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Schweizer Börse gibt nach – Anleger verkaufen Novartis und UBS

Der Leitindex SMI sank um weitere 0,7 Prozent auf 11.087 Punkte. Vor der US-Zinsentscheidung scheuten Investoren vor dem Aufbau neuer Positionen zurück. Zudem lasteten kräftige Kurseinbussen des Schwergewichts Novartis und der Grossbank UBS auf den Index.

Die Novartis-Aktien verloren 1,8 Prozent. Die Corona-Pandemie hat dem Pharmakonzern den Jahresauftakt verhagelt, Konzernumsatz und -gewinn sanken im ersten Quartal. Novartis hält zwar an der Jahresprognose fest, doch bei der Generika-Tochter Sandoz dürfen die Verkäufe dieses Jahr zurückgehen

Die UBS-Anteile ermässigten sich um 1,9 Prozent. Der Kollaps des Hedgefonds Archegos Capital kostet das grösste Schweizer Geldhaus im ersten Quartal 774 Millionen Dollar – deutlich mehr als Experten erwartet hatten.

Zu den Gewinnern dagegen gehörte ABB mit einem Kursplus von 1,2 Prozent. Der Elektrotechnikkonzern bringt einen möglichen Börsengang seines Geschäfts mit Ladetechnik für Elektroautos auf den Weg.