Goldbarren

Neuer Goldrausch in Neuseeland

Da diese Anlage als krisensicher wahrgenommen wird, haben die Menschen vermehrt in das Edelmetall investiert, sodass der Goldpreis Anfang März zeitweise über $2000 pro Freiunze (31.1g) angestiegen ist.

Für diese Goldliebhaber gibt es nun gute Nachrichten: Auf der Südinsel von Neuseeland wird aktuell sowohl von Firmen wie auch von Privatpersonen wieder vermehrt nach dem kostbaren Gut gesucht, denn dort werden noch weitere Reserven vermutet.

Das neuseeländische Ministerium für Wirtschaft, Innovation und Beschäftigung (Ministry of Business, Innovation and Employment (MBIE)) berichtet von deutlich mehr Anträgen für die Prospektion (Erkundung), die Exploration (Erschließung) und den Abbau von Gold. 84 dieser Anträge wurden bereits genehmigt, 136 weitere stehen noch aus.

Bereits im Jahre 1861 hatte ein Goldfund in der Region Otago einen regelrechten Rausch ausgelöst und tausende Goldsucher angelockt. Der Bergmann und spätere Farmer Thomas Gabriel Read (1824/26-1894) war am 25. Mai 1861 in einem Gebiet nahe der Stadt Lawrence, das heute nach ihm selbst Gabriel’s Gully benannt ist, fündig geworden.

Nur mit Spaten, Schüsseln und einem Fleischermesser ausgerüstet, entdecke er innerhalb weniger Stunden 7 Unzen (ca. 200g) sauberes Gold. Noch im Juli desselben Jahres konnte er weitere Vorkommen im Waitahuna Feld auskundschaften. Reads Erfolg bewirkte einen großen wirtschaftlichen Aufschwung, sowohl für die Region Otago als auch für Neuseeland insgesamt.

Zu Hochzeiten des Goldfiebers strömten über 1000 Enthusiasten am Tag nach Otago, sodass sich die Bevölkerung dort schon in der zweiten Hälfte des Jahres mehr als verdoppelt hatte. Mitte der 1860er Jahre erreichte der Goldrausch seinen Höhepunkt, danach ebbten die Besucherzahlen ab.

Zudem rissen ab 1869 immer mehr große Bergbaufirmen die Kontrolle über die Goldfelder an sich und verdrängten nach und nach auch die letzten Glücksritter – oder stellten sie offiziell als Bergarbeiter ein.

Inzwischen finden sich Anzeichen, dass die Goldader in Central Otago noch nicht durch den Goldrausch zwischen 1861 und 1863 erschöpft wurde. Experten führen dies darauf zurück, dass die Abbautechniken damals nicht so effizient waren wie heute, und vermuten daher, dass in den alten Abbaustätten noch viel Potenzial steckt.

Diese Vermutung fällt nun bei Privatleuten wie auch bei professionellen Bergbaufirmen auf fruchtbaren Boden. Letztere sind bereits dabei, nach Möglichkeiten für den Aufbau neuer Minen zu suchen. Platzhirsch ist momentan allerdings die OceanaGold Corporation, die mit der Macraes Mine die größte und ertragreichste Goldmine Neuseelands betreibt.

Seit 1990 wurden dort mehr als 2 Millionen Unzen Gold (170000 Unzen pro Jahr) gefördert und die Prognosen für den weiteren Abbau sind gut.

Gut ist auch die aktuelle Entwicklung am Goldmarkt, die sich vorbildlich an unsere Primärerwartung hält. Von dem bereits erwähnten Hoch bei über $2000 von Anfang März hat sich der Preis in der laufenden übergeordneten Korrektur schrittweise immer weiter nach unten gearbeitet und ist gerade in unserer grünen Zielzone kurz vor der wichtigen Unterstützungslinie bei $1888 angekommen.

Diese sollte er im weiteren Verlauf zunächst kurzzeitig und schließlich, nach einer Gegenbewegung in die orangene Zone, nachhaltig unterschreiten. Wer hier also – entweder neu oder weiter – investieren möchte, sollte unser Gold-Update buchen und kann dann unsere Berechnungen und bunten Zielzonen als Orientierung für das Hinterlegen von Handelspositionen nutzen.

https://www.fr.de/wirtschaft/neuseelands-goldrausch-91495174.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Otago_(Region)

https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Gabriel_Read

https://de.wikipedia.org/wiki/Goldrausch_in_Otago