EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 21. Februar 2017

Das EUR/USD Paar zeigte während der vergangenen 24 Stunden erneut Schwäche, während die Dollar-Stärke in Erwartung der während dieser Woche anstehenden Veröffentlichung der Fed Minutes zurückkehrte. Das Forex-Paar unterschritt im Tagesverlauf die 1.0600 Marke und notiert aktuell bei 1.0580.

In den Vereinigten Staaten blieben die Märkte am Montag aufgrund eines Bankfeiertags geschlossen, vor diesem Hintergrund und in Ermangelung frischer Wirtschaftsdaten fielen die Preisbewegungen gestern etwas gedämpft aus. Heute Morgen zeigte der Dollar wieder Stärke, was sich bis zum Ende des Tages fortsetzen dürfte da sich viele Trader auf die morgen anstehende Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der jüngsten Notenbanksitzung der Federal Reserve Bank vorbereiten. Eine Anhebung der Leitzinsen in März ist derzeit nicht auszuschließen, sollte das Fed Statement Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende Zinsanhebung liefern dürfte der U.S. Dollar signifikant zulegen.
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Heute stehen keine Daten und Meldungen zur Veröffentlichung an, welche das EUR/USD Paar maßgeblich beeinflussen würden. Einige Fed-Mitglieder werden sich heute äußern, der Fokus der Trader dürfte jedoch auf den morgen zur Veröffentlichung anstehenden Fed Minutes liegen. Generell ist heute mit einer Konsolidierung zu rechnen, nach einem Fall unter die Unterstützung bei 1.0580 könnte das Forex-Paar in ernsthafte Schwierigkeiten geraten und sich der 1.0500 Marke nähern.

DAX Ausblick für 21. Februar 2017 – Technische Analyse

Der DAX bewegte sich zu Beginn der Session am Montag aufwärts, im Tagesverlauf folgte jedoch eine Kehrtwende zurück nach unten. Dadurch entstand am Ende des Tages eine negative Kerze, welche als Zeichen für Stärke gilt und weitere Abwärtsbewegungen erwarten lässt. Leichte Rücksetzer könnten gute Gelegenheiten zum Kaufen darstellen, insbesondere da bis zum € 11.650 Level Unterstützung zu erwarten ist. Generell ist in der nächsten Zeit mit einer Annäherung an den € 12.000 Level zu rechnen. Nach Abwärtsbewegungen sollte sich die Unterstützung bis mindestens zur €11.500 Marke erstrecken, daher kommt Verkaufen für uns weiterhin nicht in Frage.

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EUR/USD Ausblick für 21. Februar 2017 – Technische Analyse

Das EUR/USD Paar bewegte sich während der Session am Montag leicht aufwärts, hatte jedoch weiterhin mit Widerstand zu kämpfen. Wir gehen davon aus dass das Forex-Paar beim exponentiellen Bewegungsdurchschnitt der vergangenen 50 Tage erneut auf Widerstand stoßen wird und stellen uns in der nächsten Zeit auf einen Rückfall in Richtung der 1.05 Marke ein. Nach Anstiegen dürfte der Markt bei 1.0750 in Schwierigkeiten geraten, daher kommt Kaufen für uns momentan nicht in Frage.

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Gemischter Handel an den europäischen Märkten

An den europäischen Aktienmärkten waren heute gemischte Bewegungen zu beobachten, der DAX überwand die 11800-Marke. In den Vereinigten Staaten blieben die Märkte heute aufgrund eines Bankfeiertags geschlossen. Der FTSE 100 schwächelte im Tagesverlauf, was überwiegend auf Aufwärtsbewegungen beim Britischen Pfund zurückzuführen sein dürfte nachdem die jüngsten Daten zur Entwicklung der Häuserpreise enttäuschten. In Frankreich sorgt die bevorstehenden Präsidentschaftswahl weiterhin für Verunsicherung, was sich an den Märkten bemerkbar macht. An den asiatischen Aktienmärkten überwogen die Aufwärtsbewegungen, vor allem Papiere des chinesischen Banken- und Automobilsektors konnten satte Kursanstiege vorweisen. Der japanische Nikkei legte um marginale 0,09% zu während der Japanische Yen leicht nachgab. Der australische ASX fiel leicht zurück, während der Kiwi zulegte.

