Studie – Investitionen am deutschen Immobilienmarkt auf Rekordniveau

Der Umsatz habe in den ersten drei Quartalen ein Rekordvolumen von knapp 61 Milliarden Euro erreicht, teilte die Immobilienberatungsgesellschaft CBRE am Mittwoch mit. Das sei ein Plus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Transaktionsvolumen stieg demnach mit plus 38 Prozent vor allem im Markt für Wohnimmobilien, der mit fast 21 Milliarden Euro auch den größten Teil der Geschäfte vor den Büroimmobilien (18,6 Milliarden) ausmachte. Nicht nur die Nachfrage der Investoren, sondern auch der Nutzer von Immobilien entwickele sich positiv, erklärte der Leiter Immobilienmarktforschung bei CBRE Deutschland, Jan Linsin.

“Die Bürovermietungsmärkte haben die Talsohle durchschritten und es stellt sich wieder eine gewisse Normalität ein, wenngleich das Thema flexibles und hybrides Arbeiten weiter an Bedeutung gewinnt und entsprechend neue Bürokonzepte und -arbeitswelten erfordert”, so Linsin. Die Transaktionen am Investmentmarkt für Büroimmobilien erhöhten sich laut CBRE um drei Prozent. Beim Einzelhandel gingen die Investitionen dagegen in den ersten neun Monaten 2021 noch einmal um 23 Prozent im Vergleich zu dem stark von Corona geprägten Vorjahreszeitraum zurück. Dennoch zeigte sich Linsin insgesamt zuversichtlich: “Der Corona-Knoten platzt und die Menschen wollen zurück ins Büro und in die Einkaufsstraßen, so dass die Städte und deren Immobilien an Bedeutung gewinnen”, sagte der Experte.

VERUNSICHERUNG DURCH PANDEMIE GRÖSSTENTEILS ÜBERWUNDEN

Ähnlich äußerte sich auch der Deutschland-Chef des Immobilienberaters Colliers, Matthias Leube. “Die Verunsicherung der Märkte durch die Pandemie ist größtenteils überwunden”, erklärte Leube. “Die von der Pandemie besonders gebeutelten Assetklassen Einzelhandel und Hotel strahlen zunehmend Optimismus aus.” Bei den Handelsimmobilien waren laut Colliers vor allem Lebensmittelmärkte gefragt, während der Umsatz bei innerstädtischen Geschäfthäusern und Einkaufszentren weiter sehr schwächelt. Investitionen am Markt für Handelsimmobilien haben insgesamt dem Industrie- und Logistikbereich knapp den Rang zwei nach den Büroimmobilien abgelaufen. “Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Krisengewinnern” werde auch weiter zu beobachten sein”, erklärte Christian Kadel, Head of Capital Markets bei Colliers.

Auch für den Endspurt 2021 zeigt sich die Branche optimistisch: “Der deutsche Investmentmarkt steuert auf ein starkes Jahresende zu”, erklärte der Chef von BNP Real Estate Deutschland, Marcus Zorn. Die dynamische Entwicklung der Sommermonate dürfte sogar noch einmal zusätzlich Fahrt aufnehmen. “Solange die Notenbanken kurz- bis mittelfristig keine umfangreichen Zinserhöhungen umsetzen, wird das Anlegerinteresse ungebrochen hoch sein.”

In die Statistiken zu den Investmentmärkten sind auch Großabschlüsse eingeflossen, an denen die Beratungsunternehmen zum Teil selbst beteiligt waren. So begleitete BNP Paribas Real Estate nach eigenen Angaben das Ende Juli bekanntgewordene Milliarden-Geschäft im Frankfurter Bankenviertel. Dabei kauften die Immobilien-Tochter der Allianz und die Bayerische Versorgungskammer (BVK) gemeinsam für 1,4 Milliarden Euro einen der vier im Bau befindlichen Türme des Hochhaus-Komplexes “Four”. CBRE wiederum begleitet den Verkauf von Tausenden Wohnimmobilien in Berlin und Hamburg von dem schwedische Unternehmen Akelius an den ebenfalls schwedischen Rivalen Heimstaden.

 

Internetbank N26 zahlt Millionenstrafe wegen Geldwäsche an BaFin

Ein im Juni wegen verspäteter Geldwäscheverdachtsmeldungen erlassenes Bußgeld in Höhe von 4,25 Millionen Euro sei beglichen worden, teilte das Geldhaus am Dienstagabend mit. Es gehe um weniger als 50 Fälle in den Jahren 2019 und 2020. Alle von der BaFin geforderten Maßnahmen zur rechtzeitigen Meldung verdächtiger Aktivitäten seien umgesetzt worden. Die BaFin gab die Festsetzung des Bußgeldes am Mittwoch bekannt. N26 steht schon seit 2019 im Visier der Behörde wegen mangelhafter Vorbeugung von Geldwäsche. Nun kehrt auch Deutschlandchef Georg Hauer dem Unternehmen den Rücken.

