EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 23. Februar 2017

Das EUR/USD Paar bewegte sich am Mittwoch während der ersten Tageshälfte kaum, während viele Marktteilnehmer gespannt in Erwartung auf Hinweise auf kommende Zinsanhebungen in den USA auf die Veröffentlichung des FOMC Statement warteten. Das Forex-Paar bewegte sich währenddessen unter die 1.05 Marke, konnte sich im weiteren Tagesverlauf jedoch etwas erholen.

Vor der Veröffentlichung der FOMC Minutes sorgte Frankreich für Schlagzeilen

Vor der Veröffentlichung des FOMC Statement sorgten Nachrichten aus Frankreich für Schlagzeilen. Ein potenzieller Präsidentschaftskandidat gab bekannt, dass er nicht für das Amt kandidieren wird und sprach seine Unterstützung für Macron aus, was einen Rückschlag für die in Umfragen weiterhin aufholende rechts-konservative Marie Le Pen darstellte und dem EUR/USD Paar noch vor der Veröffentlichung der FOMC Minutes für eine Erholung um 30-40 pips sorgte. Le Pen sorgt mit ihren Forderungen nach einem EU-Austritt Frankreichs bereits seit einiger Zeit für Verunsicherung, was sich in jüngster Vergangenheit auf auf die Preisbewegungen der Gemeinschaftswährung niederschlug.

Die von vielen Marktteilnehmern gespannt erwarteten FOMC Minutes sorgten für Enttäuschung, da sie nicht die von vielen Tradern erwarteten klaren Hinweise auf unmittelbar bevorstehende Zinsanhebungen in den USA lieferten. Eine Anhebung der Leitzinsen im März scheint bereits vom Tisch zu sein, was im Tagesverlauf auf den Dollar drückte. Das EUR/USD Paar überwand in Folge die 1.0550 Marke und notiert aktuell weiterhin oberhalb dieses Level.

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Der Zeitpunkt für die nächste Zinsanhebung in den USA sorgt auch nach der gestrigen Veröffentlichung der FOMC Minutes für Verunsicherung der Marktteilnehmer, daher könnte sich die Dollar-Schwäche noch eine Weile fortsetzen. Heute erhalten Trader Gelegenheit, auf die Entwicklung der Neuanträge auf Arbeitslosenunterstützung zu reagieren.

DAX Ausblick für 23. Februar 2017 – Technische Analyse

Der Deutsche Aktienindex bewegte sich während der Session am Mittwoch aufwärts, stieß im Tagesverlauf jedoch bei der € 12.000 Marke auf signifikanten Widerstand. Vor diesem Hintergrund wäre nun ein Rücksetzer denkbar, welcher jedoch eine gute Gelegenheit zum Kaufen darstellen könnte. Früher oder später dürfte der € 12.000 Level überwunden werden, weitere Anstiege wären in Folge denkbar. Nach Abwärtsbewegungen würden wir in der Umgebung um die € 11.650 Marke signifikante Unterstützung erwarten, längerfristig rechnen wir weiterhin mit Stärke.

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EUR/USD Ausblick für 23. Februar 2017 – Technische Analyse

Das EUR/USD Paar gab während der Session am Mittwoch leicht nach, im Tagesverlauf wurde der 1.05 Level getestet. Hier fand der Markt in der Vergangenheit mehrfach Unterstützung, daher wäre ein Rückprall von dieser Umgebung aus denkbar. Signifikante Aufwärtsbewegungen dürften allerdings ausbleiben, da einige Bewegungslinien Widerstand bieten sollten und die durch die in Frankreich anstehende Präsidentschaftswahl ausgelöste generelle Verunsicherung der Trader weiterhin auf den Euro drückt. Die rechts-konservative Marie Le Pen holt in den Umfrageergebnissen weiterhin auf. Sie fordert ein Referendum, welches über einen EU-Austritt des Landes entscheiden soll. Aufwärtsbewegungen könnten weiterhin gut zum Verkaufen genutzt werden, nach einem Anstieg über den exponentiellen Bewegungsdurchschnitt der vergangenen 50 Tage wären wir bereit short zu gehen. Nach einem Fall unter die Untergrenze der jüngsten positiven Kerze wäre eine Annäherung an den 1.0350 Level denkbar.

