ARCHIV: Borussia Dortmunds niederländischer Trainer Peter Bosz und das Mannschaftsmaskottchen "Emma" posieren beim offiziellen Mannschaftsfoto

Einschränkungen durch Corona belasten Borussia Dortmund

Düsseldorf (Reuters) – Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund will nach Verlusten durch die Corona-Beschränkungen spätestens 2023/24 wieder schwarze Zahlen schreiben.

“Wir wollen dann auch wieder eine Dividende zahlen”, betonte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Freitag bei der Vorlage der Bilanz für das Geschäftsjahr 2021/2022. Operativ (Ebitda) konnte der Konzern sein Ergebnis zwar auf 80,8 Millionen Euro von zuvor 39 Millionen verbessern. Unter dem Strich blieb jedoch ein Fehlbetrag von 35,1 Millionen Euro nach einem Verlust von 72,8 Millionen Euro vor Jahresfrist. Den Umsatz verbesserte der börsennotierte Verein auf 351,6 von 334,2 Millionen Euro.

Wegen der Corona-Beschränkungen sei das Stadion nur zu 40 Prozent ausgelastet gewesen, sagte Watzke. 60 Prozent der Tickets hätten nicht verkauft werden dürfen. Neben den Einbußen im Spielbetrieb seien auch die Einnahmen aus der TV-Vermarktung rückläufig gewesen. Eine Prognose für das neue Geschäftsjahr traute sich Watzke nach nun drei verlustreichen Jahren nicht zu. Er hoffe aber, dass es nicht wieder zu solchen Beschränkungen durch Corona kommen werde wie zuletzt.

Der Manager wies Spekulationen zurück, wonach Weltfußballer Cristiano Ronaldo nach Dortmund wechseln könnte. Das sei zwar eine charmante Idee und er liebe diesen Spieler. “Es gibt aber keinen Kontakt und deshalb auch keinen Transfer.”

(Bericht von Tom Käckenhoff und Christian Götz, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)