BioNTech-Aktie – Wie wirken die Quartalszahlen?

Zwar haben die jüngst veröffentlichten Quartalszahlen einen positiven Trend aufgezeigt, so verdreifachte sich etwa Umsatz und Gewinn, doch für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen weiterhin einen Umsatzrückgang. So rechnet man mit etwa 13 bis 17 Milliarden Euro. Im Vorjahr generierte BioNTech einen Umsatz von knapp 19 Milliarden Euro.

BioNTech-Aktie – Stabilisierung läuft

Der Aktienkurs kann sich zuletzt im Bereich von etwa 140 EUR stabilisieren. Die Hoffnung liegt nun darauf, dass sich eine charttechnische Bodenbildung und bestätigte Trendwende abzeichnet. Hierzu ist es nötig das Kurstief von 121 USD überboten zu halten. Zum anderen muss die harte Widerstandszone von etwa 190 USD aufgebrochen werden.

Erst oberhalb der relevanten Marke entstehen gute Kaufsignale für die BioNTech-Aktie. Übergeordnet befindet sich der Anteilschein dennoch weiterhin in einem Bärenmarkt-Modus. Dies kann an der gleich folgenden Trendanalyse erkannt werden.

Fazit – ja, die Zahlen bessern sich zum Positiven. Im Gegensatz zum letzten Jahr wird allerdings dennoch mit einem Abschwächen des Umsatzes gerechnet. Charttechnisch ist die 190er-Marke von Relevanz.

Der Heikin-Ashi-Chart von der BioNTech-Aktie (D1)

BioNTech-Aktie Prognose
BioNTech-Aktie | Chart von FxEmpire

Was sagt die Trendanalyse (D1) für die BioNTech-Aktie?

Macd Oszillator: Bei dem wichtigen Indikator muss geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nur eine positiv. Hier muss man davon sprechen, dass dies sehr bärisch ist.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei der BioNTech-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur einer steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. Das muss sich definitiv ändern!

Parabolic SAR Indikator: Es wird als Letztes noch analysiert, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind nur 4 positiv. Bullisch ist bei Weitem etwas anderes.

Die Auswertung der Trendanalyse

11.05.2022: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 6 als positiv zu bezeichnen. Das sind nur 20.00 %. Demzufolge wird der Status hier auf „Bärisch“ gesetzt. Von daher ist es clever, mit dem Einstieg in die BioNTech-Aktie zu warten, bis die Analyse ein positives Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

BioNTech-Aktie – Kommt es zu diesem positiven Szenario?

Mit dem Hochpunkt vom Februar dieses Jahres bei 184 USD ist offensichtlich eine interessante Marke erreicht worden. Denn auch im März wurde dieses Kursniveau von der BioNTech-Aktie angelaufen. Derzeit kommt es allerdings noch zu einem Abprallen Richtung Süden.

Dennoch besteht die Möglichkeit, dass es zu einer Bodenbildung kommen kann. Hierzu muss das am 8. März generierte Tief von 121,32 USD überboten gehalten und der Widerstandsbereich von rund 185 USD angelaufen und auch aufgebrochen werden. Damit ergibt sich dann ein Chart-technisches Kaufsignal, welches bis zum gleitenden Durchschnitt mit der Periode 200 könnte.

BioNTech-Aktie – GD200 im Blickpunkt

Der 200-Tage-Durchschnitt kommt bei 248,31 USD fallend zur Unterseite gelaufen. Das ist grundsätzlich gesehen ein stark bärisches Zeichen, da der Kurs sich auch unterhalb dieses gleitenden Durchschnitts befindet.

Die später noch folgende Trendanalyse zeigt ebenso eine bärische Situation auf. Dennoch – sollte sich das vorgestellte Szenario einstellen, dann hellt die charttechnische Lage für die BioNTech-Aktie deutlich auf. Auf der Oberseite ist ein nächsthöher Widerstandsbereich bei etwa 375 USD zu finden. Bis dorthin ist es allerdings noch ein langer Weg.

