Europäische Märkte geben sich etwas filigraner am Freitag

Der Euro ist am Freitag geringfügig gefallen, obgleich sich dieser Markt recht „filigran“ gegeben hatte. Wir versuchen derzeit, die letzten Überreste der Unterstützung auf der 1,17-Ebene zu durchbrechen, was die Tür zu der darunter liegenden 1,16-Ebene öffnen würde. Sobald wird die 1,1550 erreicht haben, wäre der bisherige Aufwärtstrends vollkommen getilgt worden. Wir befinden uns deutlich unter dem 61,8% Fibonacci-Retracement-Level und meine Erfahrung sagt mir, sobald es zu der oben geschilderten Bewegung kommt, wird das die gesamte Dynamik der letzten Wochen „ausgelöscht“ haben. Ich ziehe es vor, bei Rallyes dann zu verkaufen, wenn sie Anzeichen von Erschöpfung zeigen, das hieße jetzt vor allem in der Nähe der Marken von 1,1750 und 1,1850.

Verstehen Sie mich nicht falsch, es wird immer wieder zu solchen „Rallyes“ kommen. Diese bieten dann genau die Möglichkeit, die Stärke des Dollars insgesamt zu nutzen und natürlich von den steigenden Zinssätzen in den USA zu profitieren. Darüber hinaus haben wir Bedenken gegenüber den Italienern in der Europäischen Union, und ich denke, dass dies dem Euro im Allgemeinen immer wieder ein bärisches Gewicht verleiht. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt schwierig, sich auf Rallyes zu freuen. Sollten wir aber die 1,1850 hinter uns lassen, wäre es möglich, dass wir weiterhin steigen und dann das Niveau von 1,20 erreichen. Die Situation müsste sich allerdings dafür erheblich ändern. Ich glaube, es ist weiterhin ein guter Sommer für den Dollar.