Die U.S. Federal Reserve Bank kündigte an, dass bis zum Ende des Jahres mehrere Zinsanhebungen folgen sollen. Diese Nachricht dürfte den U.S. Dollar weiterhin beflügeln, ein Erreichen der Euro-Dollar-Parität könnte vor diesem Hintergrund schon bald Realität werden. Vorerst sollte man sich auf Volatilität einstellen. Die 1.0750 Marke scheint die „Obergrenze“ des Marktes zu markieren, erst nach einem Ausbruch über diesen signifikanten Level käme Kaufen für uns wieder in Frage. Derzeit scheint der Markt fest unter der Kontrolle von Verkäufern zu sein. Da aktuell keine Änderung der fundamentalen Faktoren zu erwarten ist dürften Aufwärtsbewegungen in nächster Zeit hauptsächlich auf technische Faktoren zurückzuführen sein und könnten gut als Gelegenheiten zum Verkaufen genutzt werden.

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Rohölpreise geben leicht nach

An den europäischen Aktienmärkten fielen die Bewegungen heute gemischt aus, während in Europa die jüngste Rallye offenbar bereits nachlässt setzten sich an den asiatischen Märkten die Aufwärtsbewegungen vom Dienstag heute fort.

Der Nikkei brach heute leicht ein, was auf den starken Japanischen Yen zurückzuführen sein dürfte. Der Deutsche Aktienindex überwand heute zum ersten Mal seit April 2015 die 12.000-Marke, im Tagesverlauf gab der Index jedoch wieder leicht nach.

Der FTSE 100 legte heute leicht zu nachdem die jüngsten BIP-Daten für Großbritannien nach oben revidiert wurden, noch mehr konnte jedoch der CAC 40 zulegen. Der italienische MIB brach heute leicht ein, auch der spanische IBEX bewegte sich im Tagesverlauf im roten Bereich.

Nachdem gestern Aufwärtsbewegungen um etwa 1,2% zu beobachten waren folge bei den Rohölpreisen heute eine Korrektur nach unten. Die amerikanische Leichtrohölsorte West Texas Intermediate (WTI) erreichte gestern bei $ 55.03 ein Siebenwochenhoch, das am 3. Januar erreichte 19-Monatshoch blieb jedoch weiterhin unerreicht.

Inflationsdaten im Euroraum nahezu unverändert

Die finalen HICP Inflationsdaten für die Eurozone wurden mit +1,8% im Januar im Jahresvergleich bestätigt, im Dezember betrug das Plus 1,1% im Vergleich zum Vorjahr. Damit näherte sich die Inflationsrate zwar der von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebten Zielmarke von 2%, jedoch ist der jüngste Anstieg hauptsächlich auf steigende Energiepreise zurückzuführen. Die um Kosten für Nahrungsmittel und Energie bereinigte Inflationsrate blieb mit +0,9% im Jahresvergleich erneut unverändert, was aktuell nicht auf eine baldige Zinsanhebung durch die EZB hoffen lässt.

Der US-Dollar legt im europäischen Handel am Mittwochvormittag auf breiter Basis weiter zu, wobei der Greenback von der Aussicht auf eine baldige US-Zinserhöhung profitiert. Die Präsidentin der Federal Reserve Bank (Fed) in Cleveland, Loretta Mester, hatte ihre Bereitschaft signalisiert, die Zinsen demnächst anzuheben, wenn die US-Wirtschaft auf Kurs bleibt. Fed-Kollege Patrick Harker sagte, die Zinssitzung der Notenbank Fed im März sei als Termin für eine mögliche Zinsanhebung noch nicht vom Tisch.