Fazit – mit den aktuellen Kursbewegungen wird eine Bodenbildung möglich. Zunächst muss diese allerdings abgewartet werden. Auf der Oberseite ist dazu die entscheidende Marke die 185er.

Der Heikin-Ashi-Chart von der BioNTech-Aktie (D1)

BioNTech-Aktie Prognose
BioNTech-Aktie | Chart von FxEmpire

Was sagt die Trendanalyse (D1) für die BioNTech-Aktie?

Macd Oszillator: Bei dem wichtigen Indikator muss geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nur eine positiv. Hier muss man davon sprechen, dass dies sehr bärisch ist.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei der BioNTech-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur einer steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. Das muss sich definitiv ändern!

Parabolic SAR Indikator: Es wird als Letztes noch analysiert, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen ist nur eine positiv. Damit ist das als sehr bärisch zu bezeichnen, hier drohen weitere Verluste.

Die Auswertung der Trendanalyse

26.04.2022: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 3 als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 10.00 %. Deswegen wird der Status hier auf „Sehr Bärisch“ gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in die BioNTech-Aktie zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

BioNTech: Der Impf-Hype ist vorbei! Was ist noch möglich bei der Aktie?

Das Impftempo in Deutschland sowie in der restlichen Welt ist de facto fast zum Erliegen gekommen. Hierzulande lassen sich kaum mehr einige Tausend Menschen täglich die erste Immun-Spritze setzen. Die Impfquote stagniert und kommt, wenn überhaupt, an der zweiten Stelle nach dem Komma voran. Ähnlich ergeht es auch der Aktie des Biotechnologieunternehmen BioNTech.

BioNTech Kursverlauf

Ende des Impf-Hypes betrifft alle Impf-Aktien

Die Rekordhochs liegen bereits ach Monate zurück. Der Aktienkurs hat seitdem dramatisch an Wert verloren. Bezogen auf das Jahrestief vom 8. März bei 111,30 EUR summiert sich der Kursverlauf für Anleger und Aktionäre auf über 71 Prozent. 

BioNTech Aktie im Vergleich

Doch nicht nur BioNTech musste in der letzten Monate kräftig Federn lassen. Auch die Aktienkurse von Moderna, Valneva und Novavax haben ihre besten Zeiten lange hinter sich. Die Kurse sind mittlerweile deutlich zurückgekommen. Novavax notiert – bezogen auf den Start der Impfkampagne Ende 2020 – sogar bereits wieder kräftig im Minus. 

BioNTech: Bullische Erwartungen haben sich bisher nicht erfüllt

BioNTech selbst sah im Chartbild am 2. Februar im Rahmen der Analyse „BioNTech mit KGV von 5! Jetzt einsteigen?“ noch konstruktiv und entsprechend bullisch aus. Ein Kursanstieg in Richtung der alten Allzeithochs im Bereich der 400 EUR stand konkret zur Diskussion.

Die Aktie von BioNTech steht aktuell jedoch nur geringfügig über dem Niveau (gut 158 EUR) aus der besagten letzten Einschätzung. Zuvor gab es Anfang März noch ein neues signifikantes Tief bei 111 EUR. Das Setup einer großen potenziellen ABC-Korrkektur mit anschließender Rallybewegung hat sich damit bisher nicht einstellen können. 

Chart-Check: Aktie von BioNTech vor wichtigen Widerständen

Seit Anfang März geht es für den Aktienkurs bisher gut nach oben. Immerhin gut 50 Prozent. Dennoch ist es aus heutiger Sicht eher fraglich, ob BioNTech an die alten Glanzzeiten anknüpfen kann. Zu groß sind die Widerstände, die sich im vorliegenden Tages-Chart abzeichnen.

BioNTech Aktie mit Charttechnik

Zum einen bremst die mittelfristige Widerstandszone zwischen ca. 163 und 205 EUR massiv. BioNTech war bereits vier Mal am unteren Bereich gescheitert. Erst heute wurde ein weiterer Versuch unternommen. 

