BTC und ETH leiden unter negativem Finanzmarkt

Bitcoin und Ethereum tauchen unter

Bitcoin ist wieder unter 40.000 $. Die Top-Kryptowährung fiel am Freitagmorgen um 7,1 %, nachdem sich die Abwärtsdynamik an den Finanzmärkten fortgesetzt hatte. Heute ist Bitcoin zum zweiten Mal in den letzten zwei Wochen durch die wichtige psychologische Unterstützung bei 40.000 $ gefallen. Nachdem Bitcoin gestern Höchststände von 43.467 $ erreicht hatte, handelt es jetzt bei 38.997 $.

Bitcoin Chart

Wie Bitcoin wurde auch Ethereum in den letzten 24 Stunden hart getroffen. Das zweitgrößte Krypto-Asset ist an diesem Tag um 8,5 % gefallen und fiel unter sein eigenes wichtiges Unterstützungsniveau von 3.000 $, um bei 2.879 $ gehandelt zu werden.

Der von Bitcoin und Ethereum diktierte Trend hat einen Großteil des Kryptomarktes beeinflusst. Einige der größten Verlierer während des Rückgangs waren alternative Layer-1-Netzwerke. Während Ketten wie Harmony und NEAR letzte Woche neue Allzeithochs erreichten, war ihr bullisches Momentum nur von kurzer Dauer. Der Rückgang von heute Morgen hat den Rest ihrer Gewinne zunichte gemacht, wobei NEAR 12,8 % und Harmony’s ONE Token 12 % verloren.

Das Klima auf dem Markt

Die Schwäche der breiteren Finanzmärkte scheint zum heutigen Rückgang beigetragen zu haben. Technologieaktien haben sich am schlechtesten entwickelt, wobei Netflix gestern während des nachbörslichen Handels um 20 % einbrach. In ähnlicher Weise verzeichnete der Heimtrainerhersteller Peloton einen Rückgang um 24,5 %, nachdem bekannt wurde, dass das Unternehmen seine Fitnessprodukte aufgrund der nachlassenden Nachfrage vorübergehend pausieren würde.

Das aktuelle Marktklima, gepaart mit der Verpflichtung der Federal Reserve, die Zinssätze zu erhöhen, fordert seinen Tribut von risikobehafteten Vermögenswerten. Trotz der Position von Bitcoin als Inflationsabsicherung, die seinen kometenhaften Aufstieg Anfang 2021 befeuert hat, hat das Top-Krypto-Asset in letzter Zeit damit begonnen, mehr in Korrelation mit anderen risikobehafteten Vermögenswerten wie Technologieaktien zu handeln. Wenn globale Investoren weiterhin in risikoärmere Anlagen fliehen, könnte der Kryptomarkt einem weiteren Abwärtsdruck ausgesetzt sein.

Hacker klauen 34 Millionen Dollar von Crypto.com

ETH und BTC geklaut

Die führende Krypto-Börse hat sich in einem Blog-Post vom Donnerstag, dass sie gehackt wurde, und bestätigt, dass ein Angreifer 4.836,26 ETH, 443,93 BTC und ungefähr 66.200 Dollar an anderen Währungen von den Konten seiner Benutzer abgezogen hat. Die gestohlenen Gelder belaufen sich derzeit auf etwa 34,4 Millionen US-Dollar.

Ethereum Chart

Der Blogbeitrag erklärte, dass die Risikoüberwachungssysteme der Börse am Montag, dem 17. Januar, um etwa 00:46 UTC unbefugte Aktivitäten auf einer kleinen Anzahl von Benutzerkonten entdeckten.

Laut der Ankündigung hat ein Angreifer einen Weg gefunden, Transaktionen zu genehmigen, ohne dass die Zwei-Faktor-Authentifizierungskontrolle von Kontoinhabern eingegeben wird. Dies führte dazu, dass 483 Crypto.com-Benutzer Geld von ihren Konten verloren. Der Austausch bestätigte die Kommentare des CEO des Unternehmens, Kris Marszalek, dass alle Konten, bei denen festgestellt wurde, dass sie betroffen sind, vollständig wiederhergestellt wurden, was zu keinem Geldverlust für die Benutzer führte.

Während Crypto.com die Berichte über einen Hack von mehreren Analysten und Blockchain-Sicherheitsfirmen bestätigt hat, erklärte die Börse nicht, wie der Hacker Zugriff auf die Konten der Benutzer erlangte und ihre Zwei-Faktor-Authentifizierung umging.

Weitere Sicherheitsmaßnahmen

Als Reaktion auf den Vorfall hat Crypto.com den Auszahlungen eine zusätzliche Sicherheitsebene hinzugefügt. Benutzer müssen nun 24 Stunden nach der Registrierung einer neuen Auszahlungsadresse warten, bevor sie Geld dorthin überweisen können. Die Börse sagt auch, dass sie mit Sicherheitsfirmen von Drittanbietern zusammengearbeitet hat, um zusätzliche Sicherheitskontrollen durchzuführen.