 

EUR/USD Technische Analyse für 22. Februar 2017

Auch am Mittwoch gerät das EUR/USD Paar weiterhin unter Druck, das Forex-Paar unterschritt heute den Boden vom 15. Februar und ist nun auf dem besten Weg in Richtung des tiefsten Level seit 11. Januar. Heute dürfte die im Tagesverlauf anstehende Veröffentlichung des FOMC Statement im Fokus der Trader sein. Die Erwartung einer Zinsanhebung dürfte derzeit für Verkaufsdruck beim Euro sorgen, hinzu kommt dass die Gemeinschaftswährung derzeit durch generelle Verunsicherung der Trader aufgrund der in Frankreich bevorstehenden Präsidentschaftswahl unter Druck geraten dürfte.

Die rechts-konservative Marie Le Pen schneidet in Umfrageergebnissen weiterhin gut ab, für Verunsicherung dürfte bei vielen Marktteilnehmern vor allem ihre Forderung nach einem EU-Austritt Frankreichs sorgen.
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Technische Analyse

Der Haupttrend geht auf der Tages-Grafik nach unten. Der Abwärtstrend wurde zu Beginn der heutigen Session durch eine Bewegung unter den Hauptoden vom 15. Februar bei 1.0521 bestätigt. Diese Preisbewegung negierte zudem den Schlusspreisumkehrboden, welcher den Markt während der vergangenen vier Tage oben hielt.

Ein Boden bei 1.0453, sowie der Hauptboden bei 1.0339 markieren die nächsten Ziele.

Die Haupt Trading Range geht von 1.0339 bis 1.0828. Die Retracement Zone dieser Range liegt zwischen 1.0583 und 1.0526. Eine Bewegung unter diesen Bereich würde das EUR/USD in eine schwache Position bringen.

Ausblick

Von den aktuellen Preisbewegungen bei 1.0505 ausgehend sollte die Reaktion der Trader auf einen aufsteigenden Angle bei 1.0519 bis zum Ende der Session die Richtung des Marktes vorgeben.

Eine Bewegung unter 1.0519 würde auf die Anwesenheit von Verkäufern hindeuten. Unterhalb dieses Level zeigt die Tages-Grafik viel Raum nach unten auf. Das Tief vom 11. Januar bei 1.0453 markiert das nächste Ziel, gefolgt von einem weiteren aufsteigenden Angle bei 1.0429. Dieser Level markiert den letzten potenziellen Unterstützungs-Angle vor dem am 3. Januar erreichten Hauptboden bei 1.0339.

Eine Bewegung über 1.0519 wäre ein Indikator für die Präsenz von Käufern. Eine Beschleunigung nach oben wäre allerdings erst nach einer Bewegung über den Fibonacci Level bei 1.0526 zu erwarten.

 

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 22. Februar 2017

Während der vergangenen 24 Stunden geriet das EUR/USD Paar weiterhin durch die Stärke des U.S. Dollar unter Druck, während der Fokus der Trader bereits auf der heute anstehenden Veröffentlichung des FOMC Statements gelegen haben dürfte. Das Forex-Paar unterschritt unlängst die 1.0600 Marke und erreichte den tiefsten Level seit mehreren Monaten. Auch in nächster Zeit dürfte die europäische Gemeinschaftswährung gegen den Dollar unter Druck geraten.

Fed im Fokus

Die heute im Tagesverlauf erscheinenden FOMC Minutes dürften von vielen Marktteilnehmern gespannt erwartet werden. Es ist davon auszugehen dass das Fed Statement Hinweise auf eine unmittelbar bevorstehende Anhebung der Leitzinsen liefern wird, welche den Dollar beflügeln dürften. Die US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen blieb hielt sich zwar in ihren jüngsten Kommentaren gewohnt bedeckt, schloss jedoch eine Zinsanhebung im März nicht aus.
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Bereits seit Anfang des Jahres rechneten viele Marktteilnehmern mit einer Dollar-Stärke, die jedoch bisher auf sich warten ließ. Nun scheint der Greenback endlich zu neuer Stärke gefunden zu haben, was sich negativ auf die Preisbewegungen des EUR/USD Paares auswirken dürfte.