Sollte dieser erfolgreich sein, so könnte der Kurs zunächst weiter über 200 EUR vordringen. Wird dann auch der obere Bereich herausgenommen, so könnte es direkt weiter aufwärtsgehen. Das nächste Kursziel liegt dann direkt am Abwärtstrend, der bei etwa 240 bis 250 EUR verläuft. 

BioNTech-Aktie – Hier liegt das Potenzial!

Die Anleger der BioNTech-Aktie mussten seit etwa August letzten Jahres herbe Rückschläge hinnehmen. Das Papier verlor in der Spitze mehr als 70 %. Doch nun könnte sich eine neuerliche Aufwärtsbewegung einstellen.

Genau am 24. Januar dieses Jahres kam es zu einem Tiefpunkt von 120 EUR. Die Kurse rutschten bis 8. März noch einmal auf 111 EUR ab. Doch während der letzten Wochen zeigt sich eine große Aufwärtsbewegung, welche in den Widerstandsbereich von etwa 160 EUR eintaucht.

BioNTech-Aktie – kommt es zur bestätigten Trendwende?

Damit besteht jetzt die große Möglichkeit, dass sich tatsächlich eine Trendwende vollzieht. Auf der Oberseite ist es jetzt wichtig, die 160er-Marke aufzubrechen. Damit würde ein gutes Kaufsignal für die BioNTech-Aktie entstehen und neuerliche Anstiege könnten in Gang gesetzt werden.

Im weiteren Verlauf müssen die Bullen dann Gas geben und den GD200, welcher aktuell bei 219 EUR fallend zur Unterseite gelaufen kommt, anlaufen und auch erobern. Falls es den Bären hingegen gelingen sollte, die Preise auf ein neues Tief, also unter 111 EUR zu drücken, so würde sich der Abwärtstrend der letzten Zeit bestätigen.

Fazit – aktuell befindet sich das Papier in einer spannenden Situation, mit Potenzial, ein nachhaltiges Tief auszubilden.

Der Heikin-Ashi-Chart von der BioNTech-Aktie (D1)

BioNTech-Aktie Prognose
BioNTech-Aktie | Chart von fxempire

Nun eine Trendanalyse (D1) für die BioNTech-Aktie!

Macd Oszillator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nur die Hälfte positiv. Das überzeugt nicht besonders. Da muss mehr kommen!

Gleitende Durchschnitte: Es wird noch analysiert, ob bei der BioNTech-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur die Hälfte steigend. Das überzeugt nicht besonders. Hier muss definitiv mehr kommen!

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss geprüft werden, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind nur 2 positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

30.03.2022: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 12 als positiv zu bezeichnen. Das sind 40.00 %. Demnach wird der Status hier auf „Neutral“ gesetzt. Insofern kann es durchaus sinnvoll sein, die BioNTech-Aktie zu halten und etwas genauer zu beobachten.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

BioNTech-Aktie – Wird der Abwärtsstrudel weitergehen?

Erst am 24. Januar haben die Bären den Kurs der BioNTech-Aktie bis auf 120 EUR zur Unterseite gedrückt. Damit hat sich der Trend der letzten Zeit fortgesetzt. Seitdem kommt es zu einer Stabilisierung des Kurses, doch wie nachhaltig wird diese Stabilisierung sein?

Es besteht die große Gefahr, dass sich der nun übergeordnete bärische Trend weiter fortsetzt. Mit Unterschreiten der 120er-Marke würde eine Bestätigung dafür erfolgt sein. Auf der Unterseite kommt so die glatte und deswegen auch psychologisch interessanter Zone von 100 EUR sehr stark in den Fokus. Dort kam es bereits in den Jahren 2020/21 zu einer Hochpunkt-Bildung. Aus dieser Sicht heraus ist die 100er-Zone als gute Unterstützung anzusehen.

