Britische Bank NatWest ködert Anleger mit Milliarden-Ausschüttung

Das mehrheitlich im Staatsbesitz befindliche Geldhaus folgt damit Rivalen wie Barclays und Lloyds, die nach Gewinnsprüngen im Halbjahr ebenfalls die Füllhörner ausgießen. NatWest-Aktionäre erhalten über eine Zwischendividende von drei Pence je Titel und Aktienrückkäufen im Volumen von 750 Millionen Pfund insgesamt 1,1 Milliarden Pfund zurück, wie NatWest am Freitag mitteilte. Insgesamt kommt sie in diesem Jahr damit auf fast drei Milliarden Pfund an Gewinnausschüttungen. Börsianer überzeugte NatWest-Chefin Alison Rose damit trotzdem nicht – die Aktien fielen um ein Prozent.

Die Bank of England hatte ihre in der Pandemie verhängten Dividendenbeschränkungen vor kurzem aufgehoben, weil sich ihrer Meinung nach die Aussichten für die Institute verbessert haben. Die Währungshüter hatten Banken im ersten Lockdown aufgefordert, auf Dividenden, Aktienrückkäufe und Boni zunächst zu verzichten, damit sie genügend Kapital haben zur Bewältigung der Krise. Auch die Europäische Zentralbank erlaubt den Banken in der Euro-Zone wieder Ausschüttungen – aber erst ab Oktober.

NatWest verdiente von Januar bis Juni vor Steuern mit 2,5 Milliarden Pfund mehr als von Analysten erwartet. Vor einem Jahr hatte die ehemals als Royal Bank of Scotland bekannte Bank noch einen Verlust von 770 Millionen Pfund eingefahren. Wie die heimischen Rivalen profitierte NatWest von einer geringeren Risikovorsorge, weil in der Pandemie weniger Kredite ausfielen als befürchtet.

Analysten fragen sich allerdings, wie der Finanzkonzern, der 2008 vom britischen Staat mit 45 Milliarden Pfund vor der Pleite gerettet wurde, künftig die Erträge steigern will. Rose hat dem Investmentbanking eine strikte Rosskur verordnet und speckt den Anleihehandel ab. Die Erträge in der Sparte brachen im ersten Halbjahr um mehr als die Hälfte ein. Zudem drohen dem Institut Strafen in Folge einer Geldwäsche-Ermittlung.

 

Gasekonzern Linde schraubt Gewinnprognose erneut nach oben

Vorstandschef Steve Angel stellte für den amerikanisch-deutschen Konzern am Freitag einen um Sondereffekte bereinigten Gewinn von 10,10 bis 10,30 Dollar je Aktie in Aussicht; das wäre bis zu ein Viertel mehr als 2020. Erst im Mai hatte er die Gewinnprognose auf 9,60 bis 9,80 Dollar je Aktie erhöht. Die neue Zielmarke entspricht einem bereinigten Gewinn von mindestens 5,3 Milliarden Dollar. “Das Unternehmen wird auch 2021 ein weiteres herausragendes Jahr liefern”, erklärte Angel. Allein im zweiten Quartal sprang das operative Ergebnis um 39 Prozent auf 1,84 Milliarden Dollar, der Nettogewinn legte sogar um 41 Prozent auf 1,42 Milliarden zu und übertraf damit Angels Erwartungen deutlich.

An der Frankfurter Börse legte die im Leitindex DAX enthaltene Linde-Aktie nur leicht um 0,3 Prozent auf 252,55 Euro zu.

Linde profitierte von der deutlichen Erholung der Konjunktur in vielen Teilen der Welt. Insgesamt schnellte der Umsatz um 19 Prozent auf 7,6 Milliarden Dollar nach oben. Die Preise zogen um vier Prozent an, das Absatzvolumen legte um 15 Prozent zu. Am stärksten war der Umsatzzuwachs eigentlich in Europa, dem Nahen Osten und Afrika mit 25 Prozent, wegen des stärkeren Euro blieb davon in Dollar aber nur ein Plus von 16 Prozent übrig. In Nord- und Südamerika sind die Margen weiterhin am höchsten. Die größten Zuwachsraten verzeichneten die produzierende Industrie und die Metallbranche. Im vergangenen Jahr hatten medizinische Gase und Kunden aus der Elektronikbranche die Corona-Krise abgefedert.

