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Märkte im Blick: DAX, Gold, Bitcoin, Brent-Öl, …

Aktien

An den Aktienmärkten sorgten in der vergangenen Woche vor allem die chinesischen Regulierungsbehörden für schlechte Stimmung. Zum Wochenstart kündigten diese an, dass Unternehmen, die Lehrprogramme für die Schulen anbieten künftig keine Gewinne mehr erzielen dürften. Diese weitere Regulierungsattacke ließ die Indizes in China und Hongkong einbrechen und mit neuen Jahrestiefs in Bärenmärke nach klassischer Wall-Street-Definition (20% Verlust vom Rallyhoch) übergehen.

Die US-Notenbank hielt auf ihrer Sitzung wie allgemein erwartet die Geldschleusen weit geöffnet. Jerome Powell lieferte noch keine konkreten Signale in Richtung einer Reduktion der Anleihekäufe (Tapering) in Höhe von derzeit 120 Milliarden USD monatlich. Allerdings werteten Marktbeobachter die Aussage der Notenbanker, dass die Wirtschaft „Fortschritte auf dem Weg“ zu den anvisierten Beschäftigungs- und Inflationszielen gemacht habe, als erstes vorsichtiges Signal für einen solchen Schritt. Die meisten Experten dürften derzeit das vierte Quartal als möglichen Startpunkt im Auge haben.

Veröffentlichte Konjunkturdaten boten überwiegend ein schwächer als erwartetes Bild. Der vielbeachtete ifo-Geschäftsklimaindex sank im Juli unerwartet von zuvor 101,7 auf 100,8 Punkte. Experten hatten hingegen im Schnitt einen Anstieg auf 102,5 Punkte prognostiziert. In den USA enttäuschten die Neubauverkäufe, das BIP und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

Der S&P Global 1200, der die weltweite Aktienmarktentwicklung widerspiegelt, gab auf Wochensicht um 0,28 Prozent nach. S&P 500 und DAX sahen Abschläge von 0,38 beziehungsweise 0,80 Prozent. Rohstoffwerte, Energiewerte und Finanzwerte gehörten mit Blick auf die globale Sektorenperformance zu den größten Gewinnern. Zyklische Konsumwerte und Kommunikationsdienstleister standen hingegen unter Druck.

Devisen

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar im Wochenverlauf deutlich ab. Der Dollar-Index sank um 0,87 Prozent auf 92,09 Punkte. EUR/USD stieg um 0,82 Prozent auf 1,1867 USD. Eine kräftige Rally war bei den Kryptowährungen zu beobachten. Der Bitcoin haussierte um rund 26 Prozent auf 41.500 USD. Ethereum sprang um fast 19 Prozent auf 2.580 USD nach oben.

Rohstoffe

An den Rohstoffmärkten orientierten sich die Preise überwiegend nordwärts. Der S&P GSCI Index für 24 Spotpreise kletterte im Wochenvergleich um 1,62 Prozent auf 541,12 Punkte. Vor allem Industriemetalle und Öl waren gesucht. Als Sektor im Minus notierten lediglich Soft-Commodities. Comex-Kupfer stieg um 1,87 Prozent auf 4,48 USD. Brent-Öl verteuerte sich um 3,01 Prozent auf 76,33 USD. Gold handelte 0,60 Prozent fester bei 1.813 USD.

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