Moderna-Aktie: Übergeordnet weiter long!

Aufgrund der Trendstärke kann durchaus eine Weiterführung der Aufwärtsbewegung für die Moderna-Aktie vonstattengehen. Allerdings muss auch im Blick behalten werden, dass die Oszillatoren RSI und Stochastik bereits im überkauften Bereich sind und sogar schon Verkaufssignale ausgelöst haben. Aus dieser Sicht heraus darf gerne mit einer Erholung gerechnet werden. Dabei dürfte es sich allerdings lediglich um eine Korrektur innerhalb der übergeordneten Aufwärtsbewegung handeln.

Moderna-Aktie – Widerstand ist nun Unterstützung

Denn mit Überwinden der Widerstandszone von rund 160 bis 180 EUR haben die Bullen ein Zeichen von Stärke gesetzt. Diese Kurszone dient nun als sehr gute Unterstützung für die Moderna-Aktie. Ob es bis dorthin konsolidiert, ist allerdings fraglich. Aus kurz- und mittelfristiger Sicht besteht ein Aufwärtstrend. Aber auch aus langfristiger Sicht ist es den Bullen bereits um 2020 herum gelungen, einen validen Bullenmarkt zu realisieren.

Fazit: aufgrund der übergeordneten Trendrichtung ist von weiter steigenden Kursen auszugehen. Zwischenzeitlich muss allerdings auch mal eine Kurskorrektur eingeplant werden.

Widerstand: letztes Hoch – 305 EUR
Unterstützung: SMA38 – 212 EUR | SMA100 – 163 EUR | SMA200 – 134 EUR

Der Chart (D1) in EUR

Moderna-Aktie Prognose
Moderna-Aktie – fxempire.de chart

Hier die Trendanalyse (D1) für die Moderna-Aktie

HighLow Indikator: Nun wird noch geprüft, ob bei der Moderna-Aktie höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Tief- und Hochpunkte die steigend sind kennzeichnen einen Aufwärtstrend. Von insgesamt 10 HighLows sind sogar 10 steigend. Insofern ist das als sehr bullisch zu bezeichnen.

Macd Indikator: An dieser Stelle wird bei dem Oszillator von Moderna untersucht, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zusätzlich auch, ob der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen sind ganze 10 positiv. Das ist mega bullisch. Super, weiter so!

Gleitende Durchschnitte: Es wird als Letztes noch analysiert, ob bei der Moderna-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs machen einen Aufwärtstrend aus. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten sind sogar 10 steigend. Das ist durchaus als sehr bullisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

Jetzt widmen wir uns der Gesamtauswertung. Alles zusammen sind es 30 Kriterien, davon sind 30 als positiv zu bezeichnen. Das sind ganze 100 %. Der Status ist hier auf “sehr bullisch” zu setzen. Aus dieser Sicht heraus ist es angebracht, einen Einstieg in die Moderna-Aktie zu suchen, bzw. investiert zu bleiben.

 

Disclaimer:
Trotz sorgfältiger Analyse kann keine Gewähr für Inhalt, Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Informationen. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder derivativen Finanzprodukten dar. Der Autor übernimmt keine Haftung für auf dieser Website zur Verfügung gestellten Handelstechniken, Analysen und Tradingideen. Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren, bzw. Basiswerten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung investiert sein.

NEL ASA-Aktie: Jetzt wird es spanned!

Ob diese relevante mittelfristige Unterstützungszone schlussendlich ein Halten des Kurses der NEL ASA-Aktie bieten kann, muss zwangsläufig erst einmal abgewartet werden. Die übergeordnete Trendsituation ist leider von einem Bullenmarkt in einem Bärenmarkt gedreht. Dies geschah schon im Mai, mit dem fulminanten Unterschreiten der relevanten Support-Area von 2,20 EUR. Diese fungiert nun als Widerstandsbereich.

NEL ASA-Aktie – Support muss halten

Um die Unterstützung von etwa 1,55 EUR zu bestätigen, muss es zwangsläufig gelingen jetzt davon abzuprallen. Sollten es den Bären der NEL ASA-Aktie dennoch gelingen diese Zone für sich zu erobern, so wird ein Kursrückgang bis etwa 1,34 EUR sehr wahrscheinlich. Viele Unterstützungen gibt es dann nicht mehr bis zur glatten und psychologisch wichtigen 1,00er-Zone. Im besten Fall gelingt es den Bullen also JETZT den Kampf zu gewinnen.

