Ölpreis unter Feuer! Brent – Kursziel 90 USD am Jahresende

Goldman Sachs liefert Treibstoff für die Rally

Der regressive Preisrückgang von Anfang Juli im Brent ist seit Mitte August Geschichte. Seit dem Tief bei 65,31 USD ist die Rally wieder in vollem Gange. Untermauert wird das Geschehen durch fundamentale Gründe. Die OPEC geht davon aus, dass die durch die Covid-19 Pandemie verursachten Förderkürzungen bis Sommer 2022 vollständig abgebaut sein werden.

Goldman Sachs hat inzwischen sein Kursziel bis Jahresende von 80 USD auf 90 USD für ein Fass der Sorte Brent angehoben. Begründet wird der Schritt durch die Nachwirkungen von Hurrikan Ida sowie die steigenden Nachfrage nach Öl speziell im asiatischen Raum. Chinas Verkehrsaufkommen erholt sich nach dem Covid-19 Sommerdip schneller als erwartet und die Effekte auf den Flugverkehr durch die Delta-Variante fielen geringer aus als befürchtet.

Tickmill-Analyse: Wochenchart im Brent

Alles in allem läuft es rund für die Ölbullen. Das belegt auch der Wochenchart des ICE Brent Crude Oil. In der Vorwoche wurde das Trendfortsetzungslevel bei 78,43 USD in Angriff genommen und die Trendfortsetzung wurde in Aussicht gestellt. Die Fortsetzung selbst erfolgte direkt am gestrigen Montag mit deutlichem Momentum, was durch die Aufwärtskurslücke deutlich wird. Damit ist aus charttechnischer Sicht der Weg frei in Richtung des Sommerhochs bei 86,64 USD aus dem Jahr 2018.

So sieht der Plan für einen Rücksetzer aus

Tickmill-Analyse: Brent im Stundenchart

Kurzfristig angelegt Tradingsetups dürften für einen Rücksetzer interessant werden. Denn die Rally ist sehr stark und bis dato ohne größere Rücksetzer gelaufen. Sollte dem Markt temporär die Luft ausgehen, ist die Zeit für schnelle Short-Trades gekommen. Die Tür dafür öffnet sich aus aktueller Sicht mit Kursen unterhalb des Stundentrendtiefs bei 79,25 USD. Die ersten Anlaufpunkte sollten im Anschluss das Stundentrendtief um 78,65 USD sowie das Gap-Close bei 78,07 USD bieten. Danach stellen die untergeordneten Verlaufstiefs bei 77,00 USD bzw. 75,75 USD weitere Ziele auf dem Weg zum übergeordneten Trendtief bei 73,40 USD.

Videobesprechung

Über die entscheidenden Kurslevel im EURUSD und GOLD, spricht der Marktexperte Mike Seidl in der heutigen Ausgabe von „Tickmill’s täglichen Tradingideen“.

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Ihr Mike Seidl

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Powells Beruhigungsspritze stimmt Europas Anleger optimistisch

Auch wenn am Markt eine Reduzierung der Anleihekäufe für Ende des Jahres bereits erwartet werde, habe sich der oberste Währungshüter mit konkreten Aussagen zurückgehalten, sagte Christian Henke, Analyst vom Brokerhaus IG. “Die Anleger haben nun bis zur nächsten Notenbanksitzung Ende September eine gewisse Planungssicherheit.”

Einen Kaufrausch löste die mit Spannung erwartete Rede von Powell auf der Notenbank-Konferenz in Jackson Hole aber nicht aus. Dax und EuroStoxx50 zogen zum Wochenauftakt um jeweils etwa 0,2 Prozent auf 15.877 beziehungsweise 4198 Punkte an. Damit springe die Rekordlaune der Wall Street nicht auf die heimischen Börsen über, sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners.

Powell hatte am Freitag zwar eine Drosselung der Wertpapierkäufe in Aussicht gestellt, aber kein konkretes Datum genannt. Zudem wies er trotz der Fortschritte am Arbeitsmarkt auf die Risiken durch die Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus hin. Powells Zurückhaltung beim Ausstieg aus dem Krisenmodus hatte an der Wall Street zum Wochenschluss den S&P 500 und den technologielastigen Nasdaq auf neue Rekordhochs getrieben. Die US-Futures ließen eine Fortsetzung der Rally am Montag erwarten. Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, fiel zeitweise auf ein Zwei-Wochen-Tief von 92,595 Punkten.

