EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 4. Januar 2017

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Am Dienstag kehrten Handelsaufkommen und Volatilität an die Märkte zurück, was darauf zurückzuführen sein dürfte dass viele Trader aus dem Winterurlaub zurückkehrten. Generell ist davon auszugehen dass der U.S. Dollar weiterhin stark bleiben wird. Gestern reagierte der Greenback positiv auf jüngste Daten aus den USA, wodurch der Euro erneut massiv unter Druck geriet.
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Der U.S. Dollar wurde durch den am Dienstag veröffentlichten Einkaufsmanagerindex für verarbeitende Gewerbe beflügelt. Die PMI-Daten zeigten für Dezember 54,7 Zähler auf, was auf eine gesunde Wirtschaft hindeutet und die Chancen für weitere Zinsanhebungen durch die Fed erhöht. Das EUR/USD Paar bewegte sich gestern nach der Veröffentlichung der PMI-Daten unter den 1.0400 Level und unterschritt kurzzeitig sogar das Tief vom Dezember. Im weiteren Tagesverlauf folgte eine leichte Erholung, das Forex-Paar bewegt sich aktuell wieder bei der 1.0400 Marke. Auch heute ist mit Dollar-Stärke zu rechnen, daher sollte man sich auf Abwärtsbewegungen beim Euro einstellen. Sollte das gestrige Tief unterschritten werden wäre in Folge ein Fall unter 1.0300 denkbar.

In Ermangelung frischer Daten aus den USA und Europa dürften die heutigen Preisbewegungen überwiegend von den Aktionen der aus dem Urlaub zurückkehrenden Trader bestimmt werden. Viele Trader dürften kurzfristige Aufwärtsbewegungen des Euro als Gelegenheiten zum Verkaufen nutzen.

 

EUR/USD Ausblick für 4. Januar 2017 – Technische Analyse

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Beim EUR/USD Paar war am Dienstag extreme Volatilität zu beobachten, was daran gelegen haben dürfte dass viele Trader aus dem Winterurlaub zurückkehrten. Im Tagesverlauf erreichte das Forex-Paar kurzzeitig ein neues Tief, es folgte jedoch eine Kehrtwende zurück nach oben. Die gestrigen Entwicklungen lassen nach Abwärtsbewegungen etwas Unterstützung erwarten, allerdings dürfte der Markt bei der 1.05 Marke auf signifikanten Widerstand stoßen. Wir sind weiterhin nicht zum Kaufen bereit und würden weiterhin jede Gelegenheit zum Verkaufen nutzen da früher oder später Euro-Dollar-Parität erreicht werden dürfte.

Tendenzen für 2017

Jahresbeginn 2017

Am ersten Freitag des Januar wird die Schwankungsanfälligkeit auf die Märkte zurückkehren: Am 6. Januar 2017 werden in den USA die Arbeitsmarktdaten veröffentlicht, eben jene als Non-Farm Payrolls bezeichneten Lohn- und Gehaltsberechnungen für die nicht in der Landwirtschaft beschäftigten gewerblichen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, in der Ausdrucksweise der Profis: der Lohn des Börsenhändlers.  Die Arbeitsmarktwerte geben die Dynamik für das ganze Jahr vor. Will ein Anleger oder Händler die recht durchsichtigen Möglichkeiten des Marktes nutzen, so sollte er bereits frühzeitig seine Vorbereitungen treffen. Den Stand seines jeweiligen Handelskontos sowie der Anzahl der eröffneten Positionen überprüfen.

Amtseinführung des Präsidenten der USA

Die feierliche Amtseinführung Donald Trumps als 45. Präsident der USA beginnt am 19. Januar und dauert drei Tage. Das melden die Medien unter Berufung auf Trumps Terminkalender. Der designierte Präsident hat angekündigt, dass er am ersten Tag als Herr des Weißen Hauses beabsichtige, das Verfahren zum Ausstieg des Landes aus dem Abkommen zur transpazifischen Partnerschaft (TPP) einzuleiten. Nach Ansicht Donald Trumps werde die Zusammenarbeit dadurch wesentlich durchschaubarer und der Ausstieg aus dem Abkommen schaffe neue Arbeitsplätze in den USA. Darüber hinaus hat Trump, um das Problem der Arbeitsplätze zu lösen, versprochen, die Verbote bezüglich der Gewinnung von Kohlenwasserstoffen in den USA aufzuheben, darunter sowohl die für die Energievorräte auf dem Festlandsockel als auch für Kohle.