Im selben Beitrag kündigte Crypto.com auch die Einführung seines neuen weltweiten Kontoschutzprogramms an. Das Programm verspricht, im Falle von Betrug oder Diebstahl Gelder von bis zu 250.000 US-Dollar für qualifizierte Benutzer zurückzuerstatten. Um sich zu qualifizieren, müssen Benutzer eine Reihe von Kriterien erfüllen, wie z. B. die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung für alle Transaktionen und das Einreichen einer Anzeige bei der örtlichen Polizei.

Die nicht offengelegte Sicherheitsverletzung, die zum Crypto.com-Hack führte, kommt weniger als drei Monate, nachdem die Börse ein Service Organization Control 2 Audit abgeschlossen hat. Die Prüfung wurde von der Beratungsfirma Deloitte durchgeführt und bestätigte, dass die Informationssicherheitspraktiken, -richtlinien, -verfahren und -abläufe von Crypto.com ausreichende SOC2-Standards erfüllen.

Die Bitcoin-Miner und Kasachstan

Kasachstans Einfluss auf Bitcoin

Während sich das US-Repräsentantenhaus darauf vorbereitet, am Donnerstag Führungskräften des Kryptowährung-Minings zu treffen, wurde die Zukunft der Branche durch politische Ereignisse auf der ganzen Welt und besonders in Kasachstan in Frage gestellt.

Der Ausschuss für Energie und Handel des Repräsentantenhauses wird am Donnerstagnachmittag Gastgeber für Führungskräfte des Bergbaus sein. Die Anhörung „Cleaning up Cryptocurrency“ ist das erste Mal, dass Mitglieder des Kongresses von Minern hören.

Unterdessen kämpft das Mining-Hub von Kasachstan mit den schlimmsten Unruhen seit drei Jahrzehnten und den daraus resultierenden Internetausfällen, was Experten dazu veranlasst, sich zu fragen, ob die Bergleute woanders hinziehen könnten.

Miner haben gelernt, politische Risiken ernst zu nehmen. Der Internetausfall und die mögliche Revolution, die In Kasachstan stattfindet, könnten Miner von u.a. Bitcoin ein wenig erschrecken, aber in Wirklichkeit waren es die Energiebehörden, die gegen die Miner vorgegangen sind, erklärte Nic Carter von Castle Island Ventures.

Die steigenden Energiekosten werden Miner wahrscheinlich aus Kasachstan, dem zweitgrößten Bergbauzentrum der Welt, vertreiben. Aber es ist noch nicht klar, wohin sie gehen könnten. Eine Verlagerung nach Westen, die in den letzten Monaten eingesetzt hat, deutet laut Experten auf eine wahrscheinliche Hinwendung zu erneuerbaren Energien hin.

Bitcoin Chart

Umweltfreundliche Energien für BTC-Miner

Konkretere Details darüber, wie die USA das Mining regulieren werden, werden in den kommenden Monaten erwartet, da die Kryptowährung weiterhin in den Mainstream eindringt, hat der Kongress gewarnt.

Ein generelles Verbot ist unwahrscheinlich. China, das 2017 begann, gegen Kryptowährungen vorzugehen, kündigte im Juni 2021 ein Mining-Verbot an und verwies auf Energiebedenken. Die Entscheidung drängte einen Großteil der Industrie aus dem Land.

Laut des Cosmos Network, ziehen die Miner in Länder wie die USA, Island, Kanada und skandinavische Länder. Das deutet auf eine Verlagerung hin zu umweltfreundlicheren Betrieben hin.

Befürworter der Industrie haben in den letzten Jahren Anstrengungen unternommen, um das Narrativ rund um das Mining und Energieverbrauch zu verändern. Der Bitcoin Mining Council, das Joint Venture von MicroStrategy mit Galaxy Digital und anderen Unternehmen, ist der jüngste Versuch, eine nachhaltige Erzählung voranzutreiben.

Ethereum verliert NFT Markt an Konkurrenz

Zu hohe Transaktionskosten

Laut einer Mitteilung, schrieben die Analysten, dass der Volumenanteil von Ethereum am Handel mit nicht fungiblen Token von 95 % Anfang 2021 auf 80 % gesunken ist, was auf die hohen Transaktionsgebühren zurückzuführen ist.

Die Analysten schrieben, dass genau wie bei dezentralen Anwendungen „Überlastung und hohe Gasgebühren“ „NFT-Anwendungen dazu veranlasst haben, andere Blockchains zu verwenden“. Die Analysten stellten fest, dass Solana ($SOL) ein Hauptnutznießer war, da es Marktanteile von Ethereum übernommen hat.