BioNTech-Aktie – bärische Trendindikation

Der Blick auf die gleitenden Durchschnitte stellt sich kritisch dar. Diese sind allesamt unterschritten und werden nach und nach auf fallend gedreht. Damit liegt bei der BioNTech-Aktie aktuell ein deutlicher Bärenmarkt vor.

Um das Blatt ins Positive zu drehen, muss zunächst einmal das Hoch vom 2. Februar dieses Jahres bei 164 EUR angelaufen und aufgebrochen werden. Im weiteren Verlauf müsste die Preiszone von 200 EUR überstiegen werden.

Fazit – aufgrund der übergeordnet bärischen Lage liegt der Vorteil derzeit aufseiten der short-orientierten Anleger. Unterhalb der besprochenen Widerstände besteht weiterhin Abwärtsdruck.

Der Heikin-Ashi-Chart von der BioNTech-Aktie (D1)

BioNTech-Aktie Prognose
BioNTech-Aktie | Chart von fxempire

Was sagt die Trendanalyse (D1) für die BioNTech-Aktie?

Macd Oszillator: Bei dem wichtigen Indikator muss geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur 3 positiv. Insofern ist das als bärisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei der BioNTech-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur einer steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. Das muss sich definitiv ändern!

Parabolic SAR Indikator: Es wird als Letztes noch analysiert, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen sind sogar 9 positiv. Insofern ist das als absolut bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

19.02.2022: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 13 als positiv zu bezeichnen. Das sind 43.33 %. Demnach wird der Status hier auf „Neutral“ gesetzt. Insofern kann es durchaus sinnvoll sein, die BioNTech-Aktie zu halten und etwas genauer zu beobachten.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

BioNTech-Aktie – Sehen wir bald die 100er-Marke?

Am 24. Januar dieses Jahres erreichten die Bären der BioNTech-Aktie mit 120,15 EUR einen absoluten Tiefstand. Während der jüngsten Handelstage ist allerdings zu sehen, wie sich BioNTech bereits davon lösen kann. Aktuell notiert der Titel bei 153,95 EUR. Die große Frage ist jetzt natürlich – Kann nun schon die mittel- und langfristig aufwärts gerichtete Trendlage wieder aufgenommen werden?

BioNTech-Aktie – der Markt bewegt sich in schwierigem Fahrwasser

Mit Unterschreiten der Marke von 178 EUR Anfang Januar, trübte sich die charttechnische Lage sehr stark ein. Zum einen ist der langfristig relevante gleitende Durchschnitt mit der Periode 200 dadurch nachhaltig unterschritten, zum anderen ist aber auch der Unterstützungsbereich in dieser Region aufgegeben worden. Dieser Umstand ist als äußerst ungünstig für die long-orientierten Anleger zu sehen.

Oftmals stellt sich in so einer Situation eine längerfristige Abwärtsbewegung ein. Zumindest wird es einiges an Arbeit benötigen, um den Kurs der BioNTech-Aktie wieder einigermaßen in die Spur zu bringen. Beispielsweise müsste die Marke von 180 EUR, besser aber noch 230 EUR, überschritten werden. Damit könnte sich die Lage deutlich aufhellen.

Unterhalb dieser Marken besteht zunächst Abwärtsdruck. Auf der Unterseite kommt dem Bereich von etwa 100 EUR eine besondere Wichtigkeit zu. Dort befindet sich ein massiver Unterstützungsbereich, bestehend aus den Hochpunkten vom Jahr 2020/2021. Zudem handelt es sich um eine sehr glatte Marke.

Der Heikin-Ashi-Chart von der BioNTech-Aktie (D1)

BioNTech-Aktie Prognose
BioNTech-Aktie | Chart von fxempire

Nun eine Trendanalyse (D1) für die BioNTech-Aktie!

Macd Oszillator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur zwei positiv. Insofern muss das leider als sehr bärisch bezeichnet werden.