HURRIKAN “IDA” VERUNSICHERT

Produktionsausfälle im Golf von Mexiko wegen des Wirbelsturms “Ida” ließen den Ölpreis vorübergehend auf ein Vier-Wochen-Hoch klettern. Da sich der Hurrikan aber nach seinem Eintreffen an der Küste abschwächte, stabilisierten sich auch die Ölpreise wieder. Die Sorte Brent aus der Nordsee notierte noch 0,2 Prozent fester bei 72,81 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Rohöl lag unverändert bei 68,74 Dollar. “Der Hurrikan Ida wird die kurzfristige Richtung des Ölpreises bestimmen”, sagte Jeffrey Halley, Marktanalyst bei Oanda. “Wenn sich Ida abschwächt und seine Zerstörungskraft geringer ausfällt als erwartet, wird der Ölpreisanstieg hier vorübergehend an Schwung verlieren.”

Vor diesem Hintergrund zogen sich Investoren auch bei den Rückversicherern Münchener Rück und Swiss Re zurück, deren Aktien jeweils rund ein Prozent nachgaben. Analyst Georg Marti von der Zürcher Kantonalbank taxierte die möglichen Belastungen für die Swiss Re allein auf mehrere Hundert Millionen Dollar. “Swiss Re verfügt über umfangreiche Eigenmittel, um solche Schäden gut verkraften zu können.”

ÜBERNAHME TREIBT ADVA OPTICAL

Die Aktien des Netzwerkausrüsters Adva Optical schossen um bis zu 20 Prozent auf 15,48 Euro und waren damit so teuer wie zuletzt vor mehr als 20 Jahren. Der US-Glasfaserspezialist Adtran übernimmt das im SDax gelistete Münchner Unternehmen und will damit einen weltweiten Branchenführer schaffen. Adva-Aktionäre erhalten je Papier 0,8244 Anteilsscheine einer neu gegründeten Holdingsgesellschaft, die beide Firmen künftig bündeln solle. Das Angebot entspreche einem Wert von 14,98 Euro pro Aktie. Damit wird Adva mit 759 Millionen Euro bewertet.

In Madrid steuerten Titel von Rovi mit einem Minus von bis zu 24 Prozent auf den größten Tagesverlust der Firmengeschichte zu. Japan hat mehrere Millionen Dosen des Coronavirus-Impfstoffs von Moderna, die von dem Auftragsfertiger Rovi produziert worden waren, wegen Verunreinigungen aus dem Verkehr gezogen.

Abwärts ging es auch für Juventus Turin. Im ersten Spiel ohne Stürmerstar Cristiano Ronaldo kassierte der italienische Fußball-Erstligist eine 0:1-Niederlage gegen Aufsteiger Empoli. Turin hatte sich vergangene Woche mit dem britischen Club Manchester United auf einen Wechsel des mehrfachen Weltfußballers geeinigt. Juve-Papiere gaben bis zu 3,1 Prozent nach.

 

Importpreise mit stärkstem Anstieg seit 1981 – Plus 15 Prozent

Sie legten um 15,0 Prozent zum Vorjahresmonat zu, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Ein größeres Plus bei den Importpreisen gab es zuletzt im September 1981 während der zweiten Ölkrise (plus 17,4 Prozent). Der vom globalen Aufschwung nach der Corona-Rezession befeuerte starke Anstieg überrascht Ökonomen: Sie hatten nur mit 13,6 Prozent gerechnet, nachdem es im Juni ein Plus von 12,9 Prozent gegeben hatte.

