BASF verzehnfacht Gewinn – Prognose erhöht

Die Ludwigshafener erhöhten am Freitag bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr ihre Ziele deutlich. Vorstandschef Martin Brudermüller erwartet nun für 2021 einen Umsatzanstieg auf 74 bis 77 (bislang 68 bis 71) Milliarden Euro. Der Betriebsgewinn (Ebit vor Sondereinflüssen) soll auf 7,0 bis 7,5 (bisher: 5,0 bis 5,8) Milliarden zulegen.

Im Vorjahr hatte die Corona-Pandemie den weltgrößten Chemiekonzern noch schwer gebeutelt, nun profitiert er von der Erholung wichtiger Branchen wie der Autoindustrie. Zwischen April und Juni wuchs der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 55,8 Prozent auf 19,75 Milliarden Euro, wie BASF auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Der Betriebsgewinn verzehnfachte sich auf 2,35 Milliarden Euro von 226 Millionen. Analysten hatten Konzernangaben zufolge im Schnitt nur mit knapp zwei Milliarden Euro Gewinn gerechnet und auch beim Umsatz übertraf der Dax-Konzern die Analystenerwartungen von 17,2 Milliarden Euro klar. Das schob die BASF-Aktie an, die am Freitagnachmittag gut 3,8 Prozent gewann.

Das komplette Zahlenwerk will BASF am 28. Juli präsentieren.

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