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Weniger Risikokosten – VW-Finanzsparte mit Gewinnsprung

Im ersten Quartal erhöhte sich das operative Ergebnis um knapp 39 Prozent auf 908 Millionen Euro, wie der Absatzfinanzierer des Wolfsburger Konzerns am Montag mitteilte. Dazu beigetragen habe auch ein stetig wachsender Vertragsbestand. Für das Gesamtjahr blieb die VW-Finanzsparte aber bei ihrer bisherigen Prognose: Wegen der durch die Corona-Pandemie noch nicht abzuschätzenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung werde weiterhin mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau gerechnet. Das operative Ergebnis war 2020 um fünf Prozent auf 2,8 Milliarden Euro geschrumpft.

Im ersten Quartal musste Volkswagen Financial Services in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rückgang der Neuverträge um 17,6 Prozent hinnehmen, was die Firma mit Sitz in Braunschweig auf Corona-Beschränkungen zurückführte. Dagegen konnte die Zahl der Neuverträge in China um 54 Prozent, in Italien um rund 53 und in den USA um 19 Prozent gesteigert werden. Insgesamt haben sich die Vertragszugänge gegenüber dem Vorjahreszeitrum demnach um zwei Prozent auf 1,9 Millionen Stück erhöht. Der Vertragsbestand beläuft sich auf 21,9 Millionen Verträge, ein Plus von 1,3 Prozent.