Im Anlagenbau von Linde, der in München angesiedelt ist, gingen Umsatz und operativer Gewinn dagegen im zweiten Quartal um rund ein Fünftel zurück, weil weniger Anlagen fertiggestellt wurden. Der Konzern verwies aber auf einen Auftragsbestand für Anlagenbau-Projekte von 4,1 Milliarden Dollar; dazu kommen Gas-Aufträge über 3,4 Milliarden.

Angel hat den Konzern seit der Fusion von Praxair und Linde auf Effizienz getrimmt. In Deutschland waren kürzlich Pläne für einen weiteren Stellenabbau bekannt geworden. Insidern zufolge sollen bis Ende 2022 rund 500 der 6000 Arbeitsplätze wegfallen, die meisten davon in den Gase-Abfüllanlagen. Bereits 2020 hatte Linde in Deutschland gut 800 Stellen gestrichen.

 

Goldpreis: So darf es weitergehen!

Nachdem es zu einer Erholungsbewegung gekommen war, tendieren die Bullen des Goldpreises jetzt bereits wieder in der Kurszone um 1834 US-Dollar. Damit baut sich Druck auf diese Marke auf. Mit Blick auf die Trendanalyse zeigt sich eine übergeordnete bullische Situation. Damit dürfte sich der Druck auf die 1834er-Marke positiv Richtung Norden auflösen. Als Kursziel steht es dann anders Kurshoch von 1917 US-Dollar zu erreichen.

Goldpreis – prägnante Kursmarke ist erstes Ziel

Hierbei handelt es sich um eine prägnante Kursmarke, welche den Kurs magisch anziehen dürfte. Auf der Unterseite ist es jetzt für den Goldpreis entscheidend, dass es gelingt die massive Unterstützungszone von rund 1790 US-Dollar zu halten. Sollte es den Bären gelingen diese zu durchbrechen, so kann es schnell bis zum Tiefpunkt von 1751 US-Dollar abwärtsgehen.

Fazit: aufgrund der positiven Trendsituation und dem Überwinden einiger Widerstände sollte sich die Aufwärtsbewegung weiterhin fortsetzen können. Schlüsselmarke zur Unterseite ist die 1790er-Zone.

Widerstand: letztes Hoch – 1833 USD | markantes Hoch – 1917 USD
Unterstützung: SMA38 – 1807 USD | SMA100 – 1810 USD | SMA200 – 1801 USD

Der Chart (M30) in USD

Goldpreis Prognose
Goldpreis – fxempire.de chart

Was sagt die Trendanalyse (H4) für den Goldpreis?

HighLow Indikator: Hierbei wird untersucht, ob bei dem Goldpreis höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Ein Aufwärtstrend wird durch höhere Hochs und steigende Tiefpunkte gekennzeichnet. Von insgesamt 10 HighLows sind 8 steigend. Hier kann man sagen, das ist bullisch.

Gleitende Durchschnitte: Jetzt wird geschaut, ob die GDs bei dem Goldpreis steigend sind. Denn steigende GDs kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind 8 steigend. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen. -the trend is your friend-

Macd Indikator: Als Letztes muss bei dem wichtigen Oszillator von Gold geprüft werden, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Außerdem auch, ob sich der Macd über null befindet. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind 7 positiv. Insofern ist das als bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

Wie fällt der Blick auf die Gesamtauswertung aus? Von 30 gemessenen Kriterien sind 23 als positiv zu bezeichnen. Das sind immerhin 76,67 %. Deshalb kann der Status hier auf “bullisch” gesetzt werden. So gesehen ist es durchaus nützlich, einen Einstieg in den Goldpreis zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer:
Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

Netflix-Aktie: 600er-Marke muss genommen werden!

In den jüngsten Handelstagen findet die Netflix-Aktie Unterstützung auf dem Bündel aus gleitenden Durchschnitten. Zudem ist das Maihoch dieses Jahres (511 USD) ebenso als Unterstützung anzusehen. Im besten Fall kann es den Bullen nun gelingen dieses Support-Level für sich zu nutzen, um abermals Richtung Norden anzuziehen. Hierbei ist es wichtig die Widerstandszone von rund 560 US-Dollar aufzubrechen.

