Börsen erholen sich vom “Yellen-Schreck”

Dax und EuroStoxx50 stiegen am Mittwoch um jeweils etwa zwei Prozent auf 15.170,78 beziehungsweise 3998,98 Punkte, nachdem sie am Dienstag als Reaktion auf Aussagen von US-Finanzministerin Janet Yellen zu möglichen Zinserhöhungen jeweils rund zwei Prozent abgerutscht waren. An der Wall Street ging der breit gefasste S&P 500-Index ebenfalls auf Erholungskurs und gewann 0,4 Prozent.

“Einige ihrer Aussagen wurden von Anlegern offenbar fälschlicherweise als Aufforderung an die Fed zu Zinserhöhungen interpretiert”, sagte James Athey, Manager beim Vermögensverwalter Aberdeen Standard. Die Kursreaktionen zeigten, wie nervös Investoren seien. “Es könnte sein, dass die Zinsen etwas ansteigen müssen, um sicher zu stellen, dass unsere Wirtschaft nicht überhitzt”, hatte Yellen unter anderem gesagt. Später betonte sie, dass dies weder etwas sei, das sie erwarte oder empfehle.

Ein Straffung der US-Geldpolitik sei ohnehin auf absehbare Zeit nicht in Sicht, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. Schließlich werde die Notenbank Fed nicht müde zu betonen, dass ihr Ziel Vollbeschäftigung sei, komme was wolle.

ÖLPREIS ZIEHT AN – KUPFER AUF REKORDHOCH

Genährt wurden die Inflationsspekulationen von den steigenden Rohstoffpreisen. So verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um gut ein Prozent auf 69,61 Dollar je Barrel (159 Liter). Die Lockerung der Pandemie-Restriktionen in den westlichen Industrienationen würden die Nachfrage in der Sommer-Reisesaison voraussichtlich in die Höhe treiben, prognostizierte Analyst Stephen Brennock vom Brokerhaus PVM Oil Associates. Ein landesweiter Lockdown in Indien, wo das Coronavirus derzeit besonders heftig wütet, könnte die Stimmung aber schnell wieder eintrüben, warnten seine Kollegen von der ING Bank. Der Index für die europäischen Öl- und Gaswerte stieg dennoch um 3,2 Prozent.

Unterdessen stieg der Preis für eine Tonne Kupfer um bis zu 0,7 Prozent auf ein Zehn-Jahres-Hoch von 10.040 Dollar je Tonne. Gleiches galt für den Index des europäischen Bergbau-Sektors, der zeitweise 618,60 Punkte erreichte. Das Industriemetall profitierte Börsianern zufolge von der Aussicht auf eine kraftvolle Erholung der Weltwirtschaft von den Coronavirus-Folgen. Hinzu komme der Trend zur Elektromobilität und zum klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft, der den Bedarf von Stromleitungen in die Höhe treibe. Gleichzeitig sei das Angebot knapp.

DEUTSCHE POST, MOELLER-MAERSK UND T-MOBILE US IM AUFWIND

Das “stärkste Auftaktquartal aller Zeiten” und angehobene Gesamtjahresziele hievten die Papiere der Deutschen Post auf ein Rekordhoch von 51,30 Euro. Der Logistik-Konzern sei für 2021 optimistischer als er, schrieb DZ Bank-Analyst Dirk Schlamp. “Die Tatsache, dass die Post auch die Mittelfristziele angehoben hat, unterstreicht, dass das Unternehmen auch für die Post-Covid-Zeit zuversichtlich gestimmt ist.” Die “Aktie Geld” schloss 4,6 Prozent im Plus bei 50,88 Euro.

Auch Moeller-Maersk blickt optimistisch in die Zukunft. Das Quartalsergebnis der Containerschiff-Reederei liege im Rahmen der Markterwartungen, kommentierte Analyst David Kerstens von der Investmentbank Jefferies. Die neuen Gesamtjahresziele lägen aber deutlich darüber. Darüber hinaus kündigte das Unternehmen weitere fünf Milliarden Dollar schwere Aktienrückkäufe an. Die Aktie stieg daraufhin in Kopenhagen um sieben Prozent.