“Die große Frage ist nun, wie viel die Unternehmen von den gestiegenen Kosten an die Verbraucher weiterreichen werden”, sagte der Ökonom der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), Elmar Völker. Kurzfristig könnten sie zwar geringere Gewinnmargen hinnehmen. “Aber sicher nicht auf Dauer”, sagte Völker. Das bestätigt eine aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK): Demnach wollen zwei Drittel der Unternehmen gestiegene Kosten an ihre Kunden weitergeben. Das könnte die Inflation weiter befeuern. Die Teuerungsrate liegt aktuell mit 3,8 Prozent bereits auf dem höchsten Stand seit 1993. LBBW-Experte Völker erwartet, dass sie sich im Herbst in Richtung fünf Prozent bewegen dürfte.

ERDGAS KOSTET 170,5 PROZENT MEHR

Der starke Anstieg der Importpreise geht vor allem auf die Entwicklung bei Energie zurück: Deren Einfuhren verteuerten sich um 89,6 Prozent im Vergleich zum Juli 2020. “Dieser Anstieg begründet sich durch das außerordentlich niedrige Preisniveau des Vergleichsmonats”, erklärten die Statistiker diesen sogenannten Basiseffekt. Damals hatte die Nachfrage aufgrund der Corona-Rezession ihren Tiefpunkt erreicht, bei einem gleichzeitig starken Angebotsüberhang. Erdgas verteuerte sich mit 170,5 Prozent besonders stark, Erdöl um 68,9 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Energie stiegen die Einfuhrpreise im Juli um 8,9 Prozent.

Importierte Vorleistungsgüter verteuerten sich mit 19,2 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich. Dabei kosteten vor allem Eisenerze (plus 108,7 Prozent) sowie gesägtes und gehobeltes Holz (plus 57,4 Prozent) deutlich mehr. Auch für Furnier- und Sperrholz, Roheisen, Stahl und Kunststoffe musste deutlich mehr bezahlt werden als noch vor Jahresfrist. Die Preise für landwirtschaftliche Güter zogen um 10,3 Prozent an. Naturkautschuk (plus 47,8 Prozent), Rohkaffee (plus 33,8 Prozent) und Getreide (plus 17,8 Prozent) verteuerten sich hier besonders deutlich.

 

Dax steigt auf 16.000 Punkte – Kursfeuerwerk bei Zooplus

Der Dax übersprang am Freitag erstmals die psychologisch wichtige Marke von 16.000 Punkten. Schon in den Tagen zuvor war er von Rekord zu Rekord geklettert. “Mit den neuen Allzeithochs hat sich die Stimmung auf dem Parkett deutlich verbessert”, sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. “Wir sehen wieder Neu-Einstiege und Aufstockungen von Positionen.” Hält die positive Tendenz an besteht nach Ansicht von Marktstratege Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets für die kommende Woche eine gute Chance auf weitere Bestmarken über der magischen 16.000er Marke. Am Freitagnachmittag notierte der Dax knapp darüber. Der EuroStoxx50 lag 0,2 Prozent im Plus bei 4235 Punkten. Auch die US-Börsen nahmen vorbörslich Anlauf auf neue Bestmarken.

Trotz aller Rekorde sei vor zu viel Sorglosigkeit zu warnen, sagten die Strategen der Helaba in ihrem Wochenausblick. Mit der Verbreitung der Delta-Variante des Coronavirus trübe sich der wirtschaftliche Ausblick. “Insbesondere Asien tut sich mit der Bekämpfung schwer.” Die Teilschließung eines der verkehrsreichsten Containerhäfen der Welt werde weitere Unterbrechungen der Lieferketten mit sich bringen.

NACHFRAGESORGEN WEGEN DELTA-VARIANTE LASTEN AUF ÖLPREISEN

Skeptisch blieben auch die Anleger am Rohölmarkt. Brent-Öl verbilligte sich um bis zu 1,2 Prozent auf 70,44 Dollar je Fass. Die Internationale Energiebehörde IEA hatte wegen der steigenden Delta-Fallzahlen ein gebremstes Wachstum der Ölnachfrage prognostiziert. “Das zehrt immer noch an den Nerven und stoppt die Preisrally”, sagte Analyst Jeffrey Halley vom Handelshaus Oanda. Die Virus-Ängste spiegelten sich auch in einem höheren Goldpreis wider. Das als Absicherung genutzte Edelmetall verteuerte sich um 0,4 Prozent auf 1758 Dollar die Feinunze.