Britische Immobilienpreise stiegen im Februar weniger als erwartet

Die britischen Immobilienpreise sind im Februar laut Rightmove-Hauspreisindex um lediglich 2,3 Prozent im Jahresvergleich gestiegen – der geringste Wert seit April 2013. Das britische Oberhaus debattiert heute über das Brexit-Gesetz. Bis zum 7. März soll es im Parlament verabschiedet werden. Das Gesetz ist notwendig, damit Premierministerin Theresa May die Erklärung zum Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union (Brexit) in Brüssel abgeben kann. Erst danach dürfen die Verhandlungen mit der EU beginnen. Die Briten hatten im vergangenen Juni in einem historischen Referendum mit knapper Mehrheit für die Trennung von der Europäischen Union gestimmt. Das höchste britische Gericht sprach dem Parlament aber das letzte Wort über die Austrittserklärung zu. Ursprünglich wollte die Regierung die Abgeordneten übergehen. Das Brexit-Gesetz soll jetzt den Weg für die Austrittserklärung freimachen. May will bis Ende März Brüssel formell über den geplanten Brexit in Kenntnis setzen. Britische Medien spekulierten, dass dies bereits am 9. März beim EU-Gipfel in Brüssel geschehen könnte.

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 20. Februar 2017

Das EUR/USD Paar hielt sich heute relativ stabil, größere Bewegungen blieben seit dem Schluss am Freitag aus. Der Euro verhielt sich im Verlauf der vergangenen Woche relativ neutral, nicht unbedingt stark aber auch nicht schwach. Die europäische Gemeinschaftswährung konnte sich im Wochenverlauf etwas von den Abwärtsbewegungen zu Beginn der Woche erholen, jedoch konnte die 1.0700 Marke nicht überwunden werden. Bereits während der vergangenen zwei Wochen konnte dieser kritische Widerstands-Level nicht geknackt werden, je länger sich der Euro unterhalb dieser Marke aufhält desto wahrscheinlicher erscheinen in der nächsten Zeit Abwärtsbewegungen.

Generell sollte die sich aktuelle Konsolidierung vorerst fortsetzen, vor allem da die jüngsten Daten aus der Eurozone relativ schwach ausfielen. Die EZB versucht schon seit einer Weile, den Euro schwach zu halten um die Wirtschaft der Eurozone anzukurbeln. Mittlerweile werden bereits Stimmen lauf, die in Frage stellen ob ein schwacher Euro den gewünschten Effekt bringt oder der europäischen Wirtschaft nicht sogar schadet. Während des vergangenen Wochenendes äußerte sich die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel besorgt über die Euro-Schwäche, eigenen Aussagen zufolge wünscht sie sich eine Stärkung der Gemeinschaftswährung. Obwohl diese Äußerungen sich generell positiv auf die Preisentwicklung des Euro auswirken könnten dürften die im Wochenverlauf zur Veröffentlichung anstehenden Fed Minutes und die Hoffnung vieler Marktteilnehmer auf steigende Zinsen in den USA weiterhin für Druck beim EUR/USD Paar sorgen.

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Da in der Eurozone heute keine Daten zur Veröffentlichung anstehend, welche das EUR/USD Paar maßgeblich beeinflussen würden und die Märkte in den Vereinigten Staaten aufgrund eines Bankfeiertags geschlossen bleiben ist heute nicht mit größeren Bewegungen zu rechnen. Wir erwarten eine Fortsetzung der aktuellen Konsolidierung und rechnen mit Bewegungen in der Range zwischen 1.0580 und 1.0700.

DAX Ausblick für 20. Februar 2017 – Technische Analyse

Der Deutsche Aktienindex bewegte sich am Freitag aufwärts. Dadurch entstand erneut eine positive Kerze, welche als Zeichen für Stärke gilt und weitere Aufwärtsbewegungen erwarten lässt. Wir gehen davon aus dass es nur eine Frage der Zeit sein wird bis Käufer dem Markt zu neuen Höhenflügen verhelfen werden. Nach Rücksetzern würden wir bei der € 11.650 Marke mit Unterstützung rechnen, kurzfristige Abwärtsbewegungen könnten weiterhin gute Gelegenheiten zum Kaufen darstellen. Auch nach einem Ausbruch über die am Freitag entstandene Kerze wären wir bereit long zu gehen, da wir in nächster Zeit eine Annäherung an den € 12.000 Level erwarten. Verkaufen kommt für uns weiterhin nicht in Frage.