Netflix-Aktie – sie muss sich befreien

Übergeordnet muss sogar ein Tagesschlusskurs von über 600 US-Dollar generiert werden. Erst dann ist die Seitwärtsphase aufgelöst und es kann zu neuerlichen Anstiegen kommen. Auf der Oberseite kommen so Kursziele von 647 und 686 US-Dollar für Netflix in den Fokus. Aber auch Kursanstiege bis zur 750er-Marke sind für möglich zu halten. Jetzt hängt sehr viel davon ab, ob es den Bullen gelingt den Absprung zu schaffen.

Mit Unterschreiten der glatten 500er-Zone würde die charttechnische Situation erst einmal eintrüben. Ein Rückfall der Netflix-Aktie auf die Unterkante der Range von rund 470 US-Dollar wäre die Folge. Zwangsläufig muss dann die breit angelegte Unterstützung halten. Erobern die Bären auch noch diesen Bereich, so würde sich die charttechnische Situation deutlich eintrüben.

Fazit: der Anteilschein befindet sich aktuell in einer Seitwärtsphase. Hier macht es durchaus Sinn, erst einmal eine überzeugende Bewegung in die eine oder andere Richtung abzuwarten.

Widerstand: letztes Hoch – 558 USD | SMA38 – 518 USD
Unterstützung: SMA100 – 516 USD | SMA200 – 517 USD

Der Chart (D1) in USD

Netflix-Aktie Prognose
Netflix-Aktie – fxempire.de chart

Jetzt eine Trendanalyse (D1) für die Netflix-Aktie

Gleitende Durchschnitte: Hierbei wird analysiert, ob bei der Netflix-Aktie die GDs steigend sind. Ein Aufwärtstrend wird durch steigende GDs gekennzeichnet. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind nur 4 steigend. Insofern ist das leider als bärisch zu bezeichnen.

Macd Indikator: Bei dem beliebten Oszillator von Netflix wird nun analysiert, ob die Trigger-Linie unter der Signal-Linie ist. Auch wird geschaut, ob der Macd über null tendiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind nur 4 positiv. Insofern ist das als bärisch zu bezeichnen.

HighLow Indikator: Als Letztes wird geschaut, ob bei der Netflix-Aktie höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Denn höhere Hochs und steigende Tiefpunkte kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 HighLows sind nur die Hälfte steigend. Das geht aber wirklich besser. Die Bullen müssen Gas geben.

Die Auswertung der Trendanalyse

Kommen wir jetzt zur Gesamtauswertung. Von zusammengefasst 30 Bewertungskriterien, sind 13 als positiv zu bezeichnen. Das sind 43,33 %. Demnach wird der Status hier auf “neutral” gesetzt. Insofern kann es durchaus sinnvoll sein, die Netflix-Aktie zu halten und etwas genauer zu beobachten.

 

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GOLD dreht massiv auf

Der Goldpreis (XAUUSD) profitierte von der US-Notenbanksitzung FED am vergangenen Mittwoch. Bereits am späten Abend der Sitzung selbst, schraubte sich das edle Metall über die Marke von 1.800 USD, um insbesondere während des Handels am Donnerstag die Widerstandszone rund um 1.830 USD zu attackieren. Statistisch ist der Freitag ein bullischer Wochentag und auch die Saisonalität für den bevorstehenden Handelsmonat August verspricht eine freundliche Entwicklung. Sollte sich Gold daher über 1.830 USD etablieren können, so erscheinen weitere Zugewinne bis 1.848 USD und darüber hinaus bis zum Hochpunkt des Juni-Auftakts bei rund 1.915 USD möglich.

Vermieden sollte hingegen ein nochmaliger Rückgang unter 1.800 USD. In diesem Fall bestünde die Gefahr, dass Gold die Zone um 1.795 USD nachhaltig aufgibt. In der Konsequenz wären weitere Verluste bis 1.780 USD und darunter bis mindestens 1.750 USD einzukalkulieren.

Hinweis:

Trotz sorgfältiger Analyse übernimmt Global Investa keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Die bereitgestellten Informationen stellen insbesondere keine Anlageberatung, Kaufempfehlung oder Anlagevermittlung dar und können keinesfalls eine anleger- und anlagegerechte Beratung durch einen professionellen Anlageberater, der die individuellen wirtschaftlichen Verhältnisse und den Erfahrungsstand des Kunden berücksichtigt, ersetzen.