Der NFT-Markt ist im vergangenen Jahr auf über 12 Milliarden Dollar gewachsen, wobei einige Kollektionen für Millionen verkauft wurden. NFTs sind Kryptoassets, die eindeutige Identifikationscodes und Metadaten haben, die sie voneinander unterscheiden. Im Gegensatz zu BTC und ETH können sie nicht als Äquivalente gehandelt werden.

Die durchschnittliche Transaktionsgebühr auf der Ethereum-Blockchain hat an einigen Stellen die 80-Dollar-Marke überschritten und kleinere Händler aus dem Netzwerk gedrängt. Blockchains wie Solana wurden im Hinblick auf Skalierbarkeit entwickelt und können eine höhere Anzahl von Transaktionen pro Sekunde verarbeiten.

ETHs Konkurrenz

Berichten zufolge gewinnen auch andere Netzwerke, darunter WAX und Tezos, Marktanteile, sagten die Analysten von JPMorgan. Bemerkenswert ist, dass Ethereum bei steigenden Zinsen mehr Wachstumspotenzial als Bitcoin hat, da es ein Ökosystem dezentraler Anwendungen antreibt.

Solana legt zu

Die globale Marktkapitalisierung lag zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels bei 2,1 Billionen Dollar, nachdem sie am vergangenen Tag über 3 % ihrer Bewertung verloren hatte. Ein Großteil davon ist auf den BTC-Ausverkauf zurückzuführen, der dazu führte, dass die Münze unter 42.000 $ abrutschte, jedoch erlebte der Altcoin-Markt ein ähnliches Schicksal.

Dieser Trend hat sich in den Handelsmustern der Top-Digital-Assets Bitcoin und Ether niedergeschlagen, die beide in den letzten Wochen Rekordabflüsse verzeichnet haben. Laut einem Bericht verzeichnete Bitcoin in der Woche bis zum 17. Januar Abflüsse von über 55 Millionen Dollar, während die negative Stimmung um Ether im gleichen Zeitraum zu Abflüssen von insgesamt 30 Millionen Dollar führte.

Die Ausnahme Solana

Das Brechen dieses Fluchs, war Solanas natives Zeichen. Der Favorit hatte letzte Woche Zuflüsse in Höhe von insgesamt 5,4 Millionen Dollar verzeichnet. Der Bericht fügte hinzu, dass der digitale Vermögenswert seit August 2021 kaum zwei einzelne Wochen mit Abflüssen erlebt habe, was die anhaltend positive Stimmung um ihn herum unterstreicht.

Dies war etwa zur gleichen Zeit, als das Netzwerk aufgrund seiner deutlich niedrigeren Transaktionskosten und seiner hohen Geschwindigkeit als potenzieller Konkurrent von Ethereum für Gegenwind gesorgt hatte. Seitdem hat sich die Smart-Contract-Plattform für viele als Alternative zum Start von DeFi- und NFT-Projekten herausgestellt, wobei Solanas gesamte DeFi-TVL im Oktober letzten Jahres ein Rekordhoch von über 12 Milliarden US-Dollar erreichte.

Das Netzwerk hat sich außerdem verpflichtet, im Jahr 2022 klimaneutral zu werden, da Umweltbedenken nach wie vor eines der größten Hindernisse für die Massenakzeptanz von Kryptowährungen sind.

SOL so beliebt wie noch nie

Dieser Anstieg der Popularität wurde auch von Lob von Finanzexperten aus allen Branchen begleitet, darunter die Bank of America, die letzte Woche behauptete, dass Solana aufgrund seiner vergleichsweise schnelleren Abwicklungsfähigkeiten Ethereum bald schlagen würde, um das „Visum der Welt der digitalen Vermögenswerte“ zu werden.

Es sollte hier jedoch beachtet werden, dass Solana häufig Überlastungsprobleme zusammen mit Denial-of-Service (DDoS)-Angriffen erlebt hat. Dies hat den Aussichten des Netzwerks als praktikable Alternative zum immer überlasteten Ethereum erheblich entgegengewirkt.

Solana Chart

Darüber hinaus stellen auch andere ETH-Killer eine erhebliche Bedrohung für Solanas Nachfolge dar. Dies zeigte sich kürzlich in Cardanos signifikantem Aufwärtstrend in der vergangenen Woche. In dieser Zeit überholte sein nativer Vermögenswert ADA sogar Solana und wurde gemessen an der Marktkapitalisierung zur fünftgrößten Kryptowährung. Ende letzten Jahres hat das Netzwerk einen bedeutenden Meilenstein erreicht, indem es 20 Millionen Transaktionen über 1500 Tage ohne Ausfallzeit erfolgreich überschritten hat.

Amerikanischer Exzeptionalismus: Gar nicht so exzeptionell für 2022

Das EIGENTLICHE Mandat der Federal Reserve

Erwartungsgemäß ist die Rolle der Federal Reserve ein unverzichtbares Thema, das in diesem Kontext gerne zuerst diskutiert wird.