Wenn man sich das Gesamtbild der „Trumponomie“ vor Augen hält, lässt sich ein ernsthafter Aufwärtstrend erkennen. Die Indices erreichen erneut historische Höchstmarken, und die Rentabilität US-amerikanischer Staatsanleihen wächst. Die Aussichten für das kommende halbe Jahre sind einfach fantastisch, vorausgesetzt Trump bleibt an der Macht.

Wir warten voller Ungeduld auf den 20. Tag des neuen Jahres, um zu sehen wie sich diese Geschichte weiter entwickeln wird.

Der Leitzins des Zentralbanksystems der Vereinigten Staaten

Die Märkte gehen von einer 30-prozentigen Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinserhöhung bereits im März aus. Jeder statistischen Information zum Dollar wird reichlich Beachtung zuteil. Es sei daran erinnert, dass laut der Dezembertagung des FOMC für 2017 3 Erhöhungen des Leitzinssatzes geplant sind.

Inflation

In Neuseeland bleibt der Verbraucherpreisindex (VPI) ausschlaggebend: Die neuseeländische Zentralbank (RBNZ) hat Ende 2016 ihr Hauptaugenmerk auf eben diesen Inflationswert gelegt: man erwartete, dass er steigt. Unter Berücksichtigung des historischen Tiefstwertes des Leitzinses des Regulierungsorgans hat der VPI unmittelbare Auswirkungen auf die nähere Zukunft der Geldpolitik. Es sei daran erinnert, dass die RBNZ den Leitzins 2016 dreimal gesenkt hat.

Auswirkungen des Brexit

Für den neuseeländischen Dollar (NZD) ist der „in etwa gleiche“ Wert Geschichte. Theresa May hat zugesagt, den tatsächlichen Austritt Großbritanniens spätestens im März 2017 einzuleiten. Und man möchte daran glauben, weigert sich doch die EU, die Frage des Artikels 50 des Vertrages von Lissabon vor der offiziellen Einleitung des Verfahrens zu erörtern. Jede Änderung dieses Datums kann zusätzlichen Druck auf das Pfund ausüben und dementsprechend Auswirkungen auf die Bank von England haben, die dann von ihrer Nullzinspolitik abkehren könnte.

Australische Trends

Der Arbeitsmarkt kann die australische Zentralbank (RBA) weiter unter Druck setzen, sodass ihr nichts übrig bleibt, als die Reihe der Aufweichungen ihrer Geldpolitik fortzuführen.

Auf Englands Spuren

In der zweiten Jahreshälfte finden in Deutschland die Wahlen zum Bundestag statt. Bereits heute ist erkennbar, dass die Flüchtlingsfrage und die Frage der terroristischen Bedrohung von ihren Widersachern Angela Merkel persönlich angelastet werden, mit dem Ziel, sie so aus der politischen Arena zu verdrängen. Diese Fragen bleiben akut und können sich als destabilisierender Faktor für die EU erweisen.

Es darf darüber nicht vergessen werden, dass der Kalender für das kommende Jahr voller weiterer Ereignisse steckt. Das neblige Albion hat den Ton vorgegeben, weshalb wir den Verlauf der Wahlen in den Ländern der EU weiterhin aufmerksam verfolgen werden.

Die Übersicht wurde zusammengestellt von Michail Khlestunov, Analyst bei der FIBO Group.

Übersicht über die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2016

Während des gesamten Jahres hat die FIBO Group aktuelle Nachrichten aus der Finanzwelt verbreitet und es ermöglicht sie für den Handel zu nutzen. Nun neigt sich das Jahr 2016 seinem Ende zu. Es war ein Jahr radikalen Wandels und historisch bedeutender Entscheidungen. Wir wollen die wichtigsten Ereignisse des ausgehenden Jahres 2016 für Sie Revue passieren lassen.

