Ölpreis (Brent): Warum die Kurse im Mai um gut 30 Prozent fallen könnten

Der Ölpreis der Marke Brent hat seine Überhitzung mittlerweile abgebaut. Während im Monat März noch Preise von über 120 und in der Spitze sogar 131 US-Dollar erzielt wurden, ist die Kaufpanik mittlerweile aus dem Markt entwichen. Die Kurse pendeln zwar noch stark um die 100 USD Marke. Doch neue negative Preisschocks sind in Sachen Charttechnik derzeit nicht abzuleiten. Eher das Gegenteil ist der Fall.

Ölpreis Kursverlauf

Ölpreis: Der Anstieg hat mittelfristig gestoppt

Seit Dezember 2021 ist der Ölpreis fast ohne Pause kontinuierlich gestiegen. Einschließlich März im Durchschnitt um 10,79 Prozent. Diese Gewinnserie, die die Inflationsrate massiv angeheizt hat, scheint nun aber vorbei zu sein. Im laufenden Monat April steht aktuell lediglich ein kleines Plus von knapp 1,5 Prozent auf dem Kurszettel. 

In der letzten Analyse an dieser Stelle vom 10. März „Ölpreis (Brent): Warum der Spuk trotz Ukraine-Krise vorbei ist!“ wurde beim Ölpreis nach Elliott Wave ein fertiger 5-teiliger Aufwärtsimpuls beginnend ab April-Tief 2020 identifiziert. Dieses charakteristische Muster deutete an, dass die Kurse wieder den Rückwärtsgang antreten würden. Ein Korrekturziel von 87 bis 67 US-Dollar wurde genannt und charttechnisch hergeleitet.

Fallendes Dreieck deutet auf fallende Kurse hin

Selbiges wurde bisher noch nicht erreicht. Der Ölpreis entwickelt sich bisher allerdings gut in diese Richtung. Nach dem ersten Abriss auf gut 95,5 USD, die Mitte März erreicht wurden, pendeln die Kurse seitdem volatil seitwärts zwischen ca. 97 und 118 USD. 

In diesem Zusammenhang hat sich beim Ölpreis Brent ein auffälliges, zusammenlaufendes und fallendes Dreieck (höhere Tiefs und tiefere Hochs) gebildet. Vor ein paar Tagen gab es an der unteren Dreieckslinie einen Pullback nach oben. Wie im Chart skizziert, könnte die laufende Bewegung noch bis etwa 110 USD gehen und dann an der oberen Dreieckslinie in sich zusammenfallen.

Wie skizziert könnte schon in den nächsten Wochen der in Aussicht gestellte Korrekturbereich zwischen ca. 87 und 67 USD mittig erreicht werden. Ab dem Erreichen der 110 USD wäre das locker ein Kursverlust von 30 Prozent, sofern man auf ein Kursziel von ca. 75 USD abzielt.

Ölpreis mit Charttechnik

Aus heutiger Sicht ein eher abwegiges Szenario. Beim Krieg in der Ukraine weiß niemand, wie lange er dauert und was da noch alles passieren könnte. Zudem mittlerweile auch die Tauben von den Dächern ein mehr oder weniger großes Ölembargo zuungunsten Russland zwitschern, das entsprechend die Kurse (nach Lehrbuch) wieder deutlich anheizen könnte.

Doch erfahrungsgemäß kommt es immer anders, wenn die Masse sich auf ein ach so klares Szenario eingeschossen hat. Beim Ölpreis wird es sehr wahrscheinlich nicht anders laufen …

Ölpreis (Brent Oil) – Langfristiger Widerstand sorgt für Rückgänge!

Mit dem Erreichen des Preisbereichs von etwa 128 bis 148 USD befindet sich der Ölpreis (Brent Oil) in einer harten Widerstandszone. Diese besteht aus den vorangegangenen Hochpunkten der Jahre 2008 und um 2012 herum. Es ist bereits zu sehen, wie es zu Gewinnmitnahmen kommt.

Die Kurse entwickeln sich gerade seitwärts. Dabei besteht die Gefahr, dass die Unterkante von etwa 97,50 USD als Dreiecksunterkante gelten kann. Wird diese unterschritten, so kann sich die aktuell laufende Korrektur weiterhin zur Unterseite fortsetzen und zeitlich stark ausdehnen.

