Wann ist der beste Zeitpunkt für “Sommeraktien”?

Im Monat Mai werden sich viele Anleger an die alte Börsenweisheit “Sell in May and Go Away” erinnern. In einer vergangenen Ausgabe von Seasonal Insights haben wir dieses Phänomen im Detail analysiert, indem wir die Halbjahresergebnisse der elf größten Aktienmärkte nach Marktkapitalisierung ausgewertet haben.

Die Studie zeigt, dass die saisonal schwache Periode in den Sommermonaten von Mai bis Oktober – auch bekannt als “Halloween-Effekt” –
tatsächlich existiert. Insbesondere zwei Länder, Frankreich (CAC40-Index) und Taiwan (TWSE-Index), verzeichneten während des Sechsmonatszeitraums ab Mai Verluste von mehr als 3%.

Gibt es in diesem Zeitraum noch versteckte Perlen, die man finden könnte? Oder sollte man schlicht Aktien aller Sektoren leerverkaufen?

„Prickelnde“ Aktien

Mit dem Beginn des Sommers steigt die Nachfrage nach kühlen Erfrischungsgetränken. Und wer könnte besser für prickelnde Getränke stehen als PepsiCo? PepsiCo scheint tatsächlich eines der Unternehmen zu sein, dessen Aktienkurs mit dem wärmeren Wetter zu steigen beginnt.

Saisonaler Chart der PepsiCo über die vergangenen 10 JahrePepsiCo
Quelle: Seasonax – mit einem Klick auf den Link http://tiny.cc/Seasonax_Pepsi können Sie weitere Analysen durchführen

Beachten Sie, dass der saisonale Chart den durchschnittlichen Kursverlauf der Aktie über die vergangenen Jahre anzeigt. Die horizontale Achse zeigt die Zeit im Verlauf des Kalenderjahrs und die vertikale Achse zeigt die prozentualen Veränderungen im Wert der Aktie (indexiert auf 100).

Aus dem obigen Chart ist ersichtlich, dass die Monate von Ende März bis Ende Juli in den letzten 10 Jahren besonders vorteilhaft für diesen „Sprudelwert“ waren.

Die Häufigkeit der positiven Erträge, die während des hervorgehobenen Zeitraums erzielt wurden erfüllt alle Erwartungen. Dies war sogar in den letzten 2 Jahren der Fall, obwohl gesellschaftliche Begegnungen und Gruppenaktivitäten
aufgrund der Covid-Pandemie eingeschränkt waren. PepsiCo hat seit 2012 in jedem einzelnen Jahr ein positives Ergebnis erzielt – siehe die Erträge in der obigen Grafik.

Heute sind mehr als 50 % der Amerikaner geimpft, und die Freizeitaktivitäten im Freien nehmen allmählich zu. Treibt all dies die Nachfrage nach dieser Aktie weiter in die Höhe?

Gewinnen die „Sommeraktien“ an Momentum?

Werfen wir einen Blick auf andere Aktien, die in den Sommermonaten die Aufmerksamkeit der Analysten auf sich ziehen. Wie in vielen Reports erwähnt, sind Aktien von Fluggesellschaften eine gute Wahl für den Sommer, da dies die
verkehrsreichste Zeit für Flugreisen ist. Delta Air Lines steht dabei ganz oben auf der Liste. Aber spiegelt sich die höhere Nachfrage auch im Aktienkurs wider?

Durchschnittlicher monatlicher Ertrag der Delta Air Lines
Inc. seit 2012

Delta Air Lines Inc.
Quelle: Seasonax – mit einem Klick auf den Link http://tiny.cc/Seasonax_DeltaAirLines können Sie weitere Analysen durchführen

Wie die Statistik zeigt, sind die Sommermonate nicht die besten Monate für diesen Titel. Die starke saisonale Phase beginnt vielmehr ab September und erreicht ihren Höhepunkt im November. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Nachfrage nach Flügen im Sommer zwar höher ist, aber viele Menschen
diese Flüge lange im Voraus buchen, weil diese dadurch billiger werden.

Interessanterweise zeigt sich bei der Betrachtung der Aktienentwicklung von Kreuzfahrtgesellschaften derselbe Trend: eine stärkere Performance in den Monaten September bis Dezember und eine schwächere in den Sommermonaten.

Die Aktien von Norwegian Cruise Line Holdings Inc. entwickeln sich im Sommer schwächer, obwohl man annehmen könnte, dass die Nachfrage nach Kreuzfahrten größer ist. Auch hier könnte ein Preisvorteil für Frühbucher eine Rolle spielen.