Offiziell hat die Fed zwei Hauptmandate: 1.) Inflation begrenzen 2.) Vollbeschäftigung sichern.

Doch wer die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte dieser Zentralbank auch nur in Ansätzen kennt (und seien das die rudimentärsten und erbärmlichsten), der kennt ihr eigentliches Mandat: Sie soll den Herren der Banken und Märkte, von welchen sie auf wenig unbefleckte Weise auf Jekyll Island gezeugt wurde, dienen (und sie kontrollieren?)…

Entscheidend in diesem unrettbar manipulierten Schauspiel ist das unnatürliche, verfälschende Einwirken der Federal Reserve auf im Grunde natürliche Angebot-Nachfrage-Kräfte – und zwar im Bereich der immer unbeliebter werdenden staatlichen Schuldscheine der USA (alias US-Staatsanleihen).

Einfach formuliert: Es gibt deutlich mehr Angebot als Nachfrage nach Amerikas exzeptionellen Versprechen.

Die künstliche Null als Lückenfüller & Tapering und harte Mathe

Um diese Lücke zu füllen, hängt die Federal Reserve verzweifelt neue Nullen an ihre Bilanzsumme (QE), um jene zunehmend unpopulären Kredite aufzukaufen.

Ein spürbares Rückfahren (tapering) dieser „Lückenfinanzierung“ (auch Fed- Akkommodierung genannt) würde dazu führen, was Powell im Dezember euphemistisch als „Dysfunktion des Marktes“ bezeichnete. Das Auftreten solcher Dysfunktionen würde jedoch das inoffizielle, obschon deutlich auf der Hand liegende (und auch hauptsächliche) Mandat der Fed verletzten, das darin besteht, den Aktienmarkt zu beflügeln, nicht aber die Staatsbürger.

Der mathematische Syllogismus hinter einer solchen potentiellen „Marktdysfunktion“ ist aus algebraischer Sicht recht einfach:

Weniger Anleiheankäufe durch die Fed = Anleihekurse sinken

Sinkende Anleihekurse = Steigende Anleiheerträge

Steigende Anleiheerträge = Steigende Zinssätze

Steigende Zinssätze = Steigende Schuldenfinanzierungskosten…

… für Nationen und Unternehmen, die bislang ausschließlich von billigen Schulden gelebt haben, bedeutet das: steigende Schuldenfinanzierungskosten = ein schlimmer „Uh-Oh“-Moment im Bereich der Risikoanlage-Blasen (Aktien, Anleihen, Immobilien), die in der Finanzwelt mit „wirtschaftlicher Erholung“ verwechselt wurden.

Zynische Neubetrachtung des rätselhaften Fed-Problems: Immer dem (verzweifelten) Selbstinteresse folgen!

Aufgrund der geschilderten Dominoeffekte geht es für die Fed jetzt ans Eingemachte.

Strafft sie geldpolitisch, steigen die Zinssätze und die Vermögenswertblasen fallen ein. Und das ist schlecht für die Märkte, denen die Federal Reserve so loyal dient.

Unternimmt die Fed hingegen keine geldpolitischen Straffungen, wird die Inflation kontinuierlich weitersteigen. Und das ist schlecht für alle anderen.

Was wäre also angesichts solcher Optionen die beste Wahl für die Federal Reserve, die stets im Eigeninteresse handelt, die Öffentlichkeit ignoriert und Märkte stützt? Doch wohl die Entscheidung gegen das „Tapering“, oder?

Weshalb plant Powell also vorausschauende geldpolitische Straffungsmaßnahmen für 2022?

Das 2022er Tapering: Tanz auf zwei Hochzeiten

Wie wir in verschiedenen Artikeln und Interviews argumentiert haben, besteht bei uns der Eindruck, dass die deutlich zu verstehen gegebenen Tapering-Maßnahmen für 2022 nur eine kurze Lebensdauer haben werden: Strenge Öffentlichkeitswirkung doch letztlich laxes Handeln.

Rein optisch muss Powell natürlich streng gegen Inflation auftreten, ganz so wie einige Politiker gerne bei Thema Kriminalität harte Kante zeigen (obgleich in Wahrheit Inflation wie Kriminalität weiter steigen).

Tapering-Maßnahmen im Jahr 2022 verleihen der Fed den oberflächlich entschlossenen, energischen Anschein, sie wolle die Inflation bekämpfen durch Bilanzsummenverringerung und auch tolerierte Zinssteigerungen – in fast schon komischer Anlehnung an Volckersche Zeiten.

Doch wie die Wall Street längst weiß, wird die Fed den Anleihemarkt weiterhin mit benötigter Liquidität füttern. Und zwar mit den Billionen, die aus der ständigen Repo-Fazilität sowie dem FIMA-Swap-Vereinbarungen (Foreign and International Monetary Authorities, FIMA) stammen.

