DAX Ausblick für 21. Dezember 2016 – Technische Analyse

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Der Deutsche Aktienindex bewegte sich während der Session am Dienstag aufwärts, im Tagesverlauf war eine Annäherung an den € 11.500 Level zu beobachten. Nach einem Ausbruch über diese Marke könnten Bewegungen in Richtung € 12.000 folgen. Nach Abwärtsbewegungen wäre bei der € 11.200 Marke Unterstützung zu erwarten. Die derzeitige Euro-Schwäche sollte die deutschen Exporte weiterhin beflügeln, daher rechnen wir beim DAX in der nächsten Zeit generell mit Stärke.

EUR/USD Ausblick für 21. Dezember 2016 – Technische Analyse

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Das EUR/USD Paar bewegte sich am Dienstag abwärts, im Tagesverlauf wurde ein neues Tief erreicht. Der Euro erreichte den tiefsten Level seit 14 Jahren, die Abwärtsspirale scheint sich fortzusetzen. Von Zeit zu Zeit könnte es kurzfristig zu Aufwärtsbewegungen kommen, welche wir al Gelegenheiten zum Verkaufen nutzen würden. Der 1.05 Level scheint die „Obergrenze“ des Marktes darzustellen, erst nach einem Ausbruch über diese Marke wären wir wieder bereit long zu gehen. Wir erwarten dass Anfang des kommenden Jahres Euro-Dollar-Parität erreicht sein wird, während der letzten Tage dieses Jahres dürfte die Liquidität extrem gering ausfallen.

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Langsam macht es sich an den Märkten bemerkbar dass die Weihnachtsfeiertage unmittelbar bevorstehen. Wie bereits in der Vergangenheit ist derzeit ein Rückgang von Handelsaufkommen und Volatilität zu beobachten, auch während der letzten beiden Wochen des Jahres ist mit geringer Liquidität und spärlichen Bewegungen zu rechnen.Viele Marktteilnehmer haben sich bereits in den Weihnachtsurlaub verabschiedet, zudem stehen während der letzten Tages des Jahres keine wichtigen Wirtschaftsdaten aus Europa oder den USA zur Veröffentlichung an. Vor diesem Hintergrund sollte man sich bis Anfang des kommenden Jahres auf unterdurchschnittliches Handelsaufkommen einstellen.
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Bis zum Ende des Jahres rechnen wir mit einer Fortsetzung der Konsolidierung und Bewegungen innerhalb der aktuellen Range, wie sie bereits während der vergangenen 24 Stunden zu beobachten waren. Das EUR/USD Paar bewegte sich dabei um maximal 60 pips während die Stärke des U.S. Dollar weiterhin die Preisbewegungen vorgab. Je näher das Weihnachtswochenende rückt, desto enger dürfte die Trading Range werden. Während dieser Zeit ist es wichtig, vorsichtig zu bleiben. Generell würden wir während der letzten beiden Wochen des Jahres nicht mehr traden, wer es dennoch tut sollte darauf achten mit engen Stopp-Loss zu arbeiten.

In Ermangelung frischer Daten aus Europa oder den Vereinigten Staaten rechnen wir auch heute mimt Bewegungen innerhalb der aktuellen Range, das Forex-Paar wirkt weiterhin schwach. Ein Ausbruch in Richtung 1.0460 würde eine gute Gelegenheit zum Verkaufen mit engen Stopp-Loss darstellen, auch heute sollten die Preisbewegungen hauptsächlich von der Stärke des Greenback kontrolliert werden.

Aktienmärkte reagieren auf Anschlag in Berlin – BoJ belässt Geldpolitik unverändert

An den europäischen Aktienmärkten waren heute leichte Aufwärtsbewegungen zu beobachten, nachdem die Kurse kurz nach Bekanntwerden eines vermutlichen Terror-Anschlags in Berlin kurzfristig einbrachen. Die Bank of Japan (BoJ) entschied erwartungsgemäß, weiterhin an ihrer ultra-lockeren Geldpolitik festzuhalten. Der U.S. Dollar bleibt aktuell stark, während der Euro weiterhin unter Druck gerät. Das EUR/USD Paar unterschritt kurzfristig die 104 Marke, während die Rohölpreise die jüngsten Anstiege fortsetzten und die 53-Dollar-Marke zurückeroberten.

