Französische Aktien nach Anschlag niedriger

Französische Aktien sind nach dem terroristischen Anschlag niedriger. Der CAC 40, der bereits Macrons Führung in dem Präsidentschaftsrennen feierte, hat sich nach der terroristischen Schießerei in Paris am Donnerstag korrigiert. Es wird jetzt befürchtet, dass Le Pens Chancen sich in diesem bereits sehr engen Rennen der besten vier erhöht haben. Der CAC 40 ist im frühen Handel unten, während der FTSE 100 und DAX leichte Gewinne erzielen, nach den verbesserten Märkten in Asien und den USA. Französische 10-Jahres-Renditen fallen weiter und die Spreads über den deutschen Vergleichsindex verengten sich leicht im frühen Handel, aber die Ereignisse sind eine Erinnerung daran, dass die Wahl am Sonntag weit offen bleibt.

Der Anschlag von Paris hat den französischen Wahlkampf eröffnet. Isis hat die Verantwortung für den Anschlag in Paris am Donnerstagabend übernommen, als ein Terrorverdächtiger einen Polizisten tötete und zwei weitere schwer verwundete, bevor er selbst von der Polizei erschossen wurde. Der Angreifer war gerade aus dem Gefängnis entlassen worden, nachdem er für drei Mordversuche 2001 verurteilt worden war, aber er war angeblich nicht auf der Liste der Menschen, die als Bedrohung für die nationale Sicherheit angesehen werden. Die Polizei sucht jedoch nach einem zweiten Verdächtigen nach einem Tipp der belgischen Sicherheitsbeamten. Der scheidende Präsident Hollande sagte, dass er überzeugt sei, die Attacke sei eine „terroristische Handlung“, und der Vorfall könnte die bereits jetzt rechtslastige Wahl am Sonntag neu öffnen. Vor der Attacke sah diese nach einem engen Rennen vierer Favoriten mit Macron in Führung aus.

Französischer EMI stärker als erwartet

Der französische EMI war höher als erwartet, mit der Produktionslesung bei 55.1 von vorherigen 53.3 und die Dienstleistungen höher auf 57.7 von 57.5. Der Oster-Effekt kann das Bild etwas verzerrt haben, aber die allgemeine Verbesserung der Gesamtlesung auf 57.4 von 56,8 bestätigt, dass die Wirtschaftsleistung Frankreichs schließlich aufholt.

Die deutschen EMIs waren gemischt, mit der Produktionslesung etwas höher als erwartet, aber immer noch zurückfallend auf 58.2 von 58.3. Die wirkliche Enttäuschung waren die Zahlen bei der Dienstleistung, die auf 54.7 von 55.6 im Vormonat zurückfielen. Der Ostereffekt und die Wirkung des kalten Wetters in diesem Monat haben die Zahlen eventuell etwas beeinflusst und die Gesamtlesung von 56.3 verweist immer noch auf eine anhaltend kräftige Expansion, auch wenn sie nicht direkt unter den Märzzahlen ist.

Die März Einzelhandelsumsätze für UK fielen mehr als erwartet, um 1,8 % im Monatsvergleich und kehrten damit das Wachstum um 1,7 % im Monatsvergleich im Februar um. Die mittlere Erwartung waren bescheidenere 0,3 % Monatsvergleich Kontraktion. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl um 1,7 %, etwas über den 1,6 % im Jahresvergleich im vorherigen Monat. In den drei Monaten bis März sank der Umsatz um 1,4 % gegenüber dem Vorquartal, was der erste Quartalsrückgang seit 2013 ist. Das ONS Statistikbüro verwies auf höhere Preisen als Hauptgrund.

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