Trump

Am 8. und 9. Dezember wurde bei einer der spannendsten Wahlen in der Geschichte der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt. Donald Trump, der mehr als 270 der erforderlichen Wahlmännerstimmen auf sich vereinigen konnte, wurde zum 45. Präsidenten der USA gewählt. Am 20. Januar 2017 erfolgt die offizielle Amtseinführung des neuen Herrn des Weißen Hauses.

Im Verlauf seiner Vorwahlkampagne hat Donald Trump unablässig zugesichert, etliche Entscheidungen seines Amtsvorgängers Barack Obama aufzuheben, insbesondere wollte er die Reform des Gesundheitswesens „rückgängig machen und austauschen“, die Auflagen für die Kohlenwasserstoffgewinnung aufheben und die Mittelklasse aufwerten. Angesichts der bisherigen Unternehmungen eines der bekanntesten Multimillionäre der Welt ist anzunehmen, dass er gewillt ist, die politische und wirtschaftliche Weltkarte grundlegend umzugestalten.

Die Reaktionen der Finanzwelt auf dieses Ereignis waren recht stürmisch: Die amerikanischen Indices (DJIA und S&P) erreichten neue historische Höchstwerte, und der US Dollar erstarkte gegenüber alle anderen Währungen der Welt.

Erdöl

Anhand der Ergebnisse des Jahres 2016 kann dem Erdöl von allen Rohstoffen risikolos die größte Bedeutung beigemessen werden: als schwankungsanfälligstes und spekulativstes Instrument. Allein aufgrund verbaler Interventionen von Vertretern der weltweiten Energiewirtschaft stiegen oder fielen die Notierungen um mehr als 30%.  Am 30. November schließlich wurde ein bedeutsamer Schritt auf dem Weg zu einer globalen Zusammenarbeit getan:  Die Mitgliedsländer der OPEC vereinbarten eine Beschränkung der Erdölfördermenge auf 1,2 Millionen Barrel am Tag vereinbart, das sind 32,5 Millionen Barrel bis zum Ende des Jahres. Es war das erste Mal seit 2008, dass sich die Staaten zu einem derartigen Schritt entschieden haben.

In der Folge steigt der Erdölpreis, was sich positiv auf die Weltwirtschaft auswirkt. Und das wiederum schafft neue Verdienstmöglichkeiten.

Brexit

Großbritannien stand in der europäischen Gemeinschaft stets etwas am Rande. Als am 24. Juni bekannt wurde, dass fast 52% der Wählerinnen und Wähler für einen Austritt Großbritanniens aus der EU gestimmt haben, reichte Premierminister David Cameron seinen Rücktritt ein, die Landeswährung verlor an einem Tag 13% ihres Wertes und die Finanz- und Rohstoffmärkte erlebten ungeahnte Kursschwankungen. Großbritannien büßte dabei übrigens die höchste Kreditwürdigkeitsstufe „AAA“ ein und wird jetzt mit „AA“ bewerten, und die Bank von England senkte sofort den Leitzins.

Dieser im Nachkriegseuropa beispiellose Abspaltungsvorgang hat eine wahre Flut von Kommentaren ausgelöst: wie sich in den Äußerungen der EU, der USA und Russlands widerspiegelt.

Kurzfristige Kurseinbrüche (Flashcrashs)

Am Morgen des 7. Oktober hatten alle Devisenhändler der Welt ein Minus von 500 Punkten bei dem Währungspaar GBP/USD zu verzeichnen. Eine derartig heftige Veränderung im Bruchteil einer Sekunde konnte einfach nicht mit rechten Dingen zugehen. Niemand glaubte das, weswegen es zusätzlicher Informationsquellen bedurfte, um die Meldungen zu überprüfen. Aber auf der ganzen Welt stellten die Börsenschalter ein und dasselbe fest: für wenige Sekunden hat ein unbekannter Händler die „Kurslandschaft derart heftig erschüttert“, dass die Märkte dem Druck nicht standhalten konnten. Einmal mehr hat der Finanzmarkt gezeigt, dass er allenfalls teilweise vorhersehbar ist und von einer Vielzahl nicht prognostizierbarer Faktoren abhängt. Eben diese „Unvollkommenheit“ der Marktarchitektur schafft die Präzedenzfälle für ähnliche Vorfälle.