 

Gestern kam es in Berlin zu einem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt, 12 Menschen starben und mindestens 48 Personen wurden verletzt. Ein Sattelzug raste in eine Budengasse eines gut besuchten Weihnachtsmarkts, was Erinnerungen an einen ähnlichen Anschlag in Nizza weckte. Von Seiten der deutschen Behörden hieß es, es sei von einem Terror-Anschlag auszugehen. Der mutmaßliche Fahrer des Sattelzugs wurde verhaftet, der Beifahrer des LKW wurde tot aufgefunden. Laut der Tageszeitung „Die Welt“ soll es sich beim LKW-Fahrer um einen Pakistaner handeln, der Anfang des Jahres als Flüchtling über die Balkanroute nach Deutschland eingereist war. Was in deutschen Medien bisher oft als Stimmungsmache von Populisten betitelt und verurteilt wurde scheint derzeit Realität in Deutschland zu werden. Die viel kritisierte Flüchtlingspolitik der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und deren sich nun abzeichnenden Folgen könnte im kommenden Jahr dafür sorgen dass sogenannte Populisten die Wahlen in Frankreich, den Niederlanden und Deutschland für sich entscheiden werden. Noch vor dem Anschlag in Berlin wurde gestern in Ankara der russische Botschafter von einem Islamisten erschossen. Beide Ereignisse könnten in der nächsten Zeit für ein Aufflammen von geopolitischen Spannungen sorgen und dürften den Risikoappetit vieler Investoren dämpfen.

Die Bank of Japan beschloss während der jüngsten zweitägigen Notenbanksitzung, an der aktuellen Geldpolitik festzuhalten. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt habe ihre moderate Erholung fortgesetzt, teilte die BoJ mit. So hätten die Exporte angesichts eines moderaten Wachstums in Überseemärkten zugelegt. Nach vorläufigen Daten der Regierung waren Japans Ausfuhren im November zwar mit 0,4 Prozent leicht rückläufig. Doch ist dies eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vormonat, als Japans Exporte um 10,3 Prozent gefallen waren. Die jüngste Abschwächung des Yen trägt zur Erholung der Exporte bei.

Der Überschuss in der Leistungsbilanz des Euroraums ist im Oktober gestiegen. Er lag saisonbereinigt bei 28,4 Milliarden Euro, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag mitteilte. Im Vormonat hatte der Überschuss revidiert 27,7 Milliarden Euro (zuvor 25,3 Milliarden Euro) betragen. Im April hatte der Überschuss in der Leistungsbilanz mit 33,3 Milliarden Euro einen Rekordwert erreicht. Der höhere Überschuss im Oktober geht vor allem auf einen Zuwachs bei den Dienstleistungen zurück. Der Überschuss in der Handelsbilanz ist dagegen deutlich gesunken.

 

 

EUR/USD Technische Analyse für 20. Dezember 2016

European Central Bank, Frankfurt
European Central Bank, Frankfurt

Das EUR/USD Paar bewegt sich zur Mitte der Session hin abwärts. Derzeit notiert das Forex-Paar bei 1.0375 und nähert sich weiterhin dem Tief der letzten Woche bei 1.0366, dieser Preis markiert den tiefsten Level seit Januar 2003.

Der Euro gerät derzeit durch mehrere Faktoren signifikant unter Druck. Vor allem die Stärke des U.S. Dollar sorgt derzeit bei der Gemeinschaftswährung für Schwäche, die jüngsten – als „adlerhaft“ geltenden – Kommentare der Fed-Chefin Janet Yellen dürften den Greenback auch in nächster Zeit beflügeln.