Durchschnittlicher monatlicher Ertrag der Norwegian
Cruise Line Holdings Inc. seit 2013

Norwegian Cruise Line Holdings Inc.
Quelle: Seasonax – mit einem Klick auf den Link
http://tiny.cc/Seasonax_NorwegianCruise können Sie weitere Analysen durchführen

Auch wenn Delta Airlines und Norwegian Cruise Line Holdings Inc. im Sommer keine starken Leistungen erbringen, werden die Analysten viele andere “Sommeraktien” in Betracht ziehen, die in den Sommermonaten an Dynamik gewinnen. Avis Budget Group, Inc., Pool Corporation oder auch die Walt Disney
Company fallen alle in diese Kategorie.

Aber ist die Entscheidung so eindeutig? Genaue Überlegungen sind der Schlüssel. Es ist wichtig zu wissen, dass jede Aktie ihre eigene, individuelle saisonale Phase hat, die auf soliden fundamentalen Faktoren beruht.

Zu diesen Faktoren gehören
der Zeitpunkt von Zinszahlungen, Steuer- oder Bilanzstichtagen,  Gewinnmeldungen, das Wetter, die Stimmung der Anleger zu bestimmten Zeiten des Jahres, die Produktionszyklen der Unternehmen usw.

Analysieren Sie jede einzelne Aktie mit Seasonax, bevor Sie sich entscheiden, Ihr Geld zu investieren. Wenn Sie sich kostenlos auf https://app.seasonax.com/signup anmelden, können Sie mehr als 25.000+ Instrumente untersuchen, darunter Aktien, (Krypto)Währungen, Rohstoffe und Indizes.

Um diese Aktienchancen noch einfacher zu identifizieren, haben wir einen Seasonality Screener eingeführt. Die preisgekrönten Algorithmen hinter dem Screener basieren auf vorhersehbaren saisonalen Mustern und sind so konzipiert, dass sie ab einem bestimmten Datum Handelsmöglichkeiten
mit überdurchschnittlichem Gewinnpotenzial finden.

Denken Sie daran: don’t just trade it, Seasonax it!

Mit freundlichen Grüßen,
Tea Muratovic
Mitbegründerin und geschäftsführende Partnerin von Seasonax

Anleger in Europa zurückhaltend – Sanktionen im Blick

Frankfurt (Reuters) – Vor der angekündigten Verschärfung der Sanktionen gegen Russland wollen Anleger in Europa keine Risiken eingehen.

Der Dax gab am Dienstag 0,5 Prozent auf 14.440 Punkte nach. Der EuroStoxx50 verlor 0,8 Prozent auf 3920 Zähler. An der Wall Street kamen auch die US-Futures unter Druck.

Die EU-Kommission schlägt einem Insider zufolge neue Sanktionen vor, zu denen auch ein Kohle-Importembargo zählen soll. Auch die USA wollen den Druck erhöhen und haben die russische Regierung daran gehindert, fällige Zinszahlungen von mehr als 600 Millionen US-Dollar auf Fremdwährungsanleihen aus den bei US-Banken gehaltenen Reserven auszuzahlen.

“Russland muss sich entscheiden, ob es die verbleibenden wertvollen Dollarreserven aufbraucht oder neue Einnahmen erzielt, oder ob es in Verzug gerät”, sagte ein Sprecher des US-Finanzministeriums. Wird den Verpflichtungen nicht nachgekommen, droht Russland der erste Zahlungsausfall seit der Russischen Revolution 1917, als die Bolschewiken Schulden aus der Zarenzeit nicht anerkannten.

Die Tötung Hunderter Zivilisten in der ukrainischen Ortschaft Butscha und der anhaltende Krieg hatte international den Ruf nach schärferen Sanktionen verstärkt. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters aus Regierungskreisen unterstützt die Bundesregierung dabei den Vorschlag der EU-Kommission, dass es auch einen schrittweises Kohleembargo gegen Russland geben soll. Die EU-Kommission plädiert nach Reuters-Informationen dafür, die Einfuhr von Kohle, Holz, Zement, Gummi, Chemikalien und Luxuslebensmitteln wie Kaviar und Spirituosen wie Wodka zu verbieten. Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg betonte aber, dass ein Importstopp für russisches Gas nicht zur Debatte stehe.

ÖLPREIS ZIEHT ERNEUT AN

Die erwarteten Auswirkungen neuer Sanktionen trieben den Ölpreis erneut an. Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um mehr als zwei Prozent auf bis zu 109,90 Dollar pro Barrel. “Insbesondere die Frage, ob sich die EU-Staaten doch noch zu einem Energie-Embargo, welches wohl die weitreichendsten konjunkturellen Folgen haben dürfte, durchringen können, steht noch im Raum”, sagte You-Na Park-Heger, Analystin bei der Commerzbank.

Russland und die Ukraine haben einem russischen Medienbericht zufolge unterdessen ihre Verhandlungen fortgesetzt. Es würden intensive Gespräche per Videoschalte geführt, meldete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das russische Außenministerium.