Der Leitzins des Zentralbanksystems der Vereinigten Staaten

Die US-amerikanische Zentralbank hat das Szenario einer „aggressiven Verschärfung“ in die Tat umgesetzt. Das Regulierungsorgan hat nicht nur den Zins um 25 Basispunkte angehoben, was so auch zu erwarten war, sondern auch seine Vorhersagen bezüglich des Zinssatzes auf drei Erhöhungen in 2017 heraufgesetzt. Die Wirtschaftsprognosen der Mitglieder des Offenmarktausschusses der US-Zentralbank (FOMC) haben sich ebenfalls gebessert, wodurch das Gesamtbild um einen abschließenden Strich in hellen Tönen ergänzt wird. Mit anderen Worten: für den Markt besteht ab jetzt und in alle Ewigkeit ausreichend Motivation für den Kauf von Dollars.

Der Leitzins der EU

Die Europäische Zentralbank ist mit einem Refinanzierungszinssatz von 0,05% in das Jahr 2016 gegangen, den sie bereits im März auf den historischen Tiefststand von 0,0% gesenkt hat. Dieses Niveau gilt bis heute, und die Hauptfrage für die Märkte ist die nach dem Schicksal des Programms zur Anregung der als QE bezeichneten Erhöhung der Geldmenge, die von der EZB parallel dazu ebenfalls mit einem Nullzins betrieben wird.

Der Leitzins Japans

Erstmals in der Geschichte hat die japanische Staatsbank einen Negativzins als Maßnahme zur Bekämpfung der Deflationsvorgänge festgelegt, wodurch der Yen vor dem Hintergrund einer zusätzlichen und anhaltenden Neuemission um 300 Punkte abgewertet wurde. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt profitiert die japanische Wirtschaft nur vom schwachen Kurs der staatlichen Währung, die Exporteure jubeln. Die Analysten sind sich bezüglich der guten Aussichten für eine Gesundung der Wirtschaft bei der gegenwärtig schwachen Landeswährung und dem negativen Leitzins einig.

Der Leitzins Neuseelands

2016 hat die neuseeländische Zentralbank ihren Leitzins auf den historischen Tiefstwert von 1,75% herabgesetzt. Es sei darauf hingewiesen, dass dieser Wert vor dem Hintergrund des Zeitraums von 2000 bis 2008 tatsächlich äußerst niedrig ist (7,00% waren seinerzeit die Regel). Dabei hat die Bank in diesem Jahr drei planmäßige Absenkungen durchgeführt, von denen lediglich die erste (im März) ein Überraschungsmoment aufwies. Alle folgenden verliefen nach dem bewährten Muster und boten gute Verdienstmöglichkeiten.

Die Übersicht wurde zusammengestellt von Michail Khlestunov, Analyst bei der FIBO Group.

Aktienmärkte begrüßen das Jahr 2017 mit steigenden Kursen

Die europäischen Aktienmärkte starteten überwiegend mit Aufwärtsbewegungen ins neue Jahr. Während die japanischen Märkte weiterhin geschlossen bleiben öffneten die meisten anderen Mrkte bereits nach den Neujahrsfeiertagen. Auch an den amerikanischen Aktienmärkten waren heute Anstiege zu beobachten, nachdem die PMI-Daten für China und Großbritannien stärker als erwartet ausfielen. Der am Montag veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für die Eurozone entsprach größtenteils den Erwartungen der Volkswirte und sorgt derzeit für Optimismus was das künftige Wachstum in Europa angeht.

Die Rohölpreise legten um mehr als zwei Prozent zu und erreichten die höchsten Level seit 18 Monaten, während seit 1. Januar die von den OPEC-Mitgliedern und anderen ölproduzierenden Ländern Vereinbarung auf Fördermengenreduzierungen in Kraft trat. Der Oman kündigte an, die Fördermenge im März um fünf Prozent zu drosseln, auch andere Rohölproduzenten signalisierten die Bereitschaft zur Reduzierung der Fördermenge. Die amerikanische Leichtrohölsorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 2,3 Prozent zu um bei $ 54.95 zu notieren nachdem zu Beginn des Handelstages bereits bei $ 55.24 pro Barrel ein Hoch erreicht wurde.