 

Ethereum steht in den Startlöchern für eine Rally

W-Formation im Wochenchart

Tickmill-Analyse: Wochenchart im ETHUSD

Der Ausbruch über die Marke von 2.000,00 USD im März dieses Jahres hat für einen Kursanstieg gesorgt, der sehr stark an eine Hyperbole erinnert. Getreu dem Motto, was hoch steigt kann tief fallen, fand ETHUSD nach einer 6-wöchigen Rally bei 4.374,00 USD den Peak und ging danach in den freien Fall über. Erst bei gut 1.700,00 USD fand der Kursrutsch ein Ende. Dieses Level ist inzwischen zweifach getestet worden, was aus charttechnischer Sicht eine W-Formation darstellt. Findet dieses bullische Chartmuster Bestätigung durch weiter steigende Kurse, sind aus aktueller Sicht zunächst Kurszuwächse bis in den um 2.900,00 USD befindlichen Widerstand möglich.

Tradingrange im Tageschart gibt das Kaufsignal

Tickmill-Analyse: ETHUSD im Tageschart

Um herauszufinden, ob und wann es sinnvoll ist auf eine Bestätigung der W-Formation zu traden, hilft der Blick in den Tageschart. Denn der Trigger für den Ausbruch nach oben steht und fällt mit der oberen Begrenzung der Tradingrange im Tageschart. Derzeit stellt das Kurslevel um die Marke von 2.400,00 USD den Widerstand dar, den es für nachhaltige Kursanstiege zu überwinden gilt. Schafft es der Markt, den Kurs des ETHUSD nachhaltig über dieses Level zu bewegen, ist der Weg in die höhergelegenen Verkaufsbereiche bei 2.630,00 USD bzw. 2.900,00 USD frei.

Rangeabprallszenario für kurzfristige Trader

Tickmill-Analyse: ETHUSD im 4-Stundenchart

Innerhalb von Tradingranges dreht sich alles um Kursreaktionen an den Begrenzungen. Sollte der ETHUSD vorerst innerhalb der Banden verweilen, dürften Kurse unterhalb von 2.148,00 USD weitere Abgaben nach sich ziehen. Denn das Short-Abprallszenario sieht Kursbewegungen bis zur Rangeunterseite bei gut 1.700,00 USD vor. Auf dem Weg dorthin bieten das letzte Ausbruchslevel bei 2.090,00 USD bzw. das Zwischentief bei 1.996,00 USD die nächsten Wegpunkte auf der Chartunterseite.

Videobesprechung

 

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Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

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Firmenbilanzen und Fed führen Börsen auf Rekordkurs

Dax und EuroStoxx50 legten am Donnerstag jeweils etwa ein halbes Prozent auf 15.640,47 beziehungsweise 4119,03 Punkte zu. Der breit gefasste Stoxx600 gewann ähnlich stark und markierte mit 464,31 Zählern zeitweise sogar ein Rekordhoch. Gleiches galt für die US-Indizes Dow Jones und S&P 500, die auf bis zu 35.155,18 beziehungsweise 4429,27 Stellen stiegen.

Fed-Chef Jerome Powell zufolge spielt sein Haus zwar eine Drosselung der Wertpapierkäufe durch. Die “substanziellen Fortschritte” am Arbeitsmarkt seien aber noch zu weit entfernt, um mit dem sogenannten Tapering zu beginnen. “Für Investoren sind das gute Nachrichten”, sagte Johannes Mayr, Chef-Volkswirt des Vermögensverwalters Eyb & Wallwitz. Da sich die konjunkturelle Erholung abschwäche, wachse für die Börsen die Bedeutung des Rückenwinds durch die Geldpolitik.

Powell habe keine Überraschungen geliefert, kommentierte Analyst Ricardo Evangelista vom Brokerhaus Activtrades. Er habe allerdings diejenigen enttäuscht, die auf klarere Signale für einen geldpolitischen Richtungswechsel gehofft hatten. Dies drückte den Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, zeitweise auf ein Vier-Wochen-Tief von 91,871 Punkten. Dadurch wurde Gold für Investoren außerhalb der USA attraktiver, weshalb sich das Edelmetall um 1,3 Prozent auf 1830 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) verteuerte.