FURCHT VOR LE PEN-WAHLSIEG DRÜCKT AKTIEN IN PARIS

Neue Umfrageergebnisse vor den Präsidentschaftswahlen in Frankreich sind unterdessen den französischen Anlegern auf den Magen geschlagen. Das Risiko eines Wahlsiegs der rechtsextremen Marine Le Pen gegen Amtsinhaber Emmanuel Macron ließ französische Staatsanleihen sowie Blue-Chip-Aktien abrutschen. Der französische Leitindex CAC 40 büßte bis zu 1,8 Prozent ein und hielt damit die rote Laterne in Europa. “Die Märkte sind wegen Le Pen aufgewacht”, sagte Jerome Legras, Experte bei Axiom Alternative Investments.

Die größten Verluste mussten französische Banken einstecken. So rutschten die Aktien der Societe Generale, Credit Agricole und BNP Paribas zwischen 4,1 und 6,0 Prozent ab. Unter die Räder gerieten auch die Anteilsscheine französischer Infrastrukturkonzerne. Aktien von Vinci und Eifage gaben mehr als vier Prozent nach. Händler führten dies auf Le Pens Vorschläge zur Verstaatlichung von Mautstraßen zurück.

SIXT PRESCHT VOR – SHOP APOTHEKE ÜBERZEUGT

Bei den Einzelwerten konnten unterdessen vor allem die Firmen zulegen, die einen positiven Ausblick lieferten. So katapultierte sich Sixt mit einem Kursplus von bis zu 8,2 Prozent an die Spitze im MDax. Europas größter Autovermieter hat zu Jahresbeginn wieder schwarze Zahlen geschrieben und hält an seiner Jahresprognose fest. Ein Händler bescheinigte dem Konzern einen “starken Start” ins Jahr. Auch Shop Apotheke punktete bei Anlegern mit einer Bestätigung der Jahresziele nach einem Umsatzplus im ersten Quartal. Die Aktie des Online-Arzneimittelhändlers schoss um bis zu 16 Prozent nach oben.

 

(Bericht von Stefanie Geiger, redigiert von Scot W. Stevenson; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)

Der Euro steigt scharf nach Draghis Kommentaren

Der Euro stieg an und die Renditen sammelten sich, als die europäischen Aktienmärkte nach den Kommentaren der Draga der EZB nach unten gingen. Risk Appetit schwand nach einigen enttäuschenden U.S. Daten Montag, die besorgt über die Gesundheit der globalen Erholung und asiatischen Märkten geschlossen gemischt: Nikkei und CSI 300 gelang es, höher zu bewegen, während Hang Seng und ASX mit leichten Verlusten geschlossen. In Europa sind DAX und CAC 40 unterdurchschnittlich, nachdem Draghi den klarsten Hinweis auf politische Anpassungen bisher geboten hat. Der EZB-Präsident betont, dass die Zentralbank vorsichtig sein wird. U.S. Aktie Futures sind auch in der roten, während Ölpreise haben sich vorsichtig höher mit WTI Handel mit USD 43,70 pro Barrel bewegt.

Euro Steigt Nach Draghis Aussage, Dass Sich Die Geldpolitik Ändern Kann

Die Renditen der Eurozone sind höher, und der Euro stieg auf die Juni-Highs, wie Draghi auf den politischen Wandel hinweist. Bund-Futures-Tanked und Renditen spike höher, nachdem Draghi vorgeschlagen, dass mit Politik immer mehr akkommodierend, wie die Erholung stärkt, kann die EZB müssen die offizielle Politik ändern, um die Haltung unverändert zu halten. Er betonte, dass dies nicht bedeuten würde, sich zu verschärfen, und dass die Wirtschaft noch einen erheblichen Anreiz braucht, aber das war das klarste Zeichen, dass die EZB für QE-Tendenzen auftritt.

UK Juni Distribution Sales Umfrage schlagen Erwartungen, mit der Überschrift realisiert Umsatz Lesung steigt auf +12 von +2 im Mai, bis auf die mediane Prognose für ein unverändert Ergebnis. Die Aussichten waren weniger beeindruckend, mit einem Absatzvolumen, der im Jahr bis Juli gestoppt werden soll, wobei auch neue Aufträge flach sind. Die weiche Perspektive ist ein Anliegen, das die frechen Überschrift versetzt. Die Umfrage folgt den britischen Verbraucherkreditdaten aus dem BBA, die im Mai die Schwäche verzeichnet, wobei die Konsumentenkredite auf eine Wachstumsrate von 5,1% gegenüber dem Vorjahr zurückgehen, die langsamste Rate seit Oktober 2015. Die höhere Inflation zeigte, dass der VPI um 2,9% gegenüber dem Vorjahr lag Jahr im Mai, zusammen mit politischen Unsicherheiten, eine Bedrohung für die Verbraucheraktivität darstellen.