Gleitende Durchschnitte: Es wird noch analysiert, ob bei der BioNTech-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind nur 4 steigend. Insofern ist das leider als bärisch zu bezeichnen.

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss geprüft werden, ob sich der Schlusskurs oberhalb vom Indikator befindet. Falls ja, so ist ein valider Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen ist nur die Hälfte positiv. Das geht aber wirklich besser. Die Bullen müssen Gas geben.

Die Auswertung der Trendanalyse

05.02.2022: Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 11 als positiv zu bezeichnen. Das sind nur 36.67 %. Demzufolge wird der Status hier auf „Bärisch“ gesetzt. Von daher ist es clever, mit dem Einstieg in die BioNTech-Aktie zu warten, bis die Analyse ein positives Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

BioNTech mit KGV von 5! Jetzt einsteigen?

Das Mainzer Biotechnologieunternehmen BioNTech aus Mainz ist durch die tägliche mediale Berichterstattung und die mittlerweile milliardenfach verimpften Impfdosen fast weltweit jedem Menschen ein Begriff. Das Unternehmen hat allerdings derzeit ein kleines Problem. Die Omikron-Variante des Corona-Virus ist deutlich weniger gefährlich als die Delta-Variante. 

Aktienkurs und Impfkampagnen am Boden 

Entsprechend dazu stocken die Impfkampagnen in vielen Ländern, weil viele Menschen nicht mehr die Notwendigkeit sehen, sich impfen zu lassen. Das wiederum könnte sich negativ auf die Umsätze und Gewinn von BioNTech auswirken. Zwar könnte Corona und Covid-19 die Welt noch viele Jahre in Atmen halten. Doch BioNTech ist nicht der einzige Impfstoffhersteller.

BioNTech Kursverlauf

Über kurz oder lang werden noch weitere zugelassene Impfstoffe auf den Markt kommen und BioNTech das Wasser abgraben. Nichtsdestotrotz sieht die Aktie derzeit äußerst spannend und vielversprechend aus. Auch und ganz besonders vor dem Hintergrund eines attraktiven Kursgewinnverhältnisses (KGV) von 5!

Die BioNTech-Aktie wurde zuletzt an dieser Stelle am 20. Januar im Rahmen der Analyse „BioNTech: Kaufkurse oder Griff ins fallende Messer?“ besprochen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Aktienkurs noch im Sinkflug. Doch mithilfe der Charttechnik und den Elliott Wellen konnte zumindest ein grobes Setup bereitgestellt werden. 

Die Kernaussagen lauten wie folgt: Nach einem 5-teiligen Aufwärtsimpuls zeigt der Aktienkurs konkrete Anzeichen und Hinweise auf eine klassische ABC-Korrektur. Charttechnisch stand die Aktie vor einer Bodenbildung. Allerdings sollten interessierte Trader erst einen Tagesschluss von 160/165 EUR abwarten, um nicht Gefahr zu laufen in das berühmte fallende Messer zu greifen.

BioNTech mit positiver charttechnischen Gemengelage

Erst am 24. Januar wurde mit 119,70 EUR – dem tiefsten Stand seit April 2021 – ein finales und belastbares Kurstief gefunden. Ausgehend von diesem Niveau konnte die Aktie in wenigen Handelstagen bereits wieder 36 Prozent zulegen. Damit wurde die besagte Unterstützungslinie kurzzeitig nach unten verlassen. Durch das Reversal ist diese Bewegung allerdings als klassischer Fehlausbruch zu werten.

BioNTech mit Charttechnik

Auch der RSI-Indikator hat sich deutlich erholt. Von fast 19 auf jetzt fast 42. Zusätzlich ist der Aktienkurs von BioNTech aus dem besagten fallenden Keil nach oben ausgebrochen. Lediglich der Tagesschluss von 160/165 EUR lässt noch auf sich warten. Dennoch könnte jetzt in dieser aktuellen charttechnischen Gemengelage der Grundstein für eine deutliche Kurserholung gelegt worden sein.

