EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 30. Januar 2017

Während der U.S. Dollar erneut durch globale Risiken und generelle Verunsicherung der Marktteilnehmer unter Druck geriet konnte sich der Euro heute Morgen leicht erholen. Üblicherweise profitieren Gold und U.S. Dollar von Unsicherheit der Investoren – derzeit dürfte jedoch die neue US-Administration zur Verunsicherung beitragen, was die jüngsten Abwärtsbewegungen beim Greenback erklären würde. Offenbar wenden sich aktuell viele Marktteilnehmer bei Unsicherheit neben Gold dem Japanischen Yen zu, diese Assets scheinen derzeit von der Risikoaversion vieler Investoren zu profitieren.
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Derzeit dürfte der Fokus vieler Marktteilnehmer auf der neuen US-Administration liegen, insbesondere da der neue US-Präsident und sein Team bereits damit begannen Wahlversprechen umzusetzen. Eine der ersten Amtshandlungen des neuen Präsidenten war die Außerkraftsetzung der umstrittenen „Obamacare“, zudem sorgten unlängst Einreisebeschränkungen für Menschen aus muslimischen Ländern für gemischte Reaktionen. Die von Trump angekündigte Neuverhandlung der NAFTA Handelsvereinbarung und die Ankündigung von Änderungen bei diversen bilateralen Handelsverträgen scheint derzeit für Verunsicherung an den Märkten zu sorgen, was sich aktuell negativ auf den U.S. Dollar auswirken zu scheint.

Heute, am chinesischen Neujahrstag, sind die Wirtschaftskalender nur dünn bestückt. Bis Mitte der Woche ist beim EUR/USD Paar weiterhin mit Konsolidierung zu rechnen, zudem sollte man während der kommenden Tage mit Volatilität rechnen.

 

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