Ölpreis (Brent Oil) – schaffen die Bullen den Ausbruch?

Für long-orientierte Anleger vom Ölpreis sollte das Überschreiten der 123,50-USD-Marke abgewartet werden. Damit wird ein charttechnischer Widerstand aufgebrochen, was für Kaufsignale sorgen müsste.

Alles in allem stellt der aktuelle Preisbereich aufgrund der massiven vorangegangenen Hochpunkte eine harte Widerstandszone dar. Wird sie allerdings überschritten, so eröffnen sich deutlich steigende Kurse.

Fazit – derzeit besteht ein intakter Aufwärtstrend, aufgrund des großen Widerstandsbereich besteht allerdings die Möglichkeit, dass sich die Korrektur fortsetzt.

Der Heikin-Ashi-Chart vom Ölpreis (Brent Oil) (D1)

Ölpreis (Brent Oil) Prognose
Ölpreis (Brent Oil) | Chart von FxEmpire

Was sagt die Trendanalyse (D1) für den Ölpreis (Brent Oil)?

Macd Oszillator: Bei dem wichtigen Indikator muss geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 6 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei dem Ölpreis (Brent Oil) die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 7 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Es wird als Letztes noch analysiert, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind 8 positiv. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

22.04.2022: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 21 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 70.00 %. Deshalb kann der Status hier auf „Bullisch“ gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in den Ölpreis (Brent Oil) zu suchen und zu kaufen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

WTI & BRENT – Kaufsignale im Ölmarkt zum Wochenstart

Brent dreht ordnungsgemäß am Support

Tickmill-Analyse: BRENT im Tageschart

Die Ölsorte Brent hat vergangenen Freitag im kleinen Support um die Marke von 105,50 USD ein Zwischentief hinterlassen. Genau wie beim letzten Test dieser Marke am vergangenen Dienstag haben die Händler hier mit gesteigertem Kaufinteresse aufgewartet.

Weitere Kursanstiege dürften zunächst am magenta farben markierten Drehbereich bei 115,63 USD Orientierung finden. Bleibt die Nachfrage auch auf diesem Niveau hoch, liegt das nächste Kursziel auf der Chartoberseite am Verlaufshoch bei 124,41 USD.

Sollte es jedoch erneut zu Gewinnmitnahmen kommen, gilt es auf das Marktverhalten am derzeitigen Supportlevel auf Tagesbasis zu Achten. Kurse unterhalb von 105,50 USD initiieren die Fortsetzung der übergeordneten Abwärtsphase, was aus kurzfristiger Sicht gegen Long-Setups im Sinne von Swingtrades spricht.

WTI stabilisiert sich knapp unter 100 USD

Tickmill-Analyse: WTI im Tageschart

Auch im WTI kam es am Montag zu einer Kurserholung. Nachdem der Preis für ein Fass der Sorte im Vorwochenverlauf wiederholt unter die 100 USD-Marke gefallen ist, fanden sich bei 98,95 USD wieder Kaufinteressenten.

Auch hier gilt: Weiter steigende Kurse sprechen kurzfristig für die Longseite, während Notierungen unterhalb von 98,95 USD zur Fortsetzung der übergeordneten Abwärtsdynamik sprechen. Dabei finden fallende Kurse zunächst am Märztief bei 94,55 USD Orientierung.

Dem Longszenario hingegen bietet sich zuerst das Verlaufshoch bei 110,00 USD als Wegpunkt an. Anstiege über diese Marke hinweg bringen einen Test des Märzhochs bei 118,33 USD ins Spiel.

Videobesprechung

 

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Ihr Mike Seidl

Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.

Hochrisikowarnung: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Leverage schnell Geld zu verlieren. 70% (Tickmill UK Ltd) und 66% (Tickmill Europe Ltd) der Privatanleger verlieren Geld, wenn sie CFDs handeln. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs oder andere unserer Produkte funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

 

Ölpreis (Brent Oil) – Ist die Korrektur nur kurzfristiger Art?

Das Top dieses Jahres ist bei 138 USD zu finden. Genau in dieser Kurszone ist bereits in den Jahren 2011, 12, 13 und 14 eine Topbildung zu finden. Aus dieser Sicht heraus könnte es jetzt durchaus sein, dass die aktuell anhaltende Korrektur beim Ölpreis (Brent Oil) weiter ausgebaut wird.

