Das Logo des deutschen Modehauses Hugo Boss auf einem

Boss-Chef will mit Zukauf weiterer Marken Modekonglomerat aufbauen

(Berichtigt Tippfehler im ersten Satz des zweiten Absatzes)

“Wir verfolgen einen Plattformansatz, der es uns ermöglicht, auch durch Zukäufe weiter zu wachsen”, sagte der 59-Jährige dem “Manager Magazin” laut Vorabbericht. “In Europa gibt es im Premiumbereich anders als in den USA noch keine größeren Spieler.” Daher sehe er hier Potenzial. “Wir haben mit Boss und Hugo bereits zwei starke Marken, die sich sehr gut ergänzen lassen.”

Grieder erklärte zudem, dass entgegen anders lautenden Berichten kurzfristig wohl keine Investoren bei Boss einsteigen. “Das steht meines Erachtens zur Zeit nicht zur Debatte.”

Der ehemalige Tommy-Hilfiger-Chef will den für seine Herrenanzüge bekannten Modekonzen auf Wachstum trimmen und dafür tief in die Tasche greifen. Allein für den Ausbau des Online-Geschäftes und die Erneuerung des stationären Einzelhandels will er 500 Millionen Euro in den kommenden Jahren in die Hand nehmen; 100 Millionen sind für Marketing vorgesehen und 150 Millionen für Digitalisierung.