Fazit: aufgrund der bärischen Trendsituation liegt der Vorteil aufseiten der Bären. Schlüsselmarke auf der Unterseite ist hierbei die 1,55er-Zone. Diese muss gehalten werden. Auf der Oberseite kommt der Widerstandsbereich von etwa 2,20 EUR in den Fokus.

Widerstand: SMA38 – 1,79 EUR | SMA100 – 2,01 EUR | SMA200 – 2,23 EUR
Unterstützung: letztes Tief – 1,54 EUR | markantes Tief – 1,34 EUR

Der Chart (D1) in EUR

NEL ASA-Aktie Prognose
NEL ASA-Aktie – fxempire.de chart

Der Blick auf die Trendanalyse (D1) für die NEL ASA-Aktie

Macd Indikator: Es wird bei dem oft verwendeten Oszillator geschaut, ob die Signal-Linie über der Trigger-Linie ist. Zudem auch, ob bei NEL ASA der Macd über null notiert. Von insgesamt 10 Macd Analysen ist nicht eine positiv. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen und muss sich ändern.

Gleitende Durchschnitte: Nun wird geprüft, ob bei der NEL ASA-Aktie die GDs steigend sind. Denn steigende GDs zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 gleitenden Durchschnitten ist nur einer steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen. Das muss sich definitiv ändern!

HighLow Indikator: Als Letztes muss analysiert werden, ob bei der NEL ASA höhere Tiefs und neue Hochpunkte entstehen. Höhere Hochs und steigende Tiefpunkte zeigen einen Aufwärtstrend an. Von insgesamt 10 HighLows sind nur 2 steigend. Insofern ist das als sehr bärisch zu bezeichnen.

Die Auswertung der Trendanalyse

Sehen wir uns jetzt die Gesamtauswertung an. Es sind 30 Bewertungskriterien, davon sind 3 als positiv zu bezeichnen. Das sind lediglich 10 %. Deswegen wird der Status hier auf “sehr bärisch” gesetzt. Aus diesem Blickwinkel ist es klug, mit dem Einstieg in die NEL ASA-Aktie zu warten, bis die Analyse ein besseres Ergebnis bringt.

 

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Silber, das Rennen ist eröffnet

30.Juli 2021, Silber Chartbook

Offiziellen Aufzeichnungen zufolge besitzen die USA etwa 8.133 Tonnen Gold. Die offizielle Zahl der chinesischen Bestände ist zwar niedriger, aber man kann davon ausgehen, dass China etwa 14.500 Tonnen besitzt.

Eine Untersuchung von Fintech und IT Benchmarks 2021 ergab, dass neun von zehn Zentralbanken fieberhaft an digitalen Währungen arbeiten. Wer hat schon das unmittelbare Vertrauen, alle seine Währungs-Nesteier in eine brandneue Technologie zu tauschen? Selbst Bitcoin, der sich in seiner “Branche” bewährt hat, wird in den fortschrittlichsten Fonds nicht mehr als ein bis fünfzehn Prozent zugeteilt.

Es kann auch davon ausgegangen werden, dass China, das seit mindestens 2014 an digitalen Währungen arbeitet, in seinen Projekten am weitesten fortgeschritten ist. Das heißt, wir könnten eine mögliche Verschiebung der Weltmacht erwarten.

Diese und viele weitere Fakten deuten darauf hin, dass ein physischer Erwerb von Silber zu den kürzlich gesunkenen Preisen auf dem Silbermarkt eine gute Versicherung für den Vermögenserhalt darstellt.

Silber Tageschart, Was hat sich seit letzter Woche getan?

Silber in US-Dollar, Tageschart vom 30.Juli 2021

Wir haben den grauen Abschnitt des obigen Tages-Charts in der Chartbook-Veröffentlichung der letzten Woche mit folgendem Text veröffentlicht:

“Wir haben einen starken Widerstand über uns (roter horizontaler Kasten). Außerdem stellt die gelbe Linie den einfachen gleitenden 200er-Durchschnitt dar, also die 200-Tagelinie. Dieser vermutlich meistbeachtete gleitende 200 Tages-Durchschnitt hat in der technischen Analyse eine hohe Bedeutung.“

Folglich gehen wir davon aus, dass die Preise von dort aus sinken werden und einen risikoarmen Doppelboden-Einstieg in der Nähe der 25 USD Marke bieten. Dies würde dem Leser reichlich Zeit geben, seine Ergebnisse zu vergleichen. Vergleichen Sie Ihre Charts und Ihr Handelssystem mit unserem Ansatz, um ein mögliches Handels-Setup zu planen. Wir sind vollkommen transparent und Sie können uns in unserem kostenlosen Telegram-Kanal gerne Fragen stellen.”