Fakt ist, die Kurszone von 125 bis 145 USD ist gespickt mit Widerständen. Diese zu durchbrechen, wird möglicherweise nicht ganz so leicht werden. Selbst wenn es jetzt zu einer mehrwöchigen oder sogar mehrmonatigen Korrektur käme, ist dennoch übergeordnet ein Aufwärtssignal gegeben. Aus langfristiger Sicht heraus sollte es also weiter anziehen können.

Ölpreis (Brent Oil) – Supports auf der Probe

Im kurzfristigen Bereich liegt eine hervorragende Unterstützung bei 86 USD. Aber auch der Kursbereich von 65 USD ist zu nennen. Der Blick auf die gleich folgende Trendanalyse fällt bullish aus.

Für die Bullen vom Ölpreis ist es jetzt wichtig, die Kurse oberhalb der gerade genannten Unterstützungen zu halten und die Preismarke von 150 USD per Tagesschlusskurs zu überbieten. Ist das geschafft, dann sind neue Allzeit-Höchststände gesetzt und es kann recht schnell weiter gen Norden gehen.

Der Heikin-Ashi-Chart vom Ölpreis (Brent Oil) (D1)

Ölpreis (Brent Oil) Prognose
Ölpreis (Brent Oil) | Chart von fxempire

Das ist eine Trendanalyse (D1) für den Ölpreis (Brent Oil)!

Macd Oszillator: Bei dem beliebten Indikator wird nun analysiert, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Auch wird geschaut, ob der Macd über null tendiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 7 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Hierbei wird analysiert, ob bei dem Ölpreis (Brent Oil) die GDs steigend sind. Ein Aufwärtstrend wird durch steigende GDs gekennzeichnet. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 8 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes wird geschaut, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind nur 3 positiv. Bullisch ist definitiv etwas anderes.

Die Auswertung der Trendanalyse

21.03.2022: Was zeigt die Gesamtauswertung auf? Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 18 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 60.00 %. Deshalb kann der Status hier auf „Bullisch“ gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in den Ölpreis (Brent Oil) zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Gold dreht an den alten Rekordhochs! Wie geht es weiter?

Das Edelmetall Gold zeigt sich nahezu unberechenbar. Zum Jahreswechsel 2021/2022 zeigte der Großteil der Investmentbanken eher pessimistisch für den weiteren Kursverlauf. Besonders die zukünftig straffere Geldpolitik der US-Notenbank FED würde den Kurs drücken. Doch es kam alles anders.

Schon seit dem August 2021 steigt der Goldpreis still und heimlich. Fast niemand hätte damals bei Kursen um die 1.700 USD geglaubt, dass nur wenige Monate später die Rekordhochs aus dem Sommer 2022 direkt angegriffen werden würden. Noch Ende 2021 sah es auch nicht danach aus, als wenn der Goldsektor großartig positiv in damals neue Börsenjahr starten könnte. 

Gold Kursverlauf

Gold: Inflation und Krieg pushen die Kurse … zumindest kurzfristig

Und auch die immer höher steigenden Inflationsraten wirken sich lange Zeit nur in einem geringen Maße auf den Goldpreis aus, der ja bekanntlich als Inflationsbarometer gilt. Zumindest galt dieser Leitspruch bis zum Jahr 2021. Trotz Teuerungsraten in den westlichen Ländern von zum Teil über 5 Prozent tat sich bei Gold nur verhältnismäßig wenig.

Es musste erst ein Krieg zwischen der Ukraine und Russland ausbrechen, um hier nennenswerte Kurssteigerungen auslösen zu können. Seit Kriegsbeginn am 24. Februar konnte Gold zeitweise bis zum 8. März um fast 9 Prozent zulegen. Die Welt der Goldanleger schien perfekt. Zeitweise war sogar schon von einem möglichen dritten Weltkrieg oder gar einem Atomkrieg die Rede.

An sich ohne Frage ein Horrorszenario. Für diejenigen, die an Gold glauben, allerdings fast schon ein feuchter Traum. Endlich kann Gold seine Vorteile als Krisenwährung ausspielen … Und wenn es nur ein paar Tage sind … 

Gold mit Charttechnik

Charttechnisch jetzt plötzlich tricky!