Die jüngste Entscheidung der Bank of Japan, weiterhin an der ultra-lockeren Geldpolitik festzuhalten dürften zusätzlich für Aufwind beim U.S. Dollar sorgen und den Euro unter Druck setzen. Weiterhin dürften viele Trader die aktuellen Ereignisse in Deutschland und der Türkei derzeit im Auge behalten, da noch nicht abzusehen ist ob sie die Wirtschaft negativ beeinflussen werden und einen Run auf sichere Assets auslösen.

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Technische Analyse

Der Haupttrend geht auf der Tages-Grafik nach unten, eine Bewegung über 1.0670 würde den Haupttrend nach oben umkehren während ein Fall unter 1.0366 eine Fortsetzung des Abwärtstrends signalisieren würde.

Die kurzfristige Range geht von 1.0670 bis 1.0366. Der 50% Level – oder Pivot-Preis – dieser Range liegt bei 1.0518. Dieser Level sollte kurzfristig die Richtung des Marktes kontrollieren.

Die Haupt Trading Range geht von 1.0872 bis 1.0366, der Privot-Preis dieser Range liegt bei 1.0619 und stellt ein potenzielles Ziel dar.

Ausblick

Von den aktuellen Preisbewegungen bei 1.0380 und der aktuellen Schwäche ausgehend markiert das Tief vom 15. Dezember bei 1.0366 das erste Ziel. Einem Fall unter diesen Level könnte eine Beschleunigung in Richtung eines steil absteigenden Angle bei 1.0232 folgen. Eine Bewegung unter diesen Angle würde das Forex-Paar in eine extrem schwache Position bringen.

Nach Aufwärtsbewegungen markieren 1.0518 und 1.0522 die ersten beiden Ziele.

Der Haupttrend, sowie der Tagestrend gehen abwärts – Vor diesem Hintergrund besteht die Chance dass Verkäufer den Markt unter das während der vergangenen Woche erreichte 13-Jahres-Tief bei 1.0366 drücken werden. Die Reaktion der Trader auf diesen Preis dürfte stark vom heutigen Handelsaufkommen abhängen – Allerdings fällt das Handelsaufkommen bisher unterdurchschnittlich gering aus.

Sollten wir die Entscheidung zur Zinserhöhung handeln?

Für die Devisenmärkte ist in dieser Woche eine wichtige Zeit gekommen. Am Mittwoch trifft die US-Notenbank die aktuellste Zinsentscheidung und wird eine wichtige Erklärung abgeben.

Die Frage ist nicht, ob der Zins von 0,50 auf 0,75 % erhöht wird (der Markt sagt bereits eine 100-prozentige Chance dafür voraus), sondern, ob in naher Zukunft weitere Zinserhöhungen folgen werden.

Angesichts der bevorstehenden Zinserhöhung haben sich bereits viele Marktteilnehmer positioniert, um sofort nach der Ankündigung davon zu profitieren. Wie die Geschichte aber immer wieder zeigt, agieren die Märkte oft nicht so, wie wir es gerne hätten.

„Der Markt ist bereits auf die Zinserhöhung eingestellt und einige können sich darauf vorbereiten, nach der Ankündigung zu profitieren“, sagte Masashi Oda, General Manager des Strategic Investment Department bei Sumitomo Mitsui Trust Asset Management.

Als Fallstudie dazu, wie sich der Goldkurs nach einem unerwarteten Ergebnis verhält, können wir die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten heranziehen.

Fast alle Analysten und der Markt gesamt hatten einen Kursanstieg auf 1.400 USD im unwahrscheinlichen Falle eines Sieges vorhergesagt. Zum Verfassungszeitpunkt dieses Artikels steht Gold jedoch bei 1.160 USD und wendet sich damit gegen sämtliche Prognosen.