Wer nicht sofort auf neue Rekordhochs um 400 EUR wetten will, kann auch mit den Zwischenkurszielen bei etwa 190 und 260 EUR kleinere Brötchen backen. In jedem Fall sollten für das dargestellte Setup keine neuen Korrekturtiefs unter 119,70 EUR mehr auf dem Kurszettel stehen.

BioNTech: Kaufkurse oder Griff ins fallende Messer?

Die Impfungen gegen Covid-19 laufen in Deutschland schon seit über einem Jahr. Mittlerweile sind die Namen der großen Impfstoffhersteller so gut wie allen Deutschen bekannt. Sogar den Impfkritikern bzw. Impfgegnern. Fast jedes Kind kennt Pfizer, Moderna und BioNTech. Doch trotz der enormen Popularität und der täglichen Medienpräsenz zeigt sich besonders die BioNTech-Aktie enorm schwach. 

Erst gestern fiel der Wert mit nur noch 141,80 EUR auf den tiefsten Stand seit Mai 2021 zurück. Seit dem Rekordhoch im August bei 395 EUR ging es hier um unfassbare 64 Prozent abwärts. BioNTech ist damit vom Highflyer zum Sorgenkind mutiert. Dennoch gibt es aus Sicht der Charttechnik berechtigte Hoffnungen, dass hier schon bald eine neue Aufwärtsbewegung starten könnte!

BioNTech Kursverlauf

BioNTech erreicht großes charttechnisches Korrekturziel

Die Aktie von BioNTech war bereits an dieser Stelle am 21. Dezember 2021 im Rahmen der Analyse „BioNTech-Aktie: Wo bleibt der Booster für die Bullen?“ Thema. Als Anspielung auf die Booster-Impfungen, also die 3. Impfungen, wurde gefragt, warum der Aktienkurs so stark fällt, wenn doch die Umsatz- und Gewinnaussichten kaum besser sein könnten. Es wurde eine laufende ABC-Korrektur nach Elliott-Wave erkannt, deren finales Ziel zwischen etwa 160 und 140 EUR liegen könnte. Zuvor wurde allerdings im Rahmen der Welle B ein nochmaliger Anstieg über 300 EUR in Aussicht gestellt.

Mit den jüngsten Tiefs wurde nun das untere Ende dieser Spanne erreicht. Zudem wurde auch das größtmögliche 78,6%ige Fibonacci Korrektur Retracement fast erreicht. Zusätzlich touchiert der Kurse jetzt ebenfalls die untere Trendkanallinie. Der Trendkanal seit dem Allzeithoch rahmt hier die ABC-Bewegung ein.

Trader und Anleger sollten Bodenbildung abwarten

Die BioNTech-Aktie ist sprichwörtlich ausgebombt. Das zeigt sich besonders am RSI-Indikator, der aktuell bei 23 steht und damit einen stark überkauften Zustand anzeigt. Trader und Aktionäre sind hier jetzt verständlicherweise geneigt zuzuschlagen und nachzukaufen. Doch auch bei derart tiefen Kursen besteht immer die Gefahr direkt ins fallende Messer zu greifen. Über 60 Prozent schreien förmlich nach einem Einstieg. Allerdings bedeutet das nicht, dass sich der Kurs theoretisch nicht noch einmal halbieren könnte!

BioNTech Elliott Wave Analyse

Dieses Szenario ist zwar in diesem Fall aktuell in der charttechnischen Gemengelage eher unwahrscheinlich. Dennoch sollten Anleger und Trader hier noch Vorsicht walten lassen und auf eine Kurstabilisierung warten! Der Prognosepfeil zeigt in Richtung 400 EUR Marke. Niemand sollte diesem aber blind folgen und ohne Sinn und Verstand sofort einsteigen.