Mittlerweile ist die Euphorie bzw. Panik – ähnlich wie beim Ölpreis – schon wieder deutlich aus dem Markt entwichen. Gold steht aktuell nur ein paar US-Dollar höher als vor dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs. Nach einem schnellen Ritte auf neue deutliche Jahreshochs, die jetzt bei 2.070 USD zu finden sind, geht es seit dem 8. März wieder deutlich bergab. Die Allzeithochs aus dem Sommer 2020 wurde in diesem Zusammenhang um nur 5 USD verfehlt!

Der plötzliche Einbruch an dieser mittelfristigen Widerstandszone deutet darauf hin, dass die Rallybewegung der letzten Wochen doch nicht so nachhaltig und stabil ist wie von vielen Marktteilnehmern angenommen. Gold ist in einem ähnlichen Tempo gefallen, wie es zuvor gestiegen ist. Dieses Verhalten deutet auf einen möglichen Trendwechsel hin, den Anleger durchaus ernst nehmen sollten.

Gold droht neuer Kursrutsch unter 1.800 USD

Gold hat jetzt eine wichtige Unterstützungszone zwischen ca. 1.870 und 1.920 USD erreicht. Diese Zone ist charttechnisch für einen möglichen neuen Bullenmarkt äußerst wichtig. Können sich hier die Kurse stabilisieren, könnte von diesem Niveau aus ein neuer Angriff auf die besagten Allzeithochs erfolgen. Höhere Kurse bis hin zu etwa 2.200 USD wären dann ebenso möglich.

Richtig schlecht sieht es hingegen aus, sollte Gold unter die Hochs aus dem November 2021 rutschen. In diesem Fall drohen dem Goldmarkt weitere Kursverluste in Richtung 1.800 USD und tiefer. Eine große Goldrally kann in diesem Fall erst einmal zu Akten gelegt werden!  

Ölpreis (Brent): Warum der Spuk trotz Ukraine-Krise vorbei ist!

Der Ukraine-Konflikt bringt alle möglichen Preisgefüge extrem durcheinander. Der Preis für Nickel geht in die Senkrechte. Ebenso der Palladium-Preis, der zuletzt neue Allzeithochs erklommen hatte. Neben den (europäischen) Gaspreisen, haussiert aber auch der Ölpreis der Marke Brent. Und mit diesem die Benzin- und Dieselpreise an den Tankstellen.

Mit über 131 US-Dollar wurde hier am 8. März das höchste Kursniveau seit dem Sommer 2008 erreicht. Damals sahen wir auch einen massiven Ölpreis-Schock, der erst ab 147 USD in sich zusammen fiel. Eine ähnliche Entwicklung zeichnen sich jetzt auch ab. Die ersten Vorboten aus der Sicht der Charttechnik und den Elliott Wellen gibt es in diesem Zusammenhang schon!

Ölpreis Brent Kursverlauf

Ölpreis: Medien verschweigen massiven Einbruch

Die Medien sind voll mit Nachrichten, die sich jedoch immer wieder gleichen. In der Summe geht es um den Ölpreis, der „immer weiter“ und „kontinuierlich steigt“ sowie immer neue Hochs erklimmt. Doch haben Sie auch gelesen oder gehört, dass der Ölpreis am 8. März massiv um 12,79 Prozent gefallen ist? 

Es handelt sich um den größten Tagesverlust seit April 2020! Das ist kein Pappenstiel. Denn zumindest die Aufwärtsbewegung seit dem Frühjahr 2020 ist damit abrupt unterbrochen worden. Und das ohne nennenswerte Nachrichten!

Ölpreis Tages-Chart

Aus der Sicht der Elliott Wellen ist der bei 20 USD begonnene 5-teilige Aufwärtsimpuls bei 131 USD beendet worden. Der Sektor befindet sich also nicht mehr in einem Aufwärtstrend, sondern in einer Gegenbewegung. Das bedeutet: Per Tendenz sind ab jetzt eher ein fallender Ölpreis zu erwarten. Auch wenn das angesichts des Krieges zwischen der Ukraine und Russland ziemlich abwegig und surreal erscheint.