Nach einem Umsatz- und Gewinnsprung hob auch T-Mobile die Gewinnziele an. Dank des stetigen Kundenzustroms und Einsparungen durch die Fusion mit dem Rivalen Sprint rechne er mit steigenden Mittelzuflüssen bei der US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom, prognostizierte Analyst Colby Synesael vom Vermögensverwalter Cowen. Außerdem stehe 2023 ein Aktienrückkauf auf der Agenda. T-Mobile-Titel rückten vier Prozent vor.

 

Europas Börsen auf Talfahrt – “Die Luft ist raus”

Der Dax sackte bis zum Nachmittag um 1,4 Prozent ab und rutschte zeitweise knapp unter die Marke von 15.000 Punkten. Der EuroStoxx50 fiel um ein Prozent auf 3960 Zähler. Auch die Kurse an der Wall Street gaben vorbörslich nach.

Trotz starker Firmenbilanzen geht es an den Aktienmärkten seit einigen Tagen nicht weiter voran, was einige Börsianer mittlerweile als Warnsignal werten. “Die Luft ist raus. Das deutet darauf hin, dass eine Konsolidierung unmittelbar bevorsteht”, sagte ein Händler. Seit Jahresbeginn hat der Dax rund elf Prozent gewonnen.

Ein Renditesprung an den Anleihemärkten zu Wochenbeginn drückte zudem nachhaltig auf die Stimmung der Anleger und schürte frische Inflationssorgen. Die Verzinsung der zehnjährigen Bundestitel gab indes auf minus 0,216 Prozent nach, nachdem sie am Montag bei minus 0,16 Prozent ein 14-Monats-Hoch markiert hatte. Genährt werden die Inflationsspekulationen von der Aussicht auf ein beschleunigtes Weltwirtschaftswachstum. Die Lockerung der Pandemie-Restriktionen in den USA und Großbritannien nehme Fahrt auf, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. “Europa holt bei den Massen-Impfungen rasch auf und wird im Sommer ein ähnliches Niveau erreichen.” Dies schüre die Hoffnung auf eine Normalisierung des Lebens. Die explodierenden Corona-Fallzahlen in Indien zeigten allerdings, dass die Erholung ungleichmäßig verlaufe.

Am Rohölmarkt spielten der mögliche Nachfrage-Rückgang beim wichtigen Abnehmer Indien nur eine untergeordnete Rolle. Investoren setzten auf eine anziehende Reise-Tätigkeit in den westlichen Industrienationen, sagte Analyst Ash Glover vom Brokerhaus CMC. Die Ölsorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 1,3 Prozent auf 68,42 Dollar je Barrel (159 Liter). Im Windschatten gewann der europäische Aktienindex für die Öl- und Gasbranche 1,2 Prozent.

GUT, ABER NICHT GUT GENUG

Ein Minus von 1,6 Prozent wies hingegen der europäische Tech-Sektor auf, der Auto-Index gab rund ein Prozent ab. Vor allem die Automobilbranche hat angesichts von Produktions- und Lieferengpässen in der Halbleiterindustrie momentan Probleme. Die Aktien von Infineon fielen um 4,4 Prozent, obwohl der Chip-Hersteller im Quartal besser abschnitt als gedacht und seine Jahresziele anhob. Allerdings gehen dem Halbleiter-Konzern durch den Chip-Mangel Erlöse durch die Lappen – ein Zustand, der laut Infineon noch bis 2022 andauern könnte.

Auch bei Teamviewer und Hellofresh machten Anleger trotz starker Wachstumszahlen Kasse. Die Papiere der Softwarefirma und des Kochbox-Versenders fielen um bis zu acht Prozent. Es sei unklar, wie sich das Konsumverhalten nach Überwindung der Pandemie entwickeln werde, gaben die Experten der Bank JPMorgan zu bedenken. Elektronik-, Software- und Internet-Werte hatten von den Beschränkungen des öffentlichen Lebens in den vergangenen Monaten profitiert.