Es ist selten, dass die BaFin eine Bank zur Zahlung einer Millionenstrafe verdonnert. Im vergangenen Jahr verhängte die BaFin Strafen in Höhe von knapp 8,5 Millionen Euro – allerdings entfielen davon nur rund 400.000 Euro auf die Bereiche Bankenaufsicht, Geldwäscheprävention und Versicherungsaufsicht. 2019 waren es in diesen Bereichen sogar nur 125.900 Euro. 2018 waren es für alle für alle Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen zusammen rund 5,5 Millionen Euro. Seit dem Zusammenbruch von Wirecard steht die BaFin stärker in der Öffentlichkeit.

Bereits im Mai hatte die Finanzaufsicht N26 enger an die Kandare genommen und einen Sonderbeauftragten eingesetzt, der seither die Verbesserung der internen Abläufe und IT-Systeme überwacht. Konkret geht es um die Behebung von Mängeln bei der Transaktionsüberwachung und bei der Identifizierung und Verifizierung von Kunden. N26 räumte in diesem Zusammenhang im Mai ein, dass die kriminellen Aktivitäten beim Onlinehandel seit Beginn der Coronapandemie zugenommen hätten. Betrüger manipulierten Dritte, neue Konten zu eröffnen, um diese für betrügerische Zwecke zu verwenden. Nun betonte das Unternehmen, zahlreiche Maßnahmen ergriffen sowie Strukturen und Prozesse etabliert zu haben, die neue Standards in der Branche setzten.

N26 ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen und zählt inzwischen mehr als sieben Millionen Kunden. Das Unternehmen investiert viel und schreibt deswegen Verluste. Seit Monaten macht die Firma immer wieder mit Personalquerelen Schlagzeilen. Für professionelle Strukturen soll auch der im Januar ernannte Finanzchef Jan Kemper sorgen. Nun muss N26 allerdings einen weiteren Abgang verkraften: Deutschlandchef Georg Hauer verlässt das Unternehmen und wechselt als Finanzchef zum Münchner Startup Hawk:AI. Die Firma hilft Finanzinstitutionen mittels Künstlicher Intelligenz unter anderem bei der Geldwäscheprävention. Hauer war bereits vor Monaten selbst als Investor eingestiegen.

An N26 sind unter anderem der deutsche Versicherungskonzern Allianz, der Staatsfonds GIC aus Singapur, der chinesische Internet-Riese Tencent, Earlybird und der deutsch-amerikanische Investor Peter Thiel beteiligt. Das 2013 von Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal gegründete Unternehmen, das bei seinen Investoren bisher 570 Millionen Dollar eingesammelt hat, wird mit 3,6 Milliarden Dollar bewertet. Insidern zufolge verhandelt N26 seit Monaten mit Investoren über eine weitere umfangreiche Geldspritze – einen Börsengang hat Stalf in Gesprächen immer wieder auf die lange Bank geschoben. Zuletzt sollen auch Gespräche mit Spotify-Investor Dragoneer geführt worden sein.

 

Allianz-Vorständin Hunt nach Hedgefonds-Affäre vor Aus

Die Allianz erwäge, “die Nachfolgeplanungen für ihren Vorstand vorzuziehen”, teilte der Konzern am Montag mit. Dabei gehe es auch um die Asset-Management-Sparte, “die aufgrund der Structured-Alpha-Thematik in den USA derzeit vor besonderen Herausforderungen steht”. Der Vertrag der 53-jährigen läuft im kommenden Jahr ohnehin aus. Das “Wall Street Journal” (WSJ) berichtete, Hunt verhandle schon über einen vorzeitigen Abgang.

Der Amerikanerin wird zumindest ein Teil der Verantwortung für das Debakel gegeben, das die Vermögensverwaltungs-Tochter Allianz Global Investors (AllianzGI) mit den Hedgefonds erlitten hat. Etwa 25 institutionelle Investoren in den USA – darunter Pensionsfonds für Staatsbedienstete – haben die Allianz auf sechs Milliarden Dollar verklagt, weil sie im Frühjahr 2020 mit den riskanten, aber angeblich krisensicheren Papieren einen Großteil ihres Einsatzes verloren hatten. Sie werfen der Allianz vor, angesichts der zeitweiligen Panik an den Märkten von ihrer Investmentstrategie abgewichen zu sein. Die Verluste haben auch die Aufsichtsbehörden in den USA und Deutschland und das US-Justizministerium auf den Plan gerufen.