Korrekturbewegung auf 87 bis 67 USD ohne Weiteres möglich

Wie im Tages-Chart skizziert, zeigt der Trend ab jetzt nach unten. Mögliche grobe Korrekturziele ergeben sich durch die grüne Unterstützungszone, die sich zwischen 87 und 67 USD verläuft. In der Summe könnte der Ölpreis also noch um weitere 38 Prozent (ab ca. 108 USD) abrutschen. 

Ölpreis Wochen-Chart

Und auch im großen langfristigen Bild deutet sich konkret an, dass der Panik-Peak bereits hinter uns liegen könnte. Achten Sie im Wochen-Chart auf die rote Widerstandszone, die in dieser Handelswoche kurz angestochen und dann doch abgelehnt wurde! 

Achten Sie zusätzlich auf den RSI-Indikator, der kürzlich einen Wert von 83 und damit einen deutlich überkauften Bereich erreicht hat. Vergleichbare Wert wurden hier lediglich im Mai 2011 und im Mai 2008 erreicht. Wenig später kippten die Ölpreise nach unten weg. Ob das dieses Mal auch so einfach läuft? Oder ist heute mal wieder und zum x-ten Mal alles anders?

Dax besiegelt unter hyperbolem Ölpreisanstieg sein Kursziel von 11.300 Punkten

Technisch ist der DAX also weiterhin angeschlagen. Dafür sorgt auch der massive Preisanstieg beim Öl. Doch die hohen Schwankungen bieten Chancen für die Verwirklichung kurzfristiger Tradingsetups. Welche Möglichkeiten DAX und Öl derzeit bieten, erfahren Sie in der Dienstagsausgabe von Tickmill’s täglichen Tradingideen.

DAX mit Kursziel bei 11.300 Punkten

Tickmill-Analyse: DAX im Tageschart

Das ist doch einmal eine Hausnummer. Der deutsche Leitindex DAX ist mit einem Gap von etwas mehr als 200 Punkten in die neue Handelswoche gestartet. Das Tagestief lag mit 12.432 Punkten sogar noch einmal 470 Punkte unterhalb der Handelseröffnung.

Damit wurden Tatsachen geschaffen, die den Kursverlauf des DAX noch einige Zeit beeinflussen dürften. Denn das GAP hat das Verkaufsignal des Kursrutsches unter den ehemaligen Support bei 13.800 Punkten bestätigt. Mittelfristig ist nun das Potential für weitere Kursrückgänge in den Bereich um 11.300 Punkte gegeben.

Kurzfristig gibt es allerdings aus Opportunitäten für eine Erholung in Richtung des Freitagshochs bei 13.710 Punkten sowie dem Widerstand um die Marke von 13.800 Punkten. Welche untergeordneten Level für die regressive Phase derzeit interessant sind, erfahren Sie in der Live-Videobesprechung mit den tickenden Charts.

Der Ölpreis ist ein extremer Belastungsfaktor für den DAX

Tickmill-Analyse: Brent im Tageschart

Die massiven Kursanstiege bei den energetischen Rohstoffen – verursacht durch den Russland-Ukraine-Konflikt – sind ein deutlicher Belastungsfaktor für die deutsche Wirtschaft und damit auch für die Entwicklung des DAX. Ein deutlicher Rückgang der Ölpreise dürfte hier zunächst für etwas Entspannung sorgen.

Der Blick in den Tageschart der Nordseesorte Brent offenbart den hyperbolen Preisanstieg der letzten Wochen. Im Hoch notierte der Preis für ein Fass der Sorte bei 132,98 USD. Das Ende auf der Chartoberseite ist weiterhin offen. Allerdings steckt im gestrigen Intradayabverkauf auch die Chance für eine größere Gegenbewegung.

Sollte diese tatsächlich kommen, bietet der Bereich zwischen 97 USD und 95 USD aus charttechnischer Sicht eine erste Unterstützung. Ein Szenario, das eine Erholung begünstigen dürfte wäre eine Einigung im Handelsembargo mit dem Iran.

Videobesprechung

 

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Haftungsausschluss: Das bereitgestellte Material dient nur zu Informationszwecken und sollte nicht als Anlageberatung betrachtet werden. Die im Text geäußerten Ansichten, Informationen oder Meinungen gehören ausschließlich dem Autor und nicht dem Arbeitgeber des Autors, der Organisation, dem Ausschuss oder einer anderen Gruppe oder Einzelperson oder Gesellschaft.