Die Preise folgten genau den von uns erwarteten Bewegungen und erlaubten es uns, in Echtzeit in unserem Telegram-Kanal ein tägliches Kaufsignal bei 24,53 USD am 27.7.21 sowie ein wöchentliches Handelssignal am 28.7.21 bei 25,175 USD für eine Long-Position im Silbermarkt zu veröffentlichen.

Keine Angst, das bedeutet nicht, dass Sie den Anschluss verpasst haben, wenn Sie noch nicht in den Silbermarkt einsteigen konnten.

Werfen wir einen Blick auf das wöchentliche Setup und mögliche Einstiegspunkte:

Silber Wochenchart, Einstieg mit geringem Risiko:

Silber in US-Dollar, Wochenchart vom 30.Juli 2021

Im obigen Wochenchart finden Sie einen Handelseinstieg bei 25 USD, der ein Long-Setup mit genügend Spielraum in Richtung 26 USD bietet, um den Handel zu finanzieren (risikofrei, siehe unsere vierfache Ausstiegsstrategie = Quad Exit).

Obwohl der Preis bei 26 USD kämpft (siehe das Histogramm der fraktalen Volumenanalyse, das eine Verteilungszone in der Nähe dieser Preiszone zeigt), sind wir zuversichtlich, dass dieser Einstieg einen Versuch wert ist.

Außerdem ist eine sehr ähnliche Oszillator-Divergenz (b) zu erkennen wie beim letzten Mal, als der Kurs die aufwärts gerichtete grüne Trendlinie (a) berührte. Während sich der Kurs nach unten bewegte, stieg der Turbo (gelbe Linie im Commodity Channel Index) an. Außerdem zeigt die Stochastik (mit der Einstellung fünf) ebenfalls einen ähnlichen überverkauften Wert knapp unterhalb der 20 an (grüne Kreise).

Die Indizien sprechen dafür, dass der Kurs mit der nächsten Wochenkerze die Preiszone bei 25 USD erneut testen könnte und ermöglichen erneut einen risikoarmen Wocheneinstieg, falls Sie noch nicht positioniert sind. Beobachten Sie also die ersten Tage der nächsten Woche, um einen möglichen Einstieg mit geringem Risiko zu finden.

Silber Monatschart, Das große Bild, Silver, Das Rennen ist eröffnet:

Silber in US-Dollar, Monatschart vom 30.Juli 2021

Eine genauere Betrachtung des Monatscharts liefert weitere Beweise für den langfristigen Aufwärtstrend bei Silber.

Die jüngste Preisentwicklung, die auf einen möglichen Wendepunkt hindeutet, wird durch mehrere Fakten der technischen Analyse unterstützt:

  • Der Preis prallte von einem harmonischen Fibonacci-Level ab.
  • Der Preis prallte vom 15 Simple Moving Average (einem bedeutenden Durchschnitt für diesen Zeitrahmen (hellgrüne Linie) ab.
  • Die Bären bemühen sich bislang vergeblich, die Preise seit dem wichtigen Doppeltop bei 30 USD nach unten zu drücken.
  • Eine Reihe höherer Preistiefs entlang der Mittellinie des linearen Regressionskanals (blaue Linie) rechtfertigt eine bullische Tendenz nach dem deutlichen Aufwärtstrend von 11,64 USD im März 2020 auf 30,09 USD in diesem Jahr.

Angesichts dieser vielen Anzeichen für eine mögliche zweite Aufwärtsbewegung auf viel höheren Kursniveaus als in kleineren Zeitrahmen, kaufen wir aggressiv in Einstiegsmöglichkeiten mit geringem Risiko in kleineren Zeitrahmen.

Silver, das Rennen ist eröffnet:

Wir haben keine Ahnung, wie die Regierungen versuchen werden, die Kontrolle über das Geld und die Macht zu behalten. Die Geschichte zeigt, dass sie immer einen Trick im Ärmel hatten, wie z.B. die Konfiszierung (aus diesem Grund ziehen wir Silber dem Gold vor, da es weniger wahrscheinlich ist, dass Silber zu einer illegalen Ware wird, die man besitzen kann).

