 Prozent auf 4315,09 Zähler. An der Wall Street rückte der US-Standardwerteindex Dow Jones 0,1 Prozent vor. Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, fiel dagegen um 0,6 Prozent auf ein Zwei-Monats-Tief von 95,087 Zählern.

Die US-Verbraucherpreise stiegen wie erwartet im Dezember um sieben Prozent zum Vorjahreszeitraum. “Sieben Prozent Inflation, na und?!”, fragte Analyst Konstantin Oldenburger vom Online-Broker CMC Markets. “Mit den Daten wurden lediglich die Erwartungen des Marktes bestätigt, dass die US-Notenbank demnächst die Zinsen erhöhen wird.”

Vor diesem Hintergrund griffen Investoren auch bei Staatsanleihen wieder zu. Dies drückte die Renditen der zehnjährigen Bonds aus den USA und Deutschland auf plus 1,736 beziehungsweise minus 0,057 Prozent.

Mut mache Börsianern zudem die Nominierungsanhörung von Jerome Powell vor dem US-Senat, sagte Anlagestratege Jürgen Molnar vom Brokerhaus RoboMarkets. “Der Fed-Chef bestätigte zwar erneut, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln die Inflation in den Griff bekommen zu wollen, dabei aber dann vielleicht doch nicht so schnell vorzugehen, wie noch aus dem Sitzungsprotokoll zu Beginn des Jahres von den Anlegern herausgelesen wurde.”

NICKEL AUF 10-JAHRES-HOCH

Am Rohstoffmarkt setzte Nickel seinen Höhenflug fort. Das Industriemetall legte zeitweise 4,4 Prozent zu und war mit 22.745 Dollar je Tonne so teuer wie zuletzt vor mehr als zehn Jahren. Die Lagerbestände haben sich in den vergangenen fünf Monaten halbiert und sind so niedrig wie zuletzt vor rund zwei Jahren. Grund hierfür sei der Elektroauto-Boom, sagt Commerzbank-Analyst Daniel Briesemann. “Denn Batterien mit einem hohen Nickelanteil werden nach wie vor von den Autoherstellern präferiert.”

Im Windschatten erreichte das für Lebensmitteldosen benötigte Zinn ein Rekordhoch von 41.490 Dollar je Tonne. Kupfer stieg um 3,2 Prozent auf 10.026 Dollar. Vor diesem Hintergrund erreichte der Index für die europäische Bergbau-Branche zeitweise ein Elf-Jahres-Hoch von 656,65 Punkten.

Dank der schwindenden Angst vor einem Rückschlag für die Weltwirtschaft durch die Omikron-Variante des Coronavirus deckten sich Investoren auch mit Rohöl ein. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 1,2 Prozent auf 84,72 Dollar je Barrel (159 Liter). “Omikron ist jetzt die Geschichte von gestern”, sagte Luca Paolini, Chef-Anlagestratege des Vermögensverwalters Pictet. Der Index für die europäische Öl- und Gasbranche stieg um bis zu 2,5 Prozent auf ein Zwei-Jahres-Hoch von 300,15 Punkten.

TEAMVIEWER ÜBERZEUGT MIT ZAHLEN – OCUGEN IM AUFWIND

Am deutschen Aktienmarkt sorgte Teamviewer mit einem Kursplus von fast 1,5 Prozent für Aufsehen. Das ist der zweitgrößte Tagesgewinn der Firmengeschichte. Das Quartalsergebnis der Softwarefirma habe zwar die Erwartungen übertroffen, schrieb DZ Bank-Analyst Armin Kremser. “Andererseits sehen wir die positive Entwicklung nicht als wirkliche Überraschung an, da der Vorstand nach der Gewinnwarnung den neuen Ausblick extrem konservativ gestaltet hatte.”

Zulegen konnten auch die Papiere von Ocugen, die sich an der Wall Street um bis zu 11,5 Prozent verteuerten. Dem Entwicklungspartner Bharat Biotech zufolge neutralisiert eine Auffrischungsimpfung mit dem Coronavirus-Vakzin der beiden Pharmafirmen sowohl die Delta- als auch die Omikron-Variante. Das Serum hat eine Notfall-Zulassung der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Kupferpreis – Wird die Seitwärtsphase bald aufgelöst?

Mit dem Erreichen der 4,50-USD-Marke ist dem Kupferpreis ein Erholungsschlag gelungen. Damit wurde nämlich das Preisniveau vom November letzten Jahres angelaufen und Druck aufgebaut. Jetzt ist es wichtig, dass die Bullen weiter Gas geben und die 4,50-USD-Marke überwinden. Damit würde dann ein sofortiger Anstieg in Richtung 4,85 USD möglich werden. Dort befinden sich prägnante Hochpunkte aus dem Mai und Oktober 2021.

Kupferpreis – Anstieg bis 5,30 USD?

Mit Überwinden dieser Preiszone kann es recht schnell Richtung 5,30 USD aufwärtsgehen. Auf der Unterseite kommt das Preisniveau von 4,12 USD sehr stark in den Fokus. Dort hat sich ein markantes Tief ausgebaut, welches nicht unterschritten werden sollte, um die positive Aussicht beim Kupferpreis beizubehalten. Auch die später noch folgende Trendanalyse zeigt eine bullische Situation auf.

Falls es den Bären also gelingen sollte, die besprochenen Unterstützung von 4,12 USD zu unterschreiten, so würden ebenso die entsprechenden mittel- und langfristigen Trendindikatoren auf bärisch drehen. Aber noch ist es nicht so weit, jetzt steht es direkt vor der Haustür, die 4,50er-Marke aufzubrechen.

Fazit – die langanhaltende Seitwärtsphase könnte zur Oberseite aufgelöst werden. Hauptaugenmerk liegt auf der Unterseite auf der glatten 4,00-USD-Zone.

Der Heikin-Ashi-Chart vom Kupferpreis (D1)

Kupferpreis Prognose
Kupferpreis | Chart von fxempire

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für den Kupferpreis!

Macd Oszillator: Es wird bei dem oft verwendeten Indikator geschaut, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zudem auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 8 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Nun wird geprüft, ob bei dem Kupferpreis die GDs steigend sind. Denn steigende GDs zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 7 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss analysiert werden, ob sich der Indikator unterhalb vom Schlusskurs befindet. Falls ja, dann ist ein bestätigter Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind 7 positiv. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

09.01.2022: Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 22 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 73.33 %. Deshalb kann der Status hier auf „Bullisch“ gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in den Kupferpreis zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

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