Das italienische Vertrauen springt im Juni höher, wobei das Herstellungsvertrauen von 106,9 auf 107,3 anstieg, während das Vertrauen der Verbraucher auf 106,4 von 105,4 im Vormonat sprang. Der gesamtwirtschaftliche Sentiment Indicator stieß auf 106,4 von 106,2 und Daten deuten darauf hin, dass die italienische Wirtschaft weiterhin aufholt, auch wenn strukturelle Probleme bleiben und der Bankensektor weiterhin zu kämpfen.

Aktien fallen als Stimmung fällt aufgrund von Draghi’s gemäßigten Ton

Die europäischen Aktienmärkte sind niedriger, da die Risikoaversion wieder auftaucht. Irreführende Schlagzeilen auf Griechenland, italienische Wahlgerüchte und Dragais dovnische Kommentare zur Wirtschaft der Eurozone haben alle das Vertrauen in die Eurozone untergraben und auf den EUR- sowie Aktien- und Anleihemärkten gewogen. Heute ist es der CAC 40, der die Eurozone-Aktienmärkte niedriger macht, mit fast einem Rückgang um 1 %, während der DAX -0,23 % verlor. Der 10-jährige Bund-Rendement ist trotz toller Kommentare von Draghi um 0,7 Basispunkte gestiegen.

Französisch Q1 BIP überarbeitet, da April Konsum enttäuscht. Das französische Q1-BIP-Wachstum wurde bis zu 0,4% gegenüber dem Vorquartal von 0,3% gegenüber dem Vorjahresquartal überarbeitet, was die jährliche Rate auf 1,0% gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 0,8% gegenüber dem Vorjahr in der fortgeschrittenen Lesung erhöhte. Damit verlässt das Quartalswachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal im Vergleich zum Vorjahresquartal von 0,5% im Vergleich zum Vorjahresquartal, ist aber dennoch ermutigend und unterstützt die Auffassung der EZB, dass sich die Erholung auch in den einzelnen Ländern verbreitert.

Die Aufschlüsselung zeigte eine deutliche Verbesserung der Bruttoanlageinvestitionen, aber die Verlangsamung des Konsums und der Rückgang der Exporte im 1. Quartal ist enttäuschend. Mit Blick auf die Zukunft wurden die Konsumausgaben für April auch enttäuscht und setzten sich im Jahresvergleich fort. Der Arbeitsmarkt hat sich auch in Frankreich verbessert, vor allem aber die noch hohe Rate der Jugendarbeitslosigkeit unterstreicht die Notwendigkeit von Strukturreformen und Macron muss auf eine große Unterstützung in den allgemeinen Wahlen nächsten Monaten hoffen, um seine Reform setzen zu können Agenda in die Praxis.

Griechenland Rettungsgerücht  geleugnet

Griechenland entlässt den Bericht, dass das Land aus der Rettungsvereinbarung ausscheiden und die Auszahlung der nächsten Rettungs-Tranche ohne eine endgültige Vereinbarung über die Entschuldung ablehnen kann. Deutschlands Bild berichtet, dass Griechenland mit einem Deal über die Entschuldung, mit dem die Beamten weiter kämpfen, die Auszahlung der nächsten Rettungs-Tranche im Wert von 7 Mrd. Euro ablehnen kann. Finanzminister Tsakalotos entließ, dass “Griechenland würde nicht zurückzahlen Schulden im Juli”, und betonte, dass er nur sagte, die Auszahlung war kein Problem “, weil alle Seiten einigten sich, dass wir unsere Verpflichtungen gehalten haben”. Er betonte zwar, dass die “griechische Regierung fühlt, dass eine Auszahlung ohne Klarheit auf Schulden nicht ausreicht, um die griechische Wirtschaft umzukehren”. Letzteres ist etwas, was der IWF auch vorgeschlagen hat, und während die Märkte auf Berichte reagieren, dass die Griechen ihre Schulden im nächsten Monat nicht zurückzahlen können, scheint dies teilweise ein Fall von missverstandenen Berichten und Kommentaren zu sein.

Französische Aktien nach Anschlag niedriger

Französische Aktien sind nach dem terroristischen Anschlag niedriger. Der CAC 40, der bereits Macrons Führung in dem Präsidentschaftsrennen feierte, hat sich nach der terroristischen Schießerei in Paris am Donnerstag korrigiert. Es wird jetzt befürchtet, dass Le Pens Chancen sich in diesem bereits sehr engen Rennen der besten vier erhöht haben. Der CAC 40 ist im frühen Handel unten, während der FTSE 100 und DAX leichte Gewinne erzielen, nach den verbesserten Märkten in Asien und den USA. Französische 10-Jahres-Renditen fallen weiter und die Spreads über den deutschen Vergleichsindex verengten sich leicht im frühen Handel, aber die Ereignisse sind eine Erinnerung daran, dass die Wahl am Sonntag weit offen bleibt.