Wir vermeiden lieber das Risiko nach dem Motto “der frühe Vogel fängt den Wurm”. Bitcoin birgt das Risiko, illegal zu werden, da er relativ neu in der Runde ist. Gold ist schon so teuer, dass selbst kleine Stückelungen bald nicht mehr für jedermann erschwinglich sein werden. Silber scheint derzeit am besten geeignet zu sein, sowohl für den Erhalt als auch für die Schaffung von Wohlstand.

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Gold – Da ist der Startschuss

Stand: 29.07.2021 von Florian Grummes

 

Mit dem gestrigen FED-Zinsentscheid und der anschließenden Pressekonferenz scheint dieses für den Frühsommer durchaus typische Verwirrspiel nun endlich zu Ende gegangen zu sein. So schießt der Goldpreis an diesem Donnerstag um fast 30 USD nach oben und erobert somit bislang zumindest intraday seine 200-Tagelinie zurück.

Angesichts eines neuen technischen Kaufsignals in Verbindung mit der exzellenten saisonalen Ausgangslage dürfte gestern Abend mindestens der Startschuss für die Sommerrally im Edelmetall-Sektor erfolgt sein. Im Zweifelsfall sind nun Kurse in Richtung 1.880 US-Dollar und eventuell sogar 1.950 US-Dollar in den kommenden Wochen möglich.

 

Im großen Bild befindet sich der Goldpreis ausgehend vom Doppeltief bei 1.676 US-Dollar weiterhin in der Erholung als Antwort auf die vorangegangene Korrektur, welche wiederum im August 2020 beim neuen Allzeithoch (2.075 US-Dollar) aufgrund der damals überschäumenden Euphorie notwendig wurde. Damit wären in diesem Herbst auch Kurse um 2.000 US-Dollar denkbar. In jedem Fall stehen dem gesamten Edelmetall Sektor zumindest ein bis drei bullische Monate bevor!

Goldpreis Wochenchart in US-Dollar – Dreieck und umgekehrte SKS-Formation

Auf dem Wochenchart nimmt die Korrektur der letzten 12 Monate zunehmend die Form einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation an. In diesem Fall läge die entscheidende Nackenlinie aktuell um ca. 1.900 US-Dollar. Kurse darüber wurde die erfolgreiche Auflösung dieser bullischen Formation signalisieren und Mindestziele bis in den Bereich zwischen 2.025 und 2.075 US-Dollar aktivieren.

 

Gleichzeitig läuft der Goldpreis seit eineinhalb Jahren in ein großes Dreieck hinein und nähert sich nun der Dreieckspitze. D.h. es steht eine Entscheidung an. Zwar hat ein Ausbruch nach oben im Gesamtumfeld (Crack-Up-Bomm) eindeutig eine höhere Wahrscheinlichkeit, trotzdem ist hier noch nichts in Stein gemeißelt. Die Serie der höheren Tiefs lässt auf Sicht der kommenden Wochen aber zumindest einen Test der oberen (roten) Begrenzungslinie im Bereich um ca. 1.880 US-Dollar erwarten. Auf der Unterseite darf der Goldpreis nun nicht mehr unter 1.775 US-Dollar fallen, sonst wäre das Dreieck bärisch aufgelöst.

 

Goldpreis Tageschart in US-Dollar – 200-Tagelinie als Sprungbrett

Auf dem Tageschart konsolidierte der Goldpreis wie erwartet in der Nähe seiner leicht fallenden 200-Tagelinie (1.820 US-Dollar). Damit wurde die zwischenzeitlich überkaufte Stochastik wieder mehr als neutralisiert, so dass der Oszillator nun ein frisches Kaufsignal liefern konnte. Zwar blockiert das obere Bollinger Band (1.827 US-Dollar) kurzfristig die Bullen noch am Vorankommen, es scheint aber nur noch eine Frage der Zeit, bis diese ermuntert durch den gestrigen Startschuss hier weiter nach oben drücken werden.

Klares erstes Kursziel ist die Abwärtstrendlinie vom Allzeithoch und dem letzten Hochpunkt von Anfang Juni im Bereich von ca. 1.880 US-Dollar. Darüber hinaus liegen die nächsten Kursziele bei ca. 1.920 US-Dollar und 1.950 US-Dollar. Im Hintergrund wartet zudem die große und runde Marke von 2.000 US-Dollar.