Der chinesische Caixin/Markit Einkaufsmanagerindex legte im Dezember überraschend auf 51,9 Punkte zu, nach 50,9 Zählern im November. Analysten rechneten im Konsens mit nur 50,7 Punkten.

PMI-Daten aus Großbritannien überraschen positiv

Auch die PMI-Daten aus Großbritannien überraschten positiv. So legte der Einkaufsmanagerindex für verarbeitende Gewerbe im Dezember auf 56,1 Zähler zu, nach 53,6 Punkten im November. Analysten erwarteten für Dezember im Konsens 53,4 Zähler und wurden vom besten Ergebis seit Juni 2014 überrascht. Laut Markit erreichten die Auftragseingänge während der letzten Monat des vergangenen Jahres den höchsten Stand seit Beginn der Umfragen vor 25 Jahren. Starke Binnen- und Exportnachfrage trugen laut Markit gleichermaßen zum positiven Ergebnis im Dezember bei, die Exportwirtschaft dürfte zum Jahresende vor allem von der durch das Brexit-Votum ausgelösten Schwäche des Britischen Pfund profitiert haben.

Die monatlichen Inflationsdaten der deutschen Bundesländer lagen zwischen +0,7 Prozent und +0,9 Prozent und fielen damit überwiegend stärker als erwartet aus, die jährliche Inflationsrate legte um 0,7 Prozentpunkte bis 1,1 Prozentpunkte zu. Aus einem Bundesland fehlen die Daten bisher noch, jedoch lassen die bisher veröffentlichten Zahlen erwarten dass die jährliche Inflationsrate in Deutschland um mehr als 1,4 Prozent zulegen wird.

 

EUR/USD Technische Analyse für 3. Januar 2017

European Central Bank, Frankfurt
European Central Bank, Frankfurt

Der Euro geriet heute durch Aufwärtsbewegungen beim U.S. Dollar unter Druck. Durch den aktuellen Verkaufsdruck geriet das EUR/USD Paar in eine schwache Position. Schon bald könnte ein Boden unterschritten werden, was zu Beginn des neuen Jahres weiterhin Schwäche erwarten lassen würde.

Vor allem die Aussicht auf steigende Zinsen in den USA dürfte den U.S. Dollar weiterhin beflügeln, wodurch die europäische Gemeinschaftswährung weiterhin unter Druck geraten dürfte.
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Technische Analyse

Der Haupttrend geht auf der Tages-Grafik nach unten. Eine Bewegung unter 1.0352 würde die Fortsetzung des Abwärtstrends signalisieren nachdem während der vergangenen Tage Aufwärtsbewegungen zu beobachten waren. Unterhalb dieser Marke zeigen die Charts viel Raum nach unten auf, der Hauptboden vom 6. Dezember 2002 bei .9860 markiert das nächste Ziel unterhalb dieser Marke.

Sollte 1.0352 als Unterstützung halten würde die Range zwischen 1.0352 und 1.0652 intakt bleiben, der Pivot-Preis dieser Range 1.0511 würde das nächste Ziel nach oben markieren.

Ausblick

Von den aktuellen Preisbewegungen bei 1.0383 ausgehend sollte die Reaktion der Trader auf einen aufsteigenden Angle bei 1.0392 heute die Richtung des Marktes vorgeben.

Eine Bewegung unter 1.0392 würde auf die Anwesenheit von Verkäufern hindeuten, ein Angle bei 1.0372 markiert das nächste Ziel. Dieser Angle stellt die letzte potenzielle Unterstützung vor dem Hauptboden bei 1.0352 dar. Dieser Level könnte zum Trigger-Punkt für einen steilen Abverkauf werden, ein Mehrjahrestief bei .9860 markiert das nächste potenzielle Ziel.