Neben den FOMC Minutes erscheinen in den Vereinigten Staaten heute aktuelle Daten zu den Verkäufern existierender Häuser, welche als Indikator für die Gesundheit der Wirtschaft gelten. In Europa erscheint der deutsche Ifo Geschäftsklimaindex. Generell ist heute mit einer Fortsetzung der Konsolidierung beim EUR/USD Paar zu rechnen, nach der Veröffentlichung der Fed Minutes sollte man sich auf extreme Volatilität einstellen.

EUR/USD Ausblick für 22. Februar 2017 – Technische Analyse

Das EUR/USD Paar bewegte sich während der Session am Dienstag abwärts, im Tagesverlauf war eine Annäherung an den 1.05 Level zu beobachten. Hier rechnen wir mit signifikanter Unterstützung, nach einem Fall unter diesen Level wäre jedoch eine Annäherung an den 1.0350 Level zu erwarten. Aufwärtsbewegungen würden wir weiterhin als Gelegenheiten zum Verkaufen nutzen, insbesondere nach einer negativen Kerze wären wir bereit short zu gehen. Der exponentielle Bewegungsdurchschnitt der vergangenen 50 Tage sollte weiterhin signifikanten Widerstand darstellen, daher würden wir nach Anstiegen extreme Volatilität erwarten.

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DAX Ausblick für 22. Februar 2017 – Technische Analyse

Der DAX bewegte sich zu Beginn der Session am Dienstag abwärts, im Tagesverlauf folgte jedoch eine Kehrtwende zurück nach oben welche dem Index zu luftigen Höhen verhalf. Nun wäre eine Annäherung an den € 12.000 Level denkbar, die am Dienstag entstandene positive Kerze markiert ein Zeichen für Stärke und lässt signifikante Anstiege erwarten. Der DAX sollte weiterhin die europäischen Indizes anführen, vor diesem Hintergrund kommt Verkaufen für uns weiterhin nicht in Frage. Kurzzeitige Rücksetzer könnten weiterhin als Gelegenheiten zum Kaufen genutzt werden.

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Europäische Aktienmärkte im Aufwind – Britisches Pfund drückt auf FTSE

An den europäischen Aktienmärkten waren heute überwiegend Kursanstiege zu beobachten. Der DAX setzte oberhalb der 11800-Marke die Aufwärtsbewegungen fort, während der FTSE durch die aktuelle Stärke des Britischen Pfunds unter Druck geriet. An den asiatischen Aktienmärkten fielen die Bewegungen heute gemischt aus. In Japan profitierten die Aktienkurse von einer Schwäche des Japanischen Yen, der Nikkei legte im Tagesverlauf um 0,68% zu. Der CSI 300 legte heute um 0,33% zu, während Hang Seng und ASX 200 leicht nachgaben. Der U.S. Dollar wurde durch die Hoffnung vieler Marktteilnehmer auf eine baldige Anhebung der Leitzinsen in den Vereinigten Staaten beflügelt. In Europa sorgten positive PMI-Daten aus Deutschland und Frankreich zwar beim DAX für Aufwind, der französische CAC 40 blieb jedoch weiterhin schwach was unter anderem daran liegen dürfte dass die rechts-konservative Marie Le Pen in Umfrageergebnissen zur bevorstehenden Präsidentschaftswahl weiterhin aufholen konnte.

Die Rohölpreise stiegen heute erneut. Die amerikanische Leichtohölsorte West Texas Intermediate (WTI) legte im Tagesverlauf um 2% zu um bei $ 54.70 pro Barrel zu notieren – Dies stellt den höchsten Level seit 3. Januar dar. Die jüngsten Preisbewegungen stellten einen Ausbruch aus der Range, in welcher sich der Markt seit Anfang Januar bewegte, dar. Am Freitag veröffentlichte CFTC Daten zeigten zudem auf dass die Anzahl der Long-Positionen bei den NYMEX Futures einen neuen Rekordhöchststand erreichte. Der OPEC-Deal zur Drosselung der Fördermenge mit dem Ziel der Preisstabilisierung scheint bereits Erfolge zu zeigen, jedoch könnte schon bald eine Korrektur folgen da die Situation um Angebot und Nachfrage weiterhin unausgeglichen ist.