Noch wichtiger: Zeitgleich wird die Fed die Realzinsen immer stärker im Negativbereich halten, um die Schuldenstandsquote der USA zu senken, während sie der Mittelklasse in aller Stille mit vorsätzlicher Inflation in den Bauch boxt.

Im August 2019 hatte übrigens der Vizevorsitzende der Fed, Stan Fisher, dieses Szenario tatsächlich vorausahnen lassen, als er zugab, dass einer Nation mit einer Schuldenstandsquote von 130 % nur noch folgende zwei Optionen bleiben: 1.) ausgedehnte Inflationsphasen, um die eigenen Schulden weg zu inflationieren oder 2.) eine tiefgreifende nationale Schuldenrestrukturierung.

Das heißt nur: In beiden Fällen geht es den Anleihehaltern an den Kragen – entweder real oder nominal. Und das können sich Investoren (oder die Medien) jetzt, am Ende einer 40-jährigen Anleihehausse, so gut wie gar nicht vorstellen.

Das ist wiederum schlecht für die wirkliche Welt, aber gut für die politischen Entscheidungsträger.

Also: Die Fed wird wohl doch auf zwei Hochzeiten tanzen (harte geldpolitische Kante markieren UND Verschuldung weginflationieren).

Nebelkerzen vs. Zentralbankenrealismus

Wie real (und nicht optisch) solche Zentralbanken-Realpolitik ist, zeigt sich auch daran, dass selbst die strengsten geldpolitischen Aussagen Powells vor Weihnachten eher positive als negative Marktreaktionen nach sich zogen – gerade bei Industrieaktien, Rohstoffen, Gold und BTC.

Wenn die vielerorts erwarteten „geldpolitischen Straffungsmaßnahmen“ schließlich kommen, werden kleinere Aktienwerte, Wachstumsaktien, Technologiewerte und andere „Schnellboote“ unter den Risikoanlagen in den anstehenden Marktturbulenzen wahrscheinlich ordentlich ins Schlingern geraten. Wahrscheinlich wird daraus eine Panik entstehen, die eine Kurswende bei den Tapering-Maßnahmen notwendig macht, wie wir es in der Vergangenheit schon mehrfach beobachten konnten (so z.B. Anfang 2019).

Angesichts so vieler Nebenkerzen dürften die nächsten Monate, wenn Marktrealitäten mit Zentralbankenfantasien kollidieren, interessante werden.

Fantasien vs. Fakten

Apropos Fantasien: Viele Investoren (die tonangebenden Medien dabei in führender Funktion) lehnen die Vorstellung schlichtweg ab, dass der amerikanische Exzeptionalismus (von Afghanistan bis hin zu Zwillingsdefiziten, Externfinanzierung und unfinanzierbaren staatlichen Leistungen) gar nicht mehr so außergewöhnlich ist…

Wie ich jüngst verdeutlicht hatte, sorgt die harte Realität der mathematischen Fakten dafür, dass die Vereinigten Staaten von Amerika schon stärker der deutschen Weimarer Republik ähneln als jenem Schuldenstandsmonster, das auch unter der Bezeichnung „Japan“ bekannt ist.

Das heißt jedoch nicht, dass im „exzeptionellen Amerika“ gleich Schubkarren voller Geld durch die Gegend fahren und Hyperinflation um sich greift.

Die US-Weltreservewährung von 2022 ist nicht die deutsche Mark von 1923; nichtsdestotrotz lassen sich die Ähnlichkeiten in der Stoßrichtung unmöglich ignorieren, zumindest nicht von denjenigen, die ihren Kopf nicht in den behaglichen Sand der kognitiven Dissonanz stecken oder sich mit ansonsten „gecancellter“ Geschichte befassen.

Insofern die US-Politik kein magisches Produktivitätswachstum erzielen kann (in einer Welt des Lockdowns) oder die Notwendigkeit schwerwiegender Ausgabekürzungen ehrlich adressiert, was ihre Wiederwählbarkeit zunichtemacht (viel Glück!), werden die kommenden Jahre von den harten Folgen haushaltspolitischer Sünden geprägt sein, die in der „stärksten Wirtschaft der Welt“ begangen wurden.

Ächzen aus der EU

Um fair zu bleiben mit Uncle Sam: Seine Cousins ersten und zweiten Grades in der EU bekommen ebenfalls (wie auch ich mit Blick auf meine Ölrechnung in Frankreich) den vor-rezessiven Druck einer Energiekrise zu spüren, während die Öl- und Gaspreise vor dem Hintergrund Schlagzeilen machender Prognosen über saudische Produktionsrückgänge deutlich ansteigen.

Die Erdgas-Indizes auf der europäischen Seite des Atlantiks schlossen vor Weihnachten mit rekordhohen Abrechnungspreisen.