 

Zusammengefasst scheint der tiefe Rücksetzer vom Juni mittlerweile verdaut. Höchstwahrscheinlich hat am Mittwoch-Abend die Sommer-Rally am Goldmarkt begonnen. Die nächsten Wochen sollten daher von steigenden Kursen geprägt sein.

Dabei könnte die 200-Tagelinie als Sprungbrett bzw. Trampolin in Richtung 1.880 US-Dollar und 1.920 US-Dollar dienen. Mit etwas Glück können die Edelmetalle im August so viel Dynamik erzeugen, dass es tatsächlich auch für ein Wiedersehen mit der Marke von 2.000 US-Dollar im Herbst reicht. Allerdings folgten in der Vergangenheit auf derartige Wiedersehen dann meist tiefe Rücksetzer. 

 

Der Fahrplan sieht daher so aus, dass Gold gut Chance auf eine Erholung in Richtung von 2.020 US-Dollar hat, um dann im Anschluss wieder bis auf ca. 1.850 US-Dollar zurückzusetzen.

Kauflimit bei 1.525 Euro

 

Mit etwas Glück kommt der Goldpreis in Euro nochmal auf seine 200-Tagelinie (1.515 Euro) zurück. Deutlich tiefere Kurse sind jedoch nicht mehr zu erwarten. Mit unseren Kauflimits bei 1.525 US-Dollar und 1.480 US-Dollar konnte man in den letzten zwei Monaten die Tiefs ganz ordentlich abfischen. Ab jetzt gilt es diszipliniert zu sein, um nicht den steigenden Kursen hinterherzulaufen.

 

Autor: Florian Grummes

Technischer Analyst

www.goldnewsletter.de

www.midastouch-consulting.com

Quelle: GOLD.DE

Aus der bullischen Flagge in einen Aufwärtstrend

Die aktuelle Handelswoche hat für den deutschen Leitindex mit einem klassischen Verkaufssingal begonnen. Die steile Erholung in der Vorwoche brachte dem Dax nach dem ebenso steilen Kursrutsch einen Wertzuwachs von über 600 Punkten in nur 4 Handelstagen ein. Doch auf Grund der Verortung dieser Erholung war zunächst ein bärischer Ausbruch durch die Unterseite des Korrekturkanals in Richtung 15.400 Punkte zu erwarten.

Im Extremfall stand sogar der erneute Test der Unterstützung um die Marke von 15.100 Punkten im Raum. Doch so weit kam es dann nicht. Bereits am Mittwoch stabilisierten sich die Kurse bei ca. 15.550 Punkten und am gestrigen Donnerstag waren die Händler ebenfalls freundlich gestimmt.

Tickmill-Analyse: DAX im Tageschart

Es scheint fast so, als wären die Sorgen um Inflation und Covid-19 vom Tisch und der Weg des leichteren Widerstands zeigt nach oben. Um dieses freundliche Bild nachhaltig am Leben zu erhalten, sind zunächst allerdings Kurszuwächse über das Hoch der Erholungsrally bei 15.690 Punkten notwendig. Ist das geschafft, ist der Weg frei zum Allzeithoch bei 15.812 Punkten.

Der Rangeausbruch ist das Zünglein an der Waage

Tickmill-Analyse: DAX im Stundenchart

Der für kurzfristig agierende Trader so wichtige Blick in den untergeordneten Stundenchart lässt an den bullischen Avancen keine Zweifel. Grund dafür ist der Ausbruch durch die Oberseite der seit Tagen vorhandenen Seitwärtsphase zwischen 15.490 Punkten und 15.590 Punkten. Bleiben die Käufer am Ball, ist das ein gutes Zeichen dafür, dass der Markt seine Orientierung tatsächlich am Allzeithoch sucht.

Schlägt der Versuch, das Zwischenhoch bei 15.690 Punkten aus dem Markt zu nehmen jedoch fehl, dann schlägt die Stunde für schnelle Trades in Richtung Tradingrange. Als erste Anlaufpunkte auf der Chartunterseite stehen hier selbstredend die bereits erwähnten Rangebegrenzungen auf der Liste möglicher Kursziele. Bei einem starken Rücksetzer mit Kursen unterhalb von 15.490 Punkten, gesellen sich die Verlaufstiefs bei 15.419 Punkten, 15.263 Punkten, 15.196 Punkten und 15.093 Punkten hinzu.