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Ölpreis (Brent Oil) – Weiter Richtung 2014er-Hochs!

Der Ölpreis rennt von einem neuen Hoch zum Nächsten. Dabei steht der Kurs jetzt so hoch wie seit September 2014 nicht mehr. Im Jahre 2014 hatte sich allerdings eine Serie von prägnanten Hochpunkten gezeigt. Diese sind bei etwa 115 USD finden. Dort darf man auch gerne mit einer größer angelegten Erholung rechnen.

Ölpreis (Brent Oil) – explosive Mischung

Insgesamt ist aufgrund der politischen Gemengelagen natürlich ein fulminanter Aufwärtstrend gegeben. Definitiv kann man sagen, stelle Dich niemals gegen einen intakten Aufwärtstrend. Aus dieser Sicht heraus liegt aktuell der Vorteil aufseiten der Bullen.

Das positive Bild kann weiterhin intakt gehalten werden, indem zunächst das Oktober 2021er-Hoch bei etwa 87 USD überboten gehalten wird. Derzeit liegt so ein großes Momentum im Mark, dass man nicht annehmen würde, dass es nochmals in diese Region gehen könnte.

Fazit – aufwärts bis etwa 115 bis 120 USD.

Der Heikin-Ashi-Chart vom Ölpreis (Brent Oil) (D1)

Ölpreis (Brent Oil) Prognose
Ölpreis (Brent Oil) | Chart von fxempire

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für den Ölpreis (Brent Oil)!

Macd Oszillator: Es wird bei dem oft verwendeten Indikator geschaut, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zudem auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind ganze 10 positiv. Das ist mega bullisch. Super, weiter so!

Gleitende Durchschnitte: Nun wird geprüft, ob bei dem Ölpreis (Brent Oil) die GDs steigend sind. Denn steigende GDs zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 10 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss analysiert werden, ob sich der Indikator unterhalb vom Schlusskurs befindet. Falls ja, dann ist ein bestätigter Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind sogar 10 positiv. Insofern ist das als absolut bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

24.02.2022: Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 30 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 100.00 %. Der Status ist hier auf „Sehr Bullisch“ zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in den Ölpreis (Brent Oil) zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Ölpreis (Brent): Entspannung beim Kurs und Inflation steht an!

Die Inflation ist auch 2022 eines der Topthemen an den Finanzmärkten. Zuletzt wurde für die Eurozone im Januar mit 5,1 Prozent die höchste Inflationsrate seit 1997 erfasst und gemessen. Besonders die Energiepreise, also Strom, Gas, Kraftstoffe und der Ölpreis spielen dabei eine große Rolle. 

Brent Kursverlauf

Die französische Großbank BNP Paribas hat jüngst errechnet, dass die Energiepreise mittlerweile mehr als 3 Prozent zur Gesamtinflationsrate beitragen. Ihr Anteil beträgt also gut 59 Prozent. Wenn der starke Anstieg der letzten Monate nicht gewesen wäre, hätte die Eurozone damit lediglich einen vertretbaren Preisanstieg von 2,1 Prozent gesehen. Die Analysten gehen davon aus, dass der Anteil der Energiepreise 2022 auf 1 Prozent sinken wird. 2023 soll dann der Einfluss kaum noch messbar sein. Genau das deutet sich aber heute schon aus der Sicht der Charttechnik an.

Ölpreis: Von negativen Kursen bis hin zu 150 USD

Am 3. Januar wurde im Rahmen der Analyse „Ölpreis 2022: Geht es hoch auf über 103,50 US-Dollar?“ an dieser Stelle weiter steigende Kurse beim Ölpreis der Marke Brent vorausgesagt. Damals notiert der Preis noch bei 78 USD. Ein Kursniveau von etwa 100,50 bis 103,50 USD wurde genannt und charttechnisch hergeleitet. Die in diesem Zusammenhang benannte Widerstandszone wurde nun angestochen. 

Brent Wochen-Chart

Brent Ölpreis hat in diesem Jahr bereits 20 Prozent zugelegt. 50 Prozent waren es im letzten Jahr. Entsprechend groß ist die Sorge, dass es jetzt immer so weiter gehen wird mit den steigenden Kursen. Kursziele von 150 USD machen bereits die Runde. Die Stimmung ist fast schon panisch und steht diametral zu der im Frühjahr 2020, als einige Ölsorten sogar mit negativen Preisen gehandelt wurden.