Putin, der Schachmeister

Russlands Putin spielt Schach, während im Westen Dame gespielt wird mit Lockdowns, Mandaten, Zentralbankenoptik, zur Schau gestellter Tugend/Angst wegen des Klimawandels, moralische Bedenken (?) hinsichtlich der Ukraine. Und US-Medienlieblinge vergleichen derweil das russische BIP noch abwertend mit den Bruttosozialprodukten von 1 oder 2 amerikanischen Bundesstaaten.

Doch wie immer ignoriert der Westen das qualvolle aber geduldige langfristige Spiel – ein Spiel, das speziell Putin und Russland im Allgemeinen nur allzu gut kennen.

Putins Russland hat zum Beispiel große Mengen Öl und deutlich weniger Auslandsschulden als seine selbstgefälligen Gegner in Washington und andernorts.

Ebenso erwähnenswert, für uns aber keinesfalls überraschend, ist die Tatsache, dass Russland auch beim physischen Gold langfristig spielt.

Erst vor einem Jahr bestätigte dieser Chart, dass Russlands Devisenreserven von 600 Mrd. $ zu größeren Teilen aus Gold als aus US-Dollars bestehen.

Hmmm.

Weshalb nur diese wachsende Liebe zu einem langfristigen Edelmetall von einem langfristig ausgerichteten politischen und ökonomischen Akteur wie Putin?

Ganz gleich, was man über Putin sagen oder denken mag (und da gibt es vieles), vielleicht weiß dieser vermeintliche Schachspieler mehr über Schulden, grundlegende Wirtschaftsgeschichte, Energiebedarf und echtes Geld als Fed-Chef Powell, und vielleicht zwingt er den amerikanischen Exzeptionalismus gerade, Farbe zu bekennen?

Kurz: Vielleicht ist der US-Dollar einfach nicht mehr, was er mal war, und vielleicht erkennt Putin den zukünftigen Gang der Dinge?

Im Kontext globaler Schachspiele wissen die meisten von uns, wer im Spiel „Gold gegen USD“ gewinnen würde; das Schachmatt ist jetzt schon absehbar.

www.goldswitzerland.com

Abstieg von Bitcoin und Ethereum

Der Bitcoin-Preis konnte keine Erholung über 43.000 $ einleiten. BTC verlängerte den Rückgang unter die Niveaus von 42.000 $ und 41.900 $. Es konsolidiert sich diesen Morgen mit einer großen Hürde nahe 43.000 $.

In ähnlicher Weise zeigen die meisten großen Altcoins rückläufige Anzeichen. ETH weitete die Verluste unter die Unterstützungszone von 3.150 $ aus, bevor sie auf 3.170 $ stieg. XRP wurde unterhalb der wichtigen Unterstützungszone von 0,75 $ gehandelt. ADA reduzierte die Gewinne und handelte unter 1,52 $.

Preisvorhersage Bitcoin

In den letzten drei Sitzungen verzeichnete der Bitcoin-Preis rückläufige Bewegungen unter 43.000 USD. BTC fiel unter die Unterstützungsniveaus von 42.500 USD und 42.000 USD. Wenn die Bären in Aktion bleiben, könnte der Preis in Richtung der 41.200 USD-Marke rutschen. Die nächste wichtige Unterstützung liegt nahe der Marke von 40.500 USD, unter der das Risiko einer Bewegung auf 39.500 USD besteht.

Auf der oberen Seite stößt Bitcoin auf Widerstand nahe der Marke von 42.500 USD. Der nächste große Widerstand liegt nahe 43.000 USD, oberhalb dessen der Preis eine solide Erholung beginnen könnte.

Bitcoin Chart

Preisentwicklung Ethereum

Der erweiterte Ethereum-Preis fiel unter das Unterstützungsniveau von 3.200 $. ETH stieg sogar unter 3.150 $ und testete 3.120 $. Auf der oberen Seite liegt ein unmittelbarer Widerstand nahe 3.220 $. Der nächste wichtige Widerstand liegt nahe 3.250 $, oberhalb dessen der Preis eine zinsbullische Dynamik erlangen könnte.

Eine anfängliche Unterstützung liegt nahe der Marke von 3.120 $. Zusätzliche Verluste könnten den Preis kurzfristig in Richtung der 3.000 $-Grenze drücken.

Bitcoin (BTC) – Jetzt geht es um die Wurst!

Zuletzt haben die Bären vom Bitcoin (BTC) wieder einmal neue Tiefpunkte generieren können. Denn am 10. Januar dieses Jahres kam es zum Erreichen des Preisniveaus von 39.650 USD. Damit ist die mittelfristige Support-Area angelaufen und der Kurs setzte auch schon zu einer ersten kleinen Bewegung Richtung Norden an.

Bitcoin (BTC) – Support muss zwangsläufig halten

Um die Unterstützung jetzt weiterhin zu verteidigen, muss es dem Bitcoin (BTC) zwangsläufig gelingen, das Kurstief überboten zu halten. Als erstes kleines Kaufsignal kann angesehen werden, wenn das am 13. Januar entstandene Hoch von 43.450 USD genommen wird. Dann eröffnen sich neue Kursanstiege in Richtung 50.000 USD.