Videobesprechung

 

Tickmill’s LIVE-Besprechung: Wo Bulle und Bär um die Vorherrschaft ringen, warten oft beste Chancen. Behalten Sie börsentäglich die wichtigsten Fakten rund um starke Trends im Blick und verpassen Sie keine Gelegenheit. Melden Sie sich jetzt für die LIVE-Besprechung der täglichen Trading-Ideen um 8:30 Uhr bei Tickmill unter https://www.tickmill.eu/de/education/webinars/93017117289/1610091000000 an.

Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl

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China-Sorgen und Amazon-Ausblick belasten Europas Börsen

Außerdem befürchteten sie, dass das Wiederaufflammen der Coronavirus-Pandemie das Wirtschaftswachstum beeinträchtigt, sagte Analystin Susannah Streeter vom Brokerhaus Hargreaves Landsdown. Dax und EuroStoxx50 fielen am Freitag um jeweils rund ein halbes Prozent auf 15.544,39 beziehungsweise 4095,01 Punkte. An der Wall Street gab der Technologie-Index Nasdaq fast ein Prozent nach.

Ungeachtet beruhigender Worte der Regierung in Peking sei das Vertrauen in chinesische Unternehmen angeschlagen, sagte Lewis Grant, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter Federated Hermes. “Die Anleger werden sich fragen, worauf sich die chinesischen Regulierungsbehörden als Nächstes konzentrieren werden: Welche Sektoren oder Kapitalquellen bleiben gefährdet?” Insidern zufolge bearbeitet die US-Aufsicht SEC wegen dieser Risiken vorerst keine Anträge chinesischer Firmen auf einen Börsengang an der Wall Street. Der börsennotierte Fonds (ETF) iShares China Large-Cap verlor in den USA weitere 0,7 Prozent.

SCHWÄCHELNDES WACHSTUM SCHICKT AMAZON AUF TALFAHRT

Unterdessen steuerten die Titel von Amazon mit einem Minus von zeitweise gut acht Prozent auf den größten Tagesverlust seit fast sieben Jahren zu. Erstmals seit dem ersten Quartal 2019 habe das Unternehmen die Umsatzerwartungen verfehlt, sagte Analyst Tom Forte vom Research-Haus D.A. Davidson. “Wir glauben, dass die erhöhte Mobilität nach der Aufhebung der pandemiebedingten Beschränkungen einen unerwartet starken Gegenwind erzeugt hat”, erläuterte sein Kollege Brent Thill von der Investmentbank Jefferies. Für das laufende Quartal warnte Amazon vor einer Abschwächung des Wachstums.

Mit Verkäufen reagierten Investoren außerdem auf den Umsatz- und Gewinnrückgang bei Fresenius Medical Care (FMC). Für den Dialyse-Spezialisten sei das abgelaufene Quartal eines zum Vergessen, schrieb Analyst Tom Jones von der Berenberg Bank. Immerhin seien die Zahlen nicht schlechter ausgefallen als befürchtet und die Gründe für die Entwicklung klar. Dialyse-Patienten sterben häufiger an Corona. FMC-Aktien verloren 4,5 Prozent. In ihrem Sog rutschten die Titel der Mutter Fresenius um knapp vier Prozent ab, obwohl der Gesundheitskonzern seine Gesamtjahresziele angehoben hatte.

Aus den Depots flogen auch die Aktien der British Airways-Mutter IAG. Sie fielen um 7,2 Prozent. Der Quartalsverlust der Fluggesellschaft sei zwar im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, kommentierte Analyst Gerald Khoo von der Investmentbank Liberum. Die Ausweitung der Kapazitäten auf 45 Prozent im Vergleich zum Vorkrisen-Niveau sei allerdings weniger als erhofft. Damit hinke IAG der Konkurrenz hinterher.

UNICREDIT UND ESSILORLUXOTTICA ÜBERZEUGEN MIT ZAHLEN

Gefragt waren dagegen die Papiere von Unicredit, die sich in Mailand um 3,2 Prozent verteuerten. Der Quartalsgewinn habe dank niedrigerer Rückstellungen für Kreditausfälle deutlich über Markterwartungen gelegen, lobten Analysten. Wichtiger seien derzeit allerdings die Verhandlungen über den Kauf “ausgewählter Teile” der Krisenbank Banca Monte dei Paschi di Siena (BMPS). Es blieben aber noch zahlreiche Fragen offen. Eine sei, ob Unicredit die Übernahme ohne Kapitalerhöhung stemmen könne. BMPS-Aktien gewannen 3,7 Prozent.