ÜBERNAHME TREIBT ZOOPLUS AN

Eine Kursexplosion gab es beim Online-Tierbedarfshändler Zooplus nach einer Übernahmeofferte. Die Papiere sprangen um 43,1 Prozent auf 398,20 Euro. Der US-Finanzinvestor Hellman & Friedman bietet 390 Euro in bar je Zooplus-Aktie.

Anleger stiegen zudem bei Adidas nach dem Verkauf der Sportartikel-Marke Reebok ein. Der Konzern will einen Teil des Erlöses an die eigenen Aktionäre ausschütten, als Dividende oder in Form eines Aktienrückkaufs. Adidas-Aktien gewannen 2,6 Prozent und standen damit an der Dax-Spitze.

Ein Rückschlag bei einem Medikament drückte den Kurs von Ipsen in Paris um neun Prozent. Der Konzern zog den Zulassungsantrag für sein Mittel Palovaroten zurück. Das Produkt soll eine mögliche Behandlung für eine extrem seltene Krankheit sein, die dazu führt, dass Muskeln und Gewebe verknöchern.

Auch bei Varta gab es nach mit Enttäuschung aufgenommenen Wachstumszahlen lange Gesichter. Papiere des Apple-Zulieferers brachen bis zu zehn Prozent auf ein Dreieinhalb-Wochen-Tief von 136,85 Euro. “Letztes Jahr im zweiten Quartal schlug die Pandemie zu und alle kauften die neuen AirPods Pro wie verrückt. Aus Marktsicht gab es also nicht viel Spielraum für weiteres Wachstum”, sagte Robert-Jan van der Horst, Analyst von Warburg Research.

 

Europas Börsen auf Erholungskurs – Allianz auf Talfahrt

“Wenn die Käufer jetzt dranbleiben, ist die Chance für einen Ausbruch nach oben in Richtung Allzeithoch sehr gut”, sagte Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets.

Den Dax bremste am Montag allerdings ein Kursrutsch des Index-Schwergewichts Allianz aus. Der deutsche Leitindex hinkte mit einem Plus von 0,1 Prozent auf 15.563 Punkte im europäischen Vergleich hinterher. Der EuroStoxx50 gewann 0,6 Prozent auf 4112 Zähler, während der breit gefasste Stoxx600 mit 465,84 Stellen sogar ein Rekordhoch erreichte.

Während der laufenden Bilanzsaison höben Analysten ihre Prognosen für europäische Firmen erneut kräftig an, schrieben die Anlagestrategen der Bank Morgan Stanley. “Europa erfreut sich der größten Gewinnrevisionen aller Regionen weltweit.” Auch Mark Haefele, Chef-Anleger der Vermögensverwaltung der Bank UBS, sieht die Wirtschaft und Aktienmärkte dank der Erholung von den Folgen der Coronavirus-Pandemie auf einem guten Weg.

CHINA-DATEN DRÜCKEN ÖLPREIS – DROHENDER STREIK TREIBT KUPFER

Nach enttäuschenden chinesischen Konjunkturdaten zweifelten Rohöl-Anleger diese optimistische Einschätzung jedoch an. Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 1,2 Prozent auf 74,52 Dollar je Barrel (159 Liter). Der Einkaufsmanager-Index der chinesischen Industrie lag im Juli nur noch knapp über dem Niveau, das Wachstum signalisiert. Die Volksrepublik sei der Motor der wirtschaftlichen Erholung in Asien, sagte Analyst Edward Moya vom Brokerhaus Oanda. Wenn die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft weiter schwächele, verdüsterten sich die Aussicht für die globale Konjunktur.

Kupfer-Anleger spekulierten dagegen darauf, dass die Regierung in Peking mit zusätzlichen Investitionen gegensteuern werde, sagte Gianclaudio Torlizzi, Partner der Beratungsfirma T-Commodity. Andere Börsianer verwiesen auf mögliche Liefer-Ausfälle, nachdem die chilenische Bergarbeiter-Gewerkschaft im Tarifstreit bei der weltgrößten Mine Escondida das jüngste Angebot des Betreibers BHP zurückgewiesen und sich für einen Streik ausgesprochen hatte. Kupfer verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 9777 Dollar je Tonne.