Falls es den Bären vom Bitcoin hingegen gelingen sollte neue Tiefstände zu erzeugen, so bestätigt sich der vorherrschende Abwärtstrend und die Lage trübt weiterhin stark ein. Als Preismarke auf der Unterseite kommt dann schon die 30.000er-Marke in den Fokus. Dort kam es im Jahre 2021 mehrfach zum Aufsetzen und zum Abprallen zur Oberseite.

Fazit – derzeit besteht die Chance, dass der Support-Bereich von etwa 40.000 USD halten kann. Der Vorteil liegt derzeit allerdings eher aufseiten der Bären, dies wird auch von der jetzt folgenden Trendanalyse bestätigt.

Der Heikin-Ashi-Chart von Bitcoin (BTC) (D1)

Bitcoin (BTC) Prognose
Bitcoin (BTC) | Chart von fxempire

Was sagt die Trendanalyse (D1) für den Bitcoin (BTC)?

Macd Oszillator: Bei dem wichtigen Indikator muss geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur zwei positiv. Insofern muss das leider als sehr bärisch bezeichnet werden.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei dem Bitcoin (BTC) die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind nur 2 steigend. Insofern muss das leider als sehr bärisch bezeichnet werden.

Parabolic SAR Indikator: Es wird als Letztes noch analysiert, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind nur 3 positiv. Bullisch ist definitiv etwas anderes.

Die Auswertung der Trendanalyse

18.01.2022: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 7 als positiv zu bezeichnen. Das sind nur 23.33 %. Demzufolge wird der Status hier auf „Bärisch“ gesetzt. Von daher ist es clever, mit dem Einstieg in den Bitcoin (BTC) zu warten, bis die Analyse ein positives Ergebnis bringt.

 

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PayPal: 42 Prozent Kursverlust! Jetzt einsteigen?

Die Aktie des US-Bezahldienstleisters PayPal Holdings kann schon seit dem Sommer 2021 nicht mehr mit der allgemeinen guten Marktverfassung des Tech-Techsektors mithalten. Während der Nasdaq 100 fast wöchentlich neue Rekordhochs erklommen hat, lassen Anleger und Investoren die Aktie fallen wie eine heiße Kartoffel. Seit dem letzten Allzeithoch am 26. Juli 2021 hat der Wert der Anteile gute 42 Prozent eingebüßt. Viele fragen sich jetzt zurecht, ob der Ausverkauf vorbei ist und die Aktie wieder gute Chancen auf Kursgewinne bieten könnte. Im Folgenden eine charttechnische Einschätzung.

PayPal-Aktie Kursverlauf

PayPal-Aktie: Viel Hype, wenig dahinter?

Der Börsengang (IPO = Initial Public Offering) im Jahr 2015 war äußerst erfolgreich. Schnell konnte Paypal dem Technologiesektor enteilen und die Benchmark in Gestalt des Nasdaq 100 deutlich schlagen. Zeitweise stieg die Aktie fast dreimal so stark wie der Gesamtmarkt. Die Gründe dafür sind schnell ausgemacht. Die Aussichten für den Online-Bezahldienst sind rosig und der Trend zum Online-Shopping ist seit Jahren ungebrochen. Paypal hat es geschafft ein relativ einfaches und günstiges Bezahlsystem weltweit zu etablieren, das sich schnell in bestehende Shops integrieren lässt. Zusätzlich können Nutzer in diversen bereits via PayPal Kryptowährungen, wie zum Beispiel Bitcoin, erwerben. Zudem arbeitet das Unternehmen im Hintergrund bereits an einer eigenen Kryptowährung.

PayPal-Aktie vs Nasdaq 100

PayPal-Aktie hat sich gefährlich vom Gesamtmarkt entkoppelt

Geholfen hat das alles in Kombination nicht (mehr). Der Aktienkurs befindet sich seit Oktober 2021 im Sturzflug. Anleger, die im Herbst geglaubt haben, die Party bei PayPal geht ewig und immer so weiter, stehen aktuell ordentlich im Minus und verstehen wahrscheinlich die Börsenwelt nicht mehr. Mit knapp 178 USD notierte die Aktie jüngst auf dem Niveau von Anfang Oktober 2020 und damit über 40 Prozent unter ihrem Allzeithoch.

PayPal-Aktie vs Nasdaq 100 1 Jahr

Per Definition befindet sich Paypal damit schon längst in einem Bärenmarkt, der bei einer Abwärtsbewegung ab einer Größenordnung von über 20 Prozent beginnt. Bereits im September 2021 wurde der steile Aufwärtstrend ohne viel Gegenwehr gebrochen. Anschließend verging für viele Wochen fast kein Handelstag, an dem die Aktie nicht einen negativen Handelstag aufs Parkett gelegt hat.