Idealerweise stoppt der Abwärtstrend von BioNTech jetzt und die Aktie kann wieder zulegen. Ernsthaft einen nicht Zock-orientierten Einstieg sollte jedoch erst erwogen werden, wenn sich ein Tagesschlusskurs über 160/165 EUR zeigt. Dann nämlich wäre mit dem Ausbruch aus dem fallenden Keil ein erster wichtiger Schritt getan, auf dem man aufbauen könnte!

BioNTech-Aktie – Dramatisch!

Der Blick auf das Chartbild der BioNTech-Aktie gestaltet sich derzeit als sehr ungünstig. Zum einen ist zu erkennen, dass bereits seit August letzten Jahres eine abwärtsgerichtete Situation vorherrscht. In diesem Rahmen wurden bereits wichtige kurz- und mittelfristige Trendindikatoren von bullish auf bärisch gedreht. Hinzu kommt noch, dass der langfristig relevante GD200 nun auch unterschritten ist. Dieser konnte noch am 05. November 2021 seine Relevanz aufzeigen, indem der Kurs fasst punktgenau darauf aufsaß und so Oberseite abfederte.

BioNTech-Aktie – Bären haben das Sagen

Zuletzt, also Anfang Januar, wurde der GD200 abermals angelaufen und von den Bären erobert. Des Weiteren ist das am 05. November 2021 entstandene Kurstief von etwa 190 EUR zur Unterseite durchstoßen. Am letzten Handelstag (Freitag letzter Woche) gab es dann noch einmal einen Rutsch unter hohem Volumen gen Süden.

Diese Umstände sind erst einmal als sehr bärisch zu werten. Auch die später noch folgende Trendanalyse zeigt eine negative Situation auf. Als nächst größere Unterstützung kommt die Zone von etwa 120 EUR stark in den Fokus.

Um das Blatt doch noch ins Positive zu drehen, muss zwangsläufig ein Halten in der aktuellen Kurszone von etwa 160 EUR vonstattengehen. Es müssen sich dann steigende Hoch- sowie Tiefpunkte zeigen, um in Richtung der 225er-Marke anzuziehen. Erst darüber hellt die Situation wieder auf.

Fazit – mit Unterschreiten wichtiger Unterstützungen und dem Drehen relevanter Indikatoren, ist die Lage derzeit sehr dramatisch eingetrübt.

Der Heikin-Ashi-Chart von der BioNTech-Aktie (D1)

BioNTech-Aktie Prognose
BioNTech-Aktie | Chart von fxempire

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für die BioNTech-Aktie!

Macd Oszillator: Es wird bei dem oft verwendeten Indikator geschaut, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zudem auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur zwei positiv. Hier muss man davon sprechen, dass dies bärisch ist.

Gleitende Durchschnitte: Nun wird geprüft, ob bei der BioNTech-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind nur 2 steigend. Insofern muss das leider als sehr bärisch bezeichnet werden.

Parabolic SAR Indikator: Als Letztes muss analysiert werden, ob sich der Indikator unterhalb vom Schlusskurs befindet. Falls ja, dann ist ein bestätigter Aufwärtstrend gegeben. Von insgesamt 10 Parabolic SAR Auswertungen ist nicht eine einzig positiv. Das ist mega bärisch, hier drohen weitere Verluste.

Die Auswertung der Trendanalyse

17.01.2022: Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 3 als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 10.00 %. Deswegen wird der Status hier auf „Sehr Bärisch“ gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in die BioNTech-Aktie zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

 

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen gegeben werden. Die Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Pfizer: Der große Gewinner der Corona-Pandemie?

Weltweit explodieren die Infektionszahlen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Die Omikron-Variante des Coronavirus treibt die Inzidenzen in nie gesehene und schwindelerregende Höhen. Nach „Social Distancing“, den Impfungen kommt jetzt ein weiterer Baustein in Sachen Pandemie-Bekämpfung hinzu: Die „Corona-Pillen“, die vor Krankenhausaufenthalten und schweren Krankheitsverläufen schützen sollen. Dem US-Pharmakonzern Pfizer Inc. ist jüngst mit „Paxlovid“ ein Durchbruch gelungen, das aktuell von der EMA auf EU-Zulassung geprüft wird.

