eurusd

EUR/USD Prognose: Kommt nun die Gegenbewegung?

Etwa Ende Mai zeichnete sich ein Hoch bei 1,2265 ab. Von dort aus gelang es den Bären des EUR/USD eine Gegenbewegung zur Unterseite zu initiieren. Diese führte vorerst bis etwa 1,1800 zur Unterseite. Da die Wellenstruktur bereits 5-teilig ist, kann im Bereich von etwa 1,1800 bis 1,1850 eine kleine Bodenbildung erfolgen. Diese würde sich durch steigende Hoch- sowie Tiefpunkte abzeichnen. Aus übergeordneter Sicht ist es wichtig, dass die 1,1700 Marke überboten bleibt.

EUR/USD – der Widerstandsbereich muss genommen werden!

Bullisches Szenario: idealerweise gelingt es nun also im Bereich von etwa 1,1830 ausreichend Halt zu finden, um die kurzfristig abwärtsgerichtete Trendlinie zu durchstoßen. Damit wäre ein erstes Signal einer Erholung gesetzt. Es muss den Bullen dann gelingen die große Widerstandsmarke von etwa 1,1960 anzulaufen sowie zu durchbrechen. Erst dann würde die Stimmung deutlich aufhellen.

Bärisches Szenario: Im ungünstigsten Fall wird der Kurs von EUR/USD von den gleitenden Durchschnitten, sowie fallenden Trendlinien, weiterhin zur Unterseite gedrückt. Aufgrund der fallenden GDs besteht hier aus Sicht des 4-Stunden-Charts ein Abwärtstrend. Ziel auf der Unterseite ist das Kurstief vom Ende März von etwa 1,1700.

Fazit: Aufgrund der bärischen Trend-Indikation ist auf der Long-Seite des EUR/USD mit Vorsicht heranzugehen. Erst beim Überwinden des größeren Widerstandsbereichs von etwa 1,1960 bestehen Aussichten auf steigende Kurse.

Der Heikin-Ashi-Chart vom EUR/USD (4h)

EUR/USD
EUR/USD „Tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.”

Was sagt die Trendanalyse für den EUR/USD?

HighLow Indikator: Hierbei wird untersucht, ob bei dem EUR/USD höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Ein Aufwärtstrend wird durch höhere Hochs und steigende Tiefpunkte gekennzeichnet. Von insgesamt 10 HighLows sind nur 2 steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob die GDs bei der dem EUR/USD steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind nur 3 steigend. Insofern ist das leider als bärisch zu bezeichnen.

Macd Indikator: Als Letztes muss bei dem wichtigen Oszillator von EUR/USD geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 7 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung für den EUR/USD:

Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 12 als positiv zu bezeichnen. Das sind 40 %. Demnach wird der Status hier auf “neutral” gesetzt. Insofern kann es durchaus sinnvoll sein, den EUR/USD zu halten und etwas genauer zu beobachten.

Disclaimer: Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.