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EUR/USD Ausblick für 20. Februar 2017 – Technische Analyse

Das EUR/USD Paar bewegte sich während der Session am Freitag abwärts, nachdem der Markt beim Bewegungsdurchschnitt der vergangenen 50 Tage auf signifikanten Widerstand stieß. Dennoch entstand eine Wochen-Kerze in Form eines Hammers, welche als Zeichen für Stärke gilt und weitere Aufwärtsbewegungen erwarten lässt. Bei der 1.05 Marke ist nach Abwärtsbewegungen mit Unterstützung zu rechnen, beim Bewegungsdurchschnitt der vergangenen 50 Tage dürfte das Forex-Paar nach Anstiegen weiterhin auf Widerstand stoßen. Vorerst sind wir weiterhin nicht zum Kaufen bereit. In der nächsten Zeit sollte man sich auf Volatilität einstellen.

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Europäische Aktienmärkte im Sinkflug

An den europäischen Aktienmärkten setzen sich heute die Abwärtsbewegungen fort. Der FTSE 100 markiert eins Ausnahme, der Index profitierte von einer Schwäche des Britischen Pfunds und konnte im Tagesverlauf um 0,15% zulegen. Der italienische MIB gab heute um nahezu 1,0% nach. Der FTSE 100 hält sich aktuell stabil oberhalb der 7300-Marke, der DAX unterschritt die 11800-Marke bisher nicht. Bei den Edelmetall- und Rohölpreisen waren heute ebenfalls Abwärtsbewegungen zu beobachten, jedoch konnte sich die amerikanische Leichtrohölsorte West Texas Intermediate (WTI) weiterhin oberhalb $ 53.00 pro Barrel halten. Neben der Korrektur an den europäischen Aktienmärkten waren auch an den asiatischen Märkten signifikante Einbrüche zu beobachten. Der Topix gab heute zum zweiten Mal in Folge nach, was vor allem auf Abwärtsbewegungen bei Papieren aus dem Technologie- und Automobilsektor zurückzuführen sein dürfte. Auch chinesische Aktien bewegten sich heute zum zweiten Mal in Folge in Hong Kong überwiegend abwärts.

WTI gab um 0,6% nach um kurzzeitig bei $ 52.10 pro Barrel zu notieren. Vor allem starke Zuwächse bei den U.S. Rohöl-Lagerbeständen und Anzeichen für steigende Fördermengen in Nordamerika dürften den Energierohstoff trotz erster Erfolge des OPEC-Deals zur Fördermengenreduzierung derzeit unter Druck setzen.

Britische Einzelhandelsumsätze brachen im Januar überraschend ein

In Großbritannien brachen die Einzelhandelsumsätze im Januar überraschend ein. So war im vergangenen Monat ein Rückgang um 0,3% im Monatsvergleich zu verzeichnen, was den stärksten Einbruch seit 2011 markiert. Im Jahresvergleich lagen die Einzelhandelsumsätze im Januar um 1,5% höher. Volkswirte rechneten im Konsens mit einem Plus in Höhe von 0,6% im Monatsvergleich, sowie mit einem Zuwachs um 3,4% im Vergleich zum Vorjahr. Die Daten für Dezember wurden von -1,9% auf -2,% im Monatsvergleich nach unten revidiert.

EUR/USD Technische Analyse für 17. Februar 2017

Das EUR/USD Paar bewegt sich zur Mitte der Session abwärts. Zu Beginn der Session waren Aufwärtsbewegungen zu beobachten, jedoch stieß der Markt auf Widerstand und konnte das gestrige Hoch nicht überwinden. Aktuell bewegt sich das Forex-Paar innerhalb der gestrigen Range, was auf Unentschlossenheit der Trader hindeutet und bevorstehende Volatilität erwarten lässt.