Der Anschlag von Paris hat den französischen Wahlkampf eröffnet. Isis hat die Verantwortung für den Anschlag in Paris am Donnerstagabend übernommen, als ein Terrorverdächtiger einen Polizisten tötete und zwei weitere schwer verwundete, bevor er selbst von der Polizei erschossen wurde. Der Angreifer war gerade aus dem Gefängnis entlassen worden, nachdem er für drei Mordversuche 2001 verurteilt worden war, aber er war angeblich nicht auf der Liste der Menschen, die als Bedrohung für die nationale Sicherheit angesehen werden. Die Polizei sucht jedoch nach einem zweiten Verdächtigen nach einem Tipp der belgischen Sicherheitsbeamten. Der scheidende Präsident Hollande sagte, dass er überzeugt sei, die Attacke sei eine „terroristische Handlung“, und der Vorfall könnte die bereits jetzt rechtslastige Wahl am Sonntag neu öffnen. Vor der Attacke sah diese nach einem engen Rennen vierer Favoriten mit Macron in Führung aus.

Französischer EMI stärker als erwartet

Der französische EMI war höher als erwartet, mit der Produktionslesung bei 55.1 von vorherigen 53.3 und die Dienstleistungen höher auf 57.7 von 57.5. Der Oster-Effekt kann das Bild etwas verzerrt haben, aber die allgemeine Verbesserung der Gesamtlesung auf 57.4 von 56,8 bestätigt, dass die Wirtschaftsleistung Frankreichs schließlich aufholt.

Die deutschen EMIs waren gemischt, mit der Produktionslesung etwas höher als erwartet, aber immer noch zurückfallend auf 58.2 von 58.3. Die wirkliche Enttäuschung waren die Zahlen bei der Dienstleistung, die auf 54.7 von 55.6 im Vormonat zurückfielen. Der Ostereffekt und die Wirkung des kalten Wetters in diesem Monat haben die Zahlen eventuell etwas beeinflusst und die Gesamtlesung von 56.3 verweist immer noch auf eine anhaltend kräftige Expansion, auch wenn sie nicht direkt unter den Märzzahlen ist.

Die März Einzelhandelsumsätze für UK fielen mehr als erwartet, um 1,8 % im Monatsvergleich und kehrten damit das Wachstum um 1,7 % im Monatsvergleich im Februar um. Die mittlere Erwartung waren bescheidenere 0,3 % Monatsvergleich Kontraktion. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl um 1,7 %, etwas über den 1,6 % im Jahresvergleich im vorherigen Monat. In den drei Monaten bis März sank der Umsatz um 1,4 % gegenüber dem Vorquartal, was der erste Quartalsrückgang seit 2013 ist. Das ONS Statistikbüro verwies auf höhere Preisen als Hauptgrund.

Die europäischen Aktien bewegen sich abwärts, als die FOMC-Bilanz Besorgnis erregt

Die europäischen Aktienmärkte sind nach wie vor unten, aufgrund breiter Verlusten in Asien, da die Anleger die gestrigen FOMC-Protokolle noch verdauen müssen, was zeigt, dass die Feds die Rückskalierung der Bilanz im Laufe des Jahres besprochen haben. Der Nikkei schloss mit einem Verlust von 1,40 %, ASX und Hang Seng sanken ebenfalls, und in Europa ist der FTSE 100 runter um knapp -0,50 % und der DAX um einen ähnlichen Betrag. Die Eurozonenmärkte haben es geschafft, einige Verluste zurückzuerobern, und CAC 40 und die spanische IBEX sind etwas höher, nachdem der EZB-Präsident Draghi versucht hat, eine Linie unter die Zinserhöhung und spannende Spekulationen zu ziehen. Aber die Anleger bleiben vor dem Trump Xi-Treffen und den wichtigsten US-Arbeitsplätzen vorsichtig . Die Ölpreise haben sich mittlerweile nur wenig verändert. Das anstehende EZB-Protokoll wird weitere Einsichten geben in die inzwischen zunehmend divergierende Sicht im EZB-Rat.

WTI-Rohöl zeigt einen Gewinn bei 51,29 $ an, obwohl es ausserhalb der gestrigen 1-Monats-Peak bei 51,88 $ bleibt. Der Gewinn markiert eine bemerkenswerte Preisaktion, wie es in den US-Vorräten in der letzten Berichtswoche steigt, mit dem Mangel an nachhaltigem Verkauf, was darauf hindeutet, dass es eine Verschiebung der zugrundeliegenden Nachfrage / Versorgungsbilanz im Rohmarkt geben kann, die mit Berichten über die Versorgungsverschärfung in Asien verbunden ist.