Die Geschwindigkeit, mit der sich Gold nach einem kurzen Anstieg infolge der Wahl Trumps wieder auf einen Abwärtstrend begab, überraschte Trader und führte an jenem Tag garantiert zu einem bösen Erwachen für viele Investoren.

Angesichts derartiger Risiken könnte es besser sein, auf die Erklärung der Notenbank am Mittwoch zu warten, um Hinweise auf weitere Pläne insbesondere hinsichtlich zukünftiger Zinserhöhungen zu erhalten.

Wer Long-Positionen im US-Dollar hält, hat hiermit womöglich eine sicherere Strategie zur Hand als mit Trading-Nachrichten, die vom Markt bereits berücksichtigt wurden.

Dieser Artikel wird Ihnen zur Verfügung gestellt von der FIBO Group.

DAX Ausblick für 20. Dezember 2016 – Technische Analyse

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Der Deutsche Aktienindex bewegte sich während der Session am Montag kaum, im Tagesverlauf waren leichte Aufwärtsbewegungen zu beobachten. Weitere Anstieg wären denkbar, es dürfte nur eine Frage der Zeit sein bis der € 11.500 Level erreicht wird. Um dieses Marke zu erreichen könnten allerdings vorher Abwärtsbewegungen nötig sein um genügend Aufwärtsschwung für eienn Ausbruch über diesen Level zu generieren. Kurzfristige Abwärtsbewegungen könnten weiterhin als Gelegenheiten zum Kaufen genutzt werden, da der Markt weiterhin stark wirkt kommt Verkaufen für uns weiterhin nicht in Frage.

EUR/USD Ausblick für 20. Dezember 2016 – Technische Analyse

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Das EUR/USD Paar bewegte sich während der Session am Montag in beide Richtungen, der 1.05 Level markierte weiterhin Widerstand. Generell erwarten wir weiterhin Abwärtsbewegungen, bis zum Jahresende sollte man sich zudem auf Volatilität einstellen. Früher oder später sollte die Euro-Dollar-Parität erreicht werden, allerdings dürfte diese Entwicklung einige Zeit in Anspruch nehmen.

 

EUR/USD – Tägliche Fundamentalanalyse – Ausblick für 20. Dezember 2016

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Das EUR/USD Paar geriet während der vergangenen 24 Stunden erneut massiv unter Druck. Vor allem der weiterhin starke U.S. Dollar, sowie jüngste geopolitische Ereignisse sorgen beim Euro für signifikanten Verkaufsdruck. Gestern wirkte das Forex-Paar kurzzeitig stark, nachdem der im Tagesverlauf veröffentlichte deutsche Ifo Geschäftsklimaindex deutlich besser als erwartet ausfiel schien ein Ausbruch über einen Widerstands-Level bei 1.0465 denkbar, der Gemeinschaftswährung ging jedoch erneut die Luft aus.

Auch im weiteren Tagesverlauf wirkte der Euro schwach, während der U.S. Dollar von Kommentaren der Fed-Chefin Janet Yellen beflügelt wurde. Yellen äußerte sich positiv über die Entwicklung der amerikanischen Wirtschaft und stellte vor allem das starke Jobwachstum in den Vordergrund, zusätzlich schürte die Fed-Chefin erneut Hoffnungen auf weitere Zinsanhebungen im kommenden Jahr.

Am Abend sorgte ein mutmaßlicher Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin für Schlagzeilen und abnehmenden Risikoappetit der Trader, das Forex-Paar unterschritt in Reaktion auf die Meldungen aus Deutschland kurzzeitig den 1.0400 Level. Nun bewegt sich das EUR/USD Paar kurz oberhalb der 1.0400 Marke, ob die aktuelle Schwäche heute anhalten wird bleibt abzuwarten.