In Paris stiegen die Titel von EssilorLuxottica zeitweise auf ein Rekordhoch von 161,86 Euro und lagen am Abend noch 3,7 Prozent im Plus bei 159,68 Euro. Der weltweit größte Brillen-Anbieter kehrte in die Gewinnzone zurück und hob seine Gesamtjahresziele an. Motor dieser Entwicklung sei das boomende US-Geschäft, sagte ein Börsianer.

 

Daimler geht Aufspaltung an – behält 35 Prozent an Truck AG

Vorstand und Aufsichtsrat gaben am Freitag Details des angekündigten Spin-offs der Truck-Sparte bekannt. Demnach sollen die Aktionäre für je zwei Aktien eine zusätzliche Aktie der Daimler Truck Holding AG bekommen. Daimler behalte einen Minderheitsanteil von 35 Prozent. Fünf Prozent davon sollen an den konzerneigenen Pensionsfonds übertragen werden. Damit erhöht sich der Streubesitz. Daimler erhofft sich davon Chancen für eine Aufnahme der Truck AG in den Leitindex Dax. Künftig besteht Daimler damit aus zwei unabhängigen Unternehmen – Trucks & Buses sowie Pkw & Vans.

Die Aktionäre sollen das Vorhaben auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 1. Oktober beschließen. Die Erstnotiz der Daimler Truck Holding AG sei bis Jahresende geplant. Daimler soll später in Mercedes-Benz Group umbenannt werden.

Von der Aufspaltung erwartet sich Daimler eine höhere Bewertung an der Börse. Denn Konglomerate, die alles unter einem Dach vereinen, gelten bei Anlegern als schwerfällig und unflexibel. Unternehmen mit fokussiertem Geschäftsmodell sind gefragter, vor allem vor dem Hintergrund der Umwälzungen in der Automobilbranche auf dem Weg in die Elektromobilität.

Der Konzern hob hervor, dass er keinen beherrschenden Einfluss auf die Truck Holding ausüben werde. Dies werde durch den Abschluss einer Vereinbarung zur Entkonsolidierung sichergestellt. Die Stuttgarter sicherten der Truck AG außerdem eine solide Kapitalausstattung zu. Zur Daimler Truck Holding mit weltweit rund 100.000 Mitarbeitern zählen die Marken Mercedes-Benz, Freightliner, Western Star sowie Fuso und BharatBenz. Das heutige Geschäftsfeld Trucks & Buses erwirtschaftete im ersten Halbjahr einen Umsatz von 18,7 Milliarden Euro und einen Betriebsgewinn von 1,9 Milliarden Euro.

 

Amazon muss wegen Datenschutz-Verstößen 746 Mio Euro Strafe zahlen

Die bereits am 16. Juli verhängte Buße wurde im Quartalsbericht des weltgrößten Online-Händlers aufgeführt, der am Freitag veröffentlicht wurde. Amazon hat nach Auffassung der Luxemburger Behörde gegen die europäische Datenschutz-Grundverordnung verstoßen. Amazon wies den Vorwurf zurück und kündigte Berufung an. Der Konzern werde sich energisch verteidigen. Die Europa-Tochter von Amazon hat ihren Sitz in Luxemburg. Daher ist die Luxemburger Datenschutzbehörde dafür zuständig zu überwachen, dass Amazon die Regeln der Datenschutz-Grundverordnung einhält.

 

Geschäft mit Corona-Tests für Healthineers bald zu Ende

(streicht im Zitat am Ende des ersten Absatzes Bezug zum dm-Markt)

– von Alexander Hübner

920 Millionen Euro hat die Siemens-Tochter bisher mit den Antigen-Tests umgesetzt, allein 600 Millionen von April bis Juni. Doch mit dem Abflauen der Pandemie lasse die Nachfrage der öffentlichen Hand bereits deutlich nach, die Healthineers unter anderem mit Tests für Schulen beliefert hatte, sagte Vorstandschef Bernd Montag am Freitag in Erlangen. Eine Milliarde Umsatz soll es bis Ende September noch werden, mehr nicht. Von den Tests gebe es inzwischen genügend, selbst im dm-Markt. Wie es mit den Schulen weitergehe, werde sich zeigen. “Aber auch hier sind die Preisniveaus auf einem ganz anderen Niveau, als wir das am Anfang gesehen haben”, sagte Montag.