Auf dieser Erfolgswelle sieht sich der Wohnmobil-Anbieter Trigano noch länger reiten. In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres steigerte das Unternehmen seinen Gewinn den Angaben zufolge um 74 Prozent auf 114,4 Millionen Euro. Die Titel legten daraufhin in Paris um fast zwölf Prozent zu, so stark wie zuletzt vor einem halben Jahr.

 

Anleger bleiben vor Fed-Entscheid vorsichtig

Dax und EuroStoxx50 fielen am Dienstag um jeweils etwa 0,2 Prozent auf 15.255 beziehungsweise 4012 Punkte. Investoren seien hin- und hergerissen zwischen soliden Firmenbilanzen und den steigenden Coronavirus-Fallzahlen in einigen Ländern wie Indien, sagte Analyst Pierre Veyret vom Brokerhaus Activtrades.

US-Notenbankchef Jerome Powell werde nach den geldpolitischen Beratungen am Mittwoch voraussichtlich sein Mantra einer auf absehbare Zeit ultra-lockeren Geldpolitik wiederholen, prognostizierte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. “Trotz der sich verbessernden Konjunkturdaten bleibt die Fed im Krisenmodus.” Die Notenbank werde eine deutliche Erholung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes sowie eine deutliche Entspannung der Gesundheitslage abwarten, bevor sie ihre Wertpapierkäufe drossele, prognostizierten die Analysten der Bank Unicredit.

Die unverändert positive Grundstimmung am Markt spiegelte sich unter anderem in Kursgewinnen der Reise- und Touristikbranche wider. Dank eines wachsenden Tempos bei den Corona-Massenimpfungen in der EU stieg der europäische Branchenindex auf ein Rekordhoch von 282,16 Punkten. Der Sektor hatte in den vergangenen Monaten besonders stark unter den Pandemie-Beschränkungen gelitten.

ÖLPREIS IM AUFWIND – KUPFER AUF ZEHN-JAHRES-HOCH

Aufwärts ging es auch für den Ölpreis. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 65,98 Dollar je Barrel (159 Liter). Anleger warteten gespannt auf die Ergebnisse der Beratungen der großen Export-Staaten zu den Förderquoten. “Sollte die Opec+ die Lage in Indien ignorieren, könnten sich die Kursgewinne schnell in Luft auflösen”, warnte Bjornar Tonhaugen, Chef des Ölgeschäfts beim vom Brokerhaus Rystad. Das aufstrebende Schwellenland ist einer der weltweit wichtigsten Öl-Abnehmer.

Unterdessen setzte Kupfer wegen möglicher Angebotsengpässe seinen Höhenflug fort. Das Industriemetall gewann gut zwei Prozent und war mit 9965 Dollar je Tonne zeitweise so teuer wie zuletzt vor zehn Jahren. “Chilenische Hafenarbeiter haben wegen Streits über die Altersversorgung zum Streik aufgerufen”, erläuterte Analyst Carsten Menke von der Bank Julius Bär. “Sie werden von den Bergbaugewerkschaften unterstützt.” Chile ist ein wichtiger Kupfer-Lieferant, und die weltweite Nachfrage übertrifft bereits jetzt das Angebot.

Gefragt war auch Bitcoin, das sich um drei Prozent auf 54.999 Dollar verteuerte. Angeheizt werde die Rally von den Plänen der Bank JPMorgan, einen Fonds für diese Kryptowährung aufzulegen, sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. “Ein US-Bitcoin-Fonds wäre ein weiterer Ritterschlag.”