Charttechnisch wird die Luft immer dünner, aber … 

Im Wochen-Chart ist aber absehbar, dass die Luft ab jetzt immer dünner wird. Mit dem jüngsten Jahreshoch bei 93,34 USD am 7. Februar stehen wir an einer wichtigen Widerstandslinie, die durch das Zwischenhoch aus dem Jahr 2010 und dem Zwischentief aus dem Jahre 2012 definiert wird. Der Ölpreis könnte ab jetzt also wieder per Tendenz den Rückwärtsgang einlegen. Eine mögliche Gegenbewegung zurück auf ca. 60 bis 50 USD steht zumindest bereits im Raum.

Brent Tages-Chart

Im Tages-Chart ist allerdings diesbezüglich noch kein entsprechendes Umkehr- oder Shortsignal zu erkennen. Einzig das mögliche Abschlussmuster, das sich seit März 2021 zu bilden scheint, deutet – in Kombination mit der beschriebenen Widerstandslinie – bisher wage auf fallende Kurse. Wer also als Trader auch der Meinung ist, dass der Ölpreis kurz vor einem vorläufigen Hoch stehen könnte, sollte besser auf ein entsprechendes charttechnisches Short-Signal warten. Stellt sich dieses ein, so deutet sich heute schon an, dass 2022 eher von fallenden Ölpreis-Kursen geprägt sein könnte. Entsprechend dazu könnte in den kommenden Monaten auch die Inflation merklich zurückkommen.

Keilformation im Brent – Steht ein Abverkauf ins Haus?

Die Einordnung im Tageschart – Potential nach oben ist im Brent da!

Tickmill-Analyse: Brent im Tageschart

In den vergangenen 5 Handelstagen sind die Preise für ein Fass der Sorte Brent auf hohem Niveau mehr oder weniger seitwärts gelaufen. Auch die Tatsache, dass es zwischen Eröffnungs- und Schlusskursen nur wenig Veränderung gab, spricht für den Trend. Denn das ist ein Zeichen dafür, dass niemand verkaufen möchte. Zumindest noch nicht.

Denn wird der Blick von den letzten 5 Handelstagen etwas ausgeweitet, werden zwei Fakten offensichtlich. Zum einen rückt die dynamische Rally von 69,53 USD bis 91,08 USD in den Fokus. Zum anderen die Tatsache, dass sich am Ende des Rallyarms tatsächlich ein ansteigender Keil ausbilden kann. Letzteres ist oftmals ein Vorbote für einen Richtungswechsel, wenn der Ausbruch durch die Unterseite kommt. Doch so weit ist es noch nicht. Denn ein Ausbruch ist erst im letzten Drittel der Formation üblich.

Das sind die Ziele einer möglichen Korrektur

Tickmill-Analyse: Brent im 4-Stundenchart

Eine Korrektur am Ölmarkt eröffnet sowohl kurzfristig agierenden Tradern als auch Swingtradern interessante Opportunitäten. Kurzfristig – und aus aktueller Sicht – wäre ein Ausbruch aus dem Keil mit Kursen unterhalb von 88,40 USD ein erstes Indiz für den Start der regressiven Phase. Wer dies aggressiv tradet und die Gewinne schon vor dem letzten korrektiven Zwischentief bei 85,11 USD mitnehmen möchte, der findet an den lila markierten Levels um 87,55 USD und 86,05 USD passende Gelegenheiten.

Kommt es zum Kursrutsch unter die Marke von 85,11 USD, kann durchaus von einer Ausdehnung der Korrektur in Richtung 69,53 USD auszugehen. Hierfür bieten die untergeordneten Zwischentiefs um 80,60 USD sowie 77,20 USD als Level für Gewinnmitnahmen an. Die zuletzt genannten Marken sind allerdings auf für die Trader interessant, die den Handel aus der Korrektur in den Aufwärtstrend suchen. Denn häufig stellen diese Drehpunkte die Basis für den Richtungswechsel in den Haupttrend.

Videobesprechung

Über die entscheidenden Kurslevel im EURUSD und GOLD, spricht der Marktexperte Mike Seidl in der heutigen Ausgabe von „Tickmill’s täglichen Tradingideen“.

 

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