RENTOKIL UND FORD NACH ZAHLEN IM PLUS

Am Aktienmarkt legten Anleger sich unter anderem Papiere von Rentokil ins Depot. Sie stiegen in London um knapp sieben Prozent. Der Kammerjäger habe dank gestiegener Gewinnmargen einen überraschend hohen Vorsteuergewinn von umgerechnet 228 Millionen Euro gemacht, lobte Analyst James Winckler von der Investmentbank Jefferies.

An der Wall Street gehört Ford mit einem Kursplus von 3,6 Prozent zu den Favoriten. Auf Basis überraschend starker Quartalsergebnisse hob der Autobauer seine Gesamtjahresziele an. Das Unternehmen gehe mit dem allgemeinen Chip-Engpass besser um als noch vor einigen Monaten, lobte Analyst David Whiston vom Research-Haus Morningstar. Außerdem könne es dank seiner Preissetzungsmacht den schwächelnden Absatz ausgleichen.

In Deutschland rückte am Nachmittag Bayer ins Rampenlicht. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern stellte wegen Prozessrisiken um den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat weitere 4,5 Milliarden Dollar zurück. Den Kursanstieg der Aktie bremste dies aber nur leicht. Sie schloss 1,3 Prozent im Plus.

GUT, ABER NICHT GUT GENUG

Nicht alle Unternehmen konnten Umsatz- und Gewinnsprünge in Kursgewinne ummünzen. Gut sei für Anleger manchmal nicht gut genug, sagte Aktienhändler Keith Temperton vom Brokerhaus Forte Securities. “Sie wollen durch die Bank Zahlen über Markterwartungen sehen und nicht nur in einigen Bereichen.”

Aus diesem Grund rutschten die Titel von Smith & Nephew trotz eines fast verdreifachten Gewinns um sechs Prozent ab. Börsianer monierten das schwächelnde Geschäft mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken bei der britischen Medizintechnik-Firma.

Abwärts ging es auch für die Papiere von Anheuser-Busch, die sich in Brüssel um ebenfalls sechs Prozent verbilligten. Der Umsatz des Brauereikonzerns habe die Erwartungen zwar übertroffen, der Überschuss sei aber dahinter zurückgeblieben, sagten Analysten. Vor allem die operative Gewinnmarge enttäusche.

 

Inflation springt auf fast 4 Prozent – Verdi für kräftiges Lohnplus

– von Rene Wagner und Christian Kraemer und Reinhard Becker

Eine höhere Teuerungsrate gab es zuletzt im Jahr 1993, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Im Juni lag sie noch bei 2,3 Prozent. Ökonomen wurden von dem steilen Anstieg überrascht: Sie hatten nur mit 3,3 Prozent gerechnet. In den kommenden Monaten dürfte die Inflationsrate Richtung fünf Prozent marschieren und erst 2022 wieder merklich nachgeben, sagten Experten voraus. Gewerkschaften fordern wegen drohender Kaufkraftverluste kräftige Lohnerhöhungen.

“Der erwartete starke Anstieg der Inflation hat begonnen”, sagte Ökonom Friedrich Heinemann vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). “In den nächsten Monaten dürfte Deutschland den stärksten Inflationsschub seit drei Jahrzehnten erleben.” Ein Grund dafür ist ein sogenannter Basiseffekt, der auf die coronabedingte Senkung der Mehrwertsteuersätze im Juli 2020 zurückzuführen ist. Die Bundesregierung hatte die Mehrwertsteuer in der zweiten Jahreshälfte 2020 im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie von 19 auf 16 Prozent beziehungsweise von sieben auf fünf Prozent gesenkt, was viele Waren und Dienstleistungen günstiger machte. Jetzt kehrt sich dieser Effekt um.

“Es sollte niemanden überraschen, wenn die Verbraucherpreise am Jahresende in Deutschland nahe bei fünf Prozent liegen”, sagte deshalb der Chefvolkswirt des Vermögensverwalters HQ Trust, Michael Heise. Auch Bundesbankpräsident Jens Weidmann rechnet damit, dass sich die Inflationsrate in diese Richtung bewegen könnte. Entspannung ist wohl erst im nächsten Jahr in Sicht, wenn der Mehrwertsteuereffekt wieder verschwindet. Allerdings gehen die meisten Experten derzeit nicht davon aus, dass die Teuerung im kommenden Jahr auf diesem Niveau verharren wird. “Für eine auch längerfristig spürbar über zwei Prozent liegende Inflationsrate müssten auch die Löhne anziehen, wofür es bisher noch keine Anzeichen gibt”, sagte Commerzbank-Ökonom Ralph Solveen.

