Europas Börsen auf Erholungskurs – Allianz auf Talfahrt

“Wenn die Käufer jetzt dranbleiben, ist die Chance für einen Ausbruch nach oben in Richtung Allzeithoch sehr gut”, sagte Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets.

Den Dax bremste am Montag allerdings ein Kursrutsch des Index-Schwergewichts Allianz aus. Der deutsche Leitindex hinkte mit einem Plus von 0,1 Prozent auf 15.563 Punkte im europäischen Vergleich hinterher. Der EuroStoxx50 gewann 0,6 Prozent auf 4112 Zähler, während der breit gefasste Stoxx600 mit 465,84 Stellen sogar ein Rekordhoch erreichte.

Während der laufenden Bilanzsaison höben Analysten ihre Prognosen für europäische Firmen erneut kräftig an, schrieben die Anlagestrategen der Bank Morgan Stanley. “Europa erfreut sich der größten Gewinnrevisionen aller Regionen weltweit.” Auch Mark Haefele, Chef-Anleger der Vermögensverwaltung der Bank UBS, sieht die Wirtschaft und Aktienmärkte dank der Erholung von den Folgen der Coronavirus-Pandemie auf einem guten Weg.

CHINA-DATEN DRÜCKEN ÖLPREIS – DROHENDER STREIK TREIBT KUPFER

Nach enttäuschenden chinesischen Konjunkturdaten zweifelten Rohöl-Anleger diese optimistische Einschätzung jedoch an. Die Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um 1,2 Prozent auf 74,52 Dollar je Barrel (159 Liter). Der Einkaufsmanager-Index der chinesischen Industrie lag im Juli nur noch knapp über dem Niveau, das Wachstum signalisiert. Die Volksrepublik sei der Motor der wirtschaftlichen Erholung in Asien, sagte Analyst Edward Moya vom Brokerhaus Oanda. Wenn die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft weiter schwächele, verdüsterten sich die Aussicht für die globale Konjunktur.

Kupfer-Anleger spekulierten dagegen darauf, dass die Regierung in Peking mit zusätzlichen Investitionen gegensteuern werde, sagte Gianclaudio Torlizzi, Partner der Beratungsfirma T-Commodity. Andere Börsianer verwiesen auf mögliche Liefer-Ausfälle, nachdem die chilenische Bergarbeiter-Gewerkschaft im Tarifstreit bei der weltgrößten Mine Escondida das jüngste Angebot des Betreibers BHP zurückgewiesen und sich für einen Streik ausgesprochen hatte. Kupfer verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 9777 Dollar je Tonne.

DROHENDE NEUE BELASTUNGEN SETZEN ALLIANZ ZU

Am deutschen Aktienmarkt rückte Allianz ins Rampenlicht. Der Versicherer befürchtet Zusatz-Belastungen in einem milliardenschweren Streit mit US-Fonds, in den sich nun auch das US-Justizministerium eingeschaltet hat. Dies werde den Kurs sicher für längere Zeit belasten, schrieben die Analysten der Bank JPMorgan. Allerdings könne der Konzern dank seiner breiten Geschäftsbasis eventuelle Belastungen aus diesem Streit abfedern. Allianz-Titel steuerten dennoch mit einem Minus von knapp zehn Prozent auf den größten Tagesverlust seit dem Börsen-Crash vom März 2020 zu.

Die Titel von FlatexDegiro brachen zeitweise um gut 17 Prozent ein und verbuchten den größten Kurssturz der Firmengeschichte. Das Kundenwachstum des Online-Brokers habe sich stärker verlangsamt als erwartet, monierte Analyst Frederik Jarchow vom Bankhaus Hauck & Aufhäuser. Gleichzeitig sei die Zahl der abgewickelten Transaktion überraschend deutlich geschrumpft. An den längerfristigen Wachstumsaussichten für die Branche ändere sich dadurch aber nichts.