Eine Bewegung über 1.0392 wäre ein Indikator für die Präsenz von Käufern. Dadurch könnte zudem genügend Aufwärtsschwung für eine Herausforderung des nächsten aufsteigenden Angle bei 1.0432 generiert werden. Oberhalb dieses Angle wären Bewegungen in Richtung eines zwischen 1.0511 und 1.0512 vorliegenden Preis-Cluster möglich.

Bei 1.0392 sollte heute Preisbewegungen und Order Flow beobachtet werden. Hier sollte sich herausstellen ob Käufer den Markt verteidigen oder der Verkaufsdruck weiter zunehmen wird.

EUR/USD Ausblick für 3. Januar 2017 – Technische Analyse

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Das EUR/USD Paar bewegte sich während der Session am Freitag in beide Richtungen, im Tagesverlauf wurde der 105 Level auf Unterstützung getestet. Erst vor Kurzem war ein Rückprall nach oben zu beobachten, allerdings sollte man diese Entwicklungen nicht überbewerten da sie hauptsächlich auf das geringe Handelsaufkommen während der letzten Tage des alten Jahre zurückzuführen sind. Früher oder später dürfte der Verkaufsdruck zurückkehren, insbesondere in der Nähe der 1.07 Marke sollten erneut viele Verkäufer aktiv werden.

 

DAX Ausblick für 3. Januar 2017 – Technische Analyse

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Der Deutsche Aktienindex bewegte sich während der Session am Freitag abwärts, im Tagesverlauf war jedoch eine Kehrtwende zurück nach oben zu beobachten. Dadurch entstand am Ende des Tags eine positive Kerze, welche als Zeichen für Stärke gilt und weitere Aufwärtsbewegungen erwarten lässt. Bei der € 11.500 Level sollte weiterhin Widerstand darstellen, jedoch dürfte auch dieser Preis früher oder später überwunden werden. Generell rechnen wir damit dass der DAX weiterhin der stärkste der europäischen Indizes bleiben wird, Verkaufen kommt daher für uns weiterhin nicht in Frage.

 

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse für 3. Januar 2017

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Während der ersten Woche des neuen Jahres dürften viele Marktteilnehmer aus dem Weihnachtsurlaub zurückkehren, auch wir sind nach den Feiertagen wieder für Sie da. Offiziell begann der Handels bereits gestern, jedoch blieben die Märkte in London und New York geschlossen und die Liquidität fiel unterdurchschnittlich gering aus. Heute könnte etwas Liquidität an die Märkte zurückkehren, im Tagesverlauf könnten sich bereits wieder Trends abzeichnen. Gestern wirkte der U.S. Dollar erneut stark, ob dies so bleiben wird dürfte sich allerdings erst heute zeigen.

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Während der letzten Woche des Jahres 2016 war beim U.S. Dollar eine leichte Korrektur nach unten zu beobachten, welche dem EUR/USD Paar zu einer Annäherung an 1.0600 verhalf. Da die Preisbewegungen während der letzten Tage des alten Jahres jedoch überwiegend durch extrem geringes Handelsaufkommen zustande kamen sollte man nicht von einer Fortsetzung der jüngsten Entwicklungen ausgehen. Wie bereits in der Vergangenheit sollte man sich darauf einstellen dass der Dollar im Januar gegen den Euro zulegen wird. Insbesondere die Tatsache, dass die Fed den Leitzins bereits im Dezember leicht anhob und weitere Zinsanhebungen in Aussicht stellte dürfte den Greenback weiterhin beflügeln.

Heute fällt der Wirtschaftskalender für die Eurozone relativ dünn aus, im Tagesverlauf erhalten Trader Gelegenheit auf den ISM Einkaufsmanagerindex für die USA zu reagieren. Die heutigen Preisbewegungen dürften jedoch weniger durch die Reaktionen der Trader auf Daten, sondern vielmehr durch die Rückkehr vieler Marktteilnehmer aus dem Urlaub ausgelöst werden. Wir erwarten dass das EUR/USD Paar schon bald wieder unter Druck geraten wird, bereits heute wäre ein Fall unter den 1.0400 Level denkbar.