Die Allianz hat bisher keine Rückstellungen gebildet, aber bereits vor erheblichen Ergebnisbelastungen gewarnt. Sie prüft nach eigenen Angaben auch selbst die “Risiko- und Compliance-Prozesse in Bezug auf die Structured Alpha-Fonds, die zum Geschäftsbereich Asset Management gehören”.

Hunt ist seit 2016 im Allianz-Vorstand für die beiden Asset-Management-Töchter Pimco und AllianzGI zuständig. Pimco genießt im Konzern aber relativ große Autonomie, solange die Kalifornier zuverlässig ihre Gewinne in München abliefern. Die kleinere, in Frankfurt ansässige AllianzGI ist in Deutschland eigentlich vor allem für Publikumsfonds bekannt, Hedgefonds wie die in den USA vertriebene “Structured Alpha”-Familie sind für sie eher ein Randgeschäft.

NACHFOLGER SCHON AUSGEGUCKT?

Dem “Wall Street Journal” zufolge wollte Hunt schon gehen, bevor das US-Justizministerium im Mai auf die “Structured Alpha”-Fonds aufmerksam geworden sei. Über die Zeit hätten sich Divergenzen über die Unternehmenskultur angehäuft, zitierte die Zeitung eine mit den Gesprächen vertraute Person. Der Zeitpunkt ihres Abschieds sei aber noch unklar. Hunt hatte ihren Vertrag bereits 2019 nur noch um drei statt der üblichen fünf Jahre verlängern lassen. Dem Blatt zufolge steht ein Nachfolger schon bereit, der aber noch von der Finanzaufsicht BaFin bestätigt werden muss. Die Allianz erklärte, der Aufsichtsrat werde sich auf seiner nächsten regulären Sitzung am 30. September mit den Nachfolgeplänen befassen.

2022 läuft nicht nur Hunts Vertrag aus, sondern auch der ihres Vorstandskollegen Sergio Balbinot, der unter anderem für Süd- und Westeuropa zuständig ist. Er ist nach Vorstandschef Oliver Bäte das dienstälteste Mitglied im Vorstand und hat die Altersgrenze von 62 Jahren bereits überschritten.

 

Allianz-Aktie: Die Lage trübt weiter stark ein!

Mit dem Rückfall wurden relevante Trendindikatoren der Allianz-Aktie von bullisch auf bärisch gedreht. Die im Anschluss folgende Trendanalyse zeigt mit lediglich 3,33 % einen sehr bärischen Status auf. Auch der viel genutzte Macd-Indikator signalisiert einen Bärenmarkt. Hinzu kommt noch, dass ein aufwärts gerichteter Trend, welcher bereits seit März letzten Jahres valide war, gebrochen wurde. Alles in allem ist die Aussicht für dieses Wertpapier derzeit nicht sonderlich positiv.

Allianz-Aktie – weitere Rückgänge wahrscheinlich

Es muss und darf damit gerechnet werden, dass sich weitere Rückgänge einstellen können. Als nächstgrößere Unterstützung kommt leider erst die Zone von etwa 150 EUR in den Fokus. Dort befinden sich relevante Tiefpunkte, welche typischerweise eine Anlaufzone darstellen. Insofern besteht ein Abwärtspotential von etwa 20 % für Allianz.

Um das Chartbild ins Positive zu drehen und Schlimmeres abzuwenden, muss den Bullen zwangsläufig erst einmal eine Trendwende gelingen. Hierzu müsste der abwärtsgerichtete Trend von der Allianz-Aktie aufgelöst und das Bündel aus gleitenden Durchschnitten zurückerobert werden. Unterhalb der gerade besprochenen Widerstände besteht vorerst weiterhin Abwärtsdruck.

Widerstand: SMA38 – 198 | SMA100 – 208 | SMA200 – 207
Unterstützung: letztes Tief – 185 EUR | glatte Marke – 180 EUR

Der Chart (D1) in EUR

Allianz-Aktie Prognose
20.09.2021: Allianz-Aktie – fxempire.de chart

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für die Allianz-Aktie

Gleitende Durchschnitte: Hierbei wird analysiert, ob bei der Allianz die GDs steigend sind. Ein Aufwärtstrend wird durch steigende GDs gekennzeichnet. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur einer steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. Das muss sich definitiv ändern!