“WIR BRAUCHEN KRÄFTIGE LOHNSTEIGERUNGEN”

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert allerdings angesichts der stark steigenden Inflation spürbare Lohnerhöhungen. “Wir brauchen gerade auch wegen der anziehenden Preise kräftige Lohnsteigerungen für die Beschäftigten”, sagte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis der Nachrichtenagentur Reuters. “Verdi wird deshalb ihre offensive Lohnpolitik in den Branchen fortsetzen.” Es gelte, bei den Tarifabschlüssen den guten Trend der letzten Jahre fortzusetzen. “Keineswegs ist es akzeptabel, dass viele Arbeitgeber ihre krisenbedingten oder selbstverschuldeten Probleme durch geringere Entgeltsteigerungen auf die Beschäftigten abzuwälzen versuchen und Beschäftigte Kaufkraftverluste hinnehmen sollen”, sagte Kocsis.

Für viele Arbeitnehmer bedeutet die hohe Inflation einen realen Kaufkraftverlust. Die Löhne von Millionen Beschäftigten mit einem Tarifvertrag werden dem gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) zufolge 2021 erstmals seit einem Jahrzehnt langsamer steigen als die Verbraucherpreise. Unter Berücksichtigung der im ersten Halbjahr abgeschlossenen Verträge und der in den Vorjahren für 2021 vereinbarten Erhöhungen dürften die Tariflöhne um durchschnittlich 1,6 Prozent zulegen.

Das Bundeswirtschaftsministerium geht davon aus, dass sich der Inflationsdruck nach dem Auslaufen diverser Sondereffekte abbaut. “Eine nachhaltige Erhöhung der Inflation ist aus heutiger Sicht nicht zu erwarten”, sagte ein Sprecher zu Reuters.

“PREISE WEGEN HOHER NACHFRAGE ANGEHOBEN”

“Hinter dem aktuellen Preisauftrieb stehen starke Verteuerungen verschiedenster Rohstoffe sowie Lieferengpässe bei wichtigen Vorleistungen, die zu langen Lieferzeiten und geringen Lagerbeständen geführt haben”, sagte Ökonom Heise. So verteuerte sich Energie im zu Ende gehenden Monat um 11,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Auch die Einführung eines CO2-Preises für den Klimaschutz hat Benzin, Diesel und Heizöl teurer gemacht. Nahrungsmittel kosteten 4,3 Prozent mehr. “Außerdem haben einige Dienstleister erwartungsgemäß das Wiederöffnen genutzt, um bei hoher Nachfrage auch ihre Preise anzuheben”, sagte der Chefvolkswirt der Berenberg Bank, Holger Schmieding. “Die Bürger wollen ja wieder in die Gaststätten und Kneipen.”

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt in der Währungsunion mittelfristig eine Teuerung von zwei Prozent an. Für eine Übergangszeit nimmt sie auch ein Überschreiten dieser Zielmarke in Kauf, um weiterhin mit viel billigem Geld die Konjunkturerholung in der Euro-Zone anschieben zu können. Die EZB hilft damit auch hoch verschuldeten Staaten wie Italien, die sich deshalb sehr günstig refinanzieren können.

 

US-Wirtschaft legt weiter zu – Lieferengpässe verhindern Wachstumssprung

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg von April bis Juni aufs Jahr hochgerechnet nur um 6,5 Prozent, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Zuwachs von 8,5 Prozent gerechnet, nach einem Plus von 6,3 Prozent im ersten Quartal. In der Automobilindustrie fehlen Computer-Chips, am Bau hapert es beim Holz-Nachschub, und Container sind weltweit rar. Die Logistik-Probleme hängen zum größten Teil mit der globalen Pandemie-Krise zusammen.