Deutsche Februar-Fertigungsaufträge stiegen um 3,4 % Monat auf Monat, etwas weniger als erwartet, aber mit den überarbeiteten Januar-Zahlen bis zu -6,8 % von Monat auf Monat von -7,4 % Monat auf Monat. Die Jahresrate stieg trotzdem auf 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Inlandsaufträge erholten sich zu Beginn des Jahres stark vom Einbruch, während die Ausfuhraufträge stagnierten augfrund sinkender Aufträge aus anderen Ländern der Eurozone. Dies stellte schon den zeiten Dip in Folge dar und balancierte Aufträge aus Nicht-EWU-Ländern. Inländische Investitionsgüterbestellungen, ein Maß für künftige Investitionen, nahmen um 4,2 % von Monat auf Monat zu.

Eurozone-Einzelhandels-PMI Sank im März

Der Einzelhandels-EMI in der Eurozone fiel im März leicht zurück von 49.9 auf 49.5, damit auf einen Rückgang verweisend durch Italien und Frankreich. Der späte Ostertermin dieses Jahr kann zu einigen Verzögerungen in der März/April-Periode führen und wir erwarten eine Verbesserung der Gesamtzahlen im April.

Das FOMC-Protokoll zeigte, dass Mitglieder die Wiederanlagepolitik später im Jahr 2017 verändern könnten. Wie dies geschehen würde und wann es geschehen würde, steht jedoch zur Diskussion. Viele glauben, dass die Verringerung der Bilanz einen passiven Ansatz haben sollte. Außerdem sollten sowohl der Fiskus als auch MBS ein Teil der Änderungen bei den Reinvestitionen sein. Aber es gab auch Diskussionen über die Kosten und Vorteile über einen Ausstieg oder ein Ende der Reinvestition.

 

Rohölpreise geben leicht nach

An den europäischen Aktienmärkten fielen die Bewegungen heute gemischt aus, während in Europa die jüngste Rallye offenbar bereits nachlässt setzten sich an den asiatischen Märkten die Aufwärtsbewegungen vom Dienstag heute fort.

Der Nikkei brach heute leicht ein, was auf den starken Japanischen Yen zurückzuführen sein dürfte. Der Deutsche Aktienindex überwand heute zum ersten Mal seit April 2015 die 12.000-Marke, im Tagesverlauf gab der Index jedoch wieder leicht nach.

Der FTSE 100 legte heute leicht zu nachdem die jüngsten BIP-Daten für Großbritannien nach oben revidiert wurden, noch mehr konnte jedoch der CAC 40 zulegen. Der italienische MIB brach heute leicht ein, auch der spanische IBEX bewegte sich im Tagesverlauf im roten Bereich.

Nachdem gestern Aufwärtsbewegungen um etwa 1,2% zu beobachten waren folge bei den Rohölpreisen heute eine Korrektur nach unten. Die amerikanische Leichtrohölsorte West Texas Intermediate (WTI) erreichte gestern bei $ 55.03 ein Siebenwochenhoch, das am 3. Januar erreichte 19-Monatshoch blieb jedoch weiterhin unerreicht.

Inflationsdaten im Euroraum nahezu unverändert

Die finalen HICP Inflationsdaten für die Eurozone wurden mit +1,8% im Januar im Jahresvergleich bestätigt, im Dezember betrug das Plus 1,1% im Vergleich zum Vorjahr. Damit näherte sich die Inflationsrate zwar der von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebten Zielmarke von 2%, jedoch ist der jüngste Anstieg hauptsächlich auf steigende Energiepreise zurückzuführen. Die um Kosten für Nahrungsmittel und Energie bereinigte Inflationsrate blieb mit +0,9% im Jahresvergleich erneut unverändert, was aktuell nicht auf eine baldige Zinsanhebung durch die EZB hoffen lässt.

Der US-Dollar legt im europäischen Handel am Mittwochvormittag auf breiter Basis weiter zu, wobei der Greenback von der Aussicht auf eine baldige US-Zinserhöhung profitiert. Die Präsidentin der Federal Reserve Bank (Fed) in Cleveland, Loretta Mester, hatte ihre Bereitschaft signalisiert, die Zinsen demnächst anzuheben, wenn die US-Wirtschaft auf Kurs bleibt. Fed-Kollege Patrick Harker sagte, die Zinssitzung der Notenbank Fed im März sei als Termin für eine mögliche Zinsanhebung noch nicht vom Tisch.