Pfizer Aktie Kursverlauf

Pfizer: Potenzmittel, Impfungen und Corona-Pillen

Der Pharmakonzern Pfizer erlangte spätestens 1998 weltweite Berühmtheit. Die damalige Einführung des Potenzmittels Viagra war für das Unternehmen eine Goldgrube. Allein zwischen dem Jahr 2008 und 2018 macht Pfizer damit einen Umsatz von geschätzten 18 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zu den Umsätzen im Zusammenhang mit den Impfungen gegen Covid-19 wirken diese Zahlen jedoch gerade zu lächerlich. 2021 hat Pfizer vorläufig Pfizer Inc.mit Corona-Vakzinen umgesetzt. Die Corona-Pandemie erweist sich als wahre Geldmaschine. Und auch wenn die Pandemie mit Omikron in diesem Jahr ggf. langsam auslaufen könnte, so könnte Pfizer an den voraussichtlichen jährlichen Auffrischungsimpfungen weiter gut verdienen.  

Der Aktienkurs von Pfizer scheint langfristig ausgereizt

Genau diese guten Aussichten treiben die Anleger in diesen Wochen und Monaten scharenweise in die Anteilspapiere. Seit dem Corona-Crash im Frühjahr 2020 konnte die Aktie um über 133 Prozent auf zuletzt über 61 USD zulegen, die im Dezember 2021 erreicht wurden. Im Prinzip kann Pfizer eigentlich nur weiter steigen. Eigentlich.

Pfizer Aktie langfristig

Der Blick auf den langfristigen Chart-Verlauf seit Mitte der 1970er zeigt allerdings ein eher weniger euphorisches Bild. Pfizer befindet sich zwar dicht unter den letzten Rekordhochs. Allerdings wurde der Kursanstieg fast ziemlich genau an der oberen Trendkanallinie des Trendkanals gedeckelt. Investierte Anleger sollten jetzt nicht in Panik ausbrechen. Den Kurs ab jetzt genau beobachten kann jedoch nicht schaden. Besonders dann, wenn es überall heißt, dass das ein sicheres Geschäft mit den Impfungen sei. Nichts ist sicher. Schon gar nicht an der Börse.

Blockbuster sind kein Garant für steigende Kurse

Anleger sollten immer bedenken, dass an der Börse Ausblicke und damit die Zukunft gehandelt werden. Auch vom logischen Denken sollte man sich in diesem Zusammenhang verabschieden. Riskieren Sie mal einen kurzen Blick an den Chart in das Jahr 1998. Also das Jahr, in dem Viagra auf dem Markt gekommen ist. Nach einem kurzen Höhenflug rauschte die Aktie anschließend in den Keller. Erst im Jahre 2009, nach über 75 Prozent Kursverlust, fand Pfizer einen belastbaren Boden. Und das trotz damaliger hoher Umsätze mit Viagra. 

Keine Frage, Pfizer ist aktuell gut aufgestellt und gehört wahrscheinlich monetär betrachtet zu den größten Profiteuren der Corona-Pandemie. Wenn die Impfungen im Verbund mit dem Partnerunternehmen BioNTech eines Tages vielleicht mal nicht mehr so gefragt sein sollten, lässt sich auch weiterhin Geld mit Paxlovid oder ähnlichen Corona-Pillen verdienen. Denn das Virus wird, das ist mittlerweile bekannt, nicht aus der Welt verschwinden.

Rein auf die Aktie bezogen erinnert die aktuelle Situation jedoch etwas an den Hype Ende der 1990er Jahre kurz nach Einführung des besagten Potenzmittels. Es ist daher aktuell möglich, dass das Stimmungshoch bereits hinter uns liegt bzw. kurz davor ist sich zu zeigen. In diesem Fall sollten Pfizer-Fans ab jetzt eng absichern. Denn auch die Corona-Pandemie ist eines Tages vorbei …