“Das BIP-Wachstum hätte kräftiger ausfallen können, doch Lieferengpässe und fehlendes Personal haben eine stärkere Produktionsausweitung behindert”, erklärte Ökonom Bastian Hepperle vom Bankhaus Lampe. Die massiven Finanzhilfen von Staat und Notenbank konnten sich seiner Ansicht nach deshalb nicht vollständig entfalten, vor allem da der Arbeitsmarkt sich noch nicht von der Krise erholt habe.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagt der – nach dem Einbruch in der Corona-Krise im Jahr 2020 mittlerweile wieder rund laufenden – US-Wirtschaft für dieses Jahr ein Wachstum von 7,0 Prozent voraus, auch wegen der riesigen Konjunkturpakete von Präsident Joe Biden. Bereits im März war ein 1,9 Billionen Dollar schweres Programm aufgelegt worden, mit dem die USA die Folgen der Corona-Krise abfederten. Nach monatelangem Ringen machte der US-Senat nun auch den Weg für ein parteiübergreifendes Infrastrukturpaket mit einem Volumen von rund einer Billion Dollar frei, das der Wirtschaft im weiteren Jahresverlauf noch Schub verleihen dürfte.

CHIP-MANGEL KOSTET WACHSTUM

LBBW-Analyst Dirk Chlench betonte, dass das Wachstum im Frühjahr doch “sehr kräftig” ausgefallen sei, auch wenn es deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb. “Grund hierfür dürfte in erster Linie der Rückgang der Investitionen in Wirtschaftsbauten sowie in Wohnbauten sein”, erläuterte er. Angesichts der zahlreichen Meldungen über Knappheit an Baustoffen sollte dies nicht als Zeichen einer Konjunkturschwäche fehlgedeutet werden, fügte Chlench hinzu.

Commerzbank-Experte Christoph Balz verwies darauf, dass auch an anderer Stelle Materialknappheit höheres Wachstum verhinderte. “Beispielsweise hätten sicherlich mehr Autos produziert und verkauft werden können, wenn es keine Lieferschwierigkeiten bei Computer-Chips gegeben hätte.” Ein Teil der Nachfrage sei daher aus Lagerbeständen und zusätzlichen Importen gedeckt worden, was das Wachstum um etwa 1,5 Prozentpunkte gedrückt habe.

VERBRAUCHER SÄULE DES AUFSCHWUNGS

Die Verbraucher erwiesen sich allerdings wieder als verlässliche Stütze des Aufschwungs. Ihre Ausgaben legten im zweiten Quartal um 11,8 Prozent zu, womit die Konsumlust noch stärker stieg als zu Jahresbeginn. “Die Corona-Scharte ist somit trotz der enttäuschenden Wachstumszahl beinahe ausgewetzt, das BIP liegt knapp unterhalb des Vorkrisenniveaus”, so das Fazit von VP-Bank Chefökonom Thomas Gitzel.

Die US-Notenbank (Fed) hatte auf ihrer jüngsten Zinssitzung betont, dass die Wirtschaft im laufenden Jahr durchaus Fortschritte gemacht habe. Sie bereitet nun die Finanzmärkte behutsam auf ein Abschmelzen ihrer Konjunkturhilfen in Höhe von monatlich 120 Milliarden Dollar vor. Mit einem konkreten Zeitplan rechnen Experten allerdings nicht vor dem Herbst.

 

Archegos-Bericht geht mit Credit Suisse hart ins Gericht

Ein einziger Kunde, der Hedgefonds Archegos Capital, kostete die zweitgrößte Schweizer Bank fünf Milliarden Franken. “Das erste Halbjahr war eine unglaubliche Herausforderung für unsere Bank”, erklärte Konzernchef Thomas Gottstein am Donnerstag. Zusammen mit dem Debakel um den Kollaps eines zweiten Partners, Greensill Capital, wirft der Rekordschaden Fragen auf zu den internen Kontrollen, zur Kultur und zum Management des Instituts. Die Einschätzung einer mit einer Untersuchung des Archegos-Vorfalls betrauten Anwaltskanzlei fällt vernichtend aus.

“Die von der Credit Suisse erlittenen Verluste im Zusammenhang mit Archegos sind das Ergebnis eines grundlegenden Versagens des Managements und der Kontrollen in der Investment Bank der CS und insbesondere in ihrem Prime Services Geschäft”, hieß es in dem von der Bank in Auftrag gegebenen 165-seitigen Bericht von Paul Weiss, Rifkind, Wharton & Garrisson. “Das Geschäft war auf kurzfristige Gewinnmaximierung ausgerichtet und hat es versäumt, die Risikofreudigkeit von Archegos einzudämmen, ja sie sogar erst ermöglicht.” Anzeichen für betrügerisches, rechtswidriges oder böswilliges Verhalten gebe es aber keine.