Macd Indikator: Bei dem beliebten Oszillator wird nun analysiert, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Auch wird geschaut, ob der Macd über null tendiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nicht eine positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen und muss sich ändern.

HighLow Indikator: Als Letztes wird geschaut, ob höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Denn höhere Hochs und steigende Tiefpunkte kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 HighLows ist nicht ein einziger steigend. Das ist mega bärisch, hier drohen weitere Verluste.

Die Auswertung der Trendanalyse

19.09.2021: Nun zur Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon ist nur ein einziger als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 3,33 %. Deswegen wird der Status hier auf “sehr bärisch” gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in die Allianz-Aktie zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

Detailansicht vom Heikin-Ashi-Chart (D1) in EUR

Allianz-Aktie Prognose
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US-Justizministerium nimmt in Allianz-Ermittlungen Fondsmanager ins Visier

– von Tom Sims und Chris Prentice

Das US-Justizministerium untersucht, ob die Fondsmanager den Investoren gegenüber das Risiko ihrer Anlagen verschleiert hatten, wie drei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Das Ministerium und die Allianz lehnten eine Stellungnahme zu den Ermittlungen ab.

Hintergrund der Untersuchungen ist ein Konflikt, den die Vermögensverwaltungs-Tochter Allianz Global Investors (AllianzGI) mit US-Investoren mehrerer Hedgefonds hat. Die unter dem Namen “Structured Alpha” aufgelegten Fonds hatten Verluste verzeichnet, als die Märkte im ersten Corona-Schock in die Knie gingen. Pensionsfonds und andere Anleger klagen deshalb gegen die Allianz und machen Verluste von bis zu sechs Milliarden Dollar geltend.

Der Allianz-Vorstand warnte Anfang August, dass die mit den Fonds verbundenen Angelegenheiten erhebliche Auswirkungen auf künftige Finanzergebnisse haben könnten. Allianz-Chef Oliver Bäte sagte damals, es sei eine schreckliche Woche für ihn und den Versicherer. Die Vorfälle hätten nichts mit der Allianz-Kultur zu tun. Nicht alles sei perfekt gelaufen im Fondsmanagement, räumte er ein. Auch in Deutschland bekommt es die Allianz wegen des Streits um US-Hedgefonds mit der Finanzaufsicht BaFin zu tun.

Nach Berechnungen der Berenberg-Analysten – die die Allianz-Aktie zum Kauf empfehlen – drohen dem Versicherungskonzern aus München im schlimmsten Fall Schäden von bis zu 6,8 Milliarden Euro, wenn er alle Klagen verliert und zu Strafzahlungen verurteilt wird. Das entspricht in etwa dem gesamten Gewinn des vergangenen Jahres. “Es ist ein massiver Rückschlag für die Allianz”, sagte Ingo Speich, Leiter des Nachhaltigkeitsbereichs beim Allianz-Großaktionär Deka. “Das wirft die Frage auf, inwieweit die Allianz als Versicherer sich im Fondsgeschäft und mit komplizierten Produkten betätigen sollte.”

ANWÄLTE WERFEN ALLIANZ ABRÜCKEN VON STRATEGIE VOR

Kern des Streits mit dem Pensionsfonds aus Arkansas ist die Frage, ob die Fondsmanager alles getan haben, um Verluste zu vermeiden. “Der Hauptvorwurf ist, dass sie von ihrer Investmentstrategie abgerückt sind”, sagte der Anwalt eines Klägers bei einem Treffen mit einem Richter. “Sie haben gesagt, sie handeln nach der Strategie, haben es aber dann nicht getan.” Im Februar 2020 hatte Allianz Global Investors in einer Präsentation über den Fonds mit einem Volumen von damals 15 Milliarden Dollar geschrieben, das Unternehmen sei auf schwere Marktturbulenzen vorbereitet. Ende März wurden zwei Fonds aufgelöst, die Ende 2019 noch zusammen auf einen Wert von 2,3 Milliarden Dollar gekommen waren.

Im Februar 2021 hatten die Anwälte der Allianz angeführt, dass die Pensionsfonds sehr erfahrene Investoren seien, die über die spekulativen Anlagestrategien Bescheid wüssten. Sie könnten es sich leisten, ihr gesamtes Geld zu verlieren. Die Pensionskasse aus Arkansas, die Ende 2019 1,6 Milliarden Dollar in drei Alpha-Fonds angelegt hatte, wechselte mit dem Geld, das noch übrig war, im April zum Allianz-Rivalen Blackrock. Die Allianz lehnte eine Stellungnahme dazu ab, wie viel Geld in den Alpha-Fonds noch vorhanden ist.