 

Europäische Aktienmärkte im Aufwind – Britisches Pfund drückt auf FTSE

An den europäischen Aktienmärkten waren heute überwiegend Kursanstiege zu beobachten. Der DAX setzte oberhalb der 11800-Marke die Aufwärtsbewegungen fort, während der FTSE durch die aktuelle Stärke des Britischen Pfunds unter Druck geriet. An den asiatischen Aktienmärkten fielen die Bewegungen heute gemischt aus. In Japan profitierten die Aktienkurse von einer Schwäche des Japanischen Yen, der Nikkei legte im Tagesverlauf um 0,68% zu. Der CSI 300 legte heute um 0,33% zu, während Hang Seng und ASX 200 leicht nachgaben. Der U.S. Dollar wurde durch die Hoffnung vieler Marktteilnehmer auf eine baldige Anhebung der Leitzinsen in den Vereinigten Staaten beflügelt. In Europa sorgten positive PMI-Daten aus Deutschland und Frankreich zwar beim DAX für Aufwind, der französische CAC 40 blieb jedoch weiterhin schwach was unter anderem daran liegen dürfte dass die rechts-konservative Marie Le Pen in Umfrageergebnissen zur bevorstehenden Präsidentschaftswahl weiterhin aufholen konnte.

Die Rohölpreise stiegen heute erneut. Die amerikanische Leichtohölsorte West Texas Intermediate (WTI) legte im Tagesverlauf um 2% zu um bei $ 54.70 pro Barrel zu notieren – Dies stellt den höchsten Level seit 3. Januar dar. Die jüngsten Preisbewegungen stellten einen Ausbruch aus der Range, in welcher sich der Markt seit Anfang Januar bewegte, dar. Am Freitag veröffentlichte CFTC Daten zeigten zudem auf dass die Anzahl der Long-Positionen bei den NYMEX Futures einen neuen Rekordhöchststand erreichte. Der OPEC-Deal zur Drosselung der Fördermenge mit dem Ziel der Preisstabilisierung scheint bereits Erfolge zu zeigen, jedoch könnte schon bald eine Korrektur folgen da die Situation um Angebot und Nachfrage weiterhin unausgeglichen ist.

Großbritannien erzielt im Januar Haushaltsüberschuss

Großbritannien hat im Januar einen Haushaltsüberschuss von 9,8 Milliarden britischen Pfund erzielt. Analysten hatten im Konsens jedoch mit einem größeren Plus von 14,4 Milliarden Pfund gerechnet, nach einem öffentlichen Finanzierungsbedarf von 6,4 Milliarden Pfund im Dezember.

Das vorläufige Verbrauchervertrauen für die Eurozone fiel im Februar mit -6,2 schwächer als erwartet aus, nach -4,8 im Vormonat. Analysten führen den Rückgang vor allem auf steigende Preise und ein aktuell für Verunsicherung sorgendes politisches Klima im Euroraum zurück.

 

Rohölpreise auf Erholungskurs – Europäische Aktienmärkte weiterhin unter Druck

Auch heute waren an den europäischen Aktienmärkten überwiegend Abwärtsbewegungen zu beobachten. Währen der FTSE 100 erneut durch Anstiege des Britischen Pfunds unter Druck geraten sein dürfte legten auch DAX und CAC 40 nach Aufwärtsbewegungen zu Beginn des Handelstages eine Kehrtwende zurück nach unten ein während Investoren gespannt den Zinsentscheid der Europäischen Zentalbank (EZB) erwarteten. An den asiatischen Märkten fielen die Kursbewegungen heute gemischt aus, der Nikkei legte um 0,94 Prozent als sich der Japanische Yen nach der Rede der Fed-Chefin Janet Yellen, welche weitere Zinsanhebungen und eine Normalisierung des Leizinses auf 3 Prozent bis 2019 erwarten ließ, gegen den U.S. Dollar abwärts bewegte. Auch an den chinesischen Aktienmärkten überwogen heute Abwärtsbewegungen, was hauptsächlich auf Kursverluste von Energieproduzenten und Minenbetreibern zurückzuführen sein dürfte. Bei den Rohölpreisen folgte heute eine Erholung, nachdem gestern eine Talfahrt zu beobachten war.

Die amerikanische Leichtrohölsorte (WTI) notiert weiterhin kurz unterhalb $ 52.00 pro Barrel, obwohl die jüngsten Daten des American Petroleum Istitute (API) aufzeigten dass der Gesamtfüllstand der U.S. Rohöl-Lagerbestände stärker abnahm als erwartet. So sind die US-Ölreserven laut dem privaten API während der Woche zum 13. Januar um 5,04 Millionen Barrel gesunken, Analysten erwarteten im Konsens nur einen Rückgang um etwa 1 Million Barrel. Die US-Benzinvorräte wuchsen während der vergangenen Woche um 9,75 Millionen Barrel – und damit stärker als erwartet – an, während die Destillate (zu welchen auch Heizöl und Dieses zählen) im selben Zeitraum um 1,2 Millionen abnahmen.

Den EZB-Chef Mario Draghi ließ die scharfe Kritik aus Deutschland an der anhaltend lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) offenbar kalt. “Wir müssen Geduld haben”, forderte der Italiener heute im Rahmen der der jüngsten Notenbanksitzung der EZB nachfolgenden Pressekonferenz in Frankfurt. Da die Wirtschaft in der Eurozone seinen Aussagen nach weiterhin auf eine erhebliche Unterstützung durch die Währungshüter angewiesen ist seien weiterhin niedrige Zinsen erforderlich.