DROHENDE NEUE BELASTUNGEN SETZEN ALLIANZ ZU

Am deutschen Aktienmarkt rückte Allianz ins Rampenlicht. Der Versicherer befürchtet Zusatz-Belastungen in einem milliardenschweren Streit mit US-Fonds, in den sich nun auch das US-Justizministerium eingeschaltet hat. Dies werde den Kurs sicher für längere Zeit belasten, schrieben die Analysten der Bank JPMorgan. Allerdings könne der Konzern dank seiner breiten Geschäftsbasis eventuelle Belastungen aus diesem Streit abfedern. Allianz-Titel steuerten dennoch mit einem Minus von knapp zehn Prozent auf den größten Tagesverlust seit dem Börsen-Crash vom März 2020 zu.

Die Titel von FlatexDegiro brachen zeitweise um gut 17 Prozent ein und verbuchten den größten Kurssturz der Firmengeschichte. Das Kundenwachstum des Online-Brokers habe sich stärker verlangsamt als erwartet, monierte Analyst Frederik Jarchow vom Bankhaus Hauck & Aufhäuser. Gleichzeitig sei die Zahl der abgewickelten Transaktion überraschend deutlich geschrumpft. An den längerfristigen Wachstumsaussichten für die Branche ändere sich dadurch aber nichts.

In London reagierten Investoren erleichtert auf die Geschäftszahlen der HSBC, deren Aktien bis zu zwei Prozent gewannen. “Das Worst-Case-Szenario eines Anstiegs der faulen Kredite ist nicht wahr geworden”, sagte Analystin Susannah Streeter vom Brokerhaus Hargreaves Landsdown. Daher habe die Bank einen Teil ihrer Rückstellungen für diese Risiken auflösen können.

 

WTI – USDCAD – EURUSD – Die Handelsideen

Dem Kursrücksetzer am Ölmarkt kann mit ruhigem Gewissen eine Art Verkaufspanik zugesprochen werden. Denn eine so große Schwankungsbreite wie am Montag ist unnormal für das schwarze Gold. Zwischenzeitlich ist etwas Ruhe eingekehrt und die Käufer wagen erste neue Positionierungen. Die Frage ist nur, ob Brent und WTI nun ein Comeback feiern oder sich die Erholung als Strohfeuer herausstellt.

Brent kracht durch wichtige Supports

Die am vergangenen Sonntag gefallene Entscheidung der OPEC für eine Erhöhung der Fördermengen um 400.000 Barrel pro Tag ab August, fiel rückblickend zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Denn allein auf Grund dieser Tatsache konnte man zum Handelsstart der aktuellen Woche von einem Rücksetzer ausgehen. Doch damit nicht genug. Zeitgleich sorgte die erneut aufflammende Angst vor den Auswirkungen der nächsten Covid-19 Welle für Panik an den Märkten. Denn eine Verlangsamung der wirtschaftlichen Erholung dürfte auch eine Delle bei der Entwicklung der Ölnachfrage hinterlassen. Der Kursrutsch unter 72,50 USD im Brent sorgte aus technischer Sich für die Entstehung eines Abwärtstrends auf Tagesbasis und damit einhergehend einen Preisverlust von 7% an nur einem Handelstag. Erst im Schwungbereich um die Marke von 67,60 USD kam der Markt zur Ruhe. Von diesem Level ausgehend startete am Dienstag die Erholung, welche sich am Mittwoch fortsetzte.

Tickmill-Analyse: BRENT im Tageschart

Bleiben die Käufer am Ball, hat die Erholung zunächst das Potential sich über den Widerstand bei 72,50 USD hinweg in Richtung Zwischenhoch bei 77,10 USD auszudehnen. Kommt es jedoch vorher wieder zu einer Abschwächung der Dynamik, könnte sich die Erholung als ein Strohfeuer herausstellen. In diesem Fall bieten das jüngste Wochentief bei 67,60 USD sowie das darunterliegende Supportlevel bei gut 64,55 USD tieferliegende Orientierungspunkte

