Inflation

Inflationsbombe ist explodiert: 7,3 Prozent Neu-Rekord

Momentan bricht die Inflation einen Monat nach dem anderen einen neuen Rekord. Eine totale Geldentwertung ist wahrscheinlich.

Inflationsbombe geplatzt

Wir warnten bereits im Februar davor. Die Sanktionen gegen Russland würden die Inflationsbombe zünden. Nun ist genau das passiert. Benzin, Gas, Speiseöl, die Preise explodieren förmlich. Im März wird wieder ein trauriger Inflationsrekord erreicht: 7,3 Prozent schätzt das statistische Bundesamt.

Krieg wird als Ausrede missbraucht

Der Krieg in der Ukraine ist dabei allenfalls ein Auslöser für die Inflation. Seit Einführung des Euros hat die Europäische Zentralbank die Basisgeldmenge jedoch mehr als verzwölffacht. Eine disziplinlose, überschuldete Staatswirtschaft wurde geschaffen.

Diese gleicht mit einer Staatsquote von 54 Prozent in der Euro-Zone mehr dem Sozialismus als der freien Marktwirtschaft. Und sozialistische Systeme sind per se unproduktiv und durch Mangel wie Geldentwertung geprägt.

Mangel an Gegenwerten für Billig-Geld

Während fleißig neues Geld gedruckt wird, wird immer weniger produziert. Eine demographisch überalterte Gesellschaft. Massenhaft steuern die Baby-Bommer auf die Rente zu. Kaum natürliche Rohstoffe. Produktionsstopps wegen dem Corona-Regime. Und auch sonst immer mehr Bürokratie und Steuern. Wenig Arbeitsanreize, dafür hohe Sozialleistungen.

Zentralbank nimmt Zuschauerrolle ein

Anstatt gegenzusteuern nimmt die Europäische Zentralbank (EZB) eine Zuschauerrolle ein. EZB-Chefin Lagarde rechnet selbst mit einer sogar noch höheren Inflation. Die Zentralbank könnte die Inflation jederzeit zurück führen. Dazu müsste sie lediglich die Geldmenge reduzieren. Die Leitzinsen könnten erhöht werden.

So bestünden Anreize, Kredite an die EZB zurück zu zahlen. Das im Umlauf befindliche Geld würde weniger und wertvoller. Doch das tut die EZB nicht. Wohl, um den Interessen überschuldeter Staaten und Banken mit billigen Krediten zu dienen. Dies geschieht auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger, deren Geld sich immer weiter entwertet.

Totale Geldentwertung wahrscheinlich

Beherzte Struktur-Reformen sind in der Euro-Zone nicht absehbar. Also beispielsweise das Halbieren der Staatsquote von sozialistischen 54 Prozent auf deutlich unter 30 Prozent. Das wäre aber nötig, um die Produktivität und somit die Güterversorgung zu verbessern.

Mehr Güter könnten einen Gegenwert für das viele Geld schaffen. Im Gegenteil gibt es jedoch keine Strukturreformen. Und es wird immer mehr Geld gedruckt. Das ist wie ein toxischer Inflationscocktail.

Fazit: Raus aus dem Euro

Wer kann, sollte Euro-Bestände abverkaufen. Gold, Bitcoin, Aktien großer Firmen, Immobilien, Währungen rohstoffreicher Länder mit seriöser Geldpolitik. Das können werthaltige Anlagen sein. Wer weiterhin mehr Euros besitzt, als für die täglichen Einkäufe nötigt, wird aller Voraussicht nach, sein Vermögen verlieren. Denn ein Zurück aus der hohen Inflation ist nicht mehr absehbar.