ÜBERNAHMEFANTASIE UM HELLA – UBS UNTER DRUCK

Am deutschen Aktienmarkt rückte am Mittag Hella ins Rampenlicht. Einem Magazinbericht zufolge sondiert die Industriellenfamilie Hueck, die zusammen mit der Familie Röpke 60 Prozent an dem Autozulieferer hält, den Markt für einen Verkauf ihrer Anteile. Eine solche Transaktion könnte eine Übernahmeofferte für die übrigen Aktionäre nach sich ziehen und der Konzern könnte von der Börse genommen werden, kommentierte Analyst Sascha Gommel von der Investmentbank Jefferies. Hella-Aktien verbuchten mit einem Plus von zeitweise knapp 13 Prozent den zweitgrößten Kurssprung der Firmengeschichte.

Die Titel von UBS fielen dagegen in Zürich um knapp drei Prozent. Der Kollaps des Hedgefonds Archegos verhagelte der Bank die Bilanz. Die finanziellen Belastungen seien zwar geringer als beim Rivalen Credit Suisse, aber höher als gedacht, sagte Markets.com-Experte Wilson.

 

Erhöhte Risikonachfrage, solide Einzelhandelsumsätze treiben den AUD um 1 Prozent nach oben

Der Dollar fiel gegenüber den anderen Währungen auf ein Zwei-Wochen-Tief und verzeichnete Verluste gegenüber allen wichtigen Währungen außer dem japanischen Yen.  Die Preise wurden in erster Linie von einem stärkeren Euro getrieben, der im Zuge der politischen Entspannungen in Italien an Wert gewann.

Die US-Dollar-Futures lagen im Juni bei 93,986, was einem Rückgang von 0,183 oder -0,19% entspricht.

Die Preisaktion auf dem Forex-Markt zeigt, dass den Anlegern am Montag einige wichtige Fundamentaldaten zur Auswahl standen.

Mit Ausnahme der Dollar/Yen-Händler zuckten die meisten Anleger am Freitag bei den amerikanischen Arbeitsmarktdaten, die viel besser ausfielen als prognostiziert und somit die Renditen der amerikanischen Schatzanleihen nach oben trieben. Dadurch vergrößerte sich der Spread zwischen den Renditen der US-Staatsanleihen und den Renditen der japanischen Staatsanleihen, was den US-Dollar zu einem attraktiveren Investment machte.

Das USD/JPY-Währungspaar notierte bei 109,918, was einem Anstieg von 0,399 oder +0,36% entspricht.

Der Euro stieg ebenfalls, da es in Italien zu einer Regierungsbildung gekommen ist und Bundeskanzlerin Angela Merkel am Wochenende verlauten ließ, dass Deutschland Schritte in Richtung eines Europäischen Währungsfonds befürworten würde.

Das EUR/USD-Währungspaar lag bei 1,1695, was einem Anstieg von 0,0036 oder +0,31% entspricht.

Die rohstoffgebundenen australischen und neuseeländischen Dollar-Währungen verzeichneten ebenfalls solide Zuwächse. Beide Zuwächse wurden von einer erhöhten Nachfrage nach höheren Risiken angetrieben, wobei der australische Dollar auf positive Unternehmensgewinne und einen unerwarteten Anstieg der Einzelhandelsumsätze reagierte.

Das AUD/USD-Währungspaar lag bei .7648, ein Plus von 0,0080 oder +1,04% und der NZD/USD bei .7030, ein Plus von 0,0043 oder +0,61%.

Am Montag tauchten allerdings bereits globale Handelsbedenken auf, nachdem China die Vereinigten Staaten vor Zöllen oder anderen protektionistischen Maßnahmen gewarnt hatte.

US-Treasury-Märkte

Die Renditen auf den US-Treasury-Märkten stiegen am Montag, da die Anleger weiterhin auf die starken amerikanischen Arbeitsmarktdaten vom Freitag reagieren. Ein solider Anstieg des durchschnittlichen Stundenverdienstes trug dazu bei, eine Zinserhöhung im Juni zu festigen, während sich die Chancen auf zwei weitere Zinserhöhungen im Jahr 2018 erhöhen.