Hier liegen die Chancen der Rally begründet

Tickmill-Analyse: BRENT im Stundenchart

Mit Blick in den untergeordneten Trendverlauf der Stunde wird offensichtlich, dass es sich beim Versuch der Erholung nicht nur um einen einfachen Preisanstieg handelt. Denn der Anstieg von den Tiefs lief trendförmig an und hat den Abwärtstrend des Abverkaufs mit Kursen oberhalb von 60,90 USD aus dem Markt genommen. Eine Fortsetzung der Aufwärtsphase findet – wie oben bereits erwähnt – am Verkaufs- bzw. Trendfortsetzungslevel von 72,50 USD bis 72,60 USD den ersten Widerstand. Wird dieser Überwunden, steht das nächste Haltelevel an den Verlaufshochs um 74,70 USD auf der Agenda.

Videobesprechung

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

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Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 73% (Tickmill UK Ltd) und 65% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

WTI – USD/CAD – EUR/USD – Die Handelsideen für den 22.07.2021

Dem Kursrücksetzer am Ölmarkt kann mit ruhigem Gewissen eine Art Verkaufspanik zugesprochen werden. Denn eine so große Schwankungsbreite wie am Montag ist unnormal für das schwarze Gold.

Zwischenzeitlich ist etwas Ruhe eingekehrt und die Käufer wagen erste neue Positionierungen. Die Frage ist nur, ob Brent und WTI nun ein Comeback feiern oder sich die Erholung als Strohfeuer herausstellt.

Brent kracht durch wichtige Supports

Die am vergangenen Sonntag gefallene Entscheidung der OPEC für eine Erhöhung der Fördermengen um 400.000 Barrel pro Tag ab August, fiel rückblickend zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Denn allein auf Grund dieser Tatsache konnte man zum Handelsstart der aktuellen Woche von einem Rücksetzer ausgehen. Doch damit nicht genug. Zeitgleich sorgte die erneut aufflammende Angst vor den Auswirkungen der nächsten Covid-19 Welle für Panik an den Märkten.

Denn eine Verlangsamung der wirtschaftlichen Erholung dürfte auch eine Delle bei der Entwicklung der Ölnachfrage hinterlassen. Der Kursrutsch unter 72,50 USD im Brent sorgte aus technischer Sich für die Entstehung eines Abwärtstrends auf Tagesbasis und damit einhergehend einen Preisverlust von 7% an nur einem Handelstag. Erst im Schwungbereich um die Marke von 67,60 USD kam der Markt zur Ruhe. Von diesem Level ausgehend startete am Dienstag die Erholung, welche sich am Mittwoch fortsetzte.

Tickmill-Analyse: BRENT im Tageschart

Bleiben die Käufer am Ball, hat die Erholung zunächst das Potential sich über den Widerstand bei 72,50 USD hinweg in Richtung Zwischenhoch bei 77,10 USD auszudehnen. Kommt es jedoch vorher wieder zu einer Abschwächung der Dynamik, könnte sich die Erholung als ein Strohfeuer herausstellen. In diesem Fall bieten das jüngste Wochentief bei 67,60 USD sowie das darunterliegende Supportlevel bei gut 64,55 USD tieferliegende Orientierungspunkte

Hier liegen die Chancen der Rally begründet

Tickmill-Analyse: BRENT im Stundenchart

Mit Blick in den untergeordneten Trendverlauf der Stunde wird offensichtlich, dass es sich beim Versuch der Erholung nicht nur um einen einfachen Preisanstieg handelt. Denn der Anstieg von den Tiefs lief trendförmig an und hat den Abwärtstrend des Abverkaufs mit Kursen oberhalb von 60,90 USD aus dem Markt genommen. Eine Fortsetzung der Aufwärtsphase findet – wie oben bereits erwähnt – am Verkaufs- bzw. Trendfortsetzungslevel von 72,50 USD bis 72,60 USD den ersten Widerstand. Wird dieser Überwunden, steht das nächste Haltelevel an den Verlaufshochs um 74,70 USD auf der Agenda.

