Near Protocol

NEAR Protokoll: fehlgeschlagener Angriff kostet Hacker 2,5 ETH

Laut Alex Shevchenko, dem CEO von Aurora Labs, wurde die Rainbow Bridge des Near Protocol am 1. Mai angegriffen. Dem Hacker gelang es nicht, das Geld zu stehlen und er verlor sogar 2,5 ETH.

Shevchenko weist darauf hin, dass die Angriffe auf das Nahprotokoll noch teurer werden, wenn weitere Maßnahmen ergriffen werden.

Hacker Angriff

Er veröffentlichte auch die Adresse des Hackers, der seinen Angriffsversuch startete, indem er ETH über Tornado Cash schickte. Alles begann am 1. Mai, als der Angreifer einen Vertrag ausrollte, um Geld einzuzahlen und ein Relay auf Rainbow Bridge zu werden.

Die Idee war, gefälschte Thin-Client-Blöcke an das Netzwerk zu senden, um die Bots zu überlasten und sie zum Absturz zu bringen.

Kurz darauf entdeckte ein Watchdog der Brücke, dass der eingereichte Block nicht in der Blockchain des NEAR Protocol war und führte eine experimentelle Transaktion auf Ethereum durch.

Rainbow Bridge ist eine kettenübergreifende Brücke, die es Nutzern ermöglicht, Vermögenswerte zwischen Ethereum-, NEAR- und Aurora-Netzwerken zu übertragen. Sie wurde von Aurora Labs entwickelt und bietet ein hochwertiges Benutzererlebnis.

In den letzten Monaten gab es immer mehr Angriffe. Der größte war der Hackerangriff auf die Ronin-Brücke, bei dem 620 Millionen Dollar gestohlen wurden.

Sicherheitsbedenken: Immer mehr Angriffe

Aufgrund der großen Menge an Kapital, über die er verfügt, ist der DeFi-Markt eines der beliebtesten Ziele von Hackern. Allein im ersten Quartal 2022 haben Hacker über 1,22 Milliarden US-Dollar von dezentralen Finanzplattformen gestohlen. Diese Zahl ist achtmal so hoch wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Entwickler sollten sich mehr denn je auf die Sicherheit konzentrieren. Je mehr Geld fließt, desto größer ist die Verlockung für Hacker, ihre Angriffspläne auszuführen. Sicherheitsmaßnahmen und Tests sind für den langfristigen Erfolg von entscheidender Bedeutung.