Inflationsrate erstmals seit 1993 über Vier-Prozent-Marke

Berlin (Reuters) – Teure Energie hat die Inflation im September erstmals seit fast 28 Jahren über die Vier-Prozent-Marke gehievt.

Waren und Dienstleistungen kosteten in Deutschland durchschnittlich 4,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Das ist der höchste Stand seit Dezember 1993, als die Inflation – angefacht vom Wiedervereinigungsboom – bei 4,3 Prozent lag. Ökonomen hatten diesmal sogar mit einem Anstieg auf 4,2 Prozent gerechnet, nachdem die Teuerungsrate im August noch 3,9 Prozent betragen hatte.

Experten zufolge ist das Ende der Fahnenstange damit noch nicht erreicht. “Das dicke Ende kommt noch”, sagte Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. In den kommenden Monaten dürfte es mit der Inflation auch deshalb weiter nach oben gehen, “weil die Unternehmen den gewaltigen Kostenschub durch gestiegene Materialkosten noch nicht vollständig an die Verbraucher weitergegeben haben”. Für ein Anziehen der Inflation würden auch die zuletzt weiter gestiegenen Preise für Öl und Gas sprechen. “Legen sie weiter kräftig zu, könnte bei der Inflation bald eine Fünf vor dem Komma stehen”, sagte Krämer.

Bereits jetzt ist die Energie der größte Kostentreiber: Sie verteuerte sich im September um 14,3 Prozent, weil besonders für Heizöl und Benzin mehr verlangt wurde. “Rund die Hälfte des Teuerungsanstieges entfällt auf den Faktor Energie”, sagte der Chefvolkswirt der VP Bank, Thomas Gitzel. Nahrungsmittel verteuerten sich mit 4,9 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich stark. Dienstleistungen kosteten 2,5 Prozent mehr, wobei sich Wohnungsmieten um 1,4 Prozent erhöhten. “Die Geldentwertung geht wie erwartet weiter”, fasste Ökonom Christoph Swonke von der DZ Bank zusammen.

“ENTLASTUNG DER MITTE”

Die starke Teuerung zu einem guten Teil auf temporäre Sondereffekte zurückzuführen. Dazu gehören das extrem niedrige Ausgangsniveau bei den Rohstoffpreisen, Pandemie- und Lockdown-bedingte Nachholeffekte oder die vorübergehende Mehrwertsteuersenkung im Kampf gegen die Corona-Krise in der zweiten Jahreshälfte 2020. Die Europäische Zentralbank (EZB) – die eine Inflationsrate von zwei Prozent anstrebt – hält daher die im gesamten Euro-Raum stark anziehende Teuerung für ein vorübergehendes Phänomen.

Auch Ökonomen gehen davon aus, dass der Preisdruck in Deutschland im kommenden Jahr nachlassen wird. Dann entfällt beispielsweise der Mehrwertsteuereffekt. Mitte 2022 dürfte die Inflationsrate wieder unter zwei Prozent fallen, erwartet etwa die Chefvolkswirtin der Förderbank KfW, Fritzi Köhler-Geib.

Die stark steigenden Preise rufen auch FDP-Parteichef Christian Lindner auf den Plan, der sich im Wahlkampf für Steuersenkungen ausgesprochen hatte. “Die höchste #Teuerungsrate seit 1993 ist ein weiterer Anlass, die Entlastung der Mitte der Gesellschaft und die Rückkehr zu soliden Staatsfinanzen im Blick zu behalten”, sagte Lindner. Aber auch die Gewerkschaften könnten die gestiegene Inflation zum Anlass nehmen, ihre Lohnforderungen hochzuschrauben. “Der Kaufkraftverlust, den die Verbraucher jetzt zu spüren bekommen, wird deutliche Nachholforderungen bei den kommenden Tarifrunden zur Folge haben”, ist sich der Chefvolkswirt von HQ Trust, Michael Heise, sicher.

Kommt es so, könnte die von Notenbanken gefürchtete Spirale in Gang gesetzt werden, bei der sich Preise und Löhne gegenseitig immer weiter nach oben schaukeln. Dann könnte sich die Inflation verfestigen.

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Kohle-Engpässe setzen Chinas Wirtschaft zu – Bürger bangen um warme Stube im Winter

– von Shivani Singh und Gabriel Crossley

Kleinere Firmen gehen mittlerweile dazu über, Dieselgeneratoren anzuwerfen. Auch die Schwerindustrie leidet unter den Stromausfällen. Kohle – in China die primäre Quelle für die Stromerzeugung – wird in den Vorratsspeichern der Kraftwerke knapp. Der Verband der Kohleindustrie warnte mit Blick auf die Versorgungssicherheit im Winter, er sei “nicht optimistisch”.

Bei dem Energie-Engpass spielen neben den knappen Kohlevorräten auch strengere Emissionsnormen ein Rolle. Das hat zu weitreichenden Drosselungen des Stromverbrauchs geführt, während die Nachfrage nach Energie steigt. Manche Fabriken mussten wegen Stromknappheit und staatlichen Auflagen zur Einhaltung der Emissionsziele bereits vorerst dichtmachen.

Die mit rekordhohe Kosten für Kohle einhergehenden akuten Engpässe bei dem Brennstoff halten nun schon seit Wochen an. Im Zuge der Versorgungskrise ist es zu Stromausfällen in weiten Teilen des Landes gekommen. Besonders stark betroffen von den Engpässen sind drei Provinzen im Nordosten des Landes – insbesondere Liaoning mit einer Bevölkerung von fast 100 Millionen Menschen. In deren Hauptstadt Shenyang besuchte Reuters am Donnerstag eine Großwäscherei, die dazu übergegangen ist, Notstrom über Dieselaggregate zu erzeugen. Dennoch macht der Betrieb Minus. In einer Fabrik für Metallteile, die wegen der Engpässe vorübergehend schließen musste, hat man vorerst auf die Anmietung eines solchen Aggregats verzichtet. Doch wenn die Krise andauern sollte, will der Betrieb über eine Anschaffung nachdenken. Die staatlichen Planer wiesen Eisenbahngesellschaften und örtliche Behörden jüngst an, ihren Einsatz zur Versorgung der Kraftwerke mit Kohle zu verstärken.

GROSSER HUNGER AUF KOHLE

Vielen Bürgern graut es bereits davor, dass es auch in der Heizperiode im Winter zu Stromausfällen kommen könnte: “Dann kommt keine Wärme mehr an”, sagt ein 32-Jähriger Familienvater, der seine Familie im Winter nicht frieren sehen will. China ist weltweit das Land mit dem größten Hunger auf Kohle. Im August zog die Importmenge um mehr als ein Drittel an, während die verstärkte Nachfrage im eigenen Land auf einen Versorgungsmangel traf. Die von Januar bis August importierte Kohlemenge blieb allerdings um zehn Prozent unter dem im Vorjahreszeitraum eingeführten Volumen.

Die Stromausfälle haben im September Chinas Industrietätigkeit insgesamt gedrückt. Der offizielle Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes (PMI) lag im September bei 49,6 Zählern nach 50,1 Stellen im August, wie die Daten des Nationalen Statistikamtes (NBS) zeigten. Das Barometer rutschte damit zum ersten Mal seit Februar 2020 unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten.

Von Reuters befragte Analysten hatten erwartet, dass der Index unverändert darüber liegen würde. Chinas Wirtschaft hatte sich bereits weitgehend von der Pandemie erholt. Doch in den vergangenen Monaten schwächte sich die Dynamik ab. Dies auch, weil der riesige Produktionssektor mit höheren Rohstoffpreisen – insbesondere bei Metallen und Halbleitern – zu kämpfen hat. Hinzu kommen wegen der Kohleknappheit und strengeren Emissionsnormen nun auch noch die Stromrationierungen.

Die US-Bank Goldman Sachs schätzt, dass rund 44 Prozent der chinesischen Industrieaktivitäten von den Stromengpässen betroffen sind, was das Wirtschaftswachstum drücken dürfte. Auch wenn die Stromversorger-Lobby betont, dass die Kohlekraftwerke ihre “Versorgungswege um jeden Preis” ausweiteten, um die Wärmeversorgung im Winter sicherzustellen, bleiben Fragen offen. Händler verweisen darauf, dass dies nicht leicht werde, da bei großen Kohleexportländern wenig mehr herauszuholen sei. Der anhaltende Handelsstreit mit Australien, dem weltweit zweitgrößten Kohleexporteur, hat dazu geführt, dass Lieferungen nach China stark eingeschränkt wurden. Russland fokussiert sich laut den Händler eher auf die Versorgung Europas. Und im Kohle-Exportland Indonesien komme es wegen massiver Regenfälle zu Produktionsausfällen. Sie verweisen zudem darauf, dass es auf der Versorgungsroute aus dem kohlereichen Nachbarland Mongolei wegen Problemen beim Fernverkehr hapere.

Der Greenpeace-Berater Lui Shuo rief China auf, seinen Stromsektor zu reformieren und widerstandsfähiger gegen Preisschwankungen zu machen: “Diese Stromknappheit wird riesige wirtschaftliche und politische Auswirkungen haben. Doch ganz ehrlich: Die Ursache ist der hohe Kohlepreis und nicht die Klimapolitik”, schrieb er auf Twitter.

Die Regierung in Peking will den Stromverbrauch in diesem Jahr um drei Prozent drücken, um die eigenen Klimaziele zu erreichen. Die Provinzregierungen hatten deshalb die Vorgaben für den Stromverbrauch zuletzt nochmals verschärft. Mancherorts dürfen die Einwohner keine Wasserkocher oder Mikrowellen benutzen, Einkaufszentren müssen früher schließen. Die Fähigkeit des Landes, Emissionen zu reduzieren, wird als entscheidend im globalen Kampf gegen den Klimawandel angesehen.

 

Ethereum: Potentieller Kursrutsch voraus

Konsolidierung nach tieferem Hoch hält an

Die nach dem Bitcoin zweitgrößte Kryptowährung Ethereum sieht weiterhin angeschlagen aus. Seit dem Peak der Rally bei gut 4.374,00 USD leidet ETHUSD immer wieder unter deutlichen Abgaben in einem weiten Schwankungsfeld.

Zwar ist der grün markierte Aufwärtstrend weiterhin intakt, doch das tiefere Septemberhoch bei 4.023,00 USD ist aus jetziger Sicht ein wenig ermutigendes Zeichen für eine starke Trendfortsetzung. Auch die Tatsache, dass der Rücklauf nach dem letzten Anstieg schon wieder um mehr als 60 Prozent wettgemacht wurde, ist aus Sicht von Long-Positionierungen wenig ermutigend.

Tickmill-Analyse: Wochenchart im ETHUSD

Doch immerhin konnten die Kurse seit dem Doppelboden bei 1.700,00 USD deutlich zulegen, was die Chancen für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends am Leben hält. Wichtig wäre mit Blick auf eine mögliche Fortsetzung des Aufwärtstrends nun, dass es nicht erneut zu Kursen unter dem Zwischentief bei 2.650,00 USD kommt. Denn das wäre ein erneuter Rückschlag für die Bullen.

Die Entscheidung im Tagestrend

Was im Wochenchart durch die langen Kerzen schlecht ersichtlich ist, offenbart sich im Tageschart sehr deutlich. Hier hat ein Abwärtstrend die Richtungsführung übernommen. So lange dieser intakt ist, dürfte der Weg des leichteren Widerstandes weiter nach unten führen.

Die Wahrscheinlichkeit für eine Trendfortsetzung erhöht sich weiter, wenn die Kurse unter das Tief der Freitagskerze bei 2.732,00 USD fallen. Dann rückt das oben erwähnte Zwischentief bei 2.650,00 USD auf die Agenda. Notierungen darunter, ebnen aus charttechnischer Sicht zunächst den Weg in die historischen Bewegungstiefs bei 2.445,00 USD bzw. 2.148,00 USD.

Tickmill-Analyse: ETHUSD im Tageschart

Sollte die Trendfortsetzung jedoch ausbleiben, schlägt die Stunde der Long-Setups. Anstiege über das letzte Verlaufshoch bei 3.170,00 USD bringen einen Test des Regressionshochs bei 3.670,00 USD ins Spiel.

Videobesprechung

Über die entscheidenden Kurslevel im EURUSD und GOLD, spricht der Marktexperte Mike Seidl in der heutigen Ausgabe von „Tickmill’s täglichen Tradingideen“.

 

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

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voestalpine AG-Aktie: Folgt nach der scharfen Korrektur die Erholung?

Prozentual war in der Spitze ein Rückgang von 20 % zu bemerken. Dies fällt aus langer Sicht gesehen nicht so stark ins Gewicht, denn seit März letzten Jahres konnte die voestalpine AG einen satten Kursgewinn von immerhin über 220 % in der Spitze bewerkstelligen. Aus dieser Sicht heraus darf den Bullen auch mal eine größere Pause gegönnt sein. Etwas ungünstig ist der Umstand, dass die Trendindikation auf sehr bärisch gedreht ist.

voestalpine AG-Aktie – im besten Fall kann die Unterstützung genutzt werden!

Bei der Analyse werden verschiedenste Trendindikatoren untersucht und zurate gezogen. Im idealen Fall kann den Bullen der voestalpine AG-Aktie nun eine kleine Trendwende im Bereich der Unterstützung von etwa 32,00 bis 33,00 EUR gelingen, um die übergeordnete Trendrichtung wieder aufnehmen zu können.

Widerstand: SMA38 – 36,71 | SMA100 – 36,2 | SMA200 – 34,82
Unterstützung: letztes Tief – 31,82 EUR | 200-Bars-Tief – 28,22 EUR

Der Chart voestalpine AG-Aktie (D1) in EUR

voestalpine AG-Aktie Prognose
30.09.2021: voestalpine AG-Aktie – fxempire.de chart

Was sagt die Trendanalyse (D1) für die voestalpine AG-Aktie?

HighLow Indikator: Hierbei wird untersucht, ob höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Ein Aufwärtstrend wird durch höhere Hochs und steigende Tiefpunkte gekennzeichnet. Von insgesamt 10 HighLows ist nicht ein einziger steigend. Das ist mega bärisch, hier drohen weitere Verluste.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei der voestalpine AG-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind nur 2 steigend. Insofern muss das leider als sehr bärisch zu bezeichnet werden.

Macd Indikator: Als Letztes muss bei dem wichtigen Oszillator geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nur eine positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen und muss sich ändern.

Die Auswertung der Trendanalyse

29.09.2021: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 3 als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 10 %. Deswegen wird der Status hier auf “sehr bärisch” gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in die voestalpine AG-Aktie zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

Detailansicht vom Heikin-Ashi-Chart (D1) in EUR

voestalpine AG-Aktie Prognose
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Bitcoin Prognose: Die Trend-Aussicht trübt weiter ein!

Das ist grundsätzlich gesehen als erstes Warnsignal zu verstehen. Zudem zeichnen sich beim Bitcoin bereits fallende Hoch- sowie Tiefpunkte aus. Diese kennzeichnen einen Abwärtstrend. Deshalb besteht nun besondere Wichtigkeit darin, die Kryptowährung zu stabilisieren und die Trendindikation wieder auf bullisch zu drehen. Das ist bereits mit einem Anstieg auf beispielsweise 49 000 USD auf Tagesschlusskurs-Basis möglich.

Bitcoin – folgendes Hindernis ist nun im Fokus!

Etwa in dieser Kurszone befindet sich zudem ein größerer Widerstand. Unterhalb der genannten Widerstandsmarke besteht vorerst weiterhin Abwärtsdruck für den Bitcoin. Es liegt die Gefahr im Raum, dass die Bären Oberhand behalten und die massive Unterstützung von rund 40 000 USD abermals angreifen und unterschreiben. Damit würde sich der negative Trend der letzten Wochen weiter fortsetzen.

Widerstand: SMA100 – 44620 USD | SMA200 – 46368 USD
Unterstützung: SMA38 – 42645 USD | letztes Tief – 40709 USD

Der Chart Bitcoin (H4) in USD

Bitcoin Prognose
30.09.2021: Bitcoin – fxempire.de chart

Der Blick auf die Trendanalyse (H4) für den Bitcoin

Macd Indikator: Es wird bei dem oft verwendeten Oszillator geschaut, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zudem auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur 3 positiv. Insofern ist das als bärisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Nun wird geprüft, ob bei dem Bitcoin die GDs steigend sind. Denn steigende GDs zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur die Hälfte steigend. Das überzeugt nicht besonders. Hier muss definitiv mehr kommen!

HighLow Indikator: Als Letztes muss analysiert werden, ob höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Höhere Hochs und steigende Tiefpunkte zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 HighLows sind 6 steigend. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Die Auswertung der Trendanalyse

29.09.2021: Sehen wir uns jetzt die Gesamtauswertung an. Es sind 30 Bewertungskriterien, davon sind 14 als positiv zu bezeichnen. Das sind 46,67 %. Demnach wird der Status hier auf “neutral” gesetzt. Insofern kann es durchaus sinnvoll sein, den Bitcoin zu halten und etwas genauer zu beobachten.

Detailansicht vom Heikin-Ashi-Chart (H4) in USD

Bitcoin Prognose
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Goldpreis: Noch keine Entspannung in Sicht!

Aus diesem Grund kommt der Unterstützung eine besondere Wichtigkeit zu. Sollte sie jetzt abermals von den Bären des Goldpreises angelaufen werden, so baut sich immer mehr Druck auf diese relevante Kurszone auf. Ein Durchschreiten Richtung Süden wird dann relativ wahrscheinlich. Als direktes nächstes Kursziel stünde es so an die glatte 1600 USD-Marke zu erreichen.

Goldpreis – so würde die Situation aufhellen

Der Blick auf die Trendindikation zeigt bereits seit einiger Zeit eine bärische Situation auf. Um dies zu ändern, muss es den Bullen gelingen den Widerstandsbereich von etwa 1830 USD per Tagesschlusskurs zu übersteigen. Erst dann würde die Situation für den Goldpreis deutlich aufhellen und weitere Kursanstiege möglich werden.

Widerstand: SMA38 – 1780 | SMA100 – 1810 | SMA200 – 1802
Unterstützung: letztes Tief – 1722 USD | 200-Bars-Tief – 1669 USD

Der Chart Goldpreis (D1) in USD

30.09.2021: Goldpreis - fxempire.de chart
30.09.2021: Goldpreis – fxempire.de chart

Was sagt die Trendanalyse (D1) für den Goldpreis?

HighLow Indikator: Hierbei wird untersucht, ob höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Ein Aufwärtstrend wird durch höhere Hochs und steigende Tiefpunkte gekennzeichnet. Von insgesamt 10 HighLows sind nur 2 steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob bei dem Goldpreis die GDs steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur einer steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. Das muss sich definitiv ändern!

Macd Indikator: Als Letztes muss bei dem wichtigen Oszillator geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nicht eine positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen und muss sich ändern.

Die Auswertung der Trendanalyse

29.09.2021: Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 3 als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 10 %. Deswegen wird der Status hier auf “sehr bärisch” gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in den Goldpreis zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

Detailansicht vom Heikin-Ashi-Chart (D1) in USD

Goldpreis Prognose
Goldpreis Prognose „Tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.”

 

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EUR/USD Prognose: Im freien Fall Richtung 1,15 USD?

Damit wird diese Unterstützung nun zum Widerstand für den EUR/USD. Die später folgende Trendanalyse zeigt einen absoluten Bärenmarkt auf. Das kann an den verwendeten Trendindikatoren, wie z. B. dem GD200 ausgemacht werden. Um die Situation nun ins bullische zu drehen, muss erst einmal die 1,167 USD-Widerstandszone zurückerobert werden. Im weiteren Verlauf muss das Kursniveau von etwa 1,177 USD erreicht werden können.

EUR/USD – Vorteil liegt aufseiten der Bären!

Erst damit wäre die Trendindikation wieder wohlwollender gegenüber den Bullen. Derzeit ist also eher mit weiter fallenden Kursen zu rechnen. Hierbei kommt die Unterstützung von 1,1423 USD in den Fokus. Dabei handelt es sich um ein Kurshoch aus dem Jahre 2019. Fazit – der Vorteil liegt derzeit aufseiten der Bären vom EUR/USD, weshalb die vorherrschende Trendrichtung wahrscheinlich weitergeführt wird.

Widerstand: SMA38 – 1,1695 | SMA100 – 1,1753 | SMA200 – 1,1767
Unterstützung: letztes Tief – 1,1589 USD | glatte Marke – 1,1500 USD

Der Chart EUR/USD (H4) in USD

EUR/USD Prognose
30.09.2021: EUR/USD – fxempire.de chart

Jetzt eine Trendanalyse (H4) für den EUR/USD

Gleitende Durchschnitte: Hierbei wird analysiert, ob bei dem EUR/USD die GDs steigend sind. Ein Aufwärtstrend wird durch steigende GDs gekennzeichnet. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nicht ein einziger steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. So geht es nicht weiter!

Macd Indikator: Bei dem beliebten Oszillator wird nun analysiert, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Auch wird geschaut, ob der Macd über null tendiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nicht eine positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen und muss sich ändern.

HighLow Indikator: Als Letztes wird geschaut, ob höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Denn höhere Hochs und steigende Tiefpunkte kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 HighLows ist nicht ein einziger steigend. Das ist mega bärisch, hier drohen weitere Verluste.

Die Auswertung der Trendanalyse

29.09.2021: Nun zur Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon ist kein einziger als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 0 %. Deswegen wird der Status hier auf “sehr bärisch” gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in den EUR/USD zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

Detailansicht vom Heikin-Ashi-Chart (H4) in USD

EUR/USD Prognose
EUR/USD Prognose „Tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.”

 

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Britische Wirtschaft überraschend stärk gewachsen

Das Bruttoinlandsprodukt stieg von April bis Juni um 5,5 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistikamt am Donnerstag in London mitteilte. In einer früheren Schätzung war lediglich von 4,8 Prozent die Rede. Zwar ist die Revision positiver ausgefallen, doch hat die Konjunkturerholung auf der Insel im Zuge der weltweiten Probleme bei den Lieferketten und auch durch Materialengpässe zuletzt an Schwung verloren.

In dem EU-Aussteigerland ist es zuletzt verstärkt zu Versorgungsengpässen etwa an Tankstellen gekommen. Großbritannien kämpft bereits mit steigenden Gas-Preisen, die Energiekosten in die Höhe treiben und zu einer Waren-Verknappung geführt haben. Der Chef der Bank von England, Andrew Bailey, erwartet, dass die Wirtschaft im Vereinigten Königreich erst Anfang 2022 ihr Vorkrisenniveau erreichen wird.

 

Ifo – Materialmangel auf deutschen Baustellen lässt nach

Im Hochbau berichteten nur noch 36,3 Prozent der Betriebe von Engpässen, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag zu seiner Umfrage mitteilte. Im August waren es noch 42,2 Prozent. Im Tiefbau lag der Anteil bei 27,6 Prozent und damit um 3,8 Punkte niedriger. “Der Wohnungsbau zeigt sich dabei am stärksten betroffen”, sagte Ifo-Forscher Felix Leiss. Hier meldeten immer noch 40,0 Prozent der Unternehmen eine Behinderung ihrer Bautätigkeit durch Lieferprobleme.

“Die langen Lieferzeiten und der starke Preisanstieg beim Material sind ein zentrales Thema in der Bauwirtschaft”, sagte Experte Leiss. “Es fehlt insbesondere an Dämmstoffen, Stahl, Holz und Kunststoffrohren.” Zumindest der Großhandel für Holzprodukte rechne nun aber wieder mit sinkenden Preisen. Bei vielen anderen Baustoffen würden hingegen weitere Preissteigerungen erwartet.

 

Powell gibt vorerst keine Entwarnung bei Inflation und Materialengpässen

Es sei frustrierend zu sehen, dass sich die Lieferkettenprobleme nicht besserten, sagte Powell am Mittwoch bei einer von Reuters-Chefredakteurin Alessandra Galloni moderierten Gesprächs-Runde beim Zentralbankforum der EZB: “Am aktuellen Rand verschlimmern sie sich offenbar sogar ein wenig”, sagte Powell per Videoschalte. Das mit der Öffnung der Wirtschaft nach der Krise zusammenhängende Problem werde sich vermutlich bis ins nächste Jahr hineinziehen und auch die Inflation länger auf einem höheren Stand halten als gedacht.

Die Teuerungsrate in den USA ist wie in vielen anderen Regionen der Welt zuletzt kräftig gestiegen – unter anderem als Folge der Corona-Krise. Waren und Dienstleistungen kosteten im August 5,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Er erwarte, dass die Inflation auch in den nächsten Monaten über dem Ziel der Federal Reserve von zwei Prozent liegen werde, bevor sie nachlasse, sagte Powell. Die Fed gehe aber davon aus, dass aus dem Inflationsschub kein dauerhaft erhöhtes Preisniveau entstehe. Doch sei es schwierig zu sagen, wie lange die Phase der erhöhten Preise andauere.

LIEFERENGPÄSSE AUCH IN JAPAN

Auch EZB-Chefin Christine Lagarde betonte, es sei schwierig vorherzusagen, wann sich die Lieferengpässe auflösten. Akute Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen setzen auch der deutschen Industrie zu: Der Material-Mangel hat sich im September verschärft und ist nun so groß wie nie zuvor, wie das Ifo-Institut mitteilte. Als Folge wollen immer mehr Unternehmen ihre Preise erhöhen. Die Verbraucherpreise in Deutschland sind bereits rasant gestiegen: Für die am Donnerstag anstehenden Daten für September erwarten Experten einen Anstieg auf 4,2 Prozent. Im August lag die Teuerungsrate bei 3,9 Prozent – so hoch wie seit fast 28 Jahren nicht mehr.

In der Euro-Zone waren es zuletzt 3,0 Prozent – der höchste Stand seit zehn Jahren. Lagarde betonte, es gebe keinen Grund anzunehmen, dass der Inflationsschub nicht vorübergehe. Mit Blick auf die derzeit erhöhten Energiekosten sei zu erwarten, dass dieser preistreibende Effekt im Laufe des nächsten Jahres nachlasse. Die von der Pandemie hart getroffene Wirtschaft werde zum Jahresende das Vorkrisenniveau wieder erreichen.

Der ebenfalls zur EZB-Konferenz zugeschaltete japanische Notenbankchef Haruhiko Kuroda rechnet damit, dass die Wirtschaft in seinem Land Ende 2021 oder Anfang 2022 ihr Vorkrisenniveau erreichen wird. Auch Japan leide unter Störungen der Lieferketten, die durch Schließung von Fabriken in Südostasien ausgelöst worden seien. Diese Hemmnisse dürften sich in den kommenden Monaten aber auflösen.

Der Chef der Bank von England, Andrew Bailey, erwartet, dass die Wirtschaft im Vereinigten Königreich erst Anfang 2022 und damit “womöglich einen Monat oder zwei Monate” später als von der Notenbank im August angenommen Vorkrisenniveau erreicht. Auf die Frage, ob die Leitzinsen noch dieses Jahr steigen könnten, schwieg sich Bailey mit Blick auf die anstehende Entscheidung der Währungshüter im November aus. Dieser wolle er nicht vorgreifen. Doch seien Leitzinsen bei der Übertragung der geldpolitischen Impulse in die Finanzwelt und Wirtschaft das “bevorzugte Werkzeug” der Notenbank, betonte er.

Die Währungshüter in London halten den Schlüsselzins derzeit bei 0,1 Prozent und das Volumen ihres laufenden Wertpapier-Kaufprogramms bei 895 Milliarden Pfund. An den Finanzmärkten wird mit einer Zinserhöhung bis Februar 2022 gerechnet. Die Wahrscheinlichkeit einer Straffung bis Dezember wird auf 60 Prozent taxiert.