 

Europäische Aktienanleger vor US-Jobdaten auf der Hut

Investoren erhofften sich von den Zahlen Hinweise auf den weiteren Kurs der US-Geldpolitik. Viel weniger Jobs als die vorausgesagten knapp 900.000 Stellen wären auf den ersten Blick zwar eine Enttäuschung, sagt Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets. “Sie würden aber auch bedeuten, dass die Notenbank eine Entscheidung über den wenn überhaupt nur sehr langsamen Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik noch einmal weiter nach hinten verschiebt.”

Der Dax notierte mit 15.762 Punkten am Freitag nur minimal im Plus. Der breit gefasste Stoxx600 beendete seine jüngste Rekordjagd vorerst und lag mit 469,97 Zählern knapp unter seiner Bestmarke von 470,23 Punkten. Der Dollar-Index, der den Kurs des Greenback zu wichtigen Währungen widerspiegelt, kletterte im Vorfeld der US-Daten mit 92,40 Stellen auf den höchsten Stand seit einer Woche. Der Euro fiel um 0,2 Prozent auf 1,1805 Dollar zurück.

WANN FÄHRT DIE FED IHRE HILFEN HERUNTER?

Die Debatte über ein Herunterfahren der geldpolitischen Konjunkturhilfen in der US-Notenbank hat zuletzt an Fahrt gewonnen. Viele US-Notenbanker äußerten sich zuversichtlich zur Konjunkturentwicklung in den USA. Die Fed will ihre Geldspritzen im Umfang von 120 Milliarden Dollar pro Monat so lange fortsetzen, bis spürbare weitere Fortschritte auf dem Weg zu Vollbeschäftigung und Preisstabilität erreicht sind.

Unter den Einzelwerten im Dax sorgten vor allem Firmenbilanzen für Bewegung. An der Spitze des Leitindex standen die Aktien der Allianz mit einem Plus von 3,3 Prozent auf 199,30 Euro. Europas größter Versicherungskonzern steckt die Folgen der Unwetterkatastrophen in Europa offenbar locker weg und peilt im laufenden Jahr einen Rekordgewinn an.

Im MDax sorgte die Aussicht auf eine schwächere operative Marge bei HelloFresh-Anlegern für Verdruss. Die Aktien des Kochboxversenders rutschten um bis zu 8,7 Prozent auf 71,24 Euro ab und markierten damit den tiefsten Stand seit zweieinhalb Monaten. Auch bei Auto1 machten die Margen-Ziele den Investoren zu schaffen. Die Titel des Online-Autohändlers verloren mehr als drei Prozent. Infolge von Marketingausgaben und “anhaltend hohen” Investitionen in das operative Geschäft der Marke Autohero soll die bereinigte Ebitda-Marge für das Gesamtjahr bei minus 2,5 bis minus drei Prozent liegen.

RTL NACH REKORDERGEBNIS IM AUFWIND

Zugegriffen haben die Anleger nach einem Rekordergebnis bei RTL. Die im SDax notierten Aktien schossen um mehr als sechs Prozent auf 50,15 Euro in die Höhe. Der Konzern kündigte zudem an, dass die Sendergruppe in Deutschland und das Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr zusammengelegt werden.

In England ermunterte eine erfreuliche Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr die Investoren, bei der Londoner Börse zuzugreifen. Die London Stock Exchange Group (LSE) konnte den Betriebsgewinn dank des Booms bei Börsengängen und des florierenden Wertpapierhandels auf 1,17 Milliarden Pfund (rund 1,4 Milliarden Euro) mehr als verdoppeln. Die Aktien gewannen mehr als fünf Prozent.

 

Fonds-Streit lastet auf Allianz – “Schreckliche Woche”

– von Alexander Hübner

Drohende Milliardenlasten aus Klagen von US-Pensionsfonds drücken auf seine Stimmung: “Es war eine schreckliche Woche für uns – und für mich persönlich”, sagte Bäte am Freitag bei der Vorlage der Quartalszahlen. Rund sechs Milliarden Dollar fordern die Investoren für ihre Verluste mit Hedgefonds, die die Vermögensverwaltungs-Tochter Allianz Global Investors aufgelegt hatte. Der Rechtsstreit hat sogar das US-Justizministerium auf den Plan gerufen, was Schlimmes befürchten lässt. “Dieses Event wird Spuren hinterlassen, aber die Allianz nicht von ihrem Weg abbringen”, sagte Bäte. Operativ ist Europas größter Versicherer trotz der Unwetterserien in und um Deutschland auf Rekordkurs.