Der Leitzins, welcher den Schlüsselsatz für die Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld dartellt, wurde bei der EZB-Ratssitzung nicht angetastet. Er liegt weiterhin auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Auch am groß angelegten Anleihekaufprogramm nach amerikanischem Vorbild, mit dem Draghi & Co die Konjunktur unterstützen und für mehr Inflation sorgen wollen, wurde nicht gerüttelt. Die Währungshüter pumpen seit März 2015 über den Kauf von Staatsanleihen Woche für Woche Milliarden in das Finanzsystem. Erst im Dezember hatten sie das Programm um neun Monate bis Ende 2017 verlängert. Das Gesamtvolumen wird dadurch – andere Titel wie Pfandbriefe oder Firmenanleihen eingeschlossen – auf 2,28 Billionen Euro anschwellen.

 

Italienische Krisen-Bank Monte dei Paschi sorgt weiterhin für Schlagzeilen

An den europäischen Märkten sind auch heute aufgrund des unterdurchschnittlich geringem Handelsaufkommens kaum Bewegungen zu beobachten. Der FTSE 100 bleibt aufgrund von Bankfeiertagen weiterhin geschlossen, zudem befinden sich viele Marktteilnehmer während der letzten Woche des Jahres bereits im Urlaub. Der DAX und der italienische MIB bewegen sich heute nahezu unverändert, der CAC 40 legte um 0,15 Prozent zu. Auch an den amerikanischen Aktienmärkten fallen die Preisbewegungen heute spärlich aus. In Neuseeland, Hong Kong und Australien bleiben die Märkte heute aufgrund eines Bankfeiertags geschlossen. In Europa sorgen die italienische Bank Monte dei Paschi di Siena (MPS) und der angeschlagene Bankensektor Italiens weiterhin für Schlagzeilen.

Die italienische Krisenbank MPS benötigt nach eigenen Angaben mehr Geld als bislang angenommen. Demnach habe die Europäische Zentralbank (EZB) einen Kapitalbedarf von 8,8 Milliarden Euro ermittelt. Bislang war man von rund fünf Milliarden Euro ausgegangen. Die Finanzlage habe sich zwischen Ende November und dem 21. Dezember drastisch verschlechtert, hieß es.

Bei den Rohölpreisen waren heute leichte Aufwärtsbewegungen zu beobachten. Die Anstiege dürften vor allem darauf zurückzuführen sein dass die von den OPEC-Mitgliedern und anderen ölproduzierenden Ländern getroffene Vereinbarung zur Reduzierung der täglichen Fördermenge in Kürze in Kraft treten wird. So soll ab kommender Woche die tägliche Fördermenge um etwa 1,8 Millionen Barrel zurückgeschraubt werden um den Preisverfall zu bremsen. Die amerikanische Leichtrohölsorte West Texas Intermediate (WTI) notiert aktuell bei $ 53.22 pro Barrel, seit Beginn des heutigen Handelstages waren Bewegungen innerhalb einer engen Range zwischen $ 53.04 und $ 53.38 zu beobachten. Der Goldpreis bewegte sich heute leicht aufwärts und konnte sich damit etwas vom Erreichen eines Tiefs erholen während der U.S. Dollar gegen Euro und Japanischen Yen nahezu unverändert handelt.

Monte dei Paschi benötigt etwa 9 Milliarden Euro

Die Rettung der drittgrössten Bank Italiens wird für den Staat offenbar viel teurer als gedacht. Die Europäische Zentralbank (EZB) bezifferte die Lücke im Kapitalpuffer der Banca Monte dei Paschi di Siena am Montagabend auf 8,8 Mrd. €. Das Geldhaus selbst hatte zuletzt mit 5 Mrd. gerechnet. Anleger hatten in den vergangenen Wochen in Sorge um das Überleben der ältesten Bank der Welt Milliarden von ihren Konten abgezogen.

Monte Paschi droht unter einem Berg fauler Kredite zu kollabieren. Nachdem das drittgrößte Geldhaus Italiens das zur Sanierung benötigte Geld bei Anlegern nicht zusammenbekam, rief die italienische Regierung vergangene Woche einen 20 Milliarden Euro schweren Fonds zur Stabilisierung des Bankensektors ins Leben. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnte unterdessen vor übereilten Staatshilfen. Staatliche Mittel seien nur als letztes Mittel vorgesehen, er verwies zudem auf entsprechende EU-Regeln. „Für die von der italienischen Regierung beabsichtigte Maßnahme muss die Bank im Kern wirtschaftlich gesund sein“, sagte er. „Das Geld darf auch nicht dazu dienen, bereits absehbare Verluste zu decken.“