Der Hedgefonds hatte sich mit Aktienwetten auf Pump verspekuliert, sein Zusammenbruch erschütterte im März die Wall Street. In dem Zehn-Milliarden-Dollar-Blutbad litt die Credit Suisse viel stärker als andere involvierte Häuser, etwa UBS, Morgan Stanley oder Nomura. Nach einem im Startquartal verbuchten Milliardenschaden kamen im zweiten Quartal weitere 594 Millionen Franken dazu. “Das ist inakzeptabel”, erklärte Gottstein. Anfang Juni habe Bank die letzten diesbezüglich Positionen abgestoßen.

Die Belastung fraß praktisch den gesamten Gewinn in einem Halbjahr auf, in dem sonst günstige Bedingungen herrschten. Unter dem Strich stand ein winziges Plus von einer Million Franken, in der Vorjahresperiode schaffte die Bank noch einen Überschuss von 2,5 Milliarden Franken. Der Gewinn lag unter den Markterwartungen, die Credit-Suisse-Aktie büsste vier Prozent ein. Credit Suisse habe deutlich schlechter abgeschnitten als die vergleichbaren Institute, erklärte Vontobel-Analyst Andreas Venditti. So hatten etwa die Deutsche Bank und die UBS im zweiten Quartal deutlich mehr verdient als erwartet.

NEUN MITARBEITER ENTLASSEN

Kurz vor Archegos sorgte bereits die Not-Abwicklung von zusammen mit Greensill betriebenen Fonds im Volumen von zehn Milliarden Dollar für negative Schlagzeilen. “Wir nehmen diese beiden Ereignisse sehr ernst und sind entschlossen, alle entsprechenden Lehren daraus zu ziehen”, sagte Gottstein. Die Bank hatte mit Wechseln im Top-Management und einer Kapitalerhöhung bereits im Frühling reagiert.

Nun gab das Institut bekannt, dass es im Zusammenhang mit Archegos Maßnahmen gegen insgesamt 23 Personen ergriffen habe, neun Mitarbeiter seien entlassen worden. Zudem habe die Bank Vergütungen im Umfang von rund 70 Millionen Dollar gestrichen. “Wir wollen eine von Verantwortung und Rechenschaftspflicht geprägte Unternehmenskultur entwickeln, in deren Rahmen die Mitarbeitenden grundsätzlich Risikomanager sind, klar wissen, was sie tun müssen, allfällige Bedenken eskalieren und für ihre Handlungen verantwortlich sind”, erklärte der neue Verwaltungsratspräsident Antonio Horta-Osorio.

Credit Suisse litt nicht nur wegen der direkten Verluste unter Archegos. Um sich zu schützen, fuhr die Bank die Risiken im Hedgefonds-Geschäft, aber auch in anderen Teilen der Bank zurück. Das trug dazu bei, dass die Erträge in der Investmentbank im zweiten Quartal um 41 Prozent einbrachen. Weniger Risiko bedeutet für Banken meist weniger Geschäft und damit auch weniger Einnahmen.

Gottstein erklärte, das Institut werde an dieser Politik festhalten, bis die Überprüfung der Strategie abgeschlossen sei. Die Ergebnisse dieser Überprüfung werde der Konzern spätestens Ende des Jahres vorlegen. Nach früheren Aussagen von Insidern stehen etwa weitere Einschnitte im Investmentbanking, ein Verkauf des Asset Managements und eine Reorganisation der Vermögensverwaltung zur Diskussion.

Der Risiko-Abbau führte nicht nur in der Investmentbank zu Bremsspuren. So zogen reiche Privatkunden im Kerngeschäft Vermögensverwaltung im Quartal insgesamt 7,3 Milliarden Franken ab. Die Abflüsse hätten sich auf die Monate April und Mai konzentriert, im Juni habe die Bank bei den Kunden wieder frisches Geld einsammeln können, so Gottstein. Moodys-Analyst Michael Rohr warnte dennoch: “Die Eindämmung des Umsatzrückgangs und die Aufrechterhaltung des zugrunde liegenden Geschäftsmodells werden wichtige Faktoren für die Aufrechterhaltung des aktuellen Kreditprofils und der Ratings sein.”