900 Millionen Euro muss die Allianz für die Folgen der Flut-Katastrophe im Rheinland, der Eifel und angrenzenden Regionen an die Kunden zahlen. Mehr als die Hälfte davon kann sie an die Rückversicherer abwälzen, 400 Millionen davon bleiben bei ihr selbst hängen, wie Finanzchef Giulio Terzariol sagte. Schon im zweiten Quartal hatten Hagel und Stürme mit 600 Millionen Euro zu Buche geschlagen. Doch das steckt die Allianz locker weg: Das operative Ergebnis werde zum Jahresende wohl zwischen zwölf und 13 Milliarden Euro liegen, in der oberen Hälfte der bisherigen Zielspanne und über dem Bestwert von 11,9 Milliarden Euro aus dem Jahr 2019. Im Corona-Jahr 2020 war der Betriebsgewinn auf 10,8 Milliarden geschrumpft.

Mögliche Rückstellungen für die Milliardenrisiken in den USA würden daran nichts ändern – sie schlagen sich erst im Nettogewinn nieder. Bisher hat die Allianz aber nichts dafür reserviert – zu unwägbar ist der Schaden. Doch das ist nur eine Frage der Zeit. Gegen die 25 bisher eingereichten Klagen will sich die Allianz zivilrechtlich zur Wehr setzen. Die riskanten “Structured Alpha”-Hedgefonds, in die unter anderen Pensionsfonds für Lehrer und den öffentlichen Nahverkehr in New York investierten, hatten Verluste erlitten, als die Märkte im ersten Corona-Schock in die Knie gingen. In ihnen steckten rund acht Milliarden Dollar. Die Kläger werfen den Fondsmanagern vor, von ihrer Strategie abgewichen zu sein. Was die Wertpapieraufsicht SEC und das US-Justizministerium davon halten, ist noch unklar. Es gehe darum, die Angelegenheit “so zeitnah und konsequent wie möglich aus der Welt zu kriegen”, sagte Bäte auf die Frage nach einem möglichen Vergleich.

Nachdem die Allianz-Aktie zu Wochenbeginn eingebrochen war, nahm Bäte die Quartalszahlen zum Anlass, sich außerplanmäßig selbst vor den Journalisten zu Wort zu melden. Sonst überlässt er dabei seinem Finanzvorstand das Feld. Allianz Global Investors, die eher für risikoarme Publikumsfonds bekannt ist, habe schon vor der Corona-Krise begonnen, ihre Fondspalette zu durchforsten und einige Investmentstrategien aufzugeben, sagte Bäte. Hedgefonds seien ein extremer Sonderfall und überhaupt nicht repräsentativ für Allianz Global Investors. “Wir werden das zum Anlass nehmen, nochmal alles gegen den Strich zu bürsten”, kündigte er an.

AKTIENRÜCKKAUF BESÄNFTIGT AKTIONÄRE

Die Allianz-Aktionäre ließen sich von den Quartalszahlen etwas besänftigen; die Anteilsscheine legten am Freitag drei Prozent zu. Denn der Versicherer legte einen Gewinnsprung hin, nachdem die Belastungen der Corona-Pandemie wegfielen. Von April bis Juni erwirtschaftete die Allianz ein operatives Ergebnis von 3,3 Milliarden Euro, das 29 Prozent höher ausfiel als ein Jahr zuvor und die Analystenerwartungen bei weitem übertraf. Der Nettogewinn stieg sogar um 46 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro.

Ein Zeichen wachsender Zuversicht setzt die Allianz mit der Wiederaufnahme der Aktienrückkäufe. Im April 2020 hatte sie sie auf Druck der Finanzaufsicht BaFin gestoppt, die die Versicherer angehalten hatte, in der Krise besser das Geld zusammenzuhalten. Nun gaben die Aufseher wieder grünes Licht. Bis Ende des Jahres will die Allianz zunächst eigene Aktien für 750 Millionen Euro kaufen und damit den Rest des Rückkaufprogramms nachholen, das sie auf halbem Weg abgebrochen hatte. Bäte bekräftigte auch das Versprechen, dass die Dividende mindestens stabil bleiben soll, unabhängig von den Folgen der Hedgefonds-Affäre für den Gewinn.