US-Wirtschaftsdaten

Am Montag gab es nur eine Veröffentlichung zu vermelden, die Auftragseingänge für US-Waren gingen im April stärker zurück als erwartet. Nach Angaben des Handelsministeriums gingen die Auftragseingänge im April um 0,8 Prozent zurück, während die Daten für März auf 1,7 Prozent nach oben revidiert wurden. Die Händler waren von einem Auftragsrückgang um 0,5 Prozent ausgegangen.

Gold

Die Goldpreise gaben nach, nachdem sie mehr oder weniger während des gesamten Handels seitwärts notierten. Der Markt wurde durch die Angst vor einem Handelskrieg gestützt. Durch den Anstieg der US-Treasuries wurden jedoch die Gewinne begrenzt.

Der Comex Gold-Index für August schloss bei 1297,30 USD, was einem Rückgang von 2,00 USD oder -0,15% entspricht.

Rohöl

Der U.S. West Texas Intermediate und der International-Benchmark für die Rohölsorte Brent sanken am Montag. Die Händler preisen weiterhin die steigende Produktion und ein damit verbundenes mögliches globales Angebotswachstum ein.

Die WTI-Rohölterminkontrakte lagen im Juli bei 64,75 USD, ein Minus von 1,06 USD oder -1,64% und die Rohölpreise für die Rohölsorte Brent im August lagen bei 75,29 USD, ein Verlust von 1,50 USD oder -1,99%.

Technische Faktoren trugen ebenfalls dazu bei, den Preisverfall zu beschleunigen, da die WTI wichtige Unterstützungsebenen herausnahm, was gleichzeitig eine Reihe von Verkaufsstopp-Orders auslöste.

Markt-Schnappschuss – Ölpreise bleiben stetig als OPEC-Meeting startet

Schwache PMI-Daten wiegen auf Märkten

Die Aktienmärkte sind weiterhin schwach gehandelt, da die PMI-Daten aus Europa eine schwache Zahl verzeichneten, obwohl Berichte über die Verjüngung weiter gießen. Es wird nun allgemein angenommen, dass weitere Nachrichten über die Verjüngung auf den Märkten im September und in den Märkten fließen werden Bis dahin muss der Markt mit Berichten und Gerüchten aus verschiedenen Quartieren fertig werden. Während die Rede voraussichtlich im September ein Crescendo erreichen wird, wird die EZB voraussichtlich im Oktober eine Entscheidung treffen. Der Dollar fährt fort, in den Märkten schwach zu handeln, obwohl der Euro im Laufe des Tages nicht viel Fortschritte gemacht hat. Die Bewegungen werden voraussichtlich in dieser Woche in der Abwesenheit von großen wirtschaftlichen Ereignissen mit Ausnahme der FOMC Minuten in der Mitte der Woche.

Wichtiges OPEC Meeting im Gange

Das OPEC-Treffen ist heute abgesagt, da die Minister sich hinsetzen und darüber reden, wie die anhaltend niedrigen Ölpreise zu bewältigen sind. Es gibt Berichte, die darauf hindeuten, dass die OPEC versuchen könnte, Nigeria und Libyen auch in die Produktionskapelle einzubeziehen, und dies dürfte für die Ölpreise positiv sein, da sie ihnen helfen würden, mehr Kontrolle über die Versorgung zu haben, was sie nicht scheinen Zu diesem Zeitpunkt zu haben. Es gibt auch Gespräche, dass sie auch kurzfristig einen Bodenpreis für Öl beheben könnten, und so erwarten die Ölmärkte eifrig weitere Nachrichten.

Goldpreise gehen weiter hoch

Die Goldpreise setzten sich im Laufe des Tages immer weiter fort und gingen fort, von wo aus sie in der vergangenen Woche aufgehört hatten, als sie durch $ 1255 mit so Anzeichen des Aufwärtstrends, der bald abkam, Der Dollar ist weiterhin schwach und das hat in den letzten Wochen weiter dazu beigetragen, dass die Goldpreise in den letzten Wochen wachsen und dies kurzfristig fortsetzen wird. Der Markt müsste für einen Dollar Umkehr zu sehen, wie die Dollar-Shorts Kopf auf Rekordniveau.