Nun rücken die Laborstraßen und Computertomografen wieder in den Vordergrund, die der Konzern eigentlich verkauft, die von den Kliniken in der Pandemie weniger nachgefragt wurden. “Wir sehen, dass die Investitionsbereitschaft für moderne Medizin zurzeit sehr hoch ist”, sagte Montag. “Davon werden wir sicher auch profitieren.” Inzwischen investierten die Kliniken und Praxen wieder in bildgebende Geräte (MRT, CT, Röntgen) und verbrauchten mehr Reagenzien für Routineuntersuchungen im Labor. “Wir sind auf einem nachhaltigen Weg zu weiterem Umsatzwachstum”, sagte Montag.

Er hob die Prognosen für das Geschäftsjahr 2020/21 (per Ende September) auch deshalb noch einmal an. Der Konzernumsatz soll auf vergleichbarer Basis – also ohne den übernommenen Krebs-Spezialisten Varian – um 17 bis 19 (bisher: 14 bis 17) Prozent zulegen. Allein im dritten Quartal lag das vergleichbare Plus bei 38 Prozent. Nach neun Monaten stehen 12,38 Milliarden Euro zu Buche, bereinigt ist das ein Zuwachs von 16 Prozent. Das bereinigte Ergebnis je Aktie werde Ende September bei 1,95 bis 2,05 (2019/20: 1,61) Euro liegen, sagte Siemens Healthineers voraus. Das wäre ein Gewinn von bereinigt rund 2,2 Milliarden Euro. Bisher lag die Untergrenze der Prognose bei 1,90 Euro je Aktie; Analysten rechneten im Schnitt zuletzt mit 1,98 Euro.

GUTER START FÜR VARIAN

Seit Mitte April gehört die US-Firma Varian zu Siemens Healthineers, mit mehr als 15 Milliarden Euro der teuerste Zukauf in der Siemens-Geschichte. 98 Millionen Euro hat Varian in zweieinhalb Monaten zum bereinigten Quartalsergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 945 (2019/20: 465) Millionen Euro beigetragen. Im Vorjahresvergleich hat es sich damit mehr als verdoppelt und die Analystenschätzungen bei weitem übertroffen. Finanzvorstand Jochen Schmitz schraubte die Umsatz- und Gewinnerwartungen für Varian gleich nach oben. “Am Anfang lassen sich Kostensynergien relativ leicht heben”, sagte Vorstandschef Montag. Seine Pläne für die Integration des Krebs-Spezialisten will er im November vorstellen.

 

Telekom-Milliardär Niel will Iliad von der Börse nehmen

Es würden 182 Euro je Iliad-Aktie geboten, teilte Niel am Freitag mit. Über den Schritt war seit Jahren spekuliert worden. Niel folgt damit dem Beispiel eines anderen Telekommilliardärs Patrick Drahi, der Anfang des Jahres die Holding von Frankreichs zweitgrößter Telekomfirma SFR von der Börse genommen hatte.

Niel hält mit rund 71 Prozent bereits eine Kontrollmehrheit an dem von ihm 1999 gegründeten Unternehmen. Niel begründete die Offerte damit, dass Iliad “vor großen Veränderungen und umfangreichen Investitionen steht, die leichter als nicht-börsennotiertes Unternehmen zu bewältigen sind.” Iliad machte auch gleich Nägel mit Köpfen und bot umgerechnet 1,6 Milliarden Euro für den zu Liberty Global gehörenden Kabelnetzbetreiber UPC Poland. Es wäre nach der Übernahme des Mobilfunkers Play bereits der zweite Zukauf in Polen in kürzester Zeit. Ziel sei es, ein konvergenter Akteur in Polen zu werden, sagte Iliad-Chef Thomas Reynaud mit Blick auf das aktuell noch fehlende Festnetzgeschäft.

ILIAD-AKTIE SPRINGT IN HÖHE

Die Offerte in Höhe von 182 Euro je Aktie entspricht einem Aufschlag von 61 Prozent auf den Schlusskurs von Donnerstag. Am Freitag sprang das Iliad-Papier dann auf 182 Euro und gab dem gesamten Telekomsektor Rückenwind. Die Offerte des 53-jährigen Niel bewertet den Mobilfunker mit rund 10,7 Milliarden Euro.

Iliad hat den heimischen Mobilfunkmarkt mit einer Preisschlacht aufgemischt und damit Marktführer Orange und Bouygues unter Druck gesetzt. Inzwischen ist Iliad auch in Italien und Polen aktiv. Zuletzt hatten vor allem die hohen Kosten für den 5G-Aufbau Investoren verunsichert.