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In Ermangelung frischer Wirtschaftsdaten aus den Vereinigten Staaten und Europa dürfte sich der Fokus der Trader heute hauptsächlich auf generelle Devisenbewegungen richten. Wir stellen uns beim Euro weiterhin auf Schwäche ein und rechnen vor den Weihnachtsfeiertage mit unterdurchschnittlicher Liquidität, vor diesem Hintergrund wäre während der kommenden Tage eine Konsolidierung denkbar. Ein Rückprall wäre kurzfristig möglich und könnte das Forex-Paar in die Nähe der 1.0465 Marke bringen – Diese Entwicklung könnte sehr gut als Gelegenheit zum Verkaufen genutzt werden.

Ifo Geschäftsklimaindex überrascht positiv

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An den europäischen Aktienmärkten sind heute gemischte Bewegungen zu beobachten, nachdem der deutsche Ifo Geschäftsklimaindex besser als erwartet ausfiel. Der FTSE 100 bewegte sich heute trotz einer Schwäche des Britischen Pfunds abwärts. An den amerikanischen Aktienmärkten sind heute steigende Kurse zu beobachten, nachdem es während der gestrigen asiatischen Handelssession zu Kurseinbrüchen kam. Die japanischen Märkte gerieten heute durch Aufwärtsbewegungen beim Japanischen Yen unter Druck, während sich der Hang Seng aufgrund von steigenden Hypothekengebühren und einer anhaltenden Investorenflucht nach unten bewegte. Nachdem zu Beginn des heutigen Handelstages Anstiege zu beobachten waren folge bei den Rohölpreisen ein Einbruch nach unten, die amerikanische Leichtrohölsorte West Texas Intermediate (WTI) notiert aktuell bei etwa 52 U.S. Dollar pro Barrel.

Deutscher Ifo Geschäftsklimaindex überrascht positiv

Der deutsche Ifo Geschäftsklimaindex legte auf 111,0 Punkte zu, nach 110,4 Zählern im Vormonat. Der Anstieg übertraf die Erwartungen unserer Analysten, welche im Konsens mit einem Anstieg auf 110,6 Punkte rechneten. Nachdem bereits der Einkaufsmanagerindex für verarbeitende Gewerbe überraschend positive ausfiel und ein sprunghafter Anstieg bei den Auftragseingängen der deutschen Industrie zu beobachten war überraschte die deutliche Steigerung des Ifo Geschäftsklimaindex nicht. Bereits während der vergangenen Woche hieß es von Seiten des Ifo Instituts dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal stärker als erwartet wachsen könnte, zudem hob das Ifo Insitut seine Wachstumsprognose für das kommende Jahr nach oben an.

Derzeit deutet alles darauf hin dass sich die deutsche Wirtschaft aktuell stark erholt, allerdings könnten die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), sowie die straffen Bedingungen am deutschen Arbeitsmarkt für ein Ungleichgewicht sorgen und sich mittelfristig negativ auf die Inflationsentwicklung auswirken. Vor allem deutsche Banken und das deutsche Rentensystem könnten durch die Verlängerung der monatlichen Anleihekäufe der EZB längerfristig in Mitleidenschaft gezogen werden.

Das deutsche Ifo-Institut warnte unlängst von der ausufernden Geldpolitik der EZB. Nach Ansicht von Hans-Werner Sinn -vor dem Ruhestand stehender Präsident des Münchener Ifo-Instituts – bewegt sich die EZB mit ihren Beschlüssen außerhalb ihres Mandats, der Ifo-Chef forderte die deutsche Bundesregierung deshalb auf, der Zentralbank ein Stopp-Signal zu setzen.

Die Deutsche Bundesbank rechnet im vierten Quartal dieses Jahre mit starkem Wachstum, gleichzeitig könnte die Inflationsrate im Dezember über 1 Prozent ansteigen. Draghi hatte sich zuletzt unzufrieden mit der Entwicklung der Kerninflation gezeigt. Wegen des schwachen allgemeinen Preisauftriebs, der zeitweise sogar ins Minus gerutscht war, hat die EZB ihre Geldpolitik massiv gelockert – ein Vorgehen, das vor allem in Deutschland auf Kritik stößt, auch bei Hans-Werner Sinn.