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Europas Börsen bleiben trotz Corona-Sorgen auf Erholungskurs

Die rasche Verbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus dämpfte die Kauflaune der Anleger allerdings etwas. Der Dax stieg am Freitagnachmittag um 0,9 Prozent auf 15.557 Punkte, der EuroStoxx50 kletterte um 1,3 Prozent auf 4042 Zähler. Auch an der Wall Street ging es vorbörslich bergauf. “Es gibt noch immer eine größere Zahl an Investoren, die die Rally unterinvestiert beobachtet haben oder die an der Seitenlinie auf günstigere Einstiegskurse warten”, sagte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners.

Auf Wochensicht lagen die europäischen Indizes allerdings im Minus. “Offenbar setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass Impfprogramme allein nicht ausreichen, um die Wirtschaft zu ihrer Normalität vor Corona zurückzubringen”, sagte Anlagestratege Jim Reid von der Deutschen Bank. Dennoch sind Impfstoff-Hersteller für die Börsen weiterhin Zugpferde: Investoren griffen am Freitag zu den Titeln von BioNTech, die sich um mehr als vier Prozent verteuerten. Die Biotechfirma und ihr US-Partner Pfizer wollen in den USA, der EU und anderen Ländern die Zulassung für eine Auffrischungsimpfung gegen den Erreger Covid-19 beantragen. Erste Testergebnisse deuteten darauf hin, dass bei einer Auffrischung die Bildung von Antikörpern fünf- bis zehn Mal stärker sei als ohne.

REISEWERTE IM AUFWIND

Gefragt waren europaweit auch Reise- und Tourismuswerte. Deren europäischer Branchenindex gewann 1,6 Prozent, nachdem Großbritannien die Lockerung seiner Einreise-Bestimmungen angekündigt hatte. Das Land will die Quarantäne-Pflicht für vollständig Geimpfte kippen. Dies gab vor allem britischen Fluggesellschaften Auftrieb. EasyJet und die British-Airways-Mutter IAG gewannen jeweils rund zwei Prozent. Der irische Billig-Flieger Ryanair rückte 1,2 Prozent vor. Ein rund 50-prozentiger Anstieg der Auslieferungen bescherte Airbus den größten Kurssprung seit sechs Wochen. Die Aktien des Flugzeugbauers stiegen in Paris um 4,6 Prozent auf 114,02 Euro.

Aktien der dänischen Reederei Moeller Maersk fielen in der Spitze um 3,9 Prozent auf ein Fünf-Wochen-Tief. US-Präsident Joe Biden will bestehende Monopole im Transportsektor aufbrechen und den Wettbewerb auf dem Wasser und der Schiene verbessern. Hierzu sollen Betreiber unter anderem gezwungen werden, ihre Schienennetze für Konkurrenten zu öffnen.

ÖLPREISE STEIGEN – ANGEBOTSENGPASS BEFÜRCHTET

Spekulationen auf einen Angebotsengpass trieben den Ölpreis. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um ein Prozent auf 74,82 Dollar je Barrel. “Der Rückgang der US-Lagerbestände untermauert die Einschätzung, dass die dortige Nachfrage mit Beginn der Sommer-Reisesaison anzieht”, sagt Hiroyuki Kikukawa, Chef-Analyst des Brokerhauses Nissan Securities. Gleichzeitig stagniere die Produktion der US-Schieferölförderer. Das mache Investoren trotz des Streits bei der Opec+ um die Förderquoten optimistisch.

 

Ifo – Materialmangel in der Baubranche verschärft sich erneut

“Die Probleme sind vielfältig und haben sich gegenüber dem Vormonat nochmals verschärft”, sagt Ifo-Experte Felix Leiss am Donnerstag zu einer Umfrage der Münchner Wirtschaftsforscherinnen und -forscher. 95,2 Prozent der Befragten berichteten im Juni von steigenden Einkaufspreisen in den vorangegangen drei Monaten.