Technische Analyse

Der Haupttrend geht auf der Tages-Grafik nach unten, jedoch ist seit der Entstehung eines Schlusspreisumkehrbodens am Mittwoch Aufwärtsschwung zu beobachten. Die gestrigen Preisbewegungen bestätigten das Chart-Muster.

Die kurzfristige Range geht von 1.0828 bis 1.0521. Die Retracement Zone dieser Range liegt zwischen 1.0675 und 1.0711, dieser Bereich markiert heute das primäre Ziel nach oben. Der 50% Level dieser Rang wurde am Donnerstag und zu Beginn der heutigen Session erfolgreich getestet.

Etwas weiter unten kommt bei 1.0606 ein 50% Level ins Spiel, gefolgt von einem weiteren 50% Level bei 1.0583.

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Ausblick

Von den aktuellen Preisbewegungen bei 1.0650 und den Entwicklungen zu Beginn der Session ausgehend sollte die Reaktion der Trader auf einen längerfristig aufsteigenden Angle bei 1.0669 und einen 50% Level bei 1.0675 heute die Richtung des Marktes vorgeben.

Ein Anstieg über 1.0675 wäre ein Hinweis auf die Anwesenheit von Käufern, zudem könnte dadurch genügend Aufwärtsschwung für eine Herausforderung zweier Ziele bei 1.0711 und 1.0718 generiert werden.

Eine Bewegung unter 1.0669 wäre ein Indikator für die Präsenz von Verkäufern. Unterhalb dieser Marke zeigt die Tages-Grafik viel Raum nach unten auf, daher wäre in Folge eine Beschleunigung in die erste Unterstützungs-Zone zwischen 1.0606 und 1.0583 denkbar.

Eine Bewegung über 1.0675 würde Stärke signalisieren, während ein Fall unter 1.0669 Schwäche erwarten lassen würde.

 

Aktienkurse geben leicht nach – Dollar weiterhin schwach

An den europäischen Aktienmärkten waren am Donnerstag überwiegend Abwärtsbewegungen zu beobachten, nachdem während der vergangenen sieben Tage Kursgewinne überwogen. Nachdem am Mittwoch ein Einjahreshoch erreicht wurde fiel der Stoxx Europe 600 am Donnerstag wieder leicht zurück, auch DAX und FTSE bewegten sich leicht abwärts. Der FTSE konnte am Mittwoch oberhalb der 7300-Marke schließen und unterschritt diesen Level am Donnerstag wieder. Der DAX fiel wieder unter die 11800-Marke zurück. In Asien zeigte der Nikkei Schwäche, was vor allem auf den starken Japanischen Yen zurückzuführen sein dürfte. Die Rohölpreise bewegten sich am Donnerstag kaum.

Das EUR/USD Paar bewegte sich am Donnerstag trotz positiver Daten aus den Vereinigten Staaten aufwärts, die erwarteten Höhenflüge des U.S. Dollar blieben im Tagesverlauf aus. Die US-Notenbankchefin Janet Yellen schloss auch während des zweiten Tages Ihrer Anhörung vor dem US-Senat eine Anhebung der Leitzinsen im März nicht aus, kommentierte jedoch erneut gewohnt vorsichtig.

Die amerikanische Leichtrohölsorte West Texas Intermediate (WTI) legte am Donnerstag um 0,6% zu um bei $ 53.40 zu notieren, nachdem der Markt am Mittwoch bei $ 52.75 ein Tief erreichte. Das am Montag erreichte Wochenhoch liegt bei $ 53.95, dieser Level bot Widerstand.

Weidmann warnt vor Kehrtwende bei Finanzmarkt-Regulierung

Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, warnt vor einer Kehrtwende bei der Regulierung der Finanzmärkte. „ Vor allem faule Kredite lösten vor zehn Jahren die große Finanzkrise aus,“ sagte er am Donnerstag im Rahmen eines Interviews.

Eine wichtige Lehre daraus war, dass die Banken strenger beaufsichtigt werden und größeres Eigenkapital vorweisen müssen. „Es wäre ein Fehler, das Rad zurückdrehen zu wollen. Einen Deregulierungswettbewerb müssen wir unbedingt vermeiden,“ so Weidmann. Grundsätzlich wird er für den transatlantischen Handel mit den Vereinigten Staaten, man solle jedoch rasch mit der US-Regierung sprechen.