Eine rückläufige Stimmung und Inflation könnten bedeuten, dass Draghi Recht hat über die Politik

Die europäischen Aktienmärkte treiben seitwärts, während der DAX leichte Gewinne aufweist und der Euro Stoxx 50 um -0,15 % sinkt. Indizes stagnieren auf sehr hohem Niveau, aber für jetzt zögern die Anleger, die Dinge weiter zu drängen, während sie auf die wichtigsten U.S.-Daten warten und die Feds darüber über die Anzahl der Zinserhöhungen in diesem Jahr nachdenken. EZB- und SNB-Beamte betonen inzwischen weiterhin, dass expansive eine Politik notwendig sei, da die EZB entgegen der jüngsten Zinserhöhungen reagiert. Die asiatischen Aktienmärkte sind nach wie vor niedriger, da das Quartalsende sich nähert, wobei Australien die Erwartungen übertrifft. Die Ölpreise fielen zurück, aber die WTI-Futures liegen über 49  USD pro Barrel.

Die deutsche Inflation soll sich scharf runtergehen. Nachdem die spanische HVPI-Inflation bereits schwächer als erwartet eingetreten war, deuten die deutschen Inflationszahlen auch auf eine niedriger als erwartete deutsche Rate hin, die im Februar fallen dürfte. Dies ist schwächer als erwartet und bestätigt die Einschätzung von Draghi, dass die Inflation im letzten Monat überschritten wurde, aufgrund von vorübergehenden Faktoren. Aber auch wegen denen, die im Rat gegen eine gemäßigte Änderung in der Vorwärtsführung argumentieren.

EWU Stimmung fiel im März

Das EWU ESI Vertrauen fiel unerwartet im März. Das Wirtschaftsklima erreichte nur 107.9 im Vergleich zum vorherigen Monat bei 108.0. Nach dem starken EMI und Ifo-Indikatoren wurden Verbesserungen bei der Gesamtinflation erwartet, aber der ESI zeigte ein Nachlassen der Stimmung bei der Industrie und im Dienstleistungssektor. Die unterschiedlichen Indikatoren könnten auf steigende Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit-Drama hinweisen, denn insgesamt hat sich der ESI im 1. Quartal im Vergleich zum 4. Quartal letzten Jahres weiterhin verbessert und zeigt damit eine weitere Erholung und dass die BIP-Prognosen für das 1. Quartal mit einer aufwärtsgerichteten Vorerwartung kamen.

Liikanen von der EZB sagt, dass die Zentralbank weiterhin ihre Verpflichtung bei der vorwärtsgerichteten Führung einhalten muss. Das ist eine weitere Bestätigung, dass die Zentralbank noch immer fest hinter ihrer kompromissbereiten Vorwärtsführung steht und der impliziten Lockerungstendenz. Dazu kommt, dass EZB-Offizielle sich klar gegen Spekulationen über Zinsanhebungen aussprechen, nach den Überlegungen von Nowotny über Ausstiegsstrategien und Einlagenzinssätze, die jetzt definitiv kein Diskussionspunkt sind. Und obwohl es Forderungen danach gibt, zumindest die Lockerungstendenz zu entfernen, werden Zinsanhebungen mindestens dieses Jahr noch nicht auf der Agenda stehen.

UK Brexit Minister milderte die offensichtliche gestrige Bedrohung des PMs, dass die volle Sicherheitskooperation mit der EU auf ein gutes Handelsgeschäft angewiesen wäre. Davies, der Staatssekretär für die Beendigung der Europäischen Union, um seinen vollen Titel anzygeben, sagte: “Es ist keineswegs eine Bedrohung”. Währenddessen betonete May nur die Notwendigkeit, dass sowohl das Vereinigte Königreich als auch die EU einen Deal erreichen.