Ausverkauf noch nicht beendet: Wichtige Unterstützung im Fokus

Nach Elliott Wave lassen sich in diesem Zusammenhang die Kursstrukturen ganz wunderbar einordnen. Ab den Rekordhochs lässt sich ein noch unterfertigen 5-teiliger Abwärtsimpuls identifizieren. Das Tief im Dezember 2021 ist hier sehr wahrscheinlich der Teilwelle 3 zuzuordnen. Die anschließende Seitwärtsbewegung auf relativ niedrigem Niveau passt zudem zu Korrekturwelle 4. 

PayPal nach Elliott Wave

Da PayPal am letzten Freitag auf neue Verlauftiefs ausgebrochen ist, muss hier davon ausgegangen werden, dass damit die finale 5 des besagten Abwärtswellenzyklus initiiert worden ist. Wie skizziert, kann diese PayPal noch ein Stück weit tiefer in den Abgrund reißen. Bei ungefähr 150 bis 145 USD trifft PayPal auf gewichtige und mittelfristige Unterstützungslinie. Dort könnte dann vom Markt ein „echter“ Boden ausgebildet werden, aus dem dann anschließend im besten Fall eine Trendwende erwachsen könnte. Anleger können bei diesem bullischen Setup im Laufe dieses Jahres wieder mit einem Aktienkurs von 212 bis 226 USD rechnen.

Tesla akzeptiert Dogecoin

Teslaprodukte mit DOGE bezahlen

Zu den Produkten, die mit der meme-basierten Kryptowährung käuflich sind, gehören das Cyberquad for Kids (12.020 Dogen / ca. 2.320 $), die Giga Texas Belt Buckle (835 Dogen / ca. 161 $) und die Cyberwhistle (300 Dogen / ca. 58 $). Business Insider stellt fest, dass Dogecoin nach den Nachrichten um mehr 16 Prozent auf etwa 0,20 $ gestiegen ist.

Die Initiative wurde ursprünglich von Musk auf Twitter am 14. Dezember angekündigt, als er sagte, dass das Unternehmen mit der Zahlungsoption in Kryptowährung sehen werde wie es sich entwickelt. Es ist unklar, ob oder wann Tesla die Zahlung für seine Fahrzeuge in Dogecoin akzeptieren könnte, von dem Musk zuvor sagte, dass es seine Lieblings-Kryptowährung sein könnte.

Die Initiative scheint außerhalb der USA unterstützt zu werden, wobei der S3XY-Becher mit Dogecoin im britischen Tesla-Laden für 150 Dogen (rund 29 $) erhältlich ist. Zum jetzigen Zeitpunkt scheint Dogecoin die einzige Möglichkeit zu sein, bestimmte Artikel zu kaufen, da ihre regulären Zahlungssymbole verschwunden sind.

Dogecoin Chart

Bitcoins Energieverbraucht

Die Unterstützung für Dogecoin-Käufe kommt nur wenige Monate, nachdem Tesla begonnen hat, Bitcoin für Autokäufe zu akzeptieren und stellte es 49 Tage später ein. Grund waren Bedenken hinsichtlich der Verwendung fossiler Brennstoffe für den Bitcoin-Mining geltend gemacht werden. Kryptowährung ist auf vielen Ebenen eine gute Idee und wir glauben, dass sie eine vielversprechende Zukunft hat, aber dies kann nicht zu großen Kosten für die Umwelt kommen hieß es in einer Erklärung von Musk.

Dogecoin verbraucht derzeit nicht annähernd die gleiche Energiemenge pro Transaktion wie Bitcoin, so eine Untersuchung von TRG Datacenters. Jedoch ist Dogecoin immer noch eine energieintensive Proof-of-Work-Kryptowährung, wie der Ökonom für digitale Währungen Alex de Vries im Mai erklärte. Sein geringerer Energieverbrauch pro Transaktion liegt hauptsächlich daran, dass es derzeit ein weniger wertvolles Gut ist als Bitcoin.

Musk seinerseits sagte im Mai, er arbeite mit den Dogecoin-Entwicklern zusammen, um die Effizienz der Systemtransaktionen zu verbessern. Er war nicht schüchtern bezüglich seiner Unterstützung der Kryptowährung, die als Witz auf der Grundlage des Dogen-Mems begann. Viele Leute, mit denen ich an den Produktionslinien bei Tesla gesprochen habe oder beim SpaceX-eigenen Doge Raketen gebaut habe seien keine Finanzexperten oder Technologen aus dem Silicon Valley äußerte sich Musk. Er habe deshalb beschlossen, Doge zu unterstützen, es fühle sich an wie die Krypto des Volkes.

Ein weiteres Unternehmen von Elon Musk, SpaceX, hat im Mai damit begonnen, Zahlungen in Dogecoin zu akzeptieren, und plant im nächsten Jahr, einen Satelliten namens DOGE-1 zum Mond zu schicken.