EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse für 3. Januar 2017

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Während der ersten Woche des neuen Jahres dürften viele Marktteilnehmer aus dem Weihnachtsurlaub zurückkehren, auch wir sind nach den Feiertagen wieder für Sie da. Offiziell begann der Handels bereits gestern, jedoch blieben die Märkte in London und New York geschlossen und die Liquidität fiel unterdurchschnittlich gering aus. Heute könnte etwas Liquidität an die Märkte zurückkehren, im Tagesverlauf könnten sich bereits wieder Trends abzeichnen. Gestern wirkte der U.S. Dollar erneut stark, ob dies so bleiben wird dürfte sich allerdings erst heute zeigen.

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Während der letzten Woche des Jahres 2016 war beim U.S. Dollar eine leichte Korrektur nach unten zu beobachten, welche dem EUR/USD Paar zu einer Annäherung an 1.0600 verhalf. Da die Preisbewegungen während der letzten Tage des alten Jahres jedoch überwiegend durch extrem geringes Handelsaufkommen zustande kamen sollte man nicht von einer Fortsetzung der jüngsten Entwicklungen ausgehen. Wie bereits in der Vergangenheit sollte man sich darauf einstellen dass der Dollar im Januar gegen den Euro zulegen wird. Insbesondere die Tatsache, dass die Fed den Leitzins bereits im Dezember leicht anhob und weitere Zinsanhebungen in Aussicht stellte dürfte den Greenback weiterhin beflügeln.

Heute fällt der Wirtschaftskalender für die Eurozone relativ dünn aus, im Tagesverlauf erhalten Trader Gelegenheit auf den ISM Einkaufsmanagerindex für die USA zu reagieren. Die heutigen Preisbewegungen dürften jedoch weniger durch die Reaktionen der Trader auf Daten, sondern vielmehr durch die Rückkehr vieler Marktteilnehmer aus dem Urlaub ausgelöst werden. Wir erwarten dass das EUR/USD Paar schon bald wieder unter Druck geraten wird, bereits heute wäre ein Fall unter den 1.0400 Level denkbar.

 

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