Großbritannien erzielt im Januar Haushaltsüberschuss

Großbritannien hat im Januar einen Haushaltsüberschuss von 9,8 Milliarden britischen Pfund erzielt. Analysten hatten im Konsens jedoch mit einem größeren Plus von 14,4 Milliarden Pfund gerechnet, nach einem öffentlichen Finanzierungsbedarf von 6,4 Milliarden Pfund im Dezember.

Das vorläufige Verbrauchervertrauen für die Eurozone fiel im Februar mit -6,2 schwächer als erwartet aus, nach -4,8 im Vormonat. Analysten führen den Rückgang vor allem auf steigende Preise und ein aktuell für Verunsicherung sorgendes politisches Klima im Euroraum zurück.

 

EUR/USD Technische Analyse für 21. Februar 2017

Das EUR/USD Paar bewegt sich zur Mitte der Session steil abwärts. Die durch die in Frankreich bevorstehende Präsidentschaftswahl ausgelöste generelle Verunsicherung vieler Marktteilnehmer, sowie die Möglichkeit einer Anhebung der Leitzinsen durch die Fed im März dürften derzeit die Hauptgründe für die Abwärtsbewegungen des Euro sein. Überraschend stark ausgefallene PMI-Daten aus Frankreich und Deutschland konnten die Abwärtsspirale der Gemeinschaftswährung nicht stoppen.

In Frankreich sorgen sich viele Investoren derzeit wegen der starken Umfrageergebnisse der rechts-konservativen Marie Le Pen, da sie sich für einen Euro-Austritt Frankreichs einsetzen will.

In den USA erscheint heute der Flash Einkaufsmanagerindex für verarbeitende Gewerbe sowie den Dienstleistungssektor. Analysten rechnen mit 54,7 Punkten, nach 55,0 Zählern im Vormonat bei den verarbeitenden Gewerben. Für den Dienstleistungssektor rechnen Analysten mit 55,8 Punkten, nach 55,6 Zählern im Vormonat.

Während der vergangenen Woche deutete die US-Notenbankchefin Janet Yellen an dass die Zeit reif für eine Zinsanhebung sein könnte. Nun dürfte der Fokus vieler Marktteilnehmer auf dem am Mittwoch zur Veröffentlichung anstehenden Fed Minutes liegen.
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Technische Analyse

Der Haupttrend geht auf der Tages-Grafik nach unten. Aufgrund des aktuellen Abwärtsschwungs ist das EUR/USD Paar derzeit in einer guten Position für eine Herausforderung des während der vergangenen Woche entstandenen Schlusspreisumkehrbodens bei 1.0521. Eine Bewegung durch diesen Preis würde das Chart-Muster negieren und den Abwärtstrend aufrecht erhalten.

Die Haupt Trading Range geht von 1.0339 bis 1.0828. Die Retracement Zone dieser Range liegt zwischen 1.0583 und 1.0526, dieser Bereich wird aktuell getestet. Diese Zone könnte längerfristig die Struktur des Euro beeinflussen, ein Fall unter diese Zone wäre ein Zeichen für Schwäche.

Ausblick

Von den aktuellen Preisbewegungen bei 1.0534 ausgehend sollte die Reaktion der Trader auf den Fibonacci Level bei 1.0526 die Richtung des EUR/USD Paares heute beeinflussen.

Ein Halten oberhalb 1.0526 würde darauf hinweisen dass Käufer aktiv werden um den Schlusspreisumkehrboden bei 1.0521 zu verteidigen. Dadurch könnte zudem genügend Aufwärtsschwung für eine Herausforderung der 50% Level bei 1.0583 und 1.0606 generiert werden.

Eine Bewegung unter 1.0526 wäre ein Indikator für die Präsenz von Verkäufern, in Folge wären Bewegungen in Richtung des Umkehrbodens bei 1.0521 und eines aufsteigenden Angle bei 1.0514 denkbar.

Sollte der Angle bei 1.0514 unterschritten werden könnte eine Beschleunigung nach unten folgen, ein Angle bei 1.0427 markiert das nächste Ziel. Dieser Angle stellt den letzten potenziellen Unterstützungs-Angle vor dem Hauptboden bei 1.0339 dar.