Zudem meldeten im Hochbau demnach gut 50 Prozent der Betriebe Beeinträchtigungen durch Lieferverzögerungen. Im Mai waren es 43,9 Prozent und im April nur 23,9 Prozent. Im Tiefbau berichteten im Juni 40,5 Prozent von Problemen bei der Beschaffung. Das entspricht einem spürbaren Anstieg zum Vormonat, als es 33,5 Prozent waren. Noch im März war im Tiefbau mit 2,9 Prozent kaum von Lieferproblemen die Rede. “Die Versorgung mit Schnittholz ist immer noch ein großes Thema auf den deutschen Baustellen.” Aber auch erdölbasierte Baustoffe seien knapp. “So fehlt es vielerorts an synthetischen Dämmmaterialien, Kanalgrundrohren und andere Kunststoffteilen”, sagte Leiss. Hinzu kämen Lieferprobleme und Preissteigerungen beim Stahl.

 

Ölpreis-Rally schürt Inflationsangst an der Börse

Dax und EuroStoxx50 büßten am Dienstag jeweils ein knappes halbes Prozent auf 15.613 beziehungsweise 4078 Punkte ein. Gefragt war dagegen Gold, das sich um ein Prozent auf 1810 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) verteuerte. Gleichzeitig kletterte das europäische Inflationsbarometer, der sogenannte Five-Year-Five-Year-Forward, auf ein Zweieinhalb-Jahres-Hoch.

Der Preis für die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee stieg in der Spitze um 0,9 Prozent auf 77,84 Dollar je Barrel (159 Liter), den höchsten Stand seit fast drei Jahren. Die US-Sorte WTI gewann bis zu 2,4 Prozent und war mit 76,98 Dollar so teuer wie zuletzt im November 2014. Ausgelöst wurden die aktuellen Käufe durch die geplatzten Gespräche der Opec+, zu der neben den Mitgliedern des Exportkartells weitere Förderländer wie Russland gehören, über die Produktionsquoten. Damit bleiben Börsianern zufolge die aktuellen Beschränkungen in Kraft. “Es wäre nicht überraschend, wenn sich Brent der Marke von 100 Dollar nähert”, warf Naeem Aslam, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses AvaTrade ein.

“Der Einfluss der höheren Ölpreise wird vorübergehen”, prognostizierte Anlagestratege Sebastien Galy von der Vermögensverwaltung der Nordea Bank. “In einigen Wochen werden beide Seiten sicher zu einer Einigung kommen.” Denkbar wäre auch, dass sich einige Opec-Mitglieder nicht mehr an die Förderbremse gebunden fühlten und die Produktion rasch hochfahren, sagte Commerzbank-Analyst Eugen Weinberg.

Der Ölpreis-Anstieg machte Unternehmen aus der Branche für Investoren attraktiver. Der europäische Sektor-Index stieg um bis zu 0,9 Prozent. Der russische Leitindex erreichte sogar ein Rekordhoch.

PERSONALMANGEL GEFÄHRDET ZIELE VON SHOP APOTHEKE

Am deutschen Aktienmarkt steuerten die Titel von Shop Apotheke dagegen mit einem Minus von zeitweise knapp 14 Prozent auf den größten Tagesverlust seit einem knappen Dreiviertel Jahr zu. Die Online-Apotheke habe enttäuschende Quartalsergebnisse vorgelegt und sehe wegen Personalmangels die Gesamtjahresziele in Gefahr, kommentierte Analyst Alexander Thiel von der Investmentbank Jefferies. Offenbar verliere das Unternehmen Marktanteile an den Rivalen Zur Rose. Dessen Aktien fielen in Zürich um 1,3 Prozent.

In London konnten die Titel von Ocado ihre Anfangsgewinne von bis zu vier Prozent nicht halten und gaben rund ein Prozent nach. Der operative Halbjahresgewinn des Online-Supermarkts liege mit umgerechnet 71 Millionen Euro zwar über den Markterwartungen, sagte ein Börsianer. Die Firma mache unter dem Strich aber immer noch hohe Verluste.

Aufwärts ging es dagegen für das Pfund Sterling. Sein Kurs stieg um jeweils etwa 0,2 Prozent auf 1,3853 Dollar beziehungsweise 1,1699 Euro. Die britische Währung profitiere von der geplanten Aufhebung der restlichen Corona-Restriktionen in England zum 19. Juli, sagte Analyst Ricardo Evangelista vom Brokerhaus ActivTrades. “Andere Staaten werden genau beobachten, wie sich das britische Experiment entwickelt.”