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Etherum und Avalanche – das Powerduo

Es ist durchaus möglich, dass Kryptowährungen noch stärker fallen. Der Pullback könnte jedoch auch eine großartige Kaufgelegenheit darstellen. Hier sind zwei einfache Käufe im aktuellen Krypto-Crash.

Ethereum Updates

Ethereum ist letztes Jahr um mehr als 400% gestiegen. Jetzt liegt er jedoch mehr als 30 % unter dem Höchststand vom November. Es gibt mehrere Gründe zu der Annahme, dass dieser Rückgang nur vorübergehend sein wird.

Ethereum Chart

Zum einen hat Ethereum in der Vergangenheit noch größere Ausverkäufe erlebt und sich gut erholt. Zum Beispiel stürzte der digitale Token Mitte 2021 um fast 60 % ab. Innerhalb von vier Monaten war er jedoch vollständig zurückgekommen und bewegte sich noch höher als zuvor.

Ethereum wird wahrscheinlich auch eine breitere Akzeptanz finden. Die zweite Phase des Ethereum 2.0-Upgrades ist für dieses Jahr geplant. Dadurch wird die bereits aktive Beacon-Kette mit dem Ethereum-Mainnet zusammengeführt. Infolgedessen wird Ethereum vollständig auf ein Proof-of-Stake (PoS)-Protokoll umstellen.

Die dritte und letzte Phase des Upgrades ist für 2023 geplant. Nach Fertigstellung wird die Blockchain von Ethereum viel schneller, skalierbarer, weniger energieintensiv sein und deutlich niedrigere Transaktionskosten haben.

Zurzeit hat nur Bitcoin eine größere Marktkapitalisierung als ETH.

Der schnelle Avalanche

Avalanche wurde im Jahr 2021 als einer der Breakout-Stars der Krypto-Welt eingestuft. Der Preis seines nativen Tokens stieg zeitweise um mehr als 4.500%, bevor er zum Jahresende um rund 3.380% anstieg.

Wie Ethereum liegt Avalanche jedoch jetzt mehr als 30% unter seinem Höchststand. Der breitere Absturz der Kryptowährung hat den hochfliegenden Token nach unten gezogen. Seine Blockchain bleibt die schnellste Smart-Contract-Plattform für den Abschluss von Transaktionen. Bitcoin benötigt etwa 60 Minuten, um eine Transaktion irreversibel zur Blockchain hinzuzufügen. Ethereum dauert ungefähr sechs Minuten. Avalanche schafft es in weniger als zwei Sekunden.

Während Ethereum ein großes Upgrade benötigt, um seine Verarbeitungskapazitäten zu verbessern und die Transaktionskosten zu senken, ist Avalanche bereits unglaublich schnell und hat niedrige Transaktionsgebühren. Es kann über 4.500 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten. Auch die Gebühren von Avalanche sind trotz eines Anstiegs gegen Ende letzten Jahres viel niedriger als die von Ethereum.

Unterm Strich hat Avalanche Wettbewerbsvorteile, die Entwickler anziehen. Bisher gibt es 160 Projekte im Avalanche-Ökosystem, darunter Blockchain-Wallets, Stablecoins und Non-fungible Token (NFT) Exchanges.

Ein weiteres hochkarätiges Projekt wird dieser Liste in Kürze hinzugefügt. Das internationale Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte hat sich für die Blockchain von Avalanche entschieden, um ein Disaster-Recovery-System zu entwickeln.

Niemand kann mit Sicherheit wissen, wie lange der aktuelle Krypto-Crash dauern wird. Früher oder später wird jedoch eine Erholung eintreten. Avalanche und Ethereum sollten zwei der größten Gewinner sein, wenn der Aufschwung beginnt.