ARCHIV: Rice Powell, Konzernchef von Fresenius Medical Care, spricht zu den Medien während der Jahrespressekonferenz des Unternehmens am Hauptsitz in Bad Homburg, Deutschland, 20. Februar 2019. REUTERS/Kai Pfaffenbach

Dialysekonzern FMC verkleinert Vorstand

Frankfurt (Reuters) – Der Dialysekonzern Fresenius Medical Care verschlankt seinen Vorstand.

Dieser wird von acht auf dann fünf Mitglieder verkleinert, wie die Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius am Mittwoch mitteilte. Die Manager Harry de Wit, Vorstand für die Region Asien-Pazifik, Produktionsvorstand Kent Wanzek und Olaf Schermeier, verantwortlich für Forschung und Entwicklung, werden in das Executive Committee, das oberste Leitungsgremium direkt unterhalb des Vorstands, wechseln. Damit wird die Besetzung des Vorstands an das neue Betriebsmodell angepasst, das 2023 eingeführt werden soll, wie FMC erklärte. Rice Powell bleibt Vorstandschef, Finanzchefin Helen Giza wird zusätzlich die Rolle des Chief Transformation Officer (CTO) übernehmen.

FMC hatte Anfang November angekündigt, auf ein einfacheres Betriebsmodell umstellen zu wollen, wodurch die Kosten deutlich sinken sollen. Künftig will FMC sein Betriebsmodell auf nur noch zwei weltweite Segmente ausrichten. In einem wird das bisher dezentralisierte Geschäft mit Produkten für Dialysezentren, die Heimdialyse und Intensivmedizin gebündelt. Das andere Segment umfasst das Geschäft mit Gesundheitsdienstleistungen, das rund 80 Prozent des Konzernumsatzes ausmacht. Rund 5000 der über 125.000 Arbeitsplätze fallen weltweit weg.