Die Anleger bei den Vermögensverwaltern Pimco und Allianz Global Investors ließen sich von den Schlagzeilen nicht stören: Sie steckten von April bis Juni netto 26 Milliarden Euro in die Fonds. Alle drei Sparten steigerten den Gewinn. Der Umsatz, die Summe aus Versicherungsprämien und Fondsgebühren, stieg um elf Prozent auf 34,3 Milliarden Euro. Umsatztreiber war im Quartal die Leben- und Kranken-Sparte, die mehr fondsgebundene Policen verkaufte. In der Sachversicherung lobte Terzariol den “Fokus auf Zeichnungsdisziplin und Produktivität”. Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich auf 93,3 (Vorjahr: 95,5) Prozent. Die Industriesparte AGCS kehrte mit Hilfe von Preiserhöhungen in die Gewinnzone zurück.

 

Milliarden-Streit um Hedgefonds erschreckt Allianz-Anleger

Die Aktien des größten europäischen Versicherers gaben am Montag bis zu zehn Prozent nach und steuerten auf den größten Tagesverlust seit dem Börsen-Crash vom März 2020 zu. Aus dieser Zeit zu Beginn der Corona-Krise rührt auch der Ärger her, den die Vermögensverwaltungs-Tochter Allianz Global Investors (AllianzGI) mit US-Investoren mehrerer Hedgefonds hat, die sie unter dem Namen “Structured Alpha Fonds” aufgelegt hatte. Diese hatten Verluste erlitten, als die Märkte im ersten Corona-Schock in die Knie gingen. Klagen von Pensionsfonds und anderen Anlegern gegen die Allianz summieren sich Gerichtsunterlagen zufolge inzwischen auf fast sechs Milliarden Dollar, wie eine mit den Verfahren vertraute Person sagte.

Inzwischen steht die Allianz deshalb von verschiedenen Seiten unter Druck: Nach der US-Wertpapieraufsicht SEC hat sich auch das Justizministerium der USA in die Angelegenheit eingeschaltet. Das wiederum hat den Vorstand des Münchner Versicherungsriesen auf den Plan gerufen. Man sei “zu dem Schluss gekommen, dass ein relevantes Risiko besteht, dass die mit den ‘Structured Alpha Fonds’ verbundenen Angelegenheiten erhebliche Auswirkungen auf künftige Finanzergebnisse der Allianz haben könnten”, warnte der Vorstand am Sonntagabend.

Im Gewinn schlägt sich das trotzdem zunächst nicht nieder. Um eine Rückstellung bilden zu können, müsste die Allianz den drohenden Schaden halbwegs konkret abschätzen können – doch dazu sehe man sich derzeit nicht in der Lage, hieß es in der Mitteilung. Bis man klarer sehe, werde der Rechtsstreit die Allianz-Aktie belasten, auch wenn der Versicherer die Belastungen verkraften könne, schrieben die Analysten von JPMorgan am Montag. Die Allianz legt am Freitag (6. August) ihre Geschäftszahlen für das zweite Quartal vor. Sie peilt für das laufende Jahr bisher einen operativen Gewinn von 11 bis 13 Milliarden Euro an. Mit Spannung erwarten Investoren, ob sie die Aktienrückkäufe wieder aufnimmt, die in der Corona-Krise auf Druck der Aufsicht ausgesetzt wurden.

BIS ZU 97 PROZENT VERLOREN

Die meisten der “Structured Alpha”-Verfahren sind in New York anhängig. Zu den Klägern gehört neben dem Pensionsfonds für Lehrer im US-Bundesstaat Arkansas (ATRS) auch der Fonds für rund 70.000 Mitarbeiter der New Yorker Verkehrsgesellschaft Metropolitan Transport Authority (MTA). Sie werfen der AllianzGI vor, bewusst von der Strategie abgewichen zu sein, die Fonds mit Optionen gegen einen kurzfristigen Absturz an den Finanzmärkten abzusichern. Mit einem der Hedgefonds erlitten die Anleger laut den Klagen einen Verlust von 97 Prozent. Zwei Fonds hatte die AllianzGI nach den Verlusten sogar liquidiert.

Nun untersucht laut Allianz auch das US-Justizministerium den Fall und hat Informationen von dem Versicherer angefordert. “Die Allianz kooperiert vollumfänglich mit der SEC und dem DOJ bei deren Ermittlungen und hat umgehend eine eigene Überprüfung der Angelegenheit eingeleitet”, hieß es in der Mitteilung. Ein Sprecher von AllianzGI hatte die Vorwürfe vergangenes Jahr als “rechtlich und faktisch unzutreffend” zurückgewiesen, seien die Pensionsfonds doch professionelle Anleger, die Fonds mit einem höheren Rendite-Risiko-Profil gekauft hätten. Diese sollten bis zu zehn Prozent höhere Renditen bringen als der S&P-500-Index. AllianzGI war in einer eigenen Untersuchung zu dem Schluss gekommen, dass die Verluste “nicht das Ergebnis einer fehlerhaften Portfolio-Investmentstrategie oder Fehlern im Risikomanagement” waren.

 

Europas Börsen auf Erholungskurs – Allianz auf Talfahrt

“Wenn die Käufer jetzt dranbleiben, ist die Chance für einen Ausbruch nach oben in Richtung Allzeithoch sehr gut”, sagte Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets.

Den Dax bremste am Montag allerdings ein Kursrutsch des Index-Schwergewichts Allianz aus. Der deutsche Leitindex hinkte mit einem Plus von 0,1 Prozent auf 15.563 Punkte im europäischen Vergleich hinterher. Der EuroStoxx50 gewann 0,6 Prozent auf 4112 Zähler, während der breit gefasste Stoxx600 mit 465,84 Stellen sogar ein Rekordhoch erreichte.

Während der laufenden Bilanzsaison höben Analysten ihre Prognosen für europäische Firmen erneut kräftig an, schrieben die Anlagestrategen der Bank Morgan Stanley. “Europa erfreut sich der größten Gewinnrevisionen aller Regionen weltweit.” Auch Mark Haefele, Chef-Anleger der Vermögensverwaltung der Bank UBS, sieht die Wirtschaft und Aktienmärkte dank der Erholung von den Folgen der Coronavirus-Pandemie auf einem guten Weg.

CHINA-DATEN DRÜCKEN ÖLPREIS – DROHENDER STREIK TREIBT KUPFER

Nach enttäuschenden chinesischen Konjunkturdaten zweifelten Rohöl-Anleger diese optimistische Einschätzung jedoch an. Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 1,2 Prozent auf 74,52 Dollar je Barrel (159 Liter). Der Einkaufsmanager-Index der chinesischen Industrie lag im Juli nur noch knapp über dem Niveau, das Wachstum signalisiert. Die Volksrepublik sei der Motor der wirtschaftlichen Erholung in Asien, sagte Analyst Edward Moya vom Brokerhaus Oanda. Wenn die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft weiter schwächele, verdüsterten sich die Aussicht für die globale Konjunktur.

Kupfer-Anleger spekulierten dagegen darauf, dass die Regierung in Peking mit zusätzlichen Investitionen gegensteuern werde, sagte Gianclaudio Torlizzi, Partner der Beratungsfirma T-Commodity. Andere Börsianer verwiesen auf mögliche Liefer-Ausfälle, nachdem die chilenische Bergarbeiter-Gewerkschaft im Tarifstreit bei der weltgrößten Mine Escondida das jüngste Angebot des Betreibers BHP zurückgewiesen und sich für einen Streik ausgesprochen hatte. Kupfer verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 9777 Dollar je Tonne.

DROHENDE NEUE BELASTUNGEN SETZEN ALLIANZ ZU

Am deutschen Aktienmarkt rückte Allianz ins Rampenlicht. Der Versicherer befürchtet Zusatz-Belastungen in einem milliardenschweren Streit mit US-Fonds, in den sich nun auch das US-Justizministerium eingeschaltet hat. Dies werde den Kurs sicher für längere Zeit belasten, schrieben die Analysten der Bank JPMorgan. Allerdings könne der Konzern dank seiner breiten Geschäftsbasis eventuelle Belastungen aus diesem Streit abfedern. Allianz-Titel steuerten dennoch mit einem Minus von knapp zehn Prozent auf den größten Tagesverlust seit dem Börsen-Crash vom März 2020 zu.

Die Titel von FlatexDegiro brachen zeitweise um gut 17 Prozent ein und verbuchten den größten Kurssturz der Firmengeschichte. Das Kundenwachstum des Online-Brokers habe sich stärker verlangsamt als erwartet, monierte Analyst Frederik Jarchow vom Bankhaus Hauck & Aufhäuser. Gleichzeitig sei die Zahl der abgewickelten Transaktion überraschend deutlich geschrumpft. An den längerfristigen Wachstumsaussichten für die Branche ändere sich dadurch aber nichts.

In London reagierten Investoren erleichtert auf die Geschäftszahlen der HSBC, deren Aktien bis zu zwei Prozent gewannen. “Das Worst-Case-Szenario eines Anstiegs der faulen Kredite ist nicht wahr geworden”, sagte Analystin Susannah Streeter vom Brokerhaus Hargreaves Landsdown. Daher habe die Bank einen Teil ihrer Rückstellungen für diese Risiken auflösen können.