In London reagierten Investoren erleichtert auf die Geschäftszahlen der HSBC, deren Aktien bis zu zwei Prozent gewannen. “Das Worst-Case-Szenario eines Anstiegs der faulen Kredite ist nicht wahr geworden”, sagte Analystin Susannah Streeter vom Brokerhaus Hargreaves Landsdown. Daher habe die Bank einen Teil ihrer Rückstellungen für diese Risiken auflösen können.

 

Tesla-Aktie: Trend wird bestätigt!

Sollte diese per Tagesschlusskurs von den Bullen der Tesla-Aktie genommen werden können, so steht sofort ein Anstieg in Richtung 657 EUR auf dem Zettel! Aber auch die 741er-Marke dürfte im Rahmen des Anstieges schnell erreicht werden können. Dabei handelt es sich um das Allzeithoch. Da sich die mittel- und langfristige Trendausrichtung zu bestätigen scheinen, dürfte auch ein neues Allzeithoch nur eine Frage der Zeit sein. Hierbei kommen die Kursmarken von 902 sowie 1019 EUR in den Fokus.

Tesla-Aktie – 540er-Unterstützung muss halten

Die glatte 1000er Marke zu knacken, wird es sicherlich nicht ganz so leicht werden. Hierbei handelt es sich um eine aus psychologischer Sicht wichtige Zone. Um das positive Bild intakt zu halten, sollte es Tesla nun also gelingen die Kursmarke von rund 540 respektive 500 EUR zu halten. Ein Unterschreiten würde übergeordnete Verkaufssignale auslösen und sich negativ auf den Kurs auswirken können.

Fazit: da es den Bullen der Tesla-Aktie offensichtlich gelingt den langfristig relevanten SMA200 zu bestätigen, sollten weitere Anstieg erfolgen können. Schlüsselmarke ist hierbei der Kursbereich zwischen 500 und 540 EUR. Dieser sollte nicht unterschritten werden.

Widerstand: letztes Hoch – 590 EUR | markantes Hoch – 741 EUR
Unterstützung: SMA38 – 548 EUR | SMA100 – 547 EUR | SMA200 – 542 EUR

Der Chart (D1) in EUR

Tesla-Aktie Prognose
Tesla-Aktie – fxempire.de chart

Was sagt die Trendanalyse (D1) für die Tesla-Aktie?

HighLow Indikator: Hierbei wird untersucht, ob bei der Tesla-Aktie höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Ein Aufwärtstrend wird durch höhere Hochs und steigende Tiefpunkte gekennzeichnet. Von insgesamt 10 HighLows sind 8 steigend. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob die GDs bei der Tesla-Aktie steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 10 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Macd Indikator: Als Letztes muss bei dem wichtigen Oszillator von Tesla geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind ganze 10 positiv. Das ist mega bullisch. Super, weiter so!

Die Auswertung der Trendanalyse

Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 28 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 93,33 %. Der Status ist hier auf “sehr bullisch” zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in die Tesla-Aktie zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer:
Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Mobilitäts-Startup Bolt sammelt 600 Millionen Euro für Expansion ein

Das frische Kapital werde genutzt, um den Lebensmittel-Lieferdienst Bolt Market und die Expansion des restlichen Angebots voranzubringen, teilte das früher unter dem Namen Taxify agierende Unternehmen am Montag mit, das hierzulande mit Tier Mobility, Lime oder Bird konkurriert. Inzwischen kommt das 2013 in Tallinn von dem damals 19-jährigen Markus Villig gegründete Unternehmen auf einen Firmenwert von vier Milliarden Euro.

Mit seinem Lebensmittel-Lieferdienst, der bald in zehn europäischen Märkten unterwegs sein soll, begibt sich Bolt in einen hoch umkämpften Markt, in dem unter anderen Gorillas, Flink, Getir und Delivery Hero unterwegs sind. Die jüngste Finanzierungsrunde nutzten Sequoia, Tekne und Ghisallo, um bei Bolt einzusteigen. Aber auch Bestandsinvestoren wie G Squared, D1 Capital und Naya waren mit von der Partie.

Bolts Firmenchef Villig malt ein Bild von einer Zukunft, in der Menschen kein Auto mehr kaufen müssen, sondern bei Bedarf verschiedene Transportmöglichkeiten zur Miete nutzen können. Bolt kommt inzwischen nach eigenen Angaben auf 75 Millionen Kunden in Europa wie auch Afrika, die Car- und E-Scooter-Sharing-Angebote, aber auch Essens- und Lebensmitteldienste des Unternehmens nutzen. Ziel von Villig ist es, eine europäische “Super-App” aufzubauen.

 

Milliardenkauf bei Zahlungsdienstleistern – Afterpay geht an Square

Dorseys Fintech Square bietet 29 Milliarden US-Dollar (umgerechnet etwa 24,4 Milliarden Euro) für Afterpay, wie die Firmen am Montag mitteilten. Es ist damit die bislang größte Übernahme eines australischen Unternehmens. “Zusammen können wir unsere Cash-App- und Verkäufer-Systeme besser miteinander verbinden, um Händlern und Verbrauchern noch überzeugendere Produkte und Dienstleistungen zu bieten”, sagte Dorsey, der auch den Kurznachrichtendienst Twitter leitet.

Afterpay ist Pionier im BNPL-Geschäft (“Buy-Now-Pay-Later”). Gegen eine Gebühr können dabei Online-Händler ihren Kunden anbieten, ihre Käufe erst später zinslos in Raten abzuzahlen. Dafür übernimmt Afterpay die Zahlungsabwicklung und auch das Risiko eines Zahlungsausfalls. Weil BNPL-Anbieter keine Zinsen einnehmen, sondern Gebühren von den Händlern verlangen, umgehen sie die rechtlichen Vorgaben für Kredite und sind nicht verpflichtet, die Kreditwürdigkeit der Kunden zu prüfen. Üblicherweise reicht es, den Namen, die Adresse und das Geburtsdatum anzugeben, um von den Ratenzahlungen zu profitieren. Bei Kunden sind derartige Zahlungsangebote beliebt, die Branche wächst rasant, auch angeheizt von der steigenden Online-Nachfrage in der Pandemie. Kritiker befürchten jedoch, dass das System anfällig für Betrug ist.

Die Übernahme sei ein Test für das Geschäftsmodell, schrieben die Analysten von der Investmentbank Truist Securities: Dabei werde gleichzeitig die Branche bewertet und ein bedeutender Wettbewerber für die Platzhirsche Klarna und Paypal geschaffen. Wenige andere Wettbewerber passten so gut zu Afterpay wie Square, schrieben die Experten des Wertpapierhauses Wilsons Advisory and Stockbroking: “Paypal hat bereits erste Erfolge im eigenen BNPL-Geschäft, und wenn nicht noch US-Giganten wie Amazon oder Apple in letzter Minute aus der Deckung kommen, ist die Gefahr eines Bieterkampfes gering.” Einem Insider zufolge verhandeln die beiden Unternehmen seit mehr als einem Jahr, und Square sei zuversichtlich, dass es kein konkurrierendes Gebot gebe.

Die Afterpay-Aktionäre erhielten pro Anteilsschein 0,375 Square-Aktien. Dies entspricht den Unternehmen zufolge einem Preis von etwa 78 Euro (126,21 australische Dollar) pro Aktie oder einem Aufschlag von rund 30 Prozent. Am Montag gingen die Afterpay-Papiere mit 114,8 australischen Dollar knapp ein Fünftel höher aus dem Handel.

Die Afterpay-Gründer Nick Molnar und Anthony Eisen bleiben auch nach der Übernahme im Management. Ausschlaggebend für die Gründung des Unternehmens sei die Erkenntnis aus der Finanzkrise 2008 gewesen, dass insbesondere jüngere Menschen einen Bogen um Kreditkarten machten, sagte Molnar 2020 in einem Reuters-Interview. Afterpay ist seit 2014 auf dem Markt und gehört zu den 20 größten Unternehmen Australiens, hat allerdings bislang noch keinen Gewinn erwirtschaftet.

 

AMD-Aktie: Neue Kursziele sind aktiviert!

Aus kurz- und mittelfristiger Sicht ist die Trendrichtung stark zur Oberseite ausgerichtet. Aber auch langfristig und hierzu wird der SMA200 angesehen, besteht ein intakter Bullenmarkt. Erst kürzlich gelang es der AMD-Aktie die charttechnisch wichtige Widerstands-Marke von rund 100 US-Dollar aufzubrechen. Damit wurde neues Kurspotenzial in Richtung Norden freigesetzt. Als Kursziele kommen die Marken von 118 und 131 US-Dollar in den Blick. Aber auch das Erreichen der 157er-Marke scheint nicht ausgeschlossen.

AMD-Aktie – bullisches Bild muss aufrechterhalten werden

Um das bullische Bild aufrechtzuerhalten, sollte es der AMD-Aktie idealerweise gelingen, die kürzlich eroberte Widerstandszone, welche nun zur Unterstützung geworden ist, zu halten. Die Rede ist von dem glatten und psychologisch interessanten Bereich von 100 US-Dollar. Selbst wenn diese noch einmal unterschritten werden sollte, so besteht immer noch Luft bis etwa 90,00 oder 85,00 US-Dollar. Tiefer dürfte es aus technischer Sicht dann allerdings nicht mehr gehen.

Fazit: aufgrund des neuen Allzeithochs sowie der auf allen Ebenen bullischen Trendlage sollte sich die Aufwärtsbewegung bei AMD weiter fortsetzen können. Schlüsselmarke ist hierbei die 100er respektive 85er-Marke.

Widerstand: letztes Hoch – 107 USD
Unterstützung: SMA38 – 88 USD | SMA100 – 83 USD | SMA200 – 85 USD

Der Chart (D1) in USD

AMD-Aktie Prognose
AMD-Aktie – fxempire.de chart

Was sagt die Trendanalyse (D1) für die AMD-Aktie?

HighLow Indikator: Hierbei wird untersucht, ob bei der AMD-Aktie höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Ein Aufwärtstrend wird durch höhere Hochs und steigende Tiefpunkte gekennzeichnet. Von insgesamt 10 HighLows sind sogar 9 steigend. Insofern ist das als sehr bullisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob die GDs bei der AMD-Aktie steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 10 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Macd Indikator: Als Letztes muss bei dem wichtigen Oszillator von AMD geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind ganze 10 positiv. Das ist mega bullisch. Super, weiter so!

Die Auswertung der Trendanalyse

Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 29 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 96,67 %. Der Status ist hier auf “sehr bullisch” zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in die AMD-Aktie zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

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Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Märkte im Blick: DAX, Gold, Bitcoin, Brent-Öl, …

Aktien

An den Aktienmärkten sorgten in der vergangenen Woche vor allem die chinesischen Regulierungsbehörden für schlechte Stimmung. Zum Wochenstart kündigten diese an, dass Unternehmen, die Lehrprogramme für die Schulen anbieten künftig keine Gewinne mehr erzielen dürften. Diese weitere Regulierungsattacke ließ die Indizes in China und Hongkong einbrechen und mit neuen Jahrestiefs in Bärenmärke nach klassischer Wall-Street-Definition (20% Verlust vom Rallyhoch) übergehen.

Die US-Notenbank hielt auf ihrer Sitzung wie allgemein erwartet die Geldschleusen weit geöffnet. Jerome Powell lieferte noch keine konkreten Signale in Richtung einer Reduktion der Anleihekäufe (Tapering) in Höhe von derzeit 120 Milliarden USD monatlich. Allerdings werteten Marktbeobachter die Aussage der Notenbanker, dass die Wirtschaft „Fortschritte auf dem Weg“ zu den anvisierten Beschäftigungs- und Inflationszielen gemacht habe, als erstes vorsichtiges Signal für einen solchen Schritt. Die meisten Experten dürften derzeit das vierte Quartal als möglichen Startpunkt im Auge haben.

Veröffentlichte Konjunkturdaten boten überwiegend ein schwächer als erwartetes Bild. Der vielbeachtete ifo-Geschäftsklimaindex sank im Juli unerwartet von zuvor 101,7 auf 100,8 Punkte. Experten hatten hingegen im Schnitt einen Anstieg auf 102,5 Punkte prognostiziert. In den USA enttäuschten die Neubauverkäufe, das BIP und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.

Der S&P Global 1200, der die weltweite Aktienmarktentwicklung widerspiegelt, gab auf Wochensicht um 0,28 Prozent nach. S&P 500 und DAX sahen Abschläge von 0,38 beziehungsweise 0,80 Prozent. Rohstoffwerte, Energiewerte und Finanzwerte gehörten mit Blick auf die globale Sektorenperformance zu den größten Gewinnern. Zyklische Konsumwerte und Kommunikationsdienstleister standen hingegen unter Druck.

Devisen

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar im Wochenverlauf deutlich ab. Der Dollar-Index sank um 0,87 Prozent auf 92,09 Punkte. EUR/USD stieg um 0,82 Prozent auf 1,1867 USD. Eine kräftige Rally war bei den Kryptowährungen zu beobachten. Der Bitcoin haussierte um rund 26 Prozent auf 41.500 USD. Ethereum sprang um fast 19 Prozent auf 2.580 USD nach oben.

Rohstoffe

An den Rohstoffmärkten orientierten sich die Preise überwiegend nordwärts. Der S&P GSCI Index für 24 Spotpreise kletterte im Wochenvergleich um 1,62 Prozent auf 541,12 Punkte. Vor allem Industriemetalle und Öl waren gesucht. Als Sektor im Minus notierten lediglich Soft-Commodities. Comex-Kupfer stieg um 1,87 Prozent auf 4,48 USD. Brent-Öl verteuerte sich um 3,01 Prozent auf 76,33 USD. Gold handelte 0,60 Prozent fester bei 1.813 USD.

Hinweis:

Trotz sorgfältiger Analyse übernimmt Global Investa keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Die bereitgestellten Informationen stellen insbesondere keine Anlageberatung, Kaufempfehlung oder Anlagevermittlung dar und können keinesfalls eine anleger- und anlagegerechte Beratung durch einen professionellen Anlageberater, der die individuellen wirtschaftlichen Verhältnisse und den Erfahrungsstand des Kunden berücksichtigt, ersetzen.

Alibaba-Aktie: Das ist jetzt wichtig!

Spätestens aber im Februar und März dieses Jahres wurde es klar. Es kam zu einem Anstieg der Alibaba-Aktie in Richtung Widerstand von rund 220 EUR und zum Abprallen. Damit setzte sich der bereits begonnenen Niedergang fort. In den jüngsten Handelstagen erreichte dieser Rückgang dann die größere Unterstützungszone von 150 bis 160 EUR. Ob es den Bullen hier gelingt eine nachhaltige Trendwende aufs Parkett zu legen, muss an dieser Stelle offen bleiben.

Alibaba-Aktie – Bodenbildung muss gelingen sonst…

Idealerweise können sie eine Bodenbildung im Bereich von 150 EUR bewerkstelligen, um schlussendlich den Abwärtstrend aufzulösen. Es muss in Richtung 180 und sogar 200 EUR aufwärtsgehen. Erst dann würden relevante Marken der Alibaba-Aktie überschritten sein. Im ungünstigsten Fall kann die 150er-Zone nicht halten und die Bären machen weiter Druck. Übergeordnet kann es dann sogar bis zum nächsten markanten Tief aus dem Jahr 2019 von 132 EUR abwärtsgehen.

Fazit: aufgrund der bärische Trendlage liegt der Vorteil aufseiten der Bären. Schlüsselmarke ist hierbei die 150er-Zone. Diese muss halten.

Widerstand: SMA38 – 177 EUR | SMA100 – 184 EUR | SMA200 – 202 EUR
Unterstützung: letztes Tief – 152 EUR | markantes Tief – 132 EUR

Der Chart (D1) in EUR

Alibaba-Aktie Prognose
Alibaba-Aktie – fxempire.de chart

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für die Alibaba-Aktie

Gleitende Durchschnitte: Hierbei wird analysiert, ob bei der Alibaba-Aktie die GDs steigend sind. Ein Aufwärtstrend wird durch steigende GDs gekennzeichnet. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nicht ein einziger steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. So geht es nicht weiter!

Macd Indikator: Bei dem beliebten Oszillator von Alibaba wird nun analysiert, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Auch wird geschaut, ob der Macd über null tendiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nicht eine positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen und muss sich ändern.

HighLow Indikator: Als Letztes wird geschaut, ob bei der Alibaba-Aktie höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Denn höhere Hochs und steigende Tiefpunkte kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 HighLows ist nur einer steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen, hier drohen weitere Verluste.

Die Auswertung der Trendanalyse

Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon ist nur ein einziger als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 3,33 %. Deswegen wird der Status hier auf “sehr bärisch” gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in die Alibaba-Aktie zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

 

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AMC Entertainment-Aktie: Trotz Rückgang interessant!

Doch im Bereich von 20,00 EUR tut sich eine größere Unterstützungszone auf. Damit sollte sich aus mittel- und langfristiger Sicht, die im Januar begonnene Aufwärtsphase für die AMC Entertainment-Aktie weiter fortsetzen können. Als Kursziel steht es erst einmal an das alte Hoch von 63,22 EUR anzulaufen. Aber auch Kurse deutlich darüber sind sehr wahrscheinlich. Als glattes und psychologisch interessantes Level steht die 100er-Marke bereit.

AMC Entertainment-Aktie – Unterstützungszone muss halten

Entscheidend wird es jetzt sein, dass es den Bullen der AMC Entertainment-Aktie gelingt die 20,00 bis 25,00 EUR Unterstützungszone zu halten. Mit Unterschreiten würde sich die charttechnische Lage deutlich eintrüben. Der GD200 bei aktuell 13,60 EUR käme so in den Fokus. Aber auch noch tiefere Kurse von der glatten 10,00 EUR Marke wären dann nicht mehr auszuschließen.

Fazit: aufgrund der mittel- und langfristigen bullischen Trendsituation dürfte diese sich auch fortsetzen können. Schlüsselmarke hierbei ist die 20,00er-Zone.

Der Chart (D1) in EUR

AMC Entertainment-Aktie Prognose
AMC Entertainment-Aktie – fxempire.de chart

Hier die Trendanalyse (D1) für die AMC Entertainment-Aktie

HighLow Indikator: Nun wird noch geprüft, ob bei der AMC Entertainment-Aktie höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Tief- und Hochpunkte die steigend sind kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 HighLows sind nur 3 steigend. Bullisch ist definitiv etwas anderes.

Macd Indikator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator von AMC Entertainment untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur 3 positiv. Insofern ist das als bärisch zu bezeichnen.

Gleitende Durchschnitte: Es wird als Letztes noch analysiert, ob bei der AMC Entertainment-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 7 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Die Auswertung der Trendanalyse

Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 13 als positiv zu bezeichnen. Das sind 43,33 %. Demnach wird der Status hier auf “neutral” gesetzt. Insofern kann es durchaus sinnvoll sein, die AMC Entertainment-Aktie